Leipzig: Sonstige Projekte außerhalb der Innenstadt

  • 555Farang
    30. Januar 2021 um 17:21

    Mit AOC ist es ja bekanntermaßen nicht mehr weit her. Doch zu diesem Projekt gibt es eine Visu, die mir bisher neu ist. Ob sie einen aktuellen Anlass hat, weiß ich nicht.

    So eine Fassadengestaltung hätte ich mir für das fast benachbarte Projekt des gleichen Architekten am Johannisplatz gewünscht. Sind sich ja auch sehr ähnlich, aber die Details machen es aus:

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    (eigene Fotos eines Schaufensters, Studio Ralf Hug)

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Ich finde es für ein Unternehmen wie Quarterback ganz besonders peinlich, am eigenen Bauvorhaben so lange herumzubasteln, aber die werden ihre Gründe haben.

    Die Wohnungen, die den Firmensitz an der Käthe-Kollwitz-Straße hofseitig ergänzen, sind vorangekommen. Ob nun endlich die Fertigstellung in Reichweite ist?

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    (eigene Bilder)

    Nachtrag: Ja, so sieht's da drin aus. Aus der dritten Etage sieht man sogar den Uni-Riesen:

    Moderne 1-Raum-Wohnung im Zentrum-West (4.14) in Leipzig - Leipzig, Zentrum | Etagenwohnung mieten | kleinanzeigen.de

    Einmal editiert, zuletzt von Ziegel (30. Juni 2025 um 18:41)

  • ^ einige Wohnungen sind bereits bezogen. Allerdings fehlen noch die Trennelemente zwischen den Balkonen. Und obwohl der Keller zu einer Tiefgarage ausgebaut wird, werden auch im Innenhofanteil fast überall wo möglich Parkplätze angelegt.

    Die Einziehenden sind im Hochsommer nicht zu beneiden: Fenster voll nach Süden raus, außer ganz oben keine Fenster zur anderen Seite, damit keine Möglichkeit durchzulüften.

  • ^ beim Thema der Temperaturen im Hochsommer stelle man sich vor, es wäre ein richtig grün angelegter Innenhof mit Verschattung an den richtigen Positionen. Könnte die Sonnenstrahlung auf die Wohnungen abmildern und Gemeinschaftsbereiche im Innenhof würde den Anwohner*innen eine Abkühlung und Atmosphäre ermöglichen. Mal so ganz ohne diesen Parkplatz-Fetisch.

    Aber die Deutschen lernen es einfach nicht. Jetzt in Südeuropa den Umgang mit heißen Temperaturen bei der Architektur und im Städtebau erlernen und hier ähnlich umsetzen. Damit die große Welle in 30 Jahren abgefedert wird. Aber nein...

  • Ja, vermutlich geht's dabei wieder um die Stellplatzsatzung, die bei diesem Bauvorhaben eben noch die alte ist. Da reichen die Plätze in der (teuren) Tiefgarage wohl nicht und es wird dann eben noch der Hof vollgeballert. Das vermute ich,

  • ^^ aus gegebenem Anlass: Die Franzosen lernen es auch nicht. Gerade erst gelesen, dass zig Wohnungen wegen der gegenwärtigen Hitze dort unbewohnbar sind. Denkt man an Italien - was dort an Wasser aus undichten Rohren wegläuft - auch nicht besser. Ich denke mal: Wir sind alle auf diese schnelle Klimaveränderung nicht genügend vorbereitet - auch Südeuropa nicht. Speziell in Leipzig ist es absolut unverständlich, die begrünten Innenhöfe, die per se als kleine Mikrokühlzonen fungieren, immer weiter zu bebauen. Das gehört verboten - im Interesse Aller.

  • ^

    Die Klimaveränderung kam nicht schnell. Seit gut 40 Jahren wurde und wird rechnerisch auf diese Werte heutzutage hingewiesen.

    Es wurde eher ignoriert und als "ist-mir-doch-egal" abgetan. Sowohl in der Gesetzgebung (aka Stellplatzsatzung) als auch im privaten Verhalten.

    Habe letztens einen Punkt gelesen, der das Bewusstsein schärfen hilft: In allen Texten das Wort "Klimaveränderung" (oder Klimaerwärmung) ersetzen durch "Bewohnbarkeit der Erde".

    ^^

    das fehlende Querlüften haben meine Nachbarn auch. Deren Lösung (bei Laubengangerschließung) ist die Wohnungstür offen zu halten. Geht wenn man sich gutnachbarschaftlich versteht, doch spätestens bei kleinen Kindern oder Haustieren nicht mehr.

