Beiträge von sipaq

    Die FAZ berichtet, dass der Kätcheslachpark am Riedberg den "Garten-Oskar" des Landesverbands Hessen der Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur (DGGL) erhalten wird. Der 2002 ausgeschriebene Park wurde im östlichen Teil 2010 fertiggestellt, während der westliche Teil 2016 fertig wurde. Beide Teile sind mittlerweile sehr gut angewachsen. Aufgrund des innovativen Ansatzes der Verbindung von Landschaftspark mit Regenwasserrückhaltebecken ist der Park auch gut durch die Trockenphasen der vergangenen Jahre gekommen.

    Das die Frankfurter CDU seit Jahren kein gutes Bild abgibt und ziemlich profillos ist haben wir hier ja schon häufiger festgestellt. Ich glaube aber nicht das kommunale Entwicklungen bei einer Bundestagswahl eine große Rolle spielen. Die Union hat unglaublich viele Fehler gemacht in diesem Wahlkampf:


    • Strategisch: Man hat Laschet keinen Amtsbonus verschafft durch einen früheren Rücktritt Merkels. Wenn man sich die Landtagswahlen der letzten zwei Jahre ansieht hat dort der Amtsbonus massiv geholfen.
    • Die Amtsinhaberin Merkel hat wahlkampftechnisch echt nur das Nötigste gemacht. Dabei ist Sie im Volk (bei aller Kritik) immer noch sehr populär.
    • Der wochenlange Machtkampf zwischen Söder und Laschet hat sicher nicht geholfen.
    • Der Kandidat Laschet hat individuelle Fehler gemacht (Lachen in der Flut, etc.) und war insgesamt ziemlich profillos.
    • Das Wildern am rechten Rand mit einem Bundestagskandidat Maaßen hat sicher auch nicht geholfen. Und warum sollen die AfD-Wähler die schwarze Kopie wählen, wenn Sie auch das blaue AfD-Original haben können?
    • Auch bei der Themenauswahl war man uninspiriert bzw. einfach fahrlässig. Mir kann z.B. bis heute keiner erklären, warum sich keine der größeren Parteien klar für eine Pflichtimpfung oder zumindest deutlich mehr Druck auf die Ungeimpften ausgesprochen hat, wenn doch mittlerweile 2/3 der Bevölkerung geimpft sind und viele Geimpfte die Schnauze voll haben von den Einschränkungen/Beschränkungen aufgrund der vielen Ungeimpften. Das soll jetzt kein Pro/Contra Impfdiskussion werden, sondern einfach nur die Frage warum niemand die Position von 2/3 der Bevölkerung vertritt und stattdessen hasenfüßig in Richtung des anderen Drittels schaut. Das ist strategisch einfach fahrlässig und wäre nur zu verstehen wenn die Zahlen genau andersherum wären.

    Der alte Entwurf ist definitiv zeitlos, zumindest im Sinne der vergangenen 20 Jahre. Aber natürlich wird der Entwurf überarbeitet werden, schon um den Anforderungen an aktuelle Regularien und Energieeinsparung gerecht zu werden. Das wird man aber eher im inneren merken und weniger am äußeren Erscheinungsbild.

    Ist aber schon recht bezeichnend, wenn ein Hochhaus angesichts der Wohnungsnot 1-2 Jahre braucht, um voll vermietet zu sein. Ich behaupte mal ganz frech, wären die Mieten "erschwinglich" für den normalen Mittelstand, also dort, wo der Bedarf groß ist, wären die Wohnungen nahezu komplett vor Fertigstellung vermietet.

    Natürlich wären sie das. Und wenn der Pizzabäcker bei Dir um die Ecke seine Pizza für 2€ das Stück verkauft ist sein Laden auch immer voll. Das ist doch nicht das Thema.

    1. Es gibt Bedarf für hochpreisige Wohnungen und solange es den gibt, wird der bedient.
    2. Speziell in den Innenstadtvierteln wo Wohnhochhäuser gebaut werden, ist der Baugrund so teuer, dass du überhaupt keine günstigen Wohnungen bauen kannst, wenn Du preisdeckend arbeiten möchtest und zudem noch einen moderaten Gewinn erzielen möchtest.
    3. Die Baukosten sind in den letzten Jahren massiv gestiegen. Die Ursachen sind mannigfaltig (Personalkosten für Bauarbeiter sind aufgrund des Baubooms deutlich gestiegen, Materialkosten sind massiv hoch gegangen, deutlich höhere regulatorischer Anforderungen (Brandschutz, Barrierefreiheit, Energieeinsparung, etc.)) und sorgen dafür, dass es heutzutage in Großstädten nahezu unmöglich ist, günstig zu bauen und in Konsequenz dann auch günstige Mieten anzubieten.

