Beiträge von LE Mon. hist.

    Bekanntmachung der Stadt Leipzig nach § 70 (3) Sächsische Bauordnung (SächsBO) über die Erteilung einer Baugenehmigung für das Vorhaben: „Errichtung eines Wohn- und Geschäftshauses mit Beherbergungsstätte als Lückenschließung 63-2023-003520-VV-63.40-SRO
    1. Verlängerung der Baugenehmigung vom 19.09.2023 Zschochersche Straße 42“, Leipzig, Gemarkung Plagwitz, Flurstück 194

    Bekanntmachung der Stadt Leipzig nach § 70 (3) Sächsische Bauordnung (SächsBO) über die Erteilung einer Baugenehmigung für das Vorhaben: „Neubau eines Wohngebäudes mit 93 Wohneinheiten, als Teil einer Quartiersentwicklung, Hofmeisterstraße 8“, Leipzig, Gemarkung Leipzig, Flurstück 1809/7

    Bekanntmachung der Stadt Leipzig nach § 70 (3) Sächsische Bauordnung (SächsBO) über die Erteilung einer Baugenehmigung für das Vorhaben: „Errichtung eines Mehrfamilienhauses mit 24 Wohnungen, Breitkopfstraße 3“, Leipzig, Gemarkung Reudnitz, Flurstück 280/y

    https://static.leipzig.de/fileadmin/medi…E-Amtsblatt.pdf

    Die Stadtverwaltung kann gar nicht handeln, bevor sie nicht den Auftrag vom Stadtrat dazu erhalten hat. Dass sie diesen erhalten wird ist wenig wahrscheinlich. Da wird wegen der Haushaltslage bei noch wichtigeren Anträge die Ablehnung empfohlen:

    "... In der Vergangenheit wurden dazu auch bereits mehrfach Gespräche mit der Stiftung Völkerschlachtdenkmal und dem Team Asisi geführt und dazu auch detaillierte Machbarkeitsüberlegungen angestellt. Diese haben allerdings einen erheblichen Finanzbedarf für die Errichtung und Betreibung eines eigenen Panoramastandortes zum Thema 1813 ausgewiesen, der daher auf absehbare Zeit nicht in Betracht kommt.

    Eine Berücksichtigung des beantragten zusätzlichen Budgetbedarfs im Doppelhaushalt 2027/2028 ist unter den derzeitigen haushaltswirtschaftlichen Rahmenbedingungen jedoch ebenfalls nicht möglich. Die Stadt Leipzig befindet sich in einer außergewöhnlich angespannten Haushaltslage. Eine Genehmigung des Haushaltes 2027/2028 kann nur unter Berücksichtigung des Erlasses zur Bewältigung der außergewöhnlichen Haushaltslage vom 21.07.2025 erreicht werden erreicht. ..."

    https://ratsinformation.leipzig.de/allris_leipzig…2&refresh=false

    Parkbogen Ost: Vorbereitende Arbeiten am 450 Meter langen Gartenpark beginnen

    8. Oktober 2026

    https://www.leipzig.de/newsarchiv/new…enpark-beginnen

    Nach der Fertigstellung und Eröffnung des Sellerhäuser Viadukts geht die Entwicklung des Parkbogen Ost in den nächsten Abschnitt. Der rund 450 Meter lange Gartenpark zwischen Liselotte-Hermann-Straße und Theodor-Neubauer-Straße soll ab Ende des Jahres umgesetzt werden. Dazu beginnen in der nächsten Woche erste vorbereitende Maßnahmen.

    Die Arbeiten dienen dem Rückschnitt und insbesondere der Pflege des vorhandenen Baumbestands, der sich im Zuge der aufgegebenen Nutzung im Böschungsbereich entwickelt hat. Der bestmögliche Erhalt gesunder und vitaler Bäume steht im Mittelpunkt. Sie werden vor Beginn der weiteren Arbeiten fachgerecht gepflegt und, soweit erforderlich, durch einen geeigneten Schutz vor Beeinträchtigungen während der Bauphase geschützt. Darüber hinaus werden Gehölzaufwuchs und Brombeersträucher entfernt, um die Flächen für die weiteren Arbeiten vorzubereiten. Im Anschluss wird die Baustelle für diesen Abschnitt eingerichtet, sodass die eigentlichen Arbeiten zum Ende des Jahres beginnen können.

    Mit dem Gartenpark schließt sich der nächste Abschnitt an das inzwischen fertiggestellte Sellerhäuser Viadukt an und führt die Entwicklung des Parkbogens Ost als zusammenhängenden Grün- und Freiraum weiter. Dieser Abschnitt wird maßgeblich durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) über das Programm „Nachhaltige integrierte Stadtentwicklung“ gefördert.

