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Ein paar Bilder aus der Samuel-Lampel-Straße in Mockau. Die Architekten haben erneut gute Arbeit geleistet; es ist ein durchaus gelungener Entwurf im sozialen Wohnungsbau.
Wie so oft finden die ausführenden Baufirmen und Handwerksbetriebe keine Erwähnung – dabei sind sie es, die das Bauvorhaben umgesetzt haben, und das, wie ich finde, zu einem bemerkenswerten Preis. Offenbar funktioniert bei der LWB das GU-Verfahren.
Spannend sind auch die angegebenen Baukosten in Höhe von 23,3 Millionen Euro.
Da Behörden und öffentliche Auftraggeber üblicherweise mit Bruttobeträgen rechnen – und man den Quellen vertrauen kann –, ergibt sich folgende Einordnung auf Nettobasis:
Man muss schon sagen: Was die LWB hier realisiert hat, ist beachtlich. Gleichzeitig hinterlässt es einen gewissen Beigeschmack, wenn man betrachtet, welche Kosten private Investoren teilweise aufrufen – und welche Gewinnmargen bei manchen Projekten offenbar einkalkuliert sind.
Das Thema ist in der Tat interessant, da es auch in Leipzig im Gestaltungsforum eine große Bedeutung hat. Mitunter wird aber das Verhältnis zwischen baulich machbarem, gewünschtem (siehe oben) und brandschutztechnisch möglichem nicht beachtet, was im nachhinein oft zu viel Diskussionen führt. Im Beispiel oben handelt es sich wohl um einen Altbau in Privatbesitz mit "wildem" gewolltem Bewuchs. Im Neubau unter Einhaltung der Brandschutzvorschriften undenkbar! Bauordnungsrechtlich ist das Thema auch mitunter aufgrund komplexer Gebäudestrukturen nicht klar geregelt und jeder schiebt die Verantwortung zum nächsten. Und da rede ich noch nicht vom regelmäßigem Rückschnitt und entfernen von trockener Brandlast.
Wenn im o.g. Beispiel im Herbst unten jemand eine Mülltonne anzündet ist ganz schnell der Obergau eingetreten.
- Die gesamte Fassade steht im Flammen
- Der zweite Rettungsweg ist versperrt und der erste wohl auch!
Der Hausbesitzer muss sich dann wohl warm anziehen.
Lasst uns gern ein paar Bilder zusammentragen, dass ist sicher auch für Planer interessant was schon so gebaut wurde.
Bei der ausführenden Baufirma scheint es wohl etwas am Qualitätsmanagement zu fehlen.
Der Preisdruck scheint auch bei der LWB und den ausführenden GU`s angekommen zu sein. Bleibt zu hoffen, dass hier schnell gegengesteuert wird.
Wenn ich die Aufzugsunterfahrt sehe graut mir der Morgen. Da kann man die Dämmung auch weglassen, wenn Sie so eingebaut wird.
Man achte auf die Aufzugsunterfahrten. Dämmung als Schalung und Böschungsschutz.
Mauerwerksbau im Kellerbereich? Hier muss gut abgedichtet werden! Die Standardbauweise wäre eine wasserdichte Betonwand. Etwas teurer aber dafür nachhaltiger und nicht so schadanfällig. Kalksandstein zieht gut Wasser und der Aufwand das zu reparieren wird später richtig teuer.
Der Kran rechts steht mit seinem Kranfuß 1m vom Baumstamm entfernt!
Baustraßen kennt man auch nicht. Ist ja nur eine Kita direkt vor der Tür.
Das sich die Stadt das jetzt ans Bein binden möchte ist schon fast die Meldung des Jahres.
In einen Bestandsbau einen modernen Bürobau zu integrieren braucht gut 2-3 Jahre Planung und dann reden wir noch nicht über all die Überraschungen die dort noch auf alle im Bestandsbau warten. Bitte lieber Oberbürgermeister tu`s nicht!
Die Fakten:
- Die Stahlbetonfertigteilkonstruktion steht nun fast 2 Jahre in der Witterung!
- genehmigt ist ein Wohnungsbau (und nach dessen Vorschriften geplant)
- keiner aus der Privatwirtschaft möchte das Teil haben (und einige große Player haben sich das Teil angeschaut) - ich nenne jetzt hier keine Namen
Warum die Stadt Leipzig nicht das Konzept aus Dresden verfolgt und einfach zum Festpreis neu baut?
