Beiträge von Altbaufan_

    Ich finde die Investitionen richtig und wichtig, frage mich aber, ob man auch an die Zeit denkt, wo vielleicht wieder deutlich weniger Schüler in Leipzig sind (was "schon" in ca. 20 Jahren sein kann, die Auswirkungen vom Perspektivloshalbherzigkeitslockdown sind weiter nicht absehbar und Leipzig wächst schon seit 2019 nicht mehr soooo stark). D.h. werden auch Alternativnutzungen bei Neubau und Sanierung mitgedacht oder kommt dann wieder nur die Idee Leerstand oder Abriss (bis auf einige wenige Umnutzungen meist zu Wohnungen standen ja viele Gebäude lange leer, wurden von privaten Trägern "gerettet" oder abgerissen)?

    Eine Neubebauung deutet sich nun auch für das gesamte Areal am Wilhelm-Liebknecht-Platz an.

    Zwischen Erich-Weinert-Str., Wilhelm-Liebknecht-Platz und Berliner Straße wurde der bisher als Parkplatz genutzte Bereich komplett mit Bauzaun umfasst und ein Bagger macht dort irgendwas.

    Die sichtbare Baulücke an der Berliner Str. ist ja bereits konkret beplant und hier vorgestellt worden. Anscheinend bebaut man gleich das gesamte Areal dort (egal ob mehrere Bauträger oder nicht, grundlos wird man den Parkplatz nicht entfernt haben...).

    Lage:

    https://www.google.de/maps/pla…3d51.3493647!4d12.3773323

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    Die Sanierung incl. Neubauten ist sicher.

    Czermacks Garten Nr. 2


    Die Genossenschaft besitzt den Altbau bereits seit 2013. Die Nutzung soll mit Kita im EG des Altbaus, Wohnen und Studentenwohnungen bunt gemischt sein. Nebenan hat die BGL ihren Sitz seit vielen Jahren (Altbau + Neubau) in der Querstraße.

    Nachzulesen hier auf der S. 3, konkrete Planungen sollen 2021 erfolgen und spätestens 2022 sollen Sanierung und Neubau beginnen.

    https://www.bgl.de/genossensch…ung/download/3028/298/101


    Im gesamten Areal ist damit für fast jede Brache eine konkrete Planung in der Pipeline oder bereits umgesetzt. Die stark zurückgehenden Grünflächen finde ich ehrlich gesagt nicht nur vorteilhaft, auch wenn die Brachen kein schönes Bild abgeben. Der größte Verlust ist der Bereich gegenüber des o.g. Gebäudes auf dem ehem. "Thiemes Hof".

    Die architektonische Qualität vieler Gebäude ist zudem eher bescheiden bis maximal durchschnittlich, vom Hocker reißt mich da nichts.

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    Einfach mal den Hinweis über dem Artikel lesen:


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    Unabhängig von der Diskussion um Schönheit, Nutzen und Bewohnerpotential - Tätigkeiten im Gebäude konnte ich vorige Woche beobachten: es wird bereits gearbeitet und vermutlich mit der Entrümpelung begonnen, im Eingang einer offenen Tür lag viel frisch zugeschnittenes Holz - wozu auch immer dies dient... :/

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    Wohnen in Stötteritz:

    Die neuen Entwürfe / Animationen wurden hier im Forum auch schonmal im Herbst verlinkt (mit den Backstein(imitat)fassaden.


    Gewöhnungsbedürftig, da dort nicht der Standard, aber besser als "weiße Kisten".

    Es ist mir völlig unverständlich, wieso man überhaupt über eine Bebauung der Fläche der "Würstchenbude" nachdenkt. Die Fläche ist vor allem auf der Südostseite viel zu eng, mit den Neubauten (geplant und bereits in Bau) rund um die Talstraße sowie am Johannisplatz sowieso bald eine der letzten verbleidenen Grünflächen in dem Gebiet, schließlich soll die Freifläche vor dem Grassi auch kleiner werden.