    Neugestaltung: In Leipzig-Burghausen entsteht am Neuburghausener Weg (östlich des Löwencenters) eine neue Grünfläche

    9. Oktober 2026

    https://www.leipzig.de/newsarchiv/new…r-strasse-voran

    Ab Montag, 12. Oktober 2026, beginnen die Arbeiten zur Neugestaltung der Grünfläche am Neuburghausener Weg. Bis voraussichtlich Ende November 2026 entsteht hier ein attraktiver, grüner Treffpunkt für die Nachbarschaft, der zum Verweilen, Ausruhen und Begegnen einlädt.

    Geplant sind artenreiche Strauchpflanzungen sowie neun neue Bäume, die die Fläche ökologisch aufwerten und künftig für mehr Grün und Schatten sorgen. Ergänzt wird das Angebot durch eine mit dem Rollstuhl anfahrbare Sitzgelegenheit. Eine Boule-Fläche schafft zudem eine weitere Möglichkeit für gemeinschaftliche Aktivitäten und Bewegung.

    Diese und weitere Gestaltungsideen waren im Vorfeld durch die Bürgerschaft und den Ortschaftsrat in die Planung eingebracht worden. Die Grünfläche soll künftig als gemeinschaftlich nutzbarer Freiraum zur Verfügung stehen und die Aufenthaltsqualität im Wohnumfeld verbessern.

    Die Gesamtkosten für die Neugestaltung belaufen sich auf rund 80.000 Euro. Das Vorhaben wird mit 61.000 Euro durch das „Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz“ des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert.

    Stadt treibt Pläne für neues Stadtquartier östlich der Bremer Straße (Gohlis-Nord) voran

    6. Oktober 2026

    https://www.leipzig.de/newsarchiv/new…r-strasse-voran

    Um den steigenden Bedarf nach Wohnraum zu decken, entsteht in den kommenden Jahren östlich der Bremer Straße in Gohlis-Nord ein attraktives Wohnquartier für bis zu 1.350 Menschen. Der entsprechende Bebauungsplanentwurf Nr. 433 „Stadtquartier östlich der Bremer Straße“ für das ehemalige Kasernengelände wurde jetzt durch die Stadtspitze auf den Weg gebracht, der Stadtrat entscheidet abschließend darüber. Danach soll der Entwurf im Amtsblatt veröffentlicht werden, so dass sich Bürger, Verbände und Vereine weiter in die Diskussion einbringen können.

    Das etwa 7 Hektar große Gebiet wird im Süden von der Max-Liebermann-Straße und im Westen von der Bremer Straße begrenzt, es reicht im Norden an eine Grün- beziehungsweise Waldfläche heran und im Osten an das Gelände der Bundesnetzagentur.


    Beschlussvorlage - VIII-DS-01949

    Bebauungsplan Nr. 433 „Stadtquartier östlich Bremer Straße“; Stadtbezirk: Nord, Ortsteil: Gohlis-Nord; Beschluss zur Veröffentlichung des Entwurfes

    https://ratsinformation.leipzig.de/allris_leipzig…5&refresh=false

    PM der LWB, 9.10.2026

    LWB baut 91 Wohnungen in der Wunderlichstraße, Probstheida

    https://lwb.de/lwb-baut-91-wohnungen-in-probstheida/

    Dritter Baustart in diesem Jahr – die LWB setzt ihr Neubauprogramm fort. In Leipzig-Probstheida entstehen zwei fünfgeschossige Wohnhäuser mit 91 Zwei- bis Sechs-Raum-Wohnungen, 41 davon sozial gefördert.

    Die beiden Häuser bieten künftig vielfältigen Wohnraum für unterschiedliche Lebenssituationen. Alle Wohnungen verfügen später über eine Terrasse, einen Balkon oder eine Loggia. Ob Familien mit mehreren Kindern, Paare oder Senioren – in der Wunderlichstraße sollen Menschen verschiedener Generationen ein Zuhause finden. Insgesamt 45 Prozent der Wohnungen werden sozial gefördert und sind für Mieter mit geringem Einkommen vorgesehen. Die Kaltmiete beträgt dort 6,80 Euro je Quadratmeter. Voraussetzung für die Anmietung ist der weiße Wohnberechtigungsschein, der einkommensabhängig beim Sozialamt der Stadt beantragt werden kann. Besonderes Augenmerk galt bei diesem Projekt dem vorhandenen Baumbestand. Um möglichst viele Straßenbäume zu erhalten, wurden der Baukörper und die Wohnfläche mehrfach angepasst. Mit dem Versenken des Grundsteins wurde symbolisch der Baustart eingeläutet. Im Jahr 2028 sollen die Wohnungen fertiggestellt sein.

    https://lnkd.in/p/ddEn3pYH


    Rückblick auf die Grundsteinlegung in der Judith-Auer-Straße, Reudnitz-Thonberg

    Die LWB plant in der Judith-Auer-Straße 90 neue Wohnungen. Die Bauarbeiten haben Ende März begonnen. Die Fertigstellung ist für Oktober 2028 geplant.

    https://lwb.de/projekte/2028-judith-auer-strasse/

    https://www.linkedin.com/posts/leipzige…0033969152-0_Vl

    Eventuell hat es stärkere Auswirkungen auf in Sachsen-Anhalt lebende Menschen mit Migrationshintergrund, sobald die AfD beginnen kann, ihre angekündigte Politik umzusetzen. Aber ähnlich wie bei den Studierenden aus den gebrauchten Bundesländern, die sich für Politik interessieren, die AfD ablehnen und/oder den Gedanken an einen Wechsel des Studienortes hegen und dann eher gleich "heim in den sicheren Westen" wechseln oder eben gar nicht erst herziehen, werden die allermeisten wohl ebenfalls in den Westen gehen und nicht nach Sachsen, wo nach der nächsten Landtagswahl 2029 möglicherweise die gleichen Verhältnisse herrschen könnten.

