Wird der Ecke gut tun. Wobei es das Geheimnis der Freien Presse bleibt, warum sie ständig Konrad- statt Kanalstraße schreibt. Vor Jahren stand die LeipzIger Straße 17 (links) noch auf der Abschussliste. Mit einem Neubau dort hätten damals wohl nur die wewenigsten gerechnet.
Beiträge von Saxonia
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Zur Sonnenuhr hatte ich mich ja schonmal geäußert. Finds insgesamt schade, die Stirnseiten des Stella-Flügels hätten sich m.E. Für Wandmalereien oder Ähnliches angeboten. Da war man zu Zonenzeiten mutiger.
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Ich kenne eigentlich kein Beispiel, wo es sich für die öffentliche Hand gelohnt hätte, Immobilien abzugeben. Deutsche Bahn (Bahnhofsgebäude), Deutsche Post (Postgebäude), Ministerien mieten sich teuer in veräußerte Gebäude ein etc. pp. und selbst private Unternehmen (Galeria Karstadt) haben damit ins Klo gegriffen. Insofern wird es sich auch in Dresden auf lange sich nicht gelohnt haben.
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Schon beachtlich, wie es die Stadt in Sachen Altmarkt immer wieder schafft, richtig tief ins Klo zu greifen. So schwer ist das doch eigentlich nicht.
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Schlechter hätte man die Aufgabe kaum lösen können. Selbst die Bauflucht zu treffen, ist hier offenbar an Überforderung gescheitert. Und das in Spuckweite zum Gohliser Schlösschen...
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Eine kurze Erinnerung, warum es sich hier nicht mehr zu schreiben lohnt: Die Stadtverwaltung hat dem Abriss des denkmalgeschützten Gebäudes Zwickauer Straße 403 in Siegmar zugestimmt, damit dort ein Aldi-Markt errichtet werden darf (Freie Presse).
Auch der Denkmalschutz hat, ohne Not, dem Abriss der alten Sparkasse zugestimmt. Bahn frei für die drölfzigste Kaufhalle.
Für neuen Aldi in Chemnitz verschwindet ein weiteres Stück vom alten Siegmar
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Zartbesaitete sollten jetzt wegschauen - Ludwigstraße 85 neu
Sehr bedauerlich, die Ludwigstraße lebt von ihrer baulichen Geschlossenheit (und natürlich vom herrlichen Baumbestand.) Es gibt auf der ganzen Länge vielleicht nur ne handvoll enstuckter Altbauten und jetzt so ein Furunkel.
Schulstraße 1
Also manchmal fragt man sich schon, was in so Köpfen vorgeht..
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Spitzfindigkeit. Wir wissen beide, dass das im Falle des Neustädter Marktes aufs gleiche hinausläuft: die Platten müssen im schniecken Waschbetonlook stehen bleiben.
Ich wollte eigentlich erst Baracke schreiben. Die Begründung bestätigt ja nur, was ich schon schrieb. Kein Typenbau, bisschen Strukturbeton und Formstein, bumms Denkmal. Das reicht anscheinend.
Im gewissen Maße ist es Torschlusspanik. Bei der Prager, wo es sich wirklich gelohnt hätte, ist man zu spät aktiv geworden. Jetzt wird jeder DDR-Frumms unter Denkmalschutz gestellt.
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Also unabhängig von der Debatte, finde ich den ganzen Aufwand für diesen Schuppen einigermaßen absurd. Man hat allmählich das Gefühl, dass alles, was zu Zonenzeiten gebaut wurde und nicht standard Zeilenbau oder WBS70 ist, jetzt zur Ikone der Ost-Moderne gejazzt wird. Wobei selbst WBS70 ist ja vorm Landesdenkmalamt nicht mehr sicher (siehe Neustädter Markt).
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„[…] verbunden mit einer Begrünung des „Vorplatzes“ hat die städtebauliche Qualität deutlich erhöht"
Damit ist hoffentlich nicht dieses traurige Scheibchen Rasen gemeint.
