Beiträge von Midas

    Pressemeldung der Hochbahn zum Baufortschitt an der U-Horner Rennbahn:


    Zitat


    Gut zwölf Meter tief ist die Baugrube inzwischen, dazu 50 Meter lang und 16 Meter breit. Schlitzwände und Bohrpfahlwände an den Seiten sorgen dafür, dass die Baugrube technisch dicht ist. Verstrebungen zwischen den Wänden, sogenannte Aussteifungen, dienen der zusätzlichen Stabilität der Baugrube.


    Genau hier werden in diesen Tagen die Grundlagen für den neuen Haltestellenanbau gelegt. „An der Haltestelle Horner Rennbahn starten wir bereits jetzt mit dem Rohbau des neuen Bahnsteigs und Tunnels, um die Baugrube frühzeitig wieder schließen zu können“, erklärt Stephanie Holk, Bereichsleiterin Projektbau der HOCHBAHN. Im Frühjahr 2022 soll der Rohbau an dieser Stelle fertiggestellt sein.


    Zitatende

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    Bild: Hochbahn


    > Quelle / ganzer Text Stand 26 November 2021


    > Bericht beim NDR


    > Lage in Google Maps

    Also sollen jetzt statt objektivierbarer messbarer Daten von Forschern und Technikern 'Nairobis Beobachtungen auf der Dorfstraße' als Maßstab für zukünftige Stadtplanung gelten? Oder was soll ich aus deinem Beitrag sonst als Erkenntnisgewinn mitnehmen?

    ^^ Ja, besonders in der 'Hafenliebe' sitze eine Klientel von alternative veranlagten 'Besserwissern' sie sich fuer den Nabel der Welt halten :-)


    Es gibt ja in Hamburg allen Ernstes Initiativen gehen Neubau von Schulen, Radwegen und U-Bahn-Fahrstuehlen. We have reached Peak-Nimby!

    ^^ Das was du da im Hinblick auf Laerm behauptest ist schlicht Unsinn. Elektrische PKW sind - ausser bei sehr langsamer Fahrt - nicht leiser als PKW mit Verbrenner.


    Als jemand der beruflich relativ oft in Olso bei irgendwelchen Norwegischen Investmentbanken in der Innenstadt herumsitzt, kann ich dir uebrigens versichern, dass der Verkehr dort nicht merkbar leiser ist als in Hamburg - ausser deswegen weil er weniger ist. Kein Wunder, denn sie Stadt ist ja auch maximal ein Drittel so gross wie Hamburg.


    Es ist ceteris paribus genau so laut / leise wie hier, es sei denn die Norweger haben seit meinem lezten Besuch im September die Gesetze der Physik geaendert,


    Ab 'normaler' Stadt-Geschwindikeit ist der Motor nicht mehr der Haupt-Laermerzeuger beim Auto, sondern Reifen und Windgeraeusche. Von daher ist den Planern sehrwohl klar, dass sich das Laerm-Problem keineswegs 'in den naechsten Jahren erledigen' wird.


    Auch bei Emissionen hilft das E-Auto nicht komplett. Zwar fallen die direkten Abgase weg, aber giftiger Feinstaub bleibt dennoch durch Reifen- und Brems-Abrieb, etc. Andere Probleme sind eins zu eins die selben wie beim heutigen PKW.


    Zu guter Letzt noch ein Aspekt: Kinder und Radfahrer kann ein E-PKW genauso 'gut' totfahren wie ein Verbrenner... Man sollte sich keine Illusionen machen. Im Gegenteil: DIe E-Mobilitaet birgt die Gefahr, dass man sie gewaehren laesst weil weite Teile der Oeffentlichkeit denken 'E ist doch gut'.

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    Bild: VILVIF


    TERRAGON AG: VILVIF Hamburg: Garbe Immobilien-Projekte, TERRAGON und Unibail-Rodamco-Westfield setzen gemeinsam Senior-Community-Living der Extraklasse im Westfield Hamburg-Überseequartier um.


    Der Hamburger Projektentwickler Garbe Immobilien-Projekte und der Berliner Senior-Living-Experte TERRAGON haben im Joint-Venture ein Wohngebäude im Westfield Hamburg-Überseequartier erworben.


    Gemeinsam mit dem Gesamtquartiersentwickler Unibail-Rodamco-Westfield (URW) soll im Herzen der HafenCity ein Projekt für Senior-Community-Living entwickelt werden. Das außergewöhnliche Konzept gilt als innovative Antwort auf gesellschaftliche und städtebauliche Entwicklungen und Trends, indem es den zukunftsweisenden Mixed-use-Gedanken konsequent zu Ende führt: Ein multifunktionales Wohngebäude innerhalb eines gemischt genutzten Quartiers kombiniert mit der Mehrgenerationen-Idee des gesamten Projekts.


