Beiträge von Nuperus

    Dekoratives Anführungszeichen

    Thomas Hille hatte vor Jahren mal einen Entwurf für ein Weiterbauen der Türme vorgelegt: https://www.lvz.de/lokales/leipzi%E2%80%A6R6GXJ5TW2E.html

    Schockverliebt. Das wäre doch endlich mal eine Innovation und das ganze gleichzeitig als erlebbare Höhenmarke. Warum nicht?

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    Allerdings wurde beim damaligen Ausstellungsrundgang (ich berichtete hier) klar gesagt, dass der Entwurf von "Code Unique" wegen seiner technischen Qualitäten gewählt wurde, eher nicht wegen der Optik. Es sei ein Entwurf gewesen, an dem man in den ersten Rundgängen "erst einmal vorbeigegangen" sei, so ähnlich war die Formulierung.

    Natürlich ist die technische Umsetzung innen der wichtigste Teil für die Funktionalität. Aber das läuft einem ansprechenden Äußeren nicht zuwider. Wenn man bei der Holzkiste bleibt, bin ich auch dafür, auszulagern.

    ^Da bin ich hin- und hergerissen. Ich finde, es ist durchaus noch genügend Platz. Man könnte gegenüber bauen, man könnte um den nicht wirklich schönen Turm herum bauen. Man könnte sicher auch nach unten bauen. Man muss ein Depotgebäude ja auch nicht zwingend wie ein Depot aussehen lassen. Das konnte man doch früher auch schon gut. Allerdings sind die bisher bekannten Entwürfe natürlich vollständig als solche konzipiert. Und so aussehend gehören Sie nicht an einen solchen (repräsentativen) Platz - das sehe ich ganz genauso.

    Ich finde die Idee einer Seilbahn ehrlich gesagt eher albern. Aber mal rein interessehalber gefragt: Wie muss man sich so eine innerstädtische Seilbahn vorstellen? Müssen dann nicht alle am Seil hängenden Gondeln - wenn eine Gruppe zu- oder aussteigt - jedes mal mit anhalten? Wie ist das im Vergleich zum konventionellen ÖPNV - können mehr oder weniger Passagiere transportiert werden? Ich weiß, dass es in Kolumbien solche Bahnen gibt, die machen das dort aber wegen Platzmangel und der dortigen Topografie. Diese Nöte hat Leipzig doch aber gar nicht.

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    Weiß jemand was gerade auf der anderen Seite gebaut wird. Da ist der Autohandel verschwunden und es steht auch schon ein Kran.

    Auch das war in der LVZ v. 09.09.26 zu erfahren, nebst Stand der Dinge zu vielen anderen Lost-places: Die Eigentümerfamilie aus Stuttgart plane auf der 6 ha grußen Brache einen Handwerker- und Gewerbehof für die Baubranche. Dafür baue sie jetzt an der Merseburger Str. ein Bürohaus mit Glasfassade. Es solle die neue Adresse als "Fenster zur Stadt" sichtbar machen.

    Man baut bereits das Untergeschoss, konnte ich gestern sehen. Bin gespannt. Fakt ist, die Ecke entwickelt sich in nächster Zeit ganz erheblich - zum Postiven!

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    Hier wäre auch mal interessant, worin die Logik eines Erhalts des jetzigen völlig versiegelten Platzes ohne eine irgendwie geartete Aufenthaltsqualität ist. Auch durch die notwendige Veränderung öffentlicher Stadträume im Zuges des Klimawandels, welche entweder in der Gegenwart sehr teuer und in der Zukunft noch viel teurer ist.


    Auch wenn die Ambitionen für die Veränderung des Platzes wirklich gut sind, verstehe ich den Sinn einer künstlichen Sumpfmulde an diesem Standort und in einer der trockensten Gegenden in Deutschland so wirklich überhaupt nicht. Anstatt die Flora auf lange Trockenperioden und kurze Starkregen-Phasen auszurichten.

    Ich glaube, da führt die Bezeichnung ein wenig in die Irre. Hier geht es um Retention, nicht um dauerhafte, gleichbleibende Versumpfung. Also genau um das Auffangen von Starkregenwassermassen im Sinne der "Schwammstadt". Ich hatte mich daüber nämlich auch gewundert. Zumal es neben einem Sumpf sicher nicht allzu angenehm sein wird, seine Picknick-Decke auszubreiten:D.

    Ehrlich gesagt erschließt sich mir die Intention der Diskussion ab #1.067 nicht. Gab es denn tatsächlich konkrete Gefahren von Baumsturz? Oder sollen wir ernsthaft wegen maximalster Verkehrssicherungspflicht einfach generell auf Bäume vorbeugend verzichten bzw. diese einfach vorzeitig roden, weil Teile davon Menschen verletzen könnten? Das kann ja wohl nicht ernst gemeint sein. Habe ich irgendetwas überlesen, warum der Thread in diese Richtung abbog?

