Ohne Kapitalismus den Mund zu reden. Ganz im Gegenteil. Aber wäre heute noch DDR, sähe ganz Leipzig, sähe ganz Ostdeuschland aus wie Grünau...!
Beiträge von GoJoe
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Als Gesamtsumme für die Entwicklung des Stadionumfelds stehen laut einem LVZ-Artikel vom Wochenende 250 Mio. Euro im Raum. Die 60 Mio. Euro dürften sich nur auf die Ballsporthalle für 5.000 Zuschauer beziehen. Erweiterung und Modernisierung der Arena, Parkhaus, Sportmuseum und des weiteren Areals durften da nicht dabei sein. Ich bin sehr gespannt, wo das weitere Geld herkommt. Der Idealfall dürfte sein, dass die Gelder bereits nach einer erfolgreichen nationalen Bewerbung auch vom Bund kommen.
Ich bezog mich nicht "nur" auf die 60 Mio., sondern auch den ganzen Rest.
Aber ich korrigiere gern nach unten und sage "hunderte Wohnungen".
Selbst das reicht mE aus, um die ganze Debatte ad absurdum zu führen.
Versteht mich nicht falsch. Sport ist toll und wichtig.
Aber Leipzig steht kurz vor dem Bankrott. Die Mieten explodieren. Der ÖPNV wird immer teurer (aber kaum leistungsfähiger).
Haben wir wirkl. keine anderen Themen wegzuschaffen, als neue Sporthalle(n), Sportmuseum, Parkhaus etc pp. zu bauen -
Für das ganze Geld ließen sich tausende Wohnungen bauen!
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Klar gab es in den 90ern auch viel Wegwerfarchitektur. Aber ich möchte auch eine Lanze für die 90er Jahre brechen. Es gab häufig zumindest die Bemühung interessanter zu bauen, als was dann meistens in den 00er Jahren kam. Kahle Fassaden mit bodentiefen Fenstern ... mehr nicht.
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Größtenteils, bzw. ausschließlich Blockrand. Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Klar, einige werden die Spitzdächer fehlen... Aber mei
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Ja. Andererseits, wenn sich keiner findet der dort mehrgeschossig bauen will, wen will man zwingen?
Ich glaube entweder oder macht da am meisten Sinn.
Entweder es gibt klare Vorgaben, nicht nur wie hoch maximal gebaut werden darf, sondern auch wie hoch minimal gebaut werden muss!
Oder man lässt diese ganze Vor-geberei, und ist so mutig dann ggf. auch Londoner Verhältnisse zu aktzeptieren, dann steht halt ein 10-Geschosser neben REWE Flachbau.
Ggf auch nicht ästhetisch erste Sahne, aber wenigstens wäre da wo von Bauherren gewollt, halt auch (wieder) mehr Höhe drin.
Aber hätte hätte Fahrradkette. Man kann es nie allen recht machen und manchmal ja noch nicht einmal sich selbst
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Aber warum die Stirnseite fensterlos halten?
Soll da etwa Raum für überdimensionierte Apple und Netflix Plakate geschaffen werden (wie am Baugerüst des Astorias gelegentl zu bewundern ist)? -
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in der heutigen LVZ steht, dass in der gestrigen Stadtratssitzung der Nachtrag zum städtebaulichen Vertrag von 2023 beschlossen wurde. Investorenseitig kann es nun losgehen.
https://www.lvz.de/lokales/leipzi…AVGSZTH35E.html
(mit Bezahlschranke, jedoch umgehbar...)
Auszugsweise: "....
Die Teilflächen vom Eutritzscher Freiladebahnhof, die in diesem Modell farbig markiert wurden, will die Stadt Leipzig bis spätestens 2029 als Gemeinbedarfsflächen für Bildung, Kultur, Sport, Soziales, Erholung und Natur übernehmen
https://cloudfront-eu-central-1.images.arcpublishing.com/madsack/LKRTYH…ZWH7GKH444E.jpg
"
Allgemein: Hochbauten sollen 2027 starten, 2029 erste Familien einziehen
Die Grünfläche / Park ist wieder einmal maximal solipsistisch "De"platziert. Anstelle sich in übergordnete städtbauliche (Grünflächen)räume zu integrieren, wird es einfach ohne Nachdenken in die Mitte geflanscht. Bzw. das Nachdenken ist auf den Mikrokosmos, "ich bin beauftragt einen "Stadtteil" zu gestalten." Wobei das dürfte man eigentl nicht Stadtteil nennen, denn so wird es kein Teil der Stadt. So ist es ein weiteres Gebäudeensamble.
Welchen Sinn macht es Bitte schön, den Park
1. hin zur Delitzscher zu öffnen. Einer der meist befahrenen Straßen in Gohlis? Was ist das für eine Aufenthaltsqualität, wer möchte da ein Picknick machen?
2. Warum wird nicht versucht die Grünfläche an der Balzacstraße (Türkis) fortzuführen / zu integrieren? (ggf sogar einen Bogen bis Nordplatz spannend)
3. Oder nach Norden hin Richtung Erlenstraße (pink). Wenn man die zB zu einer Art Spielstraße mit üppiger Beflanzung machen würde, bestünde ein idealer Anschluss an die Grünflächen am S-Bahnhof Gohlis und man hätte fast einen richtigen Park(strang) entlang der Bahn.
4. Warum ggü der Blumenstraße? Da ist einfach nix (außer eine recht unspektakuläre Hausflucht). Entweder man schließt da einen Block entlang der Delitzscher oder greift den Straßenzug auf und setzt einen Kreuzungspunkt.
