Beiträge von MrMakabar

    Komisch, dass man die Bebauung an der Bergedorfer Str. nicht durchgängig plant, sondern die Lärmschutzwände einbaut. Da wäre eine Blockrandbebauung besser gewesen. Das Parkplätze wegfallen ist allerdings gut und die Höhe der Gebäude auch. Das man die Lücke an der Billstedter Hauptstr. schließt ist natürlich auch schön.

    Die Gebäude sind übrigens nur Platzhalter. Da muss HelgeK sich also nicht drüber beschweren.

    ^^ An der Seite hängt der Fuss und Radweg. Sprich ein Container würde zuerst die kaputtmachen. Das sollte helfen. Dazu kommt noch, dass man die Freihafenbrücke sowieso erneuern will. Wenn man das macht, kann man nämlich schön an der Stelle eine provisorische Bahnbrücke bauen, damit man die Bahnbrücken daneben auch erneuern kann. Deshalb dürfte dort auch weniger Intresse an einem Fix gewesen sein, wenn man die Brücke sowieso in ein paar Jahren teilweise abbaut.

    ulayin man muss nicht mal in den Norden schauen. Auch in der HafenCity, der Neuen Mitte Altona und vielen anderen Projekten sind die meisten Gebäude sieben Stockwerke hoch. Nicht die Türme, sondern die ganz einfachen Gebäude. Auch ältere Gebäude sind dort höher. Das Chilehaus hat zum Beispiel neun Stockwerke, an der Binnenalster gibt es auch einige mit sieben Stockwerken und die meisten haben sechs, aber ein wirklich hohes Erdgeschoss.

    Der Grund für die Führung der U5 vom Hbf über die Uni nach Norden, ist die Entlasstung der Metrobuslinie 5. Mit 61.000 Fahrgästen am Tag, ist das bei weitem die meistgenutzte Linie im Hamburger Busnetz(die hat fast doppelt so viele Fahrgäste wie die nächst meist benutzte). Der Schwung nach Westen erlaubt es dann, einen Umstieg zur U2 und zur S-Bahn zu bekommen und das Stadion am Volkspark anzubinden. Wenn man aber in Eppendorf ist, dann ist es wirklich nicht sinnvoll die U-Bahn nach Altona zu führen. Vom Volkspark führt sowieso eine S-Bahn nach Altona. Da braucht man keine U-Bahn.

    Die S1 im Osten nicht anzubinden ist wirklich falsch, aber Altona ist nicht nur kein unentschulbarer Fehler, sondern eine logische von Fakten getriebene Entscheidung.

    Die Idee hinter einem U-Bahnnetz, ist das man sehr schnell von einer Linie auf eine andere Umsteigen kann. Wenn man in die Innenstadt will, kann man recht einfach von der U5 auf die U2 oder U3 umsteigen um dort hin zu gelangen. Die U5 soll einen bis zu 2min Takt haben. Da kommt als praktisch immer gleich ein Zug. Da verliert man also durchs Umsteigen kaum Zeit.

    Wenn die U5 und die jetzigen S-Bahnprojekte fertig sind, sind fast alle bewohnten Gebiete nördlich der Elbe innerhalb von 1km oder 15min Fussweg zur nächsten U- oder S-Bahnstation. Es fehlt dann praktisch nur noch das Gebiet zwischen U5 und S1, eine Erweiterung der U5 Richtung Nordost um das nördliche Bramfeld und Sasel zu erschließen und eine Verlängerung der U2 nach Lohbrügge. Außerdem wäre eine Verlängerung der U4 Richtung Harburg noch wichtig. Vorallem da es dort viele Gebiete gibt, wo bald viel gebaut werden soll.

    Vorallem aber wird die U5 auch die Stadt verändern. Um die Stationen wird dichter gebaut werden und Läden und Büros entstehen. Damit werden sie natürlich auch attraktiver als Ziele.

    ^^ Legal gesehen ist auch 1mm über 200m mehr als 200m. Jeder Bauherr will gerne vermeiden, dass irgendein Beamter noch extra Anforderungen stellt, wenn der Wolkenkratzer fertig ist. Da aber beim Bau nicht alles 100% genau ist, plant man einen Puffer ein. 0,5m sind bei einem 200m Wolkekratzer auch nur ca 1cm pro Stockwerk.

