Sonstige Bauprojekte innerhalb der Wallanlagen

  • Stephanstraße 15 wird umgebaut

    Gegenüber dem von der SEB genutzten Bürokomplex Skylight steht das Bürohaus Stephanstraße 15. Mittlerweile steht das siebengeschossige Gebäude leer. Die FNP berichtet nun, dass eine Modernisierung bevorsteht. Das Erdgeschoss soll für Einzelhandelsnutzung umgebaut werden.

    Links in epizentrums Bild von 2012 die Stephanstraße 15 mit der markanten Glasfassade. Die Anwaltskanzlei, die damals noch ihren Schriftzug am Eingang hatte, ist im Frühjahr in den Taunusturm gezogen.


    Bild: epizentrum

  • Hieß es nicht noch der Einzelhandel im MA* neben an läuft mehr schlecht als recht? Erscheint mir jedenfalls mutig dort auf Einzelhandel zu setzen. Zu wünschen wäre es dem Standort, wenn sich da so eine "2B" Lage etablieren könnte.

  • ^ Gerade das Detail zum Erdgeschoss freut mich. Ich würde es genau andersherum sehen: In der nördlichen Nebenlage der Zeil ist Einzelhandel quasi nicht aufzuhalten, nachdem mit dem SEB-Einzug ins Skylight, der Eröffnung des Turm-Carrées und der Wohnbebauung der Stiftstraße das "Publikum" ins Viertel gespült wird. Den MA-Läden wird weiterer Einzelhandel mehr als recht sein.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Hieß es nicht noch der Einzelhandel im MA* neben an läuft mehr schlecht als recht? Erscheint mir jedenfalls mutig dort auf Einzelhandel zu setzen.


    Wenn Du einen kleinen Laden betreibst, dann ist das Beste, was Dir passieren kann, dass nebenan ein anderer Laden eröffnet, der ein etwas anderes Sortiment hat. Und auf der anderen Seite noch einer und so weiter.
    Jeder Laden zieht Kundschaft für die Nachbarn an - und jedes blinde Loch vertreibt sie (Kaufhof Leipziger Straße, Saturn Berger Straße). Dabei ist es weitgehend egal, was der Laden nebenan anzubieten hat, hauptsache der Kunde hat was zu gucken und bleibt auf meiner Straßenseite. Manchmal hilft sogar ein direkter Konkurrent - wenn mein Angebot oder mein Service besser ist.

    Bislang ist in diesem Bereich das Angebot für Seh- und Kaufleute noch etwas beschränkt. Wer den Trubel auf der Zeil scheut, aber, wie ich, gerne von der Konstabler bis zum Metropolis bummelt, findet im Moment noch Lücken auf dem Weg über die Schäfergasse, Stephanstraße, etc.: Da ist die braune Blechfront von Karstadt, diese Lücke hier, die Einfahrt zum ehemaligen Posthof und natürlich das Rundschaugelände. Wenn das alles im EG Handel oder Gastro beherbergt, dann ist das vielleicht noch keine 1A Lage, aber sicher eine harte Konkurrenz zur Töngesgasse - mit dem breiteren Straßenraum als Bonus. Wenn ich mir statt dem Friseur oder Optiker im Skylight, an der Ecke zur Brönnerstraße ein Café/Restaurant mit Sonnenschirmen, Tischen vorstelle...;)

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Zitat von Xalinai:Bislang ist in diesem Bereich das Angebot für Seh- und Kaufleute noch etwas beschränkt.


    Man kann daher gar nicht oft genug betonen, wie wichtig eine entsprechende Ausgestaltung der Erdgeschoßzonen in den auf dem Telekom- und dem Rundschau-Areal geplanten Bauten ist. Hier müßte wieder ein zugkräftiges Angebot aus kleinen, individuellen Läden entstehen, wie es im alten Rundschau-Haus mal war, damit sich zumindest im Westen wieder urbanes Leben in dem Straßenzug entwickelt. Denn die nicht zu beseitigende Lücke in der Mitte, die Petersfriedhof und Liebfrauenschule darstellen, ist schon problematisch genug und läßt hier den seit Herausnahme der Straßenbahn sowieso überdimensionierten Straßenraum völlig ausfransen. Es ist schon bemerkenswert, daß dieser im 19. Jh. über ehemaliges Friedhofsgelände geführte Straßendurchbruch zwischen Stiftstraße und Schäfergasse bis heute städtebaulich nicht vernünftig integriert werden konnte. Einen Bonus gegenüber der Töngesgasse vermag ich schon wegen des trennenden Mittelstreifens im "breiteren Straßenraum" nicht zu erkennen. Die Belebung wird sich in dieser Ecke wohl auf die Südseite der Stephanstraße beschränken. Aus der Gegend insgesamt läßt sich aber in jedem Fall etwas machen, vorausgesetzt die Stadt übt bei den Investoren genügend Einfluß auf Planung und Ladenmieten aus und beschränkt sich nicht allein auf die Durchsetzung einer ihr angemessen erscheinenden Architektur.

