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    Ersteinmal absolute Zustimmung zu dem Gesagten. Neben dem sich verändernden Stadtbild - weg von einer authentischen, fast schon rebellischen Stadt, hin zu langweiligem, kapitalistischem Einheitsbrei, ist es eben auch das veränderte Lebensgefühl. Der „Vibe“ sozusagen. Gerade die jungen Leute sitzen heute eher bis spät abends in den zahlreichen StartUps wie N26 oder Zalando. Früher waren freie Künstler in jeder Ecke von Berlin, konnten für wenige DM sorgenfrei auskommen. Heute ist in Berlin Kunst und Kultur deutlich kommerzieller und professionalisiert. Das kann man so oder so finden.

    Feiern (wenn überhaupt) am Wochenende gehen die Leute heutzutage lieber im privaten Raum statt in Clubs. Das sorgt für das oft beschriebene Club-Sterben. Was war das für ein Lebensgefühl, als Man in den 2000er oder 2010er in völlig freie Nächte eintauchen konnte und man nicht wusste wo man landet und was passiert!

    Hohe Mieten, schlechte Infrastruktur, ein sich in Berlin und Deutschland verändertes Sozialverhalten. All das strahlt natürlich auch nach außen in die Welt. Und macht Berlin für einige Besucher eben nicht mehr so attraktiv, die ein solchen Vibe eben spüren wollen. Da muss es auch nichtmal nach Bangkok oder Tokio gehen, da reichen oft schon Städte wie Wien, Breslau oder Tirana.

    Nichtsdestotrotz denke ich, dass wachsender Geschäftsverkehr, eine noch stärkere politische Bedeutung der Stadt und auch das weiterhin starke kulturelle und sportliche Angebot der Stadt für kontinuierliches Wachstum am BER sorgen wird. Aber eher im Bereich 2-4% pro Jahr.

  • Nein, das stimmt so überhaupt nicht! Da kann ich mich meinen beiden Vorrednern nicht anschließen.

    Wenn mehr Flugsitze Richtung Berlin angeboten werden, kommen auch mehr Menschen.

    Mit einer guten Marketingkampagne oder auch tollen Veranstaltungen, werden auch mehr Menschen kommen.

    Die rbb Doku greift da z.B. die Silvesterfeier auf.

    Also tolle Werbung, größeres Flugangebot.

    Der Markt ist riesig!!

    Nur muss man sich auch drum kümmern!

    Und viele Menschen in Asien oder im Mittleren Osten kennen Berlin noch nicht.

  • Moin,

    ich denke, dass Problem ist generell vielschichtig. Einerseits gibt es ein massives (teilweise auch zu rechtes) Berlin Bashing im Inland (BER, Wahlverschiebung, Streusalz, Kriminalität, Dreck!) bei dem der Senat nicht gut weg kommt.

    Dann hat Berlin auch ein Stück weit an Attraktivität verloren. Warum soll ich beispielsweise mir eine seelenlose Gegend wie hinter dem Hauptbahnhof anschauen? Da hätte man mehr daraus machen können.

    Ich finde einerseits muss Berlin seine Subkultur (Clubs, kleinere Galerien etc.) erhalten, anderseits sich neu erfinden (Expo, Olympia) etc. Ich finde auch, dass Berlin auch in Sachen Potential (ICC, Flughafen Tempelhof&Tegel) sehr viel verschenkt hat! Die Orte müssen mehr für Events/Kunst geschaffen/genutzt werden, so dass der etwas angestaubte Ort wieder kulturell sinnvoll wird.

    Der Senat muss in Sachen Müll, Kriminalität (Stichwort Raub, Schusswaffengebrauch), Attraktivität dringend etwas unternehmen.

    Weiterhin hoffe ich, dass auch in Sachen Multifunktionsarena etwas passiert, denn wenn Berlin eine Arena hätte welche ca. 20.000 Leute fasst, ganz gut aufgestellt wäre. Denn mein Eindruck ist, dass einige Konzerte auch an Berlin vorbeiwandern, weil sie eher in der Blauen Banane attraktiv sind.