    Allerorten wird groß von Klimawandel und Hitze in der Stadt schwadroniert, andererseits baut man aber die Stadt an vielen Stellen wieder so dicht zu wie es vor 1945 der Fall war - nur, dass in den Gebäuden heute weniger Leute leben. Aber das ist auch egal, mir gehts um die Versiegelung und Verschwinden von Grün überall in der Stadt... heute wird zudem unter fast jedes Haus (incl. der gesamten Innenhöfe, wo dann Bäume keine tiefen Wurzeln mehr schlagen können und durch fehlende Feuchtigkeit schell wieder eingehen...) ne Tiefgarage gebaut, so dass ein Abfluss nur noch oberirdisch erfolgen kann, Versickerung Fehlanzeige. Auch rund um die Prager Str. wiederholt erlebbar, besonders witzig sind dann Bäume, die man auf die Tiefgaragen pflanzt...

    Die Springerstraße 19 (Zentrum-Nord) ist bereits teilweise bezogen -siehe 1.OG und auch das DG ist bereits bewohnt- und vermutlich in Verzögerung.

    An dem Objekt wird schon recht lange gebaut, in 2020 ging es eher schleppend voran. Die bodentiefen Fenster sorgen dafür, dass man den Bewohnern wundervoll ins Wohnzimmer gucken kann (oder aber die schwarzen Rollos sind vollständig dicht). Wer's schön findet.:rolleyes:



    20201213_springerstrafrj6y.jpg

    (eigene Aufnahme 12/20)

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    Ich frage mich ja hier, wie man mit dem Bestand umgehen will. Wird den Mietern im DDR-Bau dann einfach ein Fenster zugemauert? Auf der Visualisierung ist zwischen Neubau und Bestand Platz, aber gefühlt sind das 20 cm.

    Maps


    Visualisierung


    Macht man sich sicher keine Freunde mit ;).

    ^ @ C.S.

    Ist zwar kein Jura-Forum hier, aber ich möchte mal sehen, wie du bei 0,8 m Abstand zu Autotüren und 1,5 m Abstand zu fahrendem Verkehr noch auf dem Radweg bist, wenn dieser selbst oftmals die empfohlenen 2m Breite unterschreitet, weil er sonst nicht auf die Straße passt. An vielen Stellen sind die Wege so schmal, dass 0,8 nach rechts und 1,5 m nach links nicht eingehalten werden können. Auf BEIDEN Seiten, außer man weicht auf die Gleise oder Autospur oder die Parkbuchten aus.

    Diese Hinweise sind zwar schön und nett, in der Realität aufgrund der schmalen Radstreifen nicht mehr als unerfüllbare Theorie, zumal an so vielen Stellen Radstreifen noch zusätzlich zugeparkt werden und die Stadt das an den meisten Stellen einfach nicht sanktioniert und konsequent abschleppt (siehe einige Artikel dazu in der Presse im Sommer).

    Die Website von CG (cg-gruppe.de) ist seit kurzem komplett abgeschaltet. Nur die der Hausverwaltung ist noch da und läuft im Impressum auf Consus RE, mal sehen wie lange noch.

    Die Consus RE Seite ist zudem auch anders aufgebaut, die CG-Projekte sind fast alle "weg".

    Auf den neuen Seiten von Gröner sind nahezu alle Projekte der alten CG wieder aufgetaucht.

    Interessanterweise sind nahezu alle Projekte aus / in Dresden bei beiden Firmen (Stand Montag) nicht mehr zu finden...


    Mir scheint, als wurde hier nur der Name gewechselt mit einigem Hin und Her und Gröner ist wieder 1:1 der Boss wie vor dem Zusammenschluss mit dieser Consus RE.

    Also ich muss schon sagen, dass diese Bebauung wirklich ein architektonischer Tiefpunkt ist - zumindest in diesem Gebiet. Irgendwo am Stadtrand oder in stark zerstörten Teilen der Stadt würde das weniger stören, aber hier?
    Hat der Architekt beim Entwurf Tetris gespielt? Sieht aus wie zusammengewürfelt. Wieso sind es nicht mindestens 4, eher 5 Etagen wie die meisten Gebäude in diesem Bereich, sondern eher Charakter von Stadthäusern??? Wieso wird die komplette Fläche beräumt und das überhaupt zugelassen seitens der Stadt? Wo fügt sich diese Bebauung auch nur ansatzweise im Umfeld ein?

