Hauptbahnhof Frankfurt

  • Alles was mit dem Vorplatz zu tun hat, ist ja de facto nur ein Platzhalter. Der Umbau kommt ja erst nach Abschluss der hier zur Diskussion stehenden Umgestaltung. Erst letzten Monat wurde ja bekanntlich - Frankfurter Nahverkehr I - konkrete Planungen - die Planung der Neugestaltung ausgeschrieben, unter anderem mit vier Straßenbahngleisen.

    Was mich etwas verwundert ist, dass der Umbau der B-Ebene in Phase 1.1 bis 2024 erfolgt, der neue Zugang durch die Schalterhalle aber erst in der Phase 2 ab 2024. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man den Zugang durch die Öffnung des Bodens der Schalterhalle erstellen kann, ohne nochmals in der B-Ebene bauliche Änderungen durchzuführen.

  • Neben den ganzen Renderings gibt es scheinbar schon was reales ;)

    In der Nähe vom Aufgang von der B-Ebene zur Empfangshalle scheinen am Rand schon verschiedene Muster möglicher Bodenbeläge und taktiler Leitstreifen zu verlegt worden zu sein.

    Da ich einen tatsächlich pünktlichen Zug erreichen wollte, hat es nur für ein paar schnelle Fotos mit dem Smartphone gereicht ;)

    20201012_151824zak4d.jpg

    20201012_1518341wjtu.jpg

    Bilder von mir

  • Aixois, Hermann Eggert als Architekt der Empfangsgebäudes hatte Wellblech bei seinem Entwurf für die Bedachnung der Eingangshalle vorgesehen. Ebenso hatte der Konstrukteur Johann Wilhelm Schwedler dies für die Bedachung der dreischiffigen Bahnsteighalle. Ebenfalls sah Eggerts Entwurf vor die genutzten Bogenträger aus Stahlgitterwerk in der Eingangshalle offen zur Schau zur stellen, analog den freiliegenden Bogenträgern in der Bahnsteighalle. Damit ergibt sich m.E. ein schlüssig anmutender Entwurf zw. Eingangshalle und Bahnsteighalle was eine bewusste Entscheidung war um das gesamte Gebäude äußerst großzügig wirken zu lassen. Daher ist für mich mit Verlaub die Holzdecke keine Option.

    In den beiden Bilderm von Europäers Beitrag ist gut zu erkennen das sowohl die Bogenträger als auch das horizontale und vertikale Stahlfachwerk des Tonnendaches sowie das Wellblech nach dem Krieg verkleidet wurden.

    Auch die Kassettendecken am östlichen und westlichen Ende in der Eingangshalle wurden ihre tiefen Struktur beraubt indem die Kassetten großteils verfüllt wurden und nur noch eine geringe plastische Wirkung entfalteten. Glücklicherweise, muss man wohl sagen, konnte sich der Bauherr durchringen und will wohl auch deren den Originalzustand wiederherstellen. Nachfolgende Thumbs zeigen die Evolution des Hallenentwurfs vom jetzigen Zustand zur Freilegung der ursprünglichen Decke. Besonders ersichtlich wird was ich oben meinte zw. der ersten und zweiten Visualisierung, da hier die 'Marketenderbauten' in der Querhalle nicht gezeigt werden und somit ein freier Blick zu den Decken in den Hallen besteht.

    Bild: https://model2.de/light/4723/schmidtpuetz_halle_01bmjh3.jpgBild: https://model2.de/light/4723/schmidtpuetz_halle_02ljj54.jpgBild: https://model2.de/light/4723/contentseite_vorher_nn3k26.jpg

    Bilder: Schmidt & Pütz Projektmanagement / scoop images

    Links: Aktuell geglättete Decke welche auch das Stahlgitterwerk der Bogenträger verdeckt. Mitte: Nur freigelegte Bogenträger, Stahlkonstruktion und Wellblech. Rechts: Komplett freigelegte Bogenträger, Stahlkonstruktion, Wellblech und Kassettendecke.

    Toll auch das nach Jahrzehnten endlich wieder die seitlich Rundbogenfenster freigelegt werden und die 'Luftleitbleche' wieder verschwinden.

    Wermutstropfen für mich ist, dass die Fensterrasterung in der neuen -1 Eben sich nicht an der Säulenrasterung in der Eingangshalle orientiert was die Symmetrie stört.

    Wenn also in ein paar Jahren - möglicherweise in einem Jahrzehnt - die Decke in der Eingangshalle wieder im neuen selben Glanz erstrahlt wie diese in den Bahnsteighallen dann wäre das phantastisch!

