Beiträge von kuddeldutt

    Nach jahrelangem Stillstand soll nun etwas an der Brache Deelböge/Ring2 passieren. Hat mich immer gewundert, dass man so ein Filetstück so lange ungenutzt gelassen hat. Dass den Entwicklern fast nur Büros eingefallen sind ist bedauerlich. Ein kleiner Nahversorger wäre hier sicherlich nicht schlecht gewesen.


    Google Maps


    http://www.deal-magazin.com/ne…n-Buero-Campus-in-Hamburg


    https://cdn.iz.de/media/images…auto_c0x800_3984x2544.jpg


    https://img.abendblatt.de/img/…w1200-cv16_9-q85/Visu.jpg


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    Was für ein absurder Quatsch, der nur aus dem reaktionär, konservativen Tal der Scheinmoralisten stammen kann...hätte der Herr Böttcher lieber den katholischen Gesangsverein Uhlenhorst-Süd?
    Nutzungen sind nun mal ortsgebundene Vorgaben. Wenn MK's Vergnügungsstätten hergeben würden, so hätten derartige Etablissements jedes Recht dort reinzugehen. Geben sie aber nicht.

    Was genau ist es eigentlich dass bei einem Bordell so verschlimmernd auf die Umgebung wirken soll...? Als würde dort offener Strassenstrich betrieben wie in den 80ern. Wenn man sexuelle Begegnungsstätten ausmerzen will, sollte man ehrlich sein und beim Atlantik anfangen.

    Die Gegend halte ich städtebaulich gesehen für die spannendste Ecke der gesamten Stadt.

    Sie ist für alle Nord-Elbier das bisherige unsichtbare "Eingangstor zum Tor zur Welt", das dringend den Status "unsichtbar" ablegen sollte.

    Alle die ich kenne und am Werdegang der Stadt interessiert sind ist diese Gegend sowas von nicht-egal. An diesem Ort ist unübersehbar, dass Hamburg zum Sprung über die Norderelbe angesetzt hat.

    Es ist der Zaunpfahl mit dem in Richtung HAM gewedelt wird, wenn in BER - sollte es so kommen - deutlich mehr Potenzial gesehen wird, soll bitte niemand glauben, dass Emirates auch nur eine Sekunde zögern wird und HAM den Laufpass gibt.

    Zumal Emirates ja 5th Freedom Rechte hat und ex BER dann auch Transatlantikflüge anbieten dürfte.

    14 Jahre Tradition hin, HSV Sponsor her...und nebenbei: Hertha spielt eine Liga höher ;-))

    Aber baulich hätte das ja eher weniger Auswirkungen, höchstens, dass weitere Ausbauplanungen wie Shuttle-Gates oder Pier-Süd noch länger auf Eis gelegt werden würden.

    Ich wohne seit 25 Jahren in Barmbek-Süd und muss sagen, dass ich den gesamten Bezirk - und unser Wohnkiez an der Osterbek im speziellen - heute wesentlich lebenswerter empfinde, als damals zu Zeiten der ungenutzten Industriebrachen. Nebenbei hat sich der Familienanteil der Ortsansässigen Mieter "gefühlt" um mindestens 100% erhöht.
    Unsere Grundschule Brucknerstr., die 2008 noch wg. rückläufiger Anmeldungen zurückgebaut werden sollte, platzt aus allen Nähten und wird aktuell erweitert und modernisiert.
    Kein Zeichen, dass es bei uns familien-unfreundlich zuginge.

    Wieso könnte nicht auch eine "Mehrzweckarena" anspruchsvoll und für den Stadtraum verträglich bis bereichernd umgesetzt werden?


    Gute Frage. Sie kann. Der Stadtraum der Umgebung ist an diesem Ort jedoch alles andere als historisch einheitlich und wird bis in die weit entfernte Zukunft vom "Giganten" Elbtower dominiert (von dessen Realisierung ich mal ausgehe) in dessen "Schatten" und der Skyline der benachbarten Quartiersbebauung selbst ein grösseres Stadion eher unterdimensioniert wirkt.


    Zwischen Billebogen und Stadthafenkanal soll ja einmal das Eingangsportal zur Stadt werden, hat heute aber noch reichlich undefiniertes Gelände ohne nennenswerte Wohnbebauung gleichzeitig mit einer enormen verkehrlichen Anbindungsqualität, wie kaum ein anderer Ort der Stadt.


