Beiträge von homer092

    Dekoratives Anführungszeichen

    Nachdem in den letzten Monaten die Vorbereitungsarbeiten (z.B. Kampfmittelsondierung, Logistikgleis, Ausbau alter Bahnanlagen pp) stattfanden, beginnt Anfang Oktober, also im Prinzip nächste Woche, der Bau einer Spundwand in der Ostparkstraße.

    Die Arbeiten sind sogar schon in vollem Gange. Hatte leider keine Zeit für Fotos - aber als ich gestern dort vorbei kam war die Ramme schon im Einsatz, dahinter Tieflader ich vermute mit Anlieferung der Spundelemente.

    Auch sonst reges Treiben, viele Bagger, LKW & Co, an der Zufahrt zum Bahngelände wurden letzte Woche Rohre verlegt, ich nehme an Wasser/Abwasser für die Baucontainer?

    Die Abwehrbrunnen wurden wohl auch fertiggestellt, insgesamt 6 Stück, davon 1x Howaldtstraße, 3x Ostkar-von-Miller STraße und die restlichen 2 Stück am Hafenpark. Die komplette Technik in Containern steht angeschlossen für den Ernstfall bereit.

    Der in der Howaldtstraße wurde als Q/T Brunnen ausgeführt, also sowohl in der Tertiär als auch der Quartär Schicht ein Brunnen. Nötig sind diese aufgrund der ehemaligen Tankstelle in der Ostendstraße, hier ist das Risiko hoch, dass Schadstoffe aus dem Boden ins Grundwasser gelangen, scheinbar ist der Boden unter dem Grundstück bis auf 8m tiefe belastet.

    In der Howaldtstraße wurde neben einer vor einiger Zeit gebohrten Trinkwasser-Messstelle jetzt Kampfmittel sondiert.

    Anschließend rückte Bohrgerät an. Hier wurden nun zwei Löcher gebohrt, nach dem was man an Rohren ins Loch gelassen hat ca. 25m tief.

    An dieser Stelle entsteht ein Abwehrbrunnen / Schutzbrunnen. Es wird im Rahmen der nordmainschen S-Bahn kein Grundwasser abgesenkt, aber im Falle einer Kontaminierung des Grundwassers sind Abwehrbrunnen vorgesehen um das Wasser abzupumpen und zu reinigen.

    Neben dem Brunnen in der Hohwaldtstraße werden laut Bahn insgesamt 6 solcher Brunnen auf öffentlichem Grund und weitere auf privatem Grund gebohrt. U.a. in der Horst-Schulmann-Straße, der Oskar-Miller-Straße und der Mayfahrtstraße. Die letzten zwei scheinen schon fertig zu sein, hier stehen schon Container mit Technik herum die an die Bohrungen angeschlossen sind, wie auch in der Howaldtstraße.

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    Also geht es bei den Läden/LOkalen um Flächen im neuen HPQ Offices?
    Und die Freiflächen.... ich könnte mir vorstellen, dass man hier eine befristete Genehmigung für einen Außengarten erteilt hat, um bei eventuellen Problemen sich den Ausschluss einer Verlängerung vorzubehalten. Ist denke ich einfacher zu sagen die 5 Jahre sind um es gibt keine Verlängerung, statt irgendwas kündigen zu müssen.

    Wenn ich das richtige deute sieht der Bebauungsplan 23 bzw. 25m maximalhöhe vor, ja. Das wäre deutlich niedriger als der Bestand. Erstaunlicherweise kommt die Studie beim Verlgeich auf keinen großen Unterschied, trotz ca. 20m weniger Gebäudehöhe.... mit dem Neubau käme man laut diesen Angaben auf 55.000m² BGF, mit dem Bestand auf 59.600m² BGF.

    Wohnfläche soll bei Bestandsnutzung 10.817m² auf 12 Geschossen und bei Neubau 10.150m² bei 7 Geschossen ausmachen. Interessant ist hier auch das zu beheizende Volumen - 64.000m³ im Bestand, 44.000m³ im Neubau. Hier sind einfach die große Höhe der Etagen im Bestand zu beachten. 12 Etagen auf 45m, also fast 4m pro Etage..... Von daher wäre der Verlust an nutzbarem Raum am Ende gar nicht so viel geringer bei Neubau.

