Beiträge von WOVA1

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    Vermutung: es erleichert die Reisebuchung des Top-Managements bei den internationalen Investoren, wenn die Bezeichnung des Rechenzentrums den IATA-Code des nächsten Flughafens hat ( falls man mal nachgucken will, ob die Bauarbeiten wirklich im Zeitplan sind ).

    OFF 1 wäre schlecht - würde nach Omaha / Nebraska führen, LAN 1 nach Lansing / Michigan, HOF 1 nach al-Hofuf in Saudi-Arabien.

    Und durchnummerieren wäre auch nicht gut - FRA 593 würde vielleicht bei den Banken Zweifel wecken, ob der Kredit so sicher ist.. 😁

    Gleichzeitig endet in Hofheim eine 120jährige Industriegeschichte - auf dem Gelände von Polar Mohr an der Hattersheimer Strasse sind die Abrissbagger unterwegs. Die FNP berichtete Link FNP: buergermeister-schwingt-den-bagger-polar-gelaende-in-hofheim-wird-abgerissen

    Polar-Mohr ging im August 2022 in Insolvenz. Man kann sagen: nach langer Krankheit an den Lieferketten-Problemen der Covid-Pandemie verschieden. Man hatte zwar Aufträge, bekam die Maschinen aber nicht vom Hof, weil immer irgendwelche Elektronik-Teile fehlten.

    Das (aus besseren Tagen recht große) Gelände wurde an die Projektgesellschaft HORN GmbH aus Kelkheim verkauft. Dort sollen ein Hotel, bis zu 400 Wohnungen ( wohl auch 87 Sozialwohnungen) eine Kita und Senioreneinrichtungen entstehen. Wobei wohl 16.000 qm Grund als Infrastrukturausgleich kostenfrei an die Stadt Hofheim übertragen wurden. Also praktisch ein neuer Stadtteil. Der Vertriebsstart für die ersten Wohnungen ist wohl schon erfolgt (Link pghorn.de/city-quartier-hofheim/ ).

    Die Maschinenbau-Gesellschaften gingen an ein österreichisches Privat-Equity-Unternehmen und sollten in dem neuen Gewerbegebiet 'In der Lach' in Diedenbergen bis 2026 ein neues. kompaktes Werk erhalten. Das wurde dann im Juli 2025 obsolet, als die Heidelberger Druckmaschinen AG die Technologie, Patente und Markenrechte erwarb. Die Kooperation gab schon seit den 1950ziger Jahren - Heideldruck war schon lange der wichtigste Vertriebsweg.

    Fertigung und Entwicklung verblieben als PCT ( Polar Cutting Technolgies) bei dem Privat-Equity-Unternehmen. Im April 2026 ging dieser Rest dann wieder in die Insolvenz und wurde im Juli 2026 ebenfalls von Heideldruck gekauft. Jetzt sollen noch 120 Beschäftigte bis Januar 2027 auf dem südlichen Teil des Geländes die Restaufträge abarbeiten - danach ist in Hofheim Schluß. 2022 waren es noch 350 Leute . Die Produktion wird dann in die Standorte der Heideldruck integriert. Was vermutlich bedeutet, daß der größte Teil in China landet.

    OK - Strukturwandel gab es schon immer, trotzdem traurig. Aber allzuviel klassische Industrie gibt's nicht mehr im Rhein-Main-Gebiet. Ob man von Rechenzentrumskisten wirklich leben kann ?

    In Norwegen baut man seit 2018 an einem Strassentunnel, der den Boknafjord unterqueren soll und die Strecke zwischen Stavanger und Bergen 'fährfrei' machen soll. Die Daten sind beeindruckend: Länge 27 Km mit zwei Röhren a 2 Fahrspuren, tiefste Stelle 390 Meter unter dem Meeresspiegel. Zur Anbindung einer im Fjord liegenden Insel soll dann auch eine ziemlich komplexe Auf/ Abfahrt mit zwei Kreiseln in 250 Meter Tiefe geben. Im Jahr 2033 soll er fertig sein.

