Leipziger Kaffeeklatsch

  • Die Infos aus dem Vergabegremium sind aber m. E. nicht öffentlich, durch eine Anfrage werden sie öffentlich. Manche Info würde mich tatsächlich interessieren.

  • Ein bisschen Bildmaterial zur Logo-Diskussion kann ja nicht schaden...


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    Die Diskussion zu den Kosten und der Website-Programmierung blende ich an dieser Stelle mal aus, wesentlicher Auslöser für die Kritik war ja die "Umgestaltung" unseres Wappentierchens (wobei auf diesen Aspekt in den Rechtfertigungen der Verwaltung kaum noch eingegangen wurde...)

    Meiner Meinung nach wäre es wesentlich sinnvoller gewesen, die Entwicklung eines neuen Logos als Einzelauftrag zu vergeben und den Prozess dann unter Einbeziehung verschiedener Entwürfe und Varianten durch die Bürgerschaft zu begleiten.


    "Ziel dieser Kooperation ist es, Leipzigs visuelle Identität auf ein modernes und zeitgemäßes Niveau zu heben"


    Bild zur Evolution des Peugeot-Löwen


    Das Logo aus den 80ern kommt dem "modernen" Logo-Löwen am nächsten,

    aber auch in Leipzig gab es Versuche am lebendigen Wappentier:


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    Quelle: wortblende


    "Stadtsprecher Matthias Hasberg: "Das bisherige Wappen und das gesamte Design funktionierten bei Social Media kaum noch." Es sei "dringend notwendig gewesen, etwas zu kreieren, mit dem man dort arbeiten kann".

    Als Beispiel nannte er das bisherige Wappen: "Das war auf den sozialen Kanälen schlichtweg nicht mehr erkennbar." Leipzig gehe den Trend hin zu einem einfacheren, stilisierten Logo mit. Der Pressesprecher nannte als Beispiele Amsterdam und Helsinki, wo die Wappen sehr reduziert wurden."


    Wenn auch der Agentur Amsterdam als Beispiel vorgegeben wurde, muss man sich über das Ergebnis nicht wundern...


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    (links altes Wappen, rechts neues Logo)


    Hier ist schon nicht nachvollziehbar, was an diesem Wappen so hochkomplex gewesen sein soll, dass eine Vereinfachung dringend notwendig erschien... außerdem bestehen zwischen einem wohlgenährten Löwen und drei Kreuzen doch ein paar wesentliche Unterschiede.


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    Ein anderes Beispiel für ein Strichlöwen-Logo (Leipzig International School),

    auch kein Meisterwerk, aber zumindest in sich einigermaßen stimmig.


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    Dazu jeweils das alte Wappentier im Vergleich:


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    ...und ohne "Stadt" (warum man diesen unnötigen Zusatz nicht gleich mit entfernt hat, bleibt ein Rätsel):


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    Dann noch die Wappen auf insta:



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    ...ich kann da keine "Probleme" erkennen.


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    Nochmal alle 3 zusammen - und in winzig:


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    "Das neue Logo ... steht für Offenheit, Serviceorientierung und Zukunftsfähigkeit"


    Nunja... wäre mal interessant, wieviele Menschen man zu diesem Logo befragen müsste, bis zumindest einer dieser Begriffe genannt wird.



    Als weiteres Ziel wurde mehrfach betont, dass das neue Logo und Design die städtischen Institutionen deutlicher miteinander verbinden soll.


    "Die Stadt Leipzig soll nicht mehr nur für Bußgeldbescheide stehen, sondern auch für Zoo und Gewandhaus", sagt Matthias Hasberg.


    Das ist sowohl in der Zielstellung als auch in der Umsetzung sehr fragwürdig. Zum einen bleiben die genannten Einrichtungen vom neuen Design verschont, zum anderen haben sich 3 der größten Stadtfirmen bereits mit viel Aufwand ein eigenes Design verpasst:


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    An anderer Stelle ist es völlig unnötig und führt nur zu sinnfreien Doppelungen:


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    Alternative mit altem Löwen:


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    ...bisher hatte ich jedenfalls keine Zweifel daran, dass die Leipziger Städtischen Bibliotheken und das Leipziger Amtsblatt irgendwie mit der Stadt Leipzig zu tun haben.