    Es wurde auch wirklich Zeit, dass sich an diesem Schandfleck etwas tut! Der Abriss der alten Bahnhofsgebäude waren ein wichtiger Schritt, die Schaffung von Barrierefreiheit ein noch wichtigerer Schritt. Schade finde ich nur, dass es ein "Stückwerk" bleibt. Auch wenn die spätere S-Bahn kommt, sehe ich keine klare Struktur und Verbindung aller drei Verkehrswege. Wenn ich von der Regio in die spätere S-Bahn möchte müsste ich stand jetzt die Treppe in die Unterführung... dort einige Stufen wieder hoch und dann zum nächsten S-Bahn Eingang. Gleiches beim Aufzug von Rgio in die U-Bahn, wie ich das auf den Plänen sehe geht der Aufzug nur bis in die Unterführung, nicht bis in die U-Bahn? Heißt auch hier, die Rampe hoch und zum nächsten Aufzug.

    Alles besser als der IST-Zustand, von daher großes Lob, dass das jetzt so schnell passiert. Ich hätte mir trotzdem ein Gesamtkonzept gewünscht, dass eine gemeinsame Verbindung ermöglicht.

    Also nachdem ich 15 Jahre in diesem Gebäude in der Technik tätig war.... hätte ich diese Ergebnisse auch vorher so vorhergesagt. Ich habe in dieser ZEit so oft in den hintersten Ecken die ganzen Ecken die man jetzt hier im Gutachten auf Bildern sieht täglich gesehen.... die Pumpen die die Millionen Kubik Grundwasser pumpen gesehen und gewartet. Dieses Gebäude war in einem katastrophalen Zustand, schon als ich dort angefangen habe. Schon damals hat man gesagt "Das wird in 2 Jahren eh wenn wir umziehen abgerissen, hier iwrd nichts mehr investiert", schon damals war der Zustand echt übel anzusehen. Seither durfte der Zahn der Zeit nochmal 15 Jahre ungehindert wüten.....

    Ich frage mich wirklich wer überhaupt mit dem Gedanken spielt sowas zu erhalten. Dass man gut gepflegte von der Substanz her gute Gebäude erhält als ROhbau, okay. Aber hier macht doch wie das Gutachten ja auch aussagt nur ein Neubau Sinn. Vorallem muss man ja bedenken, selbst wenn ich das jetzt saniere.... die Grundsubstanz bleibt! Und die Schäden im inneren auch! Ist das danach ein Nachhaltiges Gebäude, das so lange halten wird wie ein Neubau? Ich würde schätzen die Haltbarkeit wird deutlich kürzer sein, ob das am Ende sinnvoll ist.....
    Ich hoffe die Vernunft siegt!

    Mod: Zum Spatenstich für die Nordmainische S-Bahn


    Da bin ich ja schon etwas überrascht, nach bisheriger Aussage sollte es ja erst Anfang 2026 mit den eigentlichen Arbeiten losgehen. Aber wenn jetzt schon so großes Gerät vor Ort ist scheint es ja doch schon früher loszugehen. Wo steht das gute Stück denn? Ist das der Bereich in dem der Trog gebaut wird?

    Das Gutachten sagt nichts, was ich nicht hier vor Ewigen Zeiten selbst schonmal erklärt habe. Damals wurde ich hier von mehreren FOren-Mitgliedern angegangen, dass das Schwachsinn sei. Sowohl der Wassereintritt als auch Setzungen im Gebäude, bei denen es zu einem deutlichen Absatz im Boden der Untergeschosse und des Erdgeschosses kam habe ich hier schon kommuniziert. Mit viel Gegenwind und blöden Kommentaren. Ich habe 20 Jahre die technischen Anlagen in diesem Gebäude betreut, ich kenne jeden Riss und jede Pumpe in diesem Haus. Dass die Bausubstanz eine Katastrophe ist, ist keine Überraschung.