    Wir müssen unser Denken ganz sicher ein wenig verändern und den Wert alten Baumbestandes wesentlich höher schätzen, aus bekannten Gründen. Natürlich kann nicht jeder (alte) Baum städtebauliche Maßnahmen verhindern (s. Ostseite des Platzes). Aber vielerorts wird vorschnell gerodet, und dann (lange Zeit) doch nicht gebaut. Das geht so nicht. Es kann auch nicht sein, dass gerodet wird und irgendwann ein Urteil feststellt, dass das illegal war. Das nützt den Bäumen (und dessen Nutznießern) auch nichts, Tatsachen sind geschaffen - nach dem Motto „Vergebung ist leichter zu erlangen als eine Erlaubnis“. Irgendwie scheint die Gewichtigkeit in Bezug auf den Nutzen, den wir von den Bäumen haben, immernoch nicht im Gesetz angekommen zu sein.

    Für den Leuschnerplatz würde ich mir wünschen, dass zumindest im "Ökotopia" vorbestehende Vegetation integriert wird, wenn diese ökologisch wertvoll ist.

    Alles in allem aber freue ich mich, dass die Stadt hier dem Wunsch der Bevölkerung folgt und einen wirklich großen Teil der Fläche entsiegelt, nicht neu bebaut und begrünt. Das hätte auch ganz anders laufen können. Eine solche echte Bürgerbeteiligung schaffen andere Städte so nicht:thumbup:. Die Leipziger nehmen ihre Parks ja tatsächlich auch gut an. Solche Maßnahmen der direkten Beteiligung wünschte ich mir übrigens auch bei so manch anderen Projekten (Stichwort Gebäudearchitektur) 8).

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    Nimmt man bewusst Flächen, die sich für eine Innenverdichtung eignen, heraus, bleibt zwangsläufig aber nur die Außenentwicklung

    Soweit sind wir ja in Leipzig noch lange nicht. Die Nachverdichtung sollte zuerst an den Blockrändern stattfinden, da sind wir uns doch sicher einig. An anderer Stelle habe ich einige Beispiele von ganzen Straßenzügen aufgezählt, die noch auf Bebauung warten. Die Innenhöfe zu bebauen, tut noch lange nicht Not. Wenn alle kriegsbedingten Blockränder und Brachflächen wiederbebaut sind, und dann der Zuzug nach Leipzig immer noch im heutigen Umfang anhält und das Geburtendefizit überkompensiert, erst dann wäre es wirklich notwendig, über Innenhofbebauung nachzudenken. Und bitte vergessen wir auch nicht die sich sukzessive verändernden klimatischen Verhältnisse. Ich kann mir gut vorstellen, dass andere Städte Ihre Nachverdichtung aus heutiger Sicht gerne anders machen würden - hätte sie die Möglichkeit. Leipzig hat sie.

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    Und doch sind es genau diese Viertel, die sich bis heute maximaler Beliebtheit erfreuen.

    Lässt sich so pauschal sicher nicht sagen. Die Viertel mit maximaler Beliebtheit sind oft auch eben genau die, die viel Grün außerhalb der Innenhöfe aufweisen. In Viertel wie wie die Südvorstadt zieht es vor allem junge Menschen, Studenten etc., weil sie hipp sind und die Wege zur Uni und zum Feiern nicht weit sind. Natürlich nehmen die zur Not auch eine Besenkammer im Hinterhof 3. Reihe. Das ist häufig temporäres Wohnen. Aber junge Menschen sind auch wesentlich resilienter. Insgesamt aber tut das dem Stadtteil und der gewachsenen Bevölkerung nicht gut, da sollte die Verwaltung "steuern".

    Wir haben aus der Vergangenheit in Leipzig auch gelernt, dass die hippen Viertel auch einfach "weiterwandern", wenn andere zu voll werden. Man sollte die Stadtviertel nicht bis zum Erbrechen verdichten, während in anderen noch Platz ist.

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    Das Resultat wäre weiterer Flächenfraß anstatt Flächeneffizienz.

    Das bitte ich einmal etwas ausführlicher zu erklären.

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    Werden Garagen, Parkplätze oder Gewerbehütten in Hinterhöfen durch Wohngebäude ersetzt, entstehen immerhin meist mehr Retentionsflächen als vorher vorhanden waren.

    Nur dann, wenn es begrünte Dächer sind. Ansonsten bleibt es eine Versiegelung und der Regen entwässert 1:1 ins städtische Kanalsystem und im schlimmsten Fall im Mischwasserkanalsystem. Das ist auch nicht die Intention von Retentionsflächen.


