Beiträge von Anthuan

    Dekoratives Anführungszeichen


    Da wurde nun bis zum erfolgten Vertriebsstart offenbar überarbeitet; ob es sich bei dem Frontgebäude um einen Neubau oder weiterhin um Umgestaltung und Aufstockung handelt, geht aus der Website für mich noch nicht eindeutig hervor. Vielleicht habe ich auch was überlesen.

    Die Fenster des 1. OG sind deutlich niedriger als im Bestand, somit kann es keine Umgestaltung sein, da die Deckenhöhen nicht übereinstimmen. Textlich finde ich aber auch keinen Hinweis, nur im Bildvergleich.

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    Leider fehlt aber die Ausbildung eines Sockels, z.B. mit einer Natursteinverkleidung. Man kann sich denken, wie lange es dauert, bis der Kammputz im EG unansehnlich aussieht.

    Dass kein Sockel ausgebildet ist, finde ich noch akzeptabel. Was ich nur immer wieder wirklich sehr schade finde, dass das EG so gequetscht wird. Das findet sich leider bei vielen Neubauten in der Innenstadt. Es lässt die etwas großzügigere Geste einer ansprechenden und gut proportionierten EG-Zone vermissen, die man sonst bei allen Altbauten finden. Hier ist es auch im direkten Vergleich zu den Nachbargebäuden sehr negativ auffällig. Selbst die beiden etwas schlichteren Altbauten rechts des Projektes weißen bessere Proportionen von EG und OGs auf.

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    Für das in #229 gezeigte Vorhaben in der Badstraße 5 wurde inzwischen die Baugenehmigung erteilt.
    Auch diese Fassade soll wohl einen Kammputz erhalten. Nicht schlüssig ist mir die Brandwand zum linken Nachbarn, warum dort keine Fenster?

    https://www.walser-immobiliengruppe.de/lebenswerte/am-flaucher/

    Ich kann mir die fensterlose Wand nur so erklären, dass sich hier nochmal ein Baugründstück befindet. Der Raum zum ebenfalls fensterlosen Nachbarn (Badstr. 1) hat eine eigene Hausnummer: Badstr. 3. Ein schmaleres Gebäude hätte hier durchaus noch Platz, die Hausnummer 3 ist eigenständig und kein Durchgang zu den Höfen wie direkt gegenüber zwischen Badstr. 2 und 4. Aber ich spreche hier nur aus der Betrachtung der Grundstückspläne und bin letztlich im Bereich der "Vermutungen".

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    Ich würde mir mit einem abschließenden Urteil noch etwas Zeit lassen. Aber die Kombination aus Wellaluminium und Putzfassade hat meiner Meinung nach bei anderen Projekten in München nicht besonders gut funktioniert, siehe beispielsweise das Hotel im Werksviertel oder das Hochhaus in Fürstenried.

    Es ist kein Wellaluminium bei den unteren 4 Stockwerken, es handelt sich um Putz. Das was so geriffelt aussieht und auf den ersten Blick für Wellaluminium gehalten werden könnte ist ein Kammputz.
    Nur Teile des EG sind mit glattem Aluminium verkleidet. Das sind die schräg gestellten Flächen zwischen den Glaselementen.

    Bei dem von Isaria eingefügten Link kann man das nachlesen.

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    Ohne den Artikel gelesen zu haben: .......

    Obwohl ich Deine Posts immer sehr schätze und wirklich sehr gerne lese, muss ich diesmal doch Kritik üben. Ich habe schon im Gymnasium und später im Studium gelernt niemals über Texte zu schreiben, die ich nicht selbst gelesen habe. Daran halte ich mich bis heute und es hat sich bewährt.

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    .... Die Wachstumskritik der SZ hingegen passt in meinen Augen zu deren teils unverantwortlichen Wiedergabe inhaltlich haltloser Aussagen von NIMBY Bewegungen und populistisch agierender Bezirksausschüsse.

    Der Inhalt befasst sich mit nichten mit Wachstumskritik, ganz im Gegenteil. Es geht darum in welcher Form Wachstum erfolgen soll. Es geht darum wie man mit diesen hohen Infrastrukturkosten umgehen kann, wie man sie reduziert und wie man auch mit Bauherren in der gegenwärtigen Krise umgeht, um das Bauen wieder wirtschaftlich zu machen. Es geht weder um NIMBYs noch um populistische Bezirksausschüsse. Vielleicht ließt Du den Artikel doch noch.

