Dresden: Carolabrücke, St. Petersburger Straße, Carolaplatz

  • Heute, Sonntag, endet die offizielle Beteiligungsphase, bei der man für einen der vier Entwürfe abstimmen kann.

    https://carolavote.urbanista.de/

    Das Abstimmen ist möglich

    • für alle, egal, ob aus Dresden oder nicht
    • ohne Anmeldung
    • auch ohne, dass man alle Fragen beantworten muss.

    Die einzelnen Bausteine der Umfrage können übersprungen werden, nur das abschließende "Ranking" und einige demografische Angaben sind verpflichtend.

  • Die SZ berichtet, dass sich der Bund deutscher Architekten Landesverband Sachsen mit einem offenen Brief an den Stadtrat gewandt hat mit einer klaren Empfehlung für den Brückenentwurf von LAP. „Der Entwurf von LAP bietet aus unserer Sicht die überzeugendste Antwort auf die eigentliche Zukunftsfrage dieses Projektes.“ Hervorgehoben wird die Planung mit 3 Pfeilerreihen, die eine abschnittsweise Fertigstellung ermögliche. So könnten erst die Brückenteile für Fuß- und Radverkehr sowie ÖPNV hergestellt werden und später, aber nur bei tatsächlicher Erfordernis, die dritte Pfeilerreihe mit Brückenteil für 2 Fahrbahnen.

    Klingt danach, dass eine Brücke ohne Kfz-Fahrbahnen favorisiert wird. Aber so ist es wahrscheinlich nicht gemeint, sondern eher die Forderung von 2 statt 4 Fahrspuren. Aus deren Sicht war die Option einer Zweispurigkeit auch ausdrücklich Bestandteil der Ausschreibung.


    Bei t-online stimmten 900 Teilnehmer von deren Umfrage für den Entwurf von Grassl als Ihren Favorit (Link).

  • Der BDA tut weder sich, noch LAP mit seiner aktuellen Stellungnahme einen Gefallen. Sie promoten die LAP-Brücke wie oben schon erwähnt, weil sich damit, so schreiben sie, am besten 2 Kfz-Spuren umsetzen ließen, mit einer ggf. erst späteren Ergänzung eines weiteren Strangs mit weiteren zwei Spuren. Na, das wird die Stadtratsmehrheit, die - wie auch immer man das findet - an ihren 4 Spuren festhält wie an einem Heilgtum, sicher von diesem Entwurf überzeugen! 😄

    Was die Motive des BDA sind, ob es wirklich nur um die Hoffnung auf den Wegfall zweier Kfz-Spuren geht, wer weiß.

    Zweites Argument des BDA ist die Wartungsfreundlichkeit bei LAP. Darüber kann ich nur laut lachen. Nicht einmal das von LAP begeisterte Expertengremium hat das so uneingeschränkt behauptet, sondern im Gegenteil Wartungsprobleme thematisiert. Der BDA lobt die "Stahlfachwerkkonstruktion mit aufliegenden Betonplatten". Da frage ich mich schon: Ist den Premium-Architekten aufgefallen, dass alle Entwürfe Stahlverbund anbieten? Diese grundlegende Materialkombination macht nicht den Unterschied bei den Entwürfen aus. "Fachwerk" trifft es bei LAP allerdings gut, denn keiner der Entwürfe hat so viele Verstrebungen und Verbindungsstellen. Warum das besonders wirtschaftlich und wartungsarm sein soll, bleibt wohl BDA-Geheimnis.

