030BLN - Covivio-Hochhaus am Alex (130 m | in Bau)

  • Ich denke, das könnte einfach der Unterschied zwischen den beiden Turmhälften sein. Genau dort ist ja auch eine Nische in der Fassade.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Sehe ich richtig, dass auf der linken Seite das silberne, horizontale Blech wieder abmontiert wurde?

    Ich denke nein und es scheint noch das selbe wie vorher zu sein, nur bei anderen Lichtverhältnissen.

    Ich vermute dort sieht man die Unterkonstruktion in Form eines wärmedämmenden Paneels, der zum Fassadenelement gehört. Unten sieht man Klemmhaken auf denen dann das gelbe horizontale Blech gesetzt wird.

    Insofern fehlt hier nur das finale Blech und es gibt später keine farbliche Abweichung.

  • Ich habe mir gestern die Baustelle angesehen. Wie ist es baurechtlich möglich den Sockelbau so dicht neben den benachbarten Flachbau mit Primark zu stellen? Über dessen Abriss habe ich hier nur Vermutungen gelesen.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Wie ist es baurechtlich möglich

    Weil der Nachbar nichts dagegen hat. Es ist nämlich der gleiche Eigentümer ;)

    Das Park Inn samt Sockel befindet sich auf einem Grundstück, dass ebenfalls zur Covivio Unternehmensgruppe gehört.

    Der Bereich zwischen Hochhaus und Park Inn-Sockel soll bekanntermaßen später so aussehen:

    jjwexe7t.jpg

    © Sauerbruch Hutton Gesellschaft von Architekten mbH | Covivio Immobilien GmbH

    https://www.covivio.immo/office/portfolio/alexanderplatz/

  • ^

    Auf der Seite von Covivio wurden die Visualisierungen nicht aktualisiert.

    Der aktuelle Stand ist das von mir bereits gezeigte neue Bauschild März 2026.

    Es stimmt mit den bereits eingebauten Kastenfensterkonstruktionen (beim Hochhaus) überein,

    links hell und rechts dunkler:

    52veitqd.jpg

    © Merlin

  • ^Der Park Inn Sockel ist auf Deiner Visu nicht zu sehen, Merlin. Dafür ist aber die Visualisierung inkorrekt verglichen mit dem Baustand: Die Dunkle und die Helle Fassade werden derzeit genau Seitenverkehrt angebracht. Rechts (zur dahinterliegenden Strasse hin) ist hell, links ist dunkel. Hundertprozentig nehmen sollten wir also auch diese Visu nicht glaube ich.

  • ^

    Uffz. Auf dem Bauschild sieht man ja auch die Blickrichtung vom Alexanderplatz. Nicht von der Alexanderstraße

    Vom Alexanderplatz gesehen ist links hell und rechts dunkel.

    Siehe die aktuellen Bauarbeiten.

    Den Park Inn Sockel sieht man auf dieser Visu hier.

    Wie er endgültig aussieht, weiss man noch nicht.

    Einmal editiert, zuletzt von Merlin (16. März 2026 um 18:29)

  • Merlin,

    Humphey Cordonnier bezieht sich möglicherweise auf die Visu's der Webseite von COVIVO. Dort sind Schwarz und grau noch vertauscht und der Sockel in 2 Varienten zu sehen.

    Und auf der Architektenwebseite ist der alte Sockel des ParkInn dargestellt.

    Ich glaube es gibt noch keine festen Umbaupläne.

  • ^

    sebiart

    Richtig.

    Ich hatte auch bereits erwähnt, dass die Visualisierungen auf der Seite von Covivio nicht aktualisiert wurden.

    Ich will mich hier nicht ständig wiederholen.

    Deshalb wurde in diesem Monat ja das Bauschild mit der richtigen Hochhausfassade angebracht.

    Die Visualisierung auf dem Bauschild stimmt auch mit den aktuellen Fassadenarbeiten überein.

    Für den Bereich zwischen Covivio-Hochhaus und Park Inn gibt es keine neuere Visualisierung.

