Leipziger Wohnungsbau

  • Einen Bauvorbescheid zur Errichtung eines Wohn- und Geschäftshauses in der Delitzscher Straße 54 gab es außerdem

    Das schockt mich jetzt doch ein bisschen - die Nr. 54 ist vielleicht nicht unbedingt hübsch und liegt auch nicht in einer Linie mit den Nachbargebäuden, aber es scheint doch immerhin einer der wenigen erhaltenen Altbestände in diesem Bereich zu sein (oder täusche ich mich da?). Und das wird jetzt einfach so plattgemacht?!

  • Das schockt mich jetzt doch ein bisschen - die Nr. 54 ist vielleicht nicht unbedingt hübsch und liegt auch nicht in einer Linie mit den Nachbargebäuden, aber es scheint doch immerhin einer der wenigen erhaltenen Altbestände in diesem Bereich zu sein (oder täusche ich mich da?). Und das wird jetzt einfach so plattgemacht?!

    Also ich gehe stark von einem alten Gebäude aus, evtl. sogar ein Vorgründerzeitler. Hier ist dann halt die Frage, inwieweit das Gebäude nicht nur in der äußerlichen sondern auch inneren Struktur verbaut wurde. Also ob sich da überhaupt noch Bezüge herstellen lassen. Per se hätte es aber einen positiven Touch, hier die komplette Struktur wiederherzustellen und der "Vorgarten" als Bruch hat schon was. Auch weil ja dahinter mit grünem Hof und Park auch Gastronomie oder Ähnliches möglich wäre.


    Aber was willste machen? Ein kleines Vollgeschoss und sicher erhebliche Kosten für eine Sanierung und Außenanlagen. Das ist dann viel für Gastro und nur für Enthusiasten. Leider.

  • Wohnen in Schönefeld


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    Auf dem ehemaligen Garagenkomplex neben dem Schloss Schönefeld ist inzwischen der Rohbau von 142 Wohnungen fertig:


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    Durch den Bau wird die Paul-Heyse-Straße in Richtung Norden verlängert:


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    Einige der Bewohner werden zukünftig einen tollen Blick über das Schlossareal haben, wie hier vom Torhaus aus gesehen:


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    pics by 555Farang maps

  • ^

    Das Ensemble des Schlosses wird weiter "bereinigt", die völlig ruinöse ex Schmiede (wenn ich das richtig im Vorübereilen gelesen habe) ist abgerissen. Es handelt sich um die baulichen Reste nördlich der Kastanienallee Richtung Parthe.


    Jetzt müsste gegenüber noch die alte Mühle wieder eine ebensolche werden... *träum*

  • ^ Also die Kastanienallee ist laut Google-Maps in Böhlitz-Ehrenberg. Meintest Du die vor dem Torhaus an der Zeumer- Ecke Ossietzkystraße gelegenen Bauten? Also diese hier:

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    Wenn die alle weg sind was soll denn da nun hinkommen?


    Die gegenüberliegende Mühle ist dann wohl dieses Objekt:

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    Eigene Bilder

  • Wahrscheinlich war mit Kastanienallee die frühere Lindenallee, heute Schönefelder Allee, gemeint. Vermute ich jedenfalls :/

  • weder noch


    die alte Zufahrt zum Schloss hat keinen eigenen Straßennamen, ist jedoch von Kasranienbäumen gesäumt. Es war meinerseits kein Straßenname gemeint sondern eine ortsbeschreibende Formulierung


    ^^

    Ja, die alten Gemäuer mit den blauen Schutzplanen sind weg


    genau, das ist die alte Mühle. Die begradigte Parthe floss vormals direkt neben der Mühle unter der heute so heißenden Ossietzkystr. hindurch.


    https://wfs-ev.de/geschichte_leipzig_sch%C3%B6nefeld

  • Kleines Bauboom Update für Plagwitz / Lindenau

    Vorbereitung Erweiterungsbau Lützner Straße


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    LWB Baustelle Saalfelder Straße


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    Quartier Becker³ Beckerstraße 1-3


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    LWB Baustelle Kita und Wohnen am Lindenauer Hafen


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    Neubau Wachsmuthstraße


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    Neubau Limburger Straße


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    Abbruch vor dem Plagwitzer Bahnhof


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  • Springerstraße 19

    […]

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    5 Monate später sind bereits einige der insgesamt 8 Wohneinheiten in dem Neubau bezogen…


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    …während am Erdgeschoss und der Zufahrt noch letzte Restarbeiten ausgeführt werden:


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    Die (vermutlich teureren) Wohnungen nach hinten raus sind noch unbewohnt:


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    Die Fassadengestaltung mit der Kombination aus Metall-, Platten- und Steinelementen wirkt sehr hochwertig - wie man es für Gohlis m.M.n. auch erwarten darf.


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    pics by 555Farang

  • Angenehmer Entwurf. Den Straßennamen "Zum Kleingartenpark" findet ich im Übrigen ziemlich piefig. Klingt wie eine Neubausiedlung aus den 90ern, dabei ist es die Ortslage des alten Dörfchens Sellerhausen.

  • ^^ Ganz klar ein Fehler im Design. Auch die strukturierte Fassadengestaltung und der Mangel eines ordentlichen Flachdaches sind hier kritisch anzumerken. 🙃

  • Auch im Waldstraßenviertel schreitet die Nachverdichtung voran: im Innenhof der Hausnummern 5-7 entsteht ein Wohnhaus mit Tiefgarage (vgl. Amtsblatt 11/2021 Seite 10). Dafür musste einiges an Grün weichen und inzwischen kamen beim Aushub die Grundmauern schon lange nicht mehr existierender Gebäude zum Vorschein (vermutlich gründerzeitlich, die Vorderhäuser sind aus den 20ern). Spannend wäre zu wissen, wie die Bebauung um die Jahrhundertwende hier aussah. Auf ganz alten Karten ist hier sogar noch ein Flusslauf erkennbar gewesen.


    image.php?img=210629_fregestr_hinte5mjlu.jpgBild:


    Quelle: eigenes Foto

    Nun kann ich das Projekt auch durch ein aktuelles Inserat auf einem Immobilienportal ergänzen: für nur 7.000 Euro pro qm werden hier Wohnträume verwirklicht.


    Spannend wäre es weiterhin zu wissen, was hier um die Gründerzeit stand, denn die Gebäude Fregestraße 5-7 wie auch gegenüber in der Feuerbachstraße stammen wie oben erwähnt teils aus den 20ern. Den freigelegten und mit viel Aufwand entfernten massiven und teils 1m breite gemauerten Fundamenten nach zu urteilen, muss es sich um Gewerbebauten gehandelt haben. Darauf deutet auch das unter der Grasnarbe erkennbare Pflaster hin.