Kulturcampus - Neuentwicklung Uni-Campus Bockenheim

  • Die FAZ berichtet über weitere Details aus dem - weiterhin unter Verschluss gehaltenen - Gutachten. Danach müssen jährlich 1,6 Milliarden Liter Grundwasser (= 1,6 Millionen Kubikmeter) abgepumpt und in die Kanalisation eingeleitet werden. Wäre der Eigentümer eine Privatperson oder -unternehmen, würden dafür 2,3 Mio. Euro Gebühren fällig. Das Land, der Noch-Eigentümer, zahlt das nicht.

    Unter diesem Aspekt ist für mich der Erhalt des Juridicums wirtschaftlich wie ökologisch einfach nur unsinnig (von der fraglichen Nutzbarkeit des Gebäudes für die beabsichtigten Zwecke mal abgesehen), obwohl ich es optisch gar nicht mal schlecht finde. Ich bin mal gespannt, ob die regierende Koalition tatsächlich daran noch weiter festhält. Ich hoffe, der Druck wird zu groß.

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    Die Angabe 1,6 Mio. cbm Grundwasser pro Jahr fand ich erstaunlich ( sind da nicht ein paar Nullen verruscht ?) . Würde ja bedeuten: knapp 4.400 cbm pro Tag oder 182 cbm pro Stunde.

    Zum Vergleich: das Wasserwerk von Mainz auf der Petersaue liefert 800 cbm pro Stunde - mit 26 Brunnen .

    Wenn es so ist: warum stellt man nicht in den Keller des Gebäudes eine Aufbereitungsanlage, die das Wasser zu Brauchwasser aufbereitet, und einen grossen Tank - und verwendet es für die Bewässerung der Parks und Strassenbäume ?

    Was auch klar sein sollte: wenn man diese ungeplante Grundwasserentnahme einstellt, wird man wohl die umliegenden Bauwerke ( die U-Bahn Station ?) einem Dichtigkeitstest unterziehen.

  • In demselben Artikel heißt es, die Kosten für die Entwässerung würden sich pro Jahr auf 2,3 Mio € belaufen. Die Gebühr für einen Kubikmeter beträgt laut städtischer Entwässerungssatzung 1,45 €. 2,3 Mio € geteilt durch 1,45 €/m² ergibt 1.586.205 m³, also knapp 1,6 Mio pro Jahr. Aber mir erscheint das auch sehr viel.

  • Das ist extrem viel. Mal kurz überschlagen mit den Zahlen von tunnelklick

    EinheitJahrMonatTagStundeMinuteSekunde
    cbm1.590.000132.5004.35618230,05
    Liter1.590.000.000132.500.0004.356.164181.5073.02550,4

    50l/s bzw. gut 3.000l/m ist schon ein Wort. Ein Feuerwehrschlauch der Größe B (Durchmesser: 75mm) schafft theoretisch bis zu 2.400l/m (Quelle). Und da ist richtig Druck drauf.

    Kann dann weg, wenn gewünscht.

  • Machbarkeitsstudie Umnutzung des Juridicums auf dem Campus Bockenheim

    In einem aktuellen Bericht legt der Magistrat die hier schon erwähnte Machbarkeitsstudie zur Wohnnutzung des Juridicums vor.

    Quelle:

    B_231_2025 vom 27.6.2025

    Anlage 1_technische_Bewertung (ca. 13,3 MB)

    Anlage 2_Umnutzung_Wohnen (ca. 9,6 MB)

  • Folgende Sätze sagen eigentlich alles aus:

    "Aus ökonomischer und ökologischer Sicht ist der Erhalt und Umbau des Hochhauses nicht zu empfehlen."

    "Die Baukosten übersteigen die eines Neubaus, dasselbe gilt für die daraus resultierenden Mieten."

    Das alles extrem kostspielig und aus ideologischen Gründen erhalten zu wollen, kann nicht angehen. Es muss neu bebaut werden, da gibt es doch keine Alternative.

    Zudem: Der Erdbebennachweis zu führen!

