Beiträge von Ted Mosby

    Wie die Stadt Braunschweig heute auf ihrer Website vermeldet, hat die Flughafengesellschaft ein urbanes Nutzungskonzept erarbeitet, um ihre vorhandenen Flächen städtebaulich aufzuwerten. Der Schwerpunkt liegt auf Bürostrukturen, Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, Laboren sowie Produktionsflächen im Bereich der Mobilitätsforschung und soll mit Nutzungen des täglichen Bedarfes ergänzt werden. Eine erste städtebauliche Skizze, die mit der Stadtverwaltung abgestimmt ist, wurde dem Wirtschaftsausschuss bereits vorgelegt. Es handelt sich um ein rund 70.000 Quadratmeter umfassendes Areal entlang der Hermann-Blenk-Straße, welches sich im Eigentum der Flughafengesellschaft befindet. Vorhandene Bestandsgebäude sollen, soweit möglich, in die Neugestaltung eingebunden und sinnvoll mit neuen Bauprojekten kombiniert werden.


    Mehr unter: https://www.braunschweig.de/po…en/flughafen_flaechen.php

    Vielen Dank für die Dokumentation der Ergebnisse, Midas.


    Da sind viele spannende Anregungen dabei. Ich persönlich halte in dem Bereich eine weitgehende Überdeckelung der Verkehrsflächen für wünschenswert. Insofern spricht mich auf den ersten Blick der Behnisch-Beitrag am meisten an.


    In Sachen Hochbau gefällt mir zudem die gmp-Idee eines weiteren Hochhauses am Berliner Tor, das, soweit ich das richtig sehe, auch am Endpunkt einer südlichen Blickachse (Heidenkampsweg) stände.

    was ich noch verwirrend finde das zum einen von der fertigstellung 2026 geschreiben wird, aber eben so auch von 2037 die rede ist.

    Laut Klinikum-Website ist für "die Realisierung der neuen Zentralklinik ... ein Zeitraum von 2017 bis 2037 vorgesehen".

    Der lange Zeitraum ergibt sich demnach vor allem aus der Herausforderung die neue Zentralklinik dort zu errichten, wo sich jetzt noch das Klinikum Salzdahlumer Str. befindet: "Es muss daher jeweils zunächst ein neuer Gebäudeteil errichtet und besiedelt werden, damit in bestehenden Gebäuden der Betrieb beendet und diese Gebäude rückgebaut werden können, um an deren Stelle wiederum den nächsten neuen Gebäudeteil errichten zu können." Zugleich sollen noch ein Dienstleistungszentrum und ein Büro-/Ärztezentrum als eigenständige Gebäude errichtet werden.


    Derzeit, Zeitraum 2017-2027, entsteht demnach der erste Teil der Zentralklinik. Ich vermute mal, dass es sich beim zweiten Teil insbesondere um jene Gebäude handeln wird, die in der Visualisierung bislang nur als Baumassen angedeutet sind.

    Ich könnte mir vorstellen, dass demnach auch der Standort Celler Str. noch bis in die 2030er Jahre hinein als Klinik genutzt werden wird. Doch das ist eine Spekulation meinerseits.

    Architektenkind:


    Ja, laut Grafik bleiben langfristig wohl überhaupt nur zwei Bestandsbauten im Nordosten des Areals erhalten. Auch der neuere Teil des alten Klinikums samt Eingangsbereich (aus den 70er/80er Jahren?) wird demnach verschwinden. Im Grunde genommen also fast ein kompletter Neubau - nur halt deutlich größer. Dass sich an dem Standort etwas tut, war ja klar, doch bislang ging ich z. B. immer davon aus, dass die Klinik an der Celler Str. erhalten bleibt und es "nur" darum geht, die Abteilungen aus der Holwedestr. an die Salzdahlumer Str. umzusiedeln.


    Zur Größe: Nach Eigenangaben ist das ist das Städtische Klinikum Braunschweig mit 1.499 Planbetten schon heute eines der größten Krankenhäuser in Deutschland, bislang halt nur verteilt auf drei Standorte. Es gab auch bereits einen Plan für einen Klinischen Campus der Unimedizin Göttingen am Klinikum Braunschweig, um mehr Medizinstudienplätze anbieten zu können. Meines Wissens nach wurde das Vorhaben jedoch gestoppt bzw. auf Eis gelegt.