Manchmal verzweifelt man echt ...
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Ich kann diesen Wunsch -fast standortunabhängig- nach Hochhäusern in innenstadnahen Lagen von Leipzig nicht nachvollziehen.
Leipzig ist in diesen Lagen bisher geprägt durch 5 geschossige Wohnbauten. Das scheint zudem ein Maßstab zu sein, der in breiten Bevölkerungskreisen beliebt ist, weil die Anonymität des Wohnens darin nicht so ausgeprägt ist.
Ich kenne persönlich auch niemanden, der aus Überzeugung gerne in Hochhäusern wohnt, egal wo. Das wird überwiegend als zweitklassig oder als Kompromisslösung angesehen, auch wenn es sicher einzelne Gegenstimmen geben wird. Um den Begriff "urban" anwenden zu können?
Ich rede hier nicht von Hochhäusern.
In Berlin, FFM, MUC wird an solchen stellen durchgehend 7-8 geschossig gebaut und an den Ecken dann halt mal 9-10.
Das sind keine Hochhäuser.
Und sich sklavisch an den Bestand zu halten und keinen cm drüber zu gehen ... warum? Was ist der Sinn dahinter? -
ich verstehe bis heute nicht warum in einer so zentralen lange nicht höher gebaut wurde und insb. an den Ecken bzw. prominenten Raumkanten wie zB Brandenburger/Hofmeister nicht zumindest punktuell mehr akzentuiert wird / worden ist.
Ich dachte wir haben Wohnraumknappheit? -
sieht nach einer guten Lösung aus. Gewinn an Nutzfläche, Eingliederung in Bestandbebauung durch Abstufung
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M.E. eine vertane große Chance diese stadtbildprägende Kreuzung Richtung Innenstadt mit einem entsprechenden Hochpunkt zu akzentuieren. Manchmal frage ich mich, wer in einer Großstadt diesen Formates in so zentralen Lagen mit 4 OGs baut als wäre es in irgend einem Industriegebiet am Stadtrand oder in einer Kleinstadt mit 20 tausend EW? (Ja, ein paar Meter stadteinwärts wird es dann etwas höher - aber warum hat man das nicht durchgezogen oder an der Platzseite wieder aufgegriffen ggf. gar abgesetzt wie beim Haus am Albertplatz in Dresden?)
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Dann könnte Eurowings so langsam mal ihre Flüge auch wieder aufnehmen:
* Köln
* Stuttgart
* Düsseldorf
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OK, dann tritt also alles ein (und auch noch gleichzeitig). Amazon überrascht dann doch immer mal wieder was ihre Expansionsgeschwindigkeit betrifft.
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Verteilzentrum von Amazon wie erwartet im LogPark und nicht am Flughafen: https://www.konii.de/news/demire-en…on-202108105005
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Wollten die nicht neben momox in den Logistikpark Leipzig bauen?
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Ist Amazon wirkl. bereits mit 7 Fliegern pro Tag unterwegs. Wow.
Welche Destinations fliegen die denn alle an?
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Stimmt so nicht ganz.
In einer Meldung vom 24.6.2020 wird tatsächlich darauf Bezug genommen:
https://328.eu/2020/06/dra-de…es-jose-costas/
Steht nichts besonderes drin, außer dass es wie geplant weiter geht.
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Ein paar News rund um Leipzig, die glaube noch nicht erwähnt worden sind:
Relaxadays mietet bis zu 86.000 m² im Segro Logistik Park (B6/A9) an.
https://www.dvz.de/rubriken/logis…ipzighalle.html
Damit wäre dann fast der komplette Standort vermarktet (nur noch 19.000 m² Erweiterungsfläche seien frei). Beim "Airportpark Leipzig Halle" nebenan sieht es aber noch etwas "luftiger" aus. Nachdem Panattoni letztes Jahr den Bau einer 50.000 m² Halle auf 114.000 m² angekündigt hat (Flughafen Leipzig-Halle) stünden noch 60.000 m² mit Bestandsgebäude plus 150.000 m² Erweiterungsfläche im "Angebot" (wobei die Übersicht nicht ganz aktuell scheint: https://www.airportpark-leipzig-halle.de/pages/flaechen.php)
Außerdem:
Amazon will ein Verteilzentrum in Leipzig im Logistikpark Leipzig mit 20.000 m² aufbauen:
https://www.dvz.de/rubriken/logis…ipzighalle.html
Es wird geschrieben, dass sie es auf einer Freifläche in modularer Bauweise errichten wollen. An sich kommt nur die Wiese neben den Bestandsgebäuden in Frage. Laut Website ist diese aber nur 10.000 m² groß (https://www.logistikpark-leipzig.de/vermietung)
Dringend nötig ist das Verteilzentrum so oder so. Wer einmal versucht hat die weißen Transporter zu zählen, die jeden Tag von Dresden (Lampertswalde) Richtung LEI fahren, wird bei ca. 70-100 gelandet sein.
Und schließlich:Die Stadt hat ein 39.000 m² großes Grundstück an der A14 für den Bau eines Autohofs ausgeschrieben (https://www.leipzig.de/news/news/grun…n-und-umfassend). Nördl. von Rhenus blau eingefärbt in der Karte von MartinW (Industrie- und Gewerbeneubauten in und um Leipzig).
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Weiß eigentlich jemand etwas über die Fabrikgebäude am Karl-Heine-Kanal Lützner/Wiprechtstraße?
Ich las nur einmal weiter vorne etwas im Zusammenhang mit Manfred Rübesam.
