Der Altstadt-Salon

  • Das ist Quatsch (ich weiß allerdings nicht, ob du deine Bemerkung ernst gemeint ist, Saxonia ... insoweit sind auch die Äusserungen der Künstlerin als solches zu qualifizieren). Zumal hier nur - teils kläglich, teils gelungen - ein Bruchteil dessen wiederaufgebaut, was mal vorhanden war. Ein paar Meter weiter kann man das Ergebnis des 2. Weltkriegs in städtebaulicher Form zu Genüge betrachten
    Und als ob mich das technische Rathaus etc. an den 2. WK erinnert hätte (wohl eher an eine verfehlte Städtebaupolitik).


    Ergänzung: Huch ... du hattest zuvor nur den Satz deines Zitates in deinem Beitrag gepostet gehabt, sorry Saxonia!

    2 Mal editiert, zuletzt von merlinammain () aus folgendem Grund: Ecit: Huch ... du hattest zuvor nur das Zitat in deinem Beitrag gepostet gehabt, sorry Saxonia!

  • Schirn parodiert Alstadt-Debatte mit "Framework" Ausstellung

    Um mal in Bildern zu zeigen, um was es in den obigen Beiträgen geht




    Bilder: thomasfra

  • Zumindest bei mir schießt sich diese "Parodie" ein Eigentor, denn in dem abgebildeten Zustand gefällt mir das "hässliche" Schirn-Gebäude besser als vorher. :)

  • Wohl wahr. Auf eine eigentümliche Weise wirkt das Ganze im Gegensatz zum an sich ja nicht unschönen Naturstein der Schirn gerade im Zusammenspiel mit dem Dom sofort lokaltypisch.

  • Das Spektakel rund um die Schirn weiter bebildert:



    Ein Detail der Längsseite:



    Offensichtlich ist auch wer die Anregungen für das "Framework" bot. Der Corpus Delicti findet sich unweit der Schirn am Römerberg und nennt sich Schwarzer Stern:



    Meine Bilder

  • Dafür, dass hier "Fassadenbetrug" und "Geschichtsverfälschung" angeprangert werden sollen, sieht das eigentlich ganz gut aus. Die Künsterin macht hier unfreiwilligerweise Werbung FÜR die Altstadt-Rekonstruktion. :lach:

  • ^


    Ja, wenn ich die Reaktionen hier lese, denke ich, dass die Aktion ihr Ziel erreicht:
    Sie zeigt, dass es vielen, die sich als Rekonstruktionsbefürworter fühlen, nicht wirklich um historisch exakte Rekonstruktionen geht, sondern dass sie das heimelige Fachwerkmuster lieben, egal, wie viel Beton drunter liegt und egal, wie dünn die vorgehängte historische Schicht ist.


    Der Schrei wird dann wohl auch nicht besonders laut werden, wenn sich im Rahmen des "Wiederaufbaus" dann (nicht ganz überraschend, wenn man die vielen Ballastsäcke im Aufbaugebiet zählt) zeigt, dass die Masse einer echten Rekonstruktion nicht ausreicht, den Auftrieb der Tiefgarage zu kompensieren und man daher doch noch mehr Beton hinter immer weniger Rekonstruktion verstecken wird.


    Häkeldeckchenhalter für 42"-LCD-Fernseher würden sich sicher auch gut verkaufen.

  • Und jetzt geht sicher wieder die Diskussion los, ob eine Rekonstruktion nur dann authentisch ist, wenn die sanitären Verhältnisse auch dem Original entsprechen, und ob die Bewohner mittelalterliche Trachten tragen müssen.


    Ich dachte, die Disneyland-Debatte wäre endlich abgeschlossen.

  • Und die Altstadthäuser müssen bestimmt nicht aus Beton gebaut werden, um für eine hinreichende Ballastierung von U-Bahn-Station und Tiefgarage zu sorgen. Zur Zeit fehlen große Teile der Tiefgarage selbst, vor allem die oberste Deckenplatte, wie anhand der Webcams und der Fotos in unserem Strang zum Abriss des Technischen Rathauses leicht erkennbar ist, solange muss eben der Ballast für Ausgleich sorgen.

