Beiträge von Ted Mosby

    CoLiving Campus

    Stadt und TU Braunschweig haben einen Kooperationsvertrag für den „CoLiving Campus“ am Campus Nord unterzeichnet. Dort soll mit Unterstützung des Landes Niedersachsen ein neues Wissenschaftsquartier entstehen, das Wohnen, Forschen, Lernen, Arbeiten, Freizeit und Erholung verbindet. Grundlage ist der Entwurf von NUWELA und Studio Sebastian Klawiter, der nun konkretisiert wird. Siehe dazu auch: RE: Uni und Forschungseinrichtungen

    Vor dem Bebauungsplanverfahren werden nun u. a. Flächentausch, Regenwasserversickerung, Mobilität und Nutzungen am Campus-Platz geklärt.

    Quelle: https://www.braunschweig.de/politik_verwal…ag-coliving.php

    Stadt plant Ankauf des Bankgebäudes an der Dankwardstraße / CDU fordert Abriss des Technischen Rathauses

    Die Stadt Braunschweig und die Norddeutsche Landesbank (NORD/LB) treten in ein vertiefendes Verfahren ein, um einen möglichen Ankauf der Liegenschaft Dankwardstraße 1 durch die Stadt Braunschweig näher zu prüfen. Eine entsprechende Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) haben beide Seiten am 29. Juli unterzeichnet, um die Interessen beider Seiten abzusichern und die Rahmenbedingungen des weiteren Prozesses zu beschreiben.

    Hintergrund: Die Braunschweigische Landessparkasse (BLSK) gibt ihre Filiale an der Dankwardstraße auf. Die Stadtverwaltung hatte nach Bekanntgabe dessen mit der NORD/LB als Eigentümerin des Gebäudes umgehend Gespräche aufgenommen, um die Innenstadtentwicklung im Rahmen der vom Rat beschlossenen Innenstadtstrategie zu steuern und zu begleiten.

    Bei dem Gebäudekomplex handelt es sich um den früheren Sitz der Braunschweigischen Staatsbank. Der nördliche Teil wird heute vom Oberlandesgericht Braunschweig genutzt.

    Hier eine Ansicht vom Ruhfäutchenplatz aus. Es geht aktuell um den rechten Teil des Gebäudes:


    (Die Bildrechte liegen bei mir)

    Hier ein Blick auf die Lage. Das Gebäude befindet sich direkt nördlich des Neuen sowie des Technischen Rathauses, jeweils nur durch die Dankwardstraße getrennt:


    (Darstellung mit OpenStreetMap)

    Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum: „Mit dem Auszug der Landessparkasse aus dem traditionsreichen Bankgebäude in der Dankwardstraße wird ein zentral gelegenes, großes und repräsentatives Gebäude in der Innenstadt frei. Neben dem Bedauern über die Schließung der Filiale der BLSK eröffnet dies zugleich interessante Perspektiven für die Weiterentwicklung unserer Innenstadt und für die Stadt die Option, ausgelagerte Standorte der Stadtverwaltung bürgerfreundlich in die Innenstadt zurückzuholen. Aber auch für Unternehmen wie zum Beispiel Startups ist der Standort attraktiv. Deshalb haben wir uns in intensiven und konstruktiven Gesprächen darauf verständigt, die Eignung des Gebäudes detailliert zu prüfen und weiter über einen möglichen Kauf zu verhandeln.“

    Quelle: https://www.braunschweig.de/politik_verwal…adt-nord-lb.php

    Warum ich das hier poste? Die Nutzung des Bankgebäudes könnte sich laut Stadtverwaltung auch auf das bisherige Konzept und die Kosten zur Sanierung des Rathaus-Neubaus auswirken. Die CDU fordert aufgrund dessen aktuell, auf diese Sanierung nun zu verzichten und den Bau stattdessen abzureißen.

