Beiträge von derzberb

    Manche Kunstformen brauchen rin bestimmtes Umfekd um uu wirken. Das ist ihr Wesen. Graffiti und Street Art brauchen das Subversive, das Anarchische, eine Umgebung aus Autobahnbrücken und verfallender Industriestandorte wie zb die Grafittis in drr Tumblingerstrasse bei der Bahnunterführung.


    Aber du hast irgendwo auch recht. Kunst ändert sich im Kontext der Zeit. Was einst vielleicht in der Gosse begann schmückte später Paläste und Kathedralen.


    Vielleicht sollten mal Graffitikünstler beauftragt werden, die furchtbsr kahle Frauenkirche innen farblich zu verdeleln - natürlich nicht mit den szeneüblichen Texten und Fantasy-Kitschmotiven.

    Als Sub-Kulturbanause, der ich bin, frage ich mich, warum man denn Subkultur fördern sollte?


    Sub-"Kultur" ist doch per definitionem etwas, was selbstständig und unabhängig von staatlich-institutioneller Förderung entwickelt. Sonst ist es nicht "Sub".


    Subkultur will doch innovativ sein, subversiv und kreativ, will mit geringen Mitteln und Einfallsreichtum Phantastisches beweisen.


    Subkultur mit öffentlichen Geldern zu unterstützen erscheint mir ebenso widersinnig wie Street-"Art" im Museum auszustellen.

    Dem widerspreche ich..


    Das Halbkreiskonzept ist von den prominenten Aussichtspunkten gut erkennbar und verständlich. Die Standorte sind alles andere als willkürlich.


    Es gibt auch keinen vernünftigen Platz, um alle (oder auch nur die meisten) Hochhausaktivitäten auf einer Stelle in München zu konzentrieren.

    Hm. Nee mir gefaellt der ganze Standort eben nicht. Ich mag das in München nicht, daß überall so mittelmäßig hohe Gebäude gebaut werden/wurden, ich hätte das gerne alles eher auf 1-2 dichte Standorte gebündelt.

    Aber das ist natürlich Geschmackssache.

    Ich finde, daß "Halbkreiskonzept" (Wsetend-Olypiapark-Frankfurterring-Parkstadtschwabin-Arabellapark-Steinhausen-Ostbahnhof) sehr gut.

    Viele Städte in Europa habe einen Standort, an dem sich Hochhäuser konzentrieren. Mag ja manchmal auch nicht schlecht sein, wirkt aber auch etwas artifiziell. Da ist Münchens Ansatz schon viel origineller und wirkt organischer.


    Das word natürlich dann auch ein paar Jahrzehnte mehr dauern, bis das ordentlich nach was aussieht, aber das ist eben manchmal der Preis für ein gutes Konzept.


    Der Halbkreis wird dabei nie ganz geschlossen sein und wahrscheinlich entwickelt sich nur am Frankfurter Ring so etwas, wie eine geschlossene "Nordwand".

    Um ein Tennisturnier zu veranstalten braucht man mehr als ein risiges Tennisstadio. Man braucht, wie in Wimbledon, Flushing-Meadows, Paris oder Sydney eine Reihe von kleinere und mittleren Spielplätzen - nicht ganz so groß wie in den eben genannten Städten. Wo sollten die entstehen? Vielleicht nördlich des Georg-Brauchle Ringes, wo sich heute schon Tennisplätze befinden?


    https://www.google.com/maps/@4…518133,494m/data=!3m1!1e3


    Hier könnten vielleicht ein paar einfache, vielleicht sogar temporäre, Tribünen für 1.000 bis 5.000 Zuschauer errichtet werden.


    Müßten ein paar davon überdacht sein, um den Turnierbetrieb bei schlechtem Wetter sicherstellen zu können?

    Wenn der Georg-Brauchle-Ring Richtung Westen auf Höhe der Kreuzung mit der Landshuter Allee eine Ampel hat, dann gibt es Rückstau Richtung Osten. Zusammen mit dem schon heute alltäglichen Stau von der EInmündung des Ringes in die Landshuter Alle Richtung Norden (wo aus 4 Fahrspuren 2 werden) besteht ein Infarktrisiko.
    Will man auch eine Ampel von der Landshuter Alle Richtung Norden auf Höhe des Georg-Brauchle-Ringes nur weil 800m weiter ebenfalls eine Ampel ist? Dann droht vermutlich ähnliches.

    Zudem: Wieviel Raum kann man damit gewinnen?


    Aber ich lasse mich gerne von konkreteren Vorschlägen überzeugen.

    Ich glaube, die freie Sicht auf das Olympiastadion von Westen und Norden ist ausnahmsweise tatsächlich mal eine erhaltenswerte Sichtachse.

    Eine Ampelkreuzung an der Stelle wäre für den Indivdualverkehr im gesamten Norden - so befürchte ich - verheerend.


    Zudem mag ich dieses Autobahnkreuz, die vielen Brücken Über- und Unterführungen, die Aussicht, wenn man auf das Überwerfungsbauwerk von Osten kommend Richtung Süden fährt, die Autolichterschlangen, die man bei Dämmerung vom Olympiaturmg aus sieht. Ich glaube, es gibt im gesamten Norden genügend Platzreserven, so daß man auf den paar Hektar um das Olypiastadion tatsächlich mal großzügig mit Platz umgehen kann.

    15.000 - 20.000 Zuschauer

    ...

    mittelgroßen, multimodalen Halle

    Bei 15.000 spreche ich nicht mehr von mittelgroß, sondern groß. Bei 20.000 sind wir bei sehr groß oder sogar riesig - das sind schon US-NBA-Asumaße. Größer als das Staples-Center in Los Angeles! Liste der NBA Stadien

    Fußballstadien mit 20.000 Kapazität sind eher klein, aber überdachte Tennisarenen mit 20k sind eine Wucht. Das Arthur Ashe Stadium in New York, wo die US Open stattfinden fasst gerade einmal 22.500k. Da sind 20k nicht viel weniger gigantisch - siehe dieses Bild aus FlushingMeadows.


    Auf jeden Fall viel besser als außerhalb am Flughafen. Zudem ist der Olympiapark ist sowieso der prädestinierte Ort für Großveranstaltungen aller Art und darf sich dementsprechend auch weiterentwickeln.

    Laut Schlagzeilen am stummen Verkäufer verschiedener Tageszeitungen (TZ, Merkur) wackelt das Hallenprojekt (Kapazität c.a. 20.000) am Flughafen und dafür wird eine weiter neue Halle (nicht SAP Garden) im Olympiapark ins Gespräch gebracht. Weiß jemand mehr?


    Ich bin nicht begeistert von einer riesigen Halle am Flughafen. So etwas gehört in die Stadt. Allerdings kann ich mir keine 20.0000er Halle i Olypark vorstellen. Allenfalls eine Halle für 5-6.000 an Stelle der alten Eishockeyhalle.


    Eine 20.000er Halle in München könnte ich mir gut am Nordring vorstellen, zwischen Ingolstädterstrasse und Lilienthalallee.

    Von Augsburg kommend könnten die Züge Pasing und den (noch zu bauenden) Nordbahnhof am Nordring (Freimann) ansteuern und direkt weiter zum Flughafen. Eventuell kann man auch Pasing umfahren und direkt entlang der Eschenrieder Spange via Freimann zum FJS-MUV-II.


    Aber wo soll eine Fernbahnverbindung Nürnberg-Flughafen verlaufen? Über Dachau und Nordring zum Flughafen?