Beiträge von WOVA1

    Im September 2023 gab die GAIA mbH bekannt, dass sie den Zuschlag für ein Windrad in Mainz-Hechtsheim von der Bundesnetzagentur erhalten habe.

    Link zu der Meldung : gaia-mbh.de/news/gaia-erhaelt-zuschlag-fuer-den-bau-der-groessten-windenergieanlage-in-mainz/

    Der Baubeginn war in dieser Meldung noch in 2023. Nun: alles wird später als geplant - aber seit ca. 3 Wochen sind in den Feldern westlich des Gewerbegebietes Bagger und Planierraupen unterwegs. Auch die Feldwege in diesem Bereich werden temporär verbreitert.


    Zwei Bilder:


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    Hinter der Baustelle rechts der Bildmitte das General Electric-Windrad mit 5,3 MW Nennleistung - das wurde 2022 von der Juwi AG errichtet und stand dann wegen eines elektromechanischen Problems monatelang still. Ganz links die Enercon E141/4200 mit 4,2 MW Nennleistung - die stammt aus dem Jahr 2020 und wurde auch von der GAIA mbH errichtet. Die anderen Windräder sind alles Enercons verschiedener Typen und stehen schon auf Klein-Winterheimer / Ebersheimer Gebiet.

    Nun soll es eine Vestas V162 mit 6,2 MW Nennleistung geben.


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    Die Baustelle wird offenbar über den Feldweg erschlossen, der in der Kurve zwischen dem Gewerbegebiet und der Barcelona-Allee die Ludwig-Erhard-Strasse kreuzt (an der Fußgänger/Radfahrer-Ampel). Da ist jetzt Tempolimit 50 km/h - früher oder später steht da wohl einer der 'Enforcement-Trailer' zum Wohle der Stadtkasse.



    Alle Bilder von mir .

    Bodenheim, Bebauungsplan Eichweg-Nord

    In Bodenheim hat man im April dieses Jahres den Bebauungsplan 'Eichweg-Nord' beschlossen. Dabei geht es um die Umwandlung eines Teils des ehemaligen 'Kümmerling'-Geländes in ein Mischgebiet. Link zum Bebauungplan : vg-bodenheim.de/ortsgemeinden/bodenheim/bauleitplanung.

    Die Firma Kümmerling siedelte sich 1963 in Bodenheim an und produzierte dort ihren Kräuterlikör. 2001 wurde an einen britischen Konzern verkauft - nach einigen Umwegen landete die Firma 2010 bei Henkell & Co.. Die Produktion wurde dann 2018 nach Wiesbaden verlagert - die Verwaltung war schon vorher umgezogen.

    Das ehemalige Verwaltungsgebäude wurde schon 2011 umgebaut und als Gesundheitszentrum 'Vitanum' neu eröffnet - da sind Arztpraxen, eine Tagesklinik für ambulante OPs, Physiotherapeuten, Sanitätshaus und Apotheke eingezogen. Dies dürfte mit seinen sieben Stockwerken auch das höchste Gebäude in Bodenheim sein. Daneben entstand ein Rewe-Markt.


    Vorgesehen ist jetzt:


    - das Vitanum bekommt einen modernen Zwilling in gleicher Höhe - Projektname auf neu-rheinhessisch 'The Cube'.

    - der Rewe-Markt bekommt einen separaten Getränke-Markt - über dem dann auch 20 Sozialwohnungen enstehen sollen.

    - auf den restlichen Gelände sollen dann 100 - 120 Wohnungen in zwei bis dreigeschossiger Bauweise entstehen.


    Besonders die Wohnbebauung ist da kommunalpolitisch ziemlich strittig.


    Der grössere südlich des Eichwegs gelegene Teil des Kümmerling-Geländes bleibt Gewerbegebiet - in der ehemaligen Produktionshalle hat sich inzwischen wohl ein Secondhand-Modehändler eingemietet. Ansonsten wird auf den Freiflächen Baumaterial gelagert.


    Ein paar Bilder, wie es jetzt dort aussieht :

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    Links das Vitanum. Der namensgebende Eichweg verläuft links des Vitanums. Der Zwilling des Vitanums stände aus dieser Blickrichtung vor dem Vitanum.