  • Genau, nur wer die Gegenwartsarchitektur huldigt und über den Bürgerwillen stellt, ist authentisch, tiefgründig und geschichtlich besonnen. Wer sich etwas anderes wünscht, soll gefälligst nach Las Vegas oder Heidelberg verschwinden, denn die BDA-nahen Architekten sind ja schließlich unfehlbar. Schlimm genug, dass das Technische Rathaus auf wenig Gegenliebe gestossen ist, aber dass auch noch KSP Engel und viele weitere moderne Studien an dieser Stelle abgeschmettert wurden, muss wirklich zu einer tiefen Kränkung geführt haben. Die Schirn-Kunsthalle zeigt eher, dass sie demokratisch gefasste Beschlüsse und sowieso den Geschmack der Bürger doof findet, außer sie kommen in Massen zur Edvard Munch-Ausstellung, versteht sich.

  • Neue Stadt in einer neuen Zeit

    Vor 60 Jahren wurde mit der Bebauung des Areals der zerstörten Altstadt begonnen. Aus diesem Anlass hat das Presse- und Informationsamt heute ein interessantes Feature zur Verfügung gestellt. Genießt die Lektüre, besonders die Zitate des damaligen SPD-Oberbürgermeisters, der das Abräumen der Reste der historischen Altstadt und den Neubau von Wohnblöcken mit Vorstadtcharakter als "einmalige Chance einer großzügigen Neukonzeption" bezeichnete.


    Vor 60 Jahren entstand Frankfurts alte Mitte neu

    Es ist eines der großen Stadtumbau-Projekte der Kommune: Frankfurt wird Teile seiner im Zweiten Weltkrieg zerstörten Altstadt wieder aufbauen. Die „neue Altstadt“ entsteht zum Teil als originale Rekonstruktion. Anders als heute hat sich in den fünfziger Jahren der Magistrat für die Konzeption eines neuen Stadtviertels in der Innenstadt entschieden. Auch damals debattierte man über das Für und Wider. Am 15. Mai 1952 begannen die Bauarbeiten.


    „Wir haben gebaut, gebaut und noch einmal gebaut“, zog Oberbürgermeister Dr. Walter Kolb 1956 die Bilanz aus der Kommunalpolitik des ersten Nachkriegsjahrzehnts. Darin habe er sich „nicht beirren lassen“, weder durch wohlmeinende noch durch bösartige Kritik, wie sie insbesondere beim modern ausgeführten Aufbau der kriegszerstörten Frankfurter Altstadt immer wieder laut geworden war. Unermüdlich verteidigte Kolb die „Frankfurter Lösung“ für den Wiederaufbau der Innenstadt: „Der vergangene Krieg hat gerade im Altstadtgebiet riesige Lücken gerissen, welche aber dem Städtebauer die einmalige Chance einer großzügigen Neukonzeption gegeben haben“, so schrieb er. „Es wäre durchaus verfehlt gewesen, diese einmalige Chance wegen einiger nur zufällig verschont gebliebener Bauwerke aus alter Zeit (...) zu verpassen.“

    „Neuzeitliches Mekka“ für Architekten


    Tatsächlich wurde Frankfurt dank seiner Wiederaufbaupolitik die Stadt der fünfziger Jahre und damit - wie die „Frankfurter Neue Presse“ bereits 1954 feststellte - das „neuzeitliche Mekka“ für Architekten, Stadtplaner und Sozialpolitiker. Den Grundstein dazu legte Oberbürgermeister Walter Kolb am 15. Mai 1952. An jenem Donnerstagnachmittag versammelten sich unter dem Geläut der Domglocken mehr als 6.000 Frankfurter bei den fahnengeschmückten Baugruben an der Töngesgasse, um mitzuerleben, wie ihr Stadtoberhaupt die ersten drei Hammerschläge auf den Grundstein zum Neuaufbau vornahm: „Der Stadt Frankfurt zum Besten und ihren Bürgern zur Ehre“, wie es in der Grundsteinurkunde heißt. Innerhalb von fünf Jahren, so versprach Kolb seinen Bürgern, sollte die neue Altstadt fertig sein.