    Noch eine Bemerkung zur neuen Deck in der B-Ebene. Wahrscheinlich unbewusst wurde eine Formgebung gewählt die die Optik der Bogenträger aufgreift und somit dieses wesentliche Entwurfsmerkmal der Hallen in die B-Eben transponiert und verleiht auch den Decken dort Licht und Großzügigkeit.

    Nicht zu vergessen sind die geplante Sanierung des Südflügels und Nordflügels und der Bau des Fernbahntunnel in den 2030-iger Jahren. Somit werden wir den jetzigen Hauptbahnhof am 18. August 2038 zu seinem 150-jährigen Jubiläum der offiziellen Betriebseröffnung (leider) nicht baustellenfrei erleben.

    Ich hoffe das die Verantwortlichen einen robusten Bodenbelag auswählen wie sch.lau ihn auf seinem ersten Bild zeigt, da die Fliesen auf seinem zweiten Bild schon bald so aussehen werden wie penultimo es auf seinem Bild zeigt.

    Hatten wir schon den Link zur Projektseite: Mein Hbf. Frankfurt/M. ?



    Mod: Weitere Beiträge zur gewünschten Gestaltung finden sich an dieser Stelle.

    3 Mal editiert, zuletzt von main1a (12. Oktober 2020 um 22:37)

  • Grandiose Pläne. Mir gefällt dieser entstehende Stil einer erfolgreichen und behutsamen Ertüchtigung gründerzeitlicher öffentlicher Gebäude, häufig unter Wiederherstellung verloren gegangener Merkmale bei gleichzeitig wirklich auch modernen Ansprüchen genügender Neugestaltung. Diese metropolitanen gründerzeitlichen Bahnhöfe wie in Leipzig, Hamburg oder Frankfurt (etwas kleiner auch Bremen) sind gut renoviert wirklich einmalige und immer noch zeitgemäße Drehscheiben.

    Echt schade, dass Berlin keinen einzigen der alten Großbahnhöfe mehr hat.

  • Parkhaus Poststraße und Fahrrad-Tiefgarage gestrichen

    main1a hatte im Juni vorigen Jahres in seinem Beitrag einen guten Riecher: Das Parkhaus in Verlängerung des Nordflügels, das hier erstmals vorgestellt wurde, wird tatsächlich von der Sanierung des Nordflügels zeitlich abgetrennt. Allerdings äußerst vollständig, wie die FNP am Dienstag berichtet hatte:

    • Parkhaus wird nicht gebaut wegen Wiederaufbau Gleis 25.
    • Neue Lage für Logistikzentrum noch offen.
    • Postkeller wird nicht zu Fahrradtiefgarage umgebaut, weil zu weit entfernt gelegen von Hauptverkehrsströmen.
    • Bis 2024 werden nur B-Ebene und Nordbau fertig.
    • Umbau Haupthalle 2024 bis 2028.
    • Sanierung Nordflügel 2024 bis 2030.
  • Mmmmh... was soll man da noch sagen?

    - Die Zeitrahmen sind unfassbar lang. Wenn man bedenkt, wie lange schon über die Sanierungen gesprochen wird. Nur zu Erinnerung: das Dach der Haupthalle wurde mit viel Tamtam in 2006 !!! zur Fußball-WM vollendet. Wann der Südteil der Haupthalle von den unsäglichen Pavillonvorbauten befreit wurde, kann ich schon gar nicht mehr sagen.

    - kein Fahrradgarage! Was für ein Zeichen! Da wird propagiert, die Stadt müsse mehr für Fahrräder machen und dann das! Auch hier eine Gedächtnisstütze: das Fahrradparkhaus auf der Südseite befindet sich in einem Auto-Parkhaus, das per Definition als temporärer Bau geplant wurde und mit der immer noch möglichen Bebauung des Areals mit einem Hochhaus, dürfte es wohl an dieser Stelle wegfallen. Unlogisch ist die Entscheidung auch, wenn gleichzeitig über einen zusätzliche Querung des Gleisfelds für Fußgänger und Radfahrer spekuliert wird, um die Verkehrsströme

    - die neue Lage des Logistikzentrums ist noch offen? Wie lange plant man jetzt schon?

    Ich falle jetzt mal ein böses Urteil: Der Frankfurter Hauptbahnhof wird ein BER 2.0. Mit dem Unterschied, das der Betrieb dabei irgendwie weiterläuft.