    Der Standort Celler Str. würde sich für eine Umnutzung als Wohngebiet, ggf. mit Gewerbeanteil, definitiv anbieten. Nicht ganz so toll gelegen wie das Klinikum Holwedestr. und auch mit nicht ganz so prächtiger Bausubstanz, dennoch ein attraktives Areal. Ich könnte mir gut vorstellen, dass zumindest die noch vorhandenen Altbauten entsprechend umgenutzt werden könnten. Auch der alte Baumbestand und die Grünflächen sollten m. E. erhalten bleiben.

    @#561:


    Vielen Dank für die Fundstücke, BS-Exciter. Das ist tatsächlich ein für Braunschweiger Verhältnisse riesiges Projekt. Im Thread "Sonstige Bauvorhaben" hatte darauf auch Braunschweiger schon aufmerksam gemacht (siehe: Sonstige Bauvorhaben).


    Ich habe gerade einmal kurz recherchiert und bin auf der Website des Klinikums BS noch auf den folgenden Beitrag gestoßen: https://klinikum-braunschweig.…ie-neue-zentralklinik.php. Insofern stimmt, was BS-Exciter bereits vermutet hat: Es soll letztlich nur noch einen Standort geben. Im verlinkten Dokument heißt es dazu wörtlich im schönsten Bürokratendeutsch:


    "Die klinischen Leistungen der Standorte Holwedestraße und Celler Straße werden schrittweise in die Zentralklinik transferiert, wobei der Standort Holwedestraße als erster vollständig abgesiedelt wird. Die dadurch freiwerdende Liegenschaft wird bereits 2024 an die Stadt Braunschweig rückübertragen. Der Standort Celler Straße wird verkleinert und langfristig ebenso abgesiedelt."


    Dieses Vorhaben unterstreicht m. E. auch die Bedeutung, die dem Bau der Stadtbahnstrecke vom Hauptbahnhof über die Salzdahlumer Straße nach Heidberg zukommt. Unabhängig davon denke ich, dass dieser Thread nicht der passende Ort für dieses Thema ist, da es hier doch primär um Verkehrsinfrastruktur geht. Langfristig hätte das Thema "Klinikstandorte" sicherlich einen ganz eigenen Thread verdient. Das macht jedoch nur dann Sinn, wenn wir diesen auch befüllen können. Vielleicht können wir uns dazu in der Löwen-Lounge austauschen oder dem Admin/DAF-Team die Entscheidung überlassen. Generell ist es zunächst natürlich immer einfach, alles unter "Sonstige Bauvorhaben" einzuordnen. Auf die Dauer ist das der Übersichtlichkeit im Forum m. E. jedoch eher abträglich.

    Mögliche U1-Verlängerung Norderstedt-Nord


    Laut NDR hat der Norderstedter Stadtrat dem Projekt gestern mit großer Mehrheit (alle Fraktionen außer AfD) zugestimmt. Insofern liegt der Ball nun in Kiel. Dort trat das schleswig-holsteinische Verkehrsministerium zuletzt auf die Euphorie-Bremse (vgl.: https://www.abendblatt.de/regi…m-warnt-vor-Euphorie.html; Paywall): So sei laut Ministeriumssprecher Harald Haase keineswegs sicher, dass das Projekt nun in den Landesweiten Nahverkehrsplan (LNVP) aufgenommen wird. Unabhängig davon wäre auch die Finanzierung noch nicht geklärt. Eine schriftliche Zusage des Landes gebe es nicht. D. h. entscheidend wird nun, neben dem politischen Willen in Kiel, wie üblich, der Kosten-Nutzen-Faktor (KNF) der Verlängerung sein. Auf Norderstedter Seite gibt sich der Verkehrsfachbereichsleiter Mario Kröska lt. Abendblatt weiterhin zuversichtlich. So wären Vorüberlegungen zum KNF auch auschlaggebend dafür gewesen, die U1 nicht über die Quickborner Straße hinaus nach Ulzburg verlängern zu wollen. Vorgesehen sei, die nächsten Planungsschritte nun gemeinsam mit der Hamburger Hochbahn in Angriff zu nehmen.

