Die FAZ berichtet über weitere Details aus dem - weiterhin unter Verschluss gehaltenen - Gutachten. Danach müssen jährlich 1,6 Milliarden Liter Grundwasser (= 1,6 Millionen Kubikmeter) abgepumpt und in die Kanalisation eingeleitet werden. Wäre der Eigentümer eine Privatperson oder -unternehmen, würden dafür 2,3 Mio. Euro Gebühren fällig. Das Land, der Noch-Eigentümer, zahlt das nicht.
Unter diesem Aspekt ist für mich der Erhalt des Juridicums wirtschaftlich wie ökologisch einfach nur unsinnig (von der fraglichen Nutzbarkeit des Gebäudes für die beabsichtigten Zwecke mal abgesehen), obwohl ich es optisch gar nicht mal schlecht finde. Ich bin mal gespannt, ob die regierende Koalition tatsächlich daran noch weiter festhält. Ich hoffe, der Druck wird zu groß.



