Boyenstraße + Hafenquartier Mitte

  • Neubau Kita "Wasserflöhe" / Scharnhorststraße 13

    ^ Baustellenfotos: http://tec-bauingenieure.de/ak…eswehrkrankenhaus-berlin/
    Demnach "Bauzeit 09.2017 – vsl. 06.2020" - für einen Eingeschosser (sic!):
    http://www.gkk-partner.de/refe…/neubau-kita-wasserflohe/
    https://www.dgs-ib.de/referenz…eswehrkrankenhaus-berlin/


    Immerhin nicht nur die (46!) Kinder von Bundeswehr(krankenhaus)angehörigen sollen dort ab Herbst 2020 betreut werden: https://www.johanniter.de/die-…uer-wasserfloehe-erfolgt/


    (Unterdessen muss sich das Land Berlin mit 2-3-Geschossern in Modul-Fertigbauweise bei Kitas begnügen...: https://www.tagesspiegel.de/be…modul-kitas/20858540.html)

  • Neubau Kita "Wasserflöhe" / Scharnhorststraße 13

    ^ Siehe u. a. Beitrag zuvor


    Es geht nicht schnell, aber es geht voran. Der Rohbau ist inzwischen fertig:


    kita_kielerstr01.jpg


    kita_kielerstr02.jpg


    kita_kielerstr03.jpg

  • Neubau Kita "Wasserflöhe" / Scharnhorststraße 13

    ^ siehe zuletzt Beitrag zuvor


    Auch wenn noch ein paar vereinzelte Bauzäune rumstehem, kann das KITA-BV m. E. nun als abgeschlossen betrachtet werden.


    Ansichten von der Uferpromenade:


    kita_wasserfloehe01.jpg


    kita_wasserfloehe02.jpg


    Eingang von Nordosten (An der Kieler Brücke):


    kita_wasserfloehe03.jpg


    Ansichten von Nordosten:


    kita_wasserfloehe04.jpg


    kita_wasserfloehe05.jpg

  • Wow ne Kita die aussieht wie der Geräteschuppen aus nem Yuppibaumarkt - wer entwirft denn sowas? Na wenigstens gibts n designerspielplatz das beugt Missverständnissen vor. Holz bietet doch so viele Möglichkeiten der Gestaltung lässt sich zudem in Buntfarben lasieren wieso wählt man so eine harte Palisadenästhetik die aussieht wie ne gefechtsstation aus WK1

  • Vermutlich Eine Melange aus Beidem würde ich meinen😁, die grellfarbenen einlassungen als marktschreierische Signale in einer ansonsten rottengrauen Holzverkleidung mit Tarncharakter, verknüpfe ich leider nicht mit einer fröhlich, verspielten Kindertagesstätte - als würde man Kindern hier schon die Angst for Farben und Formen einimpfen wollen.

    Ich habe selten eine Kindertagesstätte gesehen, die so puritanisch, erzieherisch ernst und rationell daherkommt, gibts da grauen Nadelstreifen als Tagesuniform?


    Der Entwurf der Anlage gefällt sich für mich zu sehr, in seinem eher düsteren spröden Ästhetizismus.

    Eher ein unterkühltes Understatement mit Verwahrfunktion, als ein sichtlich lebensfroher kinderliebender Ort, voller Fantasie, Abenteuer und Kurzweil. Wenigstens gibts abseitig Spielinseln für den Hofgang.

    Ich verstehe nicht warum man mit einem Material wie Holz, die riesige Bandbreite an Form und Farbmöglichkeiten in diesem Kontext so unterschlagen kann.

    Es gibt Spielplätze die einladender und liebevoller gestaltet sind.


    Aber vielleicht sprechen die Kinder ja auch bereits 3 Fremdsprachen, besuchen Kurse in Rhetorik und sind für den Triatlon angemeldet.

    Cowboy und Indianerspiele sind sowieso nicht mehr Poc, Milchkühe sind lila, Bienen kacken Honig und Prinzessinnen sind Verkörperung eines positivistisch manipulierten Klassismus in Gestalt eines unmündigen, oberflächlichen, weiblichen Stereotypes. Da darf eine Kindertagesstätte auch mal nur wie eine graue Holzkiste aussehen.

