^^ Jein.
Das fragliche Grundstück ist derzeit überwiegend gepflastert und wird als Parkplatz genutzt. Einen herben Verlust durch Bebauung kann ich an der Stelle nicht erkennen.
Na klar ist der Verlust von Grünflächen schmerzlich, insbesondere, wenn sie nutzbar sind und genutzt werden. Ersatzpflanzungen und die Neuanpflanzungen von Straßenbäumen gehen mir persönlich nicht schnell genug, wenn man bedenkt, das so ein Baum ja auch einige Jahre braucht, um wieder einen nennenswerten Beitrag zum Stadtklima leisten zu können.
Andererseits muss man sich auch unmittelbar hinter dem Innenstadtring nicht vorkommen wie auf dem Land - eine dichte Bebauung ist ja auch ein definierendes Merkmal einer modernen Großstadt.
Sicher gibt es andere (bereits versiegelte) Flächen im Bereich Seeburgstraße/Nürnberger Straße, die man in einer idealen Welt zuerst bebaut hätte, bevor man die kleine Grünanlage zwischen Seeburg- und Sternwartenstraße in Angriff genommen hätte. Und sicher erschließt sich die Dringlichkeit der Bebauung an der Leopoldstraße nicht auf Anhieb. Aber so ist es nun mal - wo gebaut wird, ist nicht zuletzt abhängig vom Eigentümer des Grundstücks und dessen Investitionswillen.
Mir persönlich ist es allemal lieber, die verbliebenen Kriegs- und Nachkriegsbrachen innerstädtisch zu bebauen, als weitere Baugebiete am Stadtrand zu erschließen.