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    Kann es sein, daß man jetzt wieder am letzten Gleis der Halle (26 IIRC) entlang zum Flügelbahnhof kommt?

    Es stimmt nicht ganz. Man kommt jetzt nicht entlang Gleis 26 sondern quasi "auf" dem Gleis 26 zum Starnberger Flügelbahnhof. Gleis 26 wurde mit einem Bahnsteig im letzten Bereich in der Haupthalle überbaut. Somit ist ein bequemer und breiter Fußweg mit deutlich mehr Abstand zur Schutzwand für das abzubrechende Gebäude entstanden.

    Die Züge am Gleis 26 können nur noch bis auf höhe des Flügelbahnhofs einfahren, dann ist das Gleis wie gesagt überbaut.

    Zum direkt daneben liegenden Gleis 25 ist ein Zaun installiert, so dass die Züge am Gleis 25 nur vom gegenüberliegenden Bahnsteig aus erreichbar sind.

    Man muss bedenken, dass für die Olympischen Spiele 2036 erst im Jahr 2029 entschieden wird, wer sie austragen darf. Das heißt, wenn man die Spiele 2036 will, kann man mit einigen Infrastrukturprojekten nicht bis 2029 warten, sondern muss jetzt sofort beginnen. Noch 3 Jahre untätig zu warten, würde vieles in der Fertigstellung in Frage stellen.

    Ich finde das gar nicht schlecht. Vielleicht kommt so doch einiges in Gange was man sonst nicht angreifen würde. Es wäre hervorragend wenn Druck auf Stamm-2 gemacht werden würde und wir den Hbf doch etwas früher bekommen könnten. Ebenso die U-Bahn nach Englschalking müsste vorher konkret geplant werden und vieles andere ebenso.

    Es wäre in Bezug auf die Verkehrsinfrastruktur kein Schaden, wenn München dann die Spiele 2036 doch noch nicht bekommen würde. Die Beschleunigung der Projekte wäre von großem Nutzen für die ganze Stadt und man braucht sie dann evtl. 2040 oder 2044. Und wenn Olympia gar nicht kommt, dann nutzen sie den Bürgern und der Stadt. (Womit ich jetzt nicht sagen will, dass Olympia nicht kommen soll.)

    Ich bin sehr gespannt wie die Stadt und der Freistaat mit dieser noch ungeklärten Situation umgehen. Ich kann mir kaum vorstellen dass sie nun 3 Jahre untätig bleiben und abwarten.

    Werneckstraße:

    Jetzt ist die Fassade wenigstens ehrlich. Die sehr schöne klassizistische Fassade täuschte nur etwas vor, was das Haus gar nicht werden sollte. Wenn man sich die Bilder der Inneneinrichtung bei Riedl-Immobilien ansieht, die nach Dubai-Allerwelts-Edelschick aussehen, mit Spa, Indoor-Pool, 4 Badezimmern usw. war die klassizistische Fassade sowieso eine Lüge.

    Mit beiden Fassaden könnte ich gut leben, was mich letztlich aber traurig macht, wie immer mehr Teile der Stadt zu Millionärsghettos transformiert werden. Wenn man bedenkt, dass dieses Anwesen das "Haus des Lebens" war, eine Pflegeeinrichtung für Senioren, dann war mir die schäbige Nachkriegsfassade viel sympathischer. Ich will nicht pauschal reiche Menschen schlecht reden, aber es ist halt zu erwarten, dass es ein komplett verschlossenes Anwesen wird, das keinerlei Bezug zu dem städtischen Leben drumherum mehr haben wird. Und jetzt wird dies konsequenterweise auch nicht mehr durch eine an die Nachbarschaft angepasste Fassade vorgetäuscht.

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    P.S. Wenn ich kerzengerade wie auf einer Landebahn herumlaufen möchte, besuche ich den Landschaftspark Hachinger Tal, dort ist sie noch in Gänze erhalten ;)

    Stimmt, diese Hachinger Starbahn bin ich auch mal entlang gefahren. Ist schon beeindruckend, auch wenn mir ein Park ohne gerade Linien viel lieber ist. Dazu fällt mir auch der ehemaligen Flughafen Tempelhof in Berlin ein und da muss ich schon sagen, dass dieses Flugfeld wirklich eine sehr große Faszination auf mich entfaltet. Das war wirklich sehr beeindruckend diese Weite zu erleben, aber in einer "ehrlicheren" Form als in der inszenierten, künstlichen Riemer Monotonie. Auch ist der Flughafen dort etwas erhöht mit Ausblick über die ganze Stadt und der Wind und die Leere entfaltet dort eine ganz eigene Wirkung. Aber Tempelhof ist ja hier nicht Thema.

