Beiträge von Isaria

    Die Baustelle wurde fast vollständig geräumt. Aktuell liegen dort einige alte Boote, die wohl für eine Zwischennutzung unter dem Namen „Marina Monaco“ vorgesehen sind.

    Zudem hat die Stadt das Grundstück an der Lindberghalle und Lilienthalallee abgesperrt. Laut Bauschild handelt es sich um Maßnahmen im Zusammenhang mit der geplanten Trambrücke. Es könnte jedoch auch auf eine zukünftige Tramhaltestelle sowie eine mögliche Straßenanbindung in Richtung Euroindustriepark hindeuten – hierzu habe ich bislang allerdings noch keine konkreten Planungen gesehen.

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    Es ist wirklich alles sehr kleindenkend, Sichtachsen bestehende Hochhäuser zu schützen, aber gleichzeitig in anderen Sichtachsen keine neuen zuzulassen. Die Diskussion entwickelt sich dabei immer mehr zu einem architektonischen Selbstzweck, statt sich an konkreten Maßstäben für das Wachstum der Stadt zu orientieren.

    An dieser Standort wurde in jede andere Stadt mehr gehen. Das mit 50% Büronutzung geplannt wird finde ich auch bedauerlich.

    An dieser Stelle als NIMBY und jemand, der im unmittelbar betroffenen Gebiet lebt, war ich von Anfang an dagegen. 500 Personen sind eine absolut unangemessene Dichte. Warum erlauben wir bei Flüchtlingsunterkünften eine so hohe Belegungsdichte – sogar höher als das, was in anderen baurechtlichen Nutzungen zulässig wäre?

    Es gibt praktisch keine entsprechende Infrastruktur, und ein umgenutztes Bürogebäude kann in keiner Weise problemlos so viele Bewohner aufnehmen.

    Zumindest sind die Eigentümer in der Lage, notwendige CapEx-Investitionen zu finanzieren. Einige der Schuhkarton-Türme in der Parkstadt Schwabing sind trotz ähnlichen Alters zu über 80 % leerstehend und beginnen bereits zu verfallen. Das gesamte Gebiet braucht neue Eigentümer und ein neues Konzept.

    Mitarbeiter Wohnungen der SWM - Hanauer x Dachauer Str.

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    Die neuen Wohnungen bringen dringend benötigte Dichte und hoffentlich auch etwas mehr Farbe in das Gebiet. Die Gebäude entlang der Dachauer Straße sind recht groß, wirken aber angesichts der Dimension der Straße durchaus angemessen – insgesamt entstehen dort rund 400 Wohneinheiten.

    Die Schrebergärten auf der anderen Seite der Dachauer Straße wirken dagegen ziemlich fehl am Platz, gerade wegen der unmittelbaren Anbindung an Tram und U-Bahn. So sehr ich Grünflächen in der Stadt befürworte: Hier handelt es sich um private Flächen (im Besitz der Stadt?!!). Sinnvoller wäre aus meiner Sicht eine Entwicklung mit Wohnraum und tatsächlich öffentlichem Grün- und Aufenthaltsraum.

    https://www.google.com/maps/place/Gri…SoASAFQAw%3D%3D

    Stadt Oase- Gärtnerstraße, Moosach https://www.walser-immobiliengruppe.de/lebenswerte/stadt-oase-im-gruenen/

    Karlingerstraße, unweit des Moosacher St.-Martin-Platzes

    Leopoldstraße - Schwabinger Tor

    Interessantes Infill Projekt nördlich des Schwabinger Tors.

    Die Baustellenlogistik erscheint herausfordernd. Bedauerlich ist, dass dafür die postmodernen roten „Tropika“-Gebäude weichen sollen, die dem Standort bislang eine eigenständige architektonische Identität verleihen.

    Vielleicht wäre hier sogar auch ein Bürgerbegehren denkbar, um diese qualitätsvolle postmoderne Büroarchitektur zu erhalten – zumal der entstehende Wohnraum mengenmäßig eher ein Tropfen auf den heißen Stein bleibt. /s


    Mehr infos hier: https://leoniq.de/

    Die Angst vor Veränderung bremst die Stadt massiv aus. Wie bereits im Paketposthalle-Thread angesprochen, gibt es eine sehr laute Minderheit, die offenbar jedes Projekt verwässern, jedes Gebäude niedriger machen und möglichst viele neue Entwicklungen verhindern möchte. Statt sich konstruktiv mit Wachstum und den städtischen Herausforderungen auseinanderzusetzen, dominiert häufig eine grundsätzliche Ablehnung – unabhängig vom tatsächlichen Bedarf an Wohnraum, Arbeitsplätzen und einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung.

