Beiträge von Ted Mosby

    Neuer Flächennutzungsplan: Öffentlichkeitsbeteiligung startet im ersten Quartal 2026


    Braunschweigs aktueller Flächennutzungsplan (FNP) stammt aus dem Jahre 1979 (!) und muss den heutigen Zielen der Stadtentwicklung angepasst werden. Der Rat hatte deshalb Ende 2019 die Neuaufstellung beschlossen und die Verwaltung mit der Erarbeitung beauftragt. Jetzt liegt ein Vorentwurf des „Flächennutzungsplans 2040“ vor. Der Verwaltungsausschuss hat beschlossen, ihn als Arbeits- und Diskussionsgrundlage für die im Baugesetzbuch vorgesehene frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange zu verwenden. Zuvor hatten bereits der Ausschuss für Planung und Hochbau und der Umwelt- und Grünflächenausschuss zugestimmt.


    Die frühzeitige Beteiligung soll im ersten Quartal 2026 beginnen und wird durch sechs Veranstaltungen in den Stadtbezirken sowie einen gesamtstädtischen FNP-Tag begleitet. Die Stadtverwaltung wird die konkreten Termine rechtzeitig mitteilen. Anfang 2027 ist eine weitere Beteiligung zum dann vorliegenden Entwurf vorgesehen, der aus der frühzeitigen Beteiligung resultierende Modifikationen berücksichtigt. Der Ratsbeschluss über den neuen FNP soll Ende 2027 erfolgen. Der Planungshorizont des Neuentwurfs ist aufs Jahr 2040 ausgerichtet.


    Alle Details in Beschlussvorlage 25-26862 unter http://www.braunschweig.de/ratsinfo.

    Direkt zum FNP-Entwurf: https://ratsinfo.braunschweig.…OLFDNR=1036063#searchword


    Quelle: https://www.presse-service.de/data.aspx/static/1204247.html

    Zustimmung im Kulturausschuss


    SPD und CDU haben sich im Kulturausschuss der Stadt für den Verwaltungsvorschlag zum „Haus aus der Musik“ ausgesprochen und dort eine 7:4-Mehrheit erzielt. Erstaunlich, nicht nur für Außenstehende: Die CDU hatte zuletzt aus Gründen der Haushaltsdisziplin harte Kritik am Vorhaben geübt. Die Grünen wiederum, die das Projekt bislang positiv begleiteten, stimmten nun dagegen.


    Quelle (ggf. Paywall): https://www.braunschweiger-zei…-fuer-haus-der-musik.html

    ^ Eine U-Bahnlinie mit einem Riesenschlenker über die Innenstadt zu führen, um sie genau dort dann nicht halten zu lassen, sie unterwegs auch nicht mit der S-Bahn zu verknüpfen (Rübenkamp) oder an ein zentrales Einkaufscenter anzubinden (Mundsburg), ist einfach nur ein schlechter Witz - leider Milliarden Euro teuer. Aber was soll‘s: Der Hauptbahnhof hat ja noch reichlich Kapazitäten für Aus- und Umsteigende…

    Um das Projekt Haus der Musik gemeinsam weiter voranzubringen, haben die Stadt und New Yorker SE nun einen Rahmen für das weitere Vorgehen abgesteckt und das Konzept einer Stiftung als Bauherrin und Trägerin dargelegt. Eine entsprechende Beschlussvorlage für den Rat geht jetzt in den Gremienlauf. Das gibt die Stadt in einer Pressemeldung und auf ihrer Website bekannt (https://www.braunschweig.de/po…ichten/haus-der-musik.php)


    Die vereinbarte Kooperation soll demnach im Grundsatz wie folgt aussehen: Die Stadt Braunschweig erwirbt das Grundstück des ehemaligen Karstadt-Gebäudes in der Poststraße. Dort entsteht das Haus der Musik nach dem Ergebnis des Architekturwettbewerbs. Es soll die Städtische Musikschule, einen Konzertsaal und weitere öffentlich zugängliche Angebote beherbergen. Der ursprünglich geplante Standort für das Haus der Musik in Viewegs Garten wird nicht weiterverfolgt.


