Beiträge von kuddeldutt

    Hmm...wir konnten also in den 1990ern einen 50 km-Tunnel von Calais nach Dover bauen, werden in absehbarer Zeit den Fehmarnbelt-Tunnel 18 km mit Schienen durchqueren. Aber ein 1,9 km Bahntunnel unter der Elbe würde an 17 Metern Tiefgang und dem Elbhang scheitern?

    Ich habe leider nichts anderes erwartet. Einer Stadt dessen Ehrenbürger #1 einmal den Satz prägte "wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen". Die Bewertungsparameter + den Zeithorizont einer solchen Kosten-Nutzen-Faktoren Analyse hätte ich gerne mal gesehen. Offenkundig haben sämtliche Verkehrsplaner noch nie in der Woche über die Elbbrücken oder durch den Tunnel gefahren. Alle Elbquerungen sind bereits ohne Baumassnahmen am absoluten Kapazitätslimit angelangt. Eine Umgehungsalternative der Schiene im Westen ist aus meiner Sicht dringend geboten, gerade wenn man sich die anstehenden, Jahrzente langen Baumassnahmen zB der Norderelbbrücken kalkuliert und sich den städtbaulichen "Sprung über die Elbe" anschaut, der bereits begonnen hat. Der Verkehrsbedarf wird nicht weniger, sondern mehr. Volkswirtschaftlich + ökologisch kommt der aktuelle Verkehrsinfarkt Hamburg bereits heute teuer zu stehen, dass ein "weiter so" an Dauerstaus und xxl-Fahrtzeiten durch die Stadt billiger sein sollen, als eine weitere Elbquerung ist daher aus meiner Sicht völlig absurd. Das 1990er-Dauerprojekt Hafenquerspange ist ja wohl auch am Wackeln, wie man hört.
    Es ist schockierend und völlig unverständlich warum einer Millionenmetropole empfohlen wird, weitere lange Jahrzehnte ohne nachhaltige Entlastung von Stau zu Stau und von Sperrung zu Sperrung weiter herumzuwurschteln, nur weil ein Kostenindex angeblich nicht hoch genug ist.
    Hamburg hängt sich ab. Sehr schade.

    Bei dieser Namenspatin vermisse ich eine schöne, mit Blumen verzierte Raucherecke.

    Soso..der eben erst aufgestiegene HSV bekommt ein komplett neues Stadion vom Steuerzahler geschenkt, während der (ebenfalls aktuelle Erstligist) FC St.Pauli mit einer 5,5 Mio Spritze abgespiesen werden soll. Eine echte Lachnummer..

    Die Spiele wären ein Segen für die Stadt und ein Katalysator der Stadtentwicklung.

    Aber: Olympia will der Hamburger nicht. Egal wie nachhaltig, ökologisch, ausgewogen es daher kommen mag. Der Hamburger gefällt sich weltweit in der Regionalliga zu spielen. Sehr schade, aber so ists. Die meisten meine Bekannten mit denen ich die erneute Bewerbung diskutierte, waren eher skeptisch bis ablehnend. Sie argumentierten, das zB Barcelona für die Einheimischen seit Olympia kaum noch unbezahlbar geworden ist, die Strassen vollgestopft mit Touristen sind und man kaum noch von A nach B kommt..usw. Der Zug ist abgefahren. Alle 10 Jahre darüber abzustimmen halte ich daher für vertane Zeit.

    "schon" bis 2033. Also insgesamt 10 Jahre Bauzeit für einen Abschnitt von 6,7 km...wenn alles im Plan bleibt.

    Die U1 von Kellinghusenstr nach Ochsenzoll (über 12 km) zu bauen hat vor etwa 100 Jahren nur 6,5 Jahre gebraucht.

    Klar hinkt jeder Vergleich, aber krass ist das schon.

    Nach Plan war gestern. Kurzer Olaf lässt grüssen.

    Gibt es aktuell überhaupt in unserer ach so tollen Stadt ein nennenswertes Bauprojekt, was nicht unterbrochen, abgebrochen, verschoben oder ganz eingestampft worden ist?

    Situationen und Strategien ändern sich so wie sich personell die Boards of Directors bei den Airlines ändern.

    Passagiere bevorzugen Direktverbindungen und viele davon wären auch bereit dafür etwas mehr für das Ticket zu zahlen.
    Zeit ist Geld. Zuverlässigkeit ist Geld.

    Eine 7/7 Verbindung nach NY mit A330/A321 würde vom Aufkommen her zu 100% funktionieren, so wie das TAP in Porto macht, einer Stadt mit deutlich weniger Einwohnern als HH.

    Mod: Abdriftende Diskussion aus dem Elbtower-Projektstrang hierher verschoben.



    Irgendwie muss ich mich immer noch kneifen, dass das Ding tatsächlich vor unseren Augen hochgezogen wird. Und das in der Stadt der Bedenkenträger und UnkenruferInnen..."Keine Atempause, Geschichte wird gemacht.."

    Erste Optik: Sehr schlichte akzentlose 60er Jahre Container-Architektur. Denke so hell wie im Render wird das real nicht aussehen. Bei Wolkenwetter könnte das sehr grau in grau wirken. Dafür viel Offenheit und Lichttransparenz, die allerdings für Spiegelungsgefahr auf Tablets und Smartboards sorgen kann.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Damit hat die Käuferin diese weiteren Pflichten aus dem Kaufvertrag erfüllt. Die letzte Bedingung für den Übergang des Eigentums an dem Grundstück ist jetzt die Zahlung der zweiten Rate des Kaufpreises.

    Das Projekt bleibt auf Kurs. Die unqualifizierten Unkenrufe aus einigen Redaktionsstuben der Stadt werden dennoch dadurch nicht verstummen.