Sonstige Bauprojekte innerhalb der Wallanlagen

  • Fischerviertel

    Der Umbau des Fischerviertels scheint in Gang zu kommen. Die Garagen im Innenhof der Bebauung Rechneigrabenstraße 3/Schützenstraße 12 sollen dem vernehmen nach einer Tiefgarage weichen, die dann mit Wohnungen überbaut werden sollen.
    Das Haus Schützenstraße 12 soll teilweise abgerissen und aufgestockt werden. Dem Frankfurter Sender radio x wurde bereits gekündigt und er sucht bereits nach einer neuen Bleibe. Baubeginn in der Schützenstraße ist für das Frühjahr angekündigt.

  • Stephanstraße 13 | 15

    Die Entwicklung der Achse Stephanstraße + Stiftstraße (parallel zur Zeil) geht voran. Nach der Neuentwicklung der ehemaligen Diamantenbörse zu MA Neustadt,
    der Planung der Wohnhochhäuser Stiftstraße (80|50|40 m) und der anstehenden Bebauung des Rundschau-Areals werden nun die letzten beiden Gebäude in
    Angriff genommen...


    Stephanstraße 13
    Die Stephanstraße 13, an der Ecke zur Brönnerstraße wird (wenn ich das Bauschild richtig interpretiere) wohl demnächst einem Neubau weichen
    und demnächst eine Mischung aus Gastro, Office und Wohnen beherbergen.




    Bilder von mir.


    Stephanstraße 15
    Seit Norton Rose in den TaunusTurm umgezogen ist, steht das Gebäude (Stefanstr. / Ecke Stiftstaße) leer, auch hier scheint's jetzt voran zu gehen.
    Seit einiger Zeit sind mehrere Entwürfe in der Lobby ausgestellt. Leider kann ich nur mit einem Phone-Shot in schlechter Qualität und ohne vernünftigen Zoom dienen.
    Sieht aber eher nach 'nen Facelift als nach 'nen großen Wurf aus.




    Bilder von mir.


    Trotz allem könnte die Synergie aller Projekte endlich der Aufbruch sein auf den die Neustadt so verzwifelt wartet.
    Wenn die Straße komplett entwickelt ist läuft's icher auch für MA, Allure und Co. deutlich besser. :daumen:

  • Vielen Dank. Wenn für das Eckhaus Stephanstraße 13 eine Nutzungsänderung beantragt und genehmigt wurde, dann wird umgebaut, nicht abgerissen und neu gebaut.


    Zusammen mit dem Nachbargebäude Nummer 15 eine sehr positive Entwicklung, das sehe ich auch so. Die Gebäude werden auch die Umbauten nicht wirklich attraktiv und elegant werden (können), auch wenn der für die 13 beauftragte Georginas ein recht Guter ist. Wichtiger scheint mir ohnehin, Publikum in die "Neustadt" zu kriegen, und dafür dürfte die Schaffung von Gastronomie- und Einzelhandelsflächen anstelle früher dicht verschlossener Erdgeschosse das genau richtige Rezept zu sein.

  • @ Dedulja1 #1088: Tolle Aufnahme. Die Ecke wird super, alles in allem ein sehr schönes Projekt.
    Auch wenn ich finde dem recht langen Fassadenstück auf der Fressgass hätte ggf. eine Unterteilung oder Varianz in der Fassade ganz gut getan.


    @ Schmittchen #1087: Danke für die Klarstellung Schmittchen.
    Das dachte ich erst auch, aber dann hatten mich die Worte Abbruch/Rohbau im unteren Bereich des Bauschildes irritiert.

  • Große Friedberger | Schäfergasse 52

    Nachdem auf dem Glände des ehemaligen Zeil Kebabs gegen ende des Jahres noch ein „starway to heaven“ vor sich hin gammelte...




    ...hat sich die Abrissfirma mittlerweile wohl in die Unterwelt vorgearbeitet.





    Bilder von mir.

  • Tolles Gebäude, die runde Ecke samt Aufabu und die Seite zu Goethestraße sind super.


    Allerdings sieht man auf diese Aufnahmen jetzt auch ganz gut, dass der Flanke an der Fressgass ggf. eine Unterbrechung in Form eines Vor- oder Rücksprungs der Fassade oder vielleicht eine Varianz im Raster der Fenster ganz gut getan hätte. Die unteren Geschosse mit den Stores sehen echt gut aus, jedoch die Fläche (oberhalb der Schaufensterfronten) wirkt meines Erachtens schon ein wenig monoton, oder geht's da nur mir so!?

  • Eine absolute Bereicherung für diese Ecke, zudem schafft dieses Gebäude jetzt eine Art Portal für den Anfang der Fressgass und die Goethestrasse zugleich. Damit steht es in der Tradition des Vorkriegsbaus.


    Das Gebäude beweist außerdem eindrücklich, dass moderne Architektur durchaus in der Lage ist, auch in einem doch etwas stilistisch heterogenen Umfeld eine Art Bezugspunkt zu schaffen, der über bloße Effekthascherei hinausgeht. Das dies gelingt, hat meines Erachtens mehrere Ursachen: die Steinfassade, die einen harmonischen Blickpunkt schaffenden Rundfenster, das aufgesetzte Dach und die streng gegliederte Fassade mit den aufgesetzten Fenstern. Das alles schreit nicht "HIER", sondern macht lediglich angenehm aufmerksam.


