Das hatten wir glaube ich noch nicht, in der DAF Map steht es zumindest noch nicht. Seit einigen Tagen ist die Baustelle eingerichtet und der Keller wird ausgehoben:
ISI home, "Merseburger 91":
" ... moderner Neubau mit 67 voll ausgestatteten Mikroappartements und zwei Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss. Die hochwertig ausgestatteten, möblierten Wohnungen mit durchdachten Grundrissen, großen Fensterflächen sowie teilweise Balkonen und Loggien bieten ein komfortables Zuhause für Studierende, Berufstätige und Pendler."
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Parkbogen Ost: Bau- und Finanzierungsbeschluss für das Teilprojekt, ENB der Brücke über die Torgauer Straße (BW I 44), (Bestätigung gem. § 20 SächsKomHVO)
Wurde gestern im Stadtrat mit großer Mehrheit angenommen:
TOP 18.10: Konzeptverfahren (Verkauf) Solitärgrundstück Matthäikirchhof und „Entwicklungskonzept zur Umsetzung des städtebaulichen Wettbewerbsergebnisses“
Den Umfang der anstehenden Aufgaben bei Sanierung und Neubau von Kindertageseinrichtungen und Schulen vor dem Posten des Kommentars mal überschlagen und mit Finanz- und Baukapazitäten, u.a. Baufirmen, abgeglichen?
33. Sachstandsbericht zur Umsetzung von Baumaßnahmen für Schulen, Kindertageseinrichtungen, Jugendhilfeeinrichtungen und Offenen Freizeittreffs (Stand 30.06.2025)
Ich kenne die Entwicklung der Schüler*innenzahlen im Einzugsgebiet der neuen Grundschule/Schule nicht, halte es aber angesichts der Entwicklung der Geburtenzahlen und dem Umzugsgeschehen bis zu deren Einschulungsalter für nicht sicher, dass die in einigen Jahren noch gebaut werden wird/muss.
Es gibt einen negativen Wanderungssaldo mit den beiden Landkreisen im Umland von um die 3000 Personen im Jahr, der 2024 gegenüber den Vorjahren etwas kleiner geworden ist: "Bis 2014 konnte Leipzig noch Wanderungsgewinne aus den beiden Umlandkreisen realisieren (Reurbanisierung). In den letzten Jahren erreichten jedoch die seit 2015 bestehenden Wanderungsverluste eine bedeutsame Größe und betrugen 2022 −4.039 und 2023 −3.899 Personen. 2024 hat sich der Wanderungsverlust an das Umland dagegen wieder etwas auf −2.557 Personen reduziert."
Christoph Bein: Die Leipziger Bevölkerung im Wandel - Eine demografische Betrachtung der Bevölkerungsentwicklung bis 2024. Analysen zur Stadtgesellschaft 9. Leipzig 2025, Seite 5 Abb. 4.
Wenn wir mal bei abwandernden Haushalten im Durchschnitt 3 Personen pro Haushalt annehmen, dann sind das etwa 1000 Haushalte pro Jahr. Wann von denen wieviele Personen wieder nach Leipzig zurückziehen werden - Eltern und/oder Kinder - werden wir sehen.
Der natürliche Saldo betrug 2023 -1.996 und 2024 -1.854. In den ersten drei Quartalen 2025 liegt er bei -2.057, im gesamten Jahr 2025 wird er bei ca. -2.500 liegen und in den nächsten Jahren durch die geringen Geburtenraten (die Talsohle ist nun offenbar erreicht) und Anzahl potentieller Mütter eher noch weiter abnehmen.
Ich bezweifle, dass der Rückzug aus dem Umland nach Leipzig in einigen Jahren den negativen natürlichen Saldo auch nur annähernd ausgleichen kann.
Je nach dem wie der Raum Leipzig aus der Krise kommt und ggfs. noch einmal eine Periode von rund 15 Jahren eines so großen Beschäftigungs- und Einwohnerzuwachses anschieben kann.
Mit dem Einwohner*innenzuwachs aus der Binnenwanderung inbesondere aus ostdeutschen Städten und Kreisen wird das erst mal nichts mehr, zumindest nicht in den Größenordnungen wie von ca. 2013 bis 2022. Es fehlen schlichtweg die dafür notwendigen Einwohner*innen unter 35 Jahren in Ostdeutschland, hier auch in den kleineren Unistädten wie Jena oder Halle, die längere Zeit einen größeren Anteil der Zuziehenden ausgemacht haben. Die wurden in den 1990er Jahren schlichtweg nicht mehr geboren, zumindest nicht im Osten. Hier mal eine Grafik mit der Altersstruktur von Chemnitz, lange Zeit ein steter Quell von Zuwander*innen:
absolute Anzahl der Einwohner nach Lebensjahren; Stand 31.12.2023
Und der Zuzug von jüngeren Personen in den Altersgruppen aus den gebrauchten Bundesländern, insbesondere Studierenden, geht auch immer weiter zurück. Bei der Zuwanderung aus dem Ausland wird von Seiten der Bundes- und Landespolitik nun auch vieles versucht, um sie deutlich zu erschweren und stattdessen Rückzüge "anzuregen".
Vergleiche mal bei der aktuellen Altersstruktur nach Geburtsjahren (hier Stand 31.12.2024) die Anzahl der 18- bis 33-Jährigen (Geburtsjahre 1991 bis 2006) mit vor Anzahl etwa fünf oder zehn Jahren: https://statistik.leipzig.de/statcity/agepyr_statsvg.aspx
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Auch die deutlich gesunkene Zahl der Lebendgeborenen hat damit zu tun. Aktuell scheint die Talsohle bei 1100 bis 1200 pro Quartal und damit um die 4.500 bis 4.800 pro Jahr erreicht zu sein. Vor wenigen Jahren - 2014 bis 2021 - waren es noch zwischen 6.000 und 7.000 Geborene pro Jahr. Ein Grund dafür ist die sinkende Geburtenrate/TFR, also Zahl der Kinder pro Frau "im gebährfähigen Alter" auf aktuell um bis sogar unter 1,0. Der andere Grund ist die deutlich abnehmende absolute Zahl potentieller Mütter bis ca. 40 Jahren.
Die Wohnungsgenossenschaft „Lipsia“ eG will ab 2028 (?) die WBS70-Platte Liliensteinstraße 29-39 sanieren und vorher einen "Demonstrator für flexibles Wohnen" des Lehrstuhls für Wohnbau und Grundlagen des Entwerfens an der RWTH Aachen ermöglichen:
Ach ja, das kommunale Einwohner*innenregister in Stuttgart weicht weniger stark von den offiziellen Zahlen des Landes- und Bundesamtes für Statistik ab als in Leipzig und anderswo:
Ende September 2025: 605.417
In den ersten neun Monaten 2025 hat Stuttgart über 3900 Einwohnerinnen und Einwohner verloren. 2024 waren es im selben Zeitraum nur 1800. Dabei betrug der Wanderungssaldo - 3597. Im Vorjahr waren es im selben Zeitraum - 1705.
Der Bauherr ist eine Baugemeinschaft, genauer gesagt die "JO 3 Bauherrengemeinschaft", vermutlich eine GbR, die nach Fertigstellung des Gebäudes in eine WEG umgewandelt wird. Da haben sich mehrere Parteien, ich vermute sechs, zusammengesetzt und überlegt, dass sie ihr Geld zusammenschmeißen und genau das Haus zur Eigennutzung bauen wollen. Mit einer hohen Nachfrage nach Mietwohnungen hat dies hier sehr mittelbar etwas zu tun.