    Wenn man 14 Jahre nach dem ersten großen Wurf mit der Dachsanierung und der sich daran anschließenden Planung für die weitere Sanierung nur zu einem solchen Zeitplan kommt.... grausig

    Ach, ja... da gab es ja mal die Idee, Gleis 1 und 1a für den ICE nach London umzubauen. Gut, das hat sich jetzt durch den Brexit ja wohl endgültig überholt. Ich frage mich, auf was man diesmal wartet...

  • ^

    1. Die Dächer der Bahnsteighallen sind in den 2000er Jahren saniert worden. Ende.

    2. Die Haupthalle, Nord- und Südflügel, B-Ebene werden umgebaut, ich nehme an, das hat mit der beendeten Dachsanierung nichts zu tun, ist ein neues Projekt.

    3. Wer propagiert, "die Stadt" müsse mehr für Fahrräder machen? Ist "die Stadt" die Bahn?

    4. Gleichzeitig wird propagiert, der Regionalverkehr brauche mehr Kapazität; dafür wird das Gleis 25 reaktiviert, deshalb ist dort kein Platz mehr fürs Fahrradparkhaus; in der Abwägung kann man das vertreten.

    5. Ein Fahrradparkhaus in einem Auto-Parkhaus unterzubringen, ist doch völlig in Ordnung. Was spricht dagegen?

    Und für die London-Züge gibts dann später einen Fernbahntunnel nebst Verkehrsstation unter dem Südflügel. Aber du hast ja Recht, es dauert alles quälend lange.

    Einmal editiert, zuletzt von tunnelklick (19. Oktober 2020 um 09:33) aus folgendem Grund: rechtschreibung

  • Die Züge nach London dürfen nicht von normalen, öffentlich zugänglichen Gleisen verkehren. Die Bahnsteige müssen komplett getrennt und umzäunt sein. Passagiere erhalten nur Zugang nach einer Pass- und Gepäckkontrolle mit Röntgengeräten wie am Flughafen, übrigens durch britisches Zoll- und Grenzpersonal. Für all diese Geräte und Personal muss ausreichend Platz vorhanden sein und bedingt daher größere Umbauten an einem der Bahnsteige.

    Ein Brexit hat mit der Zukunft der ICEs nach London nichts zu tun, es hängt alleine an den Business-Plänen der Bahn, ob diese Züge in die Strategie der DB Fernverkehr passen. Momentan hat die Bahn keine positive Kosten-Nutzen-Rechnung und somit kein Interesse. Aber das kann sich jederzeit ändern. Von daher kann Bahnsteig 1/1a immer noch dafür freigehalten werden.

  • Der Umbau des Südbaus inkl. Entfernung der Vorbauten wurde 1996 fertiggestellt. Bis 1997 wurde der Expressgut und Postverkehr aufgegeben, sodass die unterirdischen Räumlichkeiten anderweitig genutzt werden konnten. Für die Dachsanierung wurden zwischen 1998 und 2001 Pfeiler in den Posttunnel sowie die Posthalle/Gepäckhalle eingezogen, die notwendig waren, um das Gerüst für die Hallensarnierung zu tragen. In diesem Zeitraum wurden auch die ehem. Gepäckaufzüge entfernt. Seit der WM 2006 wurden dann Schrittweise die Bahnsteige saniert.


    Das Fahrradparkhaus sollte in der ehemaligen Posthalle unter Gleis 22/23 eingerichtet werden, die Zufahrt dazu ist aktuell nur über den Tunnelmund in Höhe der ABG möglich. Für eine sinnvolle Anbindung müsste aber am Ende des Nordflügels eine Rampe gebaut werden, die an den Quertunnel anschließt. Das ist prinzipiell möglich, aber durch den Bau von Gleis 25 und den daraus resultierenden Wegfall des Logistikzentrums sowie dem Fernbahntunnel ergeben sich neue Parameter, die auch Einfluss auf den Quertunnel inkl. Posttunnel haben werden. Das zeigt aber auch die Schwierigkeit der Projekte am HBF. Immer neue Anforderungen und Projekte erfordern ein permanentes Umplanen, dies führt zu immer neuen Zeitplänen. Der HBF war in seiner 132 jährigen Geschichte die kürzeste Zeit fertiggestellt und damit die längste Zeit eine Baustelle. In jedem Jahrzehnt wurde an irgendeiner Stelle abgerissen und neugebaut. Von den Hallenerweiterungen über die Verbreiterung des Querbahnsteigs zum Bau der S-Bahn zu den Sanierungen der letzten Jahre, es waren immer Baustellen mit Folgen für die Nutzer. Ja, die Bauarbeiten dauern sehr lang aber das Bauwerk ist sehr komplex. Ich wäre auch froh, würde es schneller gehen. Es gibt sicher einiges zu kritisieren, z. B. warum wurde der Brandschutz erst so spät mit der notwendigen Sorgfalt bedacht, dass in den letzten Jahren bereits etliche Anpassungen an fertigen Planungen vorgenommen werden mussten. Allerdings wurden nicht nur Planungen angepasst, sondern bauliche Maßnahmen bereits umgesetzt. Das erinnert an die 60er Jahre, da wurde eine Fußgängerunterführung gebaut nur um diese in den 70zigern für die B-Ebene wieder abzureißen. Der Fernbahntunnel wird wieder ein weitreichendes Ereignis sein, das den HBF grundlegend verändern wird. So wird es vielleicht auch möglich den Bunker unter dem Busparkplatz für Logistik und das Fahrradparkhaus zu nutzen, das die jetzigen Zugangsmöglichkeiten leider verhindern.

