Beiträge von Altbaufan_

    An den Neubauten Delitzscher Str. 15/17 wurde am Dienstag begonnen, das Gerüst abzubauen. Anscheinend dürfen wir uns hier auf eine weitere Bauruine einstellen. Für mich unbegreiflich bleibt bis heute, wie dieser geringe Abstand zwischen den Neubauten (sichtbar von der Delitzscher Str) jemals genehmigt werden konnte <X ...

    Mittlerweile sind die Gerüste vollständig verschwunden, die Baustelle ruht seit Monaten und sorgt für eine weitere (Roh)Bauruine...

    Die LWB hat sich nach der Abholzung im Bereich Str. des 18. Oktober / Ph.-Rosenthal-Str. ein weites Mal nicht mit Ruhm bekleckert, wieder wurde unerlaubt Natur zerstört, diesmal am ehem. Rittergut Kleinzschocher. Langsam könnte man vermuten, das ganze hat System... Fakten schaffen und dann "Ups, sorry, aber jetzt ist es halt weg."

    Hinter der Bezahlschranke erwarte ich nicht viel mehr Inhalt, relevant ist v.a., dass es wieder nicht sauber abgelaufen ist.


    Illegaler Eingriff in die Natur

    https://www.lvz.de/lokales/lei…EVRZFTRC2IQISR7EXIYA.html


    (etwas offtopic)

    Was in dieser Stadt an Grün seit Jahren vernichtet wird, was teils seit 1945 gewachsen ist (oder in den 2000ern mit hunderttausenden Euro an Steuergeldern, teils sehr aufwendig, als "Zwischennutzung" angelegt wurde), ist schon krass. Dieses ganze Gerede von Naturschutz und Klima retten ist für mich nur eins: Heuchlerisch. Nachverdichtung und Wiederbebauung von Lücken ja, aber nicht JEDE Lücke muss bebaut werden, v.a. dort, wo es schon wenig grün gibt.

    Die "Straßenbäume" sind definitiv keine Lösung, da die Baumscheiben oft so klein sind, dass sie bei trockenen Sommern absterben, selbst wenn sie über 10 Jahre alt sind. Hunderte Beispiele konnte jede/r in den eher trockenen Jahren 2018-2020 und 2022 sehen. In der Humboldstraße sind z.B. zwei Jahre in Folge die Bäume bereits nach nur einem Sommer abgestorben, d.h. im Feb/März gepflanzt und im Oktober wieder rausgerissen. Und das trotz angeblichem Gießens, was wohl auch nur suboptimal funktioniert, wie ich am Richterplatz beobachten konnte (nagelneuer Baum wurde teils 4 Wochen am Stück nicht gewässert!)...

    An dieser Zustandsbeschreibung hat sich weiterhin nichts geändert. Seit Monaten herrscht Baustillstand, nachdem es zuvor echt flott ging.

    An den Neubauten Delitzscher Str. 15/17 wurde am Dienstag begonnen, das Gerüst abzubauen. Anscheinend dürfen wir uns hier auf eine weitere Bauruine einstellen. Für mich unbegreiflich bleibt bis heute, wie dieser geringe Abstand zwischen den Neubauten (sichtbar von der Delitzscher Str) jemals genehmigt werden konnte <X ...

    Ergänzungen:
    Das zweite Stadthaus steht seit mindestens Oktober so unverändert, anscheinend ging dem Bauherren das Geld aus.


    Die Grünflächen rechts und links davon werden jedes Jahr gerodet, die Gebäude Blumenstr. (Link zu meinem Beitrag 2014 mit Animation) sollten m.E. schon 2016 fertig sein durch Lion Holding, wo schon so einiges bis heute nicht gebaut wurde und von der Website verschwunden ist...


    Das Eckhaus Blumenstr./Mechlerstr. hat ImmvestWolf /Quarterback zu verantworten, da gab es schonmal im Amtsblatt vor Jahren eine Baugenehmigung und auch irgendwo auf der Website ne Animation. Seitdem vergammelt das Grundstück oder wird vermüllt, das Grünzeug (StreetView) wurde m.E. schon 2021 gerodet, geplant ist der Neubau dort aber schon länger.