    Einerseits einen Entwurf mit dem Argument zu pushen, dass man damit die Autofreaks am leichtesten auf später vertrösten könne, während der gleiche Entwurf eine fette Busgarage an der Elbe für die nächsten 100 Jahre vorsieht (die noch nicht einmal den bestehenden Busparkplatz entbehrlich macht, weil max. 10 der 30 Plätze dort hineinpassen!), das ist genau mein Humor. Die Lösung der Konstrukteure, falls die Garage aus dem Entwurf gestrichen werden soll, ist übrigens nicht, dann einfach noch ein Brückenfeld mehr zu bauen (wie bei den anderen). Dann würde der LAP-Entwurf nämlich den Kostenrahmen sprengen. Nein, die Lösung ist, dort dann einfach einen großen Erdhaufen aufzuschütten. 😅

    Als es um die historische Brücke ging, wurde übrigens immer gesagt: Jeder Pfeiler verdrängt Wasser und beeinflusst das Strömungsverhalten bei Hochwasser. Aber für Garagen und sicher auch für Erdhaufen kann man solche Einwände alle fix wegbegutachten.

  • VORTRAG Carolabrücke 3.0 | Das Experten-Gremium stellt seine Empfehlung vor

    Mittwoch, 29.07.2026 | 18:30 Uhr | ZfBK im Kulturpalast

    Info @ ZfBK. Vorgestellt werden die fachlichen Sichtweisen auf die vier Entwürfe (Vortrag). Danach gibt es eine offene Diskussion mit dem Publikum.

    Ich halte diese Veranstaltung für sehr wertvoll, da erst hier die genauen Gründe für manche Empfehlung deutlich werden dürften.

    Leider sind mit Prof. Steffen Marx und Prof. Thomas Will nur zwei der Mitglieder des Expertengremiums vor Ort und stehen zur Diskussion bereit.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Ich halte diese Veranstaltung für sehr wertvoll, da erst hier die genauen Gründe für manche Empfehlung deutlich werden dürften.

    Dazu gab es bereits beim ersten "Brückencafé" im Stadtforum Gelegenheit.

  • Es wäre eine Chance des Gremiums mitzuteilen, dass sie ihre erste Einschätzung aufgrund neuer Erkenntnisse nachgebessert haben. So wie die Entwurfsverfasser ihre Entwürfe und Begründungen nachgebessert haben. Eine Empfehlung muss ja nicht in Stein gemeiselt sein. Es würde Größe zeigen.

    Richtig dran glauben kann ich allerdings nicht...

  • Ingesamt läuft diese ganze Diskussion komplett am eigentlichen Sinn der Brücke, nämlich „Städtebau für Menschen“ zu machen, vorbei. Das ist leider sehr schade.

    Der Standort der Brücke ist viel zu zentrumsnah, um massenweise Verkehrsströme aufzunehmen, die falsche Stadtplanung der 60iger Jahre wird offenbar wiederholt.

    Wer Zeit hat, sollte sich mal Ausführungen von Jan Gehl (dänischer Architekt) anschauen - Zitat: „Viel zu lange haben wir Städte geplant, als wollten wir Autos glücklich machen. Dabei sollen doch Städte Menschen glücklich machen .“

    Seine Meinung bzw. Ratschläge sollte die Dresdner Planergruppe sich ggf. mal einholen, es wäre Dresden zu wünschen.

  • Die Planergruppe plant im Prinzip das, was bestellt wurde. Bestellen tut der StaDDrat und der hat eine breite Brücke mit viel Platz für Kfz-Stau bestellt. Soweit ich das verstanden habe, kann der StaDDrat am Ende sogar das Begleitgremium und die Bürgerbeteiligung ignorieren. Der StaDDrat muss also überzeugt werden, dass Städtebau für Menschen nicht das selbe ist wie Städtebau fürs Automobil.