  • Oder es sind einfach Kinder. Die teilen deine architektonischen Ansprüche wahrscheinlich nicht und deinen Rant gegen diese ach so verrückte Welt, die du nicht mehr verstehen magst wohl auch nicht so recht...

  • Ich finde diese Kita ganz wunderbar! Gerade die Farb- und Materialkontraste finde ich als sehr gelungen. Ich kann mir gut vorstellen, dass auch die Kinder sie mögen werden. Wenn ich da an die graue, düstere fast schulartige Kita samt Kapelle mit den Pinguinartigen Uniformen der gestrengen Schwestern meiner Kindheit denke ... was für ein fantastischer Fortschritt! Was fehlt ist noch Menge Pflanzen, Bäume, Blumen, aber das kommt bestimmt noch.

  • Ich glaube Kinder hat man bei diesem stylischen Projekt als allerletztes gefragt die würde ich hier jetzt für die hier erzielten architektonische Ansprüche nicht bemühen. Ganz zu schweigen von dem doch eher Grauen Farbkonzept - Kinder gelten doch als Farbaffin, oder versteh ich diese Farbpalette jetzt falsch.

    Für die Farbwirkung bei Kindern gelten dunkle unbuntfarben als Nichtskönner fördern weder Kreativität, Fantasie noch Konzentration.

    Buntfarben mit hohem weißanteil, und das Vermeiden von harten Kontrasten und Klarfarben gelten eher für Kleinstkinder farbpsychologisch als stressfrei während mit zunehmendem Alter die reizüberforderung dürch kräftigere Farben nachlässt. Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe von Studien zum Thema Farbwirkung bei Kindern Vorzugsfarben und Farbpädagogik.


    So unverständlich erscheint mir die Welt gar nicht - keine sorge - ich versuche nur das Konzept hinter dieser Gestaltung für mich zu ergründen mehr nicht.

    Der Rant zielt bestenfalls auf die modischen optimierungsneurosen die vielfältigst auf Kinder niederregnen und man durchaus hinterfragen kann.

  • ^ Das scheint mir doch alles etwas überinterpretiert. Zum einen weißt Du gar nicht, wie es innen aussieht (wo sich die Kinder schließlich aufhalten). Meine Vermutung: Eher gelb als grau (siehe die Eingänge). Der Schluss von einer dunklen Holzfassade auf eine die Phantasie mordende Einrichtung ist jedenfalls unzulässig – die ganze Endell'sche Farbenlehre damit, wie der Brite sagt, pointless.

    Aber vielleicht sprechen die Kinder ja auch bereits 3 Fremdsprachen, besuchen Kurse in Rhetorik und sind für den Triatlon angemeldet.

    Cowboy und Indianerspiele sind sowieso nicht mehr Poc, Milchkühe sind lila, Bienen kacken Honig und Prinzessinnen sind Verkörperung eines positivistisch manipulierten Klassismus in Gestalt eines unmündigen, oberflächlichen, weiblichen Stereotypes. Da darf eine Kindertagesstätte auch mal nur wie eine graue Holzkiste aussehen.

    Okay, Du willst Helikoptereltern persiflieren. Außerdem political correctness (wobei es "pc" heißen müsste, nicht "poc"), Entfremdung von der Natur (wobei die Geschichte mit den lila Kühen seit 20 Jahren niemand mehr kennt) und gender politics in der Kita (wobei "positivistisch manipulierter Klassismus" nicht mal im schlimmsten Poststrukturalisten-Jargon einen Sinn ergibt). Kannste ja gerne machen, habe ich nicht mal was gegen einzuwenden. Nur was, in aller Welt, hat das mit der schlichten, nüchternen Holzfassade dieser Kita zu tun?


    Mich stört weniger das Gebäude als das tatsächlich recht trist gestaltete Gelände. Das wirkt nicht sehr Toberei-freundlich. Aber vielleicht zeigen die Bilder ja auch nur die falsche Seite.

