Areal Bayerischer Bahnhof

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Kurt-Eisner-Straße 85-89

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    Bei diesem Bauprojekt von 74 Wohnungen in 3 Wohnhäusern direkt neben der Distillery wurden die letzten Gerüste abgebaut:

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    Am gelungensten sind sicherlich noch die Hausnummern 87 und 89 jeweils mit Erkern und Staffelgeschossen:

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    Hochkomplexe Lego-Konstellation an der Ecke zur Lößniger Straße:

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    ©555Farang

  • Die LVZ schreibt, dass Vonovia in diesem Jahr nun nur noch im Altbestand Sanierungen vornehmen wird. Die 1.200 Wohnungen im Bereich Bayerischer Bahnhof werden vorerst nicht gebaut. 2024 soll es eine Neubewertung der Marktlage geben. Der erste Bezug von Wohnungen im Jahr 2028 wird nicht stattfinden. Zudem fehlen die Baugenehmigungen der Stadt Leipzig. Im Idealfall sollen diese wohl bis Anfang 2024 erteilt werden. Vonovia sagt, dass die Mietpreise bei 17 EUR ansetzen müssten, um wirtschaftlich bauen zu können. Sozialwohnungen sind nicht mehr realistisch.

    Mit anderen Worten: auch in einigen Jahren wird es da nicht anders aussehen als jetzt. Das Großprojekt scheint damit gescheitert zu sein. Auch wenn man im Laufe diesen Jahres wieder ankündigen wird, dass es nächstes Jahr nun ganz bestimmt losgeht... Wie unrealistisch damit auch Leipzig 416 ist, kann man sich ausrechnen. Eine bittere Nachricht...

  • Da wird sich auch nichts mehr ändern. Wie der Stargast in diversen Talkshows Ulrike Herrmann in ihrem Buch schreibt, wird grüne Energie langfristig teuer bleiben und somit Beton & Ziegel auch kaum im Preis sinken. Dazu noch die hohen Anforderungen an die Dämmungen - günstigen Wohnraum schaffen wird es auch in 2024 und 25 nicht mehr geben.

  • nicht grüne Energie bleibt teuer, Energie allgemein bleibt teuer. Eine Veränderung zu weniger energieintensiven Baustoffen und -formen wird der Wettbewerb mit sich bringen.

  • Aber es ist schon beeindruckend, wie schlecht dieses Gebiet voran kommt. Obwohl man in den Vierteln herum keine Wohnung findet. Zeigt auch, warum die Stadt bei der Alten Messe nun mit Druck ein städtebauliches Konzept entwickeln liess. Deswegen meinte ich ja schon einmal, zumindest den Park mit dem Radschnellweg fertigzustellen. Denn das müsste ja von der Stadt (?) kommen. Aber so forciert man die Brache.

  • Auch der Preis der Energie obliegt dem Angebot + der erhobenen Gebühren & Steuern. Natürlich bleibt Energie im allgemeinen teuer, wenn sie zukünftig primär aus nur noch 2-4 regenerativen Quellen kommen darf. Das ist auch exakt das, was Frau Hermann vertritt.

    Die 3 Krisen Corona, Krieg und Ampel haben dem Wohnungsbau tatsächlich einen Stock in die Speichen geworfen. Schwer zu sagen, ob und wann es hier zu einer Erholung und einem ähnlichen Bautempo wie in den späten 10er Jahren kommt. Auch die LWB unterliegt den Preisen für Rohstoffen, Handwerkern und Zinsen am Kapitalmarkt und wird nicht unbegrenzt neuen Wohnraum schaffen können, ohne Kaltmieten von 15 € /qm aufwärts für nicht-Sozialwohnungen verlangen zu müssen.

  • Thomas Dienberg hat gestern in der Alten Nikolaischule gesagt, der Park könne nicht angegangen werden, weil nicht alle Grundstücke im Besitz der Stadt seien. Es wurde viele Themen angeschnitten, zu denen man gern mehr erfahren hätte, aber das war zeitlich nicht möglich.

