Ich sehe das ähnlich: der Innenausbau ist doch noch überhaupt nicht fertig und wir kennen z.B. überhaupt nicht das Lichtkonzept für die Dachterasse. Am Ende macht man vielleicht die Lücke oben zu einer optischen Stärke des Gebäudes.
Beiträge von BOO21
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Ich finde es dann doch erstaunlich wie schnell ein so großes (und in meinen Augen für deutsche Verkehrszweckbauten recht ansehnliches) Infrastruktur-Projekt umgesetzt werden kann, sofern ein großer amerikanischer Tech-Konzern mit den Füßen strampelt.
Würde mir diese Schnelligkeit für eine (zumindest gefühlte) Verbesserung der Lebensqualität in allen Teilen des Landes wünschen. -
Einer der Vorredner hier sprach von der „seriösen“ Arbeit der Altparteien. Wenn ich mir die politische Arbeitsbiografie allein von Wegner und Giffey, aber auch von beispielsweise Spahn und Scholz auf Bundesebene anschaue, dann bleibt leider bei den Leuten nicht mehr viel vom „seriösen“ Arbeitseindruck hängen.
Und das könnte man theoretisch auf so gut wie alle Senatoren in Berlin der letzten Legislaturperiode ausweiten. Stichwort Ute Bonde…
Auch wenn vielleicht in der Sache oftmals gut gearbeitet wird, sind einfach krasse Fehlentscheidungen oder persönliches Fehlverhalten das, was bei den Leuten hängen bleibt. -
Ja immer diese Begründungen „es geht nicht anders“ - „dauert halt so lange es dauert“. Ich bin der Meinung, die Sanierung eines Bahnhofs (auch während des Betriebs), darf einfach keine 17 Jahre (wahrscheinlich länger) dauern. Punkt.
Zu dem Zeitpunkt der Fertigstellung in 2032 sind die zuerst sanierten Teilbereiche möglicherweise dann erneut renovierungsbedürftig.
Glaub die Bahn steht da sinnbildlich für die Bereiche der heutigen öffentlichen Infrastruktur. -
Möglicherweise reiht sich die neue Arena samt ÖPNV auch sehr gut in ein mögliches Olympiakonzept / Austragung in der Stadt. Gerade in Köpenick mit der Anbindung der Regattastrecke etc. kann man noch einiges entwickeln. Geplant ist ja weiterhin die Auto Ost-Tangente (eine nicht endende Geschichte) und irgendwo habe ich auch mal von einer möglichen Nord-Süd S-Bahn zwischen Marzahn und Köpenick gelesen.
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Ich denke wir sollten hier sehr vorsichtig sein. Selbst bin ich absolut KEIN Platte-Fan aber gerade in der Gegend sorgen die „DDR-Edelplatten“ für ein Stück weit Zeitgeschichte und Abwechslung. Der Vergleich hinkt jetzt gewaltig aber: Als damals der Palast der Republik abgerissen wurde, habe ich mich mega gefreut. Endlich weg mit diesem hässlichen sozialistischen Kasten! Heute weiß ich, dass mit ihm ein Stück Berlin und auch ein Stück ostdeutsches, Original-Berliner Lebensgefühl verloren ist. Das Humboldt Forum steht für ein steriles, beliebiges Berlin mit dem ich nicht so viel anfangen kann.
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Normalerweise bin ich eigentlich auch immer für gewissen Leuchtturmprojekte zu begeistern aber hier muss ich den ganzen Skeptikern tatsächlich mal Recht geben.
Hier werden in der Tat über 250 Mio. € verplempert, mit denen man im gesamten Stadtgebiet den Vereins- und Breitensport wieder auf ein angemessen Niveau hätte heben können. Manchmal (naja mittlerweile nicht mehr nur manchmal) hat man das Gefühl, die Politik arbeitet aktiv an der Lebenswirklichkeit der Bewohner vorbei. Die Menschen leben hier. Tag für Tag. Welchen Sinn hat es da ein riesiges Leichtathletik-Stadion neu zu bauen? Dürfen die Berliner die Anlage für den Sport mitnutzen? 20.000 Sitzplätze ist einfach totaler Schwachsinn. Dafür, dass vielleicht alle paar Jahre ein internationaler Leichtathletik-Wettbewerb da stattfinden kann? Dafür gibt es heute gleichwertige temporäre Provisorien… naja und was man nicht vergessen darf: ein (mindestens) 260 Mio. € Bau verlangt auch einen entsprechenden Unterhalt. Ersatz und Reparaturkosten richten sich dauerhaft nach der Art des Baus. Kostensteigerungen inklusive.