  • ^ich stimme dir zu, absolut. Was ich meinte ist: Gemessen an den "normalen Klimaveränderungen" in der Geschichte unseres Planeten ist die jetzige nicht nur schnell, sondern sogar rasant. Dass man eine solche Veränderung innerhalb nur einer Generation wahrnehmen kann (kaum noch Schnee, Hitze die es so früher nicht gab), sollte eigentlich Angst machen. Dass das Problem schon seit den 70ern bekannt ist, und wir es einfach nicht wahr haben wollen und ignorieren und neuerdings noch mehr als zuvor, ist eine andere Frage.

  • Dekoratives Anführungszeichen

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    „ […] gastronomische und kulturelle Einrichtung" in der Zschocherschen Straße […] vorwiegend in Holz- bzw. Leichtbaukonstruktionen auszuführender Aufbauten über dem Gewölbekeller. Weiterhin ist die Errichtung eines dreigeschossigen Wohngebäudes mit Dachgeschoss an der Felsenkellerstraße vorgesehen. […]

    Letzte Woche im suborbitalen Vorbeiflug abgeschossen, den neuen alten Felsenkeller:

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    Drinnen sieht es so aus [LVZ+] in dem 180 Jahre alten Gewölbekeller, der „in den nächsten Monaten noch neue Lüftungsanlagen und Einbauten wie eine Bühne und einen Bar-Bereich bekommt“.

    Meanwhile wurden in dem modernen Erweiterungsbau als nettes Detail historische gusseiserne Stützpfeiler verbaut:

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    ©555Farang

  • Das hintere Gebäude wurden aber stärker verändert zum Entwurf gebaut. Es besteht aus wesentlich mehr Geschossen und mutet eher wie ein kompletter Wohnbau an. Eigentlich sollte es ja noch Büros geben.

    Wie das alles auf der kleinen Fläche untergebracht werden sollte, war mir sowieso etwas unklar.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Letzte Woche im suborbitalen Vorbeiflug abgeschossen, den neuen alten Felsenkeller:

    Vom diesjährigen Tag des offenen Denkmals einige Eindrücke vom Gewölbekeller:

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    Die urspr. Visu wie sie im Internet kursiert ist obsolet. Im Keller war folgende Anmutung auf einer Schautafel zu sehen:

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    Eigene Bilder

    Im Gespräch mit Herrn Hipp von DENK Architekten erläuterte er mir, dass die obige Planung noch nicht die finale ist.

    Als Bonus noch eine Aufnahme des alten Felsenkellers von 1842 zusammen mit benachbarter Bibliothek (um 1930):

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  • Stötteritzpark

    Zum neuen Stadtquartier zwischen Kolmstraße und Holzhäuser Straße (zuletzt hier) gibt es inzwischen auch eine Homepage. Geplant ist eine Mischung aus Wohnen, Arbeiten, Kunst und Sozialem. Projektentwickler ist die WEP-Gruppe, der Baubeginn soll 2026 erfolgen.

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    Bildquelle: stötteritzpark

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    Bildquelle: stötteritzpark

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    Bildquelle: stötteritzpark

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    Bildquelle: stötteritzpark

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    Bildquelle: stötteritzpark

    hojmzri7.jpgBildquelle: stötteritzpark

    Einmal editiert, zuletzt von Waldmeister (17. März 2026 um 20:49)

  • Spitzdächer sollten auf alle Fälle bei Gebäuden zur Lückenschließung genutzt werden, da hier der Gesamteindruck der Straßenfront entscheidend ist.

    Bei einem komplett neuen Gebäudeensemble sollte der Bauherr gestalterische Freiheit haben.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Stötteritzpark

    Zum neuen Stadtquartier zwischen Kolmstraße und Holzhäuser Straße gibt es inzwischen auch eine Homepage. Geplant ist eine Mischung aus Wohnen, Arbeiten, Kunst und Sozialem. Projektentwickler ist die WEP-Gruppe, der Baubeginn soll 2026 erfolgen.

    [...]

    Das ist tatsächlich eine bisher sehr gute Planung. Die Wiederherstellung den Blockränder und vor allem der verkehrsberuhigte öffentliche Raum. Daraus ergibt sich ein Quartier-Charakter welcher dennoch an die Bestände der Gründerzeit anschließt. Und das in einer eher unspektakulären Ecke von Leipzig.