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  • Danke für die Zusammenstellung. Zeigt sie doch zwei Dinge: Erstens, dass sich eine Ästhetik immer wieder verändert und keiner Kausalität folgt. Zweitens und mit Verlaub, zeigt es warum für solche Dinge, Agenturen mit ausgebildeten Mitarbeiter:innen beauftragt werden. Es ist ebene keine reine Geschmacksfrage - zumindest was die Konzeption und Umsetzung angeht.


    Dass stadteigene Einrichtungen und Betriebe mit eigener Erkennung und Logo auftreten, dennoch der Stadt unterstellt und dementsprechend vermerkt sind, halte ich auch für keinen Zwiespalt oder "Dopplung". Das ist völlig normal in offiziellen Bezeichnungen.



    Darüberhinaus und nicht auf dich bezogen Rundling, wird die Diskussion darüber langsam albern und vor allem provinziell. Das ist ja keine normale Auseinandersetzung mehr. Die Kommentare bei den skurrilen Online-Petitionen sprechen Bände in Bezug auf geistige Fähigkeiten. Islam, Putin, Fahrradstreifen, Vegetarisch/Vegan - irgendwas ist immer. WTAF... meine Güte!

  • Zu den Darstellungen/Abbildungen von Rundling meine Meinung:


    Der Löwe aus dem Stadtwappen sieht als (neues) Logo für Amtsblatt oder Onlineangebote/soziale Medien so richtig doof aus. Das neue Logo hingegen wirkt als Stadtwappen in Fahnen o.ä. überhaupt nicht.

  • ^ es gibt ja auch eine nicht veränderbare Flagge oder gar Bundeswappen/Bundesadler der Bundesrepublik. Dennoch ist der Adler des Deutschen Bundestags über die Zeit verändert worden und hat eine Eigenständigkeit erreicht. Diese wurde mit dem Umbau des Reichstagsgebäudes in den Bundestag, tatsächlich in Frage gestellt und der Bundesadler angestrebt. Was dann aufgrund der Eigenheit und Gewöhnung durch die MdBs doch nicht umgesetzt wurde. Somit die "Fette Henne" verbleibt.


    Dennoch ist zB. die Verwaltung des Deutschen Bundestags, eine oberste Bundesbehörde mit der "Fetten Henne" als Wappen. Obwohl sie natürlich der Bundesrepublik unterstellt sind. Da findet auch keine Dopplung oder Verwirrung statt.

  • Wenn auch der Agentur Amsterdam als Beispiel vorgegeben wurde, muss man sich über das Ergebnis nicht wundern.

    Deren neues Logo hat die gleiche Agentur Edenspiekermann gestaltet.

    Hier ist schon nicht nachvollziehbar, was an diesem Wappen so hochkomplex gewesen sein soll, dass eine Vereinfachung dringend notwendig erschien...

    Es geht dabei schlicht um eine Geschmacksfrage. Deshalb sollte die Stimme der Bevölkerung gehört werden. Analog gilt für mich das gleiche bei Fassadengestaltungen prominenter Bauvorhaben.

    Darüberhinaus und nicht auf dich bezogen Rundling, wird die Diskussion darüber langsam albern und vor allem provinziell.

    Ich habe nicht alle 6.400 Kommentare bei Openpetition durchgelesen, sicher sind auch etliche unsinnige dabei. Hier arrogant von Provinzialität zu schreiben, finde ich jedenfalls auch "albern". Es ist natürlich ein regionales Thema, das jedoch sehr viele Menschen bewegt. Es gab nicht sehr viele Petitionen in Leipzig, die so eine große Unterstützung bekommen haben. Gerade, weil der Unmut mit einer Bevölkerungsbefragung über DIPAS und ggf. einer Rückkehr zum alten Wappen so leicht auszuräumen wäre, finde ich die uneinsichtige Reaktion der Stadtspitze sehr unangenehm.


    Es gibt Logo-Veränderungen, die einfach so durchgehen. Und es Veränderungen, die vielen Menschen nicht gefallen. Letzteres ist hier der Fall und da hilft auch nicht der Verweis auf zig andere Beispiele. Wäre das Wappen behutsam erneuert worden, hätte es sicher nicht so einen Unwillen gegeben, aber das neue Logo ist einfach unpassend.