    Auch damals wurde über den Wiederaufbau gestritten


    Bisher hatten sich die Kommunalpolitiker trotz drückender Wohnungsnot eher Zeit gelassen mit ihrer Entscheidung über die Zukunft der bei alliierten Luftangriffen im März 1944 zerstörten Alt- und Innenstadt. Um vorschnelles Handeln zu vermeiden, wurde zunächst eine Bausperre über das gesamte Kerngebiet der Stadt verhängt. Jahrelang erstreckte sich dort, wo einst die größte gotische Altstadt Deutschlands zu bewundern gewesen war, eine riesige Trümmerwüste. 1946/47 genehmigte der Magistrat den Wiederaufbau der Paulskirche und des Goethehauses. Beide Frankfurter Symbolgebäude standen für verschiedene Modelle im Umgang mit der Tradition: Während die Paulskirche unter Verwendung der Überreste in zeitgemäßer Form neu errichtet wurde, wurde das Goethehaus originalgetreu rekonstruiert. Daran entzündete sich der Streit, ob man Frankfurt wieder oder neu aufbauen sollte. Während Altfrankfurter und Lokalhistoriker sich eine originalgetreue Rekonstruktion ihrer untergegangenen Heimatstadt wünschten, sahen Architekten und Kulturkritiker in einem solchen Wiederaufbau eine „Lüge“, die die Tatsache der Kriegszerstörung infolge der Politik des nationalsozialistischen Terrorregimes zu vertuschen versuche. Der Publizist Walter Dirks deutete das neue Goethehaus gar als „eines der ersten Symbole der Restauration“. Auch der Magistrat, trotz seines Einverständnisses mit der Rekonstruktion dieses Hauses, wollte damit kein Exempel statuieren. So betonte Oberbürgermeister Kolb anlässlich der Grundsteinlegung zum Wiederaufbau des Goethehauses am 5. Juli 1947: „Niemand denkt daran, das alte Frankfurt wieder aufzubauen. Eine neue Zeit wird für eine neue Stadt neue Formen zu suchen und zu finden haben!“


    Ruhiges Gepräge für das Herz der Stadt


    Im März 1950 schrieb das Hochbauamt einen Ideenwettbewerb für den Aufbau des Altstadtkerns zwischen Römer und Dom aus. Gemäß den Wettbewerbsrichtlinien sollte die neue Altstadt das „Herz“ der Innenstadt werden, ein modernes, durch Grünflächen aufgelockertes Viertel mit „Wohnbauten, Läden des kulturellen Sektors (...), gepflegten Gaststätten (...) und auch Werkstätten des hochstehenden Kunsthandwerks“, das sich durch „ein ruhigeres Gepräge“ von der eigentlichen City unterscheiden sollte. Der Autoverkehr würde das Gebiet nur auf den neuen breiten Achsenstraßen in Nord-Süd- und West-Ost-Richtung (heute Kurt-Schumacher- und Berliner Straße) durchfließen.


    Grundsteinlegung am 15. Mai 1952


    Ab März 1952 wurde der erste Bauabschnitt zwischen Töngesgasse, Fahrgasse, Schnurgasse und Trierischer Gasse enttrümmert. Mit der Grundsteinlegung am 15. Mai 1952 begannen dann dort die eigentlichen Bauarbeiten. Bald waren sie im gesamten Aufbaugebiet rund um Dom und Römer, zwischen Main und Zeil in vollem Gange. Am 3. Dezember 1952 war Richtfest in der neuen Altstadt, und schon im Frühjahr 1953 wurden die ersten Wohnungen und Läden bezogen.


