Beiträge von Midas

    Ich finde das zuschauen schon richtig. Wenn es privat möglich ist, sollte es auch privat gemacht werden.

    Amen! Das ist das, was ich hier seit Monaten immer wieder poste. Es ist KEIN Problem der Freien und Hansestadt Hamburg, es sei denn der Senat macht es (sich) zu einem. Wenn der Rohbau da fuenf Jahre steht bis zum Weiterbau: Pech! Das muss man aushalten, Sieht zwar 'doof' aus, stoert aber auch nicht weiter, es sei denn man WILL sich unbedingt daran stoeren.


    Die Signa-Pleite und das Chaos im Immobiliensektor haben ganz andere Verwerfungen gebracht, die - ausser fuer Hochhausfreunde und Hochhausfetischisten - viel dringlicher sind und wo die Stadt (zum Teil) auch zurecht schon dran ist:


    > Die Signa-Bauluecke am Gaensemarkt

    > Karstadt / Kaufhof am Eingang der Moenckebergstrasse

    > Das Karstadt-Areal in Harburg

    > Die naechste Kaufhaus-Pleite in 3... 2... 1...


    Fuer die Stadt sind diese Dinge aktuell wichtiger als der Elbtower - zurecht!

    Was halten wir hier von?

    Maximal unrealistischer weltfremder Unsinn von Leuten die gern bunte Linien in Stadtpläne malen.


    Wie immer bei solchen Sachen: Je unsinniger der Vorschlag, desto mehr Leute gibt es die das 'ganz ganz toll' finden


    Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis Heike Sudmann das zur 'strategischen Vision für den Bahnverkehr' erklärt und den Unsinn ins Parteiprogramm aufnimmt. Da wäre er, zugegeben, neben allerhand anderem Unsinn auch passend aufgehoben.


    Bitte möglichst in die Lounge auslagern, denn ee hat mit den tatsächlichen Pläne än für den Hauptbahnhof nichts zu tun.


    #Crayonista

    OTTO-Headquarter-Atrium-01.jpg

    Pressebild Otto Group


    OTTO hat heute in Hamburg-Bramfeld sein neues Headquarter feierlich eröffnet. Gemeinsam mit Hamburgs Erstem Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher und Prof. Dr. Michael Otto, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Otto Group, nahm OTTO-Bereichsvorständin Katy Roewer den Umbau eines ehemaligen Lagergebäudes vor mehr als 200 geladenen Gästen offiziell in Betrieb. In der neuen Zentrale des größten deutschen Onlineshops auf dem Campus der Otto Group arbeiten künftig über 3.000 Menschen im Desksharing-Prinzip auf hochmodernen Arbeitsflächen. Über 100 Millionen Euro wurden investiert – ein starkes Bekenntnis zum Standort Hamburg.


    Quelle: Pressemeldung

    20240414-170950.jpg

    Bild: ich


    Das Höft am Standkai, zwischen Elbe und Grasbrookhafen sieht fast fertig aus. Könnte gut sein, dass es bald frei gegeben wird.


    Edit: Am 4 Mai ist Eröffnung lese ich grade weiter oben im Thread.

    ....in unserer ach so tollen Stadt...

    Es ist unfair so zu tun, als waere das ein Hamburg-Problem. Schau die mal die Wirtschaftsdaten unserer schoenen Bundesrepublik als Ganzes an. Wachstum... Zinsen... Baupreisindex... Buerokratie... Als ob es ueberall sonst 'flutschen' wuerde.


    Und ja: Es gibt noch zahlreiche Bauprojekte, auch grosse, die im Plan und im Budget sind - frag zum Beispiel mal bei der Hochbahn.

    Dauerhaft mit einer großformatigen Bauruine zu leben, oder eben doch städtische Gelder in die Hand zu nehmen.

    Die Welt ist nicht ganz so schwarz-weiß wie Du sie darstellst.


    Gibt nicht zwei Szenarien im Sinne eines 'entweder oder', sondern alle möglichen Szenarien die alle mehr oder weniger wahrscheinlich sind.


    Es gibt zum Beispiel die Möglichkeit, dass sich nach (z.B.) einem Jahr Stillstand ein Investor findet der den Elbtower fertigbaut.


    Ob man daran glaubt, dass das morgen passiert sei dahingestellt, aber es gibt durchaus mehr Möglichkeiten was im laufenden Jahr alles passieren könnte.