    Das Music Lab+Kita von Snøhetta soll nach wie vor dieses Jahr begonnen werden, was mich sehr freut. Es wird zwar wieder zu viel Glas verbaut, aber der Entwurf wirkt kreativ und harmonisch und das inhaltliche Konzept ist auch spannend.

    Ich finde es schwer, den Überblick zu behalten, was den Wohnbau angeht:

    Bei der Buwog sind ja auch schon große Baugruben ausgehoben, wenn ich das richtig zuordne (siehe #278). Wie die Häuser am Ende aussehen, ist mir nicht klar. Es geistern verschiedene Visualisierungen herum, auch auf der verlinkten Seite.

    Bei der Stadtbau tut sich seit längerem nichts. Zwischendurch wurden mal Baumaterialien an-, dann wieder abgefahren.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Wie unrealistisch damit auch Leipzig 416 ist

    Dazu hat Herr Dienberg gesagt, dass man - mal wieder - in guten Gesprächen mit dem aktuellen Eigentümer sei. Ich bin mir im Nachhinein nicht ganz sicher, ob ich mich verhört habe, weil es so unglaublich wäre, aber er sagte, erste Baubeginne könnten dort schon in diesem Jahr starten.

  • Die LVZ behandelt heute in einem sehr umfangreichen Artikel die drei Großprojekte Bayr Bhf, Leipzig 416 und Löwitz (Hbf West).

    Für die 1.300 Wohnungen an der Lößniger Straße sieht es finster aus. Auf LVZ-Nachfrage hat das Stadtplanungsamt mitgeteilt, dass der Beschluss des rechtskräftigen Bebauungsplanes frühestens Ende 2024 zu erwarten ist, im Sommer 2023 wird es diesen Beschluss nicht wie erwartet geben. Warum - das bleibt unklar. Es wird von "sehr wenig Transparenz" gesprochen. Für die Vonovia / BUWOG ist das jedenfalls eine "Hiobsbotschaft". Mit anderen Worten: erste Bauarbeiten können nicht vor 2025 starten. Zudem teilt die Stadtbau AG mit, dass das Projekt "Music Lab" im Bereich der Ruinen von Gurken König in diesem Jahr nicht starten wird, auch die geplante Kita wird vorerst nicht gebaut.

    Ich packe es mal hier mit rein: auch beim Löwitz Quartier wird es eine Verspätung von mindestens zwei Jahren geben. Nach Angabe des Investors versucht man, im Jahr 2024 die erforderlichen Baugenehmigungen für die nächsten Baufelder zu erhalten. So wie ich es verstanden habe, wurde außer dem Gymnasium kein weiterer Bau genehmigt. Hoffentlich wird das Gymnasium dann nicht jahrelang in einer Ödnis stehen.

    Und auch das schreibe ich auch hier mit rein: Leipzig 416 wird - Zitat - "mit spitzer Feder neu gerechnet". Das Projekt ist geplant für "Kaltmieten von 10 EUR im frei finanzierten Wohnungsbau", ca. 18 EUR müsste man aber mittlerweile kalkulieren. Und da wird von Investorenseite gesagt, dass man dafür den Bedarf in Leipzig nicht sieht. Nachvollziehbar. Zudem wird auch geschrieben, dass es für Leipzig 416 nach wie vor keinen finalen Ratsbeschluss gebe... Dieser wird wohl von Seiten der Stadt für das zweite Halbjahr 2023 angestrebt...

  • Es sieht so aus, als käme nun der zehn Jahre andauernde Immobilienboom langsam an sein Ende. Bemerkenswert ist diesmal aber, dass er nicht an zuwenig Bedarf, sondern eher an einer überdrehten Preisspirale und einer ideologisch motivierten Regulierungswut zu Grunde geht. Niedrigere Mietpreise sind allseits nicht zu erwarten. Es wird eher so kommen, das Bestandshalter weitere steigende Mieten abrechnen können, während die Neubauaktivität großflächig zum Erliegen kommt. Mit 18 EUR Kaltmiete ist nicht nur in Leipzig kein Mieter mehr zu finden, da kann niemand in Deutschland mithalten jenseits einiger betuchter Viertel in München, Frankfurt oder Düsseldorf.