  • Schäfergasse 52 / Große Friedberger Straße 43

    Endlich! Gestern begann die Einrüstung des 2-geschossigen Notgebäudes, das man offenbar nach dem Krieg hochzog und das viele viele Jahre lang immer nur "Low-Level"-Gastronomie mit wechselnden Betreibern beherbergte. Im Mai war das gut sichtbare Eckgebäude (Satellitenkarte von 2013) hier schon Gesprächsthema, nachdem "Zeil Kebap" (Bild) ausgezogen war. Schmittchen fand den Bebauungsplan 866 von 2011, in dem sich der Wille der Stadt wie folgt ausdrückt: "An der Stelle des Eckgebäudes an der Schäfergasse 52 sollte mittel- bis langfristig ein Bauvolumen entstehen, das der dortigen Ecksituation städtebaulich gerecht wird". Jetzt ist es also soweit. Das Bauschild von 2013 enthält zunächst den Abbruch des Untergeschosses bis zur "Unterkante der Rohdecke" (also inklusive Kellerdecke, sodass eine Wanne aus Fundament und Kellerwänden stehen bleibt?). Als Entwurfsverfasser beteiligt ist das Büro SPS Plan Architekt. und Ingen. GmbH aus Leipzig (Website), von dem ich annehme, dass es auch den kommenden Neubau entworfen hat. Bauherr ist die Mainhatten Properties GmbH aus Wiesbaden. Die Ecke sieht heute so aus:


    Bild: epizentrum

  • Schäfergasse 52 ist fürwahr eines der erfreulicheren Bauankündigungen in diesem Jahr im Innenstadtbereich und ein wichtiger Beitrag zur voran schreitenden Stadtreparatur. Ich bin sehr gespannt auf den Entwurf. Vielversprechend sind die bisherigen Referenzen des Leipziger Architekturbüros, die sich scheinbar auf Gründerzeit-Bauten und dessen Restaurierung spezialisiert haben. Das Potenzial der neuen "Flanier-Achse" Schäfergasse, Ma und Rundschau-Gelände als Alternative zur überlaufenen Zeil ist definitiv vorhanden. Jetzt noch ein paar Cafés auf halber Strecke (ein bisheriges Manko in diesem Teil der Stadt) und schon ist man mehr als nur ein Geheimtipp.

  • Goethe34

    Das Flugdach ist jetzt besser zu sehen, man hat einen Teil des Gerüstes abgebaut, fehlen nur noch die Scheiben. Mal ein Blick auf die Goethestraße-Seite, an der man am östlichen Gebäudeteil auch die Gerüste entfernt hat. (letztes Bild hier)


    Bild: thomasfra

  • "Goethe34"

    ^ ^ Das auf dem Foto von thomasfra von unten recht imposant wirkende Flugdach sieht von oben bisher wenig spektakulär aus. Wegen der Hochhausbebauung rundherum, sollte in diesem Fall unbedingt auf eine ansprechende Dachgestaltung geachtet werden. Die Dachpappe stellt hoffentlich nicht den Endzustand dar.

  • Petersstraße 3, Hasengasse 21

    Nach zwei Fotos im schönsten Sonnenschein (klick!) ergänzend noch eine Gesamtaufnahme von Petersstraße 3 im Schneeregen. Mittels eines Betonbalkens hat man noch einen optischen Anschluss an das Nachbarhaus Petersstraße 1 geschaffen (die Säule dafür ist in thomasfras erstem Foto schon zu sehen).

