Beiträge von PeterL

    Danke. Hier bin ich auf die Größen der neuen Bahnen in der Ausschreibung gespannt. Aktuell können ja nur die Linien 15 und 16 mit breiteren Bahnen befahren werden. Bei insgesamt 55 neuen Bahnen müssten es ja dann auch mehr Linien können plus die ein oder andere Ausweichstrecke, falls mal Baustelle ist oder ein Unfall passiert.

    Ähm, man kann da unterschreiben oder eben auch nicht. Wenn da LE Mon. hist. einen Link mit gegenteiliger Meinung postet, dann ist das doch okay. Ich würde mich über Olympische Spiele in Leipzig freuen, weil die jetzt geplante Dimensionierung als kleiner Partner von Berlin zusammen mit Markkleeberg absolut passend zur Größe der Sportstadt Leipzig ist. Was für Infrastruktur genutzt/geplant ist, braucht es eh. Mit Olympia würde es wie bei der ersten Bewerbung auch mehr Fördergelder geben. Wie man beispielsweise neben der neuen Ballsporthalle eine Sanierung und Erweiterung der Arena finanzieren will, die absolut nötig ist, erschließt sich mir aktuell nicht. Stadionvorplatz, Festwiesenvorplatz, Sportmuseum sollen ja ebenfalls noch im Stadionumfeld entwickelt werden, dazu ein Parkhaus.

    Stimmt, da sind in Teilen des Stadtgebiets neue Aufnahmen, aber nicht überall. Wenn man beispielsweise mal am Dösner Weg oder Kohlenstraße schaut, dann müssten auch da schon die Neubauten im Bau klar zu erkennen sein.


    Im Sächsischen Rapis-System gibt es übrigens auch immer wieder aktuelle Luftbilder mit dem Layer Luftbild Sachsen aktuell: https://rapis.ipm-gis.de/client/

    Dort sieht man beispielsweise schon die Neubauten südlich des Bayerischen Bahnhofs.

    Solche Meinungen gibt es quasi bei fast jedem Thema, zumal die Debatte um Ausgaben bei knappen Ressourcen nicht weniger werden. Das Projekt Elstermühlgraben läuft ja nun seit über 20 Jahren. Offizielle Eröffnung ist laut Webseite des Grünen Rings übrigens am 14.09.2026 und ich freue mich sehr darauf und ich bin mir sicher, dass auch viele andere in Leipzig und Umland hierzu eine positive Meinung haben.

    Grüner Ring Leipzig: https://gruenerring-leipzig.de/30jahre/

    Leute finden in Berlin, Leipzig oder anderen Großstädten keinen Wohnraum mehr und ziehen dann ins Umland. Die Städte wachsen über ihre administrativen Grenzen hinaus. Früher ist man in Leipzig einfach in eine freie Wohnung günstig gezogen, die Zeiten sind vorbei. Ein Einfamilienhaus ist für Normalverdiener mittlerweile auch in Leipzig schwer zu finanzieren, also sucht man im Umland Alternativen. Schaut man es sich mal auf Gemeindeebene im Umland an, profitiert davon eher weniger die Gegend um Torgau, sondern vor allem Umlandgemeinden mit guter Anbindung von 30 Minuten. Das ist übrigens positiv für die Umlandgemeinden, weil die zwischenzeitlich viele Einwohner verloren haben.

    Bezogen auf Leipzig gibt es natürlich gerade aktuell viele unbekannte Variablen. Wie geht es wirtschaftlich gerade im Automobilbereich weiter? Einsparungen beim MDR wirken sich schon jetzt bei Produktionsfirmen aus, in Leuna arbeiten auch etliche im Chemiebereich. Da hat Leipzig gerade keinen Lauf. Können sich die jetzigen Neubauten mit Kaltmieten von Minimum 13 € und zumeist mehr überhaupt genug Leute leisten? Wie wirkt sich ein mögliches AfD-Ergebnis in Sachsen-Anhalt auf den Osten insgesamt aus, wo glaube ich nicht jeder differenziert? Kommen dann noch die jungen Leute ins eigentlich angesagte Leipzig? Wie entwickelt sich die Haushaltslage der Stadt und was kann damit perspektivisch noch finanziert werden? Dazu die allgemeinen Faktoren, wie es beispielsweise beim Krieg in der Ukraine weitergeht, bei einem hoffentlich baldigen Frieden würden viele Menschen in die Heimat zurückkehren. Dazu sonstige Migration oder auch die Entwicklung wirtschaftlich in Deutschland.

    Würde mich nicht wundern, wenn man bei der städtischen Bevölkerungsprognose da aktuell abwartet, bis man die rausgibt bzw. die nochmal anpasst. Klar für mich in jedem Fall, die Zeiten des großen Wachstums sind auch hier vorbei, weil es kaum Leerstand mehr gibt, die Lückenbebauungen vor allem in beliebten Vierteln in den nächsten Jahren durch geringere Verfügbarkeit immer weniger werden und es bei den neuen zentralen Wohnquartieren wohl weiterhin sehr unterschiedlich vorangeht.


    Was für werdende Eltern in Leipzig wieder gut ist, man findet entspannt einen Kita-Platz, Grundschule entspannt sich bereits jetzt schon und auch an den weiterführenden Schulen wird das auch bald ankommen.