    Die Kosten sollen 20,6 Mrd. NOK betragen (Stand 2020) . Klingt fast zu günstig - wären dann so 1,9 Mrd. EUR.

    Interessant ist auch die Finanzierung - 40% der Kosten trägt der Staat, der Rest soll über Mautgebühren finanziert werden

    Einzelheiten via Wikipedia ( Link: wikipedia.org/wiki/Rogfast ) oder über die offizielle Projektseite ( natürlich in Norwegisch) Link vegvesen.no/vegprosjekter/europaveg/e39rogfast/.

    Essenheim - Neue Mitte

    ( zuletzt #7 )

    Da feierte man Mitte 2024 den ersten Spatenstich. Nur leider: es entstand eine Tiefgarage mit 10 Plätzen am unteren Ende des Grundstücks - dann zogen die Bauarbeiter wieder ab. Der Rest blieb die Schottersteppe und Parkplatz.

    Zwei Jahre später ( am 11.08.26) verhandelte der Ortsgemeinderat Essenheim über eine neue Entwurfsplanung des Investors ( der ist wohl Fischer & Co. GmbH & Co. KG , Mainz). Danach soll es statt 14 Wohnungen derer 22 geben - die Wohn- und Geschäftsgebäude sollen ein zusätzliches Vollgeschoß bekommen. Der vorgesehene Dorfplatz soll etwas niedriger ( 20 cm ) angelegt werden und etwas kleiner werden. Auch nett: für mehr Wohnungen braucht man auch mehr Parkplätze. 15 davon sollen am Friedhof entstehen , so 200 Meter entfernt. Aber ein ganzes Stück höher - Essenheim liegt an einem Hang.

    So richtig passt dies meine Meinung nach nicht zur umliegenden Bebauung.

    Bedeutet natürlich eine Änderung des Bebauungsplans, die im vereinfachten Verfahren durchgezogen werden soll. Die Grünen-Fraktion im Gemeinderat hat dagegen gestimmt - und der Dorf-und Geschichtsverein macht dagegen mobil. Irgendwelche Visualisierungen finden sich bisher nicht im Netz - nur eine Volumenskizze auf der Facebook-Seite des Dorf-und Geschichtsvereins ( Link: Facebook ).

    Das wir wohl noch eine Weile dauern, bevor da gebaut wird. Wenn man Pech hat, weht ein Samen einer seltenen Pflanzenart vom Mainzer Sand herüber - dann hat man ein Naturschutzgebiet als Ortsmitte..

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    Im Gestaltungsplan zum Planfeststellungsbeschluss ( Link: lbm.rlp.de/../mainz-strassenbahnausbau-binger-strasse-teilprojekt-1) sind auf der Nordseite der Binger Strasse auf dem Streifen zwischen Fahrbahn und Radweg acht Bäume vorgesehen. Vermutlich einer dort, wo auf der ersten Bild in #68 das Baustellenschild steht - da ist eine Aussparung im Pflaster.

    Aber allzu hoch oder breit dürfen die Bäume nicht werden - die Oberleitung für die Strassenbahn ist ziemlich nah. Eine Allee wird das nicht.

    Eine andere interessante Frage in dem Eck wird werden, was mit dem mäßig hübschen Klotz des Sparkassen-Gebäudes passieren wird. Das nimmt ja so etwa zwei Drittel des Karrees ein und wird ab 2028 (mindestens zu großen Teilen) leer stehen - die Sparkasse baut ja am Heiligkreuz-Areal neu.

    Strassenbahn-Bau in der Binger Strasse

    (zuletzt #61)

    Bis auf einzelne Baustellenschilder und Warnbaken ist man fertig - so sieht es jetzt aus:

    Optisch dominieren die Radwege:

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    Hier mal mit Betrieb:

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    Auch eine hübsche Idee - Radfahrer bitte rechts warten, um nach links zu fahren ( kenn ich als Autofahrer eher aus mediteranen Gegenden) . Ob es funktionieren wird ?