    Der flache Bau rechts im Bild war mal das private Schwimmbad des Kümmerling-Eigners. Die Villa stand ungefähr da, wo die Schotterfläche ist.


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    Nochmal das Schwimmbad - daneben die ehemalige Glashütte (?).


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    Die 'Heli'-Halle - die wird derzeit mietfrei durch einen Ukraine-Hilfsverein genutzt.


    Alle Bilder von mir - so aus dem Frühjahr dieses Jahres.

    Die FAZ berichtete gestern über ein neues Baugebiet in Rüsselsheim : wohnungsmangel-neues-baugebiet-fuer-bis-zu-3500-menschen-in-ruesselsheim (sogar bisher ohne Paywall).

    Dazu gibt es auch eine Seite der Stadt Rüsselsheim : eselswiese-ruesselsheim.de - auf der findet sich auch der Bebauungsplan.


    Geplant ist die Bebauung von 60 Hektar (derzeit landwirtschaftliche Flächen) am Rande des Stadtteils Bauschheim - 30 ha für Wohnbebauung, 15 ha Gewerbegebiet, 5 ha Mischgebiet und 10 ha Grünflächen. Das Gewerbegebiet soll entlang der L3482 (Bischofsheim - Gross Gerau) entstehen, das Mischgebiet entlang der Brunnenstrasse - praktisch schräg gegenüber des Globus-Marktes. Schule und Kita sind auch eingeplant. Die Erschließung ist für 2026/2027 geplant - ab 2028 soll gebaut werden können. Geplant ist auch eine neue Buslinie.

    Im Gewerbegebiet sind Spediteure und Lagerhallen ausdrücklich ausgeschlossen.

    Für einen neuen Haltepunkt an der Bahnlinie Bischofsheim - Gross Gerau ( oder Mainz-Darmstadt) gibt es wohl den Auftrag für eine Machbarkeitsstudie. Ich vermute mal, dies wird schwierig, weil das gleichzeitig die Zufahrt für den Bischofsheimer Rangierbahnhof ist. Von dort starten ja eine Menge Güterzüge dann auf die Rheinstrecke. Ansonsten wäre der nächste Bahnhof Bischofsheim oder Rüsselsheim.


    Irgendwie süß finde ich die Aussage auf der Webseite der Stadt Rüsselsheim zu Verkehrswende und Klimaschutz :

    Die Reduzierung des Kfz-Verkehrs, insbesondere in den Wohnwegen, wird durch die Schaffung von Stellplätzen in Quartiersgaragen ermöglicht, wodurch die Anlage von Stellplätzen auf den privaten Baugrundstücken weitgehend entfällt. Dadurch gewinnen die Hausbesitzer zusätzlich nutzbare Grundstücksfläche, außerdem werden die Straßen für Spaziergänger und Radfahrer sowie spielende Kinder sicher nutzbar. Das Anfahren zum Be- und Entladen wird weiterhin möglich sein.

    Vermutlich wird dieses Gebiet ziemlich viele Leute anziehen, die in Frankfurt, am Frankfurter Flughafen oder in Mainz arbeiten. Und das beste an diesem Wohnort könnte die nahe Auffahrt zur A60 sein - da wird es eine hohe Kfz-Dichte geben.

    Am Bahnhof 'Römisches Theater' - früher Mainz-Süd - baut man seit ca. einem Jahr an einer neuen Treppe zur Salvatorstrasse. Gleichzeitig soll dieser Hinterausgang des Bahnhofs dann auch barrierefrei nutzbar sein. So wirklich schnell geht es nicht - immerhin scheint die neue Treppe im Rohbau fertig zu sein.

    Die alten Treppe ist ja eng, gewunden und in jeder Richtung schief - ein Stück ist für die Bauarbeiten durch eine Metalltreppe ersetzt.


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    Photos von mir.

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    Hübsch geworden, der Spielplatz für Gross und Klein - Am Kransand neben der Theodor-Heuss-Brücke auf der Kasteler Seite.


    Nur der Fahrstuhl, der ja eigentlich die barrierefreie Verbindung zwischen Rheinufer und Brückenkopf bilden soll, ist immer noch nicht in Betrieb ( oder schon wieder kaputt ?).


    Bild von mir.

    Rhein-Selz-Park in Nierstein

    Könnte man ja sagen 'Ende gut, alles gut' - so ganz glaube ich aber erst daran, wenn da wirklich gebaut wird.

