Candid-Tor am Candidplatz [64 m, in Planung]

  • Wenn es nach den turnusmäßigen Versammlungen der BAs geht, würde überhaupt gar nichts mehr gebaut werden, denn irgendwelche Anwohner sind immer dagegen. Ein breites Meinungsspektrum ist dort eigener Erfahrung zufolge, abgesehen von den anwesenden BA-Parteien, kaum vorhanden. Die inhaltlichen Differenzen mit den jeweiligen Pendants im Stadtrat nahmen in den vergangenen Jahren eher noch zu. So hoffe ich, dass es auch in diesem Fall eine pragmatische Entscheidung der Räte geben wird.

    Pragmatisch heißt hier für mich ein klares Ja zu diesem Vorhaben: Die Stelle ist aufgrund der Lage am Tunnelein- / -ausgang der B2R herausragend für eine Höhendominante und mutige Architektur geeignet, zumal nebenan ein 12 geschossiges Wohnhochhaus entsteht (Arrondierung), nur sehr geringfügig müsste zusätzlicher Boden versiegelt werden bei gleichzeitiger, deutlicher Erhöhung der GFZ, die öffentliche Anbindung ist gut, eine Verschattung von Wohnraum nicht vorhanden.

    Das Gentrifizierungspotenzial ist vermutlich bei den zuletzt errichteten Wohnungen auf dem ehemaligen Osram Areal wesentlich größer als bei einem einzelnen Bürogebäude.

  • Das Projekt scheint nicht tot zu sein. Erst vor Kurzem wurde dem Bezirksausschuss Untergiesing ein Beschluss zur Zustimmung vorgelegt, des Ausschusses für Stadtplanung und Bauordnung. Ziel war ein beschleunigtes Zulassungsverfahren zum Bau des Turms, unterstützt durch Stadtbaurätin Merk.

    Nach Diskussion mit Anwohnern verweigerte der BA aber seine Zustimmung.

    https://candidplatz-fuer-alle.de/2025/09/30/sta…-das-candidtor/

    https://www.merkur.de/lokales/muench…z-93987406.html

    Wie die tz aber betont, hat das Gremium nur empfehlenden Charakter. Das letzte Wort ist damit noch nicht gesprochen.

    https://www.tz.de/muenchen/stadt…google_vignette


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    Nicht viel, wenn man bedenkt, wo und wie lange die 60er Ultras im Schulterschluss mit der Initiative überall dazu aufgerufen haben. Es ist schon klar, dass sich so mancher Fußballfan, tut mir leid, gerne in verwahrlosten und versifften Stadträumen aufhält, die sie selbst auch gerne aktiv erweitern (Graffiti, Sticker, Bierflaschen usw.). Aber mit einem "gemütlichen Raum für alle", womit auf der Website plakativ geworben wird, hat das m.E. nichts zu tun - fairerweise: das liegt hier auch zu einem guten Teil an der aufgeständerten Stadtautobahn; was allerdings eher pro Hochhaus an dieser Stelle spricht. Für Freiräume mit Skateplatz und Co. wäre ja auch weiterhin Platz.

    Am 03.12. berät der Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung über den Einleitungsbeschluss des Bebauungsplanverfahrens.

  • Wie schon von OlympiaFlo im Giesing-Strang gemeldet, fand der spektakuläre 64m Entwurf keine Mehrheit im Stadtrat. Im weiteren Verfahren sollen "Varianten (unter anderem mit geringerer Höhe und schlankerer Kubatur) geprüft und in Visualisierungen dargesgellt werden". Der Stadtrat wird dann über einen Entwurf entscheiden, unter Brücksichtigung der "gestalterischen Belange der Stadtbildverträglichkeit".

    https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenc…trat-li.3365100

    Der Anwohner-Protest zeigte wohl Wirkung. Die größte Sorge: Steigende Mietpreise durch "Aufwertung". Soll hier dann also gar nicht gebaut werden? Den geforderten Wohnraum werden sie an dieser Stelle nicht bekommen, da baurechtlich nur Gewerbe zugelassen ist.

