Beiträge von kuddeldutt

    Situationen und Strategien ändern sich so wie sich personell die Boards of Directors bei den Airlines ändern.

    Passagiere bevorzugen Direktverbindungen und viele davon wären auch bereit dafür etwas mehr für das Ticket zu zahlen.
    Zeit ist Geld. Zuverlässigkeit ist Geld.

    Eine 7/7 Verbindung nach NY mit A330/A321 würde vom Aufkommen her zu 100% funktionieren, so wie das TAP in Porto macht, einer Stadt mit deutlich weniger Einwohnern als HH.

    Mod: Abdriftende Diskussion aus dem Elbtower-Projektstrang hierher verschoben.




    Irgendwie muss ich mich immer noch kneifen, dass das Ding tatsächlich vor unseren Augen hochgezogen wird. Und das in der Stadt der Bedenkenträger und UnkenruferInnen..."Keine Atempause, Geschichte wird gemacht.."

    Erste Optik: Sehr schlichte akzentlose 60er Jahre Container-Architektur. Denke so hell wie im Render wird das real nicht aussehen. Bei Wolkenwetter könnte das sehr grau in grau wirken. Dafür viel Offenheit und Lichttransparenz, die allerdings für Spiegelungsgefahr auf Tablets und Smartboards sorgen kann.

    Damit hat die Käuferin diese weiteren Pflichten aus dem Kaufvertrag erfüllt. Die letzte Bedingung für den Übergang des Eigentums an dem Grundstück ist jetzt die Zahlung der zweiten Rate des Kaufpreises.

    Das Projekt bleibt auf Kurs. Die unqualifizierten Unkenrufe aus einigen Redaktionsstuben der Stadt werden dennoch dadurch nicht verstummen.

    Der beste Standort für ein Naturkundemusem wäre für mich...


    ...gar keiner.

    Widerspruch.

    Nach der Logik brauchen wir auch keine Parks. Die kosten nur Geld...

    Museen sind Bildungseinrichtungen, wo Kommerzialisierungs und Profitideen hinten anstehen sollten. Sie sind Teil des staatlichen Bildungsauftrages, es sei denn Bildung und Kultur sind nur dann gewünscht, wenn es nichts kostet und wir im Amerikanischen Mäzenatentum enden. So wie ein Milliardär mal eben eine neue Oper hinstellen möchte, weil es sein persönlicher Wunsch ist.


    Der Neubau eines Naturkundemuseums in das vom Kleinkind bis zum Rentner jeder gehen kann, macht absolut Sinn.


    Hamburg hat zwei Standorte an der Bundesstrasse, das Zoologische Museum und das Museum der Natur. Beide sind in recht beengten, veralteten Gebäuden untergebracht(ich war desöfteren mit meinem Kind dort). Diese an einem Ort zusammenzuführen, der für Einheimische und Touristen gleichermassen gut erreichbar ist und nicht noch mehr seelenlose Büro und Gewerbeflächen hinzuknallen, ist völlig richtig.


    Nach dem frühen Aus für das Science Center macht dieses Museum an diesem Ort umso mehr Sinn.


    Die Idee die Musicals wieder den 'Sprung zuerück' über die Elbe zu machen, widerspricht meines Erachtens auch dem Stadtentwicklungsgedanken. Das Elbe-Nordufer ist mit seinen vielen Nutzungsmöglichkeiten bereits Magnet genug. Allabendliche, massive Besucherströme die um die Häuser pilgern würde dort nicht unbedingt auf ungeteilte Freude stossen, da ja in der weiteren Nachbarschaft am Lohsepark/Versmankai mehrheitlich Wohnnutzung stattfindet. Und ausserdem können sich die Musicals jetzt schon nicht über mangelnde Auslastung beklagen. Nach meinem persönlichen Eindruck sehen die Gäste (die zu 90% von ausserhalb kommen) die Bootsfahrten als positives Alleinstellungsmerkmal, nicht als Übel.


    Ich würde eher dafür plädieren den Sprung über die Elbe weiter in die Tat umzusetzen und beispielsweise den Hamburger Dom, als "sesshafte" Dauerattraktion auf einer noch zu schaffenen Freifläche nahe den Musicals zu verlegen und dafür Planten und Blomen zu erweitern. Das schafft ein verbindendes Stadtgrün vom neubegrünten Feldstrassen-Bunker bis zum Dammtor.

    Was soll's. Die Diskussion ist müßig, da keine der relevanten Parteien in Hamburg ernsthaft eine Renaissance der Straßenbahn anstrebt.

    Aktuell total. Ich werde jedoch den Eindruck nicht los, dass das Thema "Stadtbahn" in der Zukunft immer mal wieder aus der Kiste kommen wird.


    Und im Vergleich zur U-Bahn ist wohl so ziemlich alles "gering"..;-)


    Jedoch braucht auch die Stadtbahn Trassen, Haltestellen, Wendeschleifen, Betriebshöfe, etc. dafür müsste die Stadt erstmal Flächen erwerben, daher so ruck-zuck wird das auch nicht gehen.


    Nicht dass man mich falsch versteht, die Stadtbahn als zusätzlicher Verkehrsträger zwischen UBahn/SBahn und Bus halte ich für absolut sinnhaft zumal man vom Senat ja massiv eine Verknappungskampagne der Park und Strassenraumes zugunsten des Radwegenetzes fährt, aber andererseits kaum für bessere ÖPNV Angebote, besonders in den nachverdichteten Wohnquartieren sorgt.


    Wie dem auch sei ich sage "ja" zur U5 und auch "ja" zu einer späteren Stadtbahn, sollte sie denn wirklich mal kommen.

    Dass die U5 sämtliche Angebotslücken innerhalb des Stadtgebietes löst war fairerweise aber auch nie proklamiert worden. Ein sowohl als auch befürworte ich ebenfalls, wobei ein völlig neu zu implementierendes Verkehrssystem, das zudem nicht nur ein, zwei Vorführstrecken hat, sondern einen ernst zu nehmenden Netzcharakter aufweist, ein enormen Kraftakt darstellt, da man 1978 leider alle Brücken zu einer Renaissance der Stadtbahn hinter sich verbrannt hat. Die Studie verstehe ich aber eher als ein "entweder oder", zudem zu einem Zeitpunkt an dem faktisch nichts mehr an der U5 zu rütteln ist.

    Die Hamburger Franktion von DIE LINKE hat einge eigene Studie zur (oder: 'gegen' die) U5 angefertigt. Ich verlinke die einmal hier, ohne eine Wertung abzugeben.


    > U5 Studie von DIE LINKE

    Bei allem Verständnis für den politischen Diskurs frage ich mich was jemanden antreibt ein seit Jahren auf etlichen Wegen geplantes Verkehrsvorhaben, dass rechtlich in Beton gegossen und zu dem vorbereitende Baumassnahmen vorliegen, noch durch ein "Gutachten", dessen Schlussbewertung bereits im Titel steht, zugunsten eines völlig neu zu schaffenden Verkehrsmittels kippen zu wollen?