    Ende 2025 lebten rund 193.000 Menschen ohne deutschen Pass in Sachsen-Anhalt (laut Ausländerzentralregister ca. 193.000 Personen bzw. rund 168.000 bis 192.000 nach fortgeschriebenen Bevölkerungsdaten des Statistischen Landesamtes). Das entspricht einem Ausländeranteil von etwa 7,9 % an der Gesamtbevölkerung des Bundeslandes.

    https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-deta…tieg-2025-um-16

    Nicht alle werden von der AfD-Politik und von der bereits spätestens seit der Landtagswahl veränderten gesellschaftlichen "Stimmung" betroffen sein, dafür aber auch viele Deutsche mit Migrationshintergrund.


    Rund 15 % bis 20 % aller immatrikulierten Personen an den Hochschulen in Sachsen-Anhalt stammen ursprünglich aus Westdeutschland (gemessen am Ort ihres Abiturs bzw. ihrer Hochschulzugangsberechtigung). Bei einer aktuellen Gesamtzahl von ca. 55.100 Studierenden im Wintersemester 2024/25 entspricht das schätzungsweise 8.000 bis 11.000 Studierenden aus den westlichen Bundesländern.

    https://statistik.sachsen-anhalt.de/news/news-deta…-sachsen-anhalt

    In der kommunale Bevölkerungsvorausberechnung 2026 (https://static.leipzig.de/fileadmin/mediendatenbank/leipzig-de/Stadt/02.1_Dez1_Allgemeine_Verwaltung/12_Statistik_und_Wahlen/Stadtforschung/Bev%c3%b6lkerungsvorausberechnung_2026_Leipzig.pdf ) wird die Neubautätigkeit betrachtet, wenn auch nicht direkt in die Berechnungen einbezogen:

    "5.6 Neubautätigkeit
    Neben den bisher dargestellten Komponenten wird das Modell der Bevölkerungsvorausberechnung für eine gesteigerte Aussagekraft um die Abbildung des Neubaugeschehens in Leipzig ergänzt. Zwar stellt die Neubautätigkeit an sich im strengen Sinne keine selbständige Komponente innerhalb der demografischen Grundgleichung (Gans, 2018) dar, aber die durch ein Bauprojekt neu geschaffenen Wohnkapazitäten können – durch das entsprechende Wanderungsgeschehen – für einzelne Ortsteile bedeutende Auswirkungen haben. Die Anzahl der durch Neubau zusätzlich geschaffenen Wohnkapazitäten mit deren angenommener zeitlicher Realisierung (vgl. Abbildung 5.12) wird vom Stadtplanungsamt der Stadt Leipzig für die vorliegende Bevölkerungsvorausberechnung auf Ebene der Ortsteile zur Verfügung gestellt.

    Abbildung 5.12: Angenommene jährliche Anzahl der durch Neubau geschaffenen Wohneinheiten

    2026 bis 2045: Auf und Ab zwischen ca. 1.600 und knapp über 2.500 (in den Jahren 2038 und 2039) Wohneinheiten pro Jahr

    Für die Bevölkerungsvorausberechnung wird die Anzahl der im Neubau erzeugten Wohneinheiten in Haushaltsgrößen übersetzt und diese mit den demografischen Gruppen besetzt (vgl. Abbildung 5.13). Grundlage hierfür sind Daten im Melderegister zum Bezug von Neubauadressen in den Jahren des Stützzeitraums. Die Bezugsstruktur von Neubauadressen ist dabei demografisch stark auf tendenziell junge Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit (und deren Kinder) konzentriert. Zwei Drittel des Erstbezugs von Neubauadressen geht durch Binnenwanderung auf die Leipziger Bevölkerung zurück, das übrige Drittel speist sich folglich aus dem Zuzug von außen (4,8 Prozent Leipziger Umland; 21,7 Prozent übriges Deutschland; 6,7 Prozent Ausland).

    Leerstand in durch Neubautätigkeit erzeugten Wohnkapazitäten findet im Berechnungsmodell keine Berücksichtigung. Übersteigt der Wanderungssaldo die im Neubau geschaffenen Wohnkapazitäten, werden diese modellbedingt durch erhöhte Binnenwanderungen ausgefüllt. Um eine so induzierte Abhängigkeit der Binnenwanderung von der Außenzuwanderung zu vermeiden, wird – separat nach Variante der Bevölkerungsvorausberechnung – die Anzahl der durch Neubau geschaffenen Wohnkapazitäten dem jeweiligen Wanderungssaldo angepasst. Dabei werden die Wohnkapazitäten (proportional nach Jahr und Ortsteil) so skaliert, dass deren Mittelwert mit dem Mittelwert des Wanderungssaldos übereinstimmt. Die (Anpassung der) Neubautätigkeit hat keinen Einfluss auf die stadtweiten Ergebnisse.

