Infrastrukturprojekte - Bahn

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    Was hat man da nur in der ersten Minute im Film gemacht ? Gleise abgerissen und wieder neuverlegt um dann ab 1.30 alles abzureißen ?

    Vielleicht hätte man bei dem Aufwand gleich die neue Brücke einsetzen sollen ohne Provisorium....

    Bohrpfähle für die Behelfsbrücken, Beton muss 4 Wochen aushärten bevor man da 2x 80t drauflegen kann. Für die neuen Brücken müssen die Lager noch hergestellt werden, sonst werden die zu lang.

  • Die Hamburger Hochbahn plant ein umfangreiches Projekt zur Modernisierung der U3-Linie, das bis 2034 abgeschlossen sein soll. Ziel ist es, die Kapazität der Linie um 50 % zu erhöhen, indem die Bahnsteige von 13 Haltestellen verlängert werden, sodass Züge mit neun statt sechs Wagen fahren können. Dies erfordert Investitionen von 300 Millionen Euro sowie umfangreiche Arbeiten, wie Tunnel- und Brückenerweiterungen, Neutrassierungen und denkmalschutzgerechte Umbauten.

    Die Station Sternschanze erhält wegen ihrer Enge und Krümmung eine komplett neue Haltestelle. Die Arbeiten werden mit Einschränkungen für Fahrgäste verbunden sein

    Paywall: https://www.abendblatt.de/hamburg/politi…en-umbauen.html

  • Der Hamburger Senat plant, die S-Bahn der Stadt bis 2030 vollständig zu digitalisieren und investiert dafür 285 Millionen Euro. Ziel ist es, die S-Bahn zur modernsten in Deutschland zu machen und die Pünktlichkeit sowie Zuverlässigkeit trotz steigender Fahrgastzahlen zu erhöhen. Die Digitalisierung umfasst die Automatisierung von Anfahren, Beschleunigen, Bremsen und Halten der Züge. Erste Tests laufen seit 2022 auf einer Pilotstrecke zwischen Berliner Tor und Bergedorf mit vier digitalisierten Zügen.

    Ein zentraler Bestandteil ist das neue digitale Stellwerk City, das bis Ende 2030 die bisherigen Stellwerke in Altona und am Hauptbahnhof ersetzen soll. Der Bund hat dafür bereits 20 Millionen Euro an Planungsmitteln bereitgestellt.

    Zusätzlich werden neue Linien eingeführt und bestehende erweitert: die S4 nach Bad Oldesloe, die S6 als Verstärkerlinie nach Harburg und die Verlängerung der S5 bis Kaltenkirchen. Diese Maßnahmen sollen die Kapazität des S-Bahn-Verkehrs um 30 Prozent steigern, wodurch die tägliche Fahrgastzahl von derzeit 750.000 auf 1,1 Millionen anwachsen könnte.

    Die Investitionen ermöglichen auch die digitale Nachrüstung der bestehenden Fahrzeugflotte. Zudem sind 45 Millionen Euro für Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen eingeplant, um die Lebensdauer älterer Baureihen zu verlängern. Bereits erteilt wurden Aufträge zur digitalen Nachrüstung von 25 Zügen der älteren Baureihe 474; zudem sind 64 neue Züge der Baureihe 490 bestellt. Die jüngste Investition ermöglicht es, auch die restlichen 169 noch nicht umgerüsteten Fahrzeuge zu modernisieren.

    Die Zustimmung der Hamburgischen Bürgerschaft zur Änderung des Haushaltsplans 2025/26 steht noch aus

    https://dt5online.de/2025/01/22/ham…les-s-bahnnetz/

  • Das Bahnsteigverlängerungsprogramm ist wichtig aber an einigen Stellen besonders bitter. Erst 2022 wurde die Sanierung der Haltestelle Rödingsmarkt, Rathaus und der Teilneubau der Haltestelle Mönckebergstraße abgeschlossen. 2019 wurde die Haltestelle Landungsbrücken grundinstandgesertzt und im Jahr darauf fanden umfangreiche Sanierungsarbeiten am Baumwall statt. Hätte man sich die Bahnsteigverlängerungen fünf Jahre vorher überlegt, hätte man jetzt 5 Haltestellen weniger umzubauen.

    So oder so aber gut, dass das jetzt kommt, die Geschäftsleute in der Mönckebergstraße werden sich aber bedanken.

