Beiträge von Ranger

    DaseBLN


    ich finde es etwas ungewöhnlich aufgrund deiner Erfahrungen und der deiner Eltern andere Lebensmodelle als "recht konstruiert" zu betiteln. Wie Stahlbauer es sagt gibt es Menschen, die ihr Hähnchenfleisch ungern beim Penny kaufen und die nicht die viele Freizeit deiner Eltern besitzen, aller 2 Tage in den Supermarkt zu marschieren - zumal die Mietpreise am Lindenauer Hafen oft 2 Vollzeitjobs voraussetzen. Aber gut - kann jeder so handhaben, wie er will.


    Die größeren Wohnprojekte der letzten 10 Jahre in München haben, soweit ich sie kenne, alle auch einen Mix aus Discounter und gehobenem LEH erhalten, auch sinnvoll in die Wohnbebauung integriert und nicht als Supermarkt-Flachbau. Ich halte das auch für den Lindenauer Hafen als sinnvolle Idee.

    Die Kommentare zum genannten LVZ Artikel sind in FB durchweg negativ. Von baulich minderer Qualität wird vor allem auf die Sterilität hingewiesen.


    Ich sehe einen hohen Nachholbedarf bei der Nahversorgung - perspektivisch sollen PKWs zurückgedrängt werden. Dann will ich den sehen, der mit dem Bus seinen Wocheneinkauf im Allee-Center erledigt.


    Ist denn schon bekannt, welcher Lebensmittelhändler hier investieren will?

    Genau das finde ich auch albern und "billig". Dieses "Jabadabaduuuu" geht den meisten Münchner Fans auch auf die nerven. Wenn du aber beim Einlaufen der Teams eine schöne "Licht-Choreographie" hast, dann macht das was her. So läuft es derzeit ja bei Tottenham.

    Genau das meine ich eben nicht - dieses flackernde "An und Aus des Flutlichtes", wie es in Wolfsburg und überall geschieht. Ich war beim Spiel vor Weihnachten 2019 gegen Augsburg. Ich meine, da wirkte es auf mich schon wie "neu".


    Mit Lichtshow meine ich dann schon etwas mehr (Vereins-)Farbe und mehr als abwechselnd an und aus.


    Hier ein Vorschlag auf YouTube, wie ich's mir in etwa vorstellen würde.



    https://www.youtube.com/watch?v=w9zygDXGD9o&t=1s

    Ein schönes Foto :)


    abgesehen davon, dass die Ringbebauung das beste ist, was der Verein am Stadion machen konnte, sieht es für mich noch etwas ungewohnt aus - zumindest auf dem Luftbild. Aber man wird sich bestimmt bald daran gewöhnen. Der nutzen überwiegt um weiten.


    Bis 2024 denke ich auch, dass es noch andere wichtigere Baustellen gibt, als ein Dach nachzurüsten. Trotzdem bin ich sehr gespannt, wie die Entwicklung in Europa voran schreitet und wohin der Trend geht. In Zeiten des VAR wäre ich schon mehr als glücklich, wenn das digitale Erlebnis nicht bei 5G und dem eigenen Smartphone endet. Eine schöne Lichtshow, wie es Philips in München bereits gut umsetzt, und mehr Leben auf den Leinwänden macht auch viel her.

    Das Stadion in London hat auch 1 Mrd. Pfund gekostet - das ist jetzt also kein Alleinstellungsmerkmal für den Übersee-Sport. Deswegen soll trotzdem keine parallelen zu Vereinen, wie RB Leipzig oder der TSG Hoffenheim geschlossen werden. ABER der Fingerzeig, dass sich auch im fortgeschrittenen 21. Jahrhundert Investoren für überdachte Arenen entscheiden. Hier steckt natürlich auch Marketing dahinter - wenn in baldiger Zukunft der SuperBowl ansteht, dass in der AT&T Arena stattfindet und die mega geil aussieht, dann verbinde ich das auch unbewusst als Konsument mit der Marke.


