Beiträge von MrMakabar

    Die Stadt zahlt nur etwas für den Unterhalt, wenn sie den Elbtower auch besitzt. Warum sollte sie also dem jetzigen Konsortium auch nur einen Cent geben um den Turm fertig zu Bauen, wenn sie einfach nur warten kann und den Elbtower geschenkt bekommt. Da kann die Stadt einfach warten und den Elbtower dann selber fertig bauen und unten ein Naturkundemuseum einrichten und oben meinetwegen einen New Economy Hub oder was weiß ich. Notfalls hat die Stadt auch selber einen Bedarf an Büros. Man kann es sonst halt auch verkaufen, wenn man das nicht so machen will.

    Das wäre vor 50 Jahren wirklich schlaue gewesen, aber jetzt? Der Hafen hat massiv an Arbeitsplätzen verloren, aber es gibt relativ viel Industrie die an dem Hafen hängt. Die wurde ja auch gefördert. Es gibt in Hamburg sogar mehrere Dockland ähnliche Projekte wie die HafenCity, Grasbrook und dem Harburger Hafen. Auf Wilhelmsburg werden diese Flächen auch mit weiteren Neubauvierteln verbunden. Dazu kommt noch Nachverdichtung in anderen Teilen Hamburgs durch Projekte wie die Erweiterungen der S-Bahnen und dem Bau der U5.

    ^^Der jetzige Bebauungsplan kommt aus der Nachkriegszeit und soll halt angepasst werden. Das kann man also so nicht klar sagen. Allerdings gibt es in Hamburg einiges was mit 50-60m geplant ist. Da würde ich bei Neuplanung auch in etwa drauf tippen. Also hoch genug das es einen Platz dominiert ohne das man es von weiter weg klar sieht. Zumindest nicht um die Sternbrücke wo ja schon viel recht dichter Blockrand steht, der die Sicht auf solche Hochhäuser verdecken würde.

    ^^Nein es gibt keine Hochhausstrategie für Gebäude über 100m in Hamburg. Momentan gibt es den Elbtower und das Baufeld 120 der Hafencity mit 120m erlaubte, was allerdings nah beim Elbtower ist. Das Problem ist momentan dort, dass man für das Geld was man für das Baufeld120 braucht auch den Elbtower gut weiterbauen kann und der hat natürlich mehr Fläche. Es gibt allerdings einiges bei 50m+.


    Wenn 100m+ irgendwann mal gebaut wird, dann wahrscheinlich beim Berliner Tor oder in der HafenCity. Eventuell auch dazwischen in Hammerbrook oder Rothenburgsort. Momentan gibt es dort aber keine genauen Pläne. Allerdings liegt momentan einiges still und Pläne kann man ändern.

    Wollen wir uns wieder auf das eigentliche Thema fokussieren?

    Dekoratives Anführungszeichen

    Dann geh mal aus deiner europäischen Bubble (nicht böse gemeint) raus und frag doch mal in Asien, Südamerika oder Australien ob man lieber eine Woche Urlaub am Strand in Katar oder in Wanne-Eikel am Ruhr-Kanal machen will!

    Das kann man auch so ähnlich über Berlin, München oder Hamburg sagen. Was Deutschland zu bieten hat ist Kultururlaub. Die Zeche Zollverein ist UNESCO Welterbe. Der Kölner Dom, die Schlösser in Brühl und einige Spuren vom Limes auch. Trotz der Zerstörung im 2 Weltkrieg hat Deutschland unglaublich viel alte Bausubtanz. Städte wie Köln, Düsseldorf und selbst einige im Pott sind halt im Vergleich mit Seoul, Sydney oder Shanghai viel alte Gebäude. Nicht im europäischen Vergleich, aber weltweit schon.


    Das muss man natürlich auch zeigen wollen und Olympia wäre da recht gut für. Vor allem da man auch einiges an Infrstruktur braucht.

    ^^ Ist der Kommentar ernst gemeint? Es gibt auch Bundeszuschüsse ohne Olympia zum Beispiel die U5 wird zu 75% aus Bundesmitteln finanziert. Investitionen in Infrastruktur, Bildung und ähnliches machen für die Stadt am Ende auch Gewinn. Das läuft dann meist über höhere Steuereinnahmen, wegen Wirtschaftswachstum.