  • Die Ergebnisse sind erschütternd. Etwa die Feststellungen zur Bewehrungskorrosion. Es wäre ganz und gar unverantwortlich, auch nur einen Euro an Steuergeld in Erhalt und Umbau dieser Ruine zu verschwenden.

  • Das eindringende Grundwasser und seine bewehrungsschädigende Wirkung sind seit zig Jahren bekannt. Wer nach dem Einsturz der Carolabrücke in Dresden noch nichts dazugelernt hat und weiter herumdoktern möchte, handelt meiner Meinung nach verantwortungslos bezüglich der Ausgabe von Steuergeldern und fahrlässig bezüglich einer Einsturzgefährdung. Also weg mit dem Klotz. Die Trauer um das Monster wird sich bei den meisten Bürgern in Grenzen halten.

  • Man darf gespannt sein was sich letztendlich durchsetzt: wirtschaftliche Vernunft und finanzielles Verantwortungsbewusstsein oder Ideologie. Es spricht ja wirklich alles gegen den Erhalt dieses Gebäudes. Noch nicht mal der letzte Strohhalm "Nachhaltigkeit", der im Zweifelsfall als Argument herhalten muss, kann punkten. Warum der Erhalt gerade dieses Gebäudes für eine kleine aber lautstarke Minderheit so wichtig ist erschließt sich mir nicht, ebenso wenig wie man dieser eine Plattform gibt und einen Erhalt noch immer überhaupt in Erwägung zieht.

  • Also nachdem ich 15 Jahre in diesem Gebäude in der Technik tätig war.... hätte ich diese Ergebnisse auch vorher so vorhergesagt. Ich habe in dieser ZEit so oft in den hintersten Ecken die ganzen Ecken die man jetzt hier im Gutachten auf Bildern sieht täglich gesehen.... die Pumpen die die Millionen Kubik Grundwasser pumpen gesehen und gewartet. Dieses Gebäude war in einem katastrophalen Zustand, schon als ich dort angefangen habe. Schon damals hat man gesagt "Das wird in 2 Jahren eh wenn wir umziehen abgerissen, hier iwrd nichts mehr investiert", schon damals war der Zustand echt übel anzusehen. Seither durfte der Zahn der Zeit nochmal 15 Jahre ungehindert wüten.....

    Ich frage mich wirklich wer überhaupt mit dem Gedanken spielt sowas zu erhalten. Dass man gut gepflegte von der Substanz her gute Gebäude erhält als ROhbau, okay. Aber hier macht doch wie das Gutachten ja auch aussagt nur ein Neubau Sinn. Vorallem muss man ja bedenken, selbst wenn ich das jetzt saniere.... die Grundsubstanz bleibt! Und die Schäden im inneren auch! Ist das danach ein Nachhaltiges Gebäude, das so lange halten wird wie ein Neubau? Ich würde schätzen die Haltbarkeit wird deutlich kürzer sein, ob das am Ende sinnvoll ist.....
    Ich hoffe die Vernunft siegt!

  • Ist es nicht so, dass man einfach das große Bauvolumen des Bestands erhalten will. Ein Neubau muss laut Bebauungsplan viel kleiner werden. Oder irre ich mich hier?

  • Wenn ich das richtige deute sieht der Bebauungsplan 23 bzw. 25m maximalhöhe vor, ja. Das wäre deutlich niedriger als der Bestand. Erstaunlicherweise kommt die Studie beim Verlgeich auf keinen großen Unterschied, trotz ca. 20m weniger Gebäudehöhe.... mit dem Neubau käme man laut diesen Angaben auf 55.000m² BGF, mit dem Bestand auf 59.600m² BGF.

    Wohnfläche soll bei Bestandsnutzung 10.817m² auf 12 Geschossen und bei Neubau 10.150m² bei 7 Geschossen ausmachen. Interessant ist hier auch das zu beheizende Volumen - 64.000m³ im Bestand, 44.000m³ im Neubau. Hier sind einfach die große Höhe der Etagen im Bestand zu beachten. 12 Etagen auf 45m, also fast 4m pro Etage..... Von daher wäre der Verlust an nutzbarem Raum am Ende gar nicht so viel geringer bei Neubau.