    Um aber meine Gedanken dazu abzuschließen: Dächer in Stadien scheinen unter umständen sinnvoll zu sein. Und da sehe ich den Standort Deutschland (und eventuell Leipzig) nicht ausgeschlossen.

    AL, deine grundlegende Idee kann ich komplett nachvollziehen, aber soweit ich mich erinnere ist die Fläche der "Würstchenbude" bis auf 40-50 qm komplett zu-asphaltiert. D.h. Niederschläge werden über die Straßenentwässerung abgeführt - hier versickert auch überhaupt nichts. Wem gehört denn der Grund? Ich halte es für unrealistisch, dass die Stadt (unter der aktuellen Haushaltssituation schon gar nicht) so ein Filet-Stück erwirbt, den Parkplatz wegreißt um 10 Bäume anzupflanzen? Hier wird wohl nur die Wahl bleiben: Neubau oder Asphalt4ever - da wir grün leben aber in Zukunft exklusiv für E-Fahrzeuge.

    Mir fallen mit dem Mercedes Benz Stadium in Atlanta und der neuen Raiders Arena in Las Vegas direkt 2 brandneue Stadien ein, die beide verschließbare Dächer bekamen. So ganz ist diese Idee also wohl doch nicht vom Tisch, zumal MBS in Atlanta auch für Fußball genutzt wird. Das "Stadionerlebnis" wird in den USA sowieso grundlegend mehr gewürdigt und deutlich besser in Szene gesetzt - da reicht ein Blick auf die installierten Video-Wände, die wie z.B. bei den LA Rams einmal um das ganze Feld ragen.


    Je nachdem wie sich der Fußball in Europa weiter entwickelt, werden wohl auch bald unsere Stadien mehr und mehr Ähnlichkeiten zu den Amerikanischen bekommen. Da reicht schon der Blick nach London (Tottenham) oder Madrid.


    PS: wir brauchen hier keine Diskussion über Budgets führen. Nur weil ich kein Geld habe (Leipzig / RBL), könnte ein Dach trotzdem noch in der heutigen Zeit zu einem Mehrwert führen.

    Cowboy - du hast komplett Recht, genannte Bekannten sind ganz Gewiss kein Schnitt durch die Gesellschaft sondern nur ein sehr schmaler Einblick. Nur wenn mich in meinem Münchner Umfeld immer wieder Personen in 2020 ansprechen und sich nach Leipzig erkundigen, was es denn da zu sehen gibt und ob da sich da auch eine Übernachtung lohnt, spricht das eher nach Lokalpatriotismus in deinen Worten (im positiven Sinne). Selbstverständlich hat sich Leipzig prächtig entwickelt und ich bin sehr stolz auf meine Heimat. Trotzdem ist die Wirkung in Oberbayern zumindest noch nicht ankommen, dass man sich mehr als den Hauptbahnhof anschauen kann.


    Umso mehr wäre es doch wünschenswert, wenn Touristen nicht nur die City für 48 h belagern, sondern gern auch mehr Kapital in das Umland bringen. Eine so attraktive und große Stadt sollte sich aus wirtschaftlicher Sicht nicht darauf ausruhen, dass es an manchen Tagen im Jahr mal kurz aussieht, als wäre man in Prag. Auch ein kontinuierliche Zuzug an jungen Menschen - wohl die Hauptkundschaft des Wellensurfens - sichert unserer Stadt eine Zukunft, wenn in 20 Jahre die Babyboomer anfangen wegzusterben.


    Trotzdem finde ich es auch sehr interessant und positiv, dass das ein so stark diskutiertes Thema ist!

    Ich bin auch komplett bei LEonline und PhilippPro - alle haben bisher in ihrer Arugmentation recht. Naturschutz vs. "Fun" / alles an wenigen Seen konzentrieren vs. über das Seenland verstreuen.