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    Meine Vermutung war richtig, das Fundament auf der Straße war für eine Sichtschutzwand. Konnte man beim letzten bauabschntit noch alles beobachten, möchte man hier Zuschauer wohl komplett ausschließen.

    Erstaunlich was für ein Aufwand für Sichtschutzwände betrieben wird, seit 2 Wochen ist man nonstop dabei Fundamente zu gießen und Stahlpfosten aufzustellen um alles abzuriegeln. Heute ist man dabei die Unterkonstruktion selbst bis in die 3. Etage der Container anzubringen.

    Ein Blick in die Baugrube ist nicht mehr möglich, nachdem gestern mehrere LKWs mit Stahl abgeladen wurden, scheint es dort aber voran zu gehen. Gerade bei dieser komplex gestalteten Bodenplatte mit ihren vielen Vertiefungen hätte mich deren Aufbau wirklich mal interessiert.

    Vorallem, dass man sich für die bevorstehende Logistik so einschränkt erschließt sich mir nicht. Zwischen Mauer und Kranplatz passt mit Mühe ein LKW durch, dort sind schon die ersten Ecken aus dem Beton geplatzt durch anstöße beim rangieren..... wird noch lustig wenn hier die nächsten Monate Stahl, Beton und Betonpumpe rangieren....

    Ich begrüße natürlich diese Baumaßnahme, die längst überfällig war. Was ich mich jedoch frage, wieso saniert man diesen runtergekommenen Bahnhof nicht einmal komplett im Zuge des Neubaus der nordmainschen SBahn? Da hätte ich so ein Projekt eher drin gesehen. Der Bahnhof insgesamt ist ja wirklich alles andere als schön. Aber immerhin in Sachen Barrierefreiheit super Nachrichten!

    2025-02-24_Hafenpark.jpgBin ja mal gespannt was man hier mit diesem Fundament anstellt. Dachte erst hier kommen weitere Baucontainer hin wie auch zwischen den beiden Baufeldern bereits erfolgt. Das Fundament erstreckt sich nun aber die gesamte Länge des Baufeldes. Da hier auch Palettenweise Pfosten wie für Schallschutzwände liegen scheint es als wird hier eine Wand hochgezogen.... Schallschutzwand in diese Richtung macht relativ wenig Sinn, für einen reinen Sichtschutz ein ganz schöner Aufwand.

    Laut Stadt sollte die Straße eigentlich inkl. Radweg komplett gesperrt werden für die Baumaßnahme. Mal sehen was das wird. Der erste Tieflader inkl. Mobilkran die heute für den aufbau des dritten Kranes anrückten waren jedenfalls schon schwer am Fluchen, weil man zwischen K3 und diesem Fundament nur schwer durch kam. Super Bedingungen für die anstehende Logistik eines solchen Projektes.

    Gibt es auf der Molenspitze denn schon Pläne wann hier ein Baubeginn möglich ist? Eine Verkehrserschließung stelle ich mir hier auch sehr schwierig vor, die in den Visualisierungen zu sehende Zufahrt würde sos nur funktionieren, wenn man neues Ufer am Main schafft.
    So sehr ich dieses Projekt auch ablehne, bin ich dennoch auf den Bau sehr gespannt, definitiv ein herausforderndes Projekt.

    Ist ja kein neuer Trend, dass tendenziell die angemietete Fläche pro Mitarbeiter kleiner wird, darüber hat speziell auf Frnakfurt bezogen auch die FR mit Bezug auf Makler schon häufiger berichtet. Ich denke das wird auch nicht so schnell anders, wirtschaftliche Lage, Inflation, internationale Konflike, Politische lage... denke das spiegelt sich auch hier in Frankfurt wieder. Könnte mir auch vorstellen, dass Homeoffice / mobiles arbeiten hier eine Rolle spielt, kenne im persönlichen einige Mittelständler die masiv verkleinert haben v.a. wegen Homeoffice & Co. Aber natürlich sinkt auch die Fläche die man im Büro hat.... wo es früher ein geräumiges Büro für 1-3 Mann gab gibts heute Großraumbüro oder sehr kleine Einzelbüros, da hat sich auch bei uns sehr viel gewandelt in den Neubauten.