  • Oh wie schön.

    Wenn man den Bericht in der SZ liest, kommt einem das kalte Grausen.

    Blockade, Blockade, Blockade, so wird das nichts, und hier geht es um ein paar 60m Höhe.

    Ich kann wirklich jeden Investor verstehen, der von irgendwelchen Bauaktivitäten in München absieht und sich woanders umsieht.

    Wenn es nach diesen "Dagegen"-Leuten ginge, würden wir immer alle in einer bunten Kommune leben und Hühner auf dem Dach halten.

    Furchtbar sowas.

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    Wenn es nach diesen "Dagegen"-Leuten ginge, würden wir immer alle in einer bunten Kommune leben und Hühner auf dem Dach halten.

    Richtig. Es klingt in Teilen wirklich so, als wollten diese Menschen nicht in einer Stadt leben. Sie fürchten "nächtliche Lichtverschmutzung", "Schattenwurf", "Verkehr", "Lärm", "Feinstaub", "Autos", und mehr. Im FAQ nachzulesen: https://candidplatz-fuer-alle.de/info/#toggle-id-3-closed

    Wer so viele Kleinigkeiten zusammenwerfen muss, kann eigentlich keinen dringenden Grund haben. Oder delegitimiert diesen.

  • Die Angst vor Veränderung bremst die Stadt massiv aus. Wie bereits im Paketposthalle-Thread angesprochen, gibt es eine sehr laute Minderheit, die offenbar jedes Projekt verwässern, jedes Gebäude niedriger machen und möglichst viele neue Entwicklungen verhindern möchte. Statt sich konstruktiv mit Wachstum und den städtischen Herausforderungen auseinanderzusetzen, dominiert häufig eine grundsätzliche Ablehnung – unabhängig vom tatsächlichen Bedarf an Wohnraum, Arbeitsplätzen und einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung.

    Dass sich der Stadtrat aufgrund der Stadion-Umplanung dazu entschließt, die Wohnungsentscheidung zu vertagen, halte ich ebenfalls nicht für sinnvoll. Im Gegenteil: Es verzögert die Schaffung von künftig dringend benötigtem Wohnraum, anstatt sie zu beschleunigen. Zudem vermischen sich in Deutschland Politik und freier, kommerzieller Wohnungsbau inzwischen so stark, dass der Neubau von Wohnungen in innerstädtischen Lagen wirtschaftlich kaum noch darstellbar ist (Außer für Luxus Neubau >15k/m²). Immer neue Auflagen, Eingriffe von der lokale Politik und Unsicherheiten bei der Planung führen dazu, dass selbst grundsätzlich sinnvolle Projekte finanziell an ihre Grenzen stoßen oder ganz aufgegeben werden.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Richtig. Es klingt in Teilen wirklich so, als wollten diese Menschen nicht in einer Stadt leben. Sie fürchten "nächtliche Lichtverschmutzung", "Schattenwurf", "Verkehr", "Lärm", "Feinstaub", "Autos", und mehr. Im FAQ nachzulesen: https://candidplatz-fuer-alle.de/info/#toggle-id-3-closed

    Wer so viele Kleinigkeiten zusammenwerfen muss, kann eigentlich keinen dringenden Grund haben. Oder delegitimiert diesen.

    Das einzige was ich bei den Gegenargumenten ernst nehmen kann, ist die Angst vor weiterer Gentrifizierung. Das ist etwas was mich selbst in meinem Viertel sehr umtreibt und ja, auch ängstigt. Aber ich möchte dennoch bezweifeln, dass dieses Gebäude die Gentrifizierung maßgeblich beschleunigt. Dazu gibt es viel zu viele andere Faktoren dafür. Wenn man die Gentrifizierung dort stoppen oder rückgängig machen wollte, dann müsste man z.B. den U-Bahnhof stilllegen, den Zugang zu den nahen Isaranlagen sperren etc. Alles vollkommen unrealistisch. Das Viertel liegt zu günstig und ist zu attraktiv. Die Gentrifizierung ist ein Problem in der ganzen Stadt und sollte grundsätzlich politisch angegangen werden und nicht an diesem einen Objekt.