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    Beifang:

    Das Stellwerks-Gebäude der Bahn von der Alicenbrücke aus ( zuletzt #60) - da sieht der Rohbau fast fertig aus:

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    PS: alle Bilder von mir.

    Alter jüdischer Friedhof Judensand ( an der Mombacher Strasse )

    ( zuletzt #336 )

    Das Besuchszentrum "Sali-Levi-Haus" ist fertig und wurde am letzten Sonntag eröffnet - es sieht mit der Kombination von Metall und warmen Holztönen doch etwas anders aus, als auf den Visualisierungen.

    Ansicht von Süden ( Paul-Denis-Strasse ) :

    t9bc5dn5.jpg

    Ansicht über die Terrasse - die Terrasse dürfte ein Geheimtipp werden, wenn man in dem Stadtteil ein ruhiges Plätzchen sucht.

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    Und vom Verbindungsweg zur Mombacher Strasse:

    l5n9ukxf.jpg

    Die Sache mit der Eibenhecke rund um den Friedhof scheint nicht zu funktionieren - oben am Denkmal-Friedhof scheinen die Pflanzen noch zu wachsen:

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    Unten an der Mombacher Strasse sieht es eher nach "Bitte einmal neu pflanzen" aus:

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    Eigentlich verwunderlich - Eiben sind doch ziemlich robust.

    PS: alle Bilder von mir.

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    Da gibt es auch eine ganz offizielle Projektbeschreibung auf der Webseite der Autobahn GmBH - Link autobahn.de/planen-bauen/projekt/ersatzneubau-des-ueberfuehrungsbauwerks-a648-im-autobahndreieck-eschborn .

    Danach gibt es erstmal eine ( vermutlich formschöne ) Behelfsbrücke mit verengten Fahrstreifen - die gegenwärtige Brücke stammt wohl von 1970. Das Projektende wird mit Ende 2031 (!) angegeben. Wie es so schön heißt:

    Dekoratives Anführungszeichen

    Die Planung des Ersatzbauwerkes dauert noch an. Die Schäden am bestehenden Bauwerk lassen jedoch keinen längeren Aufschub zu, sodass zunächst eine Behelfsbrücke neben dem Bestandsbauwerk errichtet wird.

    Der Laie staunt mal wieder - wieso man für eine simplen Autobahnüberführung mit zwei Feldern ( 43 + 33 Meter Spannweite) Jahre der Planung braucht.

    Tele-Haus am Münsterplatz

    Zu den Umzugsplänen des Mainzer Polizeipräsidiums gab es in der Samstags-Druck-Ausgabe der AZ noch ein Interview mit dem Mainzer Polizeipräsidenten Reiner Hamm.

    Danach wird es einen Erweiterungsbau im Innenhof des Tele-Hauses geben - der soll auf Stelzen stehen, um keine Parkplätze zu verlieren. Dieser Erweiterungsbau wird nicht gerade klein. Auf der Webseite der Unmüssig Gmbh ist noch das alte Multi-Use-Konzept mit 8.500 qm Fläche dargestellt - in den News auf dem LinkedIn-Account des Projektentwicklers ist von 12.500 qm Fläche die Rede, die man verkauft habe.

    Man hofft, die Bebauungsplan-Änderung und dann die Baugenehmigung bis Ende 2027 zu haben ( optimistisch ?) - danach hätte der Projektentwickler drei Jahre Bauzeit. Der Umzug wäre danach dann 2031.

    Am alten Standort ( Valencia-Platz in der Neustadt ) verbleiben sollen die Polizeiwache 2 ( zuständig für die Neustadt, Hartenberg-Münchfeld, Mombach und Gonsenheim), die KFZ-Werkstatt und die Tankstelle. Wenn das Polizeipräsidium umgezogen ist, soll das Gebäude ( stammt wohl von 1982 ) renoviert werden. Danach sollen dann die Kollegen vom Landeskriminalamt dort einziehen - deren Gebäude liegt ja genau daneben und ist kaum jünger. Wenn dieses Gebäude dann auch noch renoviert ist, soll dort das LKA zusammengefasst werden. Dürfte dann in den späten 30iger Jahren sein.