    • Der Norderstedter Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr wird das Projekt voraussichtlich bereits morgen, am 2. September, beschließen. Um in den Nahverkehrsplan des Landes aufgenommen zu werden, muss die Stadt bis Ende September dem Wirtschaftsministerium den Beschluss über den Streckenausbau mitteilen. Der Rat soll daher bereits am 14. September zustimmen.

    Kurzes Update (Quelle: https://www.abendblatt.de/regi…rd-neue-haltestellen.html)


    • Der Norderstedter Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr hat sich einstimmig für die Verlängerung der U1 ausgesprochen und auch dafür gestimmt, dass sich die Kommune gegenüber dem Land Schleswig-Holstein verpflichtet, mindestens 25 Prozent der Gesamtkosten, nach derzeitiger Schätzung etwa 34 Millionen Euro, zu übernehmen. Auch das Planfeststellungsverfahren wird von der Stadt Norderstedt übernommen.
    • Mario Kröska, Fachbereichsleiter für Verkehr, Entwässerung und Liegenschaften, geht davon aus, dass es keine großen Widerstände gegen die Verlängerung geben wird, da diese ja auf der bereits bestehenden AKN-Trasse verlaufen wird. Er rechnet mit fünf Jahren Bauzeit und ist optimistisch, dass der Ausbau bis 2030 fertiggestellt sein wird.
    • Der Arbeitstitel für den neuen U1-Endpunkt lautet „Norderstedt-Nord“.

    Ein entsprechender Wettbewerb ist ja im Gange (vgl. Das technische Rathaus und seine Zukunft). Die erste Phase sollte bereits abgeschlossen sein, doch offenbar ist da bislang nichts an die Öffentlichkeit gelangt. Oder weiß hier jemand mehr?


    Ich stimme Xysorphomonian teilweise zu: Die vergangenen 18 Monate waren nun gewiss nicht gerade der ideale Zeitabschnitt für Geschäftsgründungen oder Investments in primär durch den Einzelhandel genutzte Immobilien. Insofern ist es kein Wunder, dass sich am Bohlweg so wenig getan hat. Ob die Vermietenden tatsächlich abwarten, was "nach der konsumorientierten Innenstadt kommt", um sich darauf einzustellen? Das würde ich so pauschal nicht unterschreiben. Da dürfte immer auch viel Pragmatismus im Spiel sein: Finde ich Mieter? Was für einen Preis kann ich nehmen? Zumindest gilt dies meiner Meinung nach für einen Teil der Gebäude, insbesondere jene, die in Privatbesitz sind.


    Bei den leerstehenden Kaufhäusern sieht das gewiss anders aus. Auch diesbezüglich sehe ich die Dinge ähnlich wie Xysorphomonian: Die Pandemie war gerade im Hinblick auf die klassischen Warenhäuser ein Beschleuniger für eine Entwicklung, die sich vorher schon abzeichnete und ohnehin erfolgt wäre.


    M. E. überwiegen die langfristigen Chancen hier jedoch die aktuellen Nachteile, zumal das bisherige Karstadt-Gebäude am Gewandhaus und der frühere Kaufhof-Bau am Bohlweg in den Händen von Eigentümern aus der Region sind, die Interesse an einer positiven Innenstadtentwicklung haben sollten.


    Wie genau diese Entwicklung sich vollziehen wird, vermag momentan wohl kein Mensch vorherzusagen. Ganz gewiss kann die Kommune im Rahmen ihrer Möglichkeiten Einfluss nehmen, dem verdankte sich in der Vergangenheit ja auch die relativ starke Stellung der Innenstadt als Einzelhandelsstandort. Doch diese Einflussnahme ist begrenzt und betrifft eben vor allem die Rahmenbedingungen für potenzielle Investitionen.


    Im Hinblick auf die bisherigen Kaufhaus-Bauten ist m. E. naheliegend, dass sie so wie bislang nicht mehr funktionieren werden, weil das bisherige Nutzungskonzept offenkundig nicht mehr zukunftsfähig ist. Es besteht also ein stärkerer Handlungsdruck und dadurch stellt für die Eigentümer schon heute ganz konkret die Frage, wie sie investieren sollen.