    Wenn nicht hier, wo dann ?

    Oh' mann.. man macht doch bereits Bürgerentscheide für Seilbahnen, Xpress-Buslinen oder neuen Gullideckeln, warum nicht einer für den Abriss/Erhalt der Häuser für alle Anwohner im Bezirk ? "Denkmal oder Schandfleck" könnte es heissen.
    Der Beschluss sollte natürlich bindend sein für die Bezirksversammlung und den Senat, damit nicht wieder sowas wie bei der Entscheidung zu den städt. Krankenhäusern passiert.

    Midas: Hätte, hätte Fahrradkette.....


    Hoppla, da betreibt wohl einer verbalen Frustabbau...
    Was hat das Einzugsgebiet mit der Hub-Funktion zu tun ? Gar nichts. AMS oder FRA haben deutlich geringere Einzugsgebiete als HAM. Es kommt nur auf die Infrastruktur und die Zentralität eines Flughafens an, da dort dann die allermeisten eh nur Umsteiger sind. HAM ist ein klassischer O+D Flughafen d.h. von dort starten oder beenden Passagiere jeweils ihre Flugreisen. Das wird sich auch in den nächsten Jahren nicht ändern.
    Dass TK Mit A330 ab 1.1. täglich erscheint ist ebenfalls kein Wunschdenken, sondern bereits Flugplan-Realität, wie der tägliche A380 nach Dubai.
    HAM wird sicherlich in seiner Bedeutung in den nächsten Jahren nicht sonderlich verändern, auch wenn ich überzeugter Grundoptimist bin. Dafür fehlt es an Entwicklungsmöglichkeiten, und der Bereitschaft der Airlines und der Politik den Langstreckenverkehr nach HAM zurückzuholen.
    Die allseits bekannten Anti-Airport Wutbürger sorgen dazu für eine negative Grundstimmung, die sich scheinbar auch auf einige Forumsmitglieder auszuwirkt hat.
    IdS: Guten Rutsch in ein erfolgreiches 2019.

    Der wievielte Negativ-Bericht über den Airport ist das jetzt ? Ich bins langsam leid dass seit geraumer Zeit so ziemlich alles, was den FLughafen betrifft, in einem negativen Licht erscheint.


    Die Airport-Hasser der Lokalpresse haben seit Jahren Konjunktur, igorieren gute Nachrichten und veröffentlichen stattdessen viel lieber ungeprüft Kontroverses, haltloses Zeug, dass ihnen Leute wie Hr. Mosel und dessen Bürderinitiativen vorlegen, wie die angeblichen Verspätungsprobleme beim A380, der "Lärmterror" ständiger Nachtflüge, die Schäden durch Wirbelschleppen..etc. Kein Thema kann noch so fernab der Realität sein, dass man es nicht in den Tagesmedien zu lesen bekommt.
    Tatsächliche Probleme, z.B. dass HAM nur 2 statt 3 Stromgeneratoren betreibt und daher beim Ausfall eines Systems rechtlich nicht mehr betriebsfähig wird, habe ich kaum wahrgenommen.


    Die jüngeren Hamburger wachsen auf mit einem problematischen Image des Flughafens, der - wie kaum ein zweiter in der Welt - für einen fairen Ausgleich mit seinen Nachbarn sorgt und sehr vieles dem Lärmschutz untergeordnet hat.


    Will da jemand gezielt Stimmung machen ? Es sieht fast so aus.

    "Das Tafelsilber der Stadt ist ihre Wiedererkennbarkeit"


    Angesichts einer sich immer neuen Herausfordrungen zu stellenden Metropole, drückt diese Aussage eher einen recht rückwärts gewandten Bewahrungsfetischismus aus, ohne irgendeinen Städtebaulichen Aufbruch zu formulieren.
    Wenn es nach dieser Leitlinie ginge, wäre auch die Elbphilharmonie zu überdimensioniert - da der Turm von St. Katharinen zu sehr begrängt würde - gewesen.


    MattiUK: <<"Scheiß Entwicklung, Bonzenstadt, Hochhäuser, Scheiß Smartphoneindustrie und Zwang am Digitalen leben.">> nach einem halben Dutzend Elphi-Besuchen (von Punk bis Klassik) und ebenfalls vielen Gesprächen, halte ich eine solche, als allg. Strömung verkaufte Äusserung, (besonders in der Form) für Dummes Zeug.