    Das Haus der Musik in der Poststraße soll von einer gemeinnützigen Stiftung privaten Rechts weiter ausgeplant, gebaut, unterhalten und betrieben werden. Die Stadt überlässt der Stiftung das Grundstück, indem sie ein erbbauzinsfreies Erbbaurecht auf 99 Jahre bestellt.

    Die finanziellen Mittel für Errichtung und Unterhaltung des Hauses der Musik werden zu 51 Prozent von New Yorker und zu 49 Prozent durch Mittel der Stadt Braunschweig, darunter die Veräußerungserlöse der jetzt für die Musikschule genutzten Immobilien sowie Investitionskostenzuschüsse, zugesteuert. Außerdem bemüht sich die Stadt, Fördermittel von Bund und Land sowie privaten Spendern einzuwerben. Die Räumlichkeiten der Musikschule im Haus der Musik mietet die Stadt an, den Betrieb des Konzertsaals übernimmt eine gemeinsame gemeinnützige Betreibergesellschaft.


    Stimmt der Rat in seiner Sitzung am 9. Dezember der Vorlage zu, ergeht damit der Auftrag an die Stadtverwaltung, in Abstimmung mit der New Yorker SE die Gründung der Stiftung weiter vorzubereiten. Ziel, so die Stadt, ist es, die Stiftungsgründung im Laufe des kommenden Jahres zum Abschluss zu bringen.

    Der FC St. Pauli will das Millerntor-Stadion mittel- bis langfristig weiter ausbauen. „Unser Ziel sind 40.000 bis 50.000 Plätze“, wird Club-Präsident Oke Göttlich vom „Abendblatt“ zitiert. In den kommenden sechs bis zwölf Monaten werde schrittweise erarbeitet, was baulich, politisch und wirtschaftlich möglich ist. Baumaßnahmen sollen jedoch erst in den 2030ern erfolgen. Quelle: https://www.abendblatt.de/spor…tadion-oke-goettlich.html (ggf. Paywall)

    Sollte der Sallstraßentunnel tatsächlich gebaut werden, dürfte spätestens während der Bauphase auch ein Tunnel vom Goetheplatz zum Raschplatz wieder zum Politikum werden...

    Ich denke, dass es – wenn in Hannover schon der Tunnelbau für die Stadtbahn wieder aufgenommen werden sollte – in der Tat sinnvoll wäre, den ursprünglich geplanten D-Tunnel in Gänze umzusetzen, d. h. von der Goethestraße bis zum Bhf. Bismarckstraße. Das wäre zwar teurer, doch vermutlich die letzte Gelegenheit, solch einen großen Wurf überhaupt zu realisieren. Hinzu kommt, dass es für den D-Tunnel im Bereich Steintor und Hbf. bereits recht umfangreiche Bauvorleistungen gibt.

    Die Kubatur finde ich ganz ansprechend. Die Fassadengestaltung in dieser Weise ist aber schon recht erdrückend. M. E. würde es dem Entwurf guttun, die Baukörper hier hinsichtlich des Materials und/oder der Farbe von einander abzusetzen. Also mehr Ensemble, weniger Monolith. Die Innenansichten wirken dagegen auf mich recht vielversprechend.

    Diese Flussbadeanstalten sind reine Phantasie und werden in der Realität genau so scheitern wie das Flussbad in Berlin auf der Schlossinsel.

    Sofern ich das richtig sehe, geht es bei dem Bille-Projekt um eine Badeanstalt auf dem Fluss mit separaten Becken, für die das Flusswasser dann gefiltert wird. Das hat in der Praxis mehr mit dem Spree-Badeschiff als dem (auch aus meiner Sicht eher fragwürdigen) Flussbad auf der Museumsinsel zu tun. Im Stadtparkbad wird heutzutage ja auch schon gefiltertes Alsterwasser (Flusswasser, nicht Biermix ;) ) verwendet. Ist hier aber eher off-topic.


