Beiträge von Anthuan

    Dekoratives Anführungszeichen

    P.S. Wenn ich kerzengerade wie auf einer Landebahn herumlaufen möchte, besuche ich den Landschaftspark Hachinger Tal, dort ist sie noch in Gänze erhalten ;)

    Stimmt, diese Hachinger Starbahn bin ich auch mal entlang gefahren. Ist schon beeindruckend, auch wenn mir ein Park ohne gerade Linien viel lieber ist. Dazu fällt mir auch der ehemaligen Flughafen Tempelhof in Berlin ein und da muss ich schon sagen, dass dieses Flugfeld wirklich eine sehr große Faszination auf mich entfaltet. Das war wirklich sehr beeindruckend diese Weite zu erleben, aber in einer "ehrlicheren" Form als in der inszenierten, künstlichen Riemer Monotonie. Auch ist der Flughafen dort etwas erhöht mit Ausblick über die ganze Stadt und der Wind und die Leere entfaltet dort eine ganz eigene Wirkung. Aber Tempelhof ist ja hier nicht Thema.

    Ehemalige Start- und Landebahn: Falls es jemanden interessiert. Es gibt tatsächlich noch ein kurzes Stück bewußt erhaltener Start- und Landebahn und zwar in dem Wäldchen östlich des De-Caspari-Bogens (als relativ weit weg von den im Riemer Park gebauten Remineszenzen).

    Mit viel Wald und geschwungenen Wegen ist diese Ecke eigentlich auch viel schöner, als so manche Stelle im Riemer Park. Ist aber nicht mehr Teil des Riemer Parks bzw. den damals offiziell ausgezeichneten Planungen.

    Nachtrag:
    Sorry, sehe gerade Benno StG hat diesen Bereich des Parks in #361 vor kurzem erst erwähnt. Lasse meinen Beitrag dennoch stehen, da es ja um etwas anderes geht.

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    Riemer Park | Stadt pflanzt 210 neue Bäume

    Tolle Nachricht. Vor allem der See war an einem Sommernachtmittag unerträglich durch fast komplett fehlenden Schatten. Ich bin, wennn überaupt, erst in den Abendstunden hin.

    Ich empfinde den Park ebenso wie MiaSanMia wenig einladend und ob 210 Bäume groß was ändern, ist auch fraglich. Das Konzept von damals fand ich in der Theorie allerdings gar nicht so schlecht. Man wollte die ursprüngliche Landschaft, also die karge Schotterebene sichtbar machen. Ebenso die Geschichte als Flughafen durch die ewig langen geradlinigen Wege, die als Remineszenz einer Start und Landebahn gedacht waren. Wobei man sich nicht täuschen lassen darf. Die wirkliche ehemalige Start- und Landebahn verlief wo ganz anders. Die Landschaftsarchitekten, die damals den 1. Preis gewonnen hatten, waren Büro Latitude aus Frankreich.

    Bei der BUGA 2005 fand ich den Park noch schön. Das lag aber auch daran, dass er damals sehr belebt war und überall bunte Blumenbeete und kleinere Gärten zu finden waren. Danach war das ganze eine pure Enttäuschung. Zum spazieren sind die Wege viel zu monoton und geradlinig. Nur mit dem Fahrrad macht es einigermaßen Spaß da durch zu fahren.

    Die genaue Begründung des Preisgerichtes von damals finde ich nicht - die obige Ausführung ist von mir aus der Erinnerung geschöpft - aber falls es jemanden interessiert: Zur Eröffnung 2005 wurde der Park mit dem Deutschen Landschaftsarchitektur Preis ausgezeichnet. Die Begründung ist hier:

    Landschaftspark München-Riem. Ein Park ohne Grenzen - Deutscher Landschaftsarchitektur-Preis