Gerade jetzt wo dringend neue Aufträge fehlen wäre solch ein Wettbewerb nach dem Dresdener Konzept die beste Lösung. Know How nutzen und gutes einfach wieder anwenden. Bitte telefonieren Sie doch mal mit den Dresdener Kollegen stadt Leipzig
@ QM-magd: kannst Du bitte mal erläutern, was genau Du damit meinst? Ich bin leider kompletter Bau-Laie. Besten Dank vorab
DrZott: In jedem Baugrundgutachten ist der Wert definiert um welchen sich das Gebäude setzt. Je schwerer es wird, desdo mehr sinkt es in den Boden ein. In Leipzig sind das je nach Boden und Geschoss unterschiedliche Werte. Für dieses Gebäude und dem Boden schätze ich mal so 4-5 cm. Wird ein Gebäudeteil vorab errichtet hat es sich schon gesetzt. Folgt der zweite dannach setzt sich dieser später.
Ein Statiker mit dem der Bauablauf abgestimmt ist, würde nun das Gebäude teilen, wenn so ein Bauverlauf geplant ist. Die Bodenplatte erhält eine Fuge und das Gebäude wird mit zwei Gebäudetrennwänden getrennt. Die paar cm schauen sich dann weg. Wenn man allerdings hier in die Baugrube schaut fällt auf das das Gebäude auf einer Bodenplatte gegründet ist. Es wird dann sozusagen an einer Bodenplatte angeschlossen welche schon 5cm tiefer sitzt als geplant und mit dem neuen Gebäudeteil möchte dann die neue Bodenplatte auch nach unten gehen, was dann folglich nicht funktioniert und zu erheblichen Rissen führen wird. Der Vermesser wird sich dann auch freuen, dass seine Höhen nicht mehr passen.
Vielleicht liegen die Setzungen ja auch nur bei 2cm und die Bodenplatte wurde so ausgelegt, dass Sie die Bauabläufe berücksichtigt sind.
Jetzt im Herbst und Winter wird der Schutz des Holzes sehr wichtig.
Jede Menge Fertigteile kommen zum Einsatz. Im Gegensatz zu anderen LWB Projekten war das Auswahlverfahren ein anderes und der GU hatte mehr Zeit zur Vorbereitung. Der Bau sollte nun schneller von statten gehen.
Samuel-Lampel-Straße (100 WE) - Papenburg
Die ersten Erdbauarbeiten laufen.Demnächst sollten die Bohrpfahlarbeiten für die Abfangung der Nachbargebäudes anlaufen.
In der Igelstraße steht nun der Kran. Warten wir es ab wie es weitergeht. Allen Käufern sei geraten die Bauarbeiten fortlaufend von einem Sachverständigen überwachen zu lassen.
Das Bürohaus Maximilianallee hat bald ein Erdgeschoß
(Frage an die Experten hier: ist das ein Fertigteil-Stillleben?)
Ich sage mal ja DrZott: Goldbeck ist der Markführer was das angeht. Im Industriebau sowie im Gewerbebau stehen die Häuser so schneller als im normalen Bau. Das senkt die Bauzeitkosten hat jedoch erhebliche Planvorläufe zur Folge. Außerdem muss der Auftraggeber sich frühzeitig für eine Firma entscheiden. Das verringert jedoch den Wettbewerb und ist konträr zum Deutschen Vergaberecht. Die Planungen der Auftraggeber in der LPH 3 und 4 sind zu großen Teilen schlecht bis grottenschlecht und in keiner Weise zwischen den Gewerken abgestimmt. Diese erwirken damit nur eine Baugenehmigung und das Wort Koordination hat keiner gehört . Die Baufirmen werden in der Ausführung mit hochqualifizieren Fachkräften aus dem Ausland die Dinge dann schon richten . Hoffnung habe ich dort nicht mehr. Geld hat keiner für Planung.
Im Wohnungsbau wird das ganze Fertigteilbauwesen durch GDW2.0 hoffentlich ein großen Sprung nach vorne machen. Die Planung steht, der Preis steht es fehlt nur die Genehmigung und das Grundstück.
Die Individuellen Bauten sind dann aber passe und somit werden die langen Genehmigungszeiträume geringer und es gibt dann Wohnungen zum Festpreis.
Goldbeck versucht sich ja auch mit dieser Bauweise auch im Wohnungsbau in der Gaußstraße in Leutzsch. So langsam nimmt es dort auch fahrt auf.
Dies ist jedoch auch individueller Bau der für Fertigteilbauweise nicht taugt und man presst es mit viel Aufwand und Schmerzen hinein.
Der Neubau in der Slevogtstraße 23 ist nahezu fertig.
Die Fassade ist verklinkert (nicht verblendet) und es ist seit langem mal wieder ein Neubau wo man hinschauen kann und der sich gut in die Altbausubstanz einfügt. In der Lage so äußerlich hochwertig zu bauen ist schon fast ein Wunder für Leipzig.