    Bericht von der Baustelle:


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    mit dem Büroturm am Elbufer wurde noch nicht einmal im Hochbau begonnen.

    Das stimmt. Aber der Büroturm und das Kreuzfahrt-Terminal waren schon immer vom Eröffnungstermin der anderen Bauten ausgenommen, da die Bereiche andere funktionale Einheiten darstellen, die unabhängig von Einkaufszentrum betrieben werden können.


    Von daher hat das eine nichts mit dem anderen zu tun.

    'wegen des Eindringens von Grundwasser'

    Wer's glaubt wird selig. Ich denke eher, dass da auch einige andere Sachen im Argen liegen und der Termin einfach nicht zu halten war. Ich glaube zwar nicht, dass man den Wasserschaden komplett frei erfunden hat, aber das ist sicherlich nicht der einzige Grund sondern eher eine willkommene Ausrede.

    Nein, das lernt man im Studiengang Verkehrsplanung recht bald nach dem 1. Semester. Je geringer die Netzwiderstände (....) und würde Dir jeder Verkehrsplaner sofort unterschreiben.

    Und im zweiten Semester lernt man dann stringent und logisch zu argumentieren und keine voreiligen Schlüsse aus 'Tatsachen' zu ziehen die sich am Ende als 'Fake News' herausstellen.


    Wie schon gesagt, aber ich wiederhole mich gerne damit sich nicht jeder durch den ganzen Thread arbeiten muss um die Fakenlage nachzulesen:


    Es steht noch gar nicht fest wie der Straßenraum unter der Brücke aussehen soll. Von daher kann auch kein Verkehrsplaner mir irgendetwas 'unterschreiben' ohne Ausflüge ins Reich der Phantasie zu machen.


    Die Tendenz der 'Planung' geht bislang dahin, den Straßenraum dergestalt neu aufzuteilen, dass zukünftig der motorisierte Individualverkehr weniger Raum bekommt und Busse,Fußgänger und Radfahrer mehr Raum bekommen. Dazu wird es wohl auch kommen, sofern SPD und Grüne bei der nächsten Bürgerschaftswahl die Regierungsmehrheit behalten.


    Die Bauart der Brücke und die Gestaltung des Verkehrsraums darunter sind getrennt zu betrachten. Die Straße und ihre Gestaltung sind auch nicht Teil der Planfeststellung.


    Die angebliche Kausalität 'die neue Form der Brücke X bringt automatisch die neue Straßenlösung Y und somit mehr Verkehr' ist ein falsches Narrativ das von diversen Initiativen gezielt bedient wird. Ziel ist es den Autoverkehr zum Thema zu machen und somit künstlichein Kontra-Argument zu konstruieren.


    Das ist übrigens der Punkt an dem sich dieser Thread und der Köhlbrandbrücken-Thread Inhaltlich überschneiden:


    Wenn wir in Hamburg zukünftig weniger Durchgangsverkehr in der inneren Stadt wollen (langfristig: Rückbau Stresemannstraße, Rückbau Ost-West-Straße'), dann brauchen wir zwei leistungsfähige Verbindungen zwischen der A1 und der A7: nämlich die A26 Ost und die Köhlbrandbrücke.

    Der Bund hat diese Woche seine Zusage bekräftigt, sich am Neubau der Köhlbrandbrücke finanziell zu beteiligen. Dementsprechend äußerte sich das Verkehrsministerium in Berlin.


    Schon 2020 erklärte die Bundesregierung schriftlich:


    "Aufgrund ihrer wirtschaftlichen Bedeutung für die Verkehrsanbindung des Hamburger Hafens besteht neben Interessen der Freien und Hansestadt Hamburg auch ein erhebliches Bundesinteresse an einer dauerhaft leistungsfähigen Köhlbrandquerung."


    Bericht im NDR: https://www.ndr.de/nachrichten…koehlbrandbruecke396.html

    Nachdem die Stadt Hamburg das Vorkaufsrecht für die Karstadt-Immobilie in Harburg ausgeuebt hat, hat mittlerweile der Eigentumsuebergang stattgefunden.


    Die FInanzbehoerte will somit der Spekulantion einen Riegel vorgeschoben und dafuer sorgen, dass die Zentrumsentwicklung in Harburg voranschreiten kann.

    ^^ Wie gesagt: Man haette sich durchaus informieren koennen.