    Ansonsten spielt Wohnungsleerstand in der kommunale Bevölkerungsvorausberechnung keine Rolle, also auch keine Wiederinbetriebnahme leerstehender Wohnungen in Bestandsgebäuden.


    Tabelle 4.1: Szenariobeschreibung Wanderungen: untere Variante

    Beschreibung des unteren Szenarios

    Bauen und Wohnen: Steigende Baukosten bremsen den Neubau, Sanierungen dominieren. Die Wohnraumnachfrage bleibt hoch, der Markt angespannt. Suburbanisierung hält an, doch sinkende Lebensqualität im ländlichen Raum erhöht langfristig Leipzigs Attraktivität. Hohe Mieten und fehlende Flächen führen zu mehr Wegzügen und begrenzen Zuzüge.

    Gesamtentwicklung: Leipzig bleibt attraktiv, verliert jedoch an Dynamik: Eine schwächere Wirtschaft, steigende Baukosten, ein angespannter Wohnungsmarkt und geringere Zuwanderung dämpfen das Wachstum. Hochschulen verzeichnen rückläufige Studierendenzahlen, und politische wie strukturelle Unsicherheiten verstärken Ausweichbewegungen ins Umland.


    Tabelle 4.2: Szenariobeschreibung Wanderungen: obere Variante

    Beschreibung des oberen Szenarios

    Bauen und Wohnen: Neubau und Sanierungsprojekte werden umgesetzt; die Bautätigkeit steigt, bleibt aber unter dem Bedarf. Wohnungsknappheit bleibt bestehen, wenn auch weniger stark als heute. Familien wandern teilweise ins Umland ab. Sonderregelungen im BauGB erleichtern bis 2030 zusätzliche Bauvorhaben; ab 2040/2045 ist der Markt weitgehend gesättigt, Fokus auf Bestandserhalt.

    Gesamtentwicklung: Moderates, stabiles Wachstum; positive wirtschaftliche und wissenschaftliche Rahmenbedingungen; anhaltende, wenn auch schwankende Zuwanderung; Entspannung, aber keine vollständige Lösung der Wohnungsmarktlage; langfristige Konsolidierung mit weiterhin positiven Impulsen.


    Die Expertinnen und Experten entwickelten auf der Grundlage dieser oberen und unteren Wanderungsannahmen anschließend die Wanderungsannahmen für die Hauptvariante. Dabei erfolgte eine fachlich begründete Einordnung des erwarteten Wanderungsgeschehens zwischen den beiden Varianten. Die Hauptvariante bildet folglich einen plausiblen mittleren Verlauf ab. Eine gesonderte verbale Ausformulierung dieses mittleren Szenarios wurde nicht vorgenommen, da dessen Positionierung unmittelbar aus der Spannbreite zwischen oberer und unterer Variante hervorgeht. Die Wanderungserwartungen für die Hauptvariante verorten die Expertinnen und Experten dabei in etwa mittig zwischen der unteren und der oberen Variante (vgl. Abbildung 4.1).

    Ja, es ist ein Henne-Ei-Problem. Mehrere Bevölkerungsvorausberechnungen gehen davon aus, dass die Einwohner*innenzahl Leipzigs in den nächsten vier, fünf, sechs Jahren mehr oder weniger stabil bleiben dürfte, solange sich die bestimmenden Faktoren wie Zu- und Fortzüge nicht deutlich ändern, bzw. nur leicht steigen oder sogar leicht fallen wird:

    - kommunale Bevölkerungsvorausberechnung 2026 in der Hauptvariante: +16.700 im Jahr 2035 gegenüber 2024 (von 632.562 auf 649.300) und +ca. 2.500 in der unteren Variante (von 632.562 auf etwa 635.000)

    - 9. Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung für den Freistaat Sachsen in der Basisvariante: + ca. 11.110 im Jahr 2035 gegenüber 2024 (von 611.850 auf 622.960)

    - prognostizierte Bevölkerungsentwicklung des Berlin-Instituts für Leipzig 2024 bis 2045: + 10,0 bis unter 14,1 %

    Welchen Einfluss wird das auf die großen Neubauvorhaben, die Lückenschließungen im Neubau und die Sanierung komplett oder überwiegend leerstehender Mehrparteienhäuser haben? Bei dem Zensus 2022 wurden 6.695 Wohnungen in Wohngebäuden, die seit zwölf Monate und länger leerstehen, ermittelt bzw. insgesamt 9.875 seit zwölf Monaten leerstehende Wohnungen in Wohnungen in Gebäuden mit Wohnraum. Bei Wohngebäuden wird das Gebäude mindestens zur Hälfte der Gesamtnutzfläche für Wohnzwecke genutzt und ist kein Wohnheim. Als Gebäude mit Wohnraum gilt jedes für längere Dauer errichtete Bauwerk mit mindestens einer Wohnung und eigenem Zugang (Haustür, Treppenhaus). Gebäude mit Wohnraum sind auch administrative und gewerblich genutzte Gebäude mit mindestens einer Wohnung sowie alle leerstehenden Gebäude mit Wohnungen.