    Ehemalige Start- und Landebahn: Falls es jemanden interessiert. Es gibt tatsächlich noch ein kurzes Stück bewußt erhaltener Start- und Landebahn und zwar in dem Wäldchen östlich des De-Caspari-Bogens (als relativ weit weg von den im Riemer Park gebauten Remineszenzen).

    Mit viel Wald und geschwungenen Wegen ist diese Ecke eigentlich auch viel schöner, als so manche Stelle im Riemer Park. Ist aber nicht mehr Teil des Riemer Parks bzw. den damals offiziell ausgezeichneten Planungen.

    Nachtrag:
    Sorry, sehe gerade Benno StG hat diesen Bereich des Parks in #361 vor kurzem erst erwähnt. Lasse meinen Beitrag dennoch stehen, da es ja um etwas anderes geht.

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    Riemer Park | Stadt pflanzt 210 neue Bäume

    Tolle Nachricht. Vor allem der See war an einem Sommernachtmittag unerträglich durch fast komplett fehlenden Schatten. Ich bin, wennn überaupt, erst in den Abendstunden hin.

    Ich empfinde den Park ebenso wie MiaSanMia wenig einladend und ob 210 Bäume groß was ändern, ist auch fraglich. Das Konzept von damals fand ich in der Theorie allerdings gar nicht so schlecht. Man wollte die ursprüngliche Landschaft, also die karge Schotterebene sichtbar machen. Ebenso die Geschichte als Flughafen durch die ewig langen geradlinigen Wege, die als Remineszenz einer Start und Landebahn gedacht waren. Wobei man sich nicht täuschen lassen darf. Die wirkliche ehemalige Start- und Landebahn verlief wo ganz anders. Die Landschaftsarchitekten, die damals den 1. Preis gewonnen hatten, waren Büro Latitude aus Frankreich.

    Bei der BUGA 2005 fand ich den Park noch schön. Das lag aber auch daran, dass er damals sehr belebt war und überall bunte Blumenbeete und kleinere Gärten zu finden waren. Danach war das ganze eine pure Enttäuschung. Zum spazieren sind die Wege viel zu monoton und geradlinig. Nur mit dem Fahrrad macht es einigermaßen Spaß da durch zu fahren.

    Die genaue Begründung des Preisgerichtes von damals finde ich nicht - die obige Ausführung ist von mir aus der Erinnerung geschöpft - aber falls es jemanden interessiert: Zur Eröffnung 2005 wurde der Park mit dem Deutschen Landschaftsarchitektur Preis ausgezeichnet. Die Begründung ist hier:

    Landschaftspark München-Riem. Ein Park ohne Grenzen - Deutscher Landschaftsarchitektur-Preis

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    Anthuan Der Bahnhof erstreckt sich inkl. aller Auf- und Abgänge bis zur Von-der-Tann-Straße. Eine vorzeitige Umgestaltung der Oberfläche ist damit nicht möglich, denn diese wird ja durch die Sanierung und Erweiterung des Bahnhofsbauwerks überhaupt erst "zerstört". Aus diesem Grund gibt es den Realisierungsteil, andernfalls wäre wohl das gesamte Vorhaben nur eine erste Idee geblieben. Oberirdisch erfordert der U-Bahnumbau große Baustelleneinrichtungsflächen, Auf- und Abgänge werden erneuert, ggf. sind Spartenverlegungen und Bauwerksabdichtungen von Außen (siehe Stachus) etc. notwendig. https://muenchenunterwegs.de/news/u-bahn-mo…latz-in-planung

    Danke für die Ausführungen. Ich habe den U-Bahnhof nur bis zur Galeriestraße und nicht zur Von-der Thann-Straße verortet. Zudem hätte ich gedacht, dass der Platz vor den Ministerien (Finanz-/-des Inneren) mit Abzweigung Franz-Xaver-Schweyer-Str. nicht betroffen ist. Aber Du hast recht insofern, dass Baustelleneinrichtungsflächen oder auch Wegeführungen für Umleitungsstrecken während der Bauzeit mitgerechnet werden müssen. Da bleibt wohl dann doch zu wenig Fläche übrig, für die sich eine frühere Umgestaltung lohnt, wenn es überhaupt möglich wäre.
    Die Frage eröffnet sich nur, warum man nicht den nördlichen Teil bis zur Uni zeitlich vorziehen kann. Baubeginn allerfrühestens 2032, und für den nördlichen Teil noch später, finde ich halte einfach richtig frustrierend. Das hat aber auch mit mir ganz persönlich zu tun, sorry, wenn ich so privat werde. Wie viele Jahre/Jahrzehnte habe ich mich durch die Architektonisch zwar grandiose, aber ansonsten von Autoverkehr und Hitze nur stressige Straße durchgequält. Ich würde es halt einfach noch gerne genießen können in der jetzt geplanten Form.