    Aber vielleicht habe ich mir die diversen Veranstaltungen auf denen ich war (oder die zum Teil aufgrund der damals geltenden Corona-Verordnungen nur online durchgefuehrt werden konnten) auch nur eingebildet. Das kann natuerlich sein...


    Wahrscheinlich hast du doch Recht. Den langwierigen und mehrstufigen Planungsprozess hat es nie gegeben und die Bahn hat ihn sich, aehnlich wie die NASA damals die Mondlandung, nur reuckwirkend ausgedacht. Insegsamt ist das alles Teil der groessen Weltverschwoerung um aus bisher noch unbekannten Gruenden eine voellig unnoetige Bruecke in das Schanzenviertel zu bauen. Dem sollte man mal nachgehen.


    Das ist objektiv betrachtet natuerlich viel wahrscheinlicher als alle anderen denkbaren Optionen: Zum Beispeiel, dass der geneigte Schanzenbewohner am Samstagmittag lieber noch im Bett gelegen hat, statt zu einer dreistuendigen Anhoerung und Plandiskussion irgendwo im Bezirksamt zu gehen oder so. Das halte ich fuer komplett ausgeschlossen...

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    ZItat der HPA: Die Köhlbrandbrücke in Hamburg ist in die Jahre gekommen. Senatorin für Wirtschaft und Innovation, Dr. Melanie Leonhard, hat am 01.04.24 die Pläne für den Neubau vorgestellt. Wie die Köhlbrandbrücke nun ersetzt werden soll, erfahrt ihr jetzt in der neuen „WIR MACHEN HAFEN” Folge.


    DIe Lage der neuen Bruecke und der Anschlussbauwerke:

    neue-lage-kbb.jpg

    Quelle: HPA

    Senatorin Dr. Melanie Leonhard hat heute um 11h30 zur Senatsbefassung über eine Empfehlung für einen Ersatz der Köhlbrandquerung informiert.


    Presseinformation


    Der Senat befasst sich in seiner Sitzung am Dienstag, 2. April, mit einer Empfehlung für einen Ersatzneubau der Köhlbrandquerung. Eine entsprechende Drucksache soll der Hamburgischen Bürgerschaft zum Beschluss vorgelegt werden. Wirtschaftssenatorin Dr. Melanie Leonhard informiert vorab über die Inhalte der Drucksache und die vorgesehene Empfehlung für ein Ersatzbauwerk.


    Zitatende


    koehlbrandbruecke.jpg

    Bild: Senat Hamburg - beispielhafte Visualisierung Bildrechte: Gärtner u. Christ GbR | O. Christ

    ^


    Der Argumentation des Spiegels unterliegen zwei Denkfehler:


    1.) Wenn der Spiegel schreibt 'Kritiker sagen...', dann heißt das in der Regel nichts anderes als 'Wir haben uns das einfach ausgedacht...'. Ansonsten würde man doch sauber journalistisch schreiben 'Sagt Herr XYZ von der Instutition ABC'. Dann wäre es überprüfbar.


    Ich würde auch gerne sehen welche Reederei angeblich grade ihr 'Fottenmanagement ändert'. Das Gegenteil ist der Fall: die Konsolidierung des letzten Jahrzehntes und der Druck den Energieverbrauch der Schiffe zu reduzieren hat zuletzt immer mehr große Schiffe nach Hamburg gebracht. Die Anteil der von den Lotsen als 'AGF' (Außergewöhnlich Großes Fahrzeug) eingestuften Schiffe auf der Elbe und im Hafe , bzw der Schiffe bestimmter Größenklassen wird ja dokumentiert und veröffentlicht- zB in den Jahrespressekonferenzen von Hafen Hamburg Marketing.


    Diese sehr großen Schiffe müssen allerdings nicht zwingend am Terminal Altenwerder hinter der Köhlbrandbrücke abgefertigt werden.


    Wie ich schon sagte:


    2.) Die größere Höhe ist nicht Ursache der Neuplanung, sie ist ein Nebenprodukt der Neuplanung. Die Brücke muss durch einen Neubau ersetzt werden und ein höherer Neubau ist kaum teurer als ein niedrigerer. Es ist nicht die Höhe die die Brücke teuer macht.

    HelgeK - es wäre hilfreich wenn du etwas konkreter sagen könntest wer das Argument wann vorgebracht hat und wann, oder wenn du gar einen Link dazu hättest.


    So weiß man ja nicht von wem das kam. Von der Baubehörde? Von der Wirtschaftsbehörde? Von der HPA? Von irgendwelchen Medien?