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    Anthuan Der Bahnhof erstreckt sich inkl. aller Auf- und Abgänge bis zur Von-der-Tann-Straße. Eine vorzeitige Umgestaltung der Oberfläche ist damit nicht möglich, denn diese wird ja durch die Sanierung und Erweiterung des Bahnhofsbauwerks überhaupt erst "zerstört". Aus diesem Grund gibt es den Realisierungsteil, andernfalls wäre wohl das gesamte Vorhaben nur eine erste Idee geblieben. Oberirdisch erfordert der U-Bahnumbau große Baustelleneinrichtungsflächen, Auf- und Abgänge werden erneuert, ggf. sind Spartenverlegungen und Bauwerksabdichtungen von Außen (siehe Stachus) etc. notwendig. https://muenchenunterwegs.de/news/u-bahn-mo…latz-in-planung

    Danke für die Ausführungen. Ich habe den U-Bahnhof nur bis zur Galeriestraße und nicht zur Von-der Thann-Straße verortet. Zudem hätte ich gedacht, dass der Platz vor den Ministerien (Finanz-/-des Inneren) mit Abzweigung Franz-Xaver-Schweyer-Str. nicht betroffen ist. Aber Du hast recht insofern, dass Baustelleneinrichtungsflächen oder auch Wegeführungen für Umleitungsstrecken während der Bauzeit mitgerechnet werden müssen. Da bleibt wohl dann doch zu wenig Fläche übrig, für die sich eine frühere Umgestaltung lohnt, wenn es überhaupt möglich wäre.
    Die Frage eröffnet sich nur, warum man nicht den nördlichen Teil bis zur Uni zeitlich vorziehen kann. Baubeginn allerfrühestens 2032, und für den nördlichen Teil noch später, finde ich halte einfach richtig frustrierend. Das hat aber auch mit mir ganz persönlich zu tun, sorry, wenn ich so privat werde. Wie viele Jahre/Jahrzehnte habe ich mich durch die Architektonisch zwar grandiose, aber ansonsten von Autoverkehr und Hitze nur stressige Straße durchgequält. Ich würde es halt einfach noch gerne genießen können in der jetzt geplanten Form.

    Danke für die sehr ausführlichen Dokumente und auch die Vorstellung der Plätze 2 und 3. Sehr interessant.

    Mein Herz hüpft vor Freude, wenn ich sehe wie diese wunderschöne Straße endlich auch für Fußgänger erlebbar gemacht wird. Man könnte spazieren und verweilen anstatt wie bisher nur möglichst schnell weg zu kommen. Aber Baubeginn ab 2032! Warum denn nicht in Teilbereichen ein paar Jahre früher. Man verknüpft es mit der Sanierung des U-Bahnhofs Odeonsplatz, aber es gibt genügend Bereiche außerhalb dieser zu erwartenden Baustelle, wo man doch früher beginnen könnte. So bleibt meine Vorfreude doch sehr getrübt, wenn nun doch die nächsten 6-8 Jahre (oder länger) alles so bleibt wie es jetzt ist.

    Wenn man dann noch bedenkt, dass bereits 2021 das Baureferat damit beauftragt wurde und dann sieht, dass erst 11 Jahre später ein Baubeginn angestrebt wird, dann ist das einfach enttäuschend.

    ^

    Ganz ausnahmsweise stimme ich mal nicht mit Deiner Meinung überein 💁

    Ich finde es ist überhaupt nicht schick, sondern mit den Blümchen an der Fassade, den Außenvorhängen und Rundbögen ist es ein richtiger Kitschbunker. Dennoch freut es mich, wenn auch so eine Fassade entsteht. Schon allein als Kontrast zu all den grau/weißen oft sehr einheitlichen Rasterfassaden finde ich es eine sehr willkommen Abwechslung. Gerne könnte noch mehr davon zu etwas Abwechslung beitragen.

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    Sanierung Brüstungen Max-Joseph-Brücke

    Sehr interessant die detaillierte Beschreibung.

    Ergänzen könnte man noch, dass zum Glück die Tram weiterhin über die Brücke fahren kann und nicht jahrelang - wie bei der erst kürzlich fertiggestellten Ludwigsbrücke - unterbrochen wird. Wie alle Münchner Isarbrücken (alle aus der selben Epoche), ist die Brücke rund 125 Jahre alt (diese Brücke ist von 1902), aber das wissen eh die meisten.