    Vorschlag zur Güte: Der Stadtrat lehnt die erneute Forderung der SPD-Fraktion, das alte Stadtbad zu verkaufen, ab. Es bleibt im kommunalen Eigentum. Dabei werden laufende Unterhaltungs- und kleinere Sanierungsarbeiten durch die Stadt vorgenommen. Das Gebäude wird weiterhin durch die Förderstiftung Leipziger Stadtbad als Veranstaltungs- und Tagungszentrum genutzt (https://www.leipziger-stadtbad.de/) und parallel eine Sanierung geplant und Eigenmittel dafür gesammelt. Sollte durch die Bebauung des Eutritzscher Freiladebahnhofs in zehn Jahren oder mehr die Einwohner*innenzahl tatsächlich deutlich steigen - was nicht nur ich ich derzeit bezweifel, dass dies umgesetzt wird, aber dazu gibt es bekanntlich den eigenen Thread Leipzig 416 - Neues Stadtquartier (bis zu 3.000 WE in Pl.) - werden eine Sanierung und das Aufbringen notwendiger Eigenmittel sowie das Einwerben von Fördermitteln wahrscheinlicher als heute. Dann kann der "Rückbau" zu einem Stadtbad mit einem oder zwei Schwimmbecken oder sogar ein Ergänzungsbau erfolgen.

    Bezugnehmend auf den Beitrag von Ziegel im Thread Umgang mit Bauerbe, den die Mods vielleicht mit allen anderen darüber zum Leipziger Stadtbad hierherverschieben können:

    Dekoratives Anführungszeichen

    Man kann natürlich auch für 20 Millionen so eine billige Kiste bauen wie am Otto-Runki-Platz. Nicht meine Idee von Baukultur. Auch das Naturkundemuseum hätte man in eine Betonschachtel verfrachten können. Wenn ich mich richtig erinnere, hat die SPD-Fraktion den Einzug in den Bowlingtreff unterstützt.

    Ich will mich in diesem Thread gar nicht über die architektonische Qualität des Sportbads am Rabet (https://www.l.de/sportbaeder/ba…rtbad-am-rabet/) streiten, das ich durchaus gelungen finde. Mir geht es um Notwendigkeiten und um die Bedingungen u.a. für Fördermittel. Wenn es im inneren Leipziger Osten einen deutlichen Mangel an Schwimmflächen für den Schul- und Vereinsport gab und eine neue Sportschwimmhalle mit einem 25-Meter-Schwimmbecken mit sechs Bahnen und einem Lehrschwimmbecken mit 1,35 Meter Maximaltiefe für Kurse für die Schulen in der Nähe gebaut werden musste, dann nutzt es wenig, auf das Stadtbad im Ortsteil Zentrum-Nord zu verweisen, das diese Bedingungen beide nicht erfüllt, aber dafür zweifellos Bauerbe ist und architektonische und denkmalpflegerische Qualitäten hat. Die Schwimmhalle am Rabet verfügt über 100 Zuschauer*innenplätze für Wettkämpfe und eine behindertengerechte Ausstattung, darunter ein Poollift aber auch hallengeeignete Wechselrollstühle und Sanitäranlagen. Das wird das alte Stadtbad nicht oder nur mit enormen finanziellen Mehraufwand erhalten. Das gilt in gleicher Weise für den angedachten Schwimmhallenneubau im Leipziger Süden auf dem Gelände des neuen Kraftwerkstandortes auf der Bornaischen Straße.

    Noch mal: Ich möchte wieder im Leipziger Stadtbad baden können und am besten in beiden Becken. Ich bin begeistert von den Sanierungen und Wiederinbetriebnahmen alter Stadtbäder aus etwa derselben Zeit wie in Halle oder Nürnberg. Aber dennoch gibt es dafür nun mal Rahmenbedingungen, die in den verschiedenen Städten unterschiedlich sind. Und deshalb halte ich es für Quatsch, wenn es heißt: "Wenn es anderswo geht mit der hochgeförderten Sanierung, dann muss es so doch auch in Leipzig gehen. Und warum wollt ihr für viel Geld "billige Kisten" irgendwohin bauen, anstatt genau dieses Geld für die Sanierung des Leipziger Stadtbades zu verwenden?"