    Ich bin gespannt, wie die Antworten darauf ausfallen werden, könnte mir jedoch vorstellen, dass sich diese, abhängig vom jeweiligen Standort, unterschiedlich gestalten. Ein nicht zu unterschätzender Faktor dürften dabei auch Zustand bzw. Sanierungsbedarf der Immobilien sein, gerade in energetischer Hinsicht. Dazu liegen mir keine Informationen vor.


    Persönlich würde ich mir hinsichtlich des Kaufhof-Gebäudes einen Abriss und eine komplette Neuentwicklung des Areals wünschen, die z. B. mehrere kleinflächigere Baukörper umfasst, und das Magniviertel wieder stärker an die Fußgängerzone und den Bereich Bohlweg/Damm anbindet. Eine solche Neuordnung würde auch einen kleinteiligeren Nutzungsmix erlauben. Vielleicht, das ist ein imaginäres Beispiel, kommt morgen aber auch Ikea um die Ecke und möchte dort eine Innenstadt-Filiale eröffnen wer weiß?


    Bezüglich des früheren Karstadt-Hauses am Gewandhaus bin ich hin und hergerissen. Die Fassade stammt immerhin von Pritzker-Preisträger Gottfried Böhm und hat durchaus ihre Qualitäten. Zugleich würde ich mich mir, zumindest zur Poststraße und dem Gewandhaus hin, auch hier eine kleinteiligere Lösung wünschen. Ich denke insgesamt jedoch, dass dieser Bau das Potenzial für eine Umgestaltung hätte. Hier könnte ich mir insbesondere eine teilweise kulturelle Nutzung sehr gut vorstellen, z. B. als Standort für eine Kunsthalle o. ä.


    Eine weitere Herausforderung ergibt sich aktuell zudem durch den Zustand der Burgpassage. Dort soll dann ja irgendwann ein kleinteiliger Umbau erfolgen, auch mit Wohnflächen. Hier stellen sich Fragen wie: Hält der Investor am Projekt fest? Werden sich für die vorgesehenen Einzelhandelsflächen genug Interessenten finden? Und: Wann geht es los bzw. wann wird der Streit mit Tschibo beilgelegt?


    Zu all diesen Punkten können wir uns aber gern auch in den entsprechenden Threads (Techn. Rathaus, Bohlweg, Neuentw. Burgpassage, Zukunft Braunschweigs) austauschen.

    Offenbar wird in Norderstedt ueberlegt die U1 um drei Stationen zu verlaengern. (Bericht - Paywall).

    Hierzu ein paar ergänzende Informationen: Das Vorhaben der Stadt Norderstedt, die U1 nach Norden zu verlängern, besteht ja bereits seit einiger Zeit. Zuletzt stieß die Kommune diesbezüglich beim Land Schleswig-Holstein jedoch auf wenig Gegenliebe, da dort der Ausbau der AKN favorisiert wurde. Jetzt konnte offenbar diesbezüglich eine Einigung erzielt werden, wie das „Abendblatt“ berichtet. Die wichtigsten Aussagen des Artikels:

    • Die bislang von der AKN bedienten Haltestellen Moorbekhalle, Friedrichsgabe sowie Quickborner Straße sollen zu U-Bahn-Stationen umgebaut werden.
    • Länge der U1-Erweiterung: rd. drei Kilometer. Zweigleisiger, kreuzungsfreier Ausbau, überwiegend in Troglage mit neuer Signal- und Weichentechnik sowie Lärmschutz. Waldstraße und Quickborner Straße sollen unter-, die tiefergelegte Oadby-and-Wigston-Straße überquert werden.
    • Kosten: rd. 135 Mio. Euro, wovon das Land Schleswig-Holstein und der Bund gemeinsam 75 Prozent übernehmen.
    • Der Norderstedter Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr wird das Projekt voraussichtlich bereits morgen, am 2. September, beschließen. Um in den Nahverkehrsplan des Landes aufgenommen zu werden, muss die Stadt bis Ende September dem Wirtschaftsministerium den Beschluss über den Streckenausbau mitteilen. Der Rat soll daher bereits am 14. September zustimmen.
    • Der Baustart wäre 2024, die Fertigstellung 2028 möglich.
    • Das AKN-Konzept einer Expressverbindung von Norderstedt nach Neumünster soll weiterverfolgt werden. Die AKN-Züge werden dann aber künftig an der Quickborner Straße starten und enden.