    Zum Thema London und ICE. Das Thema ist nicht nur durch den Brexit bedingt sehr viel schwieriger geworden. Die Zunahme an Verkehren und die damit bedingt immer knapper werdende Infrastruktur lässt kaum Möglichkeiten zu, abgetrennte Bereiche sinnvoll zu integrieren. Selbst Lösungen, wo die Gleise nur temporär geschlossen sind, erfordern eine gewisse Zeitspanne der Schließung für den übrigen Verkehr. Diese Zeitspanne von ca. 30 bis 45 kostet Kapazität, die aktuell nicht vorhanden ist. Das trifft ja nicht nur auf Frankfurt zu, wo aktuell kaum noch Kapazitäten vorhanden sind, noch viel enger sieht es in Köln aus, hier geht fast nichts mehr. Aachen würde noch am ehesten gehen, aber das auch nur bedingt. Damit ist es aktuell sinnvoller, die Zugfahrten nach Brüssel auszuweiten und dort die Anschlüsse zu optimieren als durchgehende Züge anzubieten. Ist zwar schade, aber auch verständlich .

    Einmal editiert, zuletzt von ole (19. Oktober 2020 um 02:01)

  • Die Bahn hat ein kurzes Video zum Umbau veröffentlicht. Leider gibt darin es zu den aktuellen Plänen eigentlich nichts, was man nicht auch den schon geteilten Bildern entnehmen konnte. Ich fand allerdings die historischen Bilder ganz spannend.

  • Neugestaltung Bahnhofsvorplatz (Planung - update)

    Die im September 2020 ausgelobten Planungsleistungen zur Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes werden nicht vergeben. Der Auslober (traffiQ) hat das Vergabeverfahren eingestellt. Über die Gründe wissen wir nichts, ob vielleicht keine Bewerbungen eingegangen sind oder der Zuschnitt des Auftrages verändert wird, alles unklar.

  • Umbau Nordbau und Querbahnsteig

    Die Bahn hat weitere Informationen zur bevorstehenden Umstrukturierung des Nordbaus (Lageplan) herausgegeben. Besonders interessant dürfte sein, dass im Nordbau Einzelhandelsflächen auf zwei Geschossen entstehen sollen. Im Obergeschoss dürften dafür die leerstehenden Räume umgebaut werden, die bis vor rund 20 Jahren von der Post genutzt wurden. Auch waren dort eine Kantine und ein "Rail Transportation Office" der US-Armee. 1.700 Quadratmeter Ladenfläche ist hier geplant, hinzu kommen 490 Quadratmeter im Erdgeschoss. Die Ebenen werden durch eine Rolltreppe und eine herkömmliche Treppe miteinander verbunden. Beleuchtet werden die Flächen durch die historischen Rundbodenfenster zum Querbahnsteig und zum Bahnhofsvorplatz.

    Besser kann man sich die Planung mit dieser Visualisierung vorstellen, welche das Obergeschoss mit Blick in Richtung Norden zeigt:

    hauptbahnhof_nordbau-planung_2021.jpg

    Bild: DB Station&Service AG

  • Das Gerüst dient der Untersuchung der Hallendecke. Gleichzeitig hat die Sarnierung des Portalbogens begonnen.

    Dekoratives Anführungszeichen
    Zitat

    Ab Montag, 6. September 2021, beginnt die Deutsche Bahn mit dem Gerüstbau für die Sanierung des Portalbogens und die Untersuchung der Hallendecke im Frankfurter Hauptbahnhof.