    Oberhalb der Retailflächen werden nach aktuellem Planungsstand auf einer Bruttogeschossfläche von 20.400 Quadratmetern 186 speziell für Best-Ager konzipierte Wohnungen im Premium-Bereich realisiert. Neben einem umfassenden Serviceangebot werden unter anderem ein Spa- und Fitnessbereich, ein Atelier, ein Restaurant sowie integrierte Community-Flächen Teil des Gesamtkonzeptes.


    Das Investitionsvolumen der Joint-Venture-Partner Garbe Immobilien-Projekte und TERRAGON liegt im niedrigen dreistelligen Euro-Millionenbereich.


    Pressemeldung



    Von der Handelskammer Hamburg


    Mit dem „Zukunftsplan Hafen“ hat die Handelskammer Hamburg bereits eine detaillierte Handlungsstrategie erarbeitet, wie der Hafen in eine erfolgreiche Zukunft geführt werden kann. Dafür muss der Hamburger Hafen seine im Laufe der Jahrhunderte entwickelte Fähigkeit zum Wandel erneut beweisen: Insbesondere der Kampf gegen den Klimawandel stellt den Hamburger Hafen vor große Herausforderungen – bietet aber auch gewaltige Chancen. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, hat die Handelskammer dem Senat der Freien und Hansestadt Hamburg unter anderem vorgeschlagen, das Hafenerweiterungsgebiet Moorburg zu einem Energie- und Klimahafen zu entwickeln.


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    Bild: Handelskammer HH


    > Quelle


    > Bericht beim NDR

    ^^ Also auf noch mehr Hadi Teherani kann ich in der City-Sued gern verzichten. Das meiste was er dort gemacht hat war kurzfristig 'cool' aber sah schon nach fuenf Jahren alt, zum Teil gammelig, und langweilig aus. Beispiele dafuer sind das Doppel-X-Haus und der Berliner Bogen. Trotzdem wuerde ich es gerne sehen. Kann vielleicht jemand die Bilder hier verlinken?


    Ich gebe dir allerdings recht, dass ich auch zuerst 'Robertneun' dachte, als ich die erste Visu von Hammer Heart gesehen habe. Der Sieger-Entwurf ist natuerlich auch nicht frei von 'Trends' und 'Moden'.


    +++


    Langsam muessen wir mal ein anderes Thema ansprechen: Bislang waren die Entwicklungen in der City Sued / Hammerbrook doch sehr positiv. Meist auch dadurch, dass endlich wieder das Wohnen einbezogen wurde.


    Leider gibt es aktuell kaum noch groessere Wohnungsbau-Projekte sondern fast nur noch Hotel und Buero. Das ist der falsche Weg!


    Das Probelm scheint (auch) zu sein, dass sich viele Lagen emissions-technisch nicht zum Wohnen eignen. Hier muss nachgebesert werden durch diverse Massnahmen:


    Strassen-Rueckbau, Baumpflanzungen, Tempolimits, Fluester-Asphalt, Innenhoefe, allgemeine Verkehrs-Reduktion, besseren 'modal split', etc.


    Ich sehe aktuell den 'Schwung in die richtige Richtung' der City Sued langsam versanden im schier endlosen Wald von neuen 08/15 Bueros und Kettenhotels.

    Is' ja hammer-hammer-hart! Hammerbrook hat Einiges am Start!


    Ich weiss nicht ob ich's schoen finde, aber BAEM!! - das ist zumindest kein langweiliges 08/15! Edit: Man muss natuerlich dazu sagen, dass die Visualisierung von der Perskeptive her extra so gewaehlt wurde, dass man denken koennte, die S-Bahn fuehre durch das geplante Gebaeude - das ist allerdings nicht der Fall. Das Ganze ist am Ende also ggf weniger spektakulaer als man uns glauben machen will.


    Hier noch eine etwas anderes Perspektive. Man merkt, dass es aud Berlin kommt - bei uns sind die Radwege rot, nicht gruen.


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    Bild: Jan Wiese Architekten GmbH


    > Jetzt auch beim NDR

    Immerhin haben diese Nimbys von Hafenliebe dafür gesorgt, daß das gesamte Überseequartier Süd aktuell noch KEINE Baugenehmigung hat, sondern dass erst Baugenehmigungen für erste Teilphasen erteilt wurden (zum Beispiel Keller, etc.) . Von daher ist es leider relevant.