    ^^Da hat er halt einfach recht. Nicht unbedingt wegen des Elbtowers, aber die HafenCity hat schon jetzt kulturell viel zu bieten. Sei es das Miniaturwunderland, Elphi, Maritimes Museum oder vieles anderes. Da kommt noch mehr, wenn die Oper, das Naturkundemuseum und so weiter kommen. Wirtschaftlich befinden sich in der HafenCity mittlerweile einige der wichtigsten Firmen in Hamburg und auch da kommt noch mehr. Das Westfield scheint auch recht gut zu funktionieren. Über die Jahre kommt auch die Wohnbebauung zusammen.


    Den Einfluss davon sieht man schon jetzt. Das Kontorhausviertel wird langsam autofrei gestaltet und wird damit viel mehr Teil der Innenstadt. Das nächste große Problem ist dann die Ost-West Achse, aber dann ist man mit der Speicherstadt schon im nächsten sich immer mehr verbessernden Bereich. Wenn man weiter schaut, hat man mit dem Sprung über die Elbe ein riesiges Stadtentwicklungsprogramm, wobei vor allem der Grasbrook auch eine relativ hohe Dichte haben wird und mit dem Hafenmuseum auch eine Attraktion. Im Osten gibt es auch ziemlich große Planungen für mehr Dichte.


    Die Mitte Hamburgs verschiebt sich damit schon, allerdings nicht ganz zum Elbtower, sondern nur etwas. Wobei dieser durch die U4 und S-Bahn durchaus eine gute, wenn auch keine sehr gute Lage hat.

    ^^Unterschätze bitte nicht was so ein Stadion für Verkehrsprobleme verursachen kann. Das Nationalstadion in Tokio hat zum Beispiel 68.089 Plätze. Die U5 wird mit dem DT-6 mit drei Wagen Zügen 900 Personen pro Zug transportieren können. Man braucht also 76 Züge um alle vom Stadion wegzutransportieren. Bei einer Taktung von 90s, dauert das fast 2h. Es werden natürlich nicht alle U-Bahn fahren, aber wenn man zum Beispiel vom Olympiastadion im Volkspark nach Volksdorf oder Neugraben will, kann das schon dauern. Vorallem, da das alte Volksparkstadion mit dem Schwimmen auch noch Kapazität braucht.


    Das ist natürlich mehr oder minder normal und mit der U5 hat Hamburg auch eine recht gute Lösung. Außerdem gibt es auch die S-Bahnen in Stellingen und Eidelstedt die man halbwegs gut zu Fuss erreichen kann.

    ^^ Das Olympische Dorf brauch auch einen Anschluss an U oder S-Bahn. Momentan wäre das die S6 zur Station Bahrenfeld Trabrennbahn, die allerdings nur ganz grob geplant. Das sind sonst entweder fast 2km zur U5 Station Arenen volkspark oder zur S-Bahn in Othmarschen. Besonders wenn es 2036 oder 2040 werden würde, müsste man wahrscheinlich die Hochbahn fragen ob sie dort etwas bauen kann. Der DB trau ich soetwas in der Zeit nicht zu.

    Komisch, dass man die Bebauung an der Bergedorfer Str. nicht durchgängig plant, sondern die Lärmschutzwände einbaut. Da wäre eine Blockrandbebauung besser gewesen. Das Parkplätze wegfallen ist allerdings gut und die Höhe der Gebäude auch. Das man die Lücke an der Billstedter Hauptstr. schließt ist natürlich auch schön.

    Die Gebäude sind übrigens nur Platzhalter. Da muss HelgeK sich also nicht drüber beschweren.

    ^^ An der Seite hängt der Fuss und Radweg. Sprich ein Container würde zuerst die kaputtmachen. Das sollte helfen. Dazu kommt noch, dass man die Freihafenbrücke sowieso erneuern will. Wenn man das macht, kann man nämlich schön an der Stelle eine provisorische Bahnbrücke bauen, damit man die Bahnbrücken daneben auch erneuern kann. Deshalb dürfte dort auch weniger Intresse an einem Fix gewesen sein, wenn man die Brücke sowieso in ein paar Jahren teilweise abbaut.