    Schwimmbad, Sauna, Jugendstil – Die Stadtbad-Retter von Halle

    MDR Fernsehen | Der Osten - Entdecke wo du lebst | 05.11.2024

    45 Min | Verfügbar bis 05.11.2026 (nur in Deutschland)

    https://www.mdr.de/video/mdr-vide…-halle-100.html


    Baustellenbesuch beim Stadtbad Halle

    MDR Fernsehen | MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 15.06.2026

    2 Min.

    https://www.mdr.de/video/mdr-videos/c/video-1599096.html

    Hier zum Vergleich mal noch die Zahlen der 9. Regionalisierten Bevölkerungsvorausberechnung (RBV) des Statistischen Landesamtes für ganz

    ................................................................Sachsen - Dresden - Chemnitz.

    Bevölkerungsfortschreibung 2024: 4.042.422 - 564.904 - 245.618

    Voraussichtliche Bevölkerung

    Variante 1 - optimistische Variante. Geburtenverhalten: 2027 - Anstieg um 10% von Basis. 1,3 Kinder je Frau, 2035 - Anstieg um 15% von Annahme 2027.
    1,5 Kinder je Frau. Wanderungsaustausch gegenüber dem Bundesgebiet 2025-2045: -8.500 Personen. Wanderungsgewinne gegenüber dem Ausland 2025-2045: +292.000 Personen

    2035: 3.848.480 - 566.760 - 241.340

    2045: 3.711.560 - 573.730 - 234.040


    Variante 2 - Basisvariante. Geburtenverhalten: 2027 - konstant wie 2025. 1,2 Kinder je Frau, 2035 - Anstieg um 15% von Annahme 2027. 1,3 Kinder je Frau. Wanderungsaustausch gegenüber dem Bundesgebiet 2025-2045: -8.500 Personen. Wanderungsgewinne gegenüber dem Ausland 2025-2045: +231.000 Personen

    2035: 3.792.230 - 556.610 - 236.400

    2045: 3.591.260 - 552.360 - 224.780


    Variante 3 - pessimistische Variante. 2027 - Senkung um 10% von Basis. 1,1 Kinder je Frau, 2035 - Anstieg um 15% von Annahme 2027.
    1,2 Kinder je Frau. Wanderungsaustausch gegenüber dem Bundesgebiet 2025-2045: -8.500 Personen. Wanderungsgewinne gegenüber dem Ausland 2025-2045: +130.000 Personen

    2035: 3.715.420 - 542.320 - 229.260

    2045: 3.428.760 - 522.690 - 211.670

    Und vor ein paar Tagen erschien dann auch noch die Studie "Die demografische Lage der Nation" des Berlin-Instituts gemeinsam mit der Wüstenrot Stiftung: https://wuestenrot-stiftung.de/die-demografische-lage-der-nation/


    Und auch oder besonders da sieht es für ganz Ostdeutschland außer dem weiteren Berliner Umland und Leipzig sehr übel aus.

    Prognostizierte Bevölkerungsentwicklung in Prozent, 2024 bis 2045: In weiten Teilen -15 bis -30,4 %.


    MDR, 07.10.2026 10:38 Uhr

    Demografie-Studie

    Deutschland wird schrumpfen, Teile Mitteldeutschlands besonders stark

    https://www.mdr.de/wissen/psychol…studie-100.html


    ZDF, 06.10.2026

    Einwohner, Wirtschaft, Bildung, Soziales

    So ist Ihre Region für die Zukunft aufgestellt

    von Marcel Burkhardt und Marie Ries

    https://www.zdfheute.de/politik/deutsc…ukunft-100.html

    Die Ergebnisse der 9. Regionalisierten Bevölkerungsvorausberechnung (RBV) des Statistischen Landesamtes hatten wir hier noch gar nicht besprochen?

    Das Statistische Landesamt des Freistaates Sachsen veröffentlichte am 7. Mai 2026 die 9. Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung (RBV). Sie zeigt die voraussichtliche Bevölkerungsentwicklung für den Freistaat Sachsen, die drei Kreisfreien Städte, die zehn Landkreise sowie die 415 kreisangehörigen Gemeinden für den Zeitraum 2025 bis 2045 auf.

    Das Statistische Landesamt des Freistaates Sachsen stellt in bewährter Weise regional tief gegliederte Ergebnisse der 9. RBV bereit. Neben der Veröffentlichung für die 415 kreisangehörigen Gemeinden, 3 Kreisfreien Städte sowie 10 Landkreise stehen Ergebnisse für weitere regionale Gliederungen wie Raumkategorien, Planungsregionen, Mittelbereiche und Landtagswahlkreise zur Verfügung.

    https://www.bevoelkerungsmonitor.sachsen.de/regionalisierte-ergebnisse.html


    Bevölkerungsentwicklung

    Interaktive Grafiken: So viele Menschen leben 2045 in jeder Gemeinde Sachsens

    https://www.lvz.de/lokales/leipzi…44U77EP3VQ.html


    9. Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung für den Freistaat Sachsen 2025 bis 2045
    Datenblatt
    Kreisfreie Stadt Leipzig

    https://www.bevoelkerungsmonitor.sachsen.de/download/RBV%2…adt_leipzig.pdf

    Bevölkerungsfortschreibung 2024: 611.850

    [2025: 615.932]