    Danke für die sehr ausführlichen Dokumente und auch die Vorstellung der Plätze 2 und 3. Sehr interessant.

    Mein Herz hüpft vor Freude, wenn ich sehe wie diese wunderschöne Straße endlich auch für Fußgänger erlebbar gemacht wird. Man könnte spazieren und verweilen anstatt wie bisher nur möglichst schnell weg zu kommen. Aber Baubeginn ab 2032! Warum denn nicht in Teilbereichen ein paar Jahre früher. Man verknüpft es mit der Sanierung des U-Bahnhofs Odeonsplatz, aber es gibt genügend Bereiche außerhalb dieser zu erwartenden Baustelle, wo man doch früher beginnen könnte. So bleibt meine Vorfreude doch sehr getrübt, wenn nun doch die nächsten 6-8 Jahre (oder länger) alles so bleibt wie es jetzt ist.

    Wenn man dann noch bedenkt, dass bereits 2021 das Baureferat damit beauftragt wurde und dann sieht, dass erst 11 Jahre später ein Baubeginn angestrebt wird, dann ist das einfach enttäuschend.

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    Ganz ausnahmsweise stimme ich mal nicht mit Deiner Meinung überein 💁

    Ich finde es ist überhaupt nicht schick, sondern mit den Blümchen an der Fassade, den Außenvorhängen und Rundbögen ist es ein richtiger Kitschbunker. Dennoch freut es mich, wenn auch so eine Fassade entsteht. Schon allein als Kontrast zu all den grau/weißen oft sehr einheitlichen Rasterfassaden finde ich es eine sehr willkommen Abwechslung. Gerne könnte noch mehr davon zu etwas Abwechslung beitragen.

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    Sanierung Brüstungen Max-Joseph-Brücke

    Sehr interessant die detaillierte Beschreibung.

    Ergänzen könnte man noch, dass zum Glück die Tram weiterhin über die Brücke fahren kann und nicht jahrelang - wie bei der erst kürzlich fertiggestellten Ludwigsbrücke - unterbrochen wird. Wie alle Münchner Isarbrücken (alle aus der selben Epoche), ist die Brücke rund 125 Jahre alt (diese Brücke ist von 1902), aber das wissen eh die meisten.

    Kommt man als Fußgänger / Radfahrer noch über die Brücke? Vielleicht weiß das jemand.

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    In der Gemeinde Haar regt sich Widerspruch zur "übertriebenen Dichte" - manche reden von einer "Kleinstadt, die mitten in die Prärie gepflanzt" werde.
    Tatsächlich hört sich der derzeitige Planungsstand nach mehr Dichte und Höhe an als die vorherige Planung des 5. Bauabschnittes der Messestadt. Ich würde das ambitioniert nennen.

    Man muss sich das mal auf dem Stadtplan anschauen. Die ersten Häuser von Haar liegen etwa 4 km weg von dem geplanten Bebauungsgebiet. Das zusätzliche geplante Bebauungsgebiet Rappenweg ist etwas näher dran (rund 2,5 km), aber es geht erstmal um die Arrondierung Kirchtrudering (also in 4 km Distanz). Wie können die Gemeinderäte von Haar bei dieser Entfernung so ein Angstszenario vor geplanten Wohnhäusern aufbauen?

    Gronsdorf (was ein Ortsteil von Haar ist) ist etwas näher dran an der Arrondierung Kirchtrudering, aber auch nicht unmittelbar. Die Gronsdorfer haben das Glück, das sie fast rundum von Münchner Seite mit dem Riemer Park umgeben sind, von Haarer Seite mit unbebauten Feldern. Jetzt sollen in Sichtweite zu einem kleinen Zipfel ihrer Siedlung Wohnungen entstehen. Und was passiert, viele sind dagegen.