    ^^

    Danke, der Zugang zur S-Bahn ist nicht mehr zeitgemäß, wenn das Viertel immer weiter wächst. Auch die Straßenbahn fährt westlich davon vorbei und ja noch nicht mal direkt angrenzend ans Gelände, die Landsberger Str. ist viel zu weit weg, um attraktiv zu sein. Auch die S-Bahn liegt am Südrand des Gebietes, so dass die Erschließung mit ÖPNV weiterhin mehr als bescheiden ist. Der Bus reicht m.E. nicht mehr aus, um attraktiv zu sein.

    Emil-Fuchs-Straße 5

    Ich hoffe ich habe nichts dazu übersehen - Pura, unser Objekt mit wenig Bezug zur historischen Umgebung, trumpft neben der architektonischen Gleichgültigkeit wenigstens auf anderer Ebene auf:

    Für nur spottbillige 37 Euro pro qm kann man hier glücklich werden und für nur 144 qm über 5300 Euro p.M. zahlen. Selbst möbliert fällt mir da nur ein Kommentar ein: Hoffentlich steht es sehr lange leer und der Eigentümer/Bauherr muss die Miete anpassen - bei Objekten in der Springerstraße 15 (vor Sanierung: https://de.wikipedia.org/wiki/…pringerstra%C3%9Fe_15.jpg) und Mothesstraße (https://dima-immobilien.de/imm…utritzsch/vm-mothes1-allg) wurden die Preise vor einigen Jahren ja dann auch abgesenkt, als sich lange niemand fand, der über 6000 Euro p.M. zahlen wollte...


    https://www.tag24.de/leipzig/l…hnung-toppt-alles-3094287

    Was mich bei sämtlichen Biotop-/Artenvielfalts-Freunden massiv ärgert, ist die Tatsache, dass ihnen Menschen die unter nachweislich eklatantem Wohnraummangel leiden offenbar deutlich weniger wichtig sind, als iwelche Piepmätze in der Stadt. Letztere leiden unter dem alltäglichen MIV-Wahnsinn tausend Mal mehr, als sie durch den Verlust dreier (auf versiegelten und zugeparkten Brachflächen wild gewachsener) Bäume je könnten.
    Biodiversität findet im Umland statt! Das schütze ich nur, indem ich Brachflächen in der Stadt baulich verdichte.

    Es ist nicht sonderlich schwer herauszufinden, dass hinter KSN368 ein Wissenschaftler steckt, irgendwo im Bereich Meteorologie und Klimatologie. Für so jemanden ist eine Argumentation auf dem Niveau mit gefährlichem Halbwissen und Verallgemeinerung ziemlich traurig.

    Bitte beschäftige dich mal mit Naturschutz, entsprechenden Gesetzen und dann schreib den Beitrag nochmal. Natürlich kann nicht jede Brach- und Grünfläche der Stadt einfach so geschützt werden, die wild entstanden ist, aber hier liegen klare Regeln vor, die einzuhalten sind (und nicht wurden!).


    MfG
    PS: Wenn ich einen Beitrag von dir zum Klimawandel sehe (ich spare mir Details, da das hier nicht Thema ist), frage ich mich, ob dort auch das Hauptziel Panikmache, Behauptungen und Verallgemeinerung statt klarer Faktenlage war. ?(

    Still ruht der See, auf dem Areal passiert weiterhin nichts, der angekündigte Baubeginn "noch 2023" ist verpufft.

    Bis auf die Nutzung durch die Bauarbeiter vom Hbf/Westseite (Löwitz) und an der Theresienstraße durch Strabag (wofür auch immer, denn die LVB-Baustelle Delitzscher Str. ist seit Monaten beendet) passiert nichts.

    Doch, vor Weihnachten wurden die Plakathalterungen (massive Betonsockel) allesamt mit schwerem Gerät entfernt, nachdem die Plakate eh durch Sturm schon weggeflogen / zerrissen waren.