Was wird das bedeuten? Dass auf viele Jahre weitere Steuermittel für den Unterhalt dieses Stadions blockiert sind, mit denen man einen so viel höheren Effekt für die Sportstadt Berlin hätte erzielen können. Nunja…
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^ Sehr gut formuliert. Und leider habe ich die Befürchtung, dass sich die Stadt noch viele Jahre im Klein-Klein verliert und sich die politischen Akteure gegeneinander stets ausspielen. Wo sonst hat man fünf Parteien die (abgesehen von politischen Schwankungen) alle ungefähr gleich stark sind ? Oft fehlt mir die weitsichtige und mutige Vision, wie bald 4 Millionen Menschen im künftigen Berlin leben sollen.
Braunschweiger das Argument mehr Sitzplätze und Flüge gleich mehr Touristen geht nicht so richtig auf... Berlin bekommt beispielsweise jedes Jahr (zu den ohnehin schon hohen) neue und dichtere Frequenzen im Bahnverkehr und
neue / teils internationale Bahn-Verbindungen. Der Tourismus ist dennoch rückläufig. Die Fluggastzahlen und das Angebot steigen am BER, der Tourismus ist dennoch rückläufig.
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Ersteinmal absolute Zustimmung zu dem Gesagten. Neben dem sich verändernden Stadtbild - weg von einer authentischen, fast schon rebellischen Stadt, hin zu langweiligem, kapitalistischem Einheitsbrei, ist es eben auch das veränderte Lebensgefühl. Der „Vibe“ sozusagen. Gerade die jungen Leute sitzen heute eher bis spät abends in den zahlreichen StartUps wie N26 oder Zalando. Früher waren freie Künstler in jeder Ecke von Berlin, konnten für wenige DM sorgenfrei auskommen. Heute ist in Berlin Kunst und Kultur deutlich kommerzieller und professionalisiert. Das kann man so oder so finden.
Feiern (wenn überhaupt) am Wochenende gehen die Leute heutzutage lieber im privaten Raum statt in Clubs. Das sorgt für das oft beschriebene Club-Sterben. Was war das für ein Lebensgefühl, als Man in den 2000er oder 2010er in völlig freie Nächte eintauchen konnte und man nicht wusste wo man landet und was passiert!
Hohe Mieten, schlechte Infrastruktur, ein sich in Berlin und Deutschland verändertes Sozialverhalten. All das strahlt natürlich auch nach außen in die Welt. Und macht Berlin für einige Besucher eben nicht mehr so attraktiv, die ein solchen Vibe eben spüren wollen. Da muss es auch nichtmal nach Bangkok oder Tokio gehen, da reichen oft schon Städte wie Wien, Breslau oder Tirana.
Nichtsdestotrotz denke ich, dass wachsender Geschäftsverkehr, eine noch stärkere politische Bedeutung der Stadt und auch das weiterhin starke kulturelle und sportliche Angebot der Stadt für kontinuierliches Wachstum am BER sorgen wird. Aber eher im Bereich 2-4% pro Jahr.
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Ich bin der Meinung, dass sich der Markt (trotz eindeutiger Tendenz zu einer Verlagerung an die Golf-Hubs) mittelfristig ausgleichen wird. Wer heute schon vergleicht, kommt mit Qatar und Turkish günstiger Richtung Asien als mit Emirates ab München oder Frankfurt. Jetzt werden sich Richtung Asien eben die Golf-Airlines das Geschäft gegenseitig streitig machen und für Wettbewerb sorgen… das ist gut für die Berliner und Brandenburger.
Blöd nur, dass der BER wahrscheinlich somit für weitere direkte Asien-Strecken damit eher unattraktiver wird.
Innerhalb Europas deckt die Lufthansa Group am BER viel mit Eurowings ab und Richtung Nord- und Südamerika geht es halt mehrmals täglich über die zahlreichen Drehkreuze in Europa.