    Verfasserin: Sabine Hock, Quelle: Stadt Frankfurt am Main – Presse- und Informationsamt

  • In der Tat eine Lektüre, die zu denken gibt. Wenn man konsequent gewesen wäre, hätte man März 1952 die neuen Straßenzüge lieber Le Courbousier-Strasse, Adolf Loos Allee, van der Rohe Gasse und Oscar Niemeyer Gässchen taufen sollen. Das wäre ehrlicher gewesen anstatt Jahrhunderte alte Straßennamen zu wählen, die die "Neue Altstadt" mit fremden Federn schmücken sollten. Der ockerfarbene Siedlungsblock-Schick der Fahrgasse versprüht heute den Flair einer abgelegenen Nebenstrasse von Bremerhaven. Eklatant, dass man so was auch noch feiern mag.

  • 12.05.2012, südlich vom Römer

    Diese Bilder habe ich bisher vergessen - am letzten Samstag machte ich noch Fotos des Areals südlich vom Römer, wo im letzten Jahr das öde Gebäude des historischen Museums aus dem Jahr 1972 abgerissen wurde - auf dem zweiten sieht man hinter dem Bagger das einzige wirklich erhaltene Fachwerkhaus der Altstadt. Das dritte Foto zeigt die erhaltenswerten Bauten von der Mainseite - sie werden offenbar gründlich renoviert:









    Ich hoffe, dass die entstandene Baulücke mit schön rekonstruierten Fachwerkhäusern bebaut wird - trotz denkbar absurder Einwände, diese würden irgend etwas "verfälschen". Gerne können die hier und da eine moderne Erinnerungen beinhalten - wie Statuen mancher Nachkriegshelden auf dem Kölner Rathausturm im dritten Obergeschoss oder moderne Gemälde an der Fassade des Hildesheimer Knochenhaueramtshauses - aufrichtiger kann moderne Kunst nicht sein.


    Nachtrag: Hier konnte ich ein Bild ergoogeln, das (passende Materialität vorausgesetzt) ins historische Altstadtbild passen könnte - es gibt nicht nur das, was manche Architekten als "moderne" Architektur verkaufen wollen, obwohl es seit Jahrzehnten durchgekaut und verbraucht ist. Schade dennoch, dass kleinteiligere, mehr gegliederte Entwürfe sich nicht durchsetzen konnten (FAZ vom 30.01.2008, hier bestimmt bereits irgendwo verlinkt). Die in Fassadennischen integrierten Relikte der Fassade des Salzhauses werden für zusätzliche Altstadt-Verträglichkeit sorgen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Bau-Lcfr ()

  • Ja, ganz großartig. Gibt es künftig zwei Salzhäuser, eins am Römerberg, eins in der Saalgasse. Wählen darf man, als was das zu bezeichnen ist – Böhmische Dörfer, Banauserie, Leichenfledderei oder einfach die Unfähigkeit unseres Landes, einen der bedeutendsten Renaissancebauten im deutschen Sprachgebiet wiederherzustellen, obwohl er noch überwiegend erhalten in Depots liegt.

  • Mod: Verschoben, bezieht sich @ Chris 76:


    Auch von mir nochmal vielen Dank für die gute Zusammenfassung des Gunthersdorf Beitrags.


    Ich denke der Einwand, den Anbau des Kunstvereins abzureissen, um Markt 40 rekonstruieren zu können ist berechtigt.


    Gerade dieses Haus prägt die Sichtachse des neuen Krönungswegs und der Neubau ist wenig überzeugend.


    Zudem würde das steinerne Haus dadurch von dem schmucklosen Anbau befreit.


    Der Kunstverein wird meines Wissens von der Stadt in nicht unerheblichen Maße subventioniert.


    Die Chance hat die Stadt verstreichen lassen.

  • Projekt Dom-Römer: Infopoint und Führungen

    Aktuelle Pressemittlung der DomRömer GmbH:


    Das Interesse am DomRömer-Projekt ist ungebrochen. Unzählige Gruppen hat das Team der DomRömer GmbH in den vergangenen Jahren über das Projekt informiert und über die Baustelle geführt – ob Architekturstudenten, Denkmalschützer, Ingenieure, Filmteams aus dem In- und Ausland, Geografen oder die Frankfurter Stadtführer selbst. Um auch allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie Gästen der Stadt Frankfurt die Möglichkeit zu einer solchen Führung zu geben, bietet die DomRömer GmbH ab September, zunächst testweise, regelmäßig Führungen zum Projekt an.