    Wir haben schon viele einfallslose Bauten gesehen, aber das ist -für diese Lage- wirklich unterirdisch eintönig und anspruchslos, an anderer Stelle wäre es zu verschmerzen, aber nicht dort... <X

    Lieber Alex Leipzig,


    schon lustig, oberklug zu schreiben "bitte vorher informieren, bevor wieder ..." und dann im nachfolgenden Absatz schreiben, dass die Pläne innerhalb der LVB so und so seien. Woher sollen wir hier im Forum wissen, was INTERN geplant wird? Wie sollen wir uns darüber bitte informieren? Könnte ich jetzt genauso sagen "bitte vorher informieren, wie man sich informieren soll." ;).

    Lieber "Altbaufan": Bitte vorher informieren, bevor wieder eine unnötige Diskussion entsteht.


    (...) So lauten zumindest die aktuell innerhalb der LVB kommunizierten Pläne.


    Sollte das mit der 8 stimmen, wäre es ja noch bescheuerter als der geringe Abstand. Die Umsteigemöglichkeit der 72 und 73 zur 8 würde fehlen oder müsste am F.-List-Platz umständlich mit Laufen zu einer anderen Hst erfolgen. Zudem würde kein Mensch verstehen, wieso eine Bahn eine Hst auslässt - sowas wäre in Leipzig meines Wissens nach absolut einmalig. Dort würden vermutlich noch nach Jahren Leute stehen und versuchen, in die 8 einzusteigen. Gerade wenn diese an der Hst. halten muss, weil Stau o.ä. ist, wäre dies u.U. sogar gefährlich, wenn Leute den Knopf drücken, die Bahn aber auf einmal weiterfährt. Wenn die LVB das umsetzt, kann man nur sagen: Wieder ein Stück Unlogik mehr in der groß verkündeten Verkehrswende hin zum ÖPNV.
    Mit den verkrusteten Strukturen bei der LVB und auch Stadt ist das vermutlich sowieso ein utopisches Vorhaben. Während viele Städte in Deutschland von Berlin über Dresden, Hamburg, Bielefeld, Mannheim, Magdeburg usw. längst ihre Netze (egal ob Strab, S oder U) ausbauen oder konkret planen, fängt man in Leipzig jetzt erst an, endlich mal über Vorplanungen und Machbarkeitsstudien (sic!) nachzudenken. Vor 2025 wird also nichts fertig sein, vieles nicht mal vor 2030 begonnen werden. Verkehrswende im Schneckentempo.

    dabei zeigte uns doch die neue Umfrage, dass VERKEHR auf einmal das drängstene Problem ist - vor Sicherheit, Wohnen, Kriminalität, Klima usw.! "Die Straßen sind voll, die Zahl der Autos steigt unaufhörlich und die Preise bei Bus und Bahn gelten als teuer."

    https://www.lvz.de/Leipzig/Lok…-Verkehr-als-Hauptproblem


    Da die Stadt bereits seit 2004 wächst, hätte man spätestens 2012/13 als das Wachtum weiter zulegte mit konkreten Neubaustreckenplanungen beginnen müssen, so dass die Ausführung (= BAUEN) 2018, spätestens 2020 hätte starten können.


    Auch der Goerdelering ist nichts weiter als eine Zwischenlösung. Die Haltestelle (Gleis 2/3) ist viel zu schmal, da die Wartehäuschen dort herumstehen und keine Überdachung wie am Hbf erfolgt - Grund: Das Straßenraumkonzept (oder -möblierung, so genau habe ich das nicht merh in Erinnerung aus der Info-Veranstaltung) der Stadt für den Bereich sei noch nicht fertig, d.h. in ein paar Jahren fängt man vielleicht wieder an und baut eine Überdachung nachträglich.
    Am Hbf das gleiche - die Hst wurde 2019 erneuert, die Schließung der Lücke in der Überdachung erfolgte aber nicht und soll zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. D.h. auch hier macht man halbe Sachen, fängt in ein paar Jahren wieder an, aber parallel wird schon über 6 Gleise nachgedacht (Zitat von eiem Mitarbeiter: "Baubeginn nicht vor 2030").

    Nunja.