Beiträge von sipaq

    Die Verlagerung unter die Erde bis zum Weißen Stein oder Heddernheim wäre natürlich großartig, aber ist natürlich völlig unrealistisch. Da muss man gar nicht mal auf die Baulogistik schauen, sondern nur auf das Preisschild. Die letzte Zahl, die ich kenne war eine Schätzung von 350 Mio. € vor ein paar Jahren und die Zahl kann man mittlerweile locker auf 450 Mio. € hochschrauben.


    Wer soll/will das bezahlen? Selbst wenn das Geld da wäre, könnte man damit so viel Gutes anstellen, was weitaus mehr bewirken würde als das og. Projekt.

    Ist doch dasselbe Thema wie beim Bauen. :(


    Immer wieder sagen, dass wir mehr günstige Wohnungen benötigen, aber dann länger als 10 Jahre brauchen um Baugebiete auszuweisen mit all den Konsequenzen wie steigende Baupreise, steigende Bodenpreise und höhere regulatorische Anforderungen.


    Gute Verwaltungsarbeit will halt auch gekonnt sein. Kann aber offenbar (fast) keiner.

    Baugebiet "An der Sandelmühle"


    Man mag es nach all den Jahren kaum glauben, aber an der Sandelmühle geht es jetzt tatsächlich los. Wie Ihr den Fotos entnehmen könnt, ist einiges an Gerät vor Ort um den Baugrund auf- und vorzubereiten. Dem letzten Foto könnt Ihr entnehmen, dass ein in Frankfurt wohlbekannter Wohnungsbau-Projektentwickler das Projekt jetzt vorantreibt.


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    Das ist super. Die Eurobike hatte im abgelegenen Friedrichshafen schon 66.000 Besucher. Im zentral gelegenen Frankfurt sind sicherlich deutlich höhere Besucherzahlen drin, u.a. auch von ausländischen Besuchern, die Frankfurt deutlich besser als Friedrichshafen erreichen können.

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    Bei der (bald) regierenden Stadregierung (speziell dem Planungsdezernenten Josef) herrschen folgende Annahmen vor (siehe auch diesen Artikel in der FR):

    • Die Corona-Pandemie führt nach Ihrem Ende zu einem Ende des Wachstums, dass wir seit 2002 sehen, weil sich wieder mehr Menschen ins Umland (Taunus, Wetterau, etc.) orientieren. Ich persönlich glaube da nicht dran, da ich a) den Urbanisierungstrend für nicht gebrochen halte und b) das voraussetzen würde, dass das Umland vermehrt Wohnraum schafft, was es ja nicht tut.
    • Mit der Josefsstadt plus ein bißchen Innenentwicklung ist man alle Sorgen los und muss sich um nichts mehr kümmern. Diese Annahme halte ich für noch fataler, denn a) ist ja noch nicht mal ausgemacht, ob die Josefsstadt je im versprochenen Ausmaß kommt und b) wird das noch mindestens 8-10 Jahre dauern bis dort die ersten Wohnungen fertig sind. Parallel dazu will man bei den Güntersburghöfen 1.200 Wohnungen weniger bauen, in der Josefsstadt 4.000 weniger und die Vorgabe in Bonames-Ost (falls das jemals kommt) weniger Flächen zu versiegeln, führt ggf. auch dazu, dass dort weniger als die aktuell geplanten 1.400 Wohnungen entstehen (man erinnere sich, dort waren schon mal 2.000 Wohnungen geplant).

    Es ist ein Trauerspiel. Eine engagierte Stadtregierung könnte innerhalb von 10 Jahren den Druck vom Kessel nehmen bei weiter moderatem Stadtwachstum. Aber diese Dilettanten-Truppe macht alles nur noch schlimmer.

    Beindruckende Galerie des Schauderns. Aber auch interessant zu sehen, was er als guten Städtebau ansieht. Nicht alles davon kann man 1:1 auch auf die gezeigten Beispiele übertragen, aber z.B. das Beispiel Riedberg (so ca. zwischen Minute 40-45) zeigt sowohl wie man es (mit einfachen Mitteln (Zaun) macht bzw. nicht macht.

    Also in der Theorie klingt da ja alles ganz toll, aber leider etwas praxisfremd. Die Zeit, wo so etwas städtebaulich und platztechnisch in Frankfurt noch ging ist leider schon vor Jahrzehnten abgefahren. Oder wo hast Du denn genügend Platz wo all diese Dinge entweder schon sind oder noch gebaut werden könnten:

    • Wohnen
    • Einkaufen
    • Büros
    • sonstige Aktivitäten
    • Restaurants und Bars, die auch sonst gut besucht sind
    • zu Fuß, mit Fahrrad oder Straßen/U-Bahn erreichbar

    Sorry, aber das ist die Quadratur des Kreises. In Frankfurt würde mir auf Anhieb nur das Messegelände als Ort einfallen, wo viele (aber nicht alle) Deiner Kriterien erfüllt sind, aber das ist halt schon da und geht (freiwillig) nirgendwo hin.

    Ich sehe das etwas anders als Du, Megaxel.


    Die Absage der FDP war aus meiner Sicht mit diesem Koalitionsvertrag vorhersehbar. Warum? Die FDP konnte keine eigenen positiven Erfolge für sich verbuchen. Man hat Ihr nur die negativen Erfolge gegönnt (keine Gewerbesteuererhöhung, keine Erhöhung des Grundsteueraufkommens, kein Verbot des Lieferverkehrs in der Stadt). Die FDP wurde als Verhinder-Partei positioniert.