    Nichts desto trotz muss man erwhnen, dass aktuell ~11,6% der Frankfurter Büroflchen leer stehen, gut 1,2 Millionen Quadratmeter. Ob es da noch zusätzlich neue Flächen braucht oder man die bestehenden nicht besser ausnutzen sollte sei mal dahin gestellt.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Im Vergleich zu einer Dauerbrache oder auch zur einst geplanten und mittlerweile nicht mehr zeitgemäßen „Shopping Mall auf der grünen Wiese“ wäre ein Zuzug von ING-Diba eine zusätzliche Stärkung der ohnehin florierenden EZB-Umgebung.

    Naja, eine "Stärkung" inwiefern.... Es wird im Ostend den Druck auf die Mieten sicher eher weiter erhöhen, die jetzt shcon kaum leistbar sind. Wer im Ostend mal auf dem Heimweg von kita & Co. versucht hat einkaufen zu gehen wird in den letzten Jahren gemerkt haben, dass es keinen Spaß mehr macht und man schon echt überlaufene Läden überall hat. Gleiches gilt für Grünflächen & Co und den Verkehr. Ich denke nicht jeder Anwohner - insbesondere die alteingesessenen - sind hiervon begeistert.

    Und wenn man noch bedenkt, dass 11,6% und damit über eine Millionen QM Büroflche in Frankfurt leer stehen halte ich weitere Bürofläche bei extremer Wohnungsnot für mehr als fragwürdig. Und bestehende Büroflächen in Wohnraum umwidmen ist ja wie verschiedene Projekte gezeigt haben auch alles andere als bezahlbar bzw. teurer als Neubau.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Der seit Fertigstellung der Baugrube ruhende Bau der "HPQ Offices" wird ab dem kommenden Februar fortgesetzt.

    Da war meine Vermutung ja doch richtig! Auf der Straße vor der Baugrube und auch auf dem Baufeld selbst wurden in den letzten Wochen neue Markierungen / Vermessungen gemacht. Nachdem gestern bereits die HWB arbeiten an der Entwässerung vorgenommen hat, wurden heute erste Materialcontainer angeliefert, außerdem ist man dabei die Baustromversorgung aufzubauen.

    Auch wurden heute Halteverbotsschilder ab 03.02. aufgestellt, Ich bin gespannt wie man hier vorgeht - Nach Aussage der Stadt vor ca. 1,5 Jahren hieß es bereits, dass die Eytelweinstraße für die Baumaßnahmen komplett zugemacht wird.

    Sehe ich genauso, ich war tatsächlich im ersten Moment schockiert und habe gehofft es ist nur ein Darstellungsfehler oder irgend ein altes Bild.... gab ja schon einige schlimme Entwürfe zu dem Projekt, aber das zuletzt als final feststand fand ich okay. Aber so.... wirklich grausam. Generell wird es meinen Eindruck den ich bisher von diesem Projekt habe noch verschlimmern. Sowohl die Wohntürme als auch das Offices wird das Viertel und insbesondere den Bereich Hafenpark als "Naherholungsgebiet" massiv abwerten. Ich fürchte beim noch anstehenden Bau auf der Molenspitze wird es nicht besser werden, wobei ich hierzu lange nichts gehört habe.

    Mittlerweile haben die Leitungsarbeiten als "Vorarbeiten" begonnen, in der Ostparkstraße werden u.a. Gas- und Wasserleitungen verlegt. Die Arbeiten sollen bis November laufen, auch in der Ostbahnhofstraße.

    Nach einem Artikel in der FR sollen die eigentlichen Arbeiten an der Baugrube dann bis Mitte 2025 beginnen. Ursprünglich hieß es ja mal Anfang 2024. Bisher scheint der Auftrag noch nicht vergeben zu sein, zumindest heißt es dort zum genauen Zeitplan "sobald der Auftrag vergeben ist".

    Bleibt also weiter spannend.