    Quelle: https://regionalheute.de/braunschweig/n…eig-1786885771/

    Pocketpark Bäckerklint: Wettbewerb entschieden

    Nach der kürzlich erfolgten Fertigstellung des Pocketparks Kannengießerstraße ist nun im Realisierungswettbewerb zur Umgestaltung des Bäckerklints ist die Entscheidung gefallen: Das Preisgericht würdigte den Entwurf des Büros Simons & Hinze Landschaftsarchitekten GmbH aus Berlin am 7. August einstimmig mit dem 1. Preis. Mit dem 2. Preis wurde das Büro nsp landschaftsarchitekten stadtplaner PartGmbB aus Hannover ausgezeichnet. Eine Anerkennung für ihre Leistungen erhielten die Büros GREENBOX LANDSCHAFTSARCHITEKTEN Partnergesellschaft mbB aus Köln und Rehwaldt Landschaftsarchitekten aus Dresden. Neun Planungsbüros hatten im Rahmen des nichtoffenen einphasigen Wettbewerbs ihre Arbeiten eingereicht.

    Der Pocketpark Bäckerklint soll einen konkreten Beitrag zur Anpassung der Innenstadt an die Folgen des Klimawandels leisten und Klimaanpassung mit ökologischer und städtebaulicher Aufwertung verbinden. Wichtige Vorgabe für die Wettbewerbsteilnehmer war der Erhalt der Anzahl der vorhandenen Stellplätze.

    Das Projekt wird zu 100 Prozent aus Fördermitteln finanziert. Die geschätzten Kosten belaufen sich insgesamt auf rund 1,3 Millionen Euro. Davon übernimmt der Regionalverband Großraum Braunschweig 33,33 Prozent und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) 66,67 Prozent – finanziert aus Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN).

    Mit der Wettbewerbsentscheidung ist nach Angaben der Stadt die Grundlage für die weitere Planung gelegt. Noch im Herbst 2026 soll der Wettbewerbssieger mit der weiteren Bearbeitung beauftragt werden. Der überarbeitete städtebauliche Entwurf wird vor Ausschreibung der Baumaßnahme in der ersten Hälfte des Jahres 2027 den politischen Gremien zum Beschluss vorgelegt. Aktuell finden unabhängig von dem geplanten Projekt vor Ort noch Leitungsarbeiten statt. Vorausgesetzt, dass diese fristgerecht abgeschlossen werden, ist es nach Ausarbeitung eines umsetzbaren Entwurfs und Durchführung der erforderlichen Ausschreibung das Ziel, 2028 mit dem Umbau zu beginnen.

    Die Wettbewerbsergebnisse werden bis einschließlich 4. September im Business Center III im Brawo-Park (Willy-Brandt-Platz 13) im Erdgeschoss öffentlich ausgestellt. Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, sich ein Bild von den unterschiedlichen Planungsansätzen zu machen und einen Einblick in die vielfältigen Gestaltungsideen zum geplanten Pocket-Park zu bekommen.

    Visualisierungen des siegreichen Entwurfs:


    © Simons & Hinze Landschaftsarchitekten GmbH

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    © Simons & Hinze Landschaftsarchitekten GmbH

    Vollständige Pressemeldung der Stadt: https://www.presse-service.de/data.aspx/static/1224498.html
    Zu den Entwürfen: https://www.braunschweig.de/leben/im_gruen…_wettbewerb.php

    Rokoko-Pavillon in Stöckheim

    Zuletzt hier.

    Die Sanierung des Rokoko-Pavillon in Stöckheim ist nach Angaben der Stadt Braunschweig nun abgeschlossen. Das historische Gebäude aus dem 18. Jahrhundert ist seit Anfang August wieder nutzbar. Dort finden zum Beispiel Veranstaltungen des Arbeitskreises "Kultur vor Ort" statt. Zudem kann er privat angemietet werden.

    Geplant war zunächst, an der Straßenfassade und an der südlichen Gartenseite des Pavillons die Farbfassung zu erneuern, zeitlich parallel zur vorübergehenden Stadtbahnstilllegung. Die anderen Fassaden waren bereits zuvor restauriert worden. Untersuchungen der Bausubstanz des Pavillons zeigten jedoch die Notwendigkeit zusätzlicher Holzreparaturen auf. Zimmerleute ertüchtigten Deckenbalken, Schwellhölzer und andere Holzbauteile. Einige mussten ganz ausgetauscht werden. Darüber hinaus wurde die schöne Stuckdecke des Innenraums retuschiert. Die Sanierung des Pavillons wurde von der Richard-Borek-Stiftung gefördert.