    Die Sanierung von Hasengasse 21, neben der Kleinmarkthalle gelegen, ist abgeschlossen (letzter Beitrag). Wie bei manchem Menschen ist eine nicht ganz so scharfe Aufnahme aus der Distanz nicht unbedingt von Nachteil :)

    -Bilder von mir-

  • Lange Straße 59

    An der Langen Straße 59 (Karte) tut sich etwas. Laut ansonsten wenig aussagekräftigem Bauschild X-2014-21-4 steht der Abbruch eines im Kern wahrscheinlich noch gründerzeitlichen Wohn- und Geschäftshauses an, in dessen Erdgeschoss in den letzten Jahren ein glückloser Gastronom sich dem nächsten die Klinke in die Hand gab (Latin, Vietsky, Club59, Einzbar). Das Vorderhaus hat noch ein halbes Walmdach, der flachere Teil im Hinterhof wurde anscheinend angebaut und als Garage genutzt. Als Bauherr und Entwurfsverfasser ist die Rhein-Main-Haus GmbH aus Altenstadt (zwischen Nidderau und Ortenberg, also nordöstlich von Frankfurt) angegeben. Der Bestand heute:

    Anscheinend aus den 1950er- oder 1960er-Jahren die mit Fliesen (neu) verkleidete Fassade:

    Nach dem Abbruch wird es sicherlich einen Neubau geben. Schaumerma. Der westlichen Seite der Langen Straße wird jede, wirklich jede Veränderung gut tun:


    Bilder: epizentrum

  • Fischerviertel

    Der Umbau des Fischerviertels scheint in Gang zu kommen. Die Garagen im Innenhof der Bebauung Rechneigrabenstraße 3/Schützenstraße 12 sollen dem vernehmen nach einer Tiefgarage weichen, die dann mit Wohnungen überbaut werden sollen.
    Das Haus Schützenstraße 12 soll teilweise abgerissen und aufgestockt werden. Dem Frankfurter Sender radio x wurde bereits gekündigt und er sucht bereits nach einer neuen Bleibe. Baubeginn in der Schützenstraße ist für das Frühjahr angekündigt.

  • Stephanstraße 13 | 15

    Die Entwicklung der Achse Stephanstraße + Stiftstraße (parallel zur Zeil) geht voran. Nach der Neuentwicklung der ehemaligen Diamantenbörse zu MA Neustadt,
    der Planung der Wohnhochhäuser Stiftstraße (80|50|40 m) und der anstehenden Bebauung des Rundschau-Areals werden nun die letzten beiden Gebäude in
    Angriff genommen...

    Stephanstraße 13
    Die Stephanstraße 13, an der Ecke zur Brönnerstraße wird (wenn ich das Bauschild richtig interpretiere) wohl demnächst einem Neubau weichen
    und demnächst eine Mischung aus Gastro, Office und Wohnen beherbergen.


    Bilder von mir.

    Stephanstraße 15
    Seit Norton Rose in den TaunusTurm umgezogen ist, steht das Gebäude (Stefanstr. / Ecke Stiftstaße) leer, auch hier scheint's jetzt voran zu gehen.
    Seit einiger Zeit sind mehrere Entwürfe in der Lobby ausgestellt. Leider kann ich nur mit einem Phone-Shot in schlechter Qualität und ohne vernünftigen Zoom dienen.
    Sieht aber eher nach 'nen Facelift als nach 'nen großen Wurf aus.


    Bilder von mir.

    Trotz allem könnte die Synergie aller Projekte endlich der Aufbruch sein auf den die Neustadt so verzwifelt wartet.
    Wenn die Straße komplett entwickelt ist läuft's icher auch für MA, Allure und Co. deutlich besser. :daumen:

  • Vielen Dank. Wenn für das Eckhaus Stephanstraße 13 eine Nutzungsänderung beantragt und genehmigt wurde, dann wird umgebaut, nicht abgerissen und neu gebaut.

    Zusammen mit dem Nachbargebäude Nummer 15 eine sehr positive Entwicklung, das sehe ich auch so. Die Gebäude werden auch die Umbauten nicht wirklich attraktiv und elegant werden (können), auch wenn der für die 13 beauftragte Georginas ein recht Guter ist. Wichtiger scheint mir ohnehin, Publikum in die "Neustadt" zu kriegen, und dafür dürfte die Schaffung von Gastronomie- und Einzelhandelsflächen anstelle früher dicht verschlossener Erdgeschosse das genau richtige Rezept zu sein.