  • Radlaus, Juergen_DD schreibt ja bereits welche Prozesse hier laufen.
    Letztlich wird das eine rein politische Entscheidung. Die Mehrheit des Rates wird entsprechend der von diesen Ratsmitgliedern gewählten Wählergruppe entscheiden. Eine erhebliche Zahl der Dresdner sieht Stadtentwicklung leider vorrangig aus der Perspektive des Autofahrers. Das ist sehr schade, aber leider ein Fakt.
    Ich hoffe, dass die Ratsmehrheit den Horizont etwas weitet und auf die Verkehrsplaner hört, welche die Leistungsfähigkeit der Elbquerung nicht von der Brückenbreite abhängig sieht, sowie von den Ingenieuren, die die Baukosten direkt auf eben diese Breite zurückführt.
    Falls das doch zu keinem Umdenken der Verantwortlichen führt, hoffe ich einfach auf den bestmöglichen Kompromiss aus einer (zu) breiten aber gleichzeitig möglichst ästhetischen Brücke.

  • ^ Dass die „Autofraktionen“ noch zu einem Umdenken kommen, halte ich für ausgeschlossen. Es gab in den vergangenen Monaten genügend prominente Stimmen, die vehement gegen vier Spuren plädierten - es hat alles nicht gefruchtet. Diese Fraktionen sind für rationale Argumente nicht zugänglich. Das ist eine ideologische, wahltaktisch motivierte Entscheidung: „Seht her, liebe Autofahrer, wir vertreten eure Interessen“. Maximal könnte OB Hilbert noch intervenieren, z.B. aus finanziellen Erwägungen. Man stelle sich etwa vor, dass der Belastungstest der Brücke Budapester Straße ergibt, dass die Brücke nicht mehr lange durchhält und sofort neugebaut werden müsste. Aber bisher hatte Hilbert ein Veto jedenfalls ausgeschlossen.

    Unterdessen hat sich heute die Gesellschaft Historischer Neumarkt in einer Pressemitteilung für den Grassl-Entwurf ausgesprochen. Außerdem hat der Verein beschlossen, sein Satzungsgebiet auf das Terrassenufer Ost auszuweiten. In dem Zusammenhang soll die Rekonstruktion folgender Gebäude ermöglicht werden:

    • Das Venezianische Haus
    • Das Gasthaus „Zum Schwarzen Bären“
    • Das Caspar-David-Friedrich- / Johan-Christian-Clausen-Dahl-Haus
    Dekoratives Anführungszeichen

    "Das Ingenieurbüro Grassl hat dabei als einziger Akteur die zukünftige urbane Situation tiefgehend berücksichtigt. Trotz der größeren Brückenbreite erlaubt dieser Entwurf die Rekonstruktion des Venezianischen Hauses an seinem Originalstandort, da die Brücke mit den Fahrbahnen entsprechend nach Westen eingeschwenkt ist."

    Morgen (7. August) stellt die Stadtverwaltung im Übrigen die Ergebnisse der Bürgerbefragung „Carolavote“ vor, bei der etwa 26.000 Menschen abgestimmt hatten.

  • Na, machen wir es hier mal nicht so spannend: die Reihenfolge ist in der Befragung von 25.887 Teilnehmern:

    1. FHECOR/TSSB
    2. LAP/Knight
    3. GRASSL/gmp
    4. Schüßler-Plan/DKFS

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    ... sowohl insgesamt als auch in allen ausgewerteten Teil-Altersgruppen und bei Nur-Dresdnern. Der Vorsprung des Erstplatzierten nimmt aber mit zunehmendem Alter der Befragten ab, in der Altersgruppe Ü75 gibt es fast einen Gleichstand zwischen FHECOR, LAP und Grassl.

    Zur Frage Zwei-/Vierstreifigkeit:

    Dekoratives Anführungszeichen

    Insgesamt wurden 1.032 Kommentare zur Zahl der Autospuren eindeutig oder ohne klare Präferenz zugeordnet. 314 Kommentare sprachen sich positiv für zwei Autospuren aus, 141 für vier Autospuren. In 577 Kommentaren wurde die Spurigkeit angesprochen, ohne eine eindeutige Präferenz für zwei oder vier Spuren zu äußern. Genannt wurden dabei unter anderem flexible Lösungen, spätere Erweiterungsmöglichkeiten und eine stärkere Berücksichtigung von Bus, Bahn, Radverkehr und Fußverkehr.

