Beiträge von Ranger

    ...alles in allem eher gruselig, was den Studenten da so eingefallen ist.


    Soweit ich einen Eindruck von den Dozenten Studiengang Architektur gewinnen konnte, kann auch kaum etwas Besseres als das gezeigte herauskommen.


    Eine Frage an die Runde: Ist ein Höhenakzent an der Stelle gesamtheitlich geplant? Ich finde es persönlich ganz schrecklich an der Stelle, auch so freigestellt, bezuglos zur Umgebung - auch charakterlos ggü. dem Uni-Riesen auf der anderen Seite des Zentrums.

    wo bleiben bei dieser Visualizerung die springenden Rehe im Hintergrund?


    https://www.moveon-energy.de/w…ergiepark-witznitz_06.jpg


    Man kann immer gegen alles sein und ich sehe schon, wie hier einigen die Pulsschlagader anschwillt. Aber ob man in Malaga Tomaten in Gewächshäusern anbauen muss und im fruchtbaren Mitteldeutschen Raum Hektare zupflastert mit diesen dunklen Platten, is schwer zu verstehen (für mich).


    Aber Kollegen, bitte antwortet sachlich. Ich hab so keinen Bock auf Moralpredigt und bessere Menschen. Dann habt ihr bald euer Forum Sortenrein und seid unter euch. Dann werdet miteinander glücklich.

    waldkauz Ich sehe auch da einige Nachteile. Man sieht es auch gut am Starnberger See. Hier haben ein paar wenige ominöse, steuervermeidende Stiftungen und Superreiche absolut exklusiven Zugang zum See (mit sehr grünen und großen Grundstücken, also etwas Natur ist auch vorhanden) und die Allgemeinheit darf sich auf ein paar wenig hundert Meter im Norden ans Wasser trauen.

    Es gibt doch in der Logistikbranche in meinen Augen nur 2 Szenarien, und damit auch eine wichtige Frage für die weitere Entwicklung des Arbeitsmarktes im Bereich Logistik in Leipzig:


    a) der Lohn für gering-qualifzierte Tätigkeiten bleibt weiterhin im sehr unteren Bereich. Dann ist natürlich die Branche dankbar für jeden arbeitslosen Sachsen, spanischen Uni-Absolventen oder hoffnungsvollen Migranten, der irgendwie über die Runden kommen will.


    b) der Lohn steigt auf ein Niveau, dass ein gutes Leben sichert --> die Tätigkeiten werden bei einem ROI <10a automatisiert und es werden mehr mittel- bis hochqualifizierte Mitarbeiter benötigt.


    Fällt noch jemandem ein anderes plausibles Szenario ein?

    Natürlich können sich die Täter, die in diesem Fall oder auch in anderen Fällen Fahrzeuge angezündet oder Polizisten angegriffen haben besonders clever und besonders geil finden, dass man es ihnen nicht nachweisen kann. Den ein oder anderen scheint das sogar zu erfreuen, dass das Ausfindigmachen der Täter sehr schwer fällt und wenn der lückenlose Nachweis der Tat fast unmöglich ist.

    Aktionen, wie das Besetzen der DHL Einfahrt, bein denen die Aktivisten gewaltfrei und mit dem Offenlegen ihrer Identität agieren, wirkt schon fast erwachsen. Auch wenn ich trotzdem nicht überrascht wäre, dass vermehrte Sabotage des operativen Geschäftes der Logistikbranche Konsequenzen haben würde.

    ^ Ach Gottchen, wie oft du und andere hier schon den Untergang der Stadt wegen ein paar brennender Autos oder Bagger heraufbeschworen haben.

    Und ja Cowboy, Leipzig wird sich trotzdem weiter entwickeln, keine Frage. Und du darfst dich auch sehr sehr clever finden, dass deine Formulierung sauber ist. Dass es durchaus den Eindruck erweckt, du würdest "ein paar brennende Autos oder Bagger" durchaus akzeptabel finden (oder was heißt "ach Gottchen"), wirst du aber wahrscheinlich auch verstehen oder gar so wollen?

    DaseBLN bitte noch mal mit Beispielen aus Leipzig, dass die Linke (terroristische) Szene in Leipzig mit den brennenden Autos und Baggern nichts am Hut hat. Und vielleicht etwas zeitgemäßer als 2012.


    Ich lasse mich auch gern von etwas anderem Überzeugen, aber bei den Aktionen der letzten Jahre, fällt das schwer:


    Zeit Online


    Edit: die Randale der Neonazis in Connewitz vor ein paar Jahren helfen dem Stadtbild genauso wenig weiter. Nur, damit wir uns hier auch richtig verstehen.