    Ansonsten denke ich, gibt es doch keinen besseren Standort für ein Objekt dieser Art. Zwischen den breiten Straßen wird keine Wohnbebauung möglich sein, ein Büro-/Ärztehaus mit zusätzlich öffentlichen Nutzungen ist dort ideal. Zusätzlicher Verkehr wird sich wohl durch den direkten U-Bahn Zugang in grenzen halten können. (Ich würde eher anregen, sich für eine Taktverdichtung bei U-Bahn einzusetzen. Auf dieser innerstädtischen Strecke gibt es tatsächlich nur den 10 Minuten-Takt. Das nur nebenbei angemerkt.)

    Ganz persönlich finde ich die angestrebte Höhenreduzierung schade. Wie toll wäre es an dieser Stelle einen "Hingucker" zu haben. Ich befürchte alles wird so verwässert, dass dann ein belangloses Gebäude entsteht, das dann halt da rum steht, aber keinerlei Wirkung mehr entfaltet.

    Nun sollen ja zusätzlich andere Entwürfe vorgelegt werden. Wenn man Glück hat, gibt es tatsächlich neue Ideen und was schönes entsteht. Meine Befürchtung geht aber ehe dahin, dass etwas unauffälliges, banales entsteht. Vielleicht täusche ich mich.

  • Im Interview mit der SZ (Instagram) spricht sich ein Sprecher der Nachbarschaftsinitiative doch ernsthaft auch gegen städtische Wohnungen auf dem Candidplatz aus, weil 'die Wohnungsnot dadurch nicht gelöst werde' und es nur "ein Tropfen auf dem heißen Stein" sei. Wie widersinnig ist das bitte?? Dabei fordert die Initiative doch selber mehr Wohnungen!! "Not in my backyard"-Mentalität in Reinform. Überall, nur nicht vor der eigenen Haustür.

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    Wie bereits im Paketposthalle-Thread angesprochen, gibt es eine sehr laute Minderheit,

    Moment, in besagtem Thread hieß es doch noch, wir hätten eine parlamentarische Demokratie und politische Vertreter, die viel fundiertere Entscheidungen treffen könnten als wir Hinzis und Kunzis. Und so geht es auch beim "Candid-Tor" seinen Gang, nur diesmal gewinnen offenbar nicht die Hochhaus-Fans. Mal gewinnt man, mal verliert man. Also lehnt euch entspannt zurück und lasst den Parlamentarismus machen.

    Alternativ kann ja ein Bürgerbegehren angestrebt werden, um den ursprünglichen Entwurf doch zu ermöglichen. Die paar zehntausend Unterschriften samt Adressen sind doch ratz-fatz gesammelt.

    Die übereinandergestapelten Würfel des Entwurfs sind zwar nicht besonders originell im internationalen Maßstab, aber für Deutschland dann schon. Kann gerne in Leipzig gebaut werden, hier protestiert auch niemand, wenn als Bauplatz nicht gerade ein Nachbarschaftsgarten erwählt wird. 😄

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    Ich kann natürlich nur für mich sprechen, aber nachdem ich im Bezug Paketposthalle auf den Aspekt "parlamentarische Demokratie" hingewiesen habe:

    In der Sache finde ich die Entscheidung gegen die Planungen am Candidplatz zutiefst enttäuschend, und ich teile auch das hier geäußerte Unverständnis, insbesondere in Bezug auf die von makx obig erwähnten Äußerungen.

    Aber prozedural/demokratisch ist an dem Vorgehen der Stadt tatsächlich nichts auszusetzen, und zumindest dem Überfliegen nach hat das hier auch niemand (im Gegensatz zu der Kritik am# Verfahren an der Paketposthalle).

    Glücklicherweise ist in 1,5 Monaten Wahl und es steht uns allen frei, persönlichen Präferenzen entsprechend unsere Kreuzchen zu setzen.