  • ^^Die wurden barrierefrei umgebaut. Größtenteils heißt das neue Fahrstühle und die Erhöhung eines Abschnitss für den ebenerdigen Einstieg. Daran dürfte die Verlängerung der Bahnsteigs nicht wirklich viel ändern. Ist halt nur unschön das man an paar Jahre später nochmal eine Baustelle hat. Aber auch das muss erst durch den ganzen Planungsprozess dauert also noch Jahre.

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    ^^Die wurden barrierefrei umgebaut. Größtenteils heißt das neue Fahrstühle und die Erhöhung eines Abschnitss für den ebenerdigen Einstieg. Daran dürfte die Verlängerung der Bahnsteigs nicht wirklich viel ändern.

    Das ist richtig, insebsondere am Rödingsmarkt und am Baumwall hat sich nicht so viel getan aber man hatte eben die Streckensperrung und die Baustelle bereits. In der Mönckebergstraße hatte man jedoch die große offene Baugrube inkl. Sperrung für den Busverkehr. Da wurde neben dem barrierefreien Ausbau der zusätzliche Treppenaufgang gebaut und der Bahnsteig komplett neu errichtet sowie Deckenteile ausgetauscht. Da hätte sich die Bahnsteigverlängerung angeboten. Auch an der Haltestelle Landungsbrücken ist man an die Struktur gegangen und hat erhebliche Teile des Ingenierbauwerks angefasst bzw. komplett erneuert. Im schlimmsten Fall müssen im Zuge der Verlängerung nun Bauteile abgebrochen werden, die vor wenigen Jahren erst errichtet wurden.

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    Hätte man nicht mit Taktverdichtung die Kapazitätssteigerung etwas eleganter und vor allem günstiger hinbekommen können?

    Da gehe ich ehrlich gesagt nicht von aus. Bereits heute fährt man in der HVZ bis zu vier Fahrten / 10 min. Da im Zuge der Teilautomatisierung zur Taktverdichtung der U2/U4 diese auch auf der U3 geprüft wurde mit dem Ergebnis sie vorerst nicht weiter zu verfolgen, gehe ich davon aus, dass die Bahnsteigverlängerungen im Vergleich das bessere Ergebnis bieten. Zumal die Kosten für eine nötige neue Signalisierung auch erheblich sein dürften + die dauerhaft anfallenden Personalkosten für die zusätzlichen Fahrer:innen.

  • Die Planungen für Hamburgs neue U-Bahnlinie 5 sehen möglicherweise vor, die Haltestelle Jungfernstieg nicht anzufahren. Stattdessen würde die U5 vom Hauptbahnhof direkt zum Stephansplatz verkehren. Dies würde das Ein- und Umsteigen am stark frequentierten Bahnhof Jungfernstieg für die U5 unmöglich machen, wo täglich etwa 47.000 Fahrgäste erwartet wurden. Die Entscheidung ist noch nicht final; eine Senatskommission wird am 6. Februar darüber beraten. Ursprünglich sollte der Halt Jungfernstieg den Hauptbahnhof-Nord entlasten. Allerdings gibt es Bedenken hinsichtlich der engen Tunnelröhre und der Evakuierungsmöglichkeiten im Notfall. Ohne diesen Halt wäre die Verbindung zum Stephansplatz schneller und kostengünstiger. Die CDU kritisiert, dass der Senat zu lange an der Haltestelle Jungfernstieg festgehalten habe, wodurch vermeidbare Planungskosten entstanden seien

    https://www.ndr.de/nachrichten/ha…rnstieg368.html

  • ^ Eine U-Bahnlinie mit einem Riesenschlenker über die Innenstadt zu führen, um sie genau dort dann nicht halten zu lassen, sie unterwegs auch nicht mit der S-Bahn zu verknüpfen (Rübenkamp) oder an ein zentrales Einkaufscenter anzubinden (Mundsburg), ist einfach nur ein schlechter Witz - leider Milliarden Euro teuer. Aber was soll‘s: Der Hauptbahnhof hat ja noch reichlich Kapazitäten für Aus- und Umsteigende…

  • ^ Die Aussage ist doch sehr polemisch. Wenn es wirklich so viel billiger ist, sollte man es prüfen. Um jeden Preis braucht man diesen Halt nun wirklich nicht. Wenn man will, käme man als U5-Fahrgast ja weiterhin sehr einfach an den Jungfernstieg.

    Am HBF Nord kann man quasi "bahnsteiggleich" in einmal zur U2/U4 rüber gehen und landet dann am Jungfernstieg. Aus Westen kommend kann man am Stephansplatz in die U1 und hätte dort den selben Effekt. Als jemand der täglich am Berliner Tor von U3 zu U2 wechselt, empfinde ich solche Umstiege nicht als umständlicher, als mit der selben Linie weiter zu fahren.