    Aus der Ankündigung vom Juli 23 wird wohl so schnell nichts, oder weiß jemand mehr?

    https://www.tag24.de/leipzig/l…vitaeten-zu-sehen-2884860


    Nicht zu vergessen "Start auf dem Leipziger Freiladebahnhof für 2022 geplant"

    https://www.derstandard.at/con…freiladebahnhof-fuer-2022


    Läuft wohl wie beim Bayr. Bahnhof, viel Wind um nichts bis es dann irgendwann mal losgeht.

    In Leipzig wurden schon unzählige Male Bäume illegal gefällt, am Ende standen die Häuser dann eh, weil "Bäume sind ja nun weg". Verdichtung etc. muss sein, wie man aber mit teils seit 1945 gewachsenen Grunflächen umgeht, ist schon schäbig.


    Und wieder einmal zeigt sich hier, dass die Ämter untereinander versagt haben, aber nun will man als Kommune dem KOMMUNALEN Träger ein Bußgeld auferlegen, statt seine eigenen Abläufe im Bürokratiedschungel zu hinterfragen. Aber auch die LWB muss sich fragen, bauen sie zum ersten Mal ein neues Gebäude auf eine Freifläche, wo nicht nur Parkplätze oder Beton ist?? In meinen Augen ein völliges Versagen aller Beteiligten, aber auch kein Wunder beim bestehenden Mangel an Personal.

    --->

    https://www.l-iz.de/politik/le…ng-personalstellen-565791

    Ich habe vor kurzem gelesen, es fehlen der Stadt ca. 900 Mitarbeiter, davon über 100 im besonders geforderten Bereich Denkmal-/Bau-Amt, Stadtplanung und Umwelt. Komisch nur, dass mit Blick auf die Website nicht mal 10 Stellen in diesen Bereichen ausgeschrieben sind? Will man so Geld sparen oder wieso gibt es da nur einen minimalen Bruchteil an aktiven Stellenausschreibungen? Es sind in den letzten Jahren viele gute, teils langjährige Leute in diesen Ämtern gegangen (nach teils 10-20 Jahren und nicht in Rente), einige sind nach nur 1-3 Jahren sofort wieder "geflohen", in der Verwaltung scheint so einiges schiefzulaufen und dann entstehen solche "keiner wills gewesen sein"-Dinge wie beim Neubau Johannisallee...

    Der Bericht dazu ist sehr aufschlussreich und kann hier nachgelesen werden:

    https://ec.europa.eu/regional_…fe_european_cities_en.pdf

    Wie viel ist diese Studie wert, wenn so wichtige / große Städte wie Frankfurt(M), Dresden, Köln (1 Mio. EW!!) oder Stuttgart fehlen? Die Auswahl erscheint mir doch eher willkürlich, vor allem der Süden des Landes (alles südlich einerLinie Leipzig - Dortmund - Essen) wird nur durch München abgebildet, was überhaupt keinen Sinn macht, außer EU-Gelder zu verpulvern.

    "Aus Deutschland wurden Berlin, Dortmund, Essen, Hamburg, Leipzig, München und Rostock in die Umfrage einbezogen."

    Kleinzschocher


    Das Schösserhaus (aktueller Zustand auf StreetView) soll im kommenden Jahr saniert werden.

    Gebaut 1748, steht es schon lange leer. Die LWB reißt es, welch Wunder, nicht ab, sondern erhält 1 Mio. Euro Fördergelder (Gesamtsumme 2,3 Mio.).

    Auch im Umfeld soll gebaut werden - in Form mehrerer Neubauten.

