Beiträge von Chandler

    Da konnte sich wohl jemand nicht entscheiden, ob nun eckig oder doch abgerundet.


    Das nennt sich Kubismus. So wie u.a. Picasso malte.
    https://www.google.de/search?q…h&q=kubismus+stillleben&*
    In dem Fall ist es ja konsequent das Vordach so zu gestalten da die Fensterfront auch nicht gerundet ist.


    Kubistische Fassadenelemente sind derzeit beliebt.


    Diverse Fassadenhersteller liefern solche Elemente. Die werden auch häufig in Berlin verbaut..
    https://www.google.de/search?q…tische+fassadenelemente&*

    Das Dachgeschoss ist wirklich nicht besonders einfallsreich gestaltet. Da es keine sichtbaren Mauern oder Balkonteiler gibt wirkt es als seien oben riesige Loftwohnungen. Aber laut Beschreibung hat die größte Wohnung nur 157m² auf 5 Zimmer verteilt. Knapp 8.000€ m² ist auch nicht gerade ein Schnäppchen dafür.


    Aber vermutlich ist es realistisch, dass die Rotlichtszene bald verschwinden wird und die Gegend nobler wird.

    Ich erinnere daran, dass die CDU mit Helmut Kohl und 47,5 % mal in die Opposition musste, weil SPD (Willy) und FDP (Genschman) koalierten.


    Das beste Ergebnis, dass die CDU bei Bundestagswahlen erreichte waren 39,7% im Jahre 1957 mit Adenauer als Kanzlerkandidat.
    https://www.bundeswahlleiter.d…estagswahlen/btw1957.html



    Kohl wurde Kanzler als die FDP (10,6%) im Jahre 1982 in der laufenden Legislaturperiode aus der Koalition mit der SPD (42,9%) in eine Koalition mit der CDU (34,2%) und der CSU (10,3%) wechselte.


    SPD, Grüne und Linke könnten in der aktuellen Legislaturperiode auch jederzeit per konstruktivem Misstrauensvotum Sigmar Gabriel zum Kanzler wählen und die CDU in die Opposition verbannen. Wenn sie es denn wollen.

    Update: Insgesamt ist die Wahlbeteiligung bis 12 Uhr mit 25% doch recht gut. Da liegt unser Wahllokal einfach etwas zurück.


    Spiegel


    Ich war eben der einzige Wähler im Wahllokal. Der ZDF-Stand vor der Zimmertür galt wohl dem Nachbarwahllokal hatte aber auch niemanden zum Befragen. Vor dem Gebäude stand noch ein englischsprachiges Fernsehteam - ich konnte mich aber aufgrund meiner mittelmäßigen Sprachkenntnisse nicht zum Interview durchringen.


    Immerhin interessiert sich ein ausländischer Fernsehsender für unsere Regionalwahl. ;-)

    Das Liebeskindhaus ist in der engen Straße etwas schwierig zu fotografieren. An der Penthausecke ist noch ein Gerüst.


    Lieb by Berlinia, auf Flickr


    Beim Tag der offenen Tür habe ich an einer Führung übers BND-Gelände teilgenommen. Der für Öffentlichkeitsarbeit zuständige Spion war zwar sympathisch aber wir durften nicht fotografieren und auch nicht ins Gebäude hinein. Er hat immerhin angekündigt, dass in dem verklinkerten Baus südlich des Hauptgebäude ein permanentes Besucherzentrum eingerichtet wird in dem man sich in Zukunft über die Arbeit des BND informieren kann.

    Als ich gestern dort vorbei kam dachte ich das Haus am werderschen Markt sei gerade erst abgerüstet worden da noch ein Teil des Gerüstes steht. Aber wie ich jetzt hier im Thread gesehen habe sah es schon vor 3 Monaten so aus. Naja, jedenfalls sind es "aktuelle" Fotos.;-)


    Es sieht so aus wie schon im Werberedering und gefällt mir ganz gut.


    Prinzess2 by Berlinia, auf Flickr


    Prinzess1 by Berlinia, auf Flickr


    Prinzess3 by Berlinia, auf Flickr





    eigene Fotos

    Eigentlich ergibt sich dein Ausschluss einer rot-rot-grünen Koalitionen einfach aus diesem Satz.


    (mit der Linkspartei will außer der SPD niemand koalieren).


    Wenn nun aber die Grünen doch lieber mit der Linkspartei+SPD als mit der CDU+SPD koalieren wollen dann trifft deine Analyse der Situation nicht mehr zu.