    Siehe auch die vollständige PM der Stadt: https://www.presse-service.de/data.aspx/static/1224552.html

    Aktuelle Außenansicht:

    © Stadt Braunschweig / Daniela Nielsen

    Innenraum:

    © Stadt Braunschweig / Daniela Nielsen

    ^Ja , das ist grotesk. Die lange Planungsdauer bei den Braunschweiger Stadtbahnprojekten ist nicht zuletzt einer sehr intensiven und, wie ich finde, vorbildlichen Beteiligung der betroffenen Menschen geschuldet. Wo waren diese Leute bislang? Jetzt ist das Planfeststellungsverfahren abgeschlossen. Die Aussage, man sei ja prinzipiell für den Straßenbahnausbau, bloß nicht vor der eigenen Haustür, ist dann in der Tat NIMBY-Sprech in Reinkultur. Wenn die Braunschweiger Zeitung diesen Leuten schon so viel Beachtung schenkt, würde ich mir einen begleitenden Kommentar wünschen, der diese Zusammenhänge auch einmal klarstellt.

    Hauptfriedhof

    Nachdem die alten Gebäude aus den 1970er Jahren im vergangenen Jahr (leider) abgerissen wurden, erhält der Hauptfriedhof mittlerweile einen neuen Eingangsbereich. Auch wenn ich mir eine Modernisierung des Bestandes gewünscht hätte, verspricht die nun in Realisierung befindliche Lösung durchaus gut zu werden. Deren Ziel, die neogotische Kapelle von Ludwig Winter stärker in den Blickpunkt zu rücken, wird m. E. definitiv erreicht. Hier aktuelle Ansichten:

    (Die Bildrechte liegen bei mir.)

    Weitere Motive gibt es auf der Webseite der Probstei Braunschweig zu sehen: https://www.propstei-braunschweig.de/aktuelles/nach…11ed05b952872a3

    Architekturpavillon

    Zuletzt #1.306: RE: Sonstige Bauvorhaben

    Der temporäre Pavillon wurde, anders als zunächst geplant, zwischen Dom und Burg Dankwarderode errichtet. Dort steht er für mein Gefühl irgendwie im Weg und vermag auch nicht zur Aufwertung des Stadtbildes beizutragen, das an dieser Stelle auch keiner architektonischen Aufwertung bedarf. Das Bauwerk taugt zwar für eine paar ganz nette Fotomotive, hätte m. E. jedoch an einem anderen Ort (z. B. im Schlossumfeld) eine stärkere Wirkung entfalten können.

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    Architekturpavillon-BS-2607-3.jpg

    (Die Bildrechte liegen bei mir.)

    Beim Schlosscarree geht es voran. Während auf der Nordseite Abbrucharbeiten stattfinden, sind im Süden und Westen die Hülle gefallen. Das Ergebnis ist nicht überragend, doch besser als zumindest ich erwartet hatte:

    Blick vom Steinweg auf die Nordseite:

    Ostseite am Ritterbrunnen:

    Südseite:

    Westseite am Bohlweg:

    (Sämtliche Bildrechte liegen bei mir.)

    Ich empfinde das Ergebnis gleichfalls als eher banal und wenig prägnant. Es stellt zwar eine Verbesserung gegenüber dem Ist-Zustand dar, bleibt mit Blick auf die prominente Lage jedoch hinter den Möglichkeiten zurück. Die Architektur sollte an dieser Stelle nicht versuchen, der Schlossfassade die Schau zu stehlen; gerade die Ecke Bohlweg/Georg-Eckert-Straße hätte jedoch das Potenzial für eine deutlich markantere Lösung.


    ^Dazu einmal die Pressemitteilung der Stadt samt Bildmaterial:

    Jury kürt Siegerentwurf des Wettbewerbsverfahrens BOMA+

    Der Sieger des kooperativen Wettbewerbsverfahren BOMA+ steht fest. Die Jury, die sechs Arbeiten von internationalen und regionalen Planungsteams zu beurteilen hatte, kam nach intensiven Beratungen zu einem einstimmigen Votum: Der erste Preis für den besten Entwurf geht an das Team des Aachener Architekturbüros kadawittfeldarchitektur (kwa) mit RABE LANDSCHAFTEN Landschaftsarchitektur. Damit erhält die zukünftige städtebauliche und hochbauliche Entwicklung für den Bereich Bohlweg, Schlossplatz und ehemaliges Galeria-Horten-Gebäude eine konkrete Perspektive.