    Und man darf mal träumen - auf den restlichen 25 Hektar baut man ein grosses Thermal-Bad - was man ja mit 500 MW Leistung (=Abwärme) locker beheizen könnte :) .

    Bisher war dieses Areal ein Beispiel dafür, was passiert, wenn eine relativ kleine Gemeinde ( Nierstein hat so knapp 9000 Einwohner ) planungsrechtlich ein grosses Stück Kuchen bekommt - nichts gescheites.

    Dass die Amerikaner abziehen würden, stand schon ein paar Jahre vor 2009 fest. Als dann das Gelände an die Bima fiel, standen die Bauten jahrelang leer und unbewacht in der Gegend herum - was einige Leute dazu anregte, dort mal private 'Urban Mining'-Projekte zu starten.

    2014 kaufte dann die Richter-Gruppe das Areal und sagte 'Habt ihr keine Pläne, dann haben wir welche !'.

    Und zwar einen Off-Road-Park ausgerechnet an der östlichen, dem Niersteiner Stadtteil Schwabsburg zugewandten Ecke. Grollende SUVs, kreischende MotoCross-Maschinen, Abgaswolken - und das in der rheinhessischen Weinromantik :huh: .

    Die Gemeinde erließ eine Veränderungssperre und stellte hektisch einen Bebauungsplan auf. Die Richter-Gruppe klagte dagegen. Der Streit ging bis zum OVG Koblenz - wo die Gemeinde zuletzt 2021 verlor. Keine Ahnung. ob man mit einem Off-Road-Park wirklich soviel Geld machen kann, dass sich dieser Hickhack lohnt. Ebensowenig, ob ein solcher Off-Road-Park lauter ist als der rheinhessische Winzer, der ja öfter mal mit heulenden Gebläsen am Traktor seine Trauben vor dem Pilzbefall rettet. Da war von 'zerschnittenen Tischtüchern' die Rede.

    Ein bizarres Zwischenspiel mit den Geld-Prinzen aus dem Morgenland gab es auch noch - 2018 kauften Kuwaitische Investoren die 'Housing Area' - also die Offiziersvillen und die Kasernen, um daraus ein Urlaubsressort für Besucher vom persischen Golf zu machen. Wein, grüne Landschaft und im Winterhalbjahr gepflegter Nieselregen - hätte klappen können. Nur leider kam dann wiedermal ein Urteil über den Bebauungsplan dazwischen - die Investoren meldeten die Pleite an.

    Zwar hatte man wohl nie den Kaufpreis bezahlt - aber man hat schon mal angefangen, die Bauten gründlich auszuräumen. Und den ganzen Bauschutt einfach auf Haufen unter freiem Himmel geschüttet. Nicht wirklich überraschend, dass sich in dem Müll ziemlich viel Asbest fand - war schliesslich in den 50ziger und 60ziger Jahren ein normaler Baustoff. Die letzten dieser Haufen hat man wohl 2023 auf Sondermülldeponien verfrachtet - wobei alle Beteiligten und auch der eigentlich für Abfallwirtschaft zuständige Kreis Mainz-Bingen dem Treiben jahrelang zugesehen haben.

    Planungen für weitere unterirdische Bahnhöfe wie in Frankfurt oder München sind längst in den Schubladen verschwunden (bzw. werden Angesichts des Debakels um S21 sicher auch nicht wieder aufgegriffen),

    Für Frankfurt stimmt dies bestenfalls so halb.

    Da gibt es das Projekt fernbahntunnel-frankfurt, was so 7-10 Kilometer Tunnel in Ost-West-Richtung unter Frankfurt zusammen mit einem unterirdischen Bahnhof neben dem bestehenden Hauptbahnhof vorsieht. Ja auch in diesem Forum unter 'Frankfurter Schienenverkehr' kommentiert.

    Allerdings mag die Bahn keine Jahreszahlen mehr in Projektnamen aufnehmen - verständlich. Wenn, dann wäre es optimistisch Frankfurt 42.


    Und es gibt eine Art 'Bahnhofs-Konservatismus', der besagt 'Unser Bahnhof bleibt da, wo er Ende des 19 Jh / Anfang des 20 Jh. mal gebaut wurde'.