  • Machbarkeitsstudie Umnutzung des Juridicums auf dem Campus Bockenheim | neuer Bericht

    Wie tunnelklicks Beitrag weiter oben andeutete gibt es nun seit kurzen einen neuen Bericht der neue Details zum weiteren Vorgehen hinsichtlich der Entscheidungsfindung enthält.

    Die Untersuchungsberichte bestehend aus der Anlage 1 und 2 waren wohl im Sinne eines angestrebten Umbaues für eine Umnutzung nicht endeutig genug, sodass nun ein "Zukunftslabor Juridicum" stattfinden soll.

    Sollte die "Erprobung" erfolgreich verlaufen, dann könnte dieses "ergebnisoffene" Vorgehen in Zukunft die "(Um)Baukultur" auch bei anderen Bestandsgebäuden möglicherweise ändern.

    Termine:

    • 15.01.2026 - Workshop

    • 19.02.2026 - Workshop

    • 16.04.2026 - Workshop

    • 07.05.2026 - Workshop

    • 24.09.2026 - Abschlussveranstaltung

    "Weitere Termine zur Einbindung der Öffentlichkeit werden noch definiert und entsprechende Formate erarbeitet. Es wird diverse Möglichkeiten geben, auch über die Stakeholder-Beteiligung hinaus, Stimmen und Meinungen aus der Bevölkerung aufzunehmen."

    Eingeladenes Stakeholder-Panel:

    • Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur (HMWK Hessen)

    • Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

    • Offenes Haus der Kulturen e.V.

    • Ortsbeirat 2

    • Hochschule für Musik und darstellende Kunst (HfMDK)

    • Frankfurt LAB - das Musik-, Theater- und Tanzlabor der Moderne für Frankfurt RheinMain e.V.

    • ABG FRANKFURT Holding GmbH

    • Dezernat III, Planen und Wohnen der Stadt Frankfurt am Main

    • Römer-Fraktionen:

    xxx~ BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

    xxx~ SPD

    xxx~ Volt

    xxx~ CDU

    xxx~ FDP

    xxx~ Die Linke

    Leitendes Expert:innen-Panel für die Themen

    ~ Wirtschaftlichkeit und Gemeinwohl:

    xxx• Gabu Heindl, Professorin an der Universität Kassel und Leiterin von GABU Heindl Architecture, Wien

    xxx• Niclas Schneider, Vorstand der Lang & Cie Real Estate AG

    ~ Nachhaltigkeit und Lebenszyklus:

    xxx• Nicole Zahner, Statikerin, Dipl. Bau-Ing. ETH, Studio C Berlin

    xxx• Horst Peseke, Dipl. Ing. Tragwerksplanung, Betoninstandsetzung: Bestand, Denkmäler; Bollinger+ Grohmann Ingenieure

    ~ Räumlicher und funktionaler Kontext:

    xxx• Verena Brehm, Professorin Universität Kassel, Partnerin des Planungsbüros CITYFÖRSTER

    xxx• Thomas Meurer, Professor an der Technischen Hochschule Mittelhessen

    Arbeit und Dokumentation

    "Im Zukunftslabor arbeiten sechs Expert:innen unterschiedlicher Disziplinen in einem Workshop-Format über ca. 6 Monate an den oben genannten Entwicklungsvarianten und betrachten diese aus unterschiedlichen Perspektiven. Das eingeladene Stakeholder-Panel wird a den Workshops zeitweise teilnehmen, um die Erkenntnisse mit den Expert:innen diskutieren zu können."

    "Die Arbeit sowie die Ergebnisse des Zukunftslabor werden regelmäßig auf einer Projekt-Homepage präsentiert. Zudem erarbeitet das beauftragte Forschungsinstitut in Zusammenarbeit mit den Expert:innen eine Abschlussdokumentation. Diese soll Textbeiträge zu den einzelnen Varianten und Betrachtungen enthalten, den Prozess dokumentieren sowie eine fachliche Empfehlung als Entscheidungsgrundlage erarbeiten."