    Denn ich finde, dass vieles auch politisch forciert ist. Denn es sollte nicht unterschätzt werden, dass wir um 2000 eine Arbeitslosenquote von 20% hatten und erst die Kreativwirtschaft/Tourismus/Start-ups die Stadt erst zum wirtschaftlichen Wachstum geführt haben, daher ist das "Touri-Bashing" sehr gefährlich, aber einige hoffen (vergeblich), dass die Stadt wieder die günstige Stadt wie in den 90ern wird - die Zeit ist (leider) vorbei! Berlin war etwas besonderes, das kann man weder zurückdrehen, noch einfach konservieren.

    Aber es muss etwas getan werden!

  • Vielen Dank für die Infos.

    Wenn man am MUC die Umsteiger-Zahlen herausnimmt hätt man ähnliche Fluggastzahlen in BER wie in MUC.

    In der letzten Zeit sind einige neue Fluggesellschaften und Ziele am MUC Terminal 1 hinzu gekommen.

    Ich bin oft bei Abfertigungen dabei und bekomm mit, dass auch im nicht Star-Allianz Verkehr die Flieger regelmässig sehr gut besetzt sind, insbesondere vorn in den höheren Klassen sehr gut ausgelastet, (oft voll).

    Zudem ist eine grosse Menge an Beiladefracht zu beobachten.

    Achtung, das sind lediglich Beobachtungen, die nicht zwangsweise auf wirtschaftliche oder Markt-strategische Ergebnisse schliessen lassen, bzw. sich auf den Flugverkehr am BER direkt übertragen lassen.(?)

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Wenn mehr Flugsitze Richtung Berlin angeboten werden, kommen auch mehr Menschen.

    Mit einer guten Marketingkampagne oder auch tollen Veranstaltungen, werden auch mehr Menschen kommen.

    Die rbb Doku greift da z.B. die Silvesterfeier auf.

    [...]

    Und viele Menschen in Asien oder im Mittleren Osten kennen Berlin noch nicht.

    Habe gestern abend noch gelesen, dass visitBerlin mittlerweile tatsächlich "Qualitätstouristen" gezielter anspricht; also die Marketing-Strategie geht wohl weg von Party- und Nightlife-Touris mit gebuchten Hostelbetten hin zu Leuten, die für anspruchsvolle Kulinarik und klassische Kulturangebote kommen.

    Aber der touristische Reiz einer Stadt liegt zu beachtlichen Anteilen auch am Visuellen.

    Und da hat sich Berlin leider wirklich verhunzt. Das Bikini-Haus wurde noch gut revitalisiert, aber ein paar Schritte weiter, direkt gegenüber vom Bahnhof Zoo steht dann das unglaublich belanglose Zoom. Eine Vergeudung von absoluter Premiumlage. Gleiches gilt leider auch für die Europacity. Den Spreebogen. Den Leipziger Platz. Selbst der 'Prachboulevard" Unter den Linden hat wirklich schmerzhaft trostlose Neubauten erhalten.
    Immerhin kann Berlin im Sommer mit seinen zahlreichen Parks punkten - kurioserweise ist das auf internationaler Ebene tatsächlich ein Alleinstellungsmerkmal.


    Zu den potenziellen Besuchenden aus Asien und Mittlerer Osten: Die haben zu Hause wesentlich beeindruckendere Standards.

    Klar, Berlins Technoszene strahlt immer noch weltweit, aber junge Leute die keinen Techno hören, bekommen sonst wenig in Berlin angeboten. Und große Clubevents der heutzutage populären elektronischen Musikgenres finden woanders statt.
    Sonstige Faktoren, die kein besonderes Stadtbild bräuchten, wären die von BOO21 angesprochene freigeistliche Kulturszene oder eine erschwingliche und Instagram-taugliche Streetfoodkultur, die es aber in Berlin nicht wirklich gibt. Und ohne von Youngstern gehypte Orte bekommen vielleicht auch ruhigere aber reichere Leute nicht viel von Berlin mit.

    Immerhin: Dank Berlins großen Communities aus China, Vietnam oder dem Nahen Osten können Besucher von dort ihnen vertraute Speisen vertilgen, authentischer und preiswerter als in vielen anderen europäischen Städten. Das wurde mir gegenüber schon ein paar mal positiv erwähnt.


    Dazu kommt, dass die öffentlichen Räume der Stadt einfach wirklich recht dreckig bzw vernachlässigt sind. Was ich persönlich nie schlimm fand, aber Menschen aus blitzsauberen Städten in Ostasien oder Middle East können sich schönere Ziele für ihren Eurotrip vorstellen.