    Witzig, dass ausgerechnet die Hafebliebe selbst eines der in meinen Augen architektonisch schlechtesten Gebäude in der Hafencity ist: Kackbrauner Putz, Baumarkt-Riemchen, manirierte Erker, Plastikfenster... eines der wenigen Gebäude für die man sich fremdschämt in der Lage.

    Ich bin übrigens heute am Übersee-Quartier vorbei gekommen. Das befindet sich grade in einer spannenden Bauchspeicheldrüse, wo es langsam in die Höhe geht. Leider ist das Areal so groß, dass man von Außen nur die Hälfte sehen kann.


    Off-topic:


    Bei dieser Gelegenheit wundere ich mich: Hat eigentlich niemand im ganzen Hamburg-DAF eine Drone? Ich dachte in jedem dritten Haushalt liegt heutzutage eine DJI oder Ähnliches herum.


    Wie kommt es bloß, daß wir im DAF alles mögliche sehen aber praktisch keine Dronen-Fotos?!

    ^^ Als Einzelstueck sicherlich erhaltenswert fuer die Freunde des Brutalismus. Wer's mag - okay. Wer's nicht mag, den wird es an diesem Standort zumindest nicht weiter stoeren. WIrd ja vielleicht ganz cool, wenn es mal saniert ist!


    Dass nun jedoch einige jezt das gesamte Spengelin-Werk loben und erhalten wollen ist doch mehr als uebertreiben. Mehrheitlich handelt es sich dabei um Architekturverbrechen gegen 'die Stadt als Solches' die man wirklich kaum ersthaft schoenreden kann.


    > Haus der Kirche / Neue Burg Hamburg (kuerzlich abgerissen)


    > Bahnhofsvorplatz Bonn


    > Rathaus Rotenburg Wuemme


    Das meiste 'kann weg'.



    Bericht in der Mopo:


    Seinen Namen hat es von den rosenumrankten Bögen, die sich über die Wege spannen. Seine Architektur ist eine Hommage an die Licht-und-Luft-Baukunst der 2Oer Jahr. Und die ersten Bewohner? Die füllen das Pergolenviertel in Winterhude allmählich mit Leben. Wie wohnt es sich in diesem Vorzeigequartier, das weit über Hamburg hinaus als Modell für modernen Geschosswohnungsbau gilt?


    > Artikel hier

    ^^


    Man kann sicheriich in einem saisonalen nordeuropaeischen Klima mit Eis, Schnee, Hagel und langen dunklen Wintern seine Gebauede nicht so einfach und so umfaenglich begruenen wie in Singapur. Letzteres liegt immerhin fast auf dem Aequator. Dort spriesst und waechst das Gruen von fast alleine 365 Tage im Jahr aus jeder Ritze, ohne dass man sich allzuviel darum kuemmern muss.


    Mehr Gruen an Fassaden in Hamburg waere hier und da schoen - aber man sollte die Kirche da auch im Dorf lassen. Braune Fassaden die im Winter absterben und die nach zehn Jahren wegen Durchfeuchtung saniert werden muessen braucht auch niemand. Auf Dachern gibt es allerdings noch Spielraum nach oben in Hamburg - da geht sicher mehr als die Alibi-Begruenung mit etwas Moos und Gras.


    Die Neubauten 113 bis 119 finde ich eher durchschnittlich aber okay - die Wirkung an dieser Ecke kommt am Ende aus dem Ensemble - nicht aus dem einzenen Haus.

    Einfach mal mutig sein und auf der Ost-West-Strasse:


    - Tempo 30 einführen

    - Je Richtung eine Fahrspur entfernen

    - Konsequent alle Abbiege-Spuren entfernen

    - Den gewonnen Platz sinnvoll nutzen (zB Grün)

    - Flüster-Asphalt auf die verbliebenen Spuren


    Problem gelöst. Naja, nicht gelöst, aber deutlich gemildert.

    Passt hier mMn am besten:


    Der Hopfenmarkt wird umgestaltet: Der Platz westlich des Mahnmals St. Nikolai soll zu einer attraktiven Freifläche mit hoher Aufenthaltsqualität werden. Mit einer ebenerdigen Querung der Willy-Brandt-Straße wird er auch als Teil der fußläufigen Achse zwischen Altstadt und HafenCity gestärkt. Entstehen soll dort zudem ein sogenanntes Archäologisches Fenster. Mit dem Bauwerk soll der Wall der mittelalterlichen Neuen Burg aus dem Jahr 1021 erlebbar werden, der dort bei Ausgrabungen gefunden wurde.


    > Pressemeldung der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen


    > Bericht beim NDR


    Eine öffentliche Informationsveranstaltung zum Wettbewerb findet am 23. November ab 20 Uhr als digitaler Live-Stream statt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer können ihre Fragen und Anregungen online über die App Slido einbringen.