    Die Bürgerbeteiligung soll noch 2023 starten, frage mich allerdings, ob hier nicht eh schon feststeht, was passiert, da es seit 2020 einen Sieger eines Architekturwettbewerbes gibt.

    https://www.lvz.de/lokales/lei…6MHJCWJPRNNOGN6KHGUY.html


    Zahlreiche Unterlagen, Abbildungen etc. zum Areal, zu den Entwürfen des Wettbewerbs siehe:

    https://www.leipziger-westen.d…ahren-gut-kleinzschocher/

    Danke für die Info, was ich allerdings sehr sehr skeptisch sehe sind die Bäume, die da im "1.OG" auf dem Parkdeck oder was auch immer drunter ist, wachsen. Ohne regelmäßige Bewässerung sind die Bäume schon vor Pflanzung verloren, weil nach unten schlicht die Bodentiefe fehlt etc. Ich habe sowas mal bei einem Projekt von ImmvestWolf (jetzt Quarterback) gesehen. Der Baum hat auf dem Dach so einer Garage kein Jahr überlebt, weil ihn niemand gegossen hat. Und das war noch ein Jahr, wo es weit mehr und regelmäßiger regnete, als z.B. 2018, 2019 oder auch in den letzten 2-3 Monaten...

    Die BG Leipzig teilt in ihrer neuesten Mieterzeitung mit, dass das Projekt Czermacks Garten (ehem. auf Eis gelegt bzw. verändert umgesetzt wird.

    Nachzulesen unter https://www.bgl.de/genossenschaft/mieterzeitung (Ausgabe 1/23)


    Aufgrund der massiv gestiegenen Baukosten wird vom Neubau der zwei Mehrfamilienhäuser b.a.w. abgesehen und der Altbau (siehe Link zu Streetview) statt zu Wohnungen zu Büroflächen umgenutzt. Somit dürfen wir uns weitere Jahre mit den dortigen Lücken anfreunden.

    Ich habe die Grafiken nochmal "gesichert", falls bei der LVZ etwas verschwindet:

    l416_1h1f7f.png


    l416_2f1cwd.png

    Quelle:

    https://www.lvz.de/bauen-und-w…B2G5FIHKR63K3EJTTS7M.html


    An einen Baubeginn noch 2023 glaube ich ehrlich gesagt nicht, das gesamte Areal sollte 2021 fertig sein, Der TV-Club hat bereits eine Verlängerung um VIER weitere Jahre erhalten (hat im Juni 2023 wiedereröffnet, d.h. wenn der Vertrag dort begann, hat er bis Sommer 2027 Bestandsschutz), d.h. vor 2028 passiert im Nordtteil gar nichts, obwohl "spätestens" (!) da eigentlich schon der Schulcampus eröffnen sollte, weil die Schule eigentlich schon heute gebraucht wird.

    Hinzu kommen die hohen Baukosten, teils lange Wartezeiten auf Material und Arbeitskräfte...


    Ich muss bei der "Lobhudelei" einschränkend sagen, dass das Thema grünes, tolles, nachhaltiges Quartier nur bedingt passen wird, weil u.a.

    - die Zahl der Einwohner von anfangs rd. 3.300 auf 4.000 erhöht wurde, was eine deutlich größere Dichte oder Bau in die Höhe bedeuten muss, denn die Hochhäuser waren von Anfang geplant, d.h. man muss woanders mehr/dichter/höher bauen


    - das Areal erhält keinerlei ÖPNV-Erschließung "intern", d.h. wer Richtung DB-Gleise lebt/arbeitet, hat relativ weite Wege zum ÖPNV (das Areal ist durchaus sehr groß, ich war dort als es noch nicht abgesperrt war drauf bis hinter zu den Bahngleisen, sowohl mit Führung als auch allein), eine Verlängerung der 72/73 (enden bisher am Hbf) in das Gebiet wäre ohne neue Linie möglich, wird aber überhaupt nicht durchdacht.


    - aus Erfahrung anderer Projekte wird am Ende vieles "eingedampft", v.a. bei den aktuell eklatant gestiegenen Baukosten

    etc.


    Dennoch bin ich gespannt, ob, wie und wann es umgesetzt wird.

    Ich weiß nicht so richtig, wo das am besten hin passt - seit heute sind bei Google die neuen Street View Aufnahmen für die 20 größten Städte Deutschlands online.

    Die alten Ansichten sind damit leider Geschichte und können nicht mehr zum Vergleich herangezogen werden ;)