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    Moment, in besagtem Thread hieß es doch noch, wir hätten eine parlamentarische Demokratie und politische Vertreter, die viel fundiertere Entscheidungen treffen könnten als wir Hinzis und Kunzis. Und so geht es auch beim "Candid-Tor" seinen Gang, nur diesmal gewinnen offenbar nicht die Hochhaus-Fans. Mal gewinnt man, mal verliert man. Also lehnt euch entspannt zurück und lasst den Parlamentarismus machen.

    Alternativ kann ja ein Bürgerbegehren angestrebt werden, um den ursprünglichen Entwurf doch zu ermöglichen. Die paar zehntausend Unterschriften samt Adressen sind doch ratz-fatz gesammelt.

    Die übereinandergestapelten Würfel des Entwurfs sind zwar nicht besonders originell im internationalen Maßstab, aber für Deutschland dann schon. Kann gerne in Leipzig gebaut werden, hier protestiert auch niemand, wenn als Bauplatz nicht gerade ein Nachbarschaftsgarten erwählt wird. 😄

    Aber bitte nur wenn die nötigen Unterschriften auch wirklich in maximal 3 Monaten gesammelt werden sonst besteht kein hinreichendes öffentliches Interesse! :)

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    Moment, in besagtem Thread hieß es doch noch, wir hätten eine parlamentarische Demokratie und politische Vertreter, die viel fundiertere Entscheidungen treffen könnten als wir Hinzis und Kunzis. Und so geht es auch beim "Candid-Tor" seinen Gang, nur diesmal gewinnen offenbar nicht die Hochhaus-Fans. Mal gewinnt man, mal verliert man. Also lehnt euch entspannt zurück und lasst den Parlamentarismus machen.

    Alternativ kann ja ein Bürgerbegehren angestrebt werden, um den ursprünglichen Entwurf doch zu ermöglichen. Die paar zehntausend Unterschriften samt Adressen sind doch ratz-fatz gesammelt.

    Die übereinandergestapelten Würfel des Entwurfs sind zwar nicht besonders originell im internationalen Maßstab, aber für Deutschland dann schon. Kann gerne in Leipzig gebaut werden, hier protestiert auch niemand, wenn als Bauplatz nicht gerade ein Nachbarschaftsgarten erwählt wird. 😄

    hahaha! Danke!
    Ein Post der vielen hier vermutlich nicht schmecken wird...

  • Das ist eine prinzipiell bedauerliche Entscheidung des Stadtrates.

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    Moment, in besagtem Thread hieß es doch noch, wir hätten eine parlamentarische Demokratie und politische Vertreter, die viel fundiertere Entscheidungen treffen könnten als wir Hinzis und Kunzis. Und so geht es auch beim "Candid-Tor" seinen Gang, nur diesmal gewinnen offenbar nicht die Hochhaus-Fans. Mal gewinnt man, mal verliert man. Also lehnt euch entspannt zurück und lasst den Parlamentarismus machen.

    Das ist korrekt. Am Verfahren und der Art der Entscheidungsfindung ist nichts auszusetzen.

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    hahaha! Danke!
    Ein Post der vielen hier vermutlich nicht schmecken wird...

    Schmeckt durchaus. Warum sollte das nicht schmecken?

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    Alternativ kann ja ein Bürgerbegehren angestrebt werden, um den ursprünglichen Entwurf doch zu ermöglichen. Die paar zehntausend Unterschriften samt Adressen sind doch ratz-fatz gesammelt.

    Wenn schon ein Bürgerbegehren, dann für ein größeres Projekt, wie etwa die Umgestaltung des Euro-Industriparkes in ein urbanes Gebiet.

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    Aber bitte nur wenn die nötigen Unterschriften auch wirklich in maximal 3 Monaten gesammelt werden sonst besteht kein hinreichendes öffentliches Interesse! :)

    Selbstverständlich gilt gleiches Recht für alle. Man nennt das wohl Demokratie und Rechtsstaat.