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Das ist das schlechteste an Sanierung, was ich seit langem gesehen habe. Dann lieber Abriss und Neubau.
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Dort zu bauen ist natürlich undankbar. Die Vorkriegsbebauung gehörte mit ihren teuren Vollsandsteinfassaden zu den prächtigsten überhaupt jener Zeit, nicht nur von Dresden.
Was jetzt geplant ist, würd ich nicht als das Schlechteste bezeichnen. Vergleiche zum Beispiel diese Nichtleistung am Münchner.
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Am Ende wird es ja eine Mischung aus der Wolframsdorfschen Fassung und einigen restaurierten bzw. konservierten Überbleibseln des Vorkriegszustandes. Auf dem Bild des Rohbauzustandes sind doch rechts auch noch teilweise erhaltene Marmorplatten zu erkennen?
Hier mein ich die auch noch zu sehen. Die anderen Pfeiler haben schon wieder Stuck nach Wolframsdorf.
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Schade, architektonisch geht's im Vergleich zur Nachbarbebauung mal mal par Stufen die Leiter runter. Dieser unmotivierte, asymmetrische Fensterversatz allein macht mich kirre.
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Das waren die ersten Bereiche, die man verputzt hatte. Unter anderem waren die Wappen nicht farbig gefasst, bei späteren Abschnitten wurde das so gemacht. Jetzt erfolgte die Anpassung und eine allgemeine Auffrischung.
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Joa, is 'nen Reinfall würde ich sagen. Architektur und Städtebau aus der der Mottenkiste.
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Also ich bin ja Laie, und frag mich immer, warum solche Straßen mit diesen absurden Flugplatzleuchten bestückt werden. Die Autos haben alle Licht und für den Radweg hätten es normale Lämpchen auch getan.
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Da wird jedes mal versucht, das Rad neu zu erfinden.
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Ich glaube, man muss hier etwas Klarheit in die Begrifflichkeiten bringen. Ein Wappen ist kein Logo. Das eine ersetzt nicht das andere. Logos werden von der öffentlichen Hand für nicht-amtliche Kommunikation benutzt. Ein Wappen ist ein Hoheitszeichen.
Leider ist der Bund hier kein gutes Beispiel, hat er doch mit der Einführung des nicht-amtlichen PR-Adlers 1997 für einige Verwirrung gesorgt und das sehr ausgewogene Design des von Weech'schen Reichs- bzw. Bundessiegels aus dem Jahr 1921 stark verwässert.
Anscheinend weiß in den Bundesbehörden niemand mehr so recht, was offiziell, also amtlich ist (Bundeswappen, Bundessiegel (groß/klein), Bundesschild) und was einfach nur PR ist (praktisch alle anderen Bundesadler, die so bei den jeweiligen Verfassungsorganen im Umlauf sind.)
Das ist die Gefahr wenn man für Marketing-Logos zu sehr am Wappen klebt. Da fände ich es fast eleganter, sich auf allgemein bekannte Wahrzeichen zu beziehen.
Die Stadt Altenburg nutzt bspw. die Roten Spitzen und die Farbe des Deutschen Kartenbildes für ihre Kommunikation. Da seh ich zwar designtechnisch noch Luft, aber jeder hier erkennt es sofort und weiß, was Phase ist. Ohne jeglichen Bezug zum Wappen, wohlgemerkt. In Leipzig hätte sich da sicher das Völkerschlachtdenkmal angeboten.
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Na ja, das Zwickauer Logo mit den beiden Wellen ist auch arg auswechselbar, könnte ebenso für Wasserwerke oder eine Straßenbaufirma stehen.
Das ist ein Schwan....
Zwickau liegt doch nich am Meer.
Also wenn das in Leipzig Anhänger findet, ists ja wunderbar.
Finde die geäußerte Kritik dennoch berechtigt. Für ein funktionales Webdesign braucht es keine 700k. Alles andere sind Designspielereien, die man machen kann, wenn das Geld lockerer sitzt.