    Begründung

    "Die bisher vorliegende Machbarkeitsstudie ist ein Baustein und wird als Zwischenergebnis gewertet. Sie bildet eine wichtige Basis für weitere fachlich Debatten. Die Studie enthält u.a. die Erkenntnis, dass das Bestandsgebäude aus zwei Teilen besteht - dem Juridicum und dem Mehrzweckgebäude - und dass ihr Zustand grundsätzlich einen Erhalt und eine Umnutzung ermöglicht. Das Juridicum scheint für eine Umnutzung in Wohnen besser geeignet als das Mehrzweckgebäude. Mit der Prämisse, das gesamte Gebäude in Wohnen umzubauen, ist diese Entwicklung wirtschaftlich nicht darstellbar. Darüber hinaus liefert die vorliegende Machbarkeitsstudie wertvolle Grundlagen, indem sie die technische Umsetzbarkeit einer Umnutzung des Juridicums bestätigt und wesentliche bauliche Parameter wie Tragfähigkeit und Erweiterungsmöglichkeiten positiv bewertet. Sie berücksichtigt jedoch ausschließlich wirtschaftliche und bautechnische Kriterien und lässt damit zentrale Aspekte wie räumlich-funktionale, soziale, ökologische und gemeinwohlorientierte Wirkungen sowie alternative Nutzungs- und Förderoptionen unberücksichtigt."

    "Dies zeigt, dass es bei näherer Betrachtung noch viele offene Fragen gibt, die es zu klären gilt. Deshalb ist eine vertiefende, interdisziplinäre Betrachtung erforderlich, wie sie im Rahmen des Zukunftslabors vorgesehen ist. Nur so kann eine ganzheitliche Entscheidungsgrundlage geschaffen werden."

    Quelle der Zitate: B_455_2025 vom 05.12.2025

  • Neubau Jüdische Akademie

    Mehr als ein Jahr ist seit dem letzten Update vergangen. Der Neubau ist seitdem ordentlich vorangekommen.

    6636_juedische_akademie.jpg

    Außen weitgehend fertig ist der Altbau-Teil der Akademie.

    6637_juedische_akademie.jpg

    Hofseite:

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    Aus der Nähe sieht man, dass der Neubau gedämmt ist, die Fassadenoberfläche aber noch fehlt. Aus größerer Distanz ist dies nicht zu erkennen, und besser wird es nicht, wenn die großen Bäume demnächst belaubt sein werden.

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    Bilder: Schmittchen

  • Abbruch oder Umnutzung des Juridicums?

    Der von linken Parteien dominierte Magistrat vermochte es bekanntlich nicht, die bereits vorliegenden Untersuchungen zum baulichen Zustand des Juridicums zu akzeptieren (oben #366 ff.) Diese kamen zu dem eindeutigen Ergebnis, dass der Erhalt und Umbau des Hochhauses aus ökonomischer und ökologischer Sicht nicht zu empfehlen ist. Stattdessen wurde ein "Zukunftslabor Juridicum" initiiert (oben #374).

    Jetzt liegt dessen Abschlussbericht vor. Zu einem eindeutigen Ergebnis kommt das "Zukunftslabor" freilich nicht. Vielmehr soll die Sache ungeachtet der an sich eindeutigen Erkenntnislage weiter verzögert, verkompliziert und verteuert werden. Mit einem "Architektinnen-und-Architektenwettbewerb", der "beide Entwicklungsrichtungen" vergleichbar machen soll.

    Die heutige Pressemitteilung der Stadt:

    Zukunft des Juridicums: Abschlussbericht empfiehlt vertiefte Prüfung von Weiterbauen im Bestand und Neubau

    ffm. Das „Zukunftslabor Juridicum“ ist abgeschlossen. Am Mittwoch, 16. September, wurde der Abschlussbericht im Studierendenhaus auf dem Campus Bockenheim vorgestellt und öffentlich diskutiert. Sechs unabhängige Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen haben darin vier Szenarien für die Zukunft des Juridicums untersucht. Zwei Entwicklungsrichtungen sollen nach ihrer Empfehlung weiterverfolgt werden: das Weiterbauen im Bestand mit Mischnutzung sowie Abriss und Neubau mit Mischnutzung.