    Kommt man als Fußgänger / Radfahrer noch über die Brücke? Vielleicht weiß das jemand.

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    In der Gemeinde Haar regt sich Widerspruch zur "übertriebenen Dichte" - manche reden von einer "Kleinstadt, die mitten in die Prärie gepflanzt" werde.
    Tatsächlich hört sich der derzeitige Planungsstand nach mehr Dichte und Höhe an als die vorherige Planung des 5. Bauabschnittes der Messestadt. Ich würde das ambitioniert nennen.

    Man muss sich das mal auf dem Stadtplan anschauen. Die ersten Häuser von Haar liegen etwa 4 km weg von dem geplanten Bebauungsgebiet. Das zusätzliche geplante Bebauungsgebiet Rappenweg ist etwas näher dran (rund 2,5 km), aber es geht erstmal um die Arrondierung Kirchtrudering (also in 4 km Distanz). Wie können die Gemeinderäte von Haar bei dieser Entfernung so ein Angstszenario vor geplanten Wohnhäusern aufbauen?

    Gronsdorf (was ein Ortsteil von Haar ist) ist etwas näher dran an der Arrondierung Kirchtrudering, aber auch nicht unmittelbar. Die Gronsdorfer haben das Glück, das sie fast rundum von Münchner Seite mit dem Riemer Park umgeben sind, von Haarer Seite mit unbebauten Feldern. Jetzt sollen in Sichtweite zu einem kleinen Zipfel ihrer Siedlung Wohnungen entstehen. Und was passiert, viele sind dagegen.

    Ich kann nur hoffen, dass die Stadt München ihre Pläne durchsetzt, denn die Wohnungen brauchen wir mehr als dringend.

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    An dieser Stelle als NIMBY und jemand, der im unmittelbar betroffenen Gebiet lebt, war ich von Anfang an dagegen. ....

    In dem Gebiet gibt es doch nur Büros und Gewerbe. Da wohnt doch niemand. Nur auf der anderen Seite des Mittleren Rings oder weiter westlich jenseits der Leopoldstraße oder noch weiter weg in der Parkstadt gibt es Wohnungen. Was soll den "unmittelbar" heißen, ab wieviel hundert Metern oder Stadtautobahnbarrieren wohnt man noch unmittelbar mitten drin?

    Ich stimme mit fast allem überein. Meine große Hoffnung ist tatsächlich, dass durch die Überprüfung evtl. doch noch wenigstens ein paar Gleise des Kopfbahnhofs für einen zukunftsfähigen Hbf bleiben. So wie es ja auch am Ende der damaligen Schlichtungsverhandlungen von Heiner Geißler vorgeschlagen wurde. Ich befürchte nur meine Hoffnung wird sich nicht erfüllen. So wünschenswert diese Umplanung wäre, so glaube ich doch, dass diese Chance vorbei ist.

    Selbst wenn diese Option zur Zeit keine Rolle mehr spielt, hoffe ich dennoch darauf. Denn man muss sehen, wenn S21 fertig ist, wird es so gut wie nie wieder erweiterbar sein. Das was jetzt gebaut wird, das war es dann. Es wurde ja früher eh schon von einem Zusatzbahnhof Stgt.-Nord gesprochen, wenn es unten zu eng wird. Solche Planungsideen sind für mich äußerst unbefriedigend.

    Übrigens an dieser Stelle mal vielen Dank für Deine unermüdlichen Textbeiträge zu S21, auch wenn hier einige Forumsmitglieder ersichtlich genervt davon waren.

    Weglassen würde ich nur folgende Argumentation:

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    Interessant in diesem Zusammenhang:

    "20 Hektar sollen für die Erweiterung des Schlossgartens genutzt werden. Auf der verbleibenden Fläche soll Wohnraum für etwa 11.000 Menschen sowie Arbeitsplätze für rund 24.000 Menschen entstehen."

    https://de.wikipedia.org/wiki/Stuttgart_21

    => Wo wohnen dann die 13.000 Menschen, für die gar keine Wohnung vorgesehen ist? Im erheblichen Leerstand der günstigen Mietwohnungen in Stuttgart?