    In der Summe sehe ich den wichtigen Naturschutz im Bezug auf Wasserflächen im Südraum schon mehr als übererfüllt. Aus Region mit ursprünglich viel Wald hat der Mensch eine Region mit wenig Wald und ein paar Tümpeln geformt und in den letzten 50 Jahren eine Region mit wenig Wald, ein paar Tümpeln und vielen Seen. Flora und Fauna, die die Nähe von Seen bevorzugen, haben also einen überproportional Zuwachs an Lebensraum erhalten, egal ob touristisch erschlossen oder nicht. Mehr ist immer Mehr - selbstverständlich. Nur braucht die Stadt und die Region auch mehr Anschub für überregionale Bedeutung und somit mehr Wohlstand zu schaffen. Derzeit ist Leipzig bei vielen Freunden und Bekannten aus den alten Bundesländern eher ein Tages-Halt (wenn überhaupt gehalten wird) auf dem Rückweg aus Dresden. Vielleicht schafft es - wie es PhilippPro sagt - mit mehr Anschub der Marke Neuseenland auch der Südraum und die Stadt für den Sommerurlaub interessant zu werden. Die Natur auf Rügen und Usedom wird es ebenfalls danken, wenn sich der innerdeutsche Tourismus mehr verteilt.

    Die Seen sind keine natürlich gewachsenen Biotpe. Ich befürworte auch einen Schutz solch einer neu gewonnen Landschaft, um auch Tieren Brutmöglichkeiten zu schaffen. Aber ein Teil der Masse an Seen dürfen auch durchaus etwas lautere "störender" Freizeitbeschäftigungen bieten. Ich finde die Idee nicht so verkehrt, um noch etwas mehr Urbanität in die Region zu bringen. Den Freizeitangeboten anderer Meteropolregionen hängen wir schon hinterher. Ich sehe eine größere Sünde an der Natur die absolut eintönigen Monokulturen, die man hier "Wald" nennt. Vielleicht kann man es durch mehr Diversität, abgesehen von Nutzbäumen zur späteren Holzgewinnung, kompensieren, wenn an dieser Stelle ein Wellenpark entsteht.

    Hab's mir heute mal angesehen...
    Aber nein, irgendjemand musste hier unbedingt sein gestalterisches Unvermögen ausleben und die oberen Fenster zu plumpen Großformen zusammenfassen, die den Erker kleiner und unbedeutender erscheinen lassen, und durch den auffallenden Farbkontrast auch noch unnötig viel Aufmerksamkeit auf sich lenken. :nono:


    Das sieht wirklich gruselig aus, da stimme ich dir komplett zu. Jetzt sieht es wie ein billiger 90er Jahre Bau aus, bei dem jemand vergessen hat den Erker vorab abzureißen. Dann hätten sie es lieber belassen sollen oder etwas mehr Kreativität walten lassen, die Fenster durch Zeichnungen einfassen - ähnlich zu alpinen historischen Gebäuden (auch wenns für die Region nicht typisch wäre - aber passender als das jetzt).

    An der SAB kann man irgendwie nur staunen. Seit Wochen passiert irgendwie alles in Zeitlupe.


    Erinnert mich stark an das Paulinum. Laut Aussage der Verantwortlichen zu damaligen Zeiten hatte sich das "Weiterbauen" auch stark verzögert, weil das Budget für die jeweiligen Jahre aufgebraucht war. Vielleicht hat das Land Sachsen hier wiedermal zu wenig Geld bereit gestellt und nun warten wir stumpf auf das kommende Geschäftsjahr des Freistaates.

    @ Martin Pohle


    Kurze Frage - kurze Antwort: In Fröttmaning ist der Abstellbahnhof der U-Bahn, nach dem Spiel in der allianzarena geht es über Stunden alle paar Sekunden gen Zentrum. Randvoll. Google mal nach der Gesamtkapazität U-Bahn-Langzug und XXL-Straßenbahn Leipzig und den max. 500, die hierzulande in einen S-Bahnzug passen.