    Ich kann nur hoffen, dass die Stadt München ihre Pläne durchsetzt, denn die Wohnungen brauchen wir mehr als dringend.

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    An dieser Stelle als NIMBY und jemand, der im unmittelbar betroffenen Gebiet lebt, war ich von Anfang an dagegen. ....

    In dem Gebiet gibt es doch nur Büros und Gewerbe. Da wohnt doch niemand. Nur auf der anderen Seite des Mittleren Rings oder weiter westlich jenseits der Leopoldstraße oder noch weiter weg in der Parkstadt gibt es Wohnungen. Was soll den "unmittelbar" heißen, ab wieviel hundert Metern oder Stadtautobahnbarrieren wohnt man noch unmittelbar mitten drin?

    Ich stimme mit fast allem überein. Meine große Hoffnung ist tatsächlich, dass durch die Überprüfung evtl. doch noch wenigstens ein paar Gleise des Kopfbahnhofs für einen zukunftsfähigen Hbf bleiben. So wie es ja auch am Ende der damaligen Schlichtungsverhandlungen von Heiner Geißler vorgeschlagen wurde. Ich befürchte nur meine Hoffnung wird sich nicht erfüllen. So wünschenswert diese Umplanung wäre, so glaube ich doch, dass diese Chance vorbei ist.

    Selbst wenn diese Option zur Zeit keine Rolle mehr spielt, hoffe ich dennoch darauf. Denn man muss sehen, wenn S21 fertig ist, wird es so gut wie nie wieder erweiterbar sein. Das was jetzt gebaut wird, das war es dann. Es wurde ja früher eh schon von einem Zusatzbahnhof Stgt.-Nord gesprochen, wenn es unten zu eng wird. Solche Planungsideen sind für mich äußerst unbefriedigend.

    Übrigens an dieser Stelle mal vielen Dank für Deine unermüdlichen Textbeiträge zu S21, auch wenn hier einige Forumsmitglieder ersichtlich genervt davon waren.

    Weglassen würde ich nur folgende Argumentation:

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    Interessant in diesem Zusammenhang:

    "20 Hektar sollen für die Erweiterung des Schlossgartens genutzt werden. Auf der verbleibenden Fläche soll Wohnraum für etwa 11.000 Menschen sowie Arbeitsplätze für rund 24.000 Menschen entstehen."

    https://de.wikipedia.org/wiki/Stuttgart_21

    => Wo wohnen dann die 13.000 Menschen, für die gar keine Wohnung vorgesehen ist? Im erheblichen Leerstand der günstigen Mietwohnungen in Stuttgart?

    Das ist einfach nicht schlüssig. Nicht jeder der dort arbeitet wird in den dortigen Wohnung wohnen müssen und umgekehrt wird auch nicht jeder der dort wohnt nur in diesen neuen Büros arbeiten. Diese zusätzlichen Wohnungen und Arbeitsplätze sind einfach auf die gesamte Stadt umzurechnen. Also meine Empfehlung, einfach diesen Punkt weglassen, er stimmt so nicht.

    SWSG-Projekt am Stöckach:

    Eigentlich ein schönes Konzept mit den zum Teil hohen Einzelhäusern, der Freitreppe, Terrasse und Durchgang zur Landhausstraße.

    Aber mit der Ästhetik der Fensterlosigkeit auf der Schauseite zur Kreuzung hin, kann ich nichts anfangen. Das sieht für mich aus wie ein Umspannwerk. Wenn man sich andere Projekte der Architekten Harris + Kurrle anschaut, findet man diese Ästhetik wiederholt bei einigen Projekten. Manchmal passt es, manchmal eher nicht. Hier finde ich es leider extrem abweisend erst im oberen Teil Fenster zuzulassen.

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    Stimmt, wenn die sogenannten "Fakten" also die graue Farbe und die Mondphase die suboptimal gewählt ist nicht den Wünschen einiger weniger ensprechen, dann basiert es kaum bis garnicht auf Fakten. Höhe in Metern oder so sind da natürlich keine Fakten ;)

    Von welcher Mondphase redest Du eigentlich die ganze Zeit?

    Die Bilder bei der Initiative Hochhausstop sind bei Tageslicht, nicht Nachts.

    Ich dachte am Anfang das mit der Mondphase sei halt eine so von Dir dahergesagte Polemik, was man ja mal machen kann. Aber bevor sich jetzt der Begriff verfestigt und Du immer wieder von Mondphasen sprichst, klär uns doch bitte mal auf was Du meinst.