    „Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, im Konsens einen zukunftsgerichteten Entwurf als Sieger zu ermitteln“, kommentiert Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum. „Von dem prämierten Entwurf wird das gesamte Umfeld profitieren, das wird ebenso aufgewertet. Ich bin überzeugt, dass die gute Zusammenarbeit der Partner Volksbank BRAWO und Stadt Braunschweig im Wettbewerb in eine gute bauliche Umsetzung münden wird. Für die Braunschweiger Innenstadtentwicklung machen wir mit diesem nachhaltigen, städtebaulich wie architektonisch und nicht zuletzt verkehrlich überzeugenden Entwurf einen großer Schritt nach vorn. Ich danke der Volksbank als Eigentümerin für die gute Zusammenarbeit und den engagierten Teams für ihre spannenden Impulse.“

    Carsten Ueberschär, Vorstandsmitglied der Volksbank BRAWO, ergänzt: „Der ausgewählte Entwurf stellt eine vielversprechende Ausgangsbasis für die kommenden Überlegungen im Umgang mit der Horten Immobilie dar. Im weiteren Verlauf werden wir gemeinsam mit den Beteiligten sorgfältig prüfen, wie eine nachhaltige und zukunftsorientierte Entwicklung der Braunschweiger Innenstadt bestmöglich umgesetzt werden kann. Dieser Wettbewerb hat sehr viel Engagement und Kreativität gezeigt. Dafür möchte ich mich bei allen beteiligten Planungsgesellschaften bedanken. Mein besonderer Dank gilt der Stadt Braunschweig, dem Büro HJP Plan+ und allen Projektbeteiligten für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und die gemeinsame Auslobung dieses wichtigen Projekts.“

    Das mit dem ersten Preis ausgezeichnete Team schlägt als zentrale Idee vor, die historische Ost-West-Wegeverbindung Damm-Langedammstraße wiederherzustellen und so einen neuen Platzraum, den „Grünen Karrenführerhof“, als Bindeglied zwischen Neubebauung und Magniviertel zu schaffen. Damit wird das Magniviertel besser an die übrige Innenstadt mit der Fußgängerzone angebunden und die bestehende Barriere durch den Galeria-Horten-Komplex aufgehoben.

    Dies gelingt durch eine Neugliederung der Baumasse in zwei Baukörper und eine differenzierte Gestaltung der Fassaden, was zugleich einen vollständig neuen, zeitgemäßen architektonischen Auftritt in der Mitte der Stadt bedeutet. Der Entwurf besticht im Urteil der Jury zudem durch seinen konzeptionellen Ansatz, annähernd die Hälfte des vorhandenen Bauvolumens zu erhalten und damit ressourcenschonend vorzugehen.

    Ein zweiter Preis ging an das Team STAUTH Architekten aus Braunschweig mit GTL Landschaftsarchitektur. Von diesem Team werden drei Baukörper vorgeschlagen; auch hier ist die historische Wegeverbindung Damm-Langedammstraße zentraler Entwurfsbestandteil um die sich die neuen Gebäude gruppieren. Ein wichtiger Entwurfsbestandteil ist hier die modern und durchlässig neu gestaltete Haltestelle Schloss im Bereich des neuen Bauareals.

    Ein dritter Preis ging an das Team EMI Architekt*innen aus Zürich mit Lars Ruge Landschaftsarchitekten. Auch hier sind es drei Baukörper, die sich um die neue Ost-Westverbindung gruppieren. Bei dieser Arbeit wurde insbesondere die sehr hochwertige Durcharbeitung der Grundrisse gelobt. Überwiegend kritisch wurde aber ein zehngeschossiger Wohnturm direkt angrenzend an die viergeschossige Bebauung des Magniviertels angesehen.