    Paris hat sein intaktes haussmannsches Stadtbild, London baut selbstbewusst starke Kontraste zwischen Alt und Neu, Kopenhagen übersetzt seine Gemütlichkeit gekonnt ins Zeitgenössische. Rom ist Rom und hat gutes Wetter. Und wenn der Krieg in der Ukraine hoffentlich eines Tages vorbei ist, wird Kyjiw sicher florieren. Stichwort Nachkriegseuphorie

    Zur Silvesterparty: Der rbb sollte seine Reporter mal zu den alltäglichen Feuerwerken in Ostasien schicken. Danach schlafen sie dann am Brandenburger Tor ein :D (Und in Dubai zünden sie zum Neuen Jahr den ganzen Burj Khalifa an)

    Ich habe eine Weile in Tokio gelebt und dort natürlich auch ein paar Berlin-Fans getroffen, aber eine Mehrheit der Leute waren noch nie da und hatten es auch nicht wirklich vor. Viele junge Leute waren das. Auch aus Frankreich und Spanien. Ein Wohlhabender aus den UAE sagte mir, wenn er und seine Family nach Deutschland jetten sollten, dann zum Shoppen nach Düsseldorf oder München. Aber natürlich würden sie London präferieren. Ältere Japaner freuten sich zwar über meine deutsche Herkunft, aber Berlin hat ihnen auch nicht viel bedeutet.

    Lange Rede kurzer Sinn: Ohne viel mehr zukunftsgewandte und eindrucksvolle Gegenwartsarchitektur wird Berlin touristisch bestimmt nicht großartig an Fahrt aufnehmen. Der BER könnte aber gewiss eines Tages von den 4 Millionen Menschen in Stadt und Umland profitieren, die halt in ihren Urlaub wegflüchten.

    Provinzielle Stadtplanung haben das Berliner Wow! leider zu einem Meh. werden lassen.

    7 Mal editiert, zuletzt von ulayin (11. Februar 2026 um 23:04)

  • ^ Sehr gut formuliert. Und leider habe ich die Befürchtung, dass sich die Stadt noch viele Jahre im Klein-Klein verliert und sich die politischen Akteure gegeneinander stets ausspielen. Wo sonst hat man fünf Parteien die (abgesehen von politischen Schwankungen) alle ungefähr gleich stark sind ? Oft fehlt mir die weitsichtige und mutige Vision, wie bald 4 Millionen Menschen im künftigen Berlin leben sollen.

    Braunschweiger das Argument mehr Sitzplätze und Flüge gleich mehr Touristen geht nicht so richtig auf... Berlin bekommt beispielsweise jedes Jahr (zu den ohnehin schon hohen) neue und dichtere Frequenzen im Bahnverkehr und

    neue / teils internationale Bahn-Verbindungen. Der Tourismus ist dennoch rückläufig. Die Fluggastzahlen und das Angebot steigen am BER, der Tourismus ist dennoch rückläufig.

  • Die Diskussion in der FAZ geht weiter, leider hinter Paywall: Streit um Dubai-Flüge spaltet die deutsche Luftfahrt | FAZ

    Recht sachlicher Tenor: Deutschland gehört beim Wachstum im Luftverkehr in Europa immer noch zu den Schlusslichtern, da die Abgaben immer noch höher sind als bei unseren Nachbarn. Der Konsens in der Luftfahrt-Branche endet aber beim Thema der Flüge außereuropäischer Airlines nach Deutschland. Der BDL hat unterschiedliche Interessenlagen zu vertreten, da er Flughäfen und Lufthansa vertritt. Das Argmuent, Dubai-Flüge von Emirates würden Langstreckenflüge ex-BER verhindern, kommt wieder auf den Tisch. Da mag sicher was dran sein.

    Pragmatisch gesehen ist aber jede Form von zusätzlicher Konnektivität begrüßenswert, auch wenn man noch umsteigen muss. Wie schon mal geschrieben, ob es auch ohne Austrian Flüge von Wien nach Seoul oder Tokio geben würde, ist auch bei Profitabilität so eine Sache und Prestige wird auch eine Rolle spielen. Etwas das dem BER durch einen fehlenden Home-Carrier fehlt. Dann doch gerne mehr Verbindungen zu den Drehkreuzen der arabischen Halbinsel, Spatz in der Hand, Taube auf dem Dach sozusagen...