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Ich muss dem tatsächlich zustimmen, für den Halt am Südkreuz hat man sicherlich beim FEX noch ein gewisses Catchment aber der Halt am Hauptbahnhof macht es für die „typischen“ Berliner dann doch nur unnötig kompliziert. Da muss man auch erstmal hin/wegkommen und bei der aktuellen Situation von S-und U-Bahn ist das schon manchmal sehr Zeit und nervenaufreibend. Direkt Hauptbahnhof+ Umgebung wohnt halt kaum jemand.
Zu der Condor / Etihad Geschichte und dem entsprechend tieferem Abkommen: man sollte auch nicht vergessen, dass Condor aktuell einen neuen Investor sucht (der auch eine Airline sein kann…). Der Rest ist der Fantasie des Lesers überlassen.
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Sorry aber diese Visualisierungen machen überhaupt keinen Sinn. Es ist ja schön, dass sich jemand Gedanken und Mühe macht aber diese Ansichten haben städtebaulich überhaupt nichts mit Berlin zu tun. Kein einziger Straßenverlauf und keine Sichtachse wirkt korrekt. Von daher bringt das Video irgendwie keinen richtigen Mehrwert.
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^^ Wieso werden in der Haupthalle aus 20 alten Spuren nur 8 neue, moderne Spuren gemacht? Das wäre doch selbst mit den angesprochenen Effizienzsteigerungen für die Haupthalle eine Kapazitätsreduzierung? Passen da nicht mehr von den großen Geräten hin? Kann ich mir fast nicht vorstellen.
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Auf den historischen Aufnahmen sieht man sehr gut, wie schön die Stadt in dem Teil damals ausgesehen hat. Auch mit dem mittigen Restaurant. Sowas „lockeres“ sieht man heutzutage so gut wie gar nicht mehr. Höchstens als Container-Imbissbude.
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Das scheint mir doch eher ein relativ unausgegorenes Konzept zu sein bei dem noch viele Fragen offen sind. Nachdem ich den Artikel gelesen habe, gehe ich nicht von einer zeitnahen Realisierung aus.
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^ Die Linden fehlen seit Beginn der Bauarbeiten - und das ist ja wohl mehr als ein Jahrzehnt her…
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Schau gerne mal auf die Bilder - zwischen Fahrbahn und Radweg ist ein Parkstreifen für die Autos geplant.
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^ also die Diskreditierung von Diskussionsgegnern und das zurechtbiegen von Fakten ist in meinen Augen pure Polemik und bestes AfD-Niveau vor dem Du Dich ja angeblich so gruselst. Aber gut- auch stark grün/ links agiert inzwischen nicht anders.
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^ Also ich weiß nicht wie ich den Kommentar einordnen soll…bisschen polemisch vielleicht.
Die Stadtstruktur von Einwohnern mit Migrationshintergrund wächst deutlich stärker als die der Deutschen. Ist das jetzt gut? Vielleicht sollte man sich zunächst mal genauer anschauen, wo die Leute überhaupt herkommen - ich weiß nicht ob große Zuströme von Asylanten oder syrischen / ukrainischen traumatisierten Kriegsflüchtlingen tatsächlich zu dem „quirligen“ Leipziger Leben führen, von denen du hier scheinbar träumst.
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Ich kann den Punkt mit der Anzahl der Sitzplätze verstehen, aber das Problem ist mit Sicherheit nicht die bauliche Kapazitätsgrenze, sondern eher die Grenzen der Umgebung. Jeder der mal bei einem Heimspiel in Köpenick unterwegs war weiß, dass selbst bei Heimspielen mit nur 20.000 Zuschauern schon Chaos auf den Straßen, in den Straßenbahnen und dem S-Bahnhof herrschen, es gibt eben nicht wie am Olympiastadion viele S-Bahnsteige, die U-Bahn etc. - direkt vorm Stadion hält eine winzige Straßenbahn, der Rest kommt zu Fuß durch den Wald vom Bahnhof oder parkt das Auto eben gleich mitten im Wald. Ich denke selbst mit viel Fantasie und Anstrengung ist es - gerade aktuell in Berlin - nicht möglich, das Verkehrskonzept und die umliegenden Strukturen so zu ändern, dass mehr als 40.000 Menschen bei Spielen gut geschützt wären.