    M. E. eine positive Entwicklung. Die Entweder-oder-Diskussion im Hinblick auf AKN und U-Bahn konnte ich ohnehin nicht nachvollziehen: Es lag von vornherein nahe, dass sich beide Ansätze eher ergänzen als ausschließen.

    Umgestaltung Bahnhofsvorfeld (Bahnhofsquartier)


    Gestern gab es offensichtlich eine große Infoveranstaltung mit Beteiligung zur Zukunft des neuen Bahnhofsvorfelds...

    Auf der Website der Stadt steht umfangreiches Material mit den Präsentationen und Ergebnissen der Bürgerworkshops bereit:

    https://www.braunschweig.de/le…nung/wettbewerb_hbf_2.php


    Das ursprüngliche Wettbewerbsergebnis wurde, auch auf Basis der Anregungen aus dem Workshop Anfang 2020, angepasst. Dies betrifft insbesondere die Gebäudekanten, die z. B. im Bereich von Viewegs Garten leicht zurückgenommen wurden, um mehr Platz für Grünflächen zu schaffen.


    Wer nicht die Zeit hat, sich durch das recht umfangreiche Material zu klicken, dem sei an dieser Stelle das 3D-Modell des neuen Bahnhofsquartiers empfohlen: https://braunschweig.virtualcitymap.de/#/legend


    Die angestrebte Kleinteiligkeit spricht mich persönlich besonders an. Aus meiner Sicht stellen die Überarbeitungen zudem im Großen und Ganzen eine Verbesserung des bisherigen Entwurfs dar.


    Auch die "Braunschweiger Zeitung" hat vergangene Woche darüber berichtet (Paywall): https://www.braunschweiger-zei…ofsquartier-aussehen.html


    Das Bahnhofsquartier soll nachhaltig gestaltet werden, angestrebt wird eine Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen. Um eine qualitätvolle Gestaltung zu gewährleisten, sind Konzeptvergaben und ein Hochbauwettbewerb im nächsten Jahr vorgesehen. Die konkrete Umsetzung soll dann 2024 beginnen.

    Breitere Stadtbahnen vorgesehen


    Um mehr Fahrgäste aufnehmen zu können, sollen in Braunschweig künftig 2,65 Meter breite, taillierte Stadtbahnen zum Einsatz kommen. Die Breite der aktuellen Fahrzeuge beträgt 2,30 Meter. Die Herausforderung: Bislang sind lediglich rund 15 von insgesamt 40 Streckenkilometern für den Einsatz der größeren Fahrzeuge ausgelegt. Es besteht demnach vielerorts noch Anpassungsbedarf. So z. B. in der Gliesmaroder Straße.


    Im Rahmen eines Fahrzeug- und Infrastrukturkonzepts soll geprüft werden, an welchen Stellen idealerweise mit den notwendigen Umbauten zu beginnen wäre. Der erstmalige Einsatz der neuen Bahnen ist für 2027 vorgesehen. Dieser könnte dann insbesondere auf den Nord-Süd-Linien 1 und 10 sowie den von den ersten Neubauabschnitten des aktuellen Erweiterungsprogramms betroffenen Linien 2 (Campusbahn) und 4 (Radeklint - Rautheim) stattfinden.


    Mehr dazu unter:

    http://www.braunschweig.de/pol…sollen_breiter_werden.php


    Grundsätzlich ist das eine sinnvolle Maßnahme, auch wenn der notwendige Umbau bestimmter Streckenabschnitte ein sehr langfristiges Projekt darstellen dürfte. Der Einsatz breiterer Bahnen allein kann jedoch nicht eine m. E. gleichfalls notwendige Taktverdichtung ersetzen. Hier geht es nicht um ein Entweder-oder, sondern um ein Sowohl-als auch.

