Lehrter Stadtquartier & Hauptbahnhof Umfeld

  • Das die Notausgänge zugänglich bleiben müssen mag angehen, aber den Raum über dem Tunnel für Instandhaltung freizuhalten ist ein hehrer Wunsch des Bauherrn, es sei denn im gehört das Grundstück. Man hätte da schon städtebaulich was verhandeln können.

  • ^^^ Betonkopf hat es zum Punkt gebracht.

    Selbst beim 2 Kreis Oben Links baut die BVG auch ein Notausgang der U 5. Das wurde Hier  ( anderem Thread) berichtet.

    Wäre nicht schlecht, wenn die Flächen nördlich der Europa City auch umbaut neu gestaltet mit neuen Bäumen und die Wiese sieht auch nicht mehr so grün aus.

  • Ich weiß nicht, was daran eigentlich so schwer zu verstehen ist. Der hintere Bereich ist ebenfalls Tunneldecke. Am Tunnelausgang gibt es weitere Notausgänge u.A. von der S-Bahn, welche über Treppen auf die Tunneldecke führen. Dieser Bereich ist ebenfalls für flüchtende Menschen und Rettungsfahrzeuge freizuhalten. Im Zuge der Entwicklung des Döberitzer Grünzuges wird aber auch diese Bereich als Grünfläche aufgewertet.

  • Meine Vorschläge zur Verbesserung der Platzsituation:

    1. Entwicklung des Geschichtsparks ehem. Zellengefängis Moabit zur Herstellung der Platz- und Straßenkante Invalidenstr.
    2. Verlegung des Busparkplatzes. M.M.n. kann der Ulap Park dafür aufgegeben werden. Hat jemand dort schonmal einen Menschen gesehen?
    3. Heidestr. zur Kreuzung Invalidenstr. auf zwei Fahrspuren reduzieren. Inkl. der Tunneleinfahrt gibt es hier 8 Fahrspuren, während die Heidestr. weiter nördlich nur 4 Fahrspuren hat - das mach nur wenig Sinn.
    4. Es gibt tatsächlich 200 m vom Hbf eine Kleingartenkolonie, welche ebenfalls entwickelt werden sollte.

    Quelle: https://luftbilder.berlin.codefor.de/

  • Alexander-von-Humboldt-Haus

    Die CA Immo startet die Vermietung des Alexander-von-Humboldt-Hauses am Berliner Humboldthafen. Geplant ist ein hochrepräsentatives Gebäude mit 6.400 Quadratmeter Bürofläche sowie ergänzende Gastronomieangebote im Erdgeschoss. Dazu wurden jetzt auch ein paar neue Bilder veröffentlicht. Artikel mit mehr Infos ist hier zu finden.

    (c) CA Immo

  • ^^ … Danke Betonkopf für die Impressionen. Das AVHH gefällt mir nach wie vor. Ich mag die Anmutung der Stelzen, die sich nach oben hin verjüngen und den Schwung einbüssen.

    Vielleicht hätte man den Baukörper selbst um ein Segment oder zwei, zum Hauptbahnhof ansteigen lassen können, dann wäre er nicht ganz so kastenartig geraten.

    In der Mitte des Hafenbeckens würde sich im Übrigen ein Wasserspiel ganz gut machen. Was Geplätscher kommt immer gut und wirkt erfrischend. Es muss ja nicht gleich die Fontäne vom Genfer See sein. Aber so ein bisschen Poesie die das arg technische Umfeld stört, könnte nicht schaden. !!!

  • snitch: Naja, das Grundstück ist nur ca. 1300 m² groß und dreieckig geschnitten. Sechs Gebäude wären da doch etwas schwierig unterzubringen, es sei denn, man baut Townhäuschen wie am Auswärtigen Amt. Aber würde das hier besser aussehen?

    Aber es ist schön, dass die Ecke bebaut wird - auch wenn noch kein Termin bekannt ist und es noch lange dauern kann. Der Entwurf sieht für mich ganz ok aus, er hebt sich von den Wohngebäuden dahinter ab und stellt so einen Übergang zum Hbf-Bereich dar. Das luftige hochgezogene EG sieht sogar ganz schick aus. Ein Hochpunkt (ein paar mehr Stockwerke) bzw. eine Betonung an der Westspitze hätte sich eigentlich angeboten, da gebe ich Camondo recht, aber nun gut. Die Visu ist eh wie üblich idealisiert mit den großzügigen Pflanzenkästen vor den Fenstern, was davon wohl am Ende überbleibt...

    Und ja, der Humboldthafen spielt sein Potenzial enfach nicht aus. Die S-21-Ewigkeitsbaustelle am Westrand, lieblos ungepflegte Kaimauern, keine Bootsanleger, keine Fontäne - man könnte ihn wirklich attraktiver machen.