    Hochhäuser sind Herdentiere. Als Einzelgänger vereinsamen sie und geben eine monumentale Zerklüftung der Stadtsilhouette ab.
    Rein optisch - bar jeder kommerziellen Gesichtspunkte - sind einzelne Hochbauten wie z.B. Bonns Langer Eugen, der 33 Jahre warten musste, bis er einen grossen Nachbar in Form des Post-Towers bekam, total aproportional und wirken wie bestellt und nicht abgeholt.
    Zum Elbtower: Die vertikalen Leitplanken sind in der Umgebung ja bewusst etwas grosszügiger dimensioniert worden, um eben eine Ensemblebildung zu ermöglichen. Ob ein derartiger Tsunami an neuer BGF realistisch ist, mögen andere beurteilen. Städtebaulich gehören an diesen Ort absolut mehrere, abgestufte Hochbauten, die sich höhenmässig unterhalb des Elbtowers ansiedeln.

    "nur" 80 % ist gut.. Das ist übers Jahr gesehen ein ziemlich guter Wert, wenn man bedenkt dass andernorts die Auslatungen deutlich geringer sind. Das Winterhalbjahr über ist die Buchungslage immer deutlich über 90%.


    Nur zum Verständinis: der kommerzielle Erfolg einer Flugroute macht sich nicht an Auslastungen fest, sondern ob Emirates damit Geld verdient oder nicht. Wenn in der First und Biz-Class mehr als 2/3 gebucht sind, könnte man auch mit ner halbvollen Eco-Klasse fliegen und der Flug wäre dennoch satt im Plus.
    Dazu kommen noch die Einnahmen durch Fracht, wobei hier die B773 deutlich mehr mitnehmen kann als der A380.

    Die Aussschreibung bei Projekten dieser Art sollte bereits die Preisgestaltung beinhalten. Dass diese nachfrage- & auslastungsbedingt überproportional ist, ist unbestritten richtig. Die Verfügbarkeiten von Gewerken ist eine reine Planungssache. Der Airport hat hierfür "seine" Unternehmen, mit denen er seit vielen Jahren zusammenarbeitet. Besonders im Tiefbau.
    Die Entscheidung zum Pier-Süd-Projekt und die finanzielle Bewilligung der Träger, liegt aber schon diverse Jahre zurück. Die Verfügbarkeit von Gewerken sollte bereits im Vorwege vertraglich gesichert worden sein.
    Aber wie dem auch sei: wenn man 4 Jahre Bauzeit für einen modularen Erweiterungsbau als realistisch ansieht, dann bin ich wohl zu optimistisch herangegangen..;-)
    Midas: Da Du ja meist Argumente im Sinne des Flughafens parat hast: warum wird denn nun 7 Monate lang zwischen Phase 5 und 6 nicht weitergebaut ? Eine vernünftige Erkärung erschliesst sich mir da nicht.

    Aber du kannst dich mit deinen Vermutungen ja mal beim Airport als neuer Bauleiter bewerben. Wenn's damit klappt, dann wird alles vielleicht schon Mitte 2019 fertig. Bestimmt waerst Du auch der bessere Bundestrainer falls Jogi Loew zuruecktritt ;-)


    Danke für die netten Worte. Das mit dem Fussball überlass ich lieber den Experten. ;-)
    Da ich selbst aus der Planungs/Baubranche komme, kann ich schon ein wenig abschätzen wie lange bestimmte Massnahmen in Anspruch nehmen.
    Sicherlich kann der alte Pier-Süd nicht so bleiben. Retailer, Büros, Toiletten, Counter, etc. müssen neben den sechs neuen Gates auch Platz haben. Dass mit der Aufstockung ist mir allerdings neu. Das 2. Rendering stellt aber offenbar die neue Airport Plaza dar, nicht den Pier-Süd.
    Dennoch halte ich fast vier Jahre Bauzeit für dieses Projekt für abkürzbar. Dasselbe gilt für das Mammut-Projekt der Sanierung des Vorfeld 1.
    Warum kann zwischen August '18 und Februar '19 nicht weitergearbeitet werden ? Kann mir ingerndwie auch keiner erklären. Dabei sind 80% der Vorfelds bereits fertig saniert.