  • Ich glaube, man muss hier etwas Klarheit in die Begrifflichkeiten bringen. Ein Wappen ist kein Logo. Das eine ersetzt nicht das andere. Logos werden von der öffentlichen Hand für nicht-amtliche Kommunikation benutzt. Ein Wappen ist ein Hoheitszeichen.


    Leider ist der Bund hier kein gutes Beispiel, hat er doch mit der Einführung des nicht-amtlichen PR-Adlers 1997 für einige Verwirrung gesorgt und das sehr ausgewogene Design des von Weech'schen Reichs- bzw. Bundessiegels aus dem Jahr 1921 stark verwässert.


    Anscheinend weiß in den Bundesbehörden niemand mehr so recht, was offiziell, also amtlich ist (Bundeswappen, Bundessiegel (groß/klein), Bundesschild) und was einfach nur PR ist (praktisch alle anderen Bundesadler, die so bei den jeweiligen Verfassungsorganen im Umlauf sind.)


    Das ist die Gefahr wenn man für Marketing-Logos zu sehr am Wappen klebt. Da fände ich es fast eleganter, sich auf allgemein bekannte Wahrzeichen zu beziehen.


    Die Stadt Altenburg nutzt bspw. die Roten Spitzen und die Farbe des Deutschen Kartenbildes für ihre Kommunikation. Da seh ich zwar designtechnisch noch Luft, aber jeder hier erkennt es sofort und weiß, was Phase ist. Ohne jeglichen Bezug zum Wappen, wohlgemerkt. In Leipzig hätte sich da sicher das Völkerschlachtdenkmal angeboten.

  • Ich schließe mich in der Sache mal wieder Britt Schlehahn an:

    https://kreuzer-leipzig.de/202…kritik-corporate-identity


    und stelle fest, dass die CDU-Fraktion im Leipziger Stadtrat stellenweise noch populistischer (und dümmer) als die AfD agiert:


    AfD-Antrag "Erkennungszeichen der Stadtverwaltung": https://ratsinformation.leipzi…DNR=2027806&refresh=false


    Einen ähnlich lautenden Antrag der CDU-Fraktion, der dieser Tage im Allris eingestellt wurde, finde ich gerade nicht wieder.

    https://www.lvz.de/lokales/lei…U5XZH4TCHIZE4YAANOZY.html

    https://www.antennesachsen.de/…ei-wochen-gemacht-885344/

  • Ich schließe mich in der Sache mal wieder Britt Schlehahn an:

    "In Pressemitteilungen und anderen Kommunikationsmitteln wie etwa dem Amtsblatt der Stadt kommt nun der entmilitarisierte und abstraktere Löwe zum Zug."


    Da hat Frau Schlehahn wohl übersehen, dass der Stadt ein Fehler unterlaufen ist und man wieder zurückrudern musste. Beim Amtsblatt als amtlicher Bekanntmachung muss das Stadtwappen verwendet werden. Das zeigt schon die ganze Absurdität dieses Logo-Trends, denn niemand wird das Amtsblatt deshalb als "militarisiert" wahrnehmen.


    Und auch wenn es richtig ist, die schlechte Berichterstattung zu kritisieren, selbst 15.000 Euro hätte wohl eine Mehrheit der Leipziger/innen für das neue Logo nicht ausgeben wollen.


    Mit CDU, AfD und BSW zeichnet sich eine Ratsmehrheit für eine Abschaffung des Logos ab. Die Verwaltung hat aber schon kundgetan, dass weder zwei der größten Petitionen, die Leipzig bisher gesehen hat, noch eine Stadtratsmehrheit sie interessieren und sie stur auf ihre Kompetenz in dieser Frage beharrt. Die Beteiligten, vor allem auch die Fraktionen, die sich als progressiv verstehen, sollten in sich gehen und sich fragen, warum sie bei so einem Thema, das weder komplex ist, noch Fachwissen erfordert, noch große Geldausgaben bedeutet, sondern einfach eine Geschmacksfrage ist und welches dennoch so enorm viele Leute bewegt, warum sie nicht einmal hier Bürgerbeteiligung zulassen wollen.