    Auch ein vierter Preis wurde vergeben: an das Team KSP ENGEL GmbH aus Frankfurt und Braunschweig in Zusammenarbeit mit nsp landschaftsarchitekten aus Hannover. Dieses Team schlägt ebenfalls drei Baukörper vor, die sie ganz unterschiedlich ausbilden, in großem Maßstab urban Richtung Schloss und eher kleinteilig in Richtung Magniviertel.

    Die weiteren beteiligten Teams Hadi Teherani Architects aus Hamburg mit RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekt:innen und AS+P Albert Speer und Partner aus Frankfurt mit eigener Landschaftsarchitekturabteilung erhielten in dieser Reihenfolge Anerkennungen.

    Neben den hochbaulichen Entwürfen für das Galeria-Horten-Areal haben die Teams zahlreiche Ideen für das erweiterte städtebauliche Umfeld präsentiert. So gibt es z. B. Vorschläge einer Verlagerung der Straßenbahn-Haltestelle Schloss, um eine direktere Ost-West Verbindung Damm-Langedammstraße zu ermöglichen. Auch für den Bohlweg und für den Schlossplatz wurden Ideen zur Aufwertung insbesondere mit dem Ziel einer intensiveren Begrünung, zu Schwammstadtelementen sowie zum Hitze- und Starkregenschutz aufgezeigt.

    Nicht zuletzt haben die Teams Alternativen für verkehrliche Erschließungen entwickelt. Hier waren gemäß der Auslobung verschiedene zeitliche Phasen der Entwicklung zu berücksichtigen. Für eine erste Phase, die jeweils eine Richtungsfahrspur am Bohlweg vorsieht, wurden unterschiedliche Lösungen aufgezeigt; z. B. eine Bündelung der Fahrspuren auf der Seite des Schlosses, aber auch eine Reduzierung auf eine Fahrspur in der heutigen Lage. Insbesondere die gute Erreichbarkeit der bestehenden zentralen Parkhäuser war hier ein wichtiges Beurteilungskriterium. Es wurden aber auch Entwicklungsmöglichkeiten aufgezeigt, in der, nach entsprechenden Veränderungen der verkehrlichen Rahmenbedingungen, auch ein autofreier Bohlweg im Bereich des Schlossplatzes möglich erscheint.

    Diese zahlreichen Ideen flossen in die abschließende Bewertung mit ein. Sie werden im Zuge der weiteren Entwicklung von der Verwaltung auf Umsetzbarkeit geprüft. Sollten sich aus diesen Ideen Planungsaufträge oder konkrete Umsetzungen ergeben, werden wie üblich die Ratsgremien gesondert mit Beschlussvorlagen eingebunden.

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    Bilder: ©kadawittfeldarchitektur

    Quelle: http://www.presse-service.de/data.aspx/static/1218338.html

    Alle Arbeiten werden bis einschließlich Freitag 19. Juni, im Erdgeschoss des Hochhauses BC III im BRAWO-Park am Hauptbahnhof (Willy-Brandt-Platz 13) ausgestellt. Die Arbeiten sind dort während der Öffnungszeiten des Verwaltungsgebäudes von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr zu besichtigen.

    Neues Bahnhofsquartier: Rat beschließt Bebauungsplan und Änderung des Flächennutzungsplans / Baustart 2030

    Aus der PM der Stadt:

    Der Rat hat für die Planung der Verwaltung hinsichtlich des neuen Umfelds des Hauptbahnhofs jetzt grünes Licht gegeben. Am Dienstag, 12. Mai beschloss er den entsprechenden Bebauungsplan mit örtlicher Bauvorschrift als Satzung und die Änderung des Flächennutzungsplans. Das rund 18 Hektar große Bahnhofsquartier grenzt an die Planung für die „Bahnstadt“ an, die im Jahr 2022 beschlossen wurde. Im Sinne des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK 2030) mit seinem Leitziel „Die Stadt kompakt weiterbauen“ bietet, das Umfeld des Hauptbahnhofs die Chance, basierend auf einem städtebaulichen Wettbewerb direkt am Haupt-Mobilitätsknoten der Stadt ein urbanes und zukunftsfähiges Quartier zu entwickeln.