    Für die drei Großprojekte erwarte ich eher große Brachflächen. Das Krystallpalast-Projekt ist wahrscheinlich nochmal knapp davon gekommen. Aber vor allem die zwei Mammutprojekte Löwitz und Leipzig 416 sind so gut wie tot.

  • Da ist aber die Politik und zwar insbesondere auch die Bundespolitik gefragt. Leipzig ist noch am Boomen. Hier werden doch nicht aus Spaß Wohnungen gebaut, sondern weil der Bedarf da ist. Deswegen gibt es ja die drei angesprochenen Großprojekte. Die Bundesregierung spricht von 400.000 Wohnungen pro Jahr. Dann muss sich dort was drehen und wird es sicherlich auch. Ganz so schwarz sehe ich es noch nicht.

  • ^^ also ich sehe es auch nicht so extrem und es ist ja eher ein positives Zeichen, dass Leipzig unter den Top 8 in Deutschland nicht mehr abgehangen sondern im Markt vertreten ist.

    Generell ist es aber auch immer noch ein hohes Niveau. Zum Ausgang der Pandemie mit einem der höchsten Umsatzergebnisse der letzten zehn Jahre ist kein Untergangsszenario zu erwarten.

    Dass die großen Projekte - also Bayerischer Platz und LE 416 - aber komplett stocken ist schon etwas absurd. Vor allem ersteres scheint ja niemals fertig zu werden. Ich verstehe auch die fehlenden Baugenehmigungen nicht.

  • Nachdem die BUWOG Ende letzten Jahres die Baugenehmigung für die ersten fünf Wohngebäude am Dösner Weg erhalten hat, geht es hier gut voran.

    Die komplette Baugrube wurde ausgehoben, den Rohbau errichtet man von Nord (1x 11-geschossig) nach Süd (4x 7-geschossig).

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    Stand 13.04.23:

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    Stand 23.04.23:

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    Ecke Nordost

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    Ecke Nordwest

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    In einigen Wochen wird man bereits mit der Errichtung der EG-Wände des nördlichsten Gebäudes erste neue Raumkanten wahrnehmen können.

  • Bauabschnitt Baufeld 4 - BUWOG

    Die Arbeiten am Rohbau schreiten vorran.

    Mit der Abdichtung und Nutzungsklasse des Untergeschosses geht man auf Nummer sicher. In Zeiten knapper Kassen scheint man hier nicht knausrig zu sein. Mit Vorfertigung hat man es allerdings nicht so. Ortbeton ist angesagt.

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  • Update zum Vorpost:

    3. Kran wurde aufgebaut.

    Bei den Gebäuden 1-4 (Richtung Innenstadt) sind die Kellergeschosse weitestgehend fertiggestellt.

    Blick von Süden

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    Blick von Norden

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  • Die L-IZ schreibt zum Thema. Von den 222 Wohnungen am Dösner Weg werden 22 belegungsgebunden vermietet. Die restlichen werden offenbar Eigentumswohnungen. Die Fertigstellung der fünf Häuser wird für 2026 avisiert. Die Schnellsten sind sie wirklich nicht.

  • Die LVZ schreibt im gestrigen Artikel von Fertigstellung im Frühling 2025. Der Rohbau von einem 7-geschossigen Gebäude und dem 11-geschossigen Gebäude soll dieses Jahr noch stehen.

  • In dieser Vorlage ist der Bebauungsplan für das Quartier Lößniger Straße enthalten. Nisthilfen für Stare, Sperlinge, Hausrotschwanz, Fledermausboxen, Insektennisthilfen, entweder intensiv begrünte Dächer oder extensiv mit Solaranlagen - hört sich schon mal ganz gut an. Die Bebauung ist sechs- bis siebengeschossig geplant mit zwei Zwölfgeschossern als Hochpunkt.

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    Wobei bisher an der nördlichen Seite der Semmelweißstr. auch nie mehr als 12 Etagen vorgesehen waren. Insofern hat sich nichts geändert. An der südlichen Seite der Semmelweißstr. gab es Überlegungen für 16 Etagen. Dies ist aber nicht Bestandteil des oben verlinkten Plans, kann also noch kommen...