  • Mit CDU, AfD und BSW zeichnet sich eine Ratsmehrheit für eine Abschaffung des Logos ab. Die Verwaltung hat aber schon kundgetan, dass weder zwei der größten Petitionen, die Leipzig bisher gesehen hat, noch eine Stadtratsmehrheit sie interessieren und sie stur auf ihre Kompetenz in dieser Frage beharrt. Die Beteiligten, vor allem auch die Fraktionen, die sich als progressiv verstehen, sollten in sich gehen und sich fragen, warum sie bei so einem Thema, das weder komplex ist, noch Fachwissen erfordert, noch große Geldausgaben bedeutet, sondern einfach eine Geschmacksfrage ist und welches dennoch so enorm viele Leute bewegt, warum sie nicht einmal hier Bürgerbeteiligung zulassen wollen.


    In Zeiten, in denen (Social-Media-) Nutzer zumeist nach der Überschrift aufhören zu lesen und dann ihre Kommentare unter diversen Einträgen platzieren frage ich mich, ob Bürgerbeteiligungen das Non-plus-ultra sind. Hinzu kommen die Medien, die mehrheitlich ebenfalls nur noch auf Clickbaiting aus sind anstatt zu recherchieren und zu informieren.

  • In Zeiten, in denen (Social-Media-) Nutzer zumeist nach der Überschrift aufhören zu lesen und dann ihre Kommentare unter diversen Einträgen platzieren frage ich mich, ob Bürgerbeteiligungen das Non-plus-ultra sind.

    Dann können wir das Wählen ja generell einstellen, wenn man den Bürgern nicht einmal die Entscheidung "Gefällt Ihnen das alte oder das neue Logo besser?" zutraut.


    Und über Desinformation in Social Media abzulästern, ist auch wohlfeil, wenn die Stadt noch nicht einmal selber richtig geprüft hat, wo das Wappen und das neue Logo zur Anwendung kommen darf und erst von CDU und AfD darauf hingewiesen werden muss. Oder der Stadtsprecher sagt: "Die Stadt, das sind nicht nur Falschparktickets und Bescheide, sondern auch Zoo, Gewandhaus oder soziale Einrichtungen", obwohl gerade Zoo und Gewandhaus vom neuen Design überhaupt nicht betroffen sind und auch ihre eigenen Websites behalten.


    Ich beobachte immer häufiger, dass Parteien wie AfD und BSW ihre Unterstützung für Bürgerbeteiligung, Initiativen und populäre Themen ins Schaufenster stellen und die anderen, die sich als Parteien der Mitte verstehen, diese Themen kalt abblocken. Ich finde das bedenklich. Der Logo-Streit ist wirklich das beste Beispiel, weil es so verdammt leicht und naheliegend wäre, hier auf die Menschen zuzugehen. Wenn es schon vorab nicht passiert ist, was ich verzeihen kann, dann aber definitiv nach dem artikulierten Unmut. Stattdessen den Leuten zu erklären, dass sie halt einfach alle zu doof sind, die Zusammenhänge zu verstehen, ist politisch nicht sehr förderlich.


    Und vielleicht gibt es ja doch eine Mehrheit in der Bevölkerung für das neue Logo, das wäre doch wirklich interessant zu erfahren. Braucht irgendjemand Angst vor einem solchen Stimmungsbild zu haben? Eine städtische Umfrage mit DIPAS würde nahezu null Euro kosten. Ich verstehe nicht, wo das Problem ist.


    Das Phänomen, der Bevölkerung das Mitspracherecht abzusprechen, hört ja nicht bei diesem Thema auf.

    Einmal editiert, zuletzt von Ziegel ()

  • ^ Dir ist schon bekannt, dass Wahlen andere Zugangsvoraussetzungen und weniger Manipulationsmöglichkeiten haben als irgendwelche Online-Abstimmungen? Oder willst du jetzt wegen einem 700.000 Euro Rebranding eine millionenteure Volksabstimmung abhalten?

  • Dir ist schon bekannt, dass Wahlen andere Zugangsvoraussetzungen und weniger Manipulationsmöglichkeiten haben als irgendwelche Online-Abstimmungen?

    Das ist mir bekannt.


    Ist dir denn bekannt:

    • dass bei Wahlen die strengeren Kontrollmechanismen im Verhältnis zur Bedeutung der Entscheidung stehen?
    • dass bei hohen Teilnehmerzahlen Manipulationsversuche wie Doppelteilnahmen weniger ins Gewicht fallen?
    • dass die Stadt Leipzig bereits des Öfteren Umfragetools wie DIPAS erfolgreich nutzt, auch bei gewichtigeren Fragen?
    • dass die Stadt Leipzig, gemeinsam mit anderen Kommunen, auf dem Städtetag für mehr Bürgerbeteiligung plädiert hat?