    Jetzt wird es mit zwei verschiedenen Favoriten aus Kommission und Bürgerbeteiligung interessant, welcher Entwurf im Stadtrat eine Mehrheit findet.

    Leider nicht das Ergebnis, auf das ich gehofft hatte, aber wohl das, was zu erwarten war.

  • Ja, Grassl dürfte damit raus sein. Es wird nun auf LAP oder Fhecor hinauslaufen.


    Meines Erachtens spiegelt dieses Ergebnis wider, dass sich viele Leute von zwei, drei hübschen Visualisierungen haben blenden lassen und sich eben nicht detailliert mit den Entwürfen beschäftigt haben. Wie kann Fhecor sonst bei den Geh- und Radwegen auf Platz 1 landen? Das ist absurd bei den vielen Nachteilen für den Radverkehr.


    Der Fhecor-Entwurf sieht in der Visu aus der Luft zugegeben recht gefällig aus - aber das ist eine Perspektive, die kein einziger Dresdner jemals hat. Dieser Entwurf ist einfach viel zu hoch und sieht wie aufgebockt aus - ich find das optisch richtig schlimm. Von den anderen Nachteilen (Radwegführung von Neustadt Richtung Altstadt), rechtliche Zweifel (Zusatzpfeiler usw) mal abgesehen. Ich hoffe, dass es nun LAP wird. Vielleicht kann man dem Büro noch mitgeben, die Brückenauffahrten an Rathenau- und Carolaplatz zu überarbeiten und schmaler zu gestalten.

  • Ich sehe es auch so wie Tobschi, die Leute wählen nach schnellem Ersteindruck, aber das ist immer auch so anzunehmen und letztlich zu akzeptieren.
    Nicht viele nehmen sich Zeit, nur "5% der Stadtbevölkerung" haben mitgestimmt (ohne Randgruppen wären es vllt. 10-15% des realen Stimmpotentials), aber die 26000 dürften statistisch so valide sein, daß sich auch bei deutlich mehr kein anderes Ergebnis einstellt. Bei Umfragen ist die Menge der Befragten meist viel geringer, das reicht statistisch. Die Stadträte werden mE das Votum nicht allzu gewichtig nehmen, alle sich dazu äußernden Räte sagten nun fast unisono "man nehme das jetzt so mit in kommende Sitzungen", was ja nichts heißt, in paar Wochen könnte das Voting schon etwas vergessen sein falls die Debatte nun heißer wird. Außerdem kann man ab jetzt die Debatte schön abseits der Bürgerschaft weiterführen und manipulieren, zunächst befassen sich die Experten nochmals damit und geben eine finale Empfehlung, dann sind die Stadträte dran, nun dürfte das Meiste eh hinter den Kulissen laufen und draussen niemand davon erfahren.

    Grassl würde ich noch nicht ganz abschreiben, falls Fhecor-Tssb aus Gründen bei Experten wie Räten doch nicht zum Zuge kommen soll (Höhe, Dominanz, Denkmalschutzauflagen), aber das FRaming in der Presse ist schon etwas vorschnell, als müßten nun alle nur noch zwischen dem Carolavote- und Expertenfavoriten aussuchen. Das sollte man nun nicht tun, zumal ja Carolavote nun nur "mitgenommen wird" in die nächsten Schritte.


    Hier nochmal der kommende Zeitplan (quelle saechsische.de)

    18. August: Sitzung des Begleitgremiums, mit Vorstellung der Beteiligungsergebnisse und Platzierung der Entwürfe als Empfehlung für den Stadtrat
    19. August: Sitzung Bauausschuss zur Information und Debatte
    1. September: gemeinsame Sondersitzung der Stadtbezirksbeiräte Alt- und Neustadt, mit deren Empfehlung an den Bauausschuss
    2. September: Sondersitzung der Ausschüsse für Bau, Finanzen und bei Bedarf Umwelt, mit deren Empfehlung für den Stadtrat
    3. September: Stadtrat entscheidet über Siegerentwurf.