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    Die Entscheidung des Stadtrates ist formal korrekt und demokratisch völlig unbedenklich.

    Dennoch ist es bedauerlich.

    Insbsondere ist das Argument der Berufsverhinderer:

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    ein Tropfen auf dem heißen Stein" sei.

    völlig widersinnig. Es ist zwar richtig, daß dieses Projekt tatsächlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist. Mit diesem Argument könnte man allerdings jedweden Arbeitsschritt als sinnlos abqualifizieren. Es braucht eben sehr viele Tropfen auf einen heißen Stein, um ihn abzukühlen. Die Museumsdorfromantiker gehen gegen jeden einzelnen dieser Tropfen vor.

    Der Stadtrat kämpft an vielen Fronten gegen die Verhinderungs-Fundamentalisten. Vielleicht war es auch vor diesem Hintergrund ein Akt der Klugheit, hier die Zustimmung zu verweigern. Das Thema ist auch wegen des herbeiphantasierten Umbaus des Grünwalder Stadions emotional sehr aufgeladen. Es hätte viel unnötigen Wirbel um ein doch eher kleines Projekt gegeben. Man konzentriert sich im Moment vielleicht auf andere und vor allem wichtigere Projekte.

    Letztendlich kann man sich für diesen abweisenden Unort eine städtebauliche Aufwertung nur wünschen.

  • Dekoratives Anführungszeichen

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    Für so gehaltvolle Beiträge scheinst du Zeit zu haben :P


    (Darf dann wie immer wieder weg)

    Eiegntlich interessiert mich nur Stadentwicklung und Bauprojekte. Ich wollte mich grundsätzlich aus solchen diskussionen raus halten und werde es auch ab jetzt wieder tun da ich gemerkt habe dass viele dikussionen nichts bringen und zeitverschendung sind. Daher viel spass darin eure meinung geneseitig zu bestätigen! :)

  • ^ Wenn man trotz mehrfacher Aufforderung auf kein Gegenargument eingeht und nur die gleichen süffisanten Bemerkungen wiederholt, ist das tatsächlich Zeitverschwendung.

  • Ich hab im Paketposthallen-Strang dann nicht mehr mitgelesen. Dort hatte ich aber auch nicht kritisiert, dass irgendetwas formaljuristisch nicht sauber war, sondern den politischen Umgang des Stadtrates mit dem Bürgerbegehren kritisiert. Darauf zu antworten, formell sei alles korrekt und das Bürgerbegehren abzulehnen, weil Parlamentarismus, weil Wohnungsnot und weil Visualisierungstrug, das trifft halt nicht den Kern der Sache. Es ging mir ja nur darum, dass man die Bürger entscheiden lässt, wenn die (hohe!) Hürde so vieler Unterschriften erreicht wurde. Ich könnte mir sogar gut vorstellen, dass die Investorenpläne an der Paketposthalle eine Mehrheit bekämen.

    Aus meiner zugegeben beschränkten Sicht finde ich die Paketposthallenpläne unausgewogener und eine Höhenreduzierung dort weit angebrachter als beim Candid-Tor. Aber ich wohne nicht in München und kann daher nur bedingt mitreden.

    Das "Tropfen-auf-dem-heißen-Stein"-Zitat, das bei Instagram pointiert gekürzt wiedergegeben wurde, würde ich nicht überbewerten. Es ist doch oft so, dass am Ende Kompromisse gefunden werden und deshalb aus strategischen Gründen Maximalforderungen formuliert werden. Den Gedanken, sich für Frei- und Grünflächen einzusetzen, die bei höherer Bebauungsdichte auch stärker frequentiert werden, die aber niemandem Geld in die Kasse spülen, kann ich schon nachvollziehen.

    Ganz generell sollte etwas Toleranz und sogar Respekt für Meinungen mitgebracht werden, die man nicht teilt. Ehrenamtliches Engagement für seinen Stadtteil kann man als NIMBY verunglimpfen, muss man aber nicht. Ich glaube nicht, dass eine Stadt ohne solche Gegengewichte lebenswerter ist.