Sonstige Bauprojekte innerhalb der Wallanlagen

  • Kurt-Schuhmacher-/Allerheiligenstraße

    Die in Schmittchens Beitrag #1316 damals noch für 1. Halbjahr 2021 prognostizierte Eröffnung von tegut könnte sich jetzt wohl mit einem Jahr Verspätung verwirklichen. Entlang der Allerheiligenstraße und der Albusstraße wurde mit dem Einbau der Fenster begonnen.

    dsc03240bu8je9.jpgBlick Allerheiligenstraße Richtung Kurt-Schumacherstraße

    Hier zur Erinnerung ein Auszug aus dem Bauschild mit den vorgesehenen Nutzungsänderungen. Vom 1.-4. OG ist ja Wohnen vorgesehen. Für die Verwirklichung dieser Nutzung finden sich bisher noch keine Anzeichen.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Nutzungsaufteilung und Nutzungs­änderung von 1 Verkaufseinheit im EG bis 4.OG in 2 Nutzungs­einheiten und Wohnen, 1. Nutzungseinheit mit Verkauf und Erweiterung der Verkaufsfläche (Lebensmittel) und die 2. Nutzungseinheit in Laden (Bäckerei) und Schank- und Speisewirtschaft ( Imbiss) im EG sowie in Wohnen im 1. bis 4.OG mit 42 WE, Fassadenänderungen und brandschutz- statisch und lüftungsrelevante Grundrissänderungen im KG, EG und Aufstellung von Kühl- und Lüftungsgeräten auf dem Dach in einem Wohn- und Geschäftshaus


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    Hab dann mal beim Entwurfsverfasser Graf Architekten aus Montabaur nachgefragt. Dort war zu erfahren, dass es an der Kurt-Schumacher-Straße und an der Allerheiligenstraße ab dem 1. Obergeschoss alles beim Alten bleiben wird. Dort sei eine Umwandlung in Wohnraum nicht vorgesehen so dass sich der Auftrag hier nur auf die Umgestaltung des EG erstreckt. Eine Natursteinfassade (vermutlich Granit) sei für den Eingangsbereich des tegut vorgesehen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Serendip (28. Februar 2022 um 15:31)

  • "WMF-Haus" (Bethmannstraße 58 / Kaiserstraße 15)

    Inzwischen ist auch das beim letzten Update Ende September noch nicht fertige Erdgeschoss sichtbar. Schriftzüge und eventuell weitere Details fehlen noch, doch das Ergebnis des aufwendigen Umbaus plus Aufstockung lässt sich nun beurteilen. Im Großen und Ganzen ist das Resultat aus meiner Sicht überzeugend. Eine Vorher-Nachher-Gegenüberstellung gibt es in diesem Thread.

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    Bild: Schmittchen

  • Projekt "Taurus", Biebergasse 6-10 / Börsenplatz 7-11

    Die 2. Etage zur Biebergasse bekommt nun die Decken/ bzw. die 3. Etage die Bodenplatte. Die Lücke zwischen den beiden Nachbargebäuden füllt sich sichtbar.

    Bilder: Skyview

  • Projekt "Taurus", Biebergasse 6-10 / Börsenplatz 7-11

    Am Fassadenmuster auf dem Börsenplatz gibt es jetzt keine "Experimentalflächen" mehr wie zuvor. Vermutlich ist es final.

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    Der Stein in Nahansicht. Wird wohl Jura-Kalkstein aus der Region Fränkische Alb sein.

    5006_taurus_boersenplatz.jpg

    Teile der Musterfassade wirken erstaunlich filigran.

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    Bilder: Schmittchen

  • Große Bockenheimer Straße 24 (Eckhaus Freßgass und Meisengasse)

    Nach diesen Beiträgen im Thread "Eat! Drink! Shop 'til you drop!" habe ich mir die Freßgass 24 einmal angesehen. Für mich sah nichts nach einem geplanten Umbau für Discount-Einzelhandel aus. Zumal das Erdgeschoss dafür zu verwinkelt sein dürfte - und wahrscheinlich auch zu klein. Das Grundstück ist gerade einmal 706 m² groß. Eigentümer seit 1995 ist die Aachener Grundvermögen, ein Immobilienunternehmen im Besitz mehrerer katholischer Bistümer.