    Die Planung noch einmal knapp zusammengefasst:

    Weitestgehend auf versiegelten Flächen der so genannten „autogerechten Stadtplanung“ der 1960er Jahre soll ein Quartier der kurzen Wege entstehen, mit Raum für rund 600 Wohneinheiten, davon 30 Prozent im sozialen Wohnungsbau. Sie werden ergänzt durch Büros, Gastronomie, Gewerbe und soziale Einrichtungen. Die Verkehrsflächen werden, angepasst an den tatsächlichen heutigen Verkehr, reduziert, insbesondere die Kurt-Schumacher-Straße. Im Gegenzug wird Viewegs Garten erweitert. Der Park soll den Bürgerinnen und Bürgern neben Rückzugsräumen auch neue Treffpunkte insbesondere für Kinder und Jugendliche bieten. Begrünte Straßenräume werden Aufenthaltsqualität schaffen und das Mikroklima verbessern.
    Das Plangebiet erstreckt sich nordwestlich des Hauptbahnhofs in Richtung Innenstadt (alle Details mit Plänen, Zeichnungen, Nutzungsbeispielen etc. in den Beschlussvorlagen 26-28597 und 26-28747 unter http://www.braunschweig.de/ratsinfo). Die meisten Flächen gehören der Stadt, Teilflächen befinden sich im Eigentum der Deutschen Bahn und einer Investmentgesellschaft. Mit beiden Projektpartnern steht die Stadt Braunschweig in engem Austausch.

    So soll es weitergehen:

    Nach dem Erreichen dieses wichtigen planerischen Meilensteins ist die bauliche Umsetzung des Projekts in drei Abschnitten geplant. Die ersten baulichen Maßnahmen sollen Anfang 2030 beginnen. Im ersten Abschnitt südlich des Ringes sollen zunächst die infrastrukturellen Projekte wie Fahrradparkhaus, Quartiersgarage und Fernbusterminal umgesetzt werden. Im zweiten Abschnitt soll der Umbau der Kurt-Schumacher-Straße und im letzten Abschnitt der Umbau des Rings mit Errichtung zweier Hochbauten an den Parkecken.

    Quelle:https://www.presse-service.de/data.aspx/static/1216736.html

    Pocketpark Kannengießerstraße

    Mit fast einem Jahr Verspätung wurde nun der sogenannte Pocketpark Kannengießerstraße fertiggestellt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Anstelle des vormaligen Parkplatzes ist nun eine kleine Grünfläche mit Wasserspiel entstanden, deren Aufenthaltsqualität gerade an heißen Sommertagen nicht zu unterschätzen sein sollte. M. E. ein gelungenes Projekt, vorausgesetzt, dass die Stadt die Grünflächen fortan auch angemessen pflegen wird.

    Zuletzt #1.331 RE: Sonstige Bauvorhaben

    (Sämtliche Bildrechte liegen bei mir.)

    Rokokopavillon wird saniert

    Die Stadt Braunschweig saniert die Straßen- und Gartenfassade des historischen Rokokopavillons im Stadtteil Stöckheim, südlich des Großen Weghauses an der Leipziger Straße. Es wurden Anstricharbeiten an den Fassaden durchgeführt und durch Kontrollen des Holztragwerkes begleitet. Dafür wurden Holzgesimse sowie historische Bleiverkleidungen abgenommen, Balken freigelegt und Gefache ausgebaut.

    Bei den Untersuchungen stieß man auf Holzschäden am Tragwerk, welche tiefere Eingriffe in die Bausubstanz erforderlich machen, um den Pavillon dauerhaft standsicher und nutzbar zu machen. Derzeit ertüchtigen die Zimmerleute Deckenbalken, Schwellhölzer und andere Holzbauteile. Einige müssen ganz ausgetauscht werden. Durch die umfangreichen Eingriffe ist der Innenraum des Pavillons derzeit für die Öffentlichkeit gesperrt. Nach der Sanierung wird das Gebäude in neuem Glanz wieder zur Verfügung stehen. Im Rokoko-Pavillon finden zum Beispiel zahlreiche Veranstaltungen des Arbeitskreises "Kultur vor Ort" statt. Zudem kann er privat angemietet werden.

