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Die Stadtverwaltung hält trotz angespannter Haushaltslage an der Umgestaltung des Wilhelm-Leuschner-Platzes fest. Stadtplanungsamtsleiter Heinrich Neu wies daraufhin, dass das dafür vorgesehenen Geld in den kommenden Haushalten bereits eingeplant wurde. Rund 17 Millionen Euro sind für die Freiflächen und die Anpassung angrenzender Wege und Plätze und weitere fünf Millionen Euro für das Freiheits- und Einheitsdenkmal vorgesehen. Es sollen darüber hinaus Fördermittel aus der Städtebauförderung beantragt werden. Der neugestaltete Wilhelm-Leuschner-Platz soll spätestens im Jahr 2029, zum 40. Jahrestag der Friedlichen Revolution, eingeweiht werden.
https://www.mdr.de/nachrichten/sa…rplatz-100.html
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Hier wäre auch mal interessant, worin die Logik eines Erhalts des jetzigen völlig versiegelten Platzes ohne eine irgendwie geartete Aufenthaltsqualität ist. Auch durch die notwendige Veränderung öffentlicher Stadträume im Zuges des Klimawandels, welche entweder in der Gegenwart sehr teuer und in der Zukunft noch viel teurer ist.
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[...] Auf 3,8 Hektar sind Bäume, Naturgärten, Sumpfmulden und Liegewiesen vorgesehen, nahe dem S-Bahn-Eingang Sport- und Spielbereiche. Insgesamt umfasst die Brachfläche sechs Hektar. Die Landschaftsarchitekt*innen vom Berliner Büro Atelier Loidl haben ihre Pläne verfeinert, so Brigitta Ziegenbein, Chefin des Stadtplanungsamts. Mehr Wasserspiele seien nun gesetzt: So werde der historische Brunnen am Bowlingtreff – eine Metallschale um eine Porphyrkugel – wieder sprudeln. „Hinzu kommen ein Trinkbrunnen der Wasserwerke und ein Schaubrunnen mit Sitzplätzen vor der Stadtbibliothek.“
Auch wenn die Ambitionen für die Veränderung des Platzes wirklich gut sind, verstehe ich den Sinn einer künstlichen Sumpfmulde an diesem Standort und in einer der trockensten Gegenden in Deutschland so wirklich überhaupt nicht. Anstatt die Flora auf lange Trockenperioden und kurze Starkregen-Phasen auszurichten.