  • ^ Das ist glaube ich der wirkliche Punkt. Man kann schon im ersten Bauabschnitt auf die U1 und U3 Umsteigen und zum Hauptbahnhof, Stephansplatz und Jungferstieg fahren. Es wäre also besser die U5 so zu Bauen, dass sie Gebiete anschließt, welche bislang noch keinen U- oder S-Bahn haben. Zum Beispiel in dem man Jarrestraße unter der Außenalster direkt zu Grindelstraße bauen würde. Vielleicht noch mit Haltstellen in Uhlenhorst(weiter im Norden in etwa am Feenteich) und am Rotherbaum.

    Das ganze kostet logischerweise weniger, da man fünf Stationen oder so spart. Fünf Stationen wäre schon U4 Verlängerung nach Jenfeld oder nach Harburg. Ich glaube davon hätte die Stadt mehr. Außerdem hätte man weniger Probleme, wenn am Hauptbahnhof etwas passiert. Da muss nur mal ein Feuer oder Attentat sein und der Hamburger ÖPNV bricht zusammen.

  • Ich verstehs nicht und kann es nicht nachvollziehen. Selbst wenn ein Abschnitt bereits im Bau ist, sollte hier eine gründliche Umplanung erfolgen, da die U5 auch maßgeblich für eine gewisse Entlastung am Hbf sorgen sollte. Vom Hbf an den Stephansplatz kommt man mit der S- Bahn bequem und mit der U1 auch innerhalb 4 Stationen. Hier hätte ich mir eine andere Linienführung gewünscht, wenn einer der Kernhalte entfällt

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    ^ Das ist glaube ich der wirkliche Punkt. Man kann schon im ersten Bauabschnitt auf die U1 und U3 Umsteigen und zum Hauptbahnhof, Stephansplatz und Jungferstieg fahren.

    Soweit würde ich nicht gehen. Ich finde die Führung über den Hauptbahnhof mittlerweile sinnvoll. Die Leute, die an der Jarrestraße oder Mundsburger Brücke wohnen, wollen ja auch zum Hbf (oder durch Umstieg Jungfernstieg) kommen. Wenn, man die Linie direkt unter der Alster hindurch am Hbf vorbei führt, geht dies nicht mehr. Dasselbe gilt für die Westseite. Nur so kann die U-Bahn die Buslinien 5 (West) und 6 (Ost) entlasten.

    Eine Tangentiale wäre sicherlich auch sehr wichtig für den Hamburger ÖPNV — und wäre höchstwahrscheinlich auch Verlauf einer U6 o.ä., sofern man diese Linie jemals gebaut wird. Ich weiß von Veranstaltungen der Hochbahn, dass so eine Tangentiale gewollt ist, aber sie ist eben leider Prio 2.

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    Ich verstehs nicht und kann es nicht nachvollziehen. Selbst wenn ein Abschnitt bereits im Bau ist, sollte hier eine gründliche Umplanung erfolgen, da die U5 auch maßgeblich für eine gewisse Entlastung am Hbf sorgen sollte.

    Ich denke, der Hauptbahnhof wäre mehr belastet, wenn die Leute weiter vom Bus oder S-Bahn in die U-Bahn umsteigen, und das ist leider gerade die Realität so wie das Netz aufgebaut ist. Durch die U5 entfallen diese Umstiege und werden zu einem Gleiswechsel am Hbf-Nord — immerhin. Das viel größere Problem am Hauptbahnhof ist aber eigentlich auch der Fernverkehr. Davon abgesehen wurde die Linienführung am Hbf vorbei ja längst geplant. Das zu wiederholen würde nichts bringen. Es hat sich verkehrlich seitdem ja nichts geändert.

  • Ein ehrgeiziges Bahnprojekt in Hamburg steht vor dem Aus. Die geplante S-Bahn-Linie „S6 Hamburg-West“ soll den Stadtteil Bahrenfeld ans Netz anbinden – ein „Meilenstein für die Mobilitätswende“, wie Verkehrssenator Anjes Tjarks (44, Grüne) und die Bahn betonten.

    Im Juli 2024 wurden 120 Millionen Euro Steuergelder für die Vorplanung der Strecke von der Holstenstraße bis zum Osdorfer Born bereitgestellt. Doch das Projekt könnte scheitern, da die entscheidende Kosten-Nutzen-Analyse noch fehlt, wie die Behörde auf Anfrage von BILD bestätigte.