    Der Rokokopavillon in Stöckheim wurde wohl in der Zeit von 1763 bis 1767 errichtet. Der Pavillon zeigt sich als schlichter Außenbau mit einem niedrigen steinernen Erdgeschoss, dem Fachwerkoberbau und dem geschweiften Dach. Das Obergeschoss bildet einen einzigen Raum, den der Besucher durch ein schrankähnliches Möbelstück betritt. Das Gebäude ist einmalig im Stadtgebiet Braunschweigs und unter Denkmalschutz gestellt.

    Quelle: Stadt Braunschweig / https://www.presse-service.de/data.aspx/static/1214377.html

    Bild: © Stadt Braunschweig / Daniela Nielsen


    Weiterentwicklung und Aufwertung des Bebelhofs: Bessere Erschließung von „Bahnstadt“-Gebieten geplant

    Der Bereich Bebelhof steht vor umfassenden städtebaulichen Veränderungen. Das berichtet die Stadt Braunschweig in einer aktuellen Pressemitteilung. So soll der Bebelhof insbesondere in seinen Randbereichen in den kommenden Jahren eine Aufwertung erfahren. Hintergrund ist das Stadtentwicklungsprojekt „Bahnstadt“.

    Ein zentrales Projekt ist die geplante Entlastungsstraße, die künftig das ehemalige Ausbesserungswerk sowie den Lokpark besser anbinden soll. Die rechtliche Grundlage für die künftigen Veränderungen in diesem Bereich wird der Bebauungsplan „Schefflerstraße-Süd“ bilden, den die Verwaltung im Sommer den Ratsgremien zum Beschluss vorlegen wird. Neben neuen Straßenflächen und Kleingartenanlagen sind auch Bauflächen für gemischte Nutzungen vorgesehen. Geplant sind unter anderem Wohnungen, Büro- und Gewerbeflächen. Für die Maßnahmen sollen Fördermittel aus dem Städtebauförderprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ eingesetzt werden.

    Mit der geplanten Verlängerung der Schefflerstraße in östlicher Richtung soll das Wohngebiet spürbar vom derzeit hohen Verkehrsaufkommen entlastet werden. Insbesondere der bislang über die Borsigstraße geführte Gewerbeverkehr soll künftig über die neue Schefflerstraße umgeleitet werden. Mit dem Bau der Straße könnte nach derzeitigem Stand ab 2028 begonnen werden.

    Auch südlich der Schefflerstraße sind Veränderungen vorgesehen: Das bisherige Sportplatzareal wird städtebaulich und von den Nutzungen her vollständig neu konzipiert. Gleichzeitig wird versucht, die Kleingartenanlage „Sonnenschein“ zu erhalten, wobei einige Parzellen wegfallen werden. Darüber ist die Stadtverwaltung mit den betroffenen Kleingartenbesitzerinnen und -besitzern in Kontakt. Ein Großteil der betroffenen Gärten soll im Zuge einer Neuordnung an anderer Stelle wieder entstehen. Zudem wird der Zirkus Dobbelino im Zuge der Bauvorbereitungen seinen temporären Standort aufgeben. Er soll noch 2026 dauerhaft an einen neuen, eigens ertüchtigten Standort auf dem Harz und Heide-Gelände umziehen.

    Quelle: https://www.presse-service.de/data.aspx/static/1212925.html

    Wohncarrée am Nordanger, Apartmenthaus und Wohnturm

    Die Lindhorst Gruppe, ein familiengeführter Unternehmensverbund mit Aktivitäten unter anderem in den Geschäftsfeldern Bau und Immobilien, beginnt mit dem Neubau des Studentenwohnprojekts „Wohncarrée am Nordanger“. In zwei Bauabschnitten sollen bis zum Herbst 2027 ein Apartmenthaus und ein Wohnturm in der Montgolfierstraße 10-12 entstehen. Die Grundstücke liegen im Einzugsgebiet Nördliches Ringgebiet. Generalunternehmer ist die Firma Olaf Joop Projektbau.

