• Dekoratives Anführungszeichen

    Nach Styroporstuck kommt jetzt also Figurenschmuck. Auch aus Styropor?

    Nein, nicht aus Styropor, sondern aus Stuck. Gerne aber auch richtig wertige Steinmetzarbeiten :- )

    Baukörper, das ist wieder die Sache mit den verschiedenen Auffassungen von Architektur. Es muss nicht überall wie im Europaviertel aussehen. Du schreibst regelmäßig sehr positiv über die moderne Architektur im Europaviertel. Und das ist dein gutes Recht. Aber es gibt eben auch Menschen, die eine andere Auffassung als du haben. Du kommst im Europaviertel voll auf deine Kosten. Dann akzeptiere bitte auch, dass auch diejenigen Menschen einen Stadtraum bekommen, die eine andere Vorstellung von Architektur haben als du. Die Stadt ist für alle Menschen da, nicht nur für Modernisten!

    Deswegen meine Vorschlag: Im Europaviertel modern, dafür aber an den Linden historisch.

  • ^ … wo willst Du denn an UdL was historisches bauen?

    Die Straße ist so ziemlich komplett. Da müsstest Du schon mit der Abrißbirne kommen, aber das ist ja nun wirklich nicht geplant und gewünscht. ausserdem wird‘s Zeit, dass jetzt mal 20 Jahre Ruhe einkehrt damit sich überhaupt etwas hier konsolidieren kann. Der Mittelstreifen word fantastisch, auch mit Außengastronomie. Laß‘ Dich überraschen lieber Architektur-Fan und dann kannst auch Du wieder schöne Fotos machen bei Deinem nächsten oder übernächsten Berlinbesuch und im DAF präsentieren.

  • STOPP, ES REICHT - Mich hat sogar ein Mod-Kollege darauf angesprochen, dass hier mal eine Pause sinnvoll ist.

    Edit: Die letzten Beiträge wurden schonmal ins Off verfrachtet. Der Thread bleibt aber vorerst geschlossen.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Warum sollten neu gepflanzte Bäume erst in 40 Jahren ein schönes Erscheinungsbild abgeben? Ich freue mich auf die neuen Bäume, zumal auf dem Mittelteil um die Ubahn-Station Unter den Linden derzeit gar keine Bäume stehen.

    Wie heute in der BZ berichtet wurde, sollen im Frühjahr nächsten Jahres neue Bäume eingepflanzt werden, die Schatten spenden. Insgesamt 157 Lindenbäume.

    2012 wurden wegen der Bauarbeiten der U5 insgesamt 54 alte Linden gefällt. Höhe: Mittelstreifen zwischen Brandenburger Tor und Staatsoper.

    Quelle : BZ 

  • Es ist eine absolute Unverschämtheit wie hier mit völliger Selbstverständlichkeit den Bürgern ihr öffentlicher Raum und eine der vermeintlichen Visitenkarten der Republik verschlechtert wird und dann auch noch mit Bräsigkeit und völliger Gelassenheit ständig gelogen wird, obwohl wir hier mittlerweile in Jahrzehnten denken und Handeln.

    Zumal es hier um Bäume im städtischen Raum geht - neben Styropordämmung der Heilige Gral der herrschenden Mächte schlechthin.

  • Das Bäume auf Unter den Linden nächstes Jahr nachgepflanzt werden sollen, sagt man von offizieller Seite jedes Jahr. Daher würde ich mich nicht darauf verlassen, dass es tatsächlich nächstes Jahr sein wird.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Es ist eine absolute Unverschämtheit wie hier mit völliger Selbstverständlichkeit den Bürgern ihr öffentlicher Raum und eine der vermeintlichen Visitenkarten der Republik verschlechtert wird

    NImmst Du uns noch mal in deine „Herzschlagargumente“ mit? Soweit ich weiß wurde der Boulevard unter den Linden in einer sehr annehmbaren Zeit mit einem völlig neuen U-bahn Tunnel versehen, mehrere U-Bahn-Stationen erneuert und das Verkehrskonzept angepasst, in diesem Zuge hat man den Boulevard „Unter den Linden“ mit notwendigen Veränderungen versehen, unter anderem neue Beete, neue Bäume und ja es wurden auch Bäume gefällt - AUS DIR BEKANNTEM GRUND.

    Eine Übergansphase - und auch wenn sie länger dauert - ist also in keinem Fall eine Verschlechterung das Ziel, sondern das Ziel ist ein grüner Prachtboulevard mit mehr Platz zum Schlendern und Aufenthaltsqualtiät.

    Verstehe nicht im Ansatz, was die völlig überzogene Wortwahl mit den Fakten zu tun hat.

    (P.S.: Ganz allgemein will ich gerne darauf hinweisen, daß Empörung noch nirgends auf der Welt für Verbesserungen gesorgt hat, noch NIE, sondern Kompetenz, langer Atem und die Leute mit Rückrat die nicht nur „empörung“ schreien, wenn Sie es dann aber selbst besser machen sollen, kommt meißt nicht mal „Heiße Luft“ oder noch schlimmer das Armutszeugnis für Deutschland als letzte Instanz wenn Wut auf Empörung folgt )

  • ^ Ja aber die "herrschenden Mächte". Das sagt doch schon alles.

    Für mich könnte das alles aber auch etwas schneller gehen. Es ist vergleichbar mit der Universitätsstr. Nach 12 Jahre Absperrung, aufgrund der Baustelle Staatsbibliothek, hat man festgestellt, dass sich dort Leitungen befinden von denen man nichts wusste. Deshalb beglücken uns die Absperrungen noch weitere Jahre. Manchmal ist es schon zum haareraufen.

  • Die U-Bahn wurde 2020 eröffnet, die Staatsbibliothek 2021. Das ist jetzt über ein halbes Jahrzehnt her. Seitdem fehlen nicht nur weiterhin die Linden - meine "Lieblingsstelle" ist ganz eindeutig der Ampeldschungel, der sich von der nördlichen Seite der Charlottenstraße quer über die (nicht existierenden) Linden bis zur südlichen Charlottenstraße erstreckt. In Paris oder London wäre ein derartiger Status über einen derartig langen Zeitraum an einer derartig zentralen Stelle unmöglich.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    . In Paris oder London wäre ein derartiger Status über einen derartig langen Zeitraum an einer derartig zentralen Stelle unmöglich.

    Schneemann FAKTEN statt EMOTIONEN oder wenn man glaubt alles ist "schlecht" dann wird alles "schlecht" sein, in der eigenen Beobachtung! Also dringend einmal die eigene Brille überprüfen!

    1. Zum Status

    Das Gegenteil ist richtig.

    In den letzten Jahren wurden dort unter anderem:

    • die neue U5 gebaut und 2020 eröffnet,
    • der Bahnhof Museumsinsel fertiggestellt,
    • mehrere U-Bahn-Stationen vollständig neu gebaut,
    • kilometerweise Leitungen erneuert,
    • die Staatsoper saniert,
    • die Staatsbibliothek modernisiert,
    • Fahrbahnen und Gehwege umgebaut,
    • neue Aufenthaltsflächen geschaffen,
    • Beete neu angelegt,
    • die Voraussetzungen für neue Baumstandorte geschaffen.

    Wer heute behauptet, dort sei “jahrelang nichts passiert”, blendet diese Milliardeninvestitionen komplett aus. ABER DAS IST JA SCHON EWIG HER UND DAHER ZÄHLT ES NICHT? SO EIN QUATSCH!


    2. Die Linden fehlen nicht aus Willkür

    Nach meinem Kenntnisstand gibt es mehrere Gründe, warum die Neupflanzung verschoben wurde:

    • Die Bauarbeiten mussten vollständig abgeschlossen sein.
    • Neue Baumstandorte benötigen aufwendige Wurzelräume.
    • Unter Unter den Linden verlaufen extrem viele Leitungen.
    • Neue Bäume können nicht einfach irgendwo eingesetzt werden, sondern benötigen geeignete Bodenvorbereitung und Bewässerung.

    Dass die Pflanzung mehrfach verschoben wurde, ist ärgerlich.

    Daraus folgt aber nicht automatisch Inkompetenz, oder die Zuschreibung "Unhaltbare Zustände".


    3. “In Paris oder London wäre das unmöglich”

    Das ist wahrscheinlich der schwächste Teil des Arguments.

    Gerade London und Paris liefern zahlreiche Gegenbeispiele.

    London

    • Crossrail (Elizabeth Line):
      • ursprünglich Eröffnung 2018
      • tatsächlich 2022
      • Milliarden Mehrkosten
    • HS2:
      • jahrelange Verzögerungen
      • große Kostensteigerungen
      • Strecken inzwischen teilweise gestrichen

    1. Grand Paris Express – Europas größte U-Bahn-Baustelle

    • Baubeginn: 2015/2016
    • Geplant waren zahlreiche Eröffnungen bereits für die Olympischen Spiele 2024.
    • Mehrere Linien (15, 16 und 17) wurden inzwischen auf 2026, 2027 oder sogar 2030/31 verschoben.
    • Das Projekt umfasst:
    • 200 km neue Metro,
    • 68 Bahnhöfe,
    • Investitionen von über 36 Milliarden Euro.
    • Auch dort mussten Bürger jahrelang mit Großbaustellen leben.

    • 2. Les Halles – mitten im Zentrum von Paris

    • Das Herz von Paris wurde
    • ab 2011 umfassend umgebaut,
    • die Arbeiten dauerten bis 2017,
    • der Zeitplan wurde überschritten,
    • Kosten stiegen,
    • gleichzeitig blieb der Bahnhof in Betrieb.

    Wenn man irgendwelche Dinge behauptet (Meinung) OHNE Fakten - um die eigene Meinung zu stützen, kommt einer Fake-News besondres nahe.

  • alexsb73 Dein mehr schlecht als recht aus LLM-Responses zusammenkopierter Beitrag geht doch komplett am Diskussionsgegenstand vorbei.

    Es ging bei der Kritik von Humphrey und Schneemann nicht um die eigentlichen, x Milliarden teureren und y Jahre verspäteten Großprojekte, sondern im Konkreten um die Linden am Boulevard UdL, im Allgemeinen um die Art und Weise, wie mit dem Stadtraum, drumherum, dazwischen und danach umgegangen wird. Also die gefühlt ewig dauernden Hängepartien mit Baustellenabsperrungen, die bald weggeräumt, Beeten, die bald bepflanzt, Fußwegen, die bald neu und diesmal hübsch gepflastert werden sollen. Die billig ausgeführten, permanenten Provisorien zwischen der letzten und der nächsten Baumaßnahme, auf die unbedingt gewartet werden muss, bevor das vor 10 Jahren Angekündigte danach dann ganz bestimmt umgesetzt wird.

    Ich denke jeder, der halbwegs regelmäßig in den genannten drei Städten unterwegs ist, weiß, dass die Aussage von Schneemann offensichtlicher Fakt ist. Eine derartige Anspruchslosigkeit, wie sie sich in Berlin am Umgang mit dem öffentlichen Raum selbst an zentralen Orten zeigt, findet man in London oder Paris nicht. Das wird - wie so oft - primär mit leeren Kassen und fehlendem Personal bei den zuständigen Stellen zu tun haben. Aber aus meiner Sicht muss auch eine gewisse Gleichgültigkeit bei den beteiligten Personen vorhanden sein. Anders kann ich mir das schwer erklären.

  • ^ Eine Stadt, die drei Opernhäuser unterhält, hat kein Problem mit leeren Kassen, sondern angesichts der beschriebenn (und weiteren) Schwierigkeiten höchstens ein Problem mit seinen Prioritäten.

  • Also erstens kann ich der Logik nicht ganz folgen, da ein Prioritätenproblem überhaupt erst relevant wird, wenn die Mittel knapp sind. Und zweitens wurden bei der letzten großen Runde von Sparmaßnahmen z.B. im Kulturbereich 130 Millionen Euro bzw. 12% des Budgets gestrichen.


    Die Frage nach den drei Opernhäusern kann man sicherlich kontrovers diskutieren (bitte nicht hier), aber weder ist sie ausschlaggebend für den Gesamtzustand des Berliner Haushalts, noch lassen sich daran irgendwelche übergreifenden Muster in der Prioritätensetzung der Haushaltsplanung ableiten.


    Aber falls du - entgegen der einhelligen Meinung von Fachleuten, Politikern (parteiübergreifend) und Journalisten - der Ansicht bist, dass der Stadt das Geld nicht fehlt, es nur falsch verteilt ist, kannst du ja gerne mal ausführen, wo die rettenden Milliarden schlummern. Das würde bestimmt viele Leute interessieren.

    Einmal editiert, zuletzt von JimmyMcGill (20. Juli 2026 um 13:57) aus folgendem Grund: Rechtschreibung

  • Dekoratives Anführungszeichen

    alexsb73 Dein mehr schlecht als recht aus LLM-Responses zusammenkopierter Beitrag geht doch komplett am Diskussionsgegenstand vorbei.

    Es ging bei der Kritik von Humphrey und Schneemann nicht um die eigentlichen, x Milliarden teureren und y Jahre verspäteten Großprojekte, sondern im Konkreten um die Linden am Boulevard UdL, im Allgemeinen um die Art und Weise, wie mit dem Stadtraum, drumherum, dazwischen und danach umgegangen wird. Also die gefühlt ewig dauernden Hängepartien mit Baustellenabsperrungen, die bald weggeräumt, Beeten, die bald bepflanzt, Fußwegen, die bald neu und diesmal hübsch gepflastert werden sollen. Die billig ausgeführten, permanenten Provisorien zwischen der letzten und der nächsten Baumaßnahme, auf die unbedingt gewartet werden muss, bevor das vor 10 Jahren Angekündigte danach dann ganz bestimmt umgesetzt wird.

    Ich denke jeder, der halbwegs regelmäßig in den genannten drei Städten unterwegs ist, weiß, dass die Aussage von Schneemann offensichtlicher Fakt ist. Eine derartige Anspruchslosigkeit, wie sie sich in Berlin am Umgang mit dem öffentlichen Raum selbst an zentralen Orten zeigt, findet man in London oder Paris nicht. Das wird - wie so oft - primär mit leeren Kassen und fehlendem Personal bei den zuständigen Stellen zu tun haben. Aber aus meiner Sicht muss auch eine gewisse Gleichgültigkeit bei den beteiligten Personen vorhanden sein. Anders kann ich mir das schwer erklären.

    1. Was ich wie und warum schreibe, geht Dich nichts an.
    2. Nein ich stimme Dir nicht zu, ließ die Beiträge von Humphrey und Schneemann. Du versuchst jetzt aus mir nicht erfindlichem Grund irgendwie Partei ergreifen zu müssen oder irgendetwas zu „rechtfertigen“
    3. Komm doch bitte klar das unterschiedliche Menschen unterschiedliche Sichten auf die Dinge haben - ABER jetzt kommt es zum eigentlichen Punkt:
    4. Du hast die Vorwürfe nicht gelesen oder meinen Beitrag nicht verstanden - was Du zu den 3 Städten sagt, erlebe ich anders und ich muss sagen es ist frech von Dir - jenseits der von mir belegten Fakten die Vorwürfe jetzt neu in anderer Art noch mal aufzuwärmen.

    Wie dem auch sei, die Linden kommen, die Baustelle ist nicht abgeschlossen und über eine zügigere Bearbeitung würden wir uns alle freuen, zu dieser Erkenntnis brauche ich nicht die völlig überzogene „Empörung“ und schon gar nicht falsche Behauptungen zu Paris oder London. (Alleine die Vergleiche sind ja totaler Quatsch - die Städte haben gänzlich andere Voraussetzungen) - Berlin hat nur noch ganz wenige Denkmähler und historische Bezüge - alleine das macht jede Baustelle zu einem Ärgernis.

    Und jetzt ist das Thema auch genügend diskutiert, bevor der nächste wieder anfängt, aufzuwärmen WER, WAS erzählt oder gemeint hat, OHNE das man die Ausgangsbeiträge gelesen hat.

  • Ich denke, es wäre Zeit, dass die Moderation diesen Chat vorübergehend schließt. Sachlichkeit hört sich anders an.

  • ^ … nein, ich bin gegen das andauernde Schließen von threads, nur weil ein oder mehrere Foristen aneinandergeraten.
    Wir sind alles Erwachsene Menschen und Einjeder hier kann selbst entscheiden wie er mit einem solchen Konflikt umgeht. Ob er es einfach überliest, oder sich auf die eine oder andere Seite stellt und dies sachlich kundtut.

    Also, zurück zum Thema bitte werte Mitforisten.

  • alexsb73

    Ich kann nachvollziehen warum die Reaktion auf deinen Beitrag so hart ausviel.

    Die von dir angesprochenen Beispiele (ich spreche nur für die Pariser Gegend, da ich hier lebe und arbeite), sind nicht angepasst.

    Es macht keinen Sinn Äpfel mit Birnen zu vergleichen.


    Der GrandParisExpress hat kaum Stationen in Paris selbst. Betrift also nicht den historischen touristischen Kern, der schnell nach fertigen Arbeiten hergestellt werden muss, wie in Berlin. Les Halles hat zwar lange gedauert, ist jetzt aber auch nicht das touristische Aushangsschild von Paris (ausser dem Centre Pompidou gleich um die Ecke). Ich empfand die Baustelle immer als klar abgetrennt und aufgeräumt.

    -> Die Champs Elysees würden nicht 10 Jahre als Baustelle belassen.

    Leider sind die Linden aber genau das, und zwar gefühlt und visuell real seit 15 Jahren.