  • Wer es noch nicht gelesen hat, wie immer hinter Paywall:

    Passagiere saßen in Flugzeugen fest: Nach Schneechaos in München drohen juristische Konsequenzen

    Hatten wir doch gerade hier. Der BER kann nicht wachsen, weil die Betreiber zu doof sind für den Winterbetrieb. Wird man das jetzt in Bayern sagen? Mit Sicherheit nicht, es wäre auch Blödsinn. Ich bleibe bei meinem Credo: Wir müssen Berlin nicht schlechtreden, das tun andere schon für uns.

  • Fliegt Emirates doch bald täglich zum BER?

    Angeblich soll nun das Kanzleramt das Emirates-Thema an sich genommen haben und tägliche Flüge zum BER sowie auch nach Stuttgart präferieren (ggf. sogar bereits zugesagt haben). Falls dem wirklich so ist, könnte auch die traditionell beim Verkehrsministerium stark vertretene Lobby der LH und der zwei aktiv an deren Drehkreuzen beteiligten Bundesländer nichts mehr verhindern. Noch dieses Jahr könnte es dem Vernehmen nach so kommen.

    Ich bleibe so lange skeptisch, bis es ganz offiziell bestätigt ist. Dafür gab es jetzt schon zu viel hin und her.

    Ansonsten hat LH-Tochter Eurowings Dubai nun (Edit: in den Sommer verlängert). Allerdings wird es zeitweise nur 6/7 Flüge geben, also nicht durchgängig täglich. Trotzdem ein weiteres Plus auf der (Mittel-)Langstrecke, nachdem auch die Kanadier je 1/7 aufgestockt haben.

    Berliner Zeitung

    Im Airliners-Forum las ich übrigens irgendwo, dass der BER 2025 einen Rekord bei außereuropäischen Fluggästen hatte: (Edit: 2,4) Mio (vorheriger Bestwert lag wohl bei 2,1 Mio und das war wohl vor 10 Jahren in 2015).

    Einmal editiert, zuletzt von jan85 (28. Februar 2026 um 09:08)

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Ansonsten hat LH-Tochter Eurowings Dubai nun zum ganzjährigen Reiseziel gemacht.

    Nicht ganz korrekt. Man hat Dubai bis Ende Juni und somit in den Sommer hinein verlängert. Bisher lief es immer nur bis Ende April als etwas verlängerte Winterstrecke. Zwischen Ende Juni und Ende Oktober wird nach wie vor nicht geflogen. Dennoch eine gute Entwicklung bei Eurowings. Ob man sich auf der Strecke wird halten können, wenn noch dieses Jahr Emirates mit einer täglichen 777 zum BER kommt. Ich bin sehr gespannt.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Im Airliners-Forum las ich übrigens irgendwo, dass der BER 2025 einen Rekord bei außereuropäischen Fluggästen hatte: 2,5 Mio (vorheriger Bestwert lag wohl bei 2,1 Mio und das war wohl vor 10 Jahren in 2015).

    Ja, 2025 war das bisherige Rekordjahr im Bezug auf die Anzahl außereuropäischer Passagiere in Berlin. Der bisherige Rekordwert war in der Tat aus dem Jahr 2015. 2016 reduzierte airberlin einige Langstrecken, was die Zahlen sinken ließ. 2017 wurde dann noch mal stark ausgebaut, bis Ende Oktober 2017 der Betrieb eingestellt wurde. Dann kam die Nach-airberlin-Delle, dann Corona und nun ist der außereuropäische Verkehr der einzige, der in Berlin die Vor-Corona-Werte geknackt hat.

    2014: 1.695.599

    2015: 2.108.771

    2016: 1.874.807

    2017: 2.046.808

    2018: 1.694.300

    2019: 1.741.056

    2022: 1.273.897

    2023: 1.839.447

    2024: 2.064.813

    2025: 2.385.354

  • ^Danke für die beiden Korrekturen. War wohl doch etwas spät gestern...