    Bezüglich des Paris-Verweises: d'accord.


    dann machen wir hier einmal eine Pause und konzentrieren uns wieder auf das eigentliche Thema

    Mein einziges “aber” hier wäre die Maßstäblichkeit.

    Sehe ich auch so. Dabei ließe sich die Herausforderung auf Basis des Entwurfs ggf. sogar meistern. Die Fassade besteht aus vier Abschnitten. Da bestände durchaus die Möglichkeit, Material und/oder Farbe so zu variieren, dass sich ein zumindest oberflächlicher Eindruck von mehr Kleinteiligkeit einstellen würde. Ich mag die Idee mit den blauen Ziegeln, doch müssen es m. E. nicht so viele auf einmal sein.

    Offenbar müsste für die Planung auch ein Teil der Binnenalster zugeschüttet werden (gut erkennbar beim Abgleich mit Google Maps o.ä.). Selbst bei einem Verzicht auf das Schwimmbad würde die Binnenalster also auf jeden Fall beeinträchtigt werden.

    Ich würde eine oder mehrere Flussbadeanstalt(en) in Hamburg durchaus begrüßen, sehe es hier jedoch ebenso: Die Binnenalster ist dafür nicht der richtige Ort. Nicht umsonst favorisiert z. B. Oberbaudirektor Franz-Josef Höing derzeit eine Badeanstalt im Billebecken (Entwurf von Störmer, Murphy and Partners; siehe: https://www.abendblatt.de/hamb…er-doch-an-der-bille.html, ggf. Paywall).


    Einer Überbauung des Bereichs Ferdinandstor/Glockengießerwall stehe ich auch eher skeptisch gegenüber. M. E. wäre es sinnvoller, darüber nachzudenken, das Gleisfeld zwischen Hauptbahnhof und Galerie der Gegenwart mit einem großzügigen Deckel zu versehen. So ließe sich jede Menge Platz (nicht nur) für eine Erweiterung der Kunsthalle gewinnen.

    ^ Da geht es mir ähnlich. Mich hat die Visualisierung aus der Vogelperspektive zunächst etwas irritiert. Mein erster Gedanke: Sieht so aus, als hätten sie den (begrünten) Bunker Feldstraße im Hafen versenkt. Doch bei genauerem Hinschauen vermag ich dem Entwurf einiges abzugewinnen. Ein Bau, der sich gegen die Elbphilharmonie behaupten kann, ohne diese übertrumpfen zu wollen. Das begehbare Dach war ja m. W. – aufgrund Kühnes Wünschen – gewissermaßen gesetzt und ist hier ansprechend gestaltet. Insofern: Daumen hoch!

    Die Entscheidung naht


    Das Abendblatt berichtet von studentischen Entwürfen der Elb-Oper, die eine Masterclass von Carsten Roth an der TU Braunschweig vorgelegt hat. „Die Frische dieser Entwürfe hat uns überrascht“, wird Roth zitiert. Das kann ich, zumindest anhand der Abbildungen auf der Abendblatt-Website, nicht so ganz nachvollziehen. Da findet sich z. B. ein Kugelbau, der wie eine Mischung aus Boulées Kenotaph für Newton und dem Star-Wars-Todestern wirkt, nur halt mit gläserner Hülle. Ein anderer Entwurf erinnerte mich spontan an Niemeyers Kathedrale in Brasilia, jedoch ohne deren Eleganz. Also irgendwie eher retro als frisch, wenn auch keineswegs unspektakulär. Wichtige Nebeninfo: Die Jury für den Wettbewerb um den Bau des neuen Opernhauses soll morgen zusammenkommen. Die Entscheidung wird laut Abendblatt voraussichtlich am Donnerstag bekannt gemacht werden.