    Interessanterweise war das in der Zeit. wo der Schienenverkehr rasant wuchs, den Entscheidern sehr fremd. Da wurden Bahnhöfe ausserhalb der Stadtzentren gebaut und definierten Punkte, wohin sich die Stadt entwickeln sollte.

    Etwa als Beispiel auch der heutige Frankfurter Bahnhof - ansonsten läge der im heutigen Bankenviertel.

    Denn wer zahlt denn alles letztendlich?

    Naja, man könnte pro Fahrt von jedem Fahrgast 50 Cent mehr verlangen - bei 1,8 Milliarden Reisenden im Schienenpersonenverkehr der Deutsche Bahn AG (2023) hätte man die 7 Milliarden EUR so in knapp 8 Jahren zusammen - ohne Zinsen. Gilt aber als politisch und ökologisch inkorrekt.


    Also ist der Steuerzahler dran - nur welcher ? Der zwischen Flensburg und Garmisch oder soll der Steuerzahler zwischen Wertheim und Konstanz etwas mehr zahlen ? Darum geht der Streit.

    Da gibt es den Finanzierungsvertrag zwischen Bahn, Land und Stadt von 2009 ( hier nachzulesen : Finanzierungsvertrag_S21) - genau gesagt sind acht Parteien beteiligt.


    Da ist von Kosten in Höhe von 3.076 Mio. EUR die Rede, die verteilt werden - und ein § 8 regelt die 'Kostenänderungen des Projektes'. Relativ kompliziert, wer welche Kostensteigerungen trägt - aber es trägt wohl nur bis 4,5 Mrd. EUR. Darum steht als letzter Satz drin:

    'Im Falle weiterer Kostensteigerungen nehmen die EIU und das Land Gespräche auf'.

    EIU ist im Vertrag die Sammelbezeichnung für DB Netz, DB Station und Service und DB Energie.


    Und das Land sagt jetzt 'Wir haben gesprochen - und gesagt, dass wir nix mehr zahlen '.


    Die Stuttgarter haben Glück, dass da ein VEB baut und nicht Benko - sonst wäre die Baustelle halt stillgelegt worden.

    Zwar Westen, aber ein ganzes Stück weiter südlich:


    Alzey, Antoniterstrasse - der Hinweis auf eine städtische Galerie ('Galerie im Burggrafiat')


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    Bild von mir .

    Wie auch sonst ? Beide Maschinen sind ( mindestens behördlich ) nicht flugfähig - also bleibt nur, sie in Teilen zu transportieren.

    Frage wäre dann, ob sich LH die Miete eines Beluga von Airbus leistet - oder doch eher auf LKW / Schiff / LKW verlässt.

    Nach der Visualisierung stehen die Betonstützen der Halle weit genug auseinander, um die Rümpfe und die anderen Teile in die Halle zu schieben - danach wird dann die Glasfassade montiert.

    Wie AZ, SWR und Antenne Mainz berichten, verschiebt sich der Umzug des Gutenberg-Museums in das Naturhistorische Museum in den Herbst 2024.

    Bisher war Juni 2024 vorgesehen.

    Grund sind wohl Lieferverzögerungen für die Türen der dort vorgesehenen Schatzkammer, in der die wertvollen Bücher ausgestellt werden sollen.

    Jetzt wird spekuliert, ob damit das Marktfrühstück für die Saison 2024 weiterhin auf dem Liebfrauenplatz bleiben kann.


    Hat ja für die Stadt erstmal zwei positive Seiten:

    man bräuchte dieses Jahr keine Entscheidung, wo man mit dem Marktfrühstück hin soll - und man hätte länger Zeit, das Geld ( 100 Mio. EUR ? ) für das Gutenberg-Museum zu suchen.

    ( Bingerbrück ist ja eigentlich schon nicht mehr Rheinhessen, das streng genommen an der Nahe endet. Daher die Bitte an die Moderatoren, den Beitrag ggf. zu verschieben. )


    Kaum hat man den goldenen Radweg auf der rechten Rheinseite fertig (B42), wird es gegenüber an der B9 In Bingerbrück eine große Baustelle geben.