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    Vielmehr sah für mich alles nach einem bevorstehenden Abbruch aus. Das 1956 errichtete Gebäude schien komplett entmietet zu sein. An den Gebäudeaußenseiten waren bereits Bauteile demontiert. An vier Stellen neben dem Gebäude waren offene Schächte mit freigelegten Versorgungsleitungen zu sehen (wie sweet_meat im anderen Strang schon schrieb), vorbereitet für das Trennen durch die dafür Zuständigen. Zwei kleinere Bagger standen bereit.

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    Den kleinen Innenhof konnte man 2009 vom Maintower aus sehen, als damals das Nachbarhaus mit dem Apple Store neu gebaut wurde.

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    Was ich der Schaukästen wegen immer für einen Mini-Ladenlokal hielt (aber nie näher angeschaut habe), ist lediglich ein Eingang zu einer Treppe nach oben. Die Initialen am Sockel gehörten einem Juwelier, der hier früher einen Laden hatte.

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    Bilder: Schmittchen

  • ^+^^

    Ich finde das sogar etwas bedauerlich. Ok, der Zustand und die Veränderungen über die Jahre, haben kein Schmuckstück daraus gemacht, aber mir hat die Aufteilung der Baukörper und das ein oder andere Detail immer sehr gut gefallen, weil es für mich ein positives Beispiel für Gestaltungswillen war, denn es in den 50ern ja auch mal gab, wenn man sich Mühe geben wollte. Die Epoche verschwindet in der Innenstadt so langsam ganz oder zumindest hinter modernen Fassadenumbauten. Aber klar ist auch, dass auf dem Grundstück sicher viel mehr "geht", was Ausnutzung und Höhen betrifft.

  • Dass so ein Gebäude mitten im historischen Herz von Frankfurt steht und stehen bleiben darf ist ein Schande. Egal wie man das Ding poliert es wird nie reinpassen.

  • Wer soll dem Haus die Erlaubnis entziehen, stehen bleiben zu dürfen? Auf welcher Grundlage? Fettucine, das ist unterkomplexer Phrasendrusch, tut mir leid.

  • Die Architektur der 1950er- und 1960er-Jahre ist keine Schande. Sie hat ihre Qualitäten und Berechtigung wie jede andere auch, gerade dieses Gebäude mit dem eleganten Flugdach und der gläsernen Setzkasten-Fassade. Davon abgesehen: Fast 80 Jahre nach dem Kriegsende sollte man anerkannt haben, dass die meisten Bombenlücken nicht mit Rekonstruktionen bzw. etwas Dir Passendem gefüllt werden konnten oder wollten.

  • Dieses Gebäude ist ein Beispiel für eine hochwertige und maßstabsgerechte Architektur der Nachkriegszeit welche den historischen Kontext respektiert und und auf Grund einer filigranen Detaillierung als ein gelungener Beitrag dieser Epoche eine dauerhafte Berechtigung hat.

  • Häh, wo bitteschön respektiert dieses Gebäude denn auch nur ansatzweise den historischen Kontext? Die Maßstäblichkeit steht doch im kompletten Widerspruch zu dem was vorher dort stand und dem wenigen das halbwegs unbeschadet den Krieg und den katastrophalen Wiederaufbau überlebt hat.

    Es ist für sich gesehen sicherlich nicht das schlechteste Gebäude aus seiner Zeit, in solch seelenlosen Vierteln wie dem Riedberg oder Europaviertel würde es wohl sogar als ein echter Hingucker bewertet. Aber in der Altstadt gibt es leider keine sonderlich prickelnde Figur ab. Und gerade das Bauschild kann man ja wohl einfach nur noch als Frechheit auffassen.

  • Rahmhof mit Schillerpassage

    Unaufgeregt wird die Schillerpassage zur Zeit bei laufendem Betrieb umgebaut. Begünstigt wird dies durch einen niedrigen Vermietungsstand der Passage. Die nach dem letzten Beitrag zum Thema geplante Gestaltung ist beim Zwischenergebnis allerdings nur bedingt wiederzuerkennen. Ein paar Eindrücke:

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    In Richtung Ausgang Taubenstraße noch der alte Zustand mit der vor gut 30 Jahren eingebauten Spiegeldecke ...

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    ... in Richtung Ausgang Schillerstraße ist bereits umgebaut.

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    Ein Umbau des heutigen Eingangs, wie auf der Visualisierung im vorigen Bild erkennbar, kommt eher nicht. Die Türen wurden offenbar bereits erneuert, an alter Position (Thumb links). Beim kleinen Platz unter dem gläsernen Rondell ist noch nicht erkennbar, was geschehen soll (mittlerer Thumb).

