Ich stimme mit fast allem überein. Meine große Hoffnung ist tatsächlich, dass durch die Überprüfung evtl. doch noch wenigstens ein paar Gleise des Kopfbahnhofs für einen zukunftsfähigen Hbf bleiben. So wie es ja auch am Ende der damaligen Schlichtungsverhandlungen von Heiner Geißler vorgeschlagen wurde. Ich befürchte nur meine Hoffnung wird sich nicht erfüllen. So wünschenswert diese Umplanung wäre, so glaube ich doch, dass diese Chance vorbei ist.
Selbst wenn diese Option zur Zeit keine Rolle mehr spielt, hoffe ich dennoch darauf. Denn man muss sehen, wenn S21 fertig ist, wird es so gut wie nie wieder erweiterbar sein. Das was jetzt gebaut wird, das war es dann. Es wurde ja früher eh schon von einem Zusatzbahnhof Stgt.-Nord gesprochen, wenn es unten zu eng wird. Solche Planungsideen sind für mich äußerst unbefriedigend.
Übrigens an dieser Stelle mal vielen Dank für Deine unermüdlichen Textbeiträge zu S21, auch wenn hier einige Forumsmitglieder ersichtlich genervt davon waren.
Weglassen würde ich nur folgende Argumentation:
Interessant in diesem Zusammenhang:
"20 Hektar sollen für die Erweiterung des Schlossgartens genutzt werden. Auf der verbleibenden Fläche soll Wohnraum für etwa 11.000 Menschen sowie Arbeitsplätze für rund 24.000 Menschen entstehen."
https://de.wikipedia.org/wiki/Stuttgart_21
=> Wo wohnen dann die 13.000 Menschen, für die gar keine Wohnung vorgesehen ist? Im erheblichen Leerstand der günstigen Mietwohnungen in Stuttgart?
Das ist einfach nicht schlüssig. Nicht jeder der dort arbeitet wird in den dortigen Wohnung wohnen müssen und umgekehrt wird auch nicht jeder der dort wohnt nur in diesen neuen Büros arbeiten. Diese zusätzlichen Wohnungen und Arbeitsplätze sind einfach auf die gesamte Stadt umzurechnen. Also meine Empfehlung, einfach diesen Punkt weglassen, er stimmt so nicht.