    ^^ Bei der jetzigen S6 Planung musst du um nach Altona zu fahren zur Holstenstraße und dann umsteigen in die S2. Bei 15min Takt, kann man sich bei der Option Diebsteich also ausssuchen ob sie früher in Diebsteich in die S3 nach Altona einsteigen oder später in die S2. Vorallem fährt die S3 aber auch weiter durch den Citytunnel, was viele zusätzliche Optionen öffnet.

    Für Lurup und Osdorfer Born schon, aber bei der S6 srschließen auch die Stationen Ruhrstraße und Von-Sauer-Straße ein neues Gebiet für den Schienengebundenen ÖPNV. Wobei nairobi auch recht mit der Anbindung von Diebsteich hat. Wenn man soetwas schon plant, kann man auch von der U2 Emilienstraße oder ähnliches abzweigen, die Station ist nur 1,3km entfernt. Da momentan sowieso geplant ist die U2/U4 teilweise zu automatisieren könnte man da auch Kapazitäten schaffen um Züge auf der neuen Strecke zum Jungfernstieg fahren zu lassen. Wenn man die U5 nach Osdorfer Born verängert, wäre die neue Strecke grob auf der B431 ziemlich sinnvoll. Am besten durch nach Iserbrook

    ^ Das ist glaube ich der wirkliche Punkt. Man kann schon im ersten Bauabschnitt auf die U1 und U3 Umsteigen und zum Hauptbahnhof, Stephansplatz und Jungferstieg fahren. Es wäre also besser die U5 so zu Bauen, dass sie Gebiete anschließt, welche bislang noch keinen U- oder S-Bahn haben. Zum Beispiel in dem man Jarrestraße unter der Außenalster direkt zu Grindelstraße bauen würde. Vielleicht noch mit Haltstellen in Uhlenhorst(weiter im Norden in etwa am Feenteich) und am Rotherbaum.

    Das ganze kostet logischerweise weniger, da man fünf Stationen oder so spart. Fünf Stationen wäre schon U4 Verlängerung nach Jenfeld oder nach Harburg. Ich glaube davon hätte die Stadt mehr. Außerdem hätte man weniger Probleme, wenn am Hauptbahnhof etwas passiert. Da muss nur mal ein Feuer oder Attentat sein und der Hamburger ÖPNV bricht zusammen.

    ^^Die wurden barrierefrei umgebaut. Größtenteils heißt das neue Fahrstühle und die Erhöhung eines Abschnitss für den ebenerdigen Einstieg. Daran dürfte die Verlängerung der Bahnsteigs nicht wirklich viel ändern. Ist halt nur unschön das man an paar Jahre später nochmal eine Baustelle hat. Aber auch das muss erst durch den ganzen Planungsprozess dauert also noch Jahre.

    Das Dreieck wäre bei einer Osttangente sicher sinnvoll. Schon allein für den Güterverkehr aus dem Hamburger Hafen Richtung Osten.

    Bei solch einer Querung würde sich auch ein Bahnhof am Berliner Tor anbieten, welcher neue Gleise von der Strecke nach Lübeck mit der nach Berlin verbindet. Gerade mit dem Fehrman Sund Tunnel bietet sich dort etwas sehr praktisches. Allerdings würde man dann ICEs wenigstens teilweise nicht durch den Hauptbahnhof fahren lassen.

    Die Elbe selbst ist dort 17m tief und der Elbhang bedeutet halt noch viel längere Tunnel. Dann will man auch noch den Bahnhof in Altona umbedingt abreißen. Damit verbaut man sich quasi die Chance dort eine sinnvolle Elquerung zu Bauen. Ich glaube die schönste Lösung wäre den Bahnhof in Altona nach unterirdisch neu zu Bauen und mit dem Süden grob entlang der Auto Elbtunnels mit der Y-Trasse zu verbinden.