    Guten Morgen,


    ich denke wir sollten aufpassen uns hier nicht gegenseitig falsch zu verstehen. Eine Blockade von Studenten einer Hofeinfahrt ist nichts neues und es ist auch persönlich niemand zu schaden gekommen. Wenn sich Aktionen gegen DHL, Amazon und den Flughafen häufen und in ihrer Ausprägung stärker werden, sind zumindest DHL und Amazon nicht dazu verpflichtet, in Leipzig zu bleiben bzw. künftige Investitionen erneut zu prüfen. In wie weit man persönlich mit aktivistischen Aktionen und politischen Maßnahmen zum ändern des Klimas einhergeht, kann letztendlich jeder für sich selbst entscheiden und demensprechend im Herbst die Partei seines Vertrauens wählen.


    Wenn du Cowboy allerdings "ein paar brennender Autos oder Bagger" mit dem besetzen einer Hofeinfahrt gleichsetzt und damit komplett verharmlost, ist das leider eine sehr sehr rote Linie, die du in meinen Augen überschreitest. Brennende Autos und Bagger sind der gleiche politisch extremistische Kreis, der Feuerwehrleute und Polizisten in Hinterhalte lockt und körperlich angreift, mit dem Ziel diese Personen zu verletzen. Und dabei reden wir von Terrorismus und auch nachhaltigem Image-Schaden der Stadt Leipzig.

    Fraglich, ob diese verharmlosende Art und Grundeinstellung von Cowboy gegenüber Terrorismus einem öffentlichen Forum entsprechen. "Ein paar brennende Autos" - "ein paar zusammengeschlagene Menschen" auch?

    ^ Ach Gottchen, wie oft du und andere hier schon den Untergang der Stadt wegen ein paar brennender Autos oder Bagger heraufbeschworen haben.

    Was ein sinnloser Whataboutismus.


    Noch ist auch keine Ostseeinsel untergegangen. Und Mitteleuropa ist weder verbrannt noch ausgetrocknet. Laut deiner Gleichgültigkeit und moralischer Überheblichkeit ist der Klimawandel also auch kein Problem. Immerhin ist Leipzig ja noch nicht untergegangen.


    Zum Glück ist das ein Architekturforum und die Verharmlosung von Terrorismus durch einen Moderator hindert die anderen Mitglieder nicht am konstruktiven Austausch.

    Wer jegliche politisch links motivierte Handlung als "Aktivismus" bezeichnet, sollte sich selbst hinterfragen und das gleiche Wording in seine Sätze bei rechts motivierten Straftaten probieren. Dann merkt man schnell, dass jegliche Selbstjustiz und aller "Der Zweck heiligt die Mittel" sehr doppelmoralisch ist.


    Selbstverständlich werden DHL und Amazon nicht alles hinnehmen und sind damit auch im Recht. Wenn eine Minderheit in Leipzig meint, diese Firmen (inkl. dem Flughafen) das Leben schwer zu machen suchen sich diese Firmen einen andern Standort mit EasyLife. Genau, wie man sich günstige Steuer-Oasen sucht (Luxemburg).

    Birte genau so sehe ich es auch. Natürlich hätte ich mir selbst auch was anderes für die Fläche überlegt. Aber bei mir hätte auch der Kirchenneubau ggü. dem neuen Rathaus anders ausgesehen, die Neubauten östlich des HBF und die Höfe am Brühl. Daher sind die Diskussion hier im Forum auch so interessant, weil verschiedene Ansichten und Meinungen zusammenkommen. Aber mein Verständnis hört dann an der Stelle auf, dass jedem Toleranz und Offenheit gegenüber Veränderungen abverlangt wird (Konservative sollen sich auch ans Gendern gewöhnen), nur für die Linke Szene soll dann bitte alles so bleiben wie es ist.


    Der Neubau ist eine Veränderung und eine Chance, auch wenn vermutlich die Gewöhnung der kommenden "High Society" an realen Linken Terrorismus schwerer fallen wird, als den der bisher Ortsansässigen an den Anblick eines BMW i3 oder Teslas in der Bornaischen Straße.

    Cowboy jedem war es frei dort auf dem Gelände Wohnraum zu schaffen. Wenn sonst das Interesse nicht groß genug war, dann hat sich nach Jahrzehnten eben diese Lösung dort ergeben. Hier wird für ein paar Mikroapartments der Teufel an die Wand gemalt. Wer soll da wen verdrängen? Hier werden keine 200qm Lofts entstehen. Ich bezweifle, dass sich in dem Apartments massenweise Top-Verdiener und Fußball-Millionäre niederlassen, die den Charakter des Viertels nachhaltig verändern werden.

    Die Grafik sieht ganz nett und leicht mediterran aus. Wie sieht denn am Hainer-See die Bodenstruktur aus? Weiß jemand, ob hier ähnliche "Erdrutschsorgen" wie an anderen mitteldeutschen Gewässern bestehen? Kann man dem technisch durch z.B. Pfahlbohrungen gegenwirken?