    Voraussichtliche Bevölkerung

    Variante 1 - optimistische Variante. Geburtenverhalten: 2027 - Anstieg um 10% von Basis. 1,3 Kinder je Frau, 2035 - Anstieg um 15% von Annahme 2027.
    1,5 Kinder je Frau. Wanderungsaustausch gegenüber dem Bundesgebiet 2025-2045: -8.500 Personen. Wanderungsgewinne gegenüber dem Ausland 2025-2045: +292.000 Personen

    2035: 635.200

    2045: 647.170


    Variante 2 - Basisvariante. Geburtenverhalten: 2027 - konstant wie 2025. 1,2 Kinder je Frau, 2035 - Anstieg um 15% von Annahme 2027. 1,3 Kinder je Frau. Wanderungsaustausch gegenüber dem Bundesgebiet 2025-2045: -8.500 Personen. Wanderungsgewinne gegenüber dem Ausland 2025-2045: +231.000 Personen

    2035: 622.960

    2045: 622.270


    Variante 3 - pessimistische Variante. 2027 - Senkung um 10% von Basis. 1,1 Kinder je Frau, 2035 - Anstieg um 15% von Annahme 2027.
    1,2 Kinder je Frau. Wanderungsaustausch gegenüber dem Bundesgebiet 2025-2045: -8.500 Personen. Wanderungsgewinne gegenüber dem Ausland 2025-2045: +130.000 Personen

    2035: 605.740

    2045: 587.730


    Variante 2 - Basisvariante:

    2025: 613.820 - tatsächliche Entwicklung 2025: 615.932

    2025: 615.410 - tatsächliche Entwicklung: vermutlich ca. 615.000

    2027: 616.690

    2028: 617.770

    2029: 618.710

    2030: 619.520

    2031: 620.250

    2032: 620.930

    2033: 621.600

    2034: 622.270

    2035: 622.960 ...

    Ja, Thekla: Verlängerung der Linie 9 nach Thekla-Süd. Aktuell befindet sich die Endstelle der Linie 9 im Norden kurz vor Thekla (Thekla, Tauchaer Straße). Mit der Planung wird das Kerngebiet des Ortsteils bzw. die kleine Großwohnsiedlung östlich der Theklaer Straße mit knapp 6.000 Einwohner*innen sowie das Naturbad „Bagger“ Nordost erschlossen. Irgendwo am Ende der Zschopauer Straße soll eine kleine Wendeschleife entstehen (Nr. A5 auf der Karte).

    https://www.oekoloewe.de/nachhaltige-mo…amstrecken.html

    Dazu kurz mal unter Verkehrsprojekte im Sommer und Herbst 2020 und danach auch immer mal wieder.

    Aus Sicht der Stadtverwaltung Leipzig und auf Grundlage der bisherigen praktischen Erfahrungen ist eine zusätzliche Aufstockung der finanziellen Mittel für die Graffitientfernung derzeit nicht erforderlich.

    Das bisher zur Verfügung stehende Budget sowie die freigegebenen Mittel waren in den vergangenen Jahren – unter Berücksichtigung der jeweiligen Ausführungszeiten – ausreichend, um die eingehenden Schadensmeldungen der Fachämter unter den jeweils geltenden Rahmenbedingungen vollständig abzuarbeiten.

    Aufgrund der angespannten Haushaltslage wurden die bislang freigegebenen Mittel erst im Jahr 2025 reduziert. Daher wäre keine zusätzliche Mittelplanung bzw. Aufstockung des Haushaltsansatzes erforderlich. Vielmehr dürfte die vollständige Freigabe der bereits geplanten Mittel ausreichen, um die Graffitientfernung an städtischen Flächen bedarfsgerecht zu optimieren.

    Dabei ist zu berücksichtigen, dass eine Erhöhung der finanziellen Mittel allein nicht zwangsläufig zu einer entsprechend höheren Anzahl an Auftragserteilungen und abgeschlossenen Maßnahmen führen würde. Auf die tatsächlich mögliche Anzahl der Auftragserledigungen haben vielmehr verschiedene weitere Faktoren einen maßgeblichen Einfluss. Hierzu zählen insbesondere die Witterungsverhältnisse und Außentemperaturen, der Eingang entsprechender Schadens- und Bedarfsmeldungen der Fachämter beim Ordnungsamt sowie die Bindung an den derzeit geltenden Rahmenzeitvertrag mit zwei Fachfirmen.


    Verwaltungsstandpunkt zum Haushaltsantrag VIII-HP-20159-VSP-01

    Zusätzliche Mittel für Graffiti-Entfernung

    https://ratsinformation.leipzig.de/allris_leipzig…3&refresh=false

    Bilder von dem Stadtbad gibt es darüber im Thread und unter https://www.leipziger-stadtbad.de/ .

    Das Männerbecken ist abgedeckt, aber dadurch vergammelt da nichts und die Fläche kann bis auf weiteres für Veranstaltungen genutzt werden.