    Jedenfalls hätte ich nicht gedacht, dass der BER in diesem Bereich inzwischen die bisherige Hochphase überholen konnte. Es gab früher ja doch so einige interessante Strecken aber vermutlich nicht unbedingt zeitgleich (und auch in jüngeren Jahren gab es ja u.a. schon Angebote nach LA, Washington D.C., oder Miami und Fort Lauderdale in Florida - Singapur nicht zu vergessen).

    Aktuell auffällig ist natürlich die Häufung von Strecken in den Golf, die oft eher Umsteigeverbindungen darstellen. Ich vermute aber ohnehin, dass der BER eher über die Jahre noch einige weitere relevante internationale Hubs und Hub-Airlines sammeln wird statt selbst auch in der Breite Direktverbindungen zu erhalten. Je größer und relevanter er selbst wird, desto mehr könnte sich da noch lohnen.

    Spannend finde ich übrigens noch, dass die LH inzwischen ihre frühere Rhetorik gegen Langstrecken abseits von FRA/MUN abgeschwächt hat: Langstrecken würden sich "in der Regel" oder "meist" nur von einem Hub aus lohnen. Das klingt jetzt deutlich mehr nach 'tendenziell' statt nach einer absoluten Wahrheit. Wobei sie nie (auch jetzt nicht) mit ausgesprochen haben, dass der Hub ja ebenso gut auch am anderen Ende einer Langstrecke liegen kann...

  • Und so schnell kann es dann manchmal gehen: Vorerst haben sich die letzten Beiträge nun erstmal erledigt. Emirates und Co haben ihren Flugbetrieb weitgehend eingestellt und eine Entwarnung ist absehbar auch noch nicht in Sicht. Artikel muss ich in dem Fall wohl nicht verlinken. Die Hintergründe dürfte ja wohl jeder mitbekommen haben... Man kann nur hoffen, dass dieser Krieg nicht noch deutlich schlimmer eskaliert als der in der Ukraine. Sonst hat nicht nur die internationale Luftfahrt Probleme enormer Ausmaße.

  • ^ Ja das habe viele mitbekommen wieso der Grund 😑... Ich habe gelesen, dass die generell bis zum 7.3 den Flugbetrieb in den Bereich nahen Osten einstellen. Könnte mir vorstellen, dass es vlt länger dauert. Und es sind auch viele deutsche da . Und wie die jetzt da raus kommen ohne Flugbetrieb... 😐. ZDF auch hier steht es das es länger dauern könnte.

    Aber es ist ein Teil des OT. Das Thema

  • BER - die nr 22 im weltranking 2026

    schon am 10. januar wurden in new york die 50 besten flughäfen weltweit durch Travel and Tour World (TTW) aufgelistet.

    der BER überzeugte hier durch seine modernen und intelligenten systeme (zentrale betriebssteuerung, automatisierte sicherheitskontrollen und digitale passagierservices) und konnte als zweitbester deutscher flughafen (nach frankfurt am main / FRA - platz 16) den 22. platz erreichen. münchen (MUC) erreichte als drittbester deutscher flughafen den 23. platz im weltweiten ranking. der BER positionierte sich als zukunftsfähiger europäischer flughafen, der den sich wandelnden anforderungen an konnektivität, nachhaltigkeit und operative leistung gerecht wird

  • Es gibt einen interessanten Bericht in Airliners.de zum Auftritt von der Air India auf der ITB:

    hier wird vom AI-regional-Manager auf die große indische Diaspora in Berlin hingewiesen, als das Thema Ausweitung der Flugziele Richtung Deutschland angesprochen wurde.

  • Politische Änderungen:

    In München geht der Stadtrat und der OB an die Grünen.

    Die Lufthansa möchte weiter wachsen und investieren.

    Für die Berliner Verkehrs und Wirtschaftspolitik ergeben sich jetzt eventuell Verlagerungsoptionen für den BER.

  • Angeblich soll der Ausbau von MUC heute verkündet werden. Ich glaube nicht, dass man den Plan jetzt über den Haufen wirft, nur weil ein Grüner ein Amt ergattert hat. Welche Optionen siehst Du denn da?

  • Die Stadt München ist zwar Gesellschafterin der Flughafen München GmbH, ist aber nur mit 23% beteiligt (Freistaat Bayern 51%, Bundesrepublik Deutschland 26%). Insofern könnte die Stadt München nicht viel ausrichten, selbst wenn ein grüner OB das wollte.