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Das Oberhausener Beispiel sollte man vielleicht lieber nicht zum Vorbild nehmen
Das Beispiel zeigt die starke Sehnsucht nach einem beschaulichen Platz mit kleinteiligen, gefällig dekorierten Fassaden. Man hätte diesen Platz beliebig futuristisch gestalten können, so wird das Publikum wohl besonders angesprochen. Was auf einer Industriebrache Verzweiflugstat ist, in einer im 13. Jh gegründeten Stadt könnte durch die Wiederherstellung eines Teils des baulichen Erbes erfüllt werden.
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Also etwas übertrieben formuliert "gedankliche Freiheit statt Versklavung durch die Vergangenheit".
Wenn man es streng nimmt, die Plattenbauten stellten bereits zum Entstehungszeitpunkt die gedanklich-gestalterische Versklavung durch (damals) einige Jahrzehnte altes Bauhaus dar. Zur Befreiung der Gedanken zählt die Option, einfach etwas kleinteiliger wirkendes mit gefälligen Fassaden zu errichten, wo es historisch zumindest großteils plausibel ist - nicht alles muss 1:1 sein. Für architektonische Experimente bleibt noch genügend Stadt übrig. (Wenn es denn überhaupt welche gäbe - inzwischen wird das Bauhaus seit fast einem Jahrhundert sklavisch nachgebaut.)




