    Um noch etwas Öl ins Feuer zu gießen:

    Im Leipziger Süden wurde vor vielen Jahren eine DDR-Schwimmhalle verkauft, als es viel weniger Einwohner*innen und noch weniger Geld gab. Nun soll bzw. muss eine neue Schwimmhalle gebaut bzw. erst einmal geplant werden.


    Haushaltsantrag Stadtrat - VIII-HP-20284

    Die LINKE

    Planungskosten für die neu zu bauende Schwimmhalle im Süden

    https://ratsinformation.leipzig.de/allris_leipzig…7&refresh=false


    Die Stadtkämmerei empfiehlt den Antrag abzulehnen:

    https://ratsinformation.leipzig.de/allris_leipzig…5&refresh=false


    Beschlussvorlage VIII-DS-02165

    "Sportprogramm 2040" - Leipzigs Sport- und Sportstättenentwicklungsplanung 2027-2040

    https://ratsinformation.leipzig.de/allris_leipzig…5&refresh=false

    Hier auf den Seiten 47 bis 59 zu den Schwimmhallen.

    Nicht nur im Leipzig: ÖNV-Diskussionsthread gibt es den Verwaltungsstandpunkt des MTA zu einem Haushaltsantrag, sondern auch hier zum Straßenbau:


    Verwaltungsstandpunkt zum Haushaltsantrag - VIII-HP-BE-20013-VSP-01

    Sanierung des Leipziger Straßennetzes

    https://ratsinformation.leipzig.de/allris_leipzig…3&refresh=false

    Beschlussvorschlag

    Der Antrag wird abgelehnt.

    Sachverhalt

    Begründung

    Auch wenn die Erhöhung des Budgets für Straßeninstandsetzungen und Neubaumaßnahmen wünschenswert ist, kann aufgrund der Haushaltsituation keine Erhöhung des Budgets erfolgen

    Eine Reihe von Straßen in Leipzig, insbesondere im Nebenstraßennetz, befinden sich in keinem guten baulichen Zustand. Daher ist der Wunsch nach Zustandsverbesserungen absolut nachvollziehbar. Der Zustand des Straßennetzes ist dem Mobilitäts- und Tiefbauamt durch die turnusmäßig durchgeführten Straßenkontrollen auch umfangreich bekannt. Es liegt ein erheblicher Investitionsbedarf vor, die Nutzungsdauer einer Vielzahl von Straßen ist weit überschritten. Bisher konnten aufgrund des erheblichen Bedarfes viele Straßen noch nicht saniert bzw. erneuert oder erstmalig hergestellt werden, von denen viele auch einen konstruktiven Aufbau besitzen, der eine Sanierung nicht mehr zulässt und einen umfassenden Ausbau erfordert.

    Leider lässt die finanzielle Situation der Stadt auch in den kommenden Jahren nur eine begrenzte Anzahl von Straßensanierungs- bzw. Neubaumaßnahmen zu. Diese werden anhand zahlreicher Faktoren priorisiert und in der Priorität mit dem Rahmenplan zur Umsetzung der Mobilitätsstrategie vom Stadtrat beschlossen. Da nur eine begrenzte Anzahl von Straßen in den kommenden Jahren saniert oder erneuert werden kann, werden die übrigen Straße zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit im Rahmen der laufenden Straßenunterhaltung bei Erfordernis punktuell instandgesetzt.

    Die Stadt Leipzig befindet sich in einer außergewöhnlich angespannten Haushaltslage. Eine Genehmigung des Haushaltes 2027/2028 kann nur unter Berücksichtigung des Erlasses zur Bewältigung der außergewöhnlichen Haushaltslage vom 21.07.2025 erreicht werden erreicht.

    Vor diesem Hintergrund ist für die Ausweitung bestehender Budgetansätze kein finanzieller Spielraum vorhanden. Solche zusätzlichen finanziellen Belastungen des Haushalts sind zu vermeiden, da diese die Genehmigungsfähigkeit des Doppelhaushalts 2027/2028 gefährden könnten.

    Das Männerbecken ist zu lang, zu schmal und nicht tief genug für Vereinssport. Raststufen, Beckenleitern und Beckentreppen entsprechen nicht den modernen Ansprüchen. Die für den Vereinssport geforderten Schwimmbahnmarkierungen können nicht aufgebracht werden. Aber Wasser ist drin.

    https://www.dsv.de/download-file?…f1&file_id=5295

    Ich würde mich sehr freuen, wenn das Leipziger Stadtbad in der "großen Lösung", also mit beiden Becken, uns allen wieder zum Schwimmen dienen würden. Hier geht es aber nicht darum, sondern um die Frage, warum das Stadtbad nicht für den Schul- und Vereinssport geeignet ist, was wiederum großen Einfluss auf die Frage der möglichen Fördermittel hat. Und es geht auch nicht darum, dass ganz Deutschland endlich mal lockerer werden muss, sondern das allgemeingültige Bestimmungen und Festlegungen von Standards für den Schul- und Vereinssport im Stadtbad nicht erfüllt werden.