    Ich kann mich nicht erinnern, dass du die städtischen Umfragen zum Matthäikirchhof, zum Wilhelm-Leuschner-Platz, zum Plagwitzer Rathausplatz... kritisiert hast, weil sie nicht die gleichen Zugangsvoraussetzungen wie Parlamentswahlen erfüllt hatten. Wäre ja auch lächerlich.


    Die Zugangsvoraussetzung für eine Bundestagswahl sind im Übrigen auch nur: Volljährigkeit, Staatsbürgerschaft, Wohnsitz, evt. der Gang zum Briefkasten. Du wirst mir nicht erzählen wollen, dass es die Unter-18-Jährigen, Nicht-Deutschen sind, wegen deren eventueller Teilnahme eine Umfrage zum Logo nicht infrage komme.


    Anscheinend gehen die Argumente aus. Warum man den beiden Petitionen mit jeweils 15.000 Unterschriften nicht offener begegnen kann, bleibt unbeantwortet.


    Noch einmal:

    Braucht irgendjemand Angst vor einem solchen Stimmungsbild zu haben? Eine städtische Umfrage mit DIPAS würde nahezu null Euro kosten. Ich verstehe nicht, wo das Problem ist.

    Mir scheint es so, als würde jemand, der so eine städtische Umfrage scheut, selbst davon ausgehen, dass das neue Logo keine Mehrheit bekommt. Wenn die Stadtspitze hingegen überzeugt davon sein sollte, dass die Gegner nur eine laute Minderheit sind, wäre ein entsprechendes Umfrageergebnis doch das beste Argument auf ihrer Seite.

  • Neuigkeiten von den Melderegisterzahlen der Stadt Leipzig:

    31.12.2025: 633.592

    31.12.2024: 632.562


    +1.030 Einwohner

    davon natürlicher Saldo: -2.601

    davon Wanderungssaldo: +4.057

    Quellen:

    2025: https://statistik.leipzig.de/

    2024: https://statistik.leipzig.de/s…le.aspx?cat=2&rub=1&obj=0


    Stuttgart hat von Januar bis November 2025 2.814 Einwohner verloren: https://www.domino1.stuttgart.de/web/komunis/komunissde.nsf/fc223e09e4cb691ac125723c003bfb31/4e6620005e228f76c12584d300483532/$FILE/bs701_.PDF


    Da Stuttgart bei den amtlichen Zahlen 813 Einwohner mehr hatte, sollte Leipzig damit für den 31.12.2025 auf Platz 7 im Städteranking vorgerückt sein. Die Zahlen der Statistischen Landesämter dürfte es aber erst im Mai 2026 geben.


    In Düsseldorf hat sich die Einwohnerzahl bei den Melderegisterdaten um 1.370 Einwohner erhöht, damit wird Düsseldorf weiter vor Leipzig auf Platz 6 bleiben: https://statistik.duesseldorf.de/#app/mainpage/0%20{%3E}%20{00001}%20Bev%C3%B6lkerung


    Hier die Liste der Großstädte in Deutschland: https://de.wikipedia.org/wiki/…t%C3%A4dte_in_Deutschland

  • Der Freistaat Sachsen bewirbt sich mit Leipzig für die Ansiedlung des Ablegers der Israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem.

    Die Entscheidung soll im ersten Halbjahr 2026 fallen. Neben Sachsen bewerben sich auch Bayern und NRW (Dortmund).


    Details zu möglichen Standorten in Leipzig werden nicht genannt.


    https://www.lvz.de/lokales/lei…AEDZA4VDBNY2V5KH6SRI.html


    Tatsächlich gab es bereits 2007 von der Stiftung Deutsches Holocaust Museum ähnliche Pläne zur Errichtung eines Holocaust Museums in Leipzig. Es sollte im Sowjetischen Pavillon auf der Alten Messe angesiedelt werden. Mittlerweile befindet sich dort das Stadtarchiv.


    https://www.nmz.de/bildung-pra…eutsches-holocaust-museum