    Die Grünen waren zu erfolgreich. Wenn man sich den Koalitionsvertrag durchliest muss man sich fragen, wo die Grünen irgendeine Kröte haben schlucken müssen? Klar in Sachen Klimaschutz könnte alles noch viel schneller gehen, aber die Grünen haben alle Ihre Kernziele durchgesetzt. Man vergleiche das mal mit dem Koalitionsvertrag von 2016 und der Frage, ob die CDU als damals stärkste Partei alle Ihre Kernforderungen durchsetzen konnte (Antwort: nein).


    Die Grünen haben verhandelt wie ein kleiner Koalitionspartner, der im Regelfall immer etwas mehr bekommt, als ihm nach dem Stimmenanteil eigentlich zusteht. Das kann man durchaus als Anerkennung für das Verhandlungsteam der Grünen werten. Aber man muss sich dann halt auch nicht wundern, wenn einer der erhofften Partner darüber dann nicht in Begeisterungsstürme ausbricht.


    Man hat der FDP nichts gegeben, was Sie als Ihren ureigenen Erfolg hätte vermarkten können und wo die FDP hätte darauf verweisen können, dass sie das den anderen Parteien in harten Verhandlungen abgerungen hat. Keine vollständige Bebauung des Güntersburg-Areals, kein neues Gewerbegebiet in Nieder-Eschbach, kein neues Drogenkonzept im Bahnhofsviertel, kein neuer Umgang mit den besetzten autonomen Zentren, keine Feldmann-Abwahl-Klausel bei weiteren Veröffentlichungen. Zusätzlich hat man die FDP noch so positioniert, dass sie es war, die einen erweiterten Magistrat notwendig machte, weil de Grünen nicht auf ihren fünften Dezernenten verzichten wollten. Am Ende gab es nichts, wo die anderen Parteien mal hätten richtig schlucken müssen und was Rinn und Lieb Ihren Mitgliedern hätten hinhalten können ala "das gibts nur mit uns" und "das hat nicht mal die viel größere CDU hinbekommen".


    Aus meiner Sicht müssen die Grünen mal in sich gehen und sich bewusst machen, was es heißt jetzt stärkste Partei zu sein.

    Das ist halt das Problem der FDP in dieser Konstellation. Alt zweitkleinster Partner in einer 4er-Konstellation kannst Du nun mal keine riesigen Ansprüche stellen. Es ist auch nicht so, als hätten die FDP-Verhandler nichts erreicht. Sie haben z.B. eine Gewerbesteuer-Erhöhung verhindert und durchgesetzt, dass die Grundsteuerumstellung aufkommensneutral durchgeführt werden soll.


    Das sind aber alles keine Dinger, die die eigenen Anhänger jetzt in Begeisterungsstürme ausbrechen lassen und man merkt das ja jetzt schon, dass die CDU da genüsslich draufhaut.

    Riedbergrundgang - Teil 6 (Verve)

    Nicht weit entfernt zwischen Edith-Stein-Weg und Johann-Georg-Elser-Straße direkt am Kätcheslachpark entsteht das "Verve" nach einem Entwurf des Büros von Daniel Liebeskind. Insgesamt sollen sieben Townhouses entstehen, vier sind aktuell im Bau.


    Werbeschild:


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    Die im Bau befindlichen Häuser:


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    Die noch freie Flächer für die ausstehenden drei Häuser:


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    Riedbergrundgang - Teil 5 (SHAPE)

    An der Ecke Ella-Bergmann-Straße/Rudolph-Schwarz-Platz ist noch einer der wenigen freien Bauplätze am Riedberg. Hier soll das Projekt Shape entstehen.


    Werbetafel:


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    Blick aufs Gelände in Richtung Kita Himmelbogen und nach Norden in Richtung des Parks "Römische Straße":


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    Riedbergrundgang - Teil 4 (Swinging Riedberg)

    Im Westflügel zwischen Eugen-Blanck-Straße/Walter-Gropius-Straße/Ernst-Balser-Straße/Leberecht-Migge-Anlage entsteht das Swingin Riedberg in mehreren Bauabschnitten. Hier ein kurzes Update.


    Der östliche Teil ist noch nicht bebaut:


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    Hier das Bau-/Werbeschild:


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    Hier die aktuell im Bau befindlichen Wohnungen an der Walter-Gropius-Straße:


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    Und hier der Blick auf die bereits fertiggestellten Häuser:


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    Riedbergrundgang - Teil 2 (Berghöfe)

    Die Berghöfe an der Konrad-Zuse-Straße sind hier ja schon häufiger mal betrachtet worden und auch dank der Webcam kann man da immer aktuell bleiben. Mittlerweile sind die Bauarbeiten im nordwestlichen Teil schon sehr weit fortgeschritten und man legt jetzt mit dem zweiten Bauabschnitt los.


    Hier erstmal vier Blicke von Nordosten (Höhe Ecke Im Kreuzegut/Zum Stulen) nach Süden bis Westen:


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    Jetzt der Blick von der Konrad-Zuse-Straße auf den ziemlich weit fortgeschrittenen 1. Bauabschnitt:


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    Riedbergrundgang - Teil 1

    Direkt beim Einbiegen auf die Kalbacher Höhe, Ecke Cezanneweg wurde kürzlich ein Mehrfamilien-Mietshaus fertiggestellt. Architektonisch leider nicht sonderlich herausragend.


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    Direkt gegenüber an der Ecke Kalbacher Höhe/Am Bonifatiusbrunnen liegt ein ziemlich zugewuchertes Grundstück, dass als Ersatz für die Kita Sonnenwind gedacht ist, die sich aktuell im Gebäude der Grundschule Riedberg (Ecke Kalbacher Höhe/Zum Stulen) befindet und dort wohl bald Ihre Räumlichkeiten für die erweiterte schulische Nachmittagsbetreuung räumen muss. Noch ist das dem Grundstück allerdings nicht anzusehen.


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