    Das ist einfach nicht schlüssig. Nicht jeder der dort arbeitet wird in den dortigen Wohnung wohnen müssen und umgekehrt wird auch nicht jeder der dort wohnt nur in diesen neuen Büros arbeiten. Diese zusätzlichen Wohnungen und Arbeitsplätze sind einfach auf die gesamte Stadt umzurechnen. Also meine Empfehlung, einfach diesen Punkt weglassen, er stimmt so nicht.

    SWSG-Projekt am Stöckach:

    Eigentlich ein schönes Konzept mit den zum Teil hohen Einzelhäusern, der Freitreppe, Terrasse und Durchgang zur Landhausstraße.

    Aber mit der Ästhetik der Fensterlosigkeit auf der Schauseite zur Kreuzung hin, kann ich nichts anfangen. Das sieht für mich aus wie ein Umspannwerk. Wenn man sich andere Projekte der Architekten Harris + Kurrle anschaut, findet man diese Ästhetik wiederholt bei einigen Projekten. Manchmal passt es, manchmal eher nicht. Hier finde ich es leider extrem abweisend erst im oberen Teil Fenster zuzulassen.

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    Stimmt, wenn die sogenannten "Fakten" also die graue Farbe und die Mondphase die suboptimal gewählt ist nicht den Wünschen einiger weniger ensprechen, dann basiert es kaum bis garnicht auf Fakten. Höhe in Metern oder so sind da natürlich keine Fakten ;)

    Von welcher Mondphase redest Du eigentlich die ganze Zeit?

    Die Bilder bei der Initiative Hochhausstop sind bei Tageslicht, nicht Nachts.

    Ich dachte am Anfang das mit der Mondphase sei halt eine so von Dir dahergesagte Polemik, was man ja mal machen kann. Aber bevor sich jetzt der Begriff verfestigt und Du immer wieder von Mondphasen sprichst, klär uns doch bitte mal auf was Du meinst.

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    #777 .... jeder mit normalem Menschen Verstand weiß ....

    .... einfach nur lächerlich ....

    ... einfach nur absurd ....

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    #789 ... Leider haben hier viele im Forum ein Demokratieverstädtnis eher in Linie eines gewissen Donalds oder Xi ...

    Was hast Du denn für eine Akzeptanz für andere Meinungen?


    Neulich hast Du meine Argumente als lächerlich und absurd bezeichnet und von "normalem Menschenverstand" gesprochen. Jetzt unterstellst Du den Forumsmitgliedern ein Trump ähnliches Demokratieverständnis.

    Ursprünglich wollte ich nicht darauf eingehen. Aber ich glaube es ist mal an der Zeit, Dich darum zu bitten besser auf einer argumentativen Ebene zu bleiben anstatt hier mit emotionalen Verunglimpfungen um Dich zu werfen.

    Argumente sind immer gerne gesehen. Beschimpfungen eher nicht.

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    Richtig. Es klingt in Teilen wirklich so, als wollten diese Menschen nicht in einer Stadt leben. Sie fürchten "nächtliche Lichtverschmutzung", "Schattenwurf", "Verkehr", "Lärm", "Feinstaub", "Autos", und mehr. Im FAQ nachzulesen: https://candidplatz-fuer-alle.de/info/#toggle-id-3-closed

    Wer so viele Kleinigkeiten zusammenwerfen muss, kann eigentlich keinen dringenden Grund haben. Oder delegitimiert diesen.

    Das einzige was ich bei den Gegenargumenten ernst nehmen kann, ist die Angst vor weiterer Gentrifizierung. Das ist etwas was mich selbst in meinem Viertel sehr umtreibt und ja, auch ängstigt. Aber ich möchte dennoch bezweifeln, dass dieses Gebäude die Gentrifizierung maßgeblich beschleunigt. Dazu gibt es viel zu viele andere Faktoren dafür. Wenn man die Gentrifizierung dort stoppen oder rückgängig machen wollte, dann müsste man z.B. den U-Bahnhof stilllegen, den Zugang zu den nahen Isaranlagen sperren etc. Alles vollkommen unrealistisch. Das Viertel liegt zu günstig und ist zu attraktiv. Die Gentrifizierung ist ein Problem in der ganzen Stadt und sollte grundsätzlich politisch angegangen werden und nicht an diesem einen Objekt.