    Allerdings frage ich mich ernsthaft, warum man nicht auch andere Optionen geprüft hat. Im Osten hat man schließlich keine Elbhang und die Elbe ist auch nicht so tief. Es gibt auch viele Industriegebiete, wo es weniger Probleme mit Anwohnern gibt. In etwa Kattwykbrücke und dann Richtung A1 und der nach Moorfleet oder Rothenburgsort folgen um dann auf die Magistrale nach Berlin zu gehen. Alernativ nicht aus dem West von der Kattwykbrücke, sondern eine neue Eltbquerung bei der A1 für die Eisenbahn bauen um Züge nach Maschen durchzuleiten. Damit würde man den Güterverkehr aus dem Hafen gut umleiten können und auch teilweise den Personenverkehr.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Es ist auch gar nicht schlimm, wenn es keine Straßenbahn in Hamburg mehr geben wird, ich habe da null persönliche Aktien drin. Der Kardinalfehler war die Aufgabe des Netzes in den 60er/70er Jahren und nicht, dass es in Deutschland anders als in anderen Ländern noch nie und nirgends gelungen ist, ein solches Netz von Null wieder aufzubauen. Dafür reicht das Geld nicht und dafür sind die ideologischen Gräben zu tief. Selbst in Städten wie Berlin ist das Thema so unvorstellbar ideologisiert, obwohl die ja in ihrer eigenen Stadt top Anschauungsunterricht haben, wie gut sich beide Systeme ergänzen können. Deshalb geht es auch nur in lächerlich kleinen Schritten voran, obwohl eine sich irgendwie selbst respektierende Verkehrsverwaltung in nun 35 Jahren seit der Wiedervereinigung längst mehr als zwei oder drei Stummelstrecken in den Westen hätte schaffen müssen.

    Es gibt in Deutschland sieben Städte über 200.000 Einwohner ohne Straßenbahn oder Stadtbahn. Hamburg ist eine davon hat aber U- und S-Bahn. Die anderen sind Münster, Wiesbaden, Mönchengladbach, Aachen, Kiel und Lübeck. In Kiel haben sich SPD, CDU, Grüne, SSW, FDP und Linke für die Stadtbahn ausgesprochen, dagegen war nur die AFD. Wobei Wisebaden und Aachen Volksentscheide gegen den Bau von Straßenbahnen hatten.

    Eine Stadtbahn ist eine bessere Straßenbahn. In den 60er hat die BRD Geld für U-Bahnbau vergeben. Da der Autoverkehr gestärkt werden sollte und Geld für U-Bahnen da war, haben mehrer Städte geplant ihre Straßenbahn in eine U-Bahn umzubauen. Dafür haben sie dann in der Innenstadt bei den wichtisgten Gleisstücken U-Bahntunnel gebaut. Bei der Ölkrise stellte sich dann heraus, dass der komplette Umbau zu teuer wäre. Man hat allerdings recht schnell bemerkt, dass diese Systeme große Vorteile bietet. Eine richtige U-Bahn wäre zu teuer, aber man an den Stellen wo man U-Bahnkapazität braucht die Tunnel. Gleichzeitig kann man in Randlagen günstig in Form einer Straßenbahn bauen. Mittlerweile benutzen die meisten Stadtbahnen Hochflurfahrzeuge, statt Niederflur in Straßenbahnen.

    In Hamburg wurde der Begriff Stadtbahn praktisch für eine Straßenbahn von höherer Qualität verwendet. Das machen die Politker in Erfurt und Kiel auch so. Hamburg hat schließlich eine U-Bahn und von daher ist eine Straßenbahn in Tunneln kritisch zu betrachten. Allerdings könnte eine Straßenbahn, meinetwegen auch Stadtbahn genannt, für Hamburg sinnvoll sein, da sie günstiger zu Bauen ist. Gerade in Frankreich wurden in den letzten Jahrzehnten viele Straßenbahnen mit großem Erfolg gebaut und haben sich bewährt. München und Berlin besitzen ihre Systeme ja auch nicht grundlos und beide Bauen noch mehr Linien. Allerdings stellt sich dann auch noch die Frage ob es auf der gegebenen Strecke sinnvoll ist eine Straßenbahn oder eine U-Bahn zu Bauen.

    Die Planung vom Moldauhafen nach Kirchdorf-Süd, die bei der Olympiabewerbung gemacht wurden sahen 5 Stationen vor. Das wäre also in etwa das Stück der U5, welches gerade im Bau ist und das soll bis 2035 fertig sein. In dem Zeitraum werden auch noch drei Stationen bei der U4 hinzugebaut. Also 8 neue U-Bahn Stationen in einem Jahrzehtn. Also die U4 bis Kirchdorf-Süd zu verlängern wäre durchaus auch bis 2050 möglich, falls man in diesem Jahrzehnt die Entscheidung trifft und die Politik schaut sich ja bereits Optionen an.