    Quelle

  • Für Lurup und den Osdorfer Born m.E. gar keine so schlechte Nachricht. Die U5 ist immerhin schon richtig in Planung und z.T. in Bau, man hat auch keine Abhängigkeit zum scheintoten Projekt Verbindungsbahn-Entlastungstunnel.

    Die Hochbahn ist als Bauherr und und Betreiber zudem deutlich zuverlässiger als die S-Bahn/DB. Außerdem kann die U5 in einer viel besseren Taktung verkehren als die S6, die wegen der begrenzten Kapazitäten auf der Verbindungsbahn wohl nur im 10 Minuten-Takt fahren könnte. Das kann die längere Fahrzeit und umwegige Streckenführung der U5 in Richtung Innenstadt z.T. wieder wettmachen.

    Für Bahrenfeld und die Science City sind die News natürlich nicht berauschend. Aber hey, vielleicht traut man sich ja endlich Mal an eine Stadtbahn ran.

  • Oder (mein alter Vorschlag) man baut dort eine U6 (statt der S6) die betrieblich am westlichen Ende mit der U5 verbunden ist. Über viele Strecken könnte die sogar halbwegs 'günstig' als Hochbahn in der Mitte großer Verkehrsachsen / Straßen gebaut weden.

    Osdorfer Bord - Trabrennbahn - S-Bahrenfeld - Ottensen - S-Altona (alt).

  • Jedes neue Bahnprojekt, egal ob S- oder U-Bahn, dass von Westen kommend am neuen Fernbahhof vorbeigeführt wird, wäre ein Schildbürgerstreich. Das wäre bei der S6 genauso der Fall gewesen und würde auch auf jede Alternative zutreffen.

  • Für Lurup und Osdorfer Born schon, aber bei der S6 srschließen auch die Stationen Ruhrstraße und Von-Sauer-Straße ein neues Gebiet für den Schienengebundenen ÖPNV. Wobei nairobi auch recht mit der Anbindung von Diebsteich hat. Wenn man soetwas schon plant, kann man auch von der U2 Emilienstraße oder ähnliches abzweigen, die Station ist nur 1,3km entfernt. Da momentan sowieso geplant ist die U2/U4 teilweise zu automatisieren könnte man da auch Kapazitäten schaffen um Züge auf der neuen Strecke zum Jungfernstieg fahren zu lassen. Wenn man die U5 nach Osdorfer Born verängert, wäre die neue Strecke grob auf der B431 ziemlich sinnvoll. Am besten durch nach Iserbrook

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    Jedes neue Bahnprojekt, egal ob S- oder U-Bahn, dass von Westen kommend am neuen Fernbahhof vorbeigeführt wird, wäre ein Schildbürgerstreich.

    Das kann man so generell nicht sagen.

    Wenn (also wenn!!!) sich zB herausstellt, dass eine U6 / S6 zum Beispiel...

    > zu 60% von Pendlern genutzt wird, die einfach von zu Hause (z.B. Osdorf, Lurup...) in die Innenstadt (Buero am Jungfernstieg, EInkauf in der Moenckebergstrase) wollen...

    > zu 30% von Pendlern genutzt wird, die einfach von zu Hause (z.B. Osdorf, Lurup...) nach Altona (zum EInkauf, zum Arzt, etc.) wollen...

    > zu 8% von Reisenden genutzt wird, die von zu Hause (z.B. Osdorf, Lurup...) in eine Fernbahn nach Sueden (am Dammtor, am Hbf) einsteigen wollen, oder in eine Regionalbahn Richtung Nordosten (am Hbf) einsteigen wollen...

    > zu 2% von Reisenden genutzt wird, die von zu Hause (z.B. Osdorf, Lurup...) eine Regionalbahn Richtung Nordwesten (am Diebsteich) einsteigen wollen...

    ...dann waere es ggf ein 'Schildbuergerstreich' rund 1,5 Milliarden Euro mehr auszugeben um die Strecke den 'Umweg' ueber Diebsteich machen zu lassen und dafuer 98% der Reisenden jeden Tag einige Minuten mehr Fahrzeit zuzumuten.

    Wie ich hier schon 100 x geschrieben habe, gibt es im DAF ein paar User, die sich komplett mantrahaft auf EINE bestimmte Verkehrs-Relation eingeschossen haben und ausserhalb derer nicht mehr in der Lage sind, ein 'Gesamtbild' zu sehen.

    Es ist halt nicht immer so einfach wie man es sich spontan denken mag.