    Ebenso werden große Geschosswohnungen oftmals von 1 oder 2 Personen bewohnt, ja, weil sie es sich eben leisten können. wäre alles gerechter, wenn auch diese Personen entsprechend im Verhältnis steuerlich massiv höher belastet werden würden - werden sie aber nicht.

    Mit derselben Argumentation musst Du die alte Oma aus Ihrer 120qm Wohnung werfen, wenn Ihr Mann stirbt. Oder generell Senioren oder Jungsenioren, die zu zweit in einem größeren Haus oder Wohnung wohnen bleiben, wenn die Kinder ausziehen.


    Denk doch bitte mal Deine Vorschläge zuende! Soll dann überall der Blockwart wieder einziehen?


    Wenn überhaupt, dann sollte zuallererst das Problem gelöst werden, dass Leute in einer billigen Sozialwohnung leben, aber schon lange nicht mehr die Anforderungen dafür erfüllen. Und selbst da gibt es jede Menge Fallstricke und individuelle Fallkonstellationen, die das kompliziert machen.

    Also lass uns das mal zusammen auseinandernehmen:

    1. Kann sich ein Normalverdiener (ich setze jetzt mal 3.500€ brutto, also ca. 2.000 netto an) eine Wohnung im Hochhaus leisten?
      Nö, kann er nicht. Aber dieser besagte Normalverdienende kann sich auch keine Wohnung in einem Neubau in Sachsenhausen, dem Nordend oder dem Westend (und noch einigen anderen Stadtteilen) leisten. Sollen wir somit Deiner Argumentation folgend den Wohnungsbau in diesen Vierteln einstellen?
    2. Wieso sollen die Leute Hochhäuser und Wolkenkratzer gut finden, in denen sie selbst nicht wohnen können oder arbeiten dürfen?
      Weil dies DAS Alleinstellungsmerkmal von Frankfurt in Deutschland und Zentraleuropa ist. Und ja, die Leute lieben Ihre Skyline. Frag doch mal die Frankfurter, wie es Ihnen ergeht wenn sie von Norden über die A5 in Richtung Frankfurt fahren und die Skyline auftaucht. Die Frankfurter lieben Ihre Skyline. Hier gibt es sogar ein (weltweit fast einzigartiges) Wolkenkratzerfestival alle paar Jahre.
      Ergo: Neid ist nicht Sache der Frankfurter.

    Die Monatskarte für die Strecke beträgt flockige 142,50 €.

    Das bewegt sich durchaus in etwa im Rahmen eines Dauerparkplatzes in einem der Innenstadtparkhäuser.

    Ich habe jetzt eben mal bei der PBG (Parkhaus-Betriebsgesellschaft - ABG Tochter) nachgesehen.

    • In vielen Innenstadtparkhäusern kannst Du überhaupt kein Dauerabo abschließen bzw. alle Plätze sind vergeben.
    • Dort wo noch was frei ist liegen die Preise meist bei über 200€ (214€ am Baseler Platz, 226€ an Konstablerwache oder Konrad-Adenauer-Straße)
    • Nur zwei Parkhäuser liegen unter 200€ und die sind beide weitab vom Schuss (Bahnhof Süd für 154€ und Gericht mit 172€)

    Somit liegst Du da also schon mal mehr oder weniger stark über den 142€ für das Monatsticket. Dazu kommen dann noch die Fahrtkosten. Nehmen wir mal als Beispiel die Strecke Hattersheim-FRA Innenstadt, kommst Du auf ca. 20km einfache Strecke. Nehmen wir mal folgendes an Verbrauchskosten an (5c/km Verschleisskosten wie Reifen, Reparaturen, Inspektion sowie 9c/km für Sprit bei 6l/100km Verbrauch und einem Spritpreis von 1,50€) kommst Du ohne die sog. EDA-Kosten (die sind halt eh da) wie TÜV, Steuer, Versicherung, Wertverlust schon auf Kosten von ca. 101€ pro Monat wenn Du im Schnitt an 18 Arbeitstagen pro Monat in die Stadt fährst.


    Das heißt Du bist mit minimal 255€ pro Monat dabei und das ist natürlich eine Milchmädchenrechnung, denn natürlich bedingen die 8.640 gefahrenen Kilometer (18 Tage x 12 Monate x 20km x 2 (hin- und zurück)) einen höheren Wertverlust, als wenn Du die gar nicht gefahren wärest.

    ^ Cephalopod

    Der RMV experimentiert schon lange mit einem app-basierten SMART-Tarif, der entfernungsbasiert ist. Das funktioniert auch sehr gut.