  • ^ Neben den Alexander-von-Humboldt-Haus gibt es Platz aber wird Schwer , da der Zukünftige S 21 Bhf Hauptbahnhof entsteht und aktuell in Bau Ist . Bei der Höhe schwer da der Bahnhof genau unterhalb ist ( wegen des Gewicht )

  • Mir ist nicht ganz klar, wofür diese große Straße (Friedrich-List-Ufer (#1.665)) gebraucht wird. Ist sie unverzichtbar? Wenn nicht, würde es sich anbieten, auch die Ostseite des Humboldthafen bist zum Hafenrand zu bebauen, analog zum schönen Alexander-von-Humboldt-Haus mit Säulen etc. Das Gleiche gilt womöglich sogar für das gegenüberliegende Alexanderufer. Durch eine einheitlich wirkende Bebauung entstünde eine wirklich attrakive, binnenalsterartige Situation, direkt neben dem Bahnhof. Das geplante Hochhaus würde solche Möglichkeiten zerstören.

  • ^ Zu dein ersten Satz. Aktuell kann man die Straße nicht überqueren für Fußgänger & co. Die ist komplett gesperrt in einer Baustelle , des Bhf S 21. Bzw. : Humboldthafen Süd

    Auch Wohnhäuser bzw. Ein Gebäude ist geplant. War die Woche auch die Rede bzw. Hier berichtet . Zitat: Ein zentrales Ziel der Pläne für „Humboldthafen Süd“ ist der dauerhafte Zugang zum Wasser. Nach Ende der Baustelleneinrichtung für die S21 soll das Ufer öffentlich erreichbar sein.

    Also wird die Straße Zukunft wieder relevant werden.

  • Alles, was ich sehe, ist eine graue Stein- und Betonwüste. Wenn da nicht mit mehr Grün gearbeitet wird als diese sporadisch aufgestellten Bäumchen, dann wird da rein gar keine Aufenthaltsqualität entstehen. Das wäre eine wahnsinnig vertane Chance, einen echt tollen und beinahe ikonischen Platz zu kreieren.

    Was ist das denn bitte immer für ein Grau- und Betonfetisch von Architekten und Stadtplanern?! Wer um Himmels Willen findet das gemütlich oder einladend?


    BTW: Auf dem ersten Rendering sieht man zwischen dem Neubau, der anliegenden Straßen und den Hbf einen Park – ist der fix geplant oder war das nur ein Trick, das Ganze hübscher wirken zu lassen, als es am Ende wird? Soll da nicht besagtes Hochhaus entstehen?

  • ^Keine Ahnung worum es dir hier geht. Zwischen den Bestandsbauten am Humboldt-Hafen befinden z.B. sich sehr wohl gepflanzte Bäume. Und der fiktive Park würde mit dem Bau des HH auch obsolet. Derzeit befindet sich auf dem Gelände die Baustelleneinrichtung der S21. Hätte man die visualisieren sollen?

  • ^ Mir ging’s genau um das, was ich geschrieben habe: Ist geplant, dem sehr geringen Grün (ein paar wenige Bäume inmitten einer technokratischen Betonwüste) noch mehr Grün hinzuzufügen? Ich halte das für dringend notwendig, wenn man die Gegend noch irgendwie aufwerten und für eine echte Aufenthaltsqualität sorgen möchte. Es wirkt bisher grau, kalt und völlig uneinladend.

    Der Park wäre wünschenswert, aber würde ja, wie richtig erkannt, mit dem Bau eines Hochhauses nicht realisiert werden.

  • Es fehlen zur Komplettierung die Adjektive kalt und seelenlos. Präzesier doch mal, um welchen Bereich es dir geht. Humboldthafen oder Europaplatz oder oder oder..

    2 Mal editiert, zuletzt von DerBe (30. Juni 2026 um 01:33)

  • Kalt schrieb ich ja bereits, aber seelenlos wirkt es auch, stimmt! ;)

    Hier ging es mir jetzt um den Humboldthafen. Aber dem ganzen Areal rund um den Hauptbahnhof und Europacity fehlt es massiv an Grün.

  • Die Umfeldgestaltung und zum Beispiel die Pflasterung ist völlig ok. Andere Städte würden sich danach sehnen. Diese völlig überzogene Kritik ist m.E. an den Haaren herbeigezogen. So urteilt jemand, de keine Ahnung von den örtlichen Gegebenheiten hat und die Szenerie nur von Bildern kennt.

    2 Mal editiert, zuletzt von DerBe (30. Juni 2026 um 06:19)