    „Seit 2015 entsteht in dem Gebiet um Braunschweigs ehemaligen Nordbahnhof eines der größten Wohnbauprojekte der Stadt. Neben dem klassischen Wohnungsbau und der begleitenden Infrastruktur werden wir nun ein umfassendes Angebot für Auszubildende und Studenten in möblierten Apartments errichten. Zudem planen wir ab der zweiten Jahreshälfte 2026 in einem gesonderten Bauabschnitt noch den Neubau einer Seniorenresidenz für die Nordstadt“, erläutert Holger Johannesmann, Projektleiter der Lindhorst Gruppe für das Baugebiet. Er ergänzt: „Derzeit laufen Erdbau und Gründung für das erste Gebäude des studentischen Wohnens. Hier werden wir schon bald in die Hochbauphase wechseln, so dass man das Apartmenthaus dann Stück für Stück wachsen sehen kann. Im Sommer werden parallel auch die Arbeiten für den Wohnturm begonnen, so dass wir bei reibungslosem Bauablauf zum Herbst 2027 mit der Fertigstellung für das ‘junge Wohnen‘ rechnen. Für den Stadtverkehr und die umliegenden Anwohner sind wir auf größtmögliche Umsicht bedacht, was Einschränkungen, Lärm und Schmutz anbelangt. Dennoch werden kleine Störungen bei einem Projekt dieser Größe und in so besonderer Lage nicht auszuschließen sein, wofür wir bereits heute um Verständnis bitten wollen.“

    Zwischen der Montgolfierstraße und der Straße Am Nordpark entsteht seit März 2026 das C-förmige Apartmenthaus direkt angrenzend an die benachbarte Wohnbebauung, zu der sich der Innenhof des Gebäudes öffnen wird. Der gestaltete Baukörper wird über vier Vollgeschosse und ein Staffelgeschoss verfügen, nach dem KfW-55-Standard errichtet und strebt eine Zertifizierung nach dem DGNB-Silber-Zertifikat an. Die Flachdächer werden begrünt, eine Solaranlage erzeugt hier grünen Strom. Die Beheizung ist über das städtische Fernwärmenetz vorgesehen.

    Auf insgesamt rd. 4.640 Quadratmetern Bruttogrundfläche werden im Apartmenthaus die 116 Wohneinheiten, darunter auch vier Mini-WGs für jeweils zwei Bewohner, Platz finden. Hinzu kommen im Erdgeschoss Abstellräume für 140 Fahrräder, die auch Auflademöglichkeiten für Elektrofahrräder vorsehen, sowie im Staffelgeschoss ein großzügiger Gemeinschaftsraum mit Dachterrasse, WC-Anlage und Küchenzeile. Alle Etagen sind über einen Aufzug und zwei Treppenhäuser verbunden.

    An der Ecke Nordanger/Am Nordpark realisiert die Lindhorst Gruppe zudem den Wohnturm als markantes Gebäude für studentisches Wohnen mit ergänzender gastronomischer Nutzung im Erdgeschoss. Vorgesehen ist ein rund 25 Meter hohes Gebäude mit acht Vollgeschossen und Staffelgeschoss, das innerhalb des Quartiers einen städtebaulichen Akzent setzen wird und die Neubebauung prägt. Entstehen sollen hier 62 Wohneinheiten für studentisches sowie rund 150 Quadratmeter Gastronomiefläche im Erdgeschoss. Das Gebäude wird gleichfalls nach KfW-55-Standard errichtet und strebt ebenfalls ein DGNB-Zertifikat in Silber an. Auch dort werden Dachflächen begrünt und mit einer Photovoltaikanlage belegt. In der 7. Etage ist ein Gemeinschaftsraum geplant.

    Auf dem Gelände des Wohncarrée am Nordanger werden sich 24 Parkplätze für Pkw befinden, drei davon für Car-Sharing-Fahrzeuge reserviert, vier weitere behindertengerecht. Die Pkw-Stellplätze werden für Elektromobilität ausgerüstet. Zusätzlich zu den Fahrradstellplätzen im Apartmenthaus und dem Wohnturm sind zwölf überdachte Fahrradeinstellplätze sowie zwei Einstellplätze für Lastenräder auf dem Grundstück geplant. Weitere Fahrradstellmöglichkeiten stehen künftig für Besucher vor den Gebäudeeingängen zur Verfügung.

    Quelle: https://www.lindhorst-gruppe.de/aktuelles/deta…iger-nordstadt/

    Medienbericht (ggf. Paywall): https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/…80-zimmern.html

    Bild:

    © Christina Tölle | Imagineering3d