    Hallo CS,


    bei deiner Aussage über München muss ich dir widersprechen. Du hast recht, dass der Bahnhof in Fröttmaning Kapazität für viele Züge besitzt. Allerdings wird dies in München nicht genutzt. Nach Spielende fahren Züge im 5 oder 10 Minutentakt, teilweise wartet man eine Viertelstunde, ehe der nächste Zug fährt. Grund sind die maroden Tunnel in München-Schwabing und die fehlende Weichen Richtung Hauptbahnhof (man kann erst nach dem Marienplatz die Zuglinien aufsplitten). Deswegen gab es auch großen Streit zwischen MVG, der Stadt und Bayern München, als es um die Erweiterung von 71k auf 75k Stadionkapazität im letzten Sommer ging.

    Die Karl-Liebknecht-Straße wird auch aus öffentlicher Hand gebaut, da wird der Haushalt 2014 leider keine Mittel mehr für eine Fertigstellung in diesem Kalenderjahr bereitstellen können. Dass tausende Menschen größere Umwege auf sich nehmen müssen, kostet die öffentliche Hand nichts .... lieber brach liegen lassen, als zu schnell fertig stellen.


    Bei Unister kann der Grund aber auch der gleiche sein ... kleiner Blenderverein.

    Das sieht auch wieder nur auf dem Papier schön aus. Ein stehendes Gewässer dieser Größe macht nicht mal 2 Monate Spaß. Auf der Grafik kann ich zumindest keine Zu- und Abflüsse entdecken. Und ob die Nachfrage nach solchen Villen, weit von jeglichen Attraktivitäten Leipzigs und nahe des Flughafes so noch ist? Wir werden sehen.

    hallo wolfsheim jena,


    ja, ich meinte auch nicht "luxus" sondern für leipziger verhältnisse gehoben (zusammen mit tommy hilfger und co, dh. preisklasse polo-shirt um die 100 euro). verglichen zu der masse an shops in der innenstadt (newyorker, h&m) die dann eher discountern der textilbranche gleichen. ^^ :) also bitte nicht falsch verstehen, klar gibt es noch deutlich gehobenere sachen. mit kreditkarte zahlen würde mich trotzdem freuen.

    das scheint also in vielen geschäften zu sein, die mangelnde bereitschaft für kartenzahlung? ich war zuletzt im "lufian" ein artikel kaufen - ein laden, der wohl für die höfe am brühl eher zu den gehoben textilgeschäften zählt. keine kreditkartenzahlung möglich. das ist doch keine dienstleistung mehr? da probiere ich in zukunft vermehrt in läden an und bestelle es mir für 10% weniger, kostenloser lieferung und kreditkartenzahlung im internet ^^

    das tut ja wirklich fast weh, dieses schön-gerede. da fand ganz großes politisches theater statt. persönlichkeiten, die sich als die großen macher darstellen wollen, ämter besetzen und gelder kassieren. der beitrag hat es gestern deutlich gemacht, welch eine gigantische selbstüberschätzung bei den herren herrschte. speziell der renomierte professor aus oxford sagte es deutlich, dass in diesen großprojekten jeder laie sei. wenn schon großfirmen wie hoch+tief etc als laien zu bezeichnen sind, was ist dann erst ein herr wowereit - ein jurist mit erstem staatsexamen? projekte künstlich klein rechnen, damit sie anstandslos genehmigt werden und in der bauphase systematisch das projekt wachsen- und teurer werden lassen - mit dem wissen, wo einmal 1 mrd investiert wurde werden auch noch eine mrd mehrkosten akzeptiert. das hat klares system und sollte folgen haben.

    Zweite WC-Anlage ab 2013

    In den kommenden Wochen wird eine zweite WC-Anlage im ersten Obergeschoss errichtet (QUELLE: print-LVZ). Die aktuelle Kapazitäten seien überlastet. Kann das jemand bestätigen? Während meiner bisherigen Besuche ist mir das nicht aufgefallen, eher die hochwertige und gepflegte Gestaltung und für Toilletten auffällige architektonische Ausführung. Investiert soll ein hoher 6stelliger Betrag werden.