    Der einzige Kritikpunkt könnte wirklich allenfalls die schon von Sweet_meat erwähnte monotone Fasade an der Fressgass sein. Anfangs war ich der gleichen Auffassung. Mittlerweile habe ich meine Meinung etwas revidiert. Zum einen wäre ein entsprechender Vor- oder Rücksprung in der Gesamtansicht zu unruhig gewesen und zum anderen hätte der Blockrand auf der Fressgass darunter etwas gelitten. Der bessere Weg wäre dann eher eine sichtbare Vertikale Fassadengliederung an der Fressgass gewesen.

  • Sehr schön geworden. Eine gelungene Bereicherung. Das einzige wo ich überlege, ob es nicht besser gewesen wäre, den Bereich in der Goethestrasse auch mit 5 Obergeschossen zu versehen. Die 4 Obergeschosse wirken etwas wie Provinzstadt. Aber das ist sicher geschmackssache! Vielleicht war es auch eine Vorschrift aus der Raumplanung, dem Bebauungsplan, der Stadt.

  • Gefällt mir überhaupt nicht. Die runde Ecke ist ja ganz nett, und zumindest bei den Erdgeschossen wurde sich Mühe gegeben, aber ansonsten... Der Stein ist mal wieder viel zu hell, keinerlei Gliederung der Fassade durch Gesimse oder sonst irgendwas, das Auge findet einfach nirgendwo halt, ganz besonders an der Seite zur Fressgass. Und das Flugdach wirkt auch irgendwie sehr seltsam, Kuppel hätte ich besser gefunden. Insgesamt fällt es qualitativ dann doch ziemlich krass ab im Vergleich zu dem was Mäckler am Goetheplatz geplant hat (und selbst dort ist das Ergebnis weit davon entfernt keine Kritikpunkte aufzuweisen). Mit diesen blöden aus der Fassade heraustretenden Fenstern hat er sich auch eine ganz miese Unsitte ausgedacht.

  • Töngeshof, Töngesgasse 34-36

    Es tut sich was beim Töngeshof (Lage). Letzte Beiträge hier und dort. Zum einen ist ein großer Kran auf bzw. über der Töngesgasse aufgebaut worden, unter dem der Verkehr durchfließen kann. Ein ganz schön großes Teil, wie man im Vergleich zu dem darunter herfahrenden Lieferwagen sehen kann.



    Zum anderen wächst das Vorderhaus, die Nr. 34, schon in die Höhe. Mehr Infos, wie Visualisierungen, Grundrisse usw. gibt es auf der Projektseite.



    -Bilder von mir-

  • Hinter der Schönen Aussicht 7

    Eine Dachveränderung oder -aufstockung zeichnet sich Hinter der Schönen Aussicht 7 (Karte) ab. Dem Nachkriegsbau hat man in den letzten Tagen fein säuberlich das Satteldach und das obere Vollgeschoss entfernt:



    Bild: epizentrum


    Nutzer dieses Gebäudes sowie des Nachbarn mit der Nummer 5 (links von der Nummer 7) ist der Verein der Guten Sitten, Träger der Hamidiye Moschee. Eventuell geht es also um den Bau eines Saales mit Kuppel oder ähnlichem. Ein Bauschild konnte ich online nicht ausfindig machen.

  • Sanierung und Aufstockung Neue Mainzer Straße 84

    ^ Offline hing Anfang des Monats eines aus. Es scheint um Wohnen statt Beten zu gehen. Die Beschreibung des Vorhabens endet leider mit Füllung des Kastens, und das Foto ist auch nicht gut:



    ***


    Am Bürogebäude NM84 ist die neue Fassade jetzt zur Neuen Mainzer Straße von Gerüsten befreit. Rendering und reale Natursteinfassade (ordentlich verfugt) zum Vergleichen:



    Bilder: Schmittchen

  • Schäfergasse 52

    ^ Die Fassade kann sich sehen lassen. Sie hat eine starke, aber unaufdringliche Dreidimensionalität und steht in ihrer Ausführung dem Rendering in nichts nach.


    Ein Kränlein stand alsbalde... könnte man zur Schäfergasse 52 sagen; denn dort steht jetzt ein Kran. Wirklich ernst nehmen kann man das süße Teilchen kaum, wenn man die Kranorgien am Maintor & Co. gewohnt ist. Von der Höhe her zu urteilen, könnte man deutlich über die Nachbarn hinaus bauen. Tatsächlich sollen nach einem Entwurf von SPS Plan, Leipzig, fünf Obergeschosse entstehen. Aus dem Bauschild von 2013: "Errichtung eines Wohn- und Geschäftshauses mit einer Schank- und Speisewirtschaft im Erdgeschoss und partiell im Kellergeschoss, 4 Büroeinheiten im 1. - 4.Obergeschoss und einer Wohneinheit im 5. Obergeschoss bis Dachgeschoss". Letzte Beiträge: Hier und dort. Quick-Pic von heute morgen:



    Bild: epizentrum