    Dies hat "MoVeBS" in einer entsprechenden Stellungnahme gut auf den Punkt gebracht: https://movebs.de/wp-content/u…lierte_Strassenbahnen.pdf

    Stadtbahn: Campusbahn / Strecke nach Querum


    Die Zeichen stehen auf Verlängerung - der Planungszeit. Die Verwaltung der Stadt hat dem Rat nun vorgeschlagen, Untersuchungen und Bürgerbeteiligung "ins Jahr 2023 hinein" fortzuführen. Grund hierfür dürften insbesondere die Konflikte um die Waabe-Querung sein. So sei die Option einer verkürzten Campus-Bahn hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit und Förderfähigkeit noch nicht ausreichend geprüft worden. Bezüglich der Anbindung Querums soll die bislang nicht als förderfähig eingestufte Strecke über die Querumer und Bevenroder Straße in die Untersuchungen wieder mit einbezogen werden. Mehr dazu: https://www.stadt-bahn-plus.de…te/campusbahnquerum#c1081






    ^Was soll ich denn "dauernd mit der CDU haben"? Wann habe ich die Partei denn vor meinem Post vom 6. Mai kritisiert oder auch nur erwähnt? Sie können sich gern durch meine Beiträge der - sagen wir - vergangenen fünf oder sechs Jahre arbeiten und mir dann Ihre Antwort mitteilen. Kurzum: Wir können hier sehr gern sachlich diskutieren, doch ich verbitte mir Unterstellungen.

    ^ Das ist in der Tat eine bedenkliche Entwicklung. Ähnliches ist ja aktuell auch bei der Stadtbahnplanung, konkret: der Campusbahn, zu beobachten. Dort ist die Bürgerbeteiligung noch in vollem Gange, die CDU hat sich jedoch (der Kommunalwahlkampf wirft seine Schatten voraus) in Sachen Trassenplanung bereits festgelegt und torpediert damit einen langjährigen Entwicklungs- und Beteiligungsprozess, den sie einst ja selbst mit in die Wege geleitet hat: https://regionalheute.de/campu…-braunschweig-1614838224/. Der in dem verlinkten Artikel genannte Antrag wurde m. W. zwar zurückgezogen, doch aufgeschoben heißt, auch in diesem Fall, nicht aufgehoben...

    Irgendwie stellt sich die Stadt damit ja selbst ein Armutszeugnis aus. Allerdings ziehe ich eine gelungene Lösung einer schnellen Lösung vor. Insofern birgt der Neustart gewiss auch Chancen. Die können jedoch schnell zunichte gemacht werden, wenn die Anforderungen und Erwartungen an die Umgestaltung schlichtweg überzogen ausfallen. Mir persönlich leuchtet z. B. nicht ein, warum der Hagenmarkt ein Ort für Veranstaltungen werden muss. Auf dem Schlossplatz, dem Platz der Deutschen Einheit, dem Burgplatz, dem Fritz-Bauer-Platz und dem Wollmarkt stehen dafür in der Umgebung m. E. bereits ausreichend Flächen zur Verfügung. Mit dem Großen Hof und dem Bereich Werder/Wendenstraße gibt es in der Nachbarschaft zudem Räume, die durch ihre Nutzung als Parkplätze gestaltungstechnisch weit unter ihren Möglichkeiten bleiben. Für mich spricht das daher eher für ein übergreifendes Konzept, das auch solche Orte mit einbezieht, anstatt sich allein auf den Hagenmarkt zu fokussieren. Denn die eierlegende Wollmilchsau wird sich dort vermutlich nicht finden lassen.

    Gestern, am 23. Februar, fand nun der erste offizielle Spatenstich für das Business Center III (BC III) statt. Hier der Link zur entsprechenden Lokalberichterstattung ohne Paywall: https://regionalheute.de/bauar…-braunschweig-1614089474/.


    Die Fertigstellung des BC III wird für Dezember 2022 angepeilt, die Kosten mit rund 50 Millionen Euro beziffert. Neben 19 Obergeschossen für Büroflächen mit einer Nutzfläche von knapp 13.000 m2 entsteht auch eine Tiefgarage im Untergeschoss mit rund 30 Pkw-Stellplätzen. Die Gebäudehöhe wird 68 Meter betragen (weitere Infos siehe u. a. #381 oder https://www.brawopark.de/business-center-3/).