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    Naja, dass es mit den Neubau-Plänen an diesem ehemaligen Cityhotel nicht funktioniert, ist eher ein Symtom. Gefühlt geht es mit der Grossen Bleiche zwischen Münsterplatz und Klarastrasse seit mindestens 15 Jahren bergab. Zwischen Münsterplatz und Kreuzung Umbach / Gärtnergasse eine Ansammlung wechselnder Fastfood-Läden. Weiter Richtung Rhein eine Ansammlung von überwiegend Billigläden, Fastfood und Spielhallen. Die Erinnerung an die 'Sucht'-Buchhandlung von Dr.Kohl ist noch da. Vermutlich wird auch eine Commerzbank in den nächsten Jahren ihre Filialdirektion schlachten.

    Das Elend der B-Lagen in der Großstadt.

    Allzu attraktiv ist es auch nicht, dort durchzugehen. Einmal eine stauträchtige Straßenschlucht. Zum zweiten die Radwege, die man halt von den Bürgersteigen abgeknapst hat. Als auf das Auto angewiesener Umlandbewohner stehe ich zwar den Mainzer Verkehrsberuhigungs-Massnahmen skeptisch gegenüber. Aber bei der Grossen Bleiche würde ich auf eine Sperrung etwa in Höhe Neubrunnen-Platz für den Durchgangsverkehr plädieren. Nur Busse dürfen durchfahren, die Radfahrer bekommen die Fahrbahn zurück. Stattdessen hat man ja jetzt Richtung Rhein den 'Modalsplit' erfunden - wo der Autoverkehr eigentlich ja niemanden stört.

    Tele-Haus am Münsterplatz

    ( zuletzt #57 )

    Mainzer AZ ( in der Druckausgabe) und Merkurist ( Link: merkurist.de/mainz/neuer-standort-mainzer-polizei-zieht-ins-telehaus-am-muensterplatz ) berichten, dass das Land Rheinland-Pfalz das Gebäude von dem Freiburger Projektentwickler Unmüssig gekauft hat ( Sondervermögen macht's möglich ) und dorthin das Mainzer Polizeipräsidium umziehen will. Das sitzt derzeit in einem ziemlich renovierungsbedürftigem Gebäude am Valencia-Platz in der Neustadt.

    Immerhin soll es zum Münsterplatz hin eine auch öffentlich zugängliche Kantine geben. Nicht die ganz grosse Aufwertung der Gegend, aber gut: Beamte geben auch Geld aus. Aber wird wohl dauern - die Pläne werden wohl neu gezeichnet werden.

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    Ausprobieren kann man es ja mal - ob sich derlei durchsetzt, habe ich so meine Zweifel.

    Einmal dürfte es ein Anziehungspunkt für 'Kupfersammler' sein. Die andere Frage ist: Wer haftet, wenn sich ggf. sehbehinderte Menschen an dem Ladekabel verheddern und hinlegen ? Vermutlich der Fahrzeughalter ? Ob das Abziehen des Kabels noch Freude macht, wenn drei Fiffis es markiert haben ?

    Nochmal ein Besuch im Helix 2 - was jetzt als 'Curaparc' firmiert.

    Die Gebäude sind inzwischen fertig und bezogen von diversen Gesundheitsdienstleistern. Unter anderem gibt es auch ein Klinik für ambulante OP's.

    Von der Haifa-Alle aus - diese 'Schürzchen' an den Gebäuden sehen ziemlich merkwürdig aus. Das Gebäude rechts ist ein renoviertes und umgebautes Technik-Gebäude. War das ehemals ein Heizwerk für das Gutenberg-Center ? Es ist auch auf der oben von @Zuxus verlinkten Luftaufnahme von 1988 erkennbar

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    Der Vorfahrts-/Eingangsbereich ist noch das Highlight der Gebäude.