    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/5030_schillerpassage.jpg   Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/5029_schillerpassage.jpg   Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/5031_schillerpassage.jpg

    Die wunderbare Kuppel über dem Eingang Schillerstraße wird hoffentlich nicht verändert. Bisher sind keine Absichten solcher Art ersichtlich.

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    An der Rahmhofstraße gibt es noch keine Hinweise auf die Rückkehr der "Mutter Ernst". Zu sehen gibt es auch nichts, denn alle Scheiben sind sorgfältig abgeklebt. Die Eröffnung verschiebt sich auf Juni 2022, ist bei Facebook zu lesen, die Sanierungen für den Brandschutz seien sehr aufwändig.

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    Bilder: Schmittchen

  • Albusstraße 19-21


    Eine Baugrube! Davon hat main1a schon Anfang Dezember geschrieben. Wenn das in der Geschwindigkeit weiter geht, wird das bestimmt in Juni 2029 fertig sein.

  • An der Staufenmauer 11

    Vorgestellt von Schmittchen in Beitrag #1376 und zuletzt mit interessanten Rückansicht von Epizentrum in Beitrag #1481. Nun ist auch das an der Vorderseite geplante Ladenlokal umgebaut und der neue Pächter ist eingezogen. Die Architektur ist tatsächlich reizarm, bei dem neuen Pächter handelt es sich allerdings um einen Ableger eines der Top 10 Restaurants von Frankfurts feiner Küche, dem Iimori Kaiseki. Mehr dazu hier


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    Blick Richtung Durchgang zur Konstabler Wache

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    3 Mal editiert, zuletzt von Serendip (25. März 2022 um 15:04)

  • Zeitgemäße (und nicht überraschende) optische Anspruchslosigkeit. Man könnte höchstens behaupten, im Sinne des kulinarischen Mieters auf ein reduziertes Design gesetzt zu haben. Aber mal ehrlich: es gab irgendwann mal Pläne, diesen Abschnitt AUFzuwerten. Da müsste man jetzt an der Straße schon einiges machen, um DAS noch auszugleichen.

  • Für mich war die Tatsache das IIMORI dort eröffent eher eine überraschend postive Wendung. Und auch die Ausführung (wenngleich auch kein architektonisches Highlight) erscheint mir für die übelst runter gekommene Ecke der Konstaber recht hochwertig.

    Was erwartest Du denn von einer Seitenstraße in der an jeder Ecke Drogen verkauft werden und es nicht gerade selten nach Urin und anderen Fäkalien duftet. Extravangante Außengastronomie wird hier sicher niemand eröffnen - zumindest nicht im aktuellen Studium der Gasse.

    Hier müsste eigentlich mal das komplette Dreieck zwischen hier der Konsti und der Kurt-Schumacher bis hin zur Berliner neu geplant und geordnet werden. Das ist alles relativ abweisendes und und in die Jahre gekommenes „Nachkriegs-Gerümpel, ziemlich verwinklet, verbaut und nur begrenzt vernünftig nutzbar. Ich hoffe dass das nicht allzuweit davon entsehende Projekt „grüne Straße“ macht Schule und strahlt demnächst ein wenig in diese Richtung ab.

    Mit einer Perspektive wie dieser würde sich dann sicher auch der eine oder andere Mieter finden, der investiert und schicke Außengastro und Co installiert.

  • ^ Mit dem Centro Gallego und den beiden anderen Lokalen an der Ecke ist zumindest ein Fundament für ein ordentliches Stadtleben gegeben. Ich plädiere seit langen Jahren außerdem für die Schaffung einer Fahrradachse genau durch diese Ecke: Töngesgasse - Staufenmauer - durch die Passage Kurt-Schumacher-Straße 39-41 (mit beschränkter Geschwindigkeit) - über die Kurt-Schumacher-Straße (mit Ampel synchron zur Konstabler) - Allerheiligenstraße. Das bringt etwas Durchgangsverkehr und vielleicht den ein oder anderen Zwischenstopp bei Iimori, Pure Training und ggf. einem Kiosk.

    Ein Problem für die Ecke ist außerdem die fehlende Durchwegung nach Süden zur Battonstraße. Für Autos sowieso gesperrt, verirrt sich aber auch kaum ein Fußgänger oder Radfahrer in das halb-private Blockinnere zwischen Staufenmauer, Kurt-Schumacher-Straße und Battonstraße. Hier schlagen die Fehler der Nachkriegsstädteplanung voll durch.