    Masterplan HBF Frankfurt

  • Die Gerüste in der Vorhalle sind abgebaut und die Scheiben zur Bahnhofshalle, bis auf die unterste Reihe, ausgebaut.

    2 Bilder vom Deckenbogen

  • Nachdem man in der Eingangshalle das Gerüst wieder abgebaut hat, gehen die Arbeiten in der B-Ebene voran. Der Bereich in Richtung Düsseldorfer Straße ist weiterhin verschlossen. Aber die nächsten Geschäfte in Richtung Süden sind jetzt raus (Zeitungsladen, Backshop, Brezelpavillon, Schlüsseldienst, Fotoladen). Der zentrale Bereich der B-Ebene ist also ein weiten Teilen bereit für den Umbau.

    Es bleibt abzuwarten, wie hier die Wegeführung gelöst wird während der Baumaßnahmen. Es sind ja die Zugänge zu den U-Bahnen (der hintere Zugang ist derzeit schon nicht nutzbar) und zu den Straßenbahnen zu berücksichtigen; dazu noch der Abgang aus der Bahnhofshalle und der Ausgang zur Kaiserstraße

  • Ende März hatte ich (#501) noch gerätselt, wie es mit der B-Ebene weitergeht. Jetzt ist es klar.

    Der Abgang zu Kaiserstraße ist jetzt auch zu:

    20220503_1403384qjuj.jpg

    ©ChriSto

    Der Treppenauf-/abgang am Bahnhofsvorplatz ist auch zu - der wird ja auch komplett zurückgebaut.

    Nächste Umbauphase in der B-Ebene beginnt

    27.04.2022 15:50

    Ab 2. Mai 2022 beginnt eine weitere Umbauphase in der B-Ebene. Die Arbeiten umfassen die Sanierung des südlichen Teils der B-Ebene sowie Bereiche in den unteren Bahnhofsebenen, wie beispielsweise technische Anlagen.

    Dafür werden ab diesem Zeitpunkt innerhalb von einigen Tagen sukzessive die Treppenabgänge Kaiserstraße, Münchner Straße und Mannheimer Straße gesperrt. Aus der Stadt kommend wird es keinen direkten Zugang mehr zu U- und S-Bahnen geben.

    Die Anbindung erfolgt dann über den Treppenabgang in der Schalterhalle und den Abgang des ehemaligen Nachtausgangs im nördlichen Teil des Gebäudes. Die Zugänge zu U- und S-Bahn von der B-Ebene bleiben weiterhin geöffnet.

    Der Zugang vom Vorplatz zur B-Ebene wurde bereits geschlossen. Eine geänderte Wegeleitung mit Schildern und Bodenmarkierungen ist vorgesehen.

    Als einziges Geschäft während des Umbaus bleibt die Apotheke im nördlichen Teil der B-Ebene weiter geöffnet.

    https://www.mein-hbf-ffm.de/files/page/01_…ankfurt_Mai.PNG

    Zugänge ab Ende 2023 teilweise wieder geöffnet

    Nach jetzigem Planungsstand öffnet die Bahn die Zugänge Taunusstraße, Karlstraße und Kaiserstraße ab Ende 2023. Mit weiterem Fortschreiten der Neugestaltung der B-Ebene werden sukzessiv zum Ende des Jahres 2024 die Zugänge über die Münchner Straße neu gestaltet und wieder geöffnet.

    Quelle: https://www.mein-hbf-ffm.de/aktuelles-read…ne-beginnt.html


    [mod]Einbindung der Grafik in Link geändert. Bitte nicht direkt von Quell-Servern einbinden ("Hotlinking").[/mod]

  • ^^ Wie auf Schmittchens Bilder zu sehen, dass Stahlfachwerk im Vestibül wird freigelegt und soll es auch so bleiben. Hoffentlich spart hier DB S&S nicht wie in den Hallen denn dort wurden die sanierten Stahlfachwerke nicht mit Taubennetzen ummantelt, sodass diese mittlerweile stellenweise Zentimeter-Dick mit Taubenkot verkrustet sind. Unnötige zu erwähnen das dies nicht schön aussieht. Jedoch kann ich mir nicht vorstellen das dies ein guter Korrosionsschutz für den Stahl ist. Nach ja: nach der Sanierung ist vor der Sanierung (oder so). 😋

    4 Mal editiert, zuletzt von main1a (4. Mai 2022 um 14:31)