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    Was aber recht schön geworden ist, ist der kleine Park . Die Terrasse rechts im Bild gehört zu diesem umgebauten Technikgebäude, in dem sich ein Wasgau Cafe eingemietet hat.

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    Hinter dem Helix wird auch an der Barbaros-Moschee gebaut . Offenbar stockt man den flachen Teil des Gebäudes auf - dort baut man wohl eine 'Berufsfachschule für Muslimischee Führungskräfte'. Oder auch Iman-Berufsschule ( Link : emugev.de/de/projectDetail/barbarossa-moschee-mainz-mit-einer-imam-berufsschule ).

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    PS: alle Bilder von mir.

    KMW-Gelände

    zuletzt #325

    Da baut man ja an einem Rechenzentrum ( 54 MW Rechnerleistung, 80 MW gesamt) - der erste Block ist inzwischen im Rohbau fertig. Einer der Vorzüge des Standorts sollte es ja sein, daß man den benachbarten Kraftwerkspark für die Notstromversorgung nutzen könnte.

    Nun, inzwischen hat man sich es etwas anders überlegt und hat am 20.07.2026 die Genehmigung für ein weiteres Motorenkraftwerk mit 54 MW Leistung bekommen ( Link : kmw-ag.de/genehmigung-motorenkraftwerk/ ). Sozusagen ein granulare Fortführung des bestehenden Blockheizkraftwerks, das ja 10 Motoren a 10 MW hat. Diesmal sollen es 12 Motoren a 4,5 MW = 54 MW sein. Zum Unmut der Grünen erstmal auch mit Erdgas betrieben - aber H2-Ready. Und es soll auch vorbereitet sein für die Einspeisung von Fernwärme.

    Auf der KMW-Homepage heißt es:

    Dekoratives Anführungszeichen

    Das H2-ready-Motorenkraftwerk dient in erster Linie der bedarfs- und marktorientierten Einspeisung elektrischer Energie ins Stromnetz. Durch die modulare Bauweise kann die Anzahl der aktiven Aggregate flexibel dem aktuellen Bedarf angepasst werden.

    Gleichzeitig übernimmt das Motorenkraftwerk eine sicherheitsrelevante Funktion: Im Falle eines Netzausfalls stellt es die Notstromversorgung für das Rechenzentrum auf der Ingelheimer Aue sicher.

    Man peilt eine Nutzung von 2000 Stunden im Jahr an. Fertig werden soll das Kraftwerk 2027 - vermutlich verbaut man Standardkomponenten mit recht kurzen Lieferzeiten. Offenbar verdient man mit dieser Art Kraftwerk durchaus Geld.

    Neubau der Wohnbau in der Grossen Langgasse

    zuletzt #58

    Da baut man im Vergleich zu anderen Baustellen der Wohnbau relativ langsam - man betoniert gerade noch am Erdgeschoss, das dann später Gastronomie / Handel aufnehmen soll.

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    Hinter dem benachbarten Haus der Welschnonnengasse 7 ( inzwischen fertig und bezogen ) ist ein kleiner, hübscher Steingarten entstanden. Zwar etwas durch den Anbau versteckt, aber bisher öffentlich zugänglich .

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    PS.: aller Bilder von mir.

    Bahnhof 'Römisches Theater - früher Mainz Süd

    zuletzt #329

    Lang hat es gedauert - nun ist die neue Treppe und der Aufzug Richtung Salvatorstrasse fertig. Waren wohl nur insgesamt so knapp sechs Jahre.

    Gut sieht der Aufzugturm schon aus - hier vom Weg an der Zitadelle aus. Die Füllungen des Geländers sehen aus der Ferne aus wie Glas, sind aber eine Art Edelstahl-Gewebe.