    Ansonsten denke ich, gibt es doch keinen besseren Standort für ein Objekt dieser Art. Zwischen den breiten Straßen wird keine Wohnbebauung möglich sein, ein Büro-/Ärztehaus mit zusätzlich öffentlichen Nutzungen ist dort ideal. Zusätzlicher Verkehr wird sich wohl durch den direkten U-Bahn Zugang in grenzen halten können. (Ich würde eher anregen, sich für eine Taktverdichtung bei U-Bahn einzusetzen. Auf dieser innerstädtischen Strecke gibt es tatsächlich nur den 10 Minuten-Takt. Das nur nebenbei angemerkt.)

    Ganz persönlich finde ich die angestrebte Höhenreduzierung schade. Wie toll wäre es an dieser Stelle einen "Hingucker" zu haben. Ich befürchte alles wird so verwässert, dass dann ein belangloses Gebäude entsteht, das dann halt da rum steht, aber keinerlei Wirkung mehr entfaltet.

    Nun sollen ja zusätzlich andere Entwürfe vorgelegt werden. Wenn man Glück hat, gibt es tatsächlich neue Ideen und was schönes entsteht. Meine Befürchtung geht aber ehe dahin, dass etwas unauffälliges, banales entsteht. Vielleicht täusche ich mich.

    Ich möchte auch noch erwähnen, die Stadt ist nicht nur den HH-Gegnern verpflichtet, sondern zumindest in gleichem Maße auch den Mietern in der Stadt. Wir haben eklatanten Wohnungsmangel und die geplanten 1.200 Wohnungen sind keine Kleinigkeit. Die Hälfte davon auch sozialgebunden.

    Ich will wirklich darauf hinweisen, dass sich die Stadt dieser Verantwortung, also Wohnungsbau, nicht entziehen darf. Das wird bei manchen in dieser Diskussion hier vergessen.

    Die Bilder der Initiative HochhausStop sind höchst manipulativ. Z.B. sind bei dem Blick vom Schlossrondell nicht nur die dazu phantasierten und überhaupt nicht geplanten Hochhäuser verfälschend, auch die Zwillingstürme sind:
    1. bedrohlich grau eingefärbt und
    2. oberhalb der Bäume doppelt so hoch wie sie in Realität sichtbar werden.

    Ich füge anbei einen Link ein über die Stadtbildverträglichkeitsprüfung für die Zwillingstürme. Die Studie ist sehr ausführlich und untersucht die verschiedensten Sichtachsen mit Vorher/Nachher Bildern. Auch der Blick vom Schlossrondell, den exakt auch die HH-Stop Initiative benutzt, ist dabei. Man kann also gut die Verfälschung sehen.
    14_Stadtbildverträglichkeit - Dateien - DAP-SB2 - Landeshauptstadt München

    Weiterhin ist auch das Bild der Initiative HH-Stop mit den Schattenwürfen manipulativ gestaltet. Es zeigt den Schatten am kürzesten Tag des Jahres und im 2 Stunden Rhythmus. Man hat dann aber alle Bilder des Tages in ein Bild montiert, so dass hinter den Hochhäusern eine bedrohlich dunkle schwarze Wand entsteht, die nicht der Wirklichkeit entspricht.
    1. sollte man nicht ausschließlich den kürzesten Tag mit den längsten Schatten aussuchen
    2. erlebt man in Realität immer nur einen Schattenwurf und nicht 6 Schattenwürfe gleichzeitig übereinander projiziert.