    Quelle: https://www.abendblatt.de/hamb…ernhaus-fuer-hamburg.html (ggf. Paywall)

    Zum Thema Wolters/Teherani habe ich in der „Braunschweiger Zeitung“ einen kleinen Hinweis gefunden. Quelle ist ein Interview mit dem damaligen Wolters-Geschäftsführer Francesco Perricone aus dem Januar 2022. Darin wird das Projekt „Wolters Hof“ in Zusammenhang mit dem 400-jährigem Brauerei-Jubiläum im Jahr 2027 angesprochen. Antwort damals: „Den Anspruch Erlebniswelt haben wir nicht. Erlebbar machen, trifft es wohl eher. Wir wollen auf dem Gelände ein gastronomisches Angebot und Veranstaltungen anbieten. Brauerei-Führungen soll es ebenfalls geben. Daran arbeiten wir. Zum Jubiläum sind wir garantiert fertig. Aber wahrscheinlich wird es deutlich schneller gehen.“ Ich halte es für gut denkbar, dass der Teherani-Entwurf damit in Bezug steht bzw. stand. Perricone hat Wolters 2023 verlassen.


    Siehe hier: https://www.braunschweiger-zei…s-modernisieren-will.html (ggf. Paywall)

    ^ Dazu bitte einfach einmal hochscrollen. New Yorker hat das Ausbauvorhaben vor wenigen Wochen offiziell bekannt gemacht. Siehe meine Posts hier vom 31.08. und 01.09.:

    Klinikum Salzdahlumer Straße: Grundsteinlegung für neuen Gebäudeteil Süd ist erfolgt


    Mit der Grundsteinlegung für den neuen Gebäudeteil Süd startet das Städtische Klinikum in die nächste Phase seiner Transformation. Nach der Inbetriebnahme des Gebäudeteils Ost Ende 2024 nimmt der Ausbau zur Zentralklinik somit weiter Gestalt an. Der Gebäudeteil Süd soll künftig hochmoderne medizinische Zentren beherbergen sowie den neuen Haupteingang des Klinikums bilden. Es ist das bisher größte Bauprojekt im Rahmen der Zentralklinik. Auf rund 44.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche entstehen insgesamt 384 Betten, darunter moderne Wahlleistungsbereiche, ein großzügiger Eingangsbereich mit direkter Anbindung an das Parkhaus sowie mehrere medizinische Zentren. Hier werden künftig Fachrichtungen, die bislang an verschiedenen Standorten untergebracht sind, unter einem Dach vereint – etwa in einem Herz-Lungen-Gefäßzentrum, einem Neurozentrum sowie einem pädriatrischen Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin mit angrenzenden Außenflächen zum Spielen. Die Kosten für den neuen Gebäudeteil Süd werden mit 330 Millionen Euro angegeben.


    Der neue Gebäudeteil entsteht auf dem Gelände des bisherigen Bettenhauses entlang der Straße Fichtengrund. Die Baugrube umfasst rund 54.000 Kubikmeter Boden. Das Gebäude wird über acht oberirdische Geschosse sowie ein zusätzliches Technikgeschoss verfügen. Die Verbindung zum bereits bestehenden Gebäudeteil Ost erfolgt über zwei Brücken und eine gemeinsame, zweigeschossige Eingangshalle mit großflächigen Glasfassaden. Die Inbetriebnahme des Gebäudeteils Süd ist derzeit für das Jahr 2030 vorgesehen, also ein Jahr später als noch im vergangenen Jahr geplant.


    Quelle: Pressemitteilung des Städtischen Klinikums BS (https://klinikum-braunschweig.…gen/aktuelles?article=503)


    Zur Orientierung und für Visualisierungen siehe auch weiterhin: https://www.cfmoller.com/p/Sta…m-Braunschweig-i3485.html sowie https://www.henn.com/de/projekt/klinikum-braunschweig

    Öffentlichkeitsbeteiligung zum Bebauungsplan


    Es geht voran: Der Verwaltungsausschuss hat am 28. Oktober dem Bebauungsplan „Holwedestraße“ und der entsprechenden Änderung des Flächennutzungsplans zugestimmt. Das berichtet die Stadt in einer Pressemitteilung (https://www.presse-service.de/data.aspx/static/1201055.html). Der Geltungsbereich umfasst primär das rund fünf Hektar große Gelände des ehemaligen Klinikums Holwedestraße zwischen Holwedestraße, Freisestraße, westlichem Okerumflutgraben und Sidonienstraße.