  • Ich hab nur überspitzt gesprochen und sollte jetzt nicht den federlesenen Welterklärbär aus der Höhle locken, darum geht’s doch auch gar nicht.- bei der Kita bezog ich mich lediglich auf die Außenwirkung und Umfeldgestaltung die ist nun mal Grau und Spröde und noch recht steril - und gehört doch genauso zum Wahrnehmungs und Aktionsraum der Kinder - auf das Interieur kann ich gar nicht eingehen und hab ich auch nicht gemacht und ich gehe ebenso davon aus dass es jetzt keine graue Klosterzelle sein wird.

  • Der Vorwurf der Kinderfeindlichkeit kommt so gut wie bei jedem Kitaneubau. In den meisten Fällen löst der sich dann in Luft auf, spätestens dann, wenn die Kinder die Räumlichkeiten adaptieren.

    Dem Umfeld würde ich schon ein bisschen Zeit geben. Wer will denn Natur aus dem Katalog. Bestellt und ready made. Brrrr.


    Dass Endell so gut wie kein Neubau positiv kommentiert ist ja nichts Neues. Alles was nicht nach min. Gründerzeit aussieht, wird schlecht bewertet. Und wenn es wider erwarten doch einmal gut benotet wird, steht der Bau schlichtweg am falschen Platz.

  • Ich würde einfach die Fassade für die Verschönerung durch die Kinder frei geben. Ein paar Farbkleckse hier und da auf dem Grau und schon sieht das ganz anders aus. Wer weiß, vielleicht ist das sogar die Intention von diesem Grau duch das Architektenteam.


    Streetart-Artists müssen ja früh anfangen...

  • Aber ist es nicht auch bezeichnend, dass diese Kritik doch regelmäßig auftaucht?


    Ich hatte zum Beispiel auch die neue Kita in der Frankfurter Europacity wegen ihrer kalten und abweisenden Optik kritisiert. Dagegen ist dieser Bau allerdings wirklich fast einladend.


    Ich finde, Kitas oder andere Einrichtungen für Kinder dürfen gerne auch selbst verspielter und bunter sein.


    Dass sich Kinder mit der äußeren Gestaltung nicht beschäftigen oder sich daran gewöhnen finde ich kein gutes Argument. Der Mensch, vor allem jüngere gewöhnen sich schnell an etwas, auch wenn es nicht unbedingt förderlich für ihn ist.


    Ich würde auch behaupten, ein Kind, dass Angst vor dem Kindergarten hat, lässt sich leichter überzeugen, wenn es in ein helles, freundliches Gebäude gehen muss, als in ein anthrazites Ungetüm (aus Sichtweise einer 1,10 großen Person).

  • Ich teile die Ablehnung des Farb- und Gestaltungskonzeptes. Das sieht alles viel zu eckig, glatt, farbarm und steril aus, wobei ich das Gebäude selbst neben den großen Steinflächen am Schlimmsten finde. Beides zusammen dominiert mE klar den negativen Gesamteindruck. Die paar Gelbkontraste reißen da auch nichts mehr groß raus, auch wenn es grundsätzlich schon sinnvoll ist, die Eingangsbereiche optisch zu betonen und gerade hier freundliche Farben einzusetzen. Wobei es mE auch hier nicht gerade das wärmste Gelb ist. Es öffnet sich zudem kaum nach außen, sondern wird eher vom dunklen Koloss verschluckt. Selbst die Spielelemente wirken leider teils mehr wie Deko als wie tatsächlich für Kinder gemacht. Überhaupt wirkt das alles unnötig unterkühlt statt kindgerecht.