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    Von unten:

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    Der Aufzug schaffte es in die Karikaturen der AZ - wurde das Werk doch vor einer Woche Donnerstag vormittag von Stadtprominenz und Presse eröffnet. Donnerstag nachmittag streikte dann der Aufzug. Vielleicht KI in der Steuerung verbaut (?). Vorgestern funktionierte er.

    Na gut - wenn der Aufzug streikt, kann man sich an einer Treppe erfreuen, auf der sich zwei Leute mit Taschen begegnen können. Und an der Aussischtsterrasse mit Blick auf die Ruinen des Theaters.

    GFZ-Kaserne an der Goldgrube

    zuletzt #345

    Ein paar Bilder vom Abriss:

    Das Projekt 'Kaserne zu Schutthaufen hat große Fortschritte gemacht - es stehen nur noch einige Hallen und Technikgebäude

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    Eine Menge Sondermüll hat man auch gefunden und verpackt :

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    An den unterirdischen Teilen wird man noch einiges zu tun haben - ein AZ-Artikel sprach von 80.000 cbm umbauten Raum oberirdisch und 11.000 cbm unterirdischer Bunker.

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    Keine Ahnung, ob es wirklich zwingend ist, die Bunker da rauszuhämmern - vielleicht könnte man sie ja nochmal brauchen ?

    PS.: alle Bilder von mir.

    Strassenbahn-Bau in der Binger Strasse - so langsam wird man fertig.

    Ursprünglich sollte es ja im Mai 2026 fertig sein - nach einer Baustellenübersicht in der Druck-AZ will man die Binger Strasse jetzt in Ende Juni für den PKW-Verkehr in beide Richtungen freigeben. Die Strassenbahn soll ab 10.August dort Testfahrten unternehmen.

    Stand der Dinge - vom Münsterplatz aus:

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    Vom Alicenplatz aus:

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    PS.: Alle Bilder von mir.

    Ebersheim - Baugebiet 'An der Wiese'

    zuletzt #342

    Da baut man zügig - nach drei Monaten ist bei drei Häusern das Erdgeschoss im Bau, bei zwei weiteren das Kellergeschoss. Acht Häuser sollen es werden.

    Der Betonkanal liegt auch in Stücken abfahrbereit.

    Bilder von der Baustelle:


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    Und noch ein anderes, kleineres Bauprojekt - im Ortszentrum von Ebersheim ( Ecke Weedengasse / Weinbergstrasse ).

    Da entstehen unter dem Namen 'Wohnanlage Rieslinghof" acht Eigentumswohnungen + Carport. Bis vor ein paar Jahren stand da ein älteres Wohngebäude und Schuppen / Scheune. Dann jahrelang ein Bauzaun mit Werbung für Röder Immobilien. Die Wohnungen werden offenbar via kleinanzeigen.de für Preise von 4.500 bis 5.000 EUR / qm angeboten. Den angegebenen Fertigstellungstermin von Dezember 2026 halte ich für optimistisch.

    Dort gibt es auch die einzige Visualisierung, die ich gefunden habe. Danach fügt sich das mindestens von der Kubatur ganz gut in die umliegende Bebauung ein - zwei Stockwerke und Satteldach mit Dachgauben. Die Ecke wird durch einen Eckgiebel betont .

    Bilder von der Baustelle - Respekt vor den Leuten, die dieses Gerät für den Spundwandbau über die engen Straßen dorthin geschafft haben, ohne sichtbare Flurschäden zu hinterlassen : iqauvren.jpg

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    PS.: Alle Bilder von mir.

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    Danke Schmittchen für die Erklärung.

    Das Hochhaus sieht ja nicht schlecht aus.

    Nur frage ich mich, was eine Mainzer Aufbaugesellschaft da in Niederrad tut. Zuviel Geld auf dem Konto, zu hohe offene Kreditlinie ?

    Kein Grundstück in Mainz oder im Mainzer Umland für ein Studentenwohnheim ? Ein Neubau in Niederrad dürfte den im Mainz Studierenden recht wenig bringen. Das Risiko trägt auf jeden Fall direkt oder indirekt die Stadt Mainz.