    Zitat: „Die Planung legt einen besonderen Fokus auf eine nachhaltige Bauweise unter Berücksichtigung einer ressourcenschonenden Bestandserhaltung. Das aus einem Wettbewerb hervorgegangene städtebauliche Konzept sieht ein Quartier mit sechs Höfen entlang des Königstiegs, der Holwedestraße und der Freisestraße vor, welches Bestandserhaltung und Neubau in gelungener Weise verbindet. Geschaffen werden sollen ca. 300 bis 360 Wohneinheiten, darunter auch solche für gemeinschaftliche Wohnformen. Dabei ist eine Mindestquote von 30 Prozent der Wohnfläche für den geförderten Wohnungsbau sowie mindestens zehn Prozent für das mittlere Preissegment nachzuweisen. Rund um einen zentralen Quartiersplatz sowie südlich davon können sich Gewerbe, kleinere Einzelhandelseinrichtungen und Gastronomie ansiedeln. Auch eine Kindertagesstätte ist geplant. Eine großzügig dimensionierte Grünachse mit Kinder- und Jugendspielflächen sowie einer Fortführung des Okerwanderweges soll Höfe und Okerumflut verbinden.“


    Das Quartier werde durch seine kompakte Struktur, die zentrale Lage und die Anbindung an den ÖPNV sehr gute Voraussetzungen für ein weitgehend autounabhängiges Wohnen bieten. Stellplätze sollen in einer zentralen Quartiersgarage als „mobility hub“ und in Tiefgaragen gebündelt werden.


    „Zahlreiche Fahrradstellplätze sowie ein dichtes Netz an Rad- und Fußwegeverbindungen stärken den Fuß- und Radverkehr. Dach- und Fassadenbegrünungen, Photovoltaik-Anlagen, viel Grün und eine weitgehende Versickerung des Niederschlagswassers vor Ort im Sinne des Konzepts „Schwammstadt“ sorgen für die ökologische Ausrichtung des Quartiers. Offene Bebauung und begrünte Innenhöfe ermöglichen eine von der Oker ausgehende Kühlung an heißen Sommertagen.“


    Vom 6. November bis 8. Dezember sind die wesentlichen Unterlagen zum jetzigen Planungsstand unter http://www.braunschweig.de/veroeffentlichte-bauleitplaene einzusehen. Außerdem ist dies an zwei Info-PCs in einem Büro im 2. OG des Rathaus-Altbaus, Platz der deutschen Einheit 1, möglich. Das Infoterminal ist an Arbeitstagen von 8 bis 17 Uhr geöffnet. Nach der Veröffentlichung werden die eingegangenen Anregungen ausgewertet, und es wird geprüft, ob und inwieweit sie in der Planung berücksichtigt werden können. Danach soll der Bebauungsplan finalisiert und den Gremien zum Satzungsbeschluss vorgelegt werden.

    Sanierung Wohnheim Rebenring


    Das große Studierendenwohnheim am Rebenring, im Volksmund auch „Affenfelsen“ genannt, wird erneut modernisiert. Davon kündet die „Braunschweiger Zeitung“ (https://www.braunschweiger-zei…enfelsen-ist-undicht.html; ggf. Paywall) Das Wohnheim wurde bereits von 2014 bis 2017 für 38 Millionen Euro saniert. Fenster und Fassade sind jedoch teilweise weiterhin undicht. Deswegen wird jetzt für mehr als zehn Millionen Euro nachgebessert. Der erste Bauabschnitt befindet sich bereits in Arbeit.


    Die gute Nachricht: Die Außenfront wird sandgestrahlt, ausgebessert und versiegelt, was eine deutliche Aufhellung des Gebäudes verspricht. Die schlechte Nachricht: Aufgrund der Größe des Komplexes (vier Häuser mit bis zu 14 Stockwerken) und um Kosten zu sparen, wird die Maßnahme lt. Bericht insgesamt „mehrere Jahre“ in Anspruch nehmen.