Leipzig: Gebäude für Senioren / Seniorenparks / Alterswohnen

  • Kuchengartenstraße 4-10

    Dekoratives Anführungszeichen

    Seniorenwohnanlage und KiTa […]

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    […]

    Ich hätte ja nie gedacht, dass ich mal was Positives schreiben könnte, nachdem die x-te weiße Kiste über unseren Städten abgeworfen wurde - aber nach Vor-Ort-Besichtigung in 3D finde ich das Ergebnis in dieser B-Lage eigentlich ganz okay. Der Blockrand wird hier sinnvoll geschlossen, und auch wenn vielleicht nicht besonders schön passt sich der Neubau zumindest in Höhe und Kubatur dem in dieser Gegend dominierenden Plattenbebauungstil an:

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    Die klein- bis mittelgroßen Wohnungen (42x 30-65 m²) incl. begrüntem Innenhof, und die Umsetzung als Inklusionsprojekt (von KiTa bis altersgerechtes Wohnen) sind sicherlich zeitgemäß für die Ansprüche an innerstädtisches Wohnen.

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    ©555Farang maps

    Insofern finde ich die, äh, dezent- minimalistische Gestaltung an dieser Stelle verschmerzbar. Ein oder zwei Mark mehr auszugeben für Materialen wie z.B. Holzhybridbauweise wäre zukünftig aber auch nicht komplett verkehrt. 🙃

  • Das ominöse Hinterhofprojekt Eilenburger Straße 41A / 53A in mehreren Stillleben mit Kran, Rohr und Sandfläche 8)

    Gern darf eine Rohrverleger die häßlichen Rohre unter die Erde verlegen ^.^

  • Das Grundstück August-Bebel Str./Ecke Richard Lehmann Str. wurde beräumt und erste Baucontainer aufgestellt. Hier scheint der Neubau des geplanten Seniorenheims bevorzustehen.

  • Grad an dieser großen Kreuzung eine wirklich schlechte Leistung. Die Ecksituation wird leider überhaupt nicht ausgebildet. Was diese Wand soll, die aussieht wie durchgerammelt, erschließt sich mir auch nicht.

  • Das ist ja mal eine Anti-Kiste! Die zeigt, dass nicht nur ein banaler Kubus, sondern selbst mit einfachen Mitteln mehr möglich ist. Auf den Fotos kommt die Farbgebung nicht ganz so deutlich hervor, es ist nicht nur weiß.

    Die kritisierte Ecklösung sehe ich nicht so kritisch. Diese nimmt Rücksicht auf die anderen 3 Quadranten der Kreuzung. Gegenüber im "Park" des früheren Seifenfabrikanten, steht im verblichenen Schlüpferblau das Polizeirevier als 2stöckiger Klotz. Der nächste Quadrant ist ein einstöckiger Klotz mit Lidl-Beschriftung und nur das andere Gegenüber eine größere erhalten gebliebene Villa. Somit ist die Kubatur des Neubaus in Ordnung. Die Scheibe trennt die Baumassen und ordnet diese den beiden Straßen zu: Die Bebelstraße bekommt eine Proportion ähnlich der Nachbar-Villen hinsichtlich Breite und Höhe, die Lehmannstraße bekommt, passend zu den Nachbarn, eine Längsseite als Maßstab. Das dürfte den Sinn der Scheibe erklären (zumindest deute ich es so).

    Das Gebäude selbst ist simpel, die zeitgenössischen Sehschlitze, bodentief, passen zur Wärmeschutzverordnung. Die Balkone setzen zumindest einen farblichen Akzent. In ihrer Ausprägung ragen sie nicht störend weit in den Luftraum (andere Neubauten präsentieren sich hingegen klotzig wie aufgezogene Schubladen), auch hier dämpft die Scheibe diese eher unangenehme Begleiterscheinung. Die eine Loggia an der Ecke ist, naja, eine sehr zurückhaltende Eckbetonung. Ob noch mehr der Gesamtsituation gut getan hätte?

    Erwartet uns noch ein Fallrohr-Expressionismus oder ist die Dachentwässerung auffallend unauffällig gelöst?

  • Ich hatte es ja schon einmal geschrieben; der vom Krieg zerstörte Eingang in die Bebel Straße wurde nun komplett "zerstört". Damit sind zwei unzureichende Neubauten an den jeweiligen Ecken entstanden.

    Die Betonung hier liegt ja in der Trennung und dementsprechender Anpassungen der Baumasse an die historischen Vorbilder. Man hätte da aber weniger theatralisch einfach den Übergang stärker nach hinten verlegen können anstatt diese kragende Wand so massiv dort rein zu hämmern.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Ich hatte es ja schon einmal geschrieben; der vom Krieg zerstörte Eingang in die Bebel Straße wurde nun komplett "zerstört". Damit sind zwei unzureichende Neubauten an den jeweiligen Ecken entstanden.

    Die Betonung hier liegt ja in der Trennung und dementsprechender Anpassungen der Baumasse an die historischen Vorbilder. Man hätte da aber weniger theatralisch einfach den Übergang stärker nach hinten verlegen können anstatt diese kragende Wand so massiv dort rein zu hämmern.

    Sehe ich auch so.

    Nur was hätte man anstatt der glatten , billigen Kästen bauen sollen?heutzutage wo kein Bauherr mehr Geld als nötig ausgeben kann?