Grad an dieser großen Kreuzung eine wirklich schlechte Leistung. Die Ecksituation wird leider überhaupt nicht ausgebildet. Was diese Wand soll, die aussieht wie durchgerammelt, erschließt sich mir auch nicht.
Beiträge von Saxonia
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Alles furchtbar. Zur Rettung der Architektenzunft muss man aber sagen, dass mit dem gewünschten Depot praktisch kein dem Platz und dem Bestand angemessenes Gebäude umsetzbar ist.
Ich bleibe dabei, die Nationalbibliothek wird perspektivisch ein Außendepot benötigen. Wertvolle, weil begrenzte Baufläche am Deutschen Platz für schnöde Depotfläche zu opfern, ist kurzsichtig.
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Das zentrale Thema in Berlin ist die Wohnungsfrage. Da haben weder CDU noch SPD wahrnehmbare Erfolge erzielen können. Es ist menschlich völlig nachvollziehbar, dass das die Leute umtreibt. Da geht es um Existenzen. Ob die Enteignungsfantasien der Linken helfen, sei dahingestellt. Ich glaube das nicht. Aber fairerweise muss man fragen, was haben die Leute zu verlieren? Ihre Wohnung, die sie jetzt schon nicht finden oder kaum noch bezahlen können?
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Gegen diese extreme Hitze und heiße Dachgeschosse helfen auch keine 3 Bäume im Innenhof. Da braucht es Klimatisierung.
Diese Nachverdichtung hier ist doch völlig in Ordnung. Irgendwo müssen die Leute ja wohnen.
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Eine größere Masse "Banner, Fahnen, Transparente" kann ich auf diesen Bildern nicht erkennen...
Immerhin entstand dort dieses berühmte Bild.
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Da kommt man sich schon leicht verschaukelt vor. Die wuchtigen Fensterrahmen rauben dem ohnehin nicht sehr eleganten Bau jede Leichtigkeit. So erinnerts eher an eine Containerschule.
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Fehler im System, wenn endgültige Abrisse denkmalgeschützter Bausubstanz mit vorherigen, genehmigten Eingriffen in die denkmalgeschützte Bausubstanz begründet werden.
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Das wäre ja die Aufgabe der Freien Presse, derlei beim Denkmalamt in Erfahrung zu bringen. Die Begründung, Schutz gegen Vandalismus sei zu teuer, deshalb reißen wir mal ab, ist für ein Denkmal natürlich völlig hanebüchen. Alles in allem ein skandalöser Vorgang.
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In so einer Umgebung ist es eigentlich nicht schwer, als Neubau positiv aufzufallen. B&B hat es trotzdem nicht geschafft.
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Das ist doch aber völlig logisch. Wie soll denn sonst gebaut werden?
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Wird der Ecke gut tun. Wobei es das Geheimnis der Freien Presse bleibt, warum sie ständig Konrad- statt Kanalstraße schreibt. Vor Jahren stand die LeipzIger Straße 17 (links) noch auf der Abschussliste. Mit einem Neubau dort hätten damals wohl nur die wewenigsten gerechnet.
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Zur Sonnenuhr hatte ich mich ja schonmal geäußert. Finds insgesamt schade, die Stirnseiten des Stella-Flügels hätten sich m.E. Für Wandmalereien oder Ähnliches angeboten. Da war man zu Zonenzeiten mutiger.
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Ich kenne eigentlich kein Beispiel, wo es sich für die öffentliche Hand gelohnt hätte, Immobilien abzugeben. Deutsche Bahn (Bahnhofsgebäude), Deutsche Post (Postgebäude), Ministerien mieten sich teuer in veräußerte Gebäude ein etc. pp. und selbst private Unternehmen (Galeria Karstadt) haben damit ins Klo gegriffen. Insofern wird es sich auch in Dresden auf lange sich nicht gelohnt haben.
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Schon beachtlich, wie es die Stadt in Sachen Altmarkt immer wieder schafft, richtig tief ins Klo zu greifen. So schwer ist das doch eigentlich nicht.
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Schlechter hätte man die Aufgabe kaum lösen können. Selbst die Bauflucht zu treffen, ist hier offenbar an Überforderung gescheitert. Und das in Spuckweite zum Gohliser Schlösschen...
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Eine kurze Erinnerung, warum es sich hier nicht mehr zu schreiben lohnt: Die Stadtverwaltung hat dem Abriss des denkmalgeschützten Gebäudes Zwickauer Straße 403 in Siegmar zugestimmt, damit dort ein Aldi-Markt errichtet werden darf (Freie Presse).
Auch der Denkmalschutz hat, ohne Not, dem Abriss der alten Sparkasse zugestimmt. Bahn frei für die drölfzigste Kaufhalle.
Für neuen Aldi in Chemnitz verschwindet ein weiteres Stück vom alten Siegmar
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Zartbesaitete sollten jetzt wegschauen - Ludwigstraße 85 neu
Sehr bedauerlich, die Ludwigstraße lebt von ihrer baulichen Geschlossenheit (und natürlich vom herrlichen Baumbestand.) Es gibt auf der ganzen Länge vielleicht nur ne handvoll enstuckter Altbauten und jetzt so ein Furunkel.
Schulstraße 1
Also manchmal fragt man sich schon, was in so Köpfen vorgeht..
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Spitzfindigkeit. Wir wissen beide, dass das im Falle des Neustädter Marktes aufs gleiche hinausläuft: die Platten müssen im schniecken Waschbetonlook stehen bleiben.
Ich wollte eigentlich erst Baracke schreiben. Die Begründung bestätigt ja nur, was ich schon schrieb. Kein Typenbau, bisschen Strukturbeton und Formstein, bumms Denkmal. Das reicht anscheinend.
Im gewissen Maße ist es Torschlusspanik. Bei der Prager, wo es sich wirklich gelohnt hätte, ist man zu spät aktiv geworden. Jetzt wird jeder DDR-Frumms unter Denkmalschutz gestellt.
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Also unabhängig von der Debatte, finde ich den ganzen Aufwand für diesen Schuppen einigermaßen absurd. Man hat allmählich das Gefühl, dass alles, was zu Zonenzeiten gebaut wurde und nicht standard Zeilenbau oder WBS70 ist, jetzt zur Ikone der Ost-Moderne gejazzt wird. Wobei selbst WBS70 ist ja vorm Landesdenkmalamt nicht mehr sicher (siehe Neustädter Markt).