    Dass sich der Stadtrat aufgrund der Stadion-Umplanung dazu entschließt, die Wohnungsentscheidung zu vertagen, halte ich ebenfalls nicht für sinnvoll. Im Gegenteil: Es verzögert die Schaffung von künftig dringend benötigtem Wohnraum, anstatt sie zu beschleunigen. Zudem vermischen sich in Deutschland Politik und freier, kommerzieller Wohnungsbau inzwischen so stark, dass der Neubau von Wohnungen in innerstädtischen Lagen wirtschaftlich kaum noch darstellbar ist (Außer für Luxus Neubau >15k/m²). Immer neue Auflagen, Eingriffe von der lokale Politik und Unsicherheiten bei der Planung führen dazu, dass selbst grundsätzlich sinnvolle Projekte finanziell an ihre Grenzen stoßen oder ganz aufgegeben werden.

    Die Unterfühunrg zwischen Bahn und Bushaltestelle ist echt grausam. Ich hoffe das hier nicht "Over engineered" wird, etwas ähnliches wie bei der Warschauer Brücke in Berlin wurde vollkommen ausreichen, evtl. kann ein Fahrrad und Gehweg richtung Ost-West Radweg führen sodass man direkt entlang der Stammstrecke weiterfahren kann.

    An der Bus Haltestellen Olympiazentrum stehen derzeit Abrissgeräte, weiß jemand, was dort geplant ist?

    Es gab vor einigen Jahren mal Pläne für ein Hotel der meiner meinung nach an dieser stelle sehr gut laufen würde, aber seitdem nichts mehr gehört.

    Extras - Weiß jemand aus dem Forum, was an der alte Tankstelle beim Petuelring geplant ist? Genauso interessiert mich, was mit der alten Autowerkstadt neben dem Lidl an der Knorrstraße passiert – beide Gebäuden wurden in den letzten Woche abgerissen.

    Danke für eure Infos!

    Ich finde es gut, dass man die früheren Fehlentscheidungen jetzt offen reflektiert. Wenn wir wieder Bewegung in der Private Wohnungsbau Ebene sehen wollen, muss Bauen schlichtweg wieder profitabel sein. Hoffentlich fällt die Reduktion der Quote wirklich substanziell aus – die Stadt hat selbst mehrere große Projekte faktisch zum Stillstand gebracht (u.a. ECE am OEZ, Argenta in der Parkstadt Schwabing).

    Danke für die Aufnahme – genau diese Art von Dichte braucht München dringend. Meine Frage ist: Warum wird davon eigentlich nicht viel mehr gebaut? Ich könnte mir mehrere Standorte vorstellen, die ideal geeignet werden (z. B. Ostbahnhof/Leuchtenbergring, Studentenstadt).

    Gibt es für Grundstücke direkt an Autobahnen andere Lärmschutzvorgaben als an Bahntrassen? Oder woran liegt es, dass solche Dichte hier so selten umgesetzt wird?

    Weiß jemand, ob die Tankstelle an der Schleißheimerstraße / Petuelring Google maps neu entwickelt wird? Sie ist jetzt seit fast einem halben Jahr eingezäunt, ohne dass irgendetwas passiert.

    Außerdem hängt weiter nördlich immer noch das Schild für „Covent Garden“. Das sollte ursprünglich ein Wohnhochhausprojekt mit über 200 Wohnungen werden, entwickelt von einer Tochtergesellschaft der Adler Group. Ich gehe davon aus das konzept ist schon längst geplatzt?

    Das frage ich mich mittlerweile bei fast jedem zweiten Projekt. Wahrscheinlich liegt das an der im FNP festgelegten Geschossflächenzahl. Aus meiner Sicht könnte die Stadt – oder auch das Land – einfach pauschal eine Erhöhung um 25 % innerhalb der Stadtgrenzen erlauben. Damit wäre deutlich mehr möglich, ohne das Stadtbild stark zu verändern. In anderen Städten sind diese Auflockerungen mit Transit Oriented Development Zones (TOD) verbunden, was gezielt nachverdichtung an der ÖPNV fördert.


    [mod]Bitte nicht jeweils den kompletten Vorbeitrag "zitieren". Es versteht sich von selbst, dass darauf geantwortet wird.[/mod]

    Der Bau schreitet gut voran. Die ersten Einheiten scheinen bereits von außen fertiggestellt zu sein, und wenn alles abgeschlossen ist, kann ich mir hier wirklich ein sehr besonderes Quartier vorstellen.


    Die Gebäude der Münchener Wohnen sind in Beton ausgeführt und erhalten enachträglich eine Facade aus Holzverkleidung und Wellblech – ich bin gespannt, wie diese Materialkombination mit der Zeit gut altern wird.

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