    Er soll so wie dargestellt begrünt (sinai landschaftsarchitekten) und offener gestaltet werden.

  • Ich habe versucht, bei Merlins Bild die Perspektive etwas zu korrigieren (Das Rendering ist ja auf einem Bauschild zu sehen und wurde von unten nach oben fotografiert). Dabei entsteht für mich der Eindruck, dass der Turm möglicherweise etwas zu niedrig geplant wurde, zumindest wirkt es für mich aus dieser Perspektive so und das Höhen-Breiten-Verhältnis scheint nicht ganz zu passen. Gerade das ist bei Hochhäusern doch so wichtig.

    Von der anderen Seite ergibt sich natürlich eine andere Wirkung, und die von oben nach unten durchlaufende Fuge streckt den Turm wieder etwas. Zudem sind 60.000 m² auf 138 m Höhe natürlich auch kein Pappenstiel. Die Krone hätte gerne noch etwas gestreckt werden dürfen.

    Die Fassade halte ich allerdings für ziemlich mutig und zwar im positiven Sinne. Sie stellt schon etwas ganz anderes dar als viele der üblichen Hochhausfassaden und schafft es meiner Meinung nach dadurch auch, den Turm trotz der eher gedrungenen Proportionen recht ansehnlich wirken zu lassen. Besonders die Kombination aus den dunklen Rahmen und den goldfarbenen bzw. warmen Metallflächen wirkt recht hochwertig und gibt der Fassade Tiefe. Dadurch entsteht ein interessantes Licht- und Schattenspiel, das dem Turm deutlich mehr Charakter verleiht als eine rein gläserne Standardfassade.

    52veitqd-merlin-neu.jpg

    fotografiert von Merlin, Rendering: Sauerbruch Hutton, Entwickler: Covivio Immobilien GmbH

  • ^^ Damit hast du auch rausgetuschiert, was in der Realität durch den Blick hinauf und der Perspektive geschieht .. Das Gebäude wird optisch für den Betrachter nach oben hin schmaler. Durch die Vezerrung und die Verbreiterung des oberen Gebäudeteils wirkt der Turm deutlich gedrungener. Ein Gebäude wirst du so nach oben blickend nie wahrnehmen.

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    Dass Gebäude beim Blick nach oben perspektivisch nach oben schmaler wirken, ist natürlich korrekt: Das ist einfache Zentralperspektive.

    Genau deshalb werden Architekturvisualisierungen in der Regel mit korrigierten Vertikalen bzw. einer Tilt-/Shift-Perspektive erstellt. Ohne diese Korrektur würden Hochhäuser in Renderings stark nach hinten kippen, was die Proportionen eher verfälschen als verdeutlichen würde.

    Meine Anpassung ging genau in diese Richtung: eine leichte Neutralisierung der Perspektive, um die Proportionen des Turms etwas besser beurteilen zu können. Ein Rendering ist schließlich keine natürliche Wahrnehmung, sondern immer eine bewusst gewählte Darstellung.

    Für die Bewertung des Entwurfs selbst finde ich ohnehin die Fassadengestaltung interessanter. Sie lässt den Turm deutlich plastischer und charaktervoller wirken als viele der üblichen gläsernen Rasterfassaden.

    Und bei rund 60.000 m² auf etwa 138 m Höhe ist es ohnehin keine triviale Aufgabe, ein wirklich schlank wirkendes Verhältnis zu erreichen.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Und bei rund 60.000 m² auf etwa 138 m Höhe ist es ohnehin keine triviale Aufgabe, ein wirklich schlank wirkendes Verhältnis zu erreichen

    Wo wurde eigentlich bestätigt, dass der Turm 138m hoch wird? Habe bisher nur 130m in Quellen gefunden.

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    Die 138 m Höhe beziehen sich auf die Angabe in der Strang-Überschrift, darauf hatte ich mich bezogen. Sollte sich die endgültige Höhe eher bei etwa 130 m einpendeln, ändert das an der grundsätzlichen Aussage zum Verhältnis von Höhe und Fläche allerdings wenig.