    Was Endell über Farben schreibt, stimmt zudem einfach mal und sollte nicht lächerlich gemacht werden. Zumal ja häufig schon Babies aber meist spätestens Kleinkinder in die Kita gegeben werden und Farben gerade in den jüngsten Phasen eine besonders wichtige Rolle spielen (dunkles Braun oder Grau sind da ein Griff ins Klo). Und für Kinder gibt es auch ein Ankommen (ein immens wichtiges tägliches Ritual, auf das jede Kita auch in ihrem Konzept eingeht). Das beginnt NICHT erst in den Innenräumen. Bei guten Kitas ist man zudem nach Möglichkeit sehr viel draußen unterwegs und verwahrt die Kinder nicht nur in den Innenräumen, wie das hier (hoffentlich unbeabsichtigt!) durchklingt. Das ist für mich sogar ein entscheidendes Qualitätsmerkmal, ob engagiert und den Bedürfnissen von Kindern gemäß gearbeitet wird (motorische Entwicklung, Sonnenstrahlen für gesundes Wachstum und Entwicklung, frische Luft, Toben und freies Spiel etc im Freien). Die Kinder sehen das Gebäude also im besten Fall häufig vom Außengelände aus und es ist nach jedem kleinen Ausflug wie schon morgens der optische Ankerpunkt für das Ankommen: Willkommen in der Villa Garnichtbunt.


    Die Optik des Gebäudes und des Geländes allein entscheidet natürlich nicht darüber, ob Kinder sich wohl fühlen werden. Aber es ist ein durchaus wichtiger, leicht zu beeinflussender Faktor. Und ich sehe keinen Grund, warum man heutzutage eine Kita bewusst so gestaltet (zumindest nicht, wenn man vom Kind ausgeht). Eigentlich auch etwas traurig, dass man so etwas ernsthaft diskutieren muss. Das ist nicht der Suhrkamp-Verlagsbau und auch nicht das Museum der Moderne, wo man gerne über Geschmack diskutieren kann. Wo ästhetische Experimente/ bzw. mE teils bewusst provozierte ästhetische Zumutungen en vogue sind und als neuester heißer Scheiß diskutiert werden.


    Ich kenne jedenfalls durch meine eigene Arbeit, die Arbeit meiner Frau und die Entwicklung unserer eigenen Kinder genügend Kinder und Einrichtungen für Kinder quer durch die Bezirke und kenne unabhängig von Studien so auch aus eigener Anschauung die natürlichen Bedürfnisse von Kindern. Man kann mit wirklich einfachen Mitteln so viel mehr herausholen. Ich kann daher nicht nachvollziehen, dass so ein Murks hier noch Apologeten findet. Ganz ehrlich: Würdet Ihr als Architekt SO selbst eine Kita gestalten?


    Ich hoffe nur, dass man wenigstens über die feinere Ausgestaltung noch einiges herausholen kann und wird. Vielleicht ist es ein Vorurteil, weil ich so wenig angetan bin: Aber ich befürchte, da wird wenig kommen. Bei der Knappheit bekommt man auch lieblose Kitas voll, wenn der eigene Anspruch entsprechend limitiert ist. Und dass man dafür ausgerechnet die Kinder ranlässt und die monotonen dunklen Flächen nachgestalten lässt, kann ich mir leider schon gar nicht vorstellen. Aber ich lasse mich sehr gerne eines Besseren belehren.

  • Ich staune ja, dass so ein unspektakuläres kleines BV eine größere Diskussion entfacht hat. Aber Endells martialische Assoziation (Gefechtsstation aus WK1) kommt vielleicht daher, dass es sich um eine Kita (nicht nur, aber vornehmlich) für Beschäftigte des BW-Krankenhauses und sonstige Bundeswehrangehörige handelt, die von den Johannitern betrieben wird. ;)


    Zumindest innen sollen die 800 m² großen Räumlichkeiten „hochmodern, liebevoll und kindergerecht“ eingerichtet sein. Bis zu 60 Kinder können betreut werden.


    Ich empfinde das Gebäude und die Außenalagen auch nicht gerade als das Nonplusultra der kindgerecheten Gestaltung, sehe aber auch nicht die Gefahr, dass hier eine ganze Generation traumatisiert und in ihrere Entwicklung ge- oder allgemein verstört wird.