    Ich möchte nicht falschverstanden werden: Nachverdichtung muss eine primäre Aufgabe der nächsten Jahrzehnte bleiben, die Stadt hat noch immer etliche Baulücken in den Blockrandbebauungen, teils ganze Straßenzüge (bspw. die innere GSS, die Ludwig-Erhard-Str., Teile der Merseburger, der Lützner Str., Hermann-Liebmann- u. Torgauer Str. u.v.m.) und andere bebaubare Brachflächen (wie 416, Löwitz, Bayerischer Bhf., Rosa-Luxemburg-Str etc. ...) warten noch immer auf Bebauung. Man kann nicht plan- und bedenkenlos nachverdichten, man muss im Blick haben, dass die Menschen in diesen Wohnungen bei starker Hitze auch in Zukunft wohnen können, denn es bleibt nicht bei den uns bekannten Sommern! Daher bleibe ich dabei: Die Verwaltung muss hier steuern, es braucht mehr integrierte kühlende Flächen - die Innenhöfe spielen dabei aus meiner Sicht eine Rolle, die bislang ziemlich unter dem Radar geblieben ist, denn hier entstehen ersteinmal keine Kosten für die klammen Kommunen. Kein Mensch möchte heute mehr in einer bis zum Ersticken verdichteten Stadt leben (wie vielleicht 1930). Leipzig wird in den nächsten Jahren dem deutschen Trend entsprechend recht wahrscheinlich eher Einwohner verlieren. Es macht also überhaupt keinen Sinn, die Stadt bis in die Innenhöfe hinein zu verdichten.

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    Das hier diskutierte Beispiel ist, wie bereits geschrieben, ein Grenzfall. Es wird kein grüner Hof bebaut, sondern ein Gewerbe-Flachbau abgerissen und stattdessen zwei freistehende Mehrfamilienhäuser gebaut.

    Wenn ein Hof mit alten Baracken oder alten abrissfähigen Gebäuden bereits bebaut oder in einer sonstigen Weise versiegelt ist, muss es doch bei neuen Projekten nicht zwangsläufig bebaut bleiben. Ich denke, bei den Innenhöfen sollte man wirklich langfristig umdenken, denn rein grundätzlich gibt es dort nicht den gleichen "Nutzungskonkurrenzdruck" wie im öffentlichen Straßenraum - wo um jede Rigole gekämpft wird. Es braucht einfach Rentionsflächen. Zudem wertet es ja die Blockrandbebauung auch nach hinten auf - genau so - und da gebe ich hedges Leierkasten völlig recht - wie Straßenbegleitgrün. Das Problem ist, dass das allein nicht reichen wird. Es sollten wirklich mehrere Wege parallel gegangen werden (Fassadenbegrünung, Gründächer etc.).

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    Seit 2021 gilt die Baumschutzsatzung der Stadt Leipzig auch für Innenhöfe uneingeschränkt.

    Interessant. Aber warum hält man es dann nicht nach?! Es funktioniert eben nicht (und das ist mein Leierkasten), dass man große, ausgwachsene Bäume einfach durch ein oder zwei Neue ersetzt. Über den Daumen sind es mehrere Dutzend neu zu pflanzende Bäume, die einen alten Baum ersetzen. Vom Schattenwurf reden wir da noch gar nicht.
    Noch dazu wird gegenwärtig noch immer viel experimentiert, denn man ist sich gar nicht so sicher welche Bäume überhaupt in den künftigen Städten überleben können - da sind etablierte Bäume eigentlich ein Segen.

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    Da braucht es Klimatisierung.

    Das ist wirklich auch eine Geldfrage - sowohl was die Anschaffung, als auch was den Betrieb angeht. Nicht jeder kann sich Klimaanlagen leisten. Und wirklich angenehm sind die Dinger eben auch nicht.

    ^Das sehe ich ganz genauso. Die Leipziger Verwaltung hat es immer noch nicht verstanden und macht im Kleinen das, was Berlin im Großen vorlebt. Da möchte man einen ganzen Wald mitten im Auwald für einen Rummel/Fußballclub abholzen, da wird ein Park für eine Schwimmhalle bebaut, eine Turnhalle in einen bestehenden Park gebaut (Lene-Voigt), einem Entsiegelungsplan nicht zugestimmt. Es werden weder die vor zig Jahren einmal geplanten zusätzlichen(!) 5000 Bäume gepflanzt, neu Gepflanzte unzureichend angegossen, sodass sie im Folgesommer eingehen. Und das Schlimmste: Man lässt zu, dass die kühlenden Innenhöfe bebaut werden (Glanzbeispiel: Lützner Str./Demmeringstr./Lützner Plan/Credèstr). Vielleicht braucht es einfach noch längere und häufigere Hitzeperioden wie jene von vor zwei Wochen - bis es mal ankommt. Dachgeschosswohnungen sind zunehmend unbewohnbar - ungünstig bei Wohnungsnot. Eins ist sicher - es wird immer heißer, ob wir uns die Augen zu halten oder nicht.

    ^Nun also ich denke in Anbetracht der derzeitigen und lanfristig schlechten Finanzlage ist - selbst wenn eine solche Trassenführung sinnvoll wäre - an eine solche in den nächste 10, wenn nicht sogar 20 Jahren nicht ansatzweise zu denken. Und selbst wenn man die Kleinmesse an die Alte Messe verlagert, ist das nicht in Stein gemeiselt und die Fläche ist ja im Grunde dennoch "freibleibend". Die Kleinmesse ist nicht fest verbaut. Ich glaube nicht, dass das eine dem anderen zuwiderläuft.

    ^ich finde den Gedanken auch sympathisch. Dort gibt es auch oft einen Flohmarkt, der sich auch unter diesem DDR-Brückenbau hindurch erstreckt. Die Anbindung ist hervorragend: S-Bahn als auch Straßenbahn haben Haltestellen in unmittelbarer Nähe. Und auch die Lärmbelastigung dürfte sich dort in Grenzen halten. Natürlich muss man die Fahrgeschäft anders platzieren - aber auch das kann ein Vorteil sein.

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    zum Anderen könnte man m.E. auch noch 2 Trainingsplätze im östlichen Teil des Gartenvereins Bach'sche Erben

    Dumm nur, dass dazwischen die kleine Luppe entlang fließt - mit ihrem wenn auch nur noch kleinen Ökosystem. Im Übrigen sind auch Kleingärten ein vergleichsweise guter Beitrag für Biodiversität und den Erhalt der Artenvielfalt, sowie Kühlinseln. Ich kann mir aber vorstellen, dass man den genannten Baureparaturbetrieb mit gewisser Unterstützung zu einem Umzug bewegen könnte (ähnlich den Firmen auf dem Freiladebahnhof Eutritzsch). Denn dabei handelt es sich um bereits versiegelte Flächen.

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    dass solche Häufungen von Problemen auftreten, war weder absehbar noch materialseitig zu erwarten. Selbst die neuen sehr hochwertigen Systeme sind betroffen (Das Rheda City-Gleis).

    Sorry nein, das kann ich nicht glauben. Wenn ich mich als Verkehrsunternehmen für Bitumen entscheide, dann wird es mit Sicherheit verschiedene Materialien dafür geben, auch welche, die für höhere Temperaturen ausgelegt sind. Jetzt so zu tun, als hätte man damit nicht rechnen können, ist eine Farce. Wie hier auch schon erwähnt: Warum traf es denn Leipzig derart massiv? Haben da andere Verkehrsunternehmen vorauschauender gehandelt? Die Hitze war überall in Deutschland nahezu gleich massiv. Was ist mit diesem Land los, sind wir überhaupt gegen irgend etwas resilient oder auf irgendwelche außergwöhnlichen Situationen vorbereitet?

    Ich verstehe es einfach nicht. Hat man nicht geglaubt, dass es zu 40°C in Leipzig kommen kann oder hat man nicht gewusst, dass die verwendete Fugenmasse bereits bei dieser Temperatur solche Probleme macht? Wie kann soetwas passieren - und auch noch in der ganzen Stadt?! Es gibt doch auch in Städten in südlicheren Breitengraden wesentlich häufiger solche Temperaturen und dort fahren die Trams auch mit auf den Straßenspur. Kann das jemand erklären? War es mal wieder eine Geldfrage, die zu kurzsichtig gedacht wurde?

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    das Wachstum von 0,7% überrascht schon etwas.

    Ich hatte vor kurzem das Vergnügen, nach einer Mietwohung innerhalb Leipzigs suchen zu müssen und aus dieser Erfahrung heraus kann ich mir vorstellen, dass das Wachstum auch daher rührt, dass in Leipzig im Gegenzug zu anderen ähnlich großen deutschen Städten eben einfach immer noch Wohnraum verfügbar ist. Bei weitem nicht mehr so üppig wie 2012, ganz klar, aber wenn man seine Ansprüche etwas senkt und wirklich intensiv sucht, findet man eine Wohnung. Von etwa 10 Besichtigungen waren nur 2 wirklich in der Gestalt, dass es 10 oder mehr Bewerber zu einem Termin gab. Zum Teil sind Wohnungen lange inseriert und ich bekam sogar auch schon die Antwort, dass der Eigentümer sich freuen würde jemanden zu finden. Sicher ist das im niedrigpreisigen Bereich oder beim Suchen großer Wohnungen wesentlich schwierger.