    Ab April 2024 wird an der Beseitigung der Binger 'Darmverschlingung' gebaut: Tagesschau: bauarbeiten-an-darmverschlingung-bingen-beginnen. Was eigentlich eine in Nord-Süd-Richtung platt geklopfte Kreuzung zwischen der B9 und der B48/L214 ist.

    Tatsächlich ( aus eigener Erfahrung ) eine Stelle, die für Nicht-Ortskundige eine gewisse Herausforderung darstellt.

    Geplant ist, diese 'Verschlingung' durch einen Kreisel zu ersetzen, an dem die B9 als Durchfahrtsstrasse tangential vorbeiführt.

    Fertig sein will man damit 2026 - wobei dies nur der erste Abschnitt zur Umgestaltung der Durchfahrt der B9 in Bingerbrück sein soll.


    Die Unterlagen zum Umbau : Bingen.de/ Präsentation B 9-B 48-L 214 Rupertsberger Kreisel Bürgerinfo in Bingerbrück


    Die weiteren Planungen zum Umbau der B9 in Bingerbrück : lbm.rlp.de/B9_Ausbau-OD-Bingerbrueck


    Insgesamt möchte man damit dann bis zur BUGA 2029 fertig sein - also sollte man in den nächsten Jahren ein bißchen mehr Zeit einplanen, wenn man mit dem Auto linksrheinisch in das Mittelrheintal will.


    Die heutige Verkehrsführung auf der B9 stammt wohl vom Ende der 50ziger Jahre - auf der Seite der Stadt Bingen gibt es ein Foto aus der Bauzeit: bingen.de/die-b9-umgehungsstrasse-in-bingerbrueck

    die die Durchfahrtausschlüsse für gewisse Gefahrgüter über Frankfurt (M) Süd umgeht.

    In dem Zusammenhang vielleicht interessant :

    Die Bahn plant einen Ausbau der Strecke Hanau - Aschaffenburg auf vier Gleise sowie eine zweigleisige Verbindungskurve zwischen dieser Strecke und der Strecke Aschaffenburg - Darmstadt. Die Faz berichtete am 03.03.24 darüber ( FAZ: Güterzüge sollen Frankfurt umfahren - leider hinter dem Paywall) .

    Bei der Bahn selbst wird es hier beschrieben : DB: Auftaktveranstaltung Ausbaustrecke (ABS) Hanau–Aschaffenburg + Kurve Mainaschaff

    Wobei diese Verbindungskurve in Mainaschaff begründet wird mit der ( weiträumigen ) Umfahrung des Frankfurter Knotens für Güterzüge.

    Zur Kölnerstr. 5 mal eine Frage:

    Ursprünglich waren doch die Kölnerstr. 3 und 5 sowie die gegenüberliegenden Gebäude Kölnerstr. 10 und 12 ziemlich identisch - halt spiegelverkehrte Bauten. Müssen so Anfang der 90ziger Jahre entstanden sein - meine erste Begegnung mit der Kölnerstr.5 war so Mitte der 90ziger, als dort eine Firma Acor (Festnetztochter des Mannesmann Konzerns) residierte.

    Ein Teil dieser Firma landete dann später im Bahn-Konzern - daher war das Gebäude auch lange teilweise von der Bahn belegt.

    Ich erinnere mich an ein IT-Projekt so Anfang der 2010er Jahre, was da einquartiert wurde, Es begann im Spätwinter - da griff sich die Projektleitung die Räume auf der Südseite mit Aussicht. Das später hinzukommende Entwickler-Fussvolk wurde in den dunklen Räumen Richtung Innenhof plaziert.

    Eine Wahl, die die Projektleitung dann im Sommer (ohne Klimaanlage) sehr bedauerte 8) .


    Die Kölnerstr. 3 und die Kölnerstr. 10 +12 wurden dann schon vor so 10 Jahren renoviert und besonders im Eingangsbereich umgebaut.

    Kennt jemand die Geschichte des Ensembels ?

    Ich finde es schon hübsch, wenn man mit dieser Regionaltangente Ost ein Element aus einer 97 Jahre (!) alten Denkschrift wieder hervorholt ( siehe @tunnelklicks Beitrag DAF: Die Gürtelbahn -Eisenbahnring um Frankfurt ) .