    Man sollte berücksichtigen:

    • Gebäude und Außenalagen sind ganz frisch und noch nicht einmal vollständig fertiggestellt.
    • Die Bepflanzung muss (und wird) noch wachsen bzw. vervollständigt werden.
    • Mobile Spielgeräte und Kinder (und somit Kita-Leben) sind bisher auf keinem der Bilder zu sehen.
    • Das dunkle Holz wird vermutlich recht schnell ausbleichen und dann deutlich heller wirken.
    • Die meisten Fotos wurden bei eher trüben Wetter aufgenommen.

    Mit anderen Worten, wir sollten noch etwas abwarten bis zu einem abschließenden Urteil.


    Übrigens wird noch ein echtes Highlight auf der Johanniter-Webseite angemerkt:

    Der Blick auf den Hubschrauberlandeplatz des Bundeswehrkrankenhauses, der sicherlich viele Kinderherzen höherschlagen lässt. 8)

  • Backstein Ich habe leidenschaftlicher als normal reagiert, weil mich der gleichgültige bis spöttische Tenor hier ehrlich gesagt getriggert hat, Kinder würde die Gestaltung eh nicht groß interessieren und Farbpsychologie sei wohl so eine Art Esoterik usw. Genau mit so einer Haltung lässt sich dann auch so ein ISO-DIN-Kasten Ausführung B2-147 erklären...


    Dabei habe ich bspw. in Dänemark schon wunderschöne Kitas gesehen, die mE eine ganz andere Wertschätzung vermitteln. Eine davon habe ich direkt vor Augen. Aber auch hier gibt es bessere Ansätze. Es muss dabei nicht mal gleich so etwas ausgefallenes wie die Kita Katze in Karlsruhe sein. Auch bei einem eher praktischen Zweckbau kann etwas Farbe und Gestaltungswillen schon viel bringen.


    Habe gerade mal meine Kinder (18, 11, 8 ) gefragt. Die sind alle selbst in die Kita gegangen und die Älteste hat in mehreren mitgeholfen und auch ein Praktikum in einer Kita gemacht. Alle meinten nur: Warum so dunkel? Warum so viel Stein? Die Älteste meinte noch, dass bestimmte Kinder dann noch weniger gerne dahin gehen werden. Fragt doch gerne mal Kinder aus Eurem Umfeld, wie sie die Bilder finden (auch nach der Inbetriebnahme).


    Dass alle Kinder traumatisiert werden, würde ich natürlich auch nicht behaupten. Aber als Kriterium für eine gelungene Gestaltung ist das mE etwas dünn.

  • Ich empfehle an dieser Stelle nochmal einen Blick auf die Website: https://www.gkk-partner.de/ref…/neubau-kita-wasserflohe/


    Der Plan zeigt mehrere Gras- und Sandflächen, einen Bolzplatz, einen "Spielhügel", etc... Auch von innen sieht die Kita ansprechend aus. Außerdem ist es Gang und Gäbe, dass sich die Kinder ihre Kitas kreativ zueigen machen. Es würde mich nicht wundern, wenn man auf der Holzfassade früher oder später ein paar "Gemälde" prangern sieht. Abwarten...


    Ich glaube, man muss generell aufpassen, nicht immer so viel in graue Baustellenbilder reinzuinterpretieren. Wirklich fertig sind solche Gebäude doch erst einige Zeit nach der Eröffnung, wenn sie genutzt werden, mit Leben gefüllt sind. Mit ersten Gebrauchsspuren und entfalteter Begrünung. Ich finds auch schwer nachzuvollziehen, warum man seine Kritik gleich immer so hochemotional und auf die Spitze getrieben formuliert und mit überdramatischen Vergleichen garniert. Das erweckt den Eindruck, als ginge es manchen vor allem darum, Likes von Gleichgesinnten abzufischen. Ist ja ein bekanntes Social-Media-Phänomen, aber schade, dass das auch hier immer mehr auftritt. Ich bin selber großer Fan von Social Media-Fasten. Kann ich einigen von euch wärmstens ans Herz legen ;)