    Die eigenen Wünsche sind ja von einer Beschreibung aus der Beobachterposition über Umfrageergebnisse und wahrscheinliche Koalitionen zu trennen.

    Aber eine Sache stimmt: wie man Kirchen nicht von dem Glauben, dem sie dienen sollten, trennen kann, so kann man das bei der Stalinallee auch nicht.


    Normal nutzbare Wohn- und Geschäftsträume kann ganz gut vom Stalinismus trennen. Zum Beispiel indem sie als gewöhnliche kapitalistische Eigentumswohnungen verkauft und genutzt werden.



    Es braucht keine zweite Stalinallee. Weder in Ästethik noch in Form. Überhaupt, durch welches innerstädtische Ruinenfeld sollte man sie denn diesmal prügeln?


    Nördlich des Hauptbahnhofes wäre zum Beispiel Platz gewesen. Oder an der östlichen Ringbahn Hermann-Blankenstein-Straße, an der Rummelsburger Bucht oder ...

    Im Gegensatz zur Stalin-Alle waren das Massenprodukte, noch dazu in weitaus unkomplizierteren wirtschaftlichen Zeiten entstanden. Ganz zu schweigen davon, dass sie nicht der Glorifizierung eines Massenmörders dienten. Also wieder mal ein äußerst dusseliger Vergleich.


    Man kann wohl davon ausgehen, dass es Kollhoff um die Architektur und die Ästhetik der Gebäude ging und nicht um die politische Ideologie der damaligen Zeit.


    Menschen die sich für alte Kirchenarchitektur begeistern ignorieren ja auch die dahinter stehende Glorifizierung des Massenmörders und dessen seltsame Beziehung zu seinem Sohn usw. sowie die Mittelverschwendung beim Bau während im Volk Armut herrschte usw.

    Vielleicht sollte man noch erwähnen, was Herr Kollhoff gut findet. Er begeistert sich für die Karl-Marx-Allee und fordert, auch neue Ensembles nach dem Vorbild der Karl-Marx-Allee zu planen.


    Wenn man sich Kollhoffs Leibnitzkolonaden am Walter-Benjamin-Platz vor Augen führt ist das nachvollziehbar.


    https://www.google.de/maps/pla…8648!4d13.3141959!6m1!1e1



    Kollhoff meint, dass die Karl Marx Allee als Nachkriegsarchitektur vorbildlich sei.


    Persönlich allemal attraktiver als die Plattenbauallee Leipziger Straße


    Der Anblick der Scheibenhochhäuser an der Leipziger-Straße erinnert mich stets an Mittelmeerurlaubsreisen in der Kindheit. Leider fehlt das Meer in der Nähe.


    Die Karl Marx Allee hingegen wirkt auf mich als sei sie als belebter Luxusboulevard wie der Kurfürstendamm prädestiniert aber in der Realität ist wenig los. Außer bei Straßenfesten.


    Da hätt ich Kollhoff aber schon etwas klüger eingeschätzt. Ausgerechnet die ehem. Stalinallee als Vorbild zu nehmen, ist schon arg dümmlich. Nicht, dass ich die Straße heute so wie sie nun einmal dasteht missen möchte, aber ..........
    Die Allee war sündhaft teuer, ihr Beitrag zur Linderung der allgemeinen Wohnungsnot im Gegenzug marginal und ......


    Hättest du die zeitgenössischen Hintergründe auch so kritisch gesehen wenn er eine Gründerzeitallee als Beispiel genannt hätte? Oder Riehmers Hofgarten?

    ^^
    Wenn neue Eigentumswohnungen verkauft werden sollen wird meist frühzeitig Werbung dafür gemacht - direkt vor Ort oder im Internet.


    Theoretisch kann jeder beim Vermessungsamt anfragen wem das Grundstück gehört usw.
    Geht auch online. Allerdings kann die Auskunft verweigert werden wg. Datenschutz usw. usf.


    Für eine schriftliche Auskunft über Eigentümer muss man ein berechtigtes Interesse haben und eine Gebühr bezahlen.


    Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem (ALKIS).
    http://www.stadtentwicklung.be…geobasisdaten/index.shtml

    ^^
    Die Ecke liegt direkt am Volkspark Friedrichshain - unverbaubarer Blick nach Westen. Und die Rudi-Arndt-Straße führt zum nahen Europasportpark. Die Lage ist für Freizeitsportler attraktiv.


    Die Danziger Straße mit sechs Fahrspuren und zusätzlicher Straßenbahn in der Mitte wird aber etwas lärmig sein. Ich habe mal überlegt um die Ecke in die Conrad-Blenkle Straße zu ziehen.