    Hoffentlich vergisst man dabei nicht den damals schon vorgesehenen Abzweig aus Richtung Hanau in Richtung Bad Vilbel. Man hätte damit eine Verbindung aus Richtung Osten im Norden von Frankfurt - so falls man mal den S-Bahn-Tunnel wiedermal länger sperren müsste.

    Ziemlich versteckt an der Südost-Ecke des Volksparks liegt die Mainzer Jugendherberge. Die hat man 2022 / 2023 für 6 Mio EUR grundlegend renoviert - das Gebäude stammt wohl von 1956 (?). Letzte Woche war die offizielle Eröffnung - tatsächlich war die Jugendherberge wohl seit September 2023 schon wieder geöffnet.


    Bei der Gestaltung hat man innen und außen tief in den Farbtopf gegriffen - Innenansichten gibt es etwa unter blog.diejugendherbergen.de/wiederoeffnung-der-rhein-main-jugendherberge-mainz/


    Außen sieht es auch hübsch aus :


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    Ganz in der Nähe gibt es Reste des Fort Weisenau - unterhalb der Grillterrasse des Volksparks. Schade, dass man das nicht besser gestaltet .


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    PS: Bilder WOVA1

    In Nieder-Olm gibt es an der Oppenheimer Strasse auf dem Gelände der ehemaligen Raiffeisen-Zentrale eine größere Baustelle - gebaut werden

    - 25 Wohnungen für betreutes Wohnen

    - 25 geförderte Miet-Wohnungen ( ein Haus hat die Kreiswohnungsbaugesellschaft des Kreises Mainz-Bingen zusammen mit der Kommune gekauft )

    - 38 Eigentumswohnungen - die werden bei Immoscout ab 5.750 EUR pro qm angeboten ( ob man den Preis wohl gerade bekommt ? )

    - 6 'Stadtvillen' (vulgo Doppelhaushälften)

    - knapp 100 PKW-Stellplätze in der Tiefgarage


    Wie es mal aussehen soll : www.deutsche-bautec.de/quartier-an-der-oppenheimer-strasse-nieder-olm


    Im Vorfeld hatte es eine Petition der Anwohner gegeben, die sich für eine geringere Bebauung ausgesprochen hatte - vorallem unter Verweis auf den Verkehr auf der Oppenheimer Strasse. Diese ist die Direktverbindung vom Ortszentrum nach Süden - recht eng, auf Tempo 30 beschränkt und gefühlt alle 100 Meter mit Rechts-vor-Links-Kreuzung. Und wenn die Schülerschaft nach dem Unterricht vom Schulzentrum Richtung Bahnhof zieht, könnte das jetzt schon als Spielstrasse deklarieren.


    Ein paar Bilder von der Baustelle:


    Von Norden :

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    Von Süden:


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    Im Hintergrund zwischen den beiden Kranen ist die Bebauung des ehemaligen Eckes-Geländes, wo man so vor 10 Jahren Wohnhäuser und ein kleines Einkaufszentrum gebaut hat.


    Alle Bilder von mir.

    Ich habe gerade ein Video gesehen, dass Mercedes in Dubai einen 341m hohen Wohnturm für die Hälfte baut.

    Nach der SZ .sueddeutsche.de/wirtschaft/immobilien-dubai-mercedes-benz-gibt-namen-fuer-luxus-wohnturm-in-dubai ist Mercedes Lizenzgeber für den Namen des Gebäudes und darf wohl beim Design innen und aussen mitreden. Bauherr ist eine Binghatti Properties aus Dubai.

    Also verdient Mercedes noch ein bißchen und darf sein Logo an dem Gebäude anbringen.

    Die Mainzer Allgemeine berichtet in der Druckausgabe vom Freitag (oder hier hinter dem Paywall zisterne-auf-uni-campus-soll-botanischen-garten-bewaessern) von dem Plan, unter dem Beachvolleyball-Platz an der Uni eine Zisterne mit einem Fassungsvermögen von 2400 Kubikmeter zu bauen.

    Versorgt werden soll diese duch die Dächer der umliegenden Sportstätten - genutzt werden soll das Wasser für die Bewässerung des Botanischen Gartens .

    Baubeginn soll Ende 2024 sein - Kosten soll es 2,2 Mio. Euro. Soll langfristig Kosten sparen - und auch den Pflanzen zu Gute kommen, von denen einige kein kalkhaltiges Leitungswasser mögen.