    Bei den Besuchern der nahegelegenen Bürgerberatung der Stadt am Römerberg ist der Wunsch nach mehr Information zum DomRömer-Projekt ebenso ungebrochen. Deshalb hat die DomRömer GmbH mit Unterstützung des Presse- und Informationsamtes in der Bürgerberatung im Frankfurt-Forum am Römerberg einen eigenen Info-Point eingerichtet. Neben Informationsmaterialien zum DomRömer-Projekt finden Besucher dort ab sofort einen frei zugänglichen PC, über den sie sich in aller Ruhe auf der neuen Website umsehen und zum Beispiel einen Termin für eine Führung vereinbaren können.


    Bürgerberatung im Frankfurt-Forum
    Römerberg 32
    60311 Frankfurt am Main


    Öffnungszeiten:
    Montag & Mittwoch 10:00 - 16:30 Uhr
    Dienstag & Freitag 10.00 - 14.00 Uhr
    Donnerstag 10:00 - 18:00 Uhr


    Die öffentlichen Führungen der DomRömer GmbH sollen künftig, je nach Nachfrage, bis zu vier Mal im Monat stattfinden. Sie dauern zirka eine Stunde. Die ersten Termine stehen bereits fest:


    • Donnerstag, 12. September; 17:30 Uhr
    • Samstag, 14. September, 15:00 Uhr
    • Donnerstag, 26. September; 17:30 Uhr
    • Samstag, 28. September, 15:00 Uhr


    Treffpunkt für die Führungen ist die Bürgerberatung am Römerberg. Die DomRömer GmbH bittet um Anmeldung per E-Mail an: kontakt@domroemer.de

  • Dieser Thread hat es in die Presse geschafft. So beschreibt die FNP das DAF als einen Ort "in dem sich vor allem Rekonstruktions-Befürworter versammelt haben". Baukunsts Artikel in #447 wird sogar in Bezug auf die "Ballung von 3 Missgriffen nebeneinander" (gemeint sind Markt 30, 32 und 34) kurz anzitiert.


    -----------------
    Mod: Verschoben, der Planungs-Thread zum Dom-Römer-Projekt ist gemeint.

  • ^
    Hallo,
    ich denke ein Krüppelwalmdach würde nicht zu dem Rest des Areales passen (meiner Meinung nach und da kein vergleichbares Gebäude im Umfeld stehen würde, eine Ausnahme würde es sein, wenn das Original-Dach eins wäre), man könnte vielleicht einen Giebel wie in Markt 11 errichten (natürlich nur einen ähnlichen), damit könnte man doch eventuell auch den Winkel des Daches senken, wenn ich mich nicht irre.

    3 Mal editiert, zuletzt von mr.w7 ()

  • Am Rande erwähnt:
    Die Initiative Rettet die Altstadt ist an fast allen Wahllokalen in Frankfurt vertreten, gerade dort auch unterschrieben nachdem ich gewählt habe. Die 14000 Stimmen sollten so relativ leicht erreichbar sein um gewisse kommende Fehlplanungen evtl. noch abwenden zu können.
    Gute Aktion!

  • Auf der Website von "Pro Altstadt" sind gerade mal 3 Wahllokale aufgeführt. Nachdem ich im Gallus gewählt habe, bin ich ins Westend in die Feuerbachstr. gegangen und habe dort unterschrieben. Mir sah es gar nicht danach aus, dass auch nur im Entferntesten die benötigten 15000 Unterschriften zusammen kommen. Anschließend war ich beim Haus am Dom, habe dort mal nachgefragt und die einzelne Person von "Pro Altstadt", die vor Ort war, sagte mir, dass sie noch nicht viele Unterschriften habe sammeln können. Ich hoffe nur, dass man doch noch erfolgreich ist. Ich befürchte aber, dass die meisten Frankfurter gar nichts von dem Bürgerbegehren wissen und dass es ihnen ziemlich egal ist, ob beim Wiederaufbau der ca. 0,5% der Altstadt einige Bausünden, aus ideologischen Gründen, bewusst eingeplant sind.