    Wenn man davon ausgeht, dass diese Bilder nun an einem Infostand auf der Straße Bürgern vorgelegt werden, die sich nicht eingehend mit dem Thema beschäftigt haben, so kann ich nur sagen, die Initiative erstellt ein verfälschtes Bilde der Realität und versucht auf emotionaler Ebene zu manipulieren.

    Übrigens noch zur o.g. Stadtbildverträglichkeitsprüfung: Die Stadt beauftragt dies bei allen größeren Projekten. Es lohnt sich, das mal genauer anzuschauen.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Ich bin begeistert! Sieht aus wie ein stilvoll saniertes Haus aus den 20ern. Hoffentlich wird das Ergebnis entsprechend. Warum können Neubauten nicht öfter so aussehen?

    Zu dem von MiaSanMia und baugenehmigung erwähnten Projekt Dachauer Str. 334-336: Der Mittelteil zwischen den Türen bzw. den Regenrohren ist tatsächlich noch (umgebauter) Bestand. Links und rechts, das sind Anbauten, die auch m. E. wirklich sehr stilvoll sind.

    Wenn das Projekt gefällt, hier gibt es mehr Infos:
    Drittes HORIZONT-Haus | Horizont München
    Es ist ein Projekt der Jutta Speidel Stiftung. Kennt ihr sie, Jutta Speidel? Mir hat sie sich als Hauptdarstellerin der ehemaligen Serie "Um Himmels Willen" sehr positiv eingeprägt.
    Auf der oben eingefügten Seite sieht man auch die Rückseite des Hauses mit Balkonen/Laubengängen und Garten und Terrasse. Es gibt auch eine kurzes Video dazu, Jutta Speidel stellt das Projekt selbst vor.

    Auf der Architektenseite findet man leider kaum Infos, nur eine einfach Skizze. Es ist von Nagler Architekten, dem selben Architekten der in München auch das Stelzenhaus am Dantebad entworfen hat.
    Haus für wohnungslose Mütter, Moosach - Florian Nagler Architekten

    Ich kann mich den Ausführungen von MiaSanMia auch komplett anschließen. Allerdings nur, wenn es allgemein die Postmoderne betrifft. Ich kann bei dem Neubau der Vier Giebel keine Postmoderne erkennen, wie Regent und jetzt auch AlexB2507 es sehen.

    Ich möchte Architekturstile nicht absolut und in reiner Form sehen. Ich weiß, dass es oft fließende Übergänge und Mischelemente in den Stilen gibt. Aber hier kann ich überhaupt nichts erkennen, was auf Postmodern hinweist. Evtl. die im Stein ausgebildeten Fensterrahmungen, aber das ist letztlich zu wenig, um es diesem Stil zuzuordnen.

    Nicht jeder Neubau der Bezug auf die Nachbarschaft nimmt ist postmodern. Es ist einfach ein gut in die Altstadt eingefügter Neubau, nicht mehr und nicht weniger. Der Architekt spricht selbst von Zurückhaltung in der Architektur und das Einfügen in die Bestehende Altstadtbebauung. (Frei zitiert nach dem Interview mit dem Architekten auf der Seite von LB=BW Immobilien).

    Ich lerne aber auch gerne dazu und bin gespannt, ob das hier jemand ganz anders sieht. Also gerne antworten :)

    Dekoratives Anführungszeichen

    ich bitte um Aufklärung, was das für Gebiete sind (KFZ-Kennzeichen sind's wohl eher nicht, MU wäre Münchner Landkreis (neu seit 07/2025), das könnte ja noch gemeint sein, aber MK = Märkischer Kreis (NRW), GI = Gießen (Hessen) und GE = Gelsenkirchen (NRW) passen dann doch eher nicht ...

    Das sind keine örtlichen Bezeichnungen sondern Abkürzungen die man für Bebauungspläne verwendet.

    Es steht
    MK für Kerngebiet

    MU für Urbane Gebiete

    GI für Industriegebiet und

    GE für Gewerbegebiet
    Genauere Erläuterungen z.B. für den Unterschied von Industriegebiet und Gewerbegebiet liefert google mit den Stichworten "Abkürzungen" / "Bebauungsplan".