    Auch wenn die SAB sich finanziell selbst trägt und mit Gewinnen für den Freistaat dient, ist eine doppelte Standortführung immer ein nicht unwesentlicher Kostenpunkt und somit entgehende Gewinne für das Bundesland Sachsen. Hier kommt man wieder in keinem Punkt dem Wahlauftrag des Wählers nach und betreibt sinnlose Politikspielchen. Das kommt fast dem Ländervertrag des öffentlichen Rundfunks in Mitteldeutschland gleich. Abgesehen davon sollte der Neubau in Leipzig jetzt auch deutlich überdimensioniert sein? Wie viele m² kommen durch den Entscheid in Zukunft auf den Bediensteten? Hat dann Leipzig eine kleine Variante der Bundestagserweiterung im Zentrum stehen?

    DaseBLN


    ich finde es etwas ungewöhnlich aufgrund deiner Erfahrungen und der deiner Eltern andere Lebensmodelle als "recht konstruiert" zu betiteln. Wie Stahlbauer es sagt gibt es Menschen, die ihr Hähnchenfleisch ungern beim Penny kaufen und die nicht die viele Freizeit deiner Eltern besitzen, aller 2 Tage in den Supermarkt zu marschieren - zumal die Mietpreise am Lindenauer Hafen oft 2 Vollzeitjobs voraussetzen. Aber gut - kann jeder so handhaben, wie er will.


    Die größeren Wohnprojekte der letzten 10 Jahre in München haben, soweit ich sie kenne, alle auch einen Mix aus Discounter und gehobenem LEH erhalten, auch sinnvoll in die Wohnbebauung integriert und nicht als Supermarkt-Flachbau. Ich halte das auch für den Lindenauer Hafen als sinnvolle Idee.

    Die Kommentare zum genannten LVZ Artikel sind in FB durchweg negativ. Von baulich minderer Qualität wird vor allem auf die Sterilität hingewiesen.


    Ich sehe einen hohen Nachholbedarf bei der Nahversorgung - perspektivisch sollen PKWs zurückgedrängt werden. Dann will ich den sehen, der mit dem Bus seinen Wocheneinkauf im Allee-Center erledigt.


    Ist denn schon bekannt, welcher Lebensmittelhändler hier investieren will?

    Genau das meine ich eben nicht - dieses flackernde "An und Aus des Flutlichtes", wie es in Wolfsburg und überall geschieht. Ich war beim Spiel vor Weihnachten 2019 gegen Augsburg. Ich meine, da wirkte es auf mich schon wie "neu".


    Mit Lichtshow meine ich dann schon etwas mehr (Vereins-)Farbe und mehr als abwechselnd an und aus.


    Hier ein Vorschlag auf YouTube, wie ich's mir in etwa vorstellen würde.



    https://www.youtube.com/watch?v=w9zygDXGD9o&t=1s

    Ein schönes Foto :)


    abgesehen davon, dass die Ringbebauung das beste ist, was der Verein am Stadion machen konnte, sieht es für mich noch etwas ungewohnt aus - zumindest auf dem Luftbild. Aber man wird sich bestimmt bald daran gewöhnen. Der nutzen überwiegt um weiten.


    Bis 2024 denke ich auch, dass es noch andere wichtigere Baustellen gibt, als ein Dach nachzurüsten. Trotzdem bin ich sehr gespannt, wie die Entwicklung in Europa voran schreitet und wohin der Trend geht. In Zeiten des VAR wäre ich schon mehr als glücklich, wenn das digitale Erlebnis nicht bei 5G und dem eigenen Smartphone endet. Eine schöne Lichtshow, wie es Philips in München bereits gut umsetzt, und mehr Leben auf den Leinwänden macht auch viel her.

    Das Stadion in London hat auch 1 Mrd. Pfund gekostet - das ist jetzt also kein Alleinstellungsmerkmal für den Übersee-Sport. Deswegen soll trotzdem keine parallelen zu Vereinen, wie RB Leipzig oder der TSG Hoffenheim geschlossen werden. ABER der Fingerzeig, dass sich auch im fortgeschrittenen 21. Jahrhundert Investoren für überdachte Arenen entscheiden. Hier steckt natürlich auch Marketing dahinter - wenn in baldiger Zukunft der SuperBowl ansteht, dass in der AT&T Arena stattfindet und die mega geil aussieht, dann verbinde ich das auch unbewusst als Konsument mit der Marke.


    Um aber meine Gedanken dazu abzuschließen: Dächer in Stadien scheinen unter umständen sinnvoll zu sein. Und da sehe ich den Standort Deutschland (und eventuell Leipzig) nicht ausgeschlossen.