Beiträge von lguenth1

    Dekoratives Anführungszeichen

    Warum ist das S-Bahn-Netz mit Einbeziehung der Regionalbahnen "zu dünn"? Wie sollte es denn deiner Meinung nach aussehen?

    Die Verzögerungen des Ausbaus nach Zeitz und Gera wären da zuallererst zu nennen. Der soll mittlerweile frühestens 2035 fertig sein, wenn überhaupt. Auch die S-Bahn-Kurve Großkorbetha zur Anbindung von Merseburg hat diesen fernen Zeithorizont, obwohl da schon 2023 mit den Planungen begonnen wurde und es sich um ein lächerