Areal Rudolfstraße 18/19 (Bebauung geplant)
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^Meine Rede - der neue Block passt ästhetisch sehr wohl in die Gegend. Das Entwicklungspotential entlang der Gleise ist enorm.
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Ich bin von den renderings wie einige andere hier auch sehr positiv überrascht, würde aber nicht jetzt schon Details diskutieren, wie es ElleDeBE dankenswerterweise schon getan hat. Ich denke, dass die noch viel unverbindliches Wunschdenken enthalten.
Falls das so gebaut wird, würde es meiner Meinung nach gut zur aktuellen Umgebung passen, würde aber eher die Altbaublocks Richtung Osten/Zwinglikirche als Referenz heranziehen.
Momentan ist das Areal übrigens nicht nur ein low density Gewerbeareal, sondern auch eines der grössten Berliner Obdachlosencamps. Und ständig vollgepisst. Und superlaut, weil da auch ein Teenie-Technoclub residiert (Matrix). Der Entwurf würde also eine Gentrifizierung im besten Wortsinne darstellen.
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Im Grunde vermittelt der Block recht überzeugend zwischen den unterschiedlichen Bauweisen der Umgebung.
Von der Oberbaumcity übernimmt er die Funktion der GewerbehöfeVon der Bahnanlage Bögen und Backstein als Baumaterial (natürlich hier nur Verkleidung)
Und von den Wohnaltbauten um den Rudolfplatz die kleinteiligere Gliederung der Blöcke in Einzelbauwerke.
Neu ist an dieser Stelle eine stärkere und, im Gegensatz zur teilweise unangenehmen coolen Optik am Mercedes Benz Platz, angenehm klassische Urbanität.
Man könnte sagen westlich der UBahn Pazifik-Design (Westküste bzw. Asien) und östlich Atlantik-Design (Europa bzw. Ostküste) und dann kann sich jeder etwas aussuchen. 😉 -
AUS FÜR TAMARA DANZ HÖFE ?!
copyright by https://tamara-danz-hoefe.de/
ich hatte mich sehr darauf gefreut, doch dieses projekt wird es wohl nicht mehr geben bzw falls doch, dann nur mit jahrelanger verzögerung.
die immobilie wurde schon vor einiger zeit leergeräumt und ich habe eigentlich nur noch auf den abriss gewartet. doch leider gibt es seit dem 26.05.2023 eine gewerbeanzeige, in der das bestehende gebäude incl freiflächen für 43.000€ monatlich angeboten wird.
laufzeit: 5 jahre mit offener option (!!!!)
sehr, sehr schade
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Unfassbar schade. Das war für mich seit dem Potsdamer Platz und evtl den Hackeschen Höfen der schönste Entwurf seit dem Krieg in Berlin.
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Hm...abwarten. Aber wahrscheinlich wird sich wohl leider sogar ein Mieter finden. Für mich wäre das ein wunderbares Beispiel für zeitgenössische Architektur anhand klassischer Proportionen und Regeln.
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Kann das jemand lesen und kurz Zusammenfassen um was es geht?
Link: "Streit in Friedrichshain: Kommt neues Hochhaus gegenüber Amazon-Tower?"
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Mangels Zeit habe ich den Text mal durch Chat GPT gejagt:
- Konflikt zwischen Senat und Bezirksamt: Der Berliner Senat möchte Wohnungsbau an der Warschauer Straße in Friedrichshain durchsetzen, während das Bezirksamt nur Gewerbeansiedlung plant. Dies führt zu Spannungen zwischen den beiden Behörden.
- Anweisung des Senators: Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler hat dem Baustadtrat Florian Schmidt befohlen, die Pläne zu ändern und Wohnungsbau zuzulassen. Andernfalls wird der Senat das Verfahren selbst übernehmen.
- Geplantes Hochhausprojekt: Die Atrium Development Group plant ein Hochhaus mit über 30 Stockwerken, das Wohnungen, Büros, ein Hotel und Gewerbeflächen umfassen soll. Es sind bis zu 500 Wohnungen vorgesehen.
- Unterschiedliche Ansichten zur Bebauung: Während das Bezirksamt den Bereich für Gewerbe und Handwerk reservieren möchte, sieht die Senatsverwaltung die Notwendigkeit für eine Mischung aus Wohnen und Arbeiten.
- Frist für den Baustadtrat: Gaebler gibt dem Bezirksamt zwei Wochen Zeit, um den neuen Plänen zuzustimmen. Andernfalls wird der Senat die Kontrolle über das Projekt übernehmen.
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Der stotternde Projektverlauf bei den anderen Wohnhochhausprojekten (Hines, Max&Moritz, Monarch) deutet jetzt nicht unbedingt auf eine überbordene Nachfrage hin, da finde ich diesen Plan schon recht ambitioniert. Ausnahmsweise muss ich dem gebenedeiten Baustadtrat aber mal zustimmen, das ist nicht nur ein Gewerbebiet, sondern Berlins prominentester Ausgehstrich. Wie viele Berliner Bars und Clubs sind untergegangen, weil ein einziger Neumieter sich am Geräuschpegel gestört hat?
Grundsätzlich finde ich den Plan sehr begrüßenswert: Zusammen mit Edge und einem (oder besser zwei) Hochhäusern auf dem RAW und möglichst ergänzt durch die Tamara-Danz-Höfe könnte das da sehr spannend werden.
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RUDOLFSTR 17-18
und jetzt ist es offiziell ... im streit um den bau von bis zu 500 wohnungen (darunter auch sozialwohnungen) incl hochpunkt am bhf warschauer strasse hat die stadtentwicklungsverwaltung das verfahren an sich gezogen! mit dem bezirk konnte diesbezüglich keine einigung erzielt werden. der bezirksbaustadtrat florian schmidt (bündnis 90 / die grünen) von f'hain/kreuzberg kritisiert diesen vorgang mit dem hinweis auf eine "unnötige bodenspekulation" die jetzt in gang gesetzt werde.
persönliches fazit: auf der einen seite finde ich es sehr schade, dass die traumhaft schönen pläne für die tamara danz höfe nicht weiter verfolgt werden. jedoch überwiegt bei mir die freude über einen neuen, kleinen hochpunkt an diesem doch sehr markanten und mMn passenden standort.
alle infos aus der rbb abendschau vom 28.04.2025
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Ich bin hier noch etwas unentschlossen. Meine Hoffnung ist, dass man dem für meinem Geschmack zu breit ausgefallenen Edge einen schlanken und sich nach oben hin verjüngenden Turm hinstellt. Aber bei der Masse an Wohnungen die auf der überschaubaren Fläche untergebracht werden soll, droht der nächste Vierkantbolzen mit zerfaserten Minibalkonen.
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^ Das Edge ist vom Bauvolumen sehr unhandlich, stellt aber gleichzeitig die Benchmark für weitere Hochhäuser dar. Die Frage ist, ob man den Nachteil eines zu breit ausgefallenen Edge heilen kann, indem man ein schlankeres, aufstrebendes Hochhaus daneben setzt. Irgendwie habe ich da kein gutes Gefühl dabei. Das kann vielleicht gutgehen. Aber die Gefahr ist, dass sich eine solche Uneinheitlichkeit bei den Bauvolumina auch ganz schnell zur Beliebigkeit entwickeln kann.
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Das Bauprojekt wurde in der aktuellen Sitzung des Baukollegiums besprochen.
https://www.youtube.com/live/zzTt0gCGYAw?si=txhyBnKItDkppZJl (ab 1h 28min)
Architekt Sergej Tchoban stellte den aktuellen Planungsstand vor:
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Geplant ist eine Blockrandbebauung, die kleinteilig aufgeteilt und von unterschiedlichen Architekten gestaltet werden soll, um ein monotones Stadtbild zu vermeiden.
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Innerhalb des Blocks, etwas zurückversetzt von der Straße, soll ein Scheibenhochhaus mit 150 m Höhe entstehen.
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Das Hochhaus soll hauptsächlich Wohnungen enthalten, während Gewerbe und Büros im umliegenden Blockrand untergebracht werden.
Fazit des Baukollegiums nach der Besprechung:
„150 m sind zu hoch!“ – Das Amazon-Hochhaus soll weiterhin das höchste Gebäude in der Umgebung bleiben.
Ein Hochhaus ist grundsätzlich vorstellbar, sollte jedoch deutlich niedriger ausfallen.
Visualisierungen sind im Video zu sehen.
Meine Meinung:Sehr schöner kleinteiliger Blockrand. Hochhaus finde ich hier passend. Vor allem mit Wohnungen!
Leider ist die Kubatur als Scheibenhochhaus sehr langweilig und wenn es wieder mal verkleinert wird bleibt nicht viel sehenswertes übrig. Ich hoffe ein noch durchzuführender Wettbewerb für das Hochhaus kommt zu einer weniger langweiligen Form und Fassade. -
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^ ein weiteres Beispiel für die intensive und nicht nicht nachvollziehbare Einflußnahme auf das Berliner Baugeschehen. Kann man nicht via Petition dieses unselige Baukollegium abschaffen?
die einzige Stadt der Welt neben München vielleicht die Ihre Investoren dazu verdonnert niedriger zu bauen, unglaublich recht eigentlich.Wohnhochhaus ja toll aber bitte niedriger, das sind dann wahrscheinlich 30 Meter ca. 15 Etagen weniger. Wie will das ˋBaukollegium‘ das rechtfertigen ????
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vielleicht nochmal zur Veranschaulichung.
So stellt sich Sergej Tchoban das "Quartier an der Warschauer Brücke" vor:
© Tchoban Voss Architekten
© Tchoban Voss Architekten
Interessant ist auch der BSR Tower mit 120 Meter:
© Tchoban Voss Architekten
Und so sieht das Modell der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen aus:
Ein niedrigeres Scheibenhochhaus mit Blockrandbebauung
© Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
Das Mitglieder des Baukollegium Prof. Anne Femmer und Prof. Jörg Springer haben am Modell nochmal deutlich
gemacht, dass Sie ein niedrigeres Hochhaus möchten, als Übergang zur niedrigeren Bebauung Richtung Friedrichshain.
Die Idee des Scheibenhochhauses findet Herr Springer gut, es wirkt von der Seite schlank.
Er möchte nicht wieder ein "möppeliges" Hochhaus.
Er sieht noch ein Problem bei der Lichtsituation der Wohnungen in den Innenhöfen.
Quelle:
109. Baukollegiumssitzung
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^ wenn Herr Springer ˋnoch ein Problem bei der Lichtsituation der Wohnungen in den Innenhöfen‘ sieht, dann sollte man sich vielleicht von dieser Berliner Schnapsidee, dass sich Hochhäuser nur aus einer Sockelbebauung heraus nach oben recken dürfen, verabschieden, und Hochhäuser wie in anderen Städten auch ganz normal und solitär bauen?!_
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„150 m sind zu hoch!“ – Das Amazon-Hochhaus soll weiterhin das höchste Gebäude in der Umgebung bleiben.
Ein Hochhaus ist grundsätzlich vorstellbar, sollte jedoch deutlich niedriger ausfallen.
Da bin ich voll bei Camondo. Was ist denn das für ein Argument mit dem Amazon Hochhaus? Weiterhin das höchste Gebäude bleiben? Das ist doch gerade erst einmal fertig geworden. Wieso muss dem jetzt eine ähnliche Rolle wie dem Fernsehturm zugesprochen werden? Macht absolut keinen Sinn. Besonders, wenn man dafür dann die erwähnten 10-15 Etagen Wohnraum stutzt. Für was? Wenn jemand eine Petition gegen das (Nicht)-Baukollegium macht, bin ich gerne dabei.
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Ja, wobei die Frage ist, geht es hier um eine besondere Rolle des Edge oder, was ich vermute, eher um eine Kapazitätsobergrenze des Quartiers.
Auch wenn es reichlich ÖPNV gibt, ist dort ja schon recht viel los, sodass nicht unendlich viele zusätzliche Wohnungen und Büros verkraftbar sind.
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Bei der Petition für die Abschaffung des Baukollegiums bin ich ebenfalls dabei. Anfangs habe ich die Sitzungen gern verfolgt, aber mittlerweile weiß man schon, dass am Ende ambitionierte Ideen in den allermeisten Fällen zurechtgestutzt oder gleich komplett zugrunde gerichtet werden.
Was ich bei Herrn Springer äußerst ironisch finde ist die Tatsache, dass er sich über die "möppeligen" (=klobigen, oft uneleganten) Berliner Hochhäuser beschwert, um im selben Atemzug mit der Stutzung der 150m dafür beizutragen, den scheibenartigen und somit (zumindest aus einer Richtung) klobigen Charakter des Hochpunktes umso mehr herauszuarbeiten. Chapeau, da gehört auch einiges an Humor dazu. Die meisten Menschen werden wohl meist aus Richtung der S-Bahn und auch von der Warschauer Brücke die "Breitseite" dieses Hochhauses wahrnehmen.
Die grundsätzliche Idee des Quartiers finde ich nach den Visualisierungen von Tschoban-Voss an sich sehr interessant (im positiven SInne) und ansprechend. Vieles mag dann sicher mit der individuellen Ausgestaltung der einzelnen Häuser stehen oder fallen.
Das Berliner Hochhäuser aus einem Block herauswachsen empfinde ich aber im Gegensatz zu Camondo aber als städtebauliche Stärke und verträgt sich meines Erachtens auch stärker mit dem Typus der europäischen Stadt als die insbesondere in asiatischen Metropolen verbreiteten Solitäre, gerade in den dichten urbanen Innenstadtbereichen. Sowohl die Hochhäuser am Breitscheidplatz als auch am Potsdamer Platz empfinde ich als positive Beispiele, wohingegen der Estrel-Tower für mich vermutlich auch nach seiner kompletten Fertigstellung irgendwie wie ein Fremdkörper in der platten Umgebung wirken wird, solange man ihn nicht noch mit weiteren Hochpunkten umstellt.
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