    Der Bericht zeigt, dass das bestehende Juridicum grundsätzlich weiterbaufähig ist. Für den Erhalt sprechen unter anderem der gute Zustand der Tragstruktur, erhebliche Lastreserven sowie die Eignung für unterschiedliche Nutzungen und flexible Grundrisse. Es wurde auch deutlich, dass die vorhandene Tiefgarage unabhängig vom Juridicum abgerissen werden kann. Ein Neubau bietet hingegen größere planerische Freiheit bei Baukörper, Nutzung, Erschließung und Gestaltung. Aus ökologischer Perspektive bewertet das Gremium aus Expertinnen und Experten einen Abriss kritisch. Ein Neubau müsste daher gegenüber dem Weiterbauen im Bestand einen funktionalen, städtebaulichen und ökologischen Mehrwert nachweisen.

    Architektinnen-und-Architektenwettbewerb soll konkrete Lösungen vergleichbar machen

    Die Expertinnen und Experten empfehlen als nächsten Schritt die Durchführung eines Architektinnen-und-Architektenwettbewerbs, der beide Entwicklungsrichtungen berücksichtigt. Weiterbauen im Bestand und Neubau sollen anhand konkreter Entwürfe untersucht und miteinander verglichen werden. Ziel ist es, gemeinsam mit der ABG als künftige Eigentümerin des Grundstücks die überzeugendste Lösung für den Standort zu finden und eine belastbare Grundlage für die weitere Entscheidung zu schaffen. Demnach könnte bis Ende 2026 eine Entscheidung über das weitere Vorgehen getroffen und die Entwürfe im ersten Halbjahr 2027 erarbeitet werden.

    Mischnutzung für beide Varianten

    Unabhängig davon, ob das Juridicum erhalten oder durch einen Neubau ersetzt wird, empfiehlt das Gremium aus Expertinnen und Experten eine Mischnutzung. Neben Wohnen sollen kulturelle, soziale, gewerbliche und bildungsbezogene Angebote berücksichtigt werden. Von einer reinen Wohnnutzung des Bestands und des Neubaus rät das Gremium mit Blick auf die Lage, die unterschiedlichen Nutzungsbedarfe auf dem Kulturcampus sowie die Anforderungen an Öffentlichkeit und Durchlässigkeit ab.

    Das Zukunftslabor war als ergebnisoffener und interdisziplinärer Prozess angelegt. Sechs Expertinnen und Experten aus Stadtplanung, Architektur, Tragwerksplanung, Nachhaltigkeit und Immobilienwirtschaft untersuchten die unterschiedlichen Szenarien. Wissenschaftlich begleitet und moderiert wurde der Prozess durch das Frankfurter Forschungsinstitut FFin der Frankfurt University of Applied Sciences. Zwischenergebnisse wurden in Workshops mit weiteren Institutionen und Stakeholdern diskutiert. „Ziel war es, Chancen, Risiken und Zielkonflikte transparent zu machen und nachvollziehbare Bewertungsmaßstäbe für die weitere Entscheidung zu entwickeln. Diesen Auftrag hat das Zukunftslabor erfüllt“, sagt Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen, Wohnen und Personal.

    Weitere Informationen zum „Zukunftslabor Juridicum“ finden sich unter frankfurt-university.de/zukunftslabor. Weitere Informationen zum Kulturcampus Bockenheim gibt es unter Stadtplanungsamt: Kulturcampus Bockenheim – Ein innovativer Transformationsprozess.

  • Was nicht sein kann, was nicht sein darf. Ich mag das Juridicum als Gebäude sehr, aber der ständige Wassereintritt und das dadurch notwendige Abpumpen und Ableiten in die Kanalisation ist weder ökologisch noch ökonomisch vertretbar.