    Den 2. Tunnel hat auch Jung selbst immer wieder ins Spiel gebracht, hier und woanders wird das Thema diskutiert. Wie LE Mon. hist. schrieb, dürfte es für das Vorhaben durchaus Zustimmung in der Bevölkerung geben, was ja am Ende daran liegt, dass der 1. Tunnel ein echtes Erfolgsprojekt ist und viele Menschen mitbekommen haben, wie wichtig ein guter ÖPNV insgesamt ist. Beides ist ja erstmal positiv und Städte vergleichbarer Größe haben auch mehr als 4 Haltestellen im Untergrund. Die Diskussion geht jetzt schon sehr lang, da darf man auch mal die Frage stellen, warum nicht viel eher die Untersuchung beauftragt und damit fertig geworden ist. So wabert es durch den Stadtrat, in der Bevölkerung rum, Projekte wie die Südsehne werden mitunter negativ bewertet, weil ja mal der 2. City-Tunnel kommen soll. Dabei hätte man mit umfassenden Untersuchungen für Klarheit sorgen können. Ich bin nun wirklich kein Fan von Herrn Weickert, aber die Diskussion nur auf ihn zu schieben, ist mir zu einfach.


    In der morgigen Printausgabe der LVZ geht es um den Stand bei der Südsehne und Thekla-Süd. Die Kurzfassung, in den nächsten 10 Jahren wird da nichts fertig, in Wahren wird es nicht anders sein. Ich wäre aktuell zufrieden, wenn der Liniennetzplan der Zukunft bis Ende 2027 umgesetzt wird und die neuen Bahnen kommen. So wie sich die Finanzsituation der Stadt entwickelt, habe ich große Zweifel, ob man das bis Ende 2027 packt. Das Fugenmassedebakel wird auch Zeit und Geld kosten bzw. hat es das schon.

    Ist ja die Frage, ob es da größere Bauarbeiten benötigt jetzt, wenn die Fugenmasse teilweise raus ist. Das könnte sich also noch ziehen.


    Zum Thema Begrünung des Rings gab es mal eine Veranstaltung mit Thomas Dienberg in der Stadtbibliothek. Da wurde eben auch deutlich, dass das gar nicht so einfach umsetzbar ist, da im Untergrund viele Leitungen lang gehen. Siehe auch die neue Bepflanzungen am Brühl, wo man sich dann mit Kübeln behelfen musste, da Baumbepflanzungen nicht möglich sind durch die Leitungen darunter.

    Davon abgesehen, mir sind Berlin, Chemnitz, Dresden, Erfurt und Halle bisher nicht als die grünen Oasen aufgefallen, trotzdem funktioniert es da deutlich besser.

    Was doch deutlich wird, dass die vor allem neu verbaute Fugenmasse in Leipzig nicht den Hitzeanforderungen gerecht wird, während es unter ähnlichen Temperaturen unweit von Leipzig besser funktioniert. Ja, gern auch nach Südeuropa noch schauen.

    Was die ganzen städtebaulichen Dinge um Begrünung usw. angeht, bin ich doch komplett bei euch. Auch da muss auf eine klimaresiliente Bepflanzung geachtet werden, wie eben beim Schienenbau auch.

    Welche Städte in Deutschland sind so stark wie Leipzig betroffen? Ist in Halle, Chemnitz oder Dresden die Klimaerwärmung eine andere? Bei den Antworten zu diesen beiden Fragen darf dann doch mal hinterfragt werden, was da falsch gelaufen ist, zumal es eben auch sehr viele neuere Abschnitte betrifft. Klimaerwärmung verlangt eben auch Klimaanpassung auf verschiedensten Ebenen. Ja, mit mehr Klimaschutz bräuchte man weniger Anpassung, aber leider sind wir hier weit weg von einer idealen Welt.

    Übrigens, was da heute die Mitarbeitenden bei diesen krassen Temperaturen an einem Sonntag leisten verdient größten Respekt. Danke dafür.

    „Vorwürfe kann man hier keinem machen“, da komme ich nicht mit. In keiner Stadt in Deutschland gibt es annähernd solche Auswirkungen, aber man kann niemandem Vorwürfe machen? Auch morgen gibt es keinen annähernden Regelbetrieb und wenn man das heute gesehen hat, ist das ja nur logisch. Die Temperaturen sind ja seit Jahren bis Jahrzehnten erwartbar und an der Haltestelle Goerdelerring, die zu Corona-Zeiten gemacht wurde, sieht es aus als wäre da ne Herde Kühe mit Durchfall drüber gelatscht. Hier wird hoffentlich genau geprüft, wer für dieses Debakel verantwortlich ist, das auch heute wieder prominent zu Beginn in der Tagesschau gezeigt wurde. Ja, es braucht auch mehr Bäume, Grünflächen usw., aber eben auch mehr Resilienz gegen Klimaextreme, die genauso erwartbar sind.

    Die Situation ist leider mal wieder ein Beleg, warum man sein Auto eben lieber nicht abschafft, obwohl man selbst gern mit Rad, ÖPNV oder Zug unterwegs ist.

    Ich finde die Lösung Alte Messe bis zum Völki hinter richtig gut aus den von Dir genannten Gründen, habe aber eben Zweifel, ob das jetzt noch umsetzbar ist. Die Debatte wird interessant, da jetzt ja neben den Grünen auch die SPD den Vorschlag geäußert hat. Bleibt die Frage, warum die Alte Messe nicht näher bei den 27 Standorten geprüft wurde: https://ratsinformation.leipzig.de/allris_leipzig…4&refresh=false