    Frage noch: Was müßte bei LAP-Knight sich ändern, damit das Venezianische Quartier ermöglicht würde? Die können doch dort umplanen und dann weitere Kriterien einpflegen, oder nicht?

    Tobschi: die "Visu aus der Luft" ist doch quasi der Blick von der Albertbrücke, wenn auch mit sehr langem Hals. Das sehen schon sehr viele, die Ansicht/Visu ist soweit ok. Falls Fhecor-Tssb so gewinnen würde, wird man sich dann Jahre später eben wundern, wie dominant und suboptimal das alles ist.

  • ^ Ja, du hast recht: Perspektive von der Albertbrücke.

    Was man bei der Bürgerbeteiligung konstatieren kann: Hier haben LAP und Fhecor/TSSB einen besseren Job gemacht, was das Marketing angeht. Deren extra Websites zu den Entwürfen und animierte Videos waren sehr schnell online. Fhecor hatte wohl auch Anzeigen im Fahrgastfernsehen der DVB geschaltet. Nicht zu unterschätzen ist Social Media: LAP und Fhecor hatten bei reichweitenstarken Accounts wie Solebtdresden auf Instagram Anzeigen geschaltet und mit den Videos Zehntausende Leute erreicht. Grassl zog bei dem erwähnten Account Wochen später mit einer Anzeige zwar nach, aber das Video ging erst wenige Tage vor Abstimmungsende online. Da hatten schon weit über 20.000 Menschen abgestimmt...

    Der Effekt von all dem ist freilich nicht messbar, aber ich glaube, dass Grassl mit ein bisschen mehr Marketing hätte besser bei Carolavote abschneiden können. Das könnten die entscheidenden Prozentpunkte zugunsten LAP und Fhecor gewesen sein. Ich sehe städtebaulich und kostentechnisch immer noch sehr gute Argumente für Grassl, aber es hätte seitens der Stadtratsfraktionen schon ein Geschmäckle, wenn man sich für den nur drittplatzierten Entwurf ausspricht. Andererseits wurde von rechter Seite auch mal eben das DVB-Bürgerbegehren und damit weit über 40.000 Bürger-Meinungen mit einem Streich weggewischt - die Bürgermeinung interessiert diese Parteien im Zweifel nur dann, wenn es ins eigene Weltbild passt.

    Gespannt bin ich nun auf das Voting des Begleitgremiums. Deren Mitglieder werden mit Sicherheit nicht einstimmig entscheiden. Wird also jedes Mitglied eine eigene Top 4 aufstellen und dann wird daraus der Durchschnitt gewichtet?

  • Bitte keine Fake News und/oder unbelegte Vermutungen verbreiten. Hier wird CDU-Stadtrat Veit Böhm wiefolgt zitiert: „Dieses Ergebnis hat für den weiteren Entscheidungsprozess ein besonderes Gewicht.“ Der Bürgerwille sei klar erkennbar. Man werde aber auch die Empfehlungen der Expertenkommission, die aktualisierten Kostenprognosen sowie die Einschätzung der Wirtschaftlichkeit und den Faktor Schnelligkeit sorgfältig berücksichtigen. CDU-Stadträtin Bettina Kempe-Gebert sagt, dass es nach der Sommerpause eine Entscheidung geben werde.

    Ebenso berichten die DNN wiefolgt: "Die CDU-Stadtratsfraktion will sich von allen vier Planern die Entwürfe vorstellen lassen und sich dann eine Meinung bilden. Neben dem Abstimmungsergebnis, das eine klare Sprache spreche, müssten auch die Baukosten, die Wirtschaftlichkeit und die Bauzeit berücksichtigt werden."