    Das Basis-Problem bleibt aber, dass die bisherige Lösung neben klaren Verlierern (siehe Hattersheim-Beispiel) eben auch klare Gewinner (siehe Sindlingen-Beispiel) hat. Wenn Du nicht noch mehr subventionieren möchtest, musst Du dann halt vom Sindlinger zukünftig mehr Geld verlangen. Das Du Dir damit nicht viele Freunde machst (z.B. alle Pendler aus dem Frankfurter Westen und Norden in die Innenstadt) dürfte klar sein.

    Hohe Gewerbesteuereinnahmen in 2021

    In einem seiner letzten Interviews hat Finanzdezernent Becker (der heute wohl abgewählt wird) bei der Frankfurter Rundschau verlauten lassen, dass sich die Gewerbesteuereinnahmen wieder normalisieren und wohl bis Jahresende die erwarteten 2 Mrd. € erreichen werden. Bis Anfang September hat die Stadt bereits 1.445 Mrd. € Gewerbesteuereinnahmen erhalten. Der Finanzdezernent erwartet aus diesem Grund in diesem Jahr einen ausgeglichenen Haushalt.

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    Wenn Du nach dem Kriterium gehst, ist jede Neubau-Wohnung bzw. sanierte Altbauwohnung in fast jedem Stadtteil Frankfurts und dem nahen Umland eine Luxuswohnung.


    Schau doch mal, was Du für 400.000€ für eine Eigentumswohnung ab 80qm in Frankfurt im Augenblick bekommst.

    Oh Mann, mal wieder pure Ideologie weil nicht sein kann, was nicht sein darf.


    Natürlich lassen sich auch Sozialwohnungen in einem Hochhaus unterbringen in den unteren Etagen. Nur muss man z.B. bei der Fassadenbegrünung (bringt eh kaum etwas) dann mal Abstriche machen, wenn man möchte, dass die niedrigen Mieten nicht durch hohe Nebenkosten wieder aufgefressen werden.

    2018 und 2019 waren brutale Sommer. Ohne zusätzliche Wässerung wächst da natürlich nichts an und im Zweifel wird das vergessen worden sein oder es war strittig wer das zu leisten hat (Gartenbauer oder Aurelis).


    Wie das aussehen kann, wenn das Wetter etwas pflanzenfreundlicher ist, kann man sich am Riedberg im neuen Park "Römische Straße" ansehen. Da wächst alles was dieses Jahr angepflanzt wurde super an.

    Einwohnerzahl Frankfurts sinkt unter 750.000 Einwohner

    Das Bevölkerungswachstum der Stadt ist corona- und wahlbedingt zum Erliegen gekommen und im 1. Halbjahr 2021 sogar stark rückläufig. Im Vergleich zum Jahresende 2020 nahm die Einwohnerzahl um 9.426 Einwohner ab und fiel auf 749.421 Einwohner.


    Grund hierfür sind vor allem Bereinigungen des Melderegisters durch die Kommunalwahl und die Wahl zur kommunalen Ausländervertretung. Allein dadurch redutzierte sich die Anzahl der Einwohner um 7.247. Die verbleibenden 2.179 Einwohner weniger erklären sich vor allem aus der deutlich gesunkenen Anzahl an Zuzügen während der Corona-Pandemie.


    Die oben genannten Effekte betreffen überwiegend ausländische Mitbürger. Deren Anzahl sank um 6.408, während sich die Anzahl der deutschen Bewohner Frankfurts nur um 3.018 reduzierte. Dadurch sinkt der Anteil der ausländischen Bevölkerung in Frankfurt von 30,0% auf 29,5%.


    Vom Rückgang der Bevölkerungszahl waren fast alle Stadtteile betroffen. Nur in Kalbach-Riedberg (+0,5%) und Niederrad (0,1%) ging die Bevölkerungszahl leicht nach oben.


    Quelle: Webseite der Stadt Frankfurt

    Luftlinie sind es von Oberursel Hohemark 5.95km bei ca. 570m Höhenunterschied, d.h. ziemlich genau 10% Steigung. Das ist aber erstmal nur der Durchschnitt und der trügt. In Richtung Weiße Mauer geht es erstmal deutlich steiler rauf. Dann sogar wieder leicht bergab zur großen Kurve und von dort nochmal mit durchschnittlich 17,4% Steigung hoch zum Großen Feldberg.


    Als erfahrener Taunus-Mountainbiker kann ich Dir zudem anekdotisch versichern, dass es zwischen Hohemark und Großem Feldberg genügend steile Anstiege gibt. Mit dem alpinen Hochgebirge kann man das aber natürlich nicht vergleichen.