Beiträge von Cowboy

    Der Tunnel kommt!


    Die baufällige Brücke auf der B2 an der südlichen Stadtgrenze soll tatsächlich durch einen Tunnel ersetzt werden. Das hat der Bundestag beschlossen. Damit gehört dieser zu den primären Projekten an Fernstraßen, die mit dem Kohleausstiegsgesetz entschieden wurden. Besonders groß ist die Freude beim Verein Pro Agra-Park. Ein Vereinsmitglied dazu: Mit der Vision, dass der Park bald nicht mehr durch eine hässliche, baufällige Straße zerschnitten wird, wurde der Verein gegründet. Dieses Ziel ist durch das unermüdliche Engagement der Vereinsmitglieder um Vorsitzende Brigitte Wiebelitz erreicht. (...) Um diesen Tunnel haben wir acht Jahre gekämpft.


    Freude auch beim Markkleeberger Stadtrat Sebastian Bothe (SPD), der in dem Tunnel das Ziel vor Augen hat, den Park nach historischem Vorbild neu zu gestalten. Rüdiger Dittmar vom Leipziger Amt für Stadtgrün und Gewässer sagt, es sei Zeit, Visionen umzusetzen und mit konkreten Planungen zu beginnen.




    Quelle: LVZ Printausgabe


    Bestandsbilder mit Brücke


    Alternative ohne Brücke Verein Pro Agra-Park

    ^ Directupload ist schnell und unkompliziert, empfehlen kann ich den Dienst aber nicht. Die Bilder verschwinden nach einer Weile wieder und ältere Threadverläufe sind dann so nur noch sehr eingeschränkt lesbar.


    ^^ Danke für den ersten Eindruck. Die Sanierung der Krokerstraße 14a wird wirklich toll. Ich hatte noch gar nicht vermutet, dass der Giebel einst im Stil der Neorenaissance ausgeführt worden war. Die Haube überm Eckerker noch in Kupfer oder mit Schiefer verkleidet wäre natürlich das i-Tüpfelchen gewesen.



    Hier noch ein älteres Foto der Krokerstraße 14a


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    Bild: Cowboy

    Waren das noch Zeiten, als der Wohnungsleerstand in Leipzig noch annähernd 20 Prozent betrug. unsanierte Altbauten dem Untergang geweiht waren und wir davon sprachen, dass in der lauten Pfaffendorfer Straße die nächsten 1000 Jahre niemand mehr freiwillig hinziehen wird. 12 Jahre später haben wir Bonava in der Pfaffendorfer und ich habe gerade nochmal geguckt: Eine 142 Quadratmeter große Wohnung kostet tatsächlich über 1 Mio Euro - und die ist verkauft worden. Einfach irre!


    Zitat von hedges


    Dadurch entstehen dann auch Erker mit doch recht merkwürdigen und völlig untypischen kleineren Seitenfenstern.


    Hier weicht man von der Visualisierung ab, warum auch immer. Auf dem noch nicht sehr aussagekräftigen Bild von LEonidas sieht es erstmal nach einer Verschlechterung aus. Ansonsten will ich den Neubau nicht ganz so verreißen wie meine beiden Vorredner. Dafür, dass wirklich brachial viel (Rendite-)Fläche optimiert wurde, wirkt die Fassade recht gut gestaltet und proportioniert.

    Gute Nachrichten für Chemnitz: Die Schließung von Galeria Kaufhof ist wohl vom Tisch. Es sei gelungen, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen so anzupassen, dass die Filiale fortgeführt werden könne und 120 Mitarbeiter ihre Jobs behalten.


    Quelle: MDR

    Der Neue soll aus Göttingen kommen. Einer, den man dort als Baudezernenten nicht mehr habe will und der als einziger Kandidat zur Auswahl des Leipziger Baubürgermeisters am 8. Juli steht. Mit Thomas Dienberg wollen die Grünen die Mobilitätswende, eine soziale und klimafreundliche Stadtentwicklug und qualitätsvolle Baukultur in Leipzig.

    Quelle: LVZ

    Zitat von Rundling

    Da hat sich der Abriss ja gleich doppelt gelohnt...


    Dazu ein Luftbild aus den 90ern:


    Klick


    Das wusste ich nicht, dass dieses Geviert noch in den 90er-Jahren bebaut war. Das ist wirklich bitter und ist sicher dem zweifelhaften Stadtumbau-Ost anzukreiden, dass diese vermutlich aus den 20er oder 30er-Jahren errichtete Blockrandbebauung abgerissen wurde. Heute wäre sie sicher längst saniert und wäre genauso ansehnlich wie die von dir gezeigten Wohngebäude. Hätte, wenn und wäre...


    Das weiter oben von DrZott gezeigte Ergebnis in der Mühlholzgasse ist wirklich bemerkenswert hässlich geworden. Derweil sah die Visualisierung noch einigermaßen okay aus. Da wurde wohl der Rotstift nochmal ordentlich angesetzt. Wie muss man sich eigentlich fühlen, über 4.000 Euro auf den Quadratmeter neben der Connewitzer "Party-und Eventszene" bezahlt zu haben, und dann so was Grottiges vorgesetzt zu bekommen?



    Zitat von Birte


    Die mittlere Balkonspalte sieht aus wie nachträglich eingefügt.


    Bei genauerem Hinsehen: Das ist wohl eine reingequetschte Feuertreppe.

    Wir hatten das Thema schon an verschiedenen Stellen im Leipzig-Forum gehabt, warum die Leipziger Innenstadt nicht "Altstadt" genannt wird. So ganz eindeutig klären konnten wir das nicht, wieso das vermutlich schon weit vor dem Krieg so war. Neben der Erklärung, dass die Innenstadt im Laufe der Jahrhunderte und im Gegensatz zu vielen "echten" Altstädten in Deutschland immer wieder erneuert und dem wirtschaftlichen Druck angepasst wurde (beispielsweise mit dem Bau großer Messehäuser), könnte es auch einfach daran liegen, dass Leipzig als Pendant zur Altstadt etwas fehlt, was Dresden hat: Eine Neustadt.


    Ich kenne auch niemanden, der unsere Innenstadt als "Altstadt" bezeichnet. Und wenn ich so was doch mal irgendwo lese, dann ausschließlich in Medien mit wenig Leipzig-Bezug. Aber das ist ja kein Grund, deswegen einen Streit vom Zaun zu brechen.

    Für die Mitarbeiter freut es mich natürlich, dass Kaufhof vorerst offen bleibt. Allerdings hätte ich mir schon gewünscht, dass der Leipziger Standort dicht macht und damit die Chance besteht, den hässliche Klotz nach 20 Jahren wieder abzureißen und neu zu bauen. Was LEonline architektonisch als "wie aus der Zeit gefallen" bei der Eröffnung beschreibt, ist auch in wirtschaftlicher Hinsicht zutreffend, denn vor 20 Jahren war der Einzelhandel bereits im Wandel und es war damals schon abzusehen, dass die Konkurrenz im Internet stark zunehmen wird. Das ist, als ob man heute ein Unternehmen gründet, das Faxgeräte oder mobile Navigationsgeräte herstellt.


    Wenn der Warenhauskonzern keine zündete Ideen für neue Konzepte entwickelt, werden die übrigen Kaufhäuser über kurz oder lang ebenfalls schließen müssen. Für Leipzig wäre das mit einem wichtigen Schritt in Sachen Stadtreparatur verbunden.

    Die Österreicherin und ehemalige Wiener Vize-Bürgermeisterin Maria Vassilakou wird doch nicht die neue Baubürgermeisterin bei uns. Die 51-jährige bat um Verständnis, dass sie aus familiären Gründen nicht dauerhaft nach Leipzig ziehen kann. Die Auswahlkommission habe einvernehmlich einen anderen Vorschlag entwickelt, dessen Inhalt erst den zuständigen Gremien mitgeteilt werden soll, bevor die Öffentlichkeit unterrichtet wird.


    Steht so alles in der heutigen LVZ.

    ^ Ein anderes Geschäft im neu eröffneten Teil des Petersbogen (aka Burgplatz-Passage) wird eine Filiale von Autoteile Unger, für meine Begriffe auch nicht so pralle an diesem Ort. Aber für ein Untergeschoss sicher auch nicht so verkehrt.


    Das DDR-Gedöns geht mir ebenso auf den Zeiger, aber man muss anerkennen, dass es auch 30 Jahre nach der Wende eine feste Zielgruppe dafür gibt. Hier hält sich das Gottseidank in Grenzen, in Berlin treibt man es damit wirklich auf die Spitze.

    Das statistische Landesamt in Kamenz legt neue Zahlen in der 7. regionalisierten Bevölkerungsprognose für den Freistaat vor, die bereits am 20. Mai vorgestellt worden sind. Demnach schrumpft die Bevölkerung in Sachsen bis 2035 um 250.000 Einwohner auf nur noch 3,8 Mio Einwohner. Das wären dann etwa 1 Mio Menschen weniger als 1990 und der Altersdurchschnitt wäre um 9 Jahre gestiegen. Hauptgrund seien der anhaltende Geburtenschwund im Freistaat, der sich auch durch weiteren Zuzug nicht aufhalten lässt, zumal sich dieser in den kommenden Jahren abschwächen werde, so die Prognose. Am stärksten von der Ausdünnung betroffen seien der Südwesten und der Osten des Freistaats. Allein der Erzgebirgskreis könnte in den kommenden 15 Jahren bis zu 16 Prozent seiner Bevölkerung verlieren.


    Die Zahl der erwerbsfähigen Sachsen schrumpfe bis 2035 um 10 bis 13 Prozent. In fast allen Landesteilen wird es dann mehr Rentner, Kinder und Jugendliche geben als berufstätige Menschen.


    Soweit nichts Neues, aber für Leipzig sehen die sonst bislang eher sehr konservativen Schätzungen aus Kamenz einen deutlichen Anstieg der Bevölkerung auf bis zu 681.000 Einwohnern in Variante 1 und immerhin 651.670 Einwohner in der 2. Variante aus. Das wären nach der Landesstatistik bis zu knapp 90.000 Einwohner mehr als jetzt. Das überrascht, denn bei der 6. regionalisierten Bevölkerungsprognose der Kamenzer lag Leipzig in der Variante 1 bis 2030 noch bei 617.000 Einwohnern und lächerlichen 609.500 Einwohnern in der 2. Variante. Das überrascht umso mehr, als dass der tatsächliche Anstieg der Einwohnerzahl in der Messestadt in den letzten zwei Jahren doch wieder deutlich zurückgegangen ist und selbst die sehr forsche und zuletzt stark kritisierte städtische Prognose noch deutlicher zurückhaltender geworden ist und seit letztes Jahr nur noch von einem jährlichen Anstieg von etwa 4.000 Einwohnern in Leipzig ausgeht.


    Was ist denn da in Kamenz passiert? Neuer Chef?


    Quellen:


    ^^ Das 7-geschossige Geschäftsgebäude für die Eutritzscher Straße 12 sieht mir sehr nach Hotelneubau aus. Städtebaulich nicht verkehrt, architektonisch auch irgendwie bemüht, aber doch unterm Strich billig. Für diese Ecke ist sicher im Moment auch nicht mehr drin (unterentwickeltes Umfeld, schwieriger Grundriss, Gebäudefront nach Norden ausgerichtet und an einer lauten Straße liegend), aber das kann sich, wie wir wissen, auch schnell ändern.

    ^ Ich sehe zweimal Altenburg und ehrlich gesagt weiß ich auch nicht, was du uns mit deinem Vergleich und deinen Bildern sagen möchtest. Außer dass in Altenburg der Hund verreckt ist und alle, die gut zu Fuß sind, fort machen.

    Maria Vassilakou hat in ihrer 9 jährigen Amtszeit in Wien einiges bewegt, so beispielsweise die Umgestaltung der Mariahilfer Straße zu einer attraktiven Fußgängerzone oder das 365 Euro-Jahresticket für die Öffis, das die Grünen bekanntermaßen auch in Leipzig anstreben. Der Öffentliche Nahverkehr in Wien zählt außerdem zu den besten, was Angebot, Nutzung und Kundenzufriedenheit angeht. Da ist in Leipzig noch viel Luft nach oben.


    So ziemlich genau vor einem Jahr war ich für ein paar Tage in Wien, eine für mich sehr angenehme Großstadt, und es gibt tatsächlich einige Parallelen zu Leipzig hinsichtlich Stadtbild, Kunstszene und - natürlich! - klassische Musik. Nur das hier freilich alles eins, zwei Nummern kleiner ist. Für Leipzig spricht auch, dass die ehemalige Wiener Baubürgermeisterin reichlich Erfahrungen mit einer stetig wachsenden Stadt mitbringt. Die Donaumetropole ist allein in den letzten 10 Jahren um knapp 220.000 Einwohner gewachsen und gilt, wie hedges oben schon geschrieben hat, in diversen Rankings als Metropole mit der höchsten Lebensqualität weltweit.


    Negativ lastet man Vassilakou an, dass sie in ihrer Amtszeit gern polarisierte und das inzwischen wohl gescheiterte Hochhaus-Projekt am Heumarkt gegen den Willen der Unesco und gegen das Votum der Basis durchpeitschen wollte. Aber auch diese Eigenschaft muss nicht zwangsläufig zum Nachteil der Stadtentwicklung in Leipzig sein.


    Die Auswahlkommission im Rathaus nennt eigentlich keine Namen, um einen Image-Schaden der Bewerber zu vermeiden. Das steht im zahlungspflichtigem LVZ-Artikel zum Thema, das der Standard hier verlinkt (zum "Leipziger Volksblatt"). Da hier der Name bereits durchgedrungen ist, kann man Vassilakou wohl schon mal herzlich Willkommen in Leipzig heißen.


    Die anderen zwei Bewerber hätten ebenso langjährige Erfahrungen als Baubürgermeister in westdeutschen Großstädten, die aber deutlich kleiner seien als Leipzig.

    ^ Danke für die Fotos. Das Resultat reicht erwartungsgemäß nicht an die Visualisierung heran, aber wenn man Baukosten (~12 Mio Euro) und Lage (jwd) berücksichtigt, kann man doch sehr zufrieden mit dem Ergebnis sein. Salopp gesagt: Fuchshuber kann auch billig.


    Und für 10,50 Euro/qm Kaltmiete bleibt das Wohntürmchen sicher auch nicht lange leer.

    ^ Wie kann denn ein Baustopp vorliegen, wenn noch gar nicht gebaut worden ist? Bis jetzt sind lediglich bauvorbereitende Maßnahmen erfolgt. Der angepasste Städtebauliche Vertrag sowie die Fortführung der Bauleitplanung sollte dem Stadtrat im 1. Quartal dieses Jahres zur Entscheidung vorgelegt werden. Jetzt kam aber was dazwischen.


    Die Zielmiete ist selten der Mietpreis, der letztendlich gezahlt wird. Wer sich davon blenden lässt und seine Finanzierung daran fest macht, ist selber Schuld.

    Es gibt sicher schönere Städte auf der Welt, aber kaum eine dürfte so reizvoll gelegen sein wie Kapstadt. Dazu wird die Stadt am Kap ganzjährig von schönem Wetter mit hoher Sonnenscheindauer und angenehmen Temperaturen auch im Hochsommer verwöhnt. Durch den Atlantik, dessen Wassertemperatur nie auf über 20 Grad steigt, erwärmt sich auch die Luft im Sommer selten auf 30 Grad oder drüber. Die vielen in traumhaften Buchten gelegenen Vororte wie Clifton, Camps Bay oder LLandudno könnten pittoresker kaum sein. Gepflegte Strände und Promenaden, tolle Restaurants, dahinter noble Appartementhäuser mit sog. Infinity-Pools und Nobelkarossen soweit das Auge reicht lassen einen schnell vergessen, dass man hier eigentlich in Afrika ist. In Kapstadt selbst ist man versucht, die Lebensqualität für Einheimische mit baulichen Veränderungen stets zu erhöhen und dabei auch den Blick auf Touristen nicht zu vernachlässigen. Beispielhaft dafür dürfte die Errichtung der Strandpromenaden Sea Point und Green Point sein (letzterer auch mit der Errichtung des Cape Town Stadium für die WM 2010) sowie an deren Ende befindlichen Waterfront, ein ehemaliger Stadthafen, der vor über 20 Jahren zu einer Vergnügungsmeile ausgebaut worden ist.


    Kapstadt ist zwar ein Hotspot für Touristen aus aller Welt, wirkt aber längst nicht so überlaufen wie europäische Großstädte im Sommer. Es dauert nicht lange, bis man Deutsche ausmacht, aber dennoch beschleicht mich das Gefühl, dass Kapstadt und Südafrika noch immer so was wie ein Nischendasein für deutsche Touristen darstellt. Für eingefleischte Afrika-Liebhaber kommt Südafrika eigentlich gar nicht in Frage, zu unafrikanisch eben, und Pauschaltouristen fliegen eher nach Thailand, Bali oder in die Karibik.


    Wo viel Licht, da auch meist viel Schatten: Durch die Apartheid wirkt Kapstadt baulich auch heute noch sehr entmischt. Viele ehemalige Viertel wurden ab den 60er-Jahren dem Erdboden gleichgemacht und deren Bewohner nach Hautfarbe zwangsumgesiedelt. Eine Ausnahme bildet Bo Kaap, das Viertel der sog. Kapmalaien, das fast wie durch ein Wunder erhalten blieb und heute - natürlich! - ein Touri-Hotspot ist. Eine weitere Folge der Apartheid sind die in Südafrika allseits bekannten Townships, die sich auf dem "Rücken" von Kapstadt jenseits des Tafelbergs befinden und in den sandigen Cape Flats vom Flughafen bis zu den Stränden von False Bay reichen. Die sozialen Missstände von Mitchel's Plain, Hanover Park oder Khayelithsa, mit knapp 400.000 Einwohnern das größte Township, haben in den letzten Jahren noch zugenommen. Zum einen durch rege Armutszuwanderung aus anderen Teilen Südafrikas und Afrikas, zum anderen durch ausufernde Gewalt militanter Drogenbanden, die jüngst sogar die Armee auf den Plan gerufen haben und Kapstadt insgesamt letztes Jahr in die Top 20 der Städte mit den meisten Morden weltweit gehievt hatte. Noch vor Johannesburg! Dem Abhilfe zu schaffen dürfte schwer werden, zumal Südafrika von einem Korruptionsskandal in den nächsten schlittert und Gelder für sozialen Wohnungsbau, Infrastruktur, Sicherheit und Bildung etc. in irgendwelche dunkle Kanäle fließen. Dass in weiten Teilen des Landes jeden Tag für ein paar Stunden der Strom abgeschaltet werden muss (noch nicht in Kapstadt), ist nur eine unangenehme Folge daraus.


    Aber davon bekommt der Kapstadt-Tourist in aller Regel nichts mit, wenn er nicht gerade eine der vielen geführten Touren durch die Townships bucht. Das ist sicher nicht verkehrt, um sich mal wieder zu "erden" und um beide Seiten von Kapstadt kennenzulernen. Die schöne Seite dominiert klar und lassen Kapstadt zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Die Stadt empfand ich als sehr entspannt, vielseitig, sicher und stets freundlich. Für einen Besuch auch mit kleinen Kindern sehr geeignet.




    Kapstadt und der Tafelberg von der ehemaligen Gefängnisinsel Robben Island gesehen. Die Wolken auf dem Tafelberg werden umgangssprachlich "Tischdecke" genannt und stellen ein Wetterphänomen dar: Durch die warme Luft am Fuße des Tafelbergs lösen sich die Wolken, die der Wind über die Berge peitscht ab einer bestimmten Höhe sekundenschnell auf, so dass in der Stadt oft den ganzen Tag über die Sonne aus vollen Rohren scheint, während es hinterm Tafelberg ganztägig bewölkt bleibt.

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    Die Innenstadt, besonders das Business District, wirkt insgesamt etwas abgeranzt.

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    Green Market Square

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    An deren Seite kampieren Flüchtlinge aus Afrika und machen auf ihre missliche Lage in Südafrika aufmerksam

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    Unweit entfernt befindet sich Company's Garden. Früher waren hier die Gärten der Holländisch-Ostindischen Handelskompanie, heute zählt ein Teil des Geländes zum Botanischen Garten.

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    Entlang besagten Gartens befinden sich historische Gebäude wie das Parlamentsgebäude

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    Oder die Stadtbibliothek

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    Kapholländischer Stil

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    Camps Bay von Lion's Head (668m) aus gesehen. Die Bergkette nennt sich die 12 Apostel.

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    Camps Bay von unten. Im Hintergrund Lion's Head


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    Hout Bay mit gleichnamigem Vorort von Chapmans Peak aus gesehen

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    Findet man nicht nur in Boulders Beach, sondern fast überall: BrillenpinguineIMG_6020_zpsnwtizvhn.jpg




    Die Winelands hier im Vorort Constantia. Landschaftlich wie in Italien mit nobel anmutenden Weingütern, die für jederman unentgeltlich offen stehen, zum Schauen oder Probieren: Man fühlt sich sofort willkommen.

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    Nur ein paar Kilometer von den Winelands entfernt: Township Khayelitsha. Im Hintergrund der Tafelberg.


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    Zurück ins Zentrum von Kapstadt:



    Waterfront

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    Die schönste Sicht auf die Stadt genießt man von den umliegenden Hügeln, wie hier von Signal Hill auf die Küste mit Green Point und dem Cape Town Stadium. Auf dem zweiten Bild mit Robben Island.


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    Downtown von Signal Hill


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    Kapstadt von Lion's Head


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    Das war's...

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    Bilder: Cowboy

    ^ Dennoch seltsam, dass man nicht gleich die Karten offen gelegt hat und beim Pressetermin über die Ansiedlung in Leipzig vor ein paar Wochen noch beteuert hatte, das Werk in Waldheim erhalten zu wollen und den neuen Standort sogar als Außenstelle von Waldheim deklarierte. Letztendlich ist die Entscheidung, ein neues Werk in Leipzig zu bauen und den Standort in Waldheim aufzugeben aus wirtschaftlicher Sicht durchaus sinnvoll und man hätte damit werben können, dass die Arbeitsplätze damit auch in der Region bleiben statt sonstewo nach Polen oder so verlagert werden. Waldheim liegt 'ne Stunde mit dem Auto von Leipzig entfernt und ich wage zu behaupten, dass viele Mitarbeiter in Waldheim ohnehin von weiter weg pendeln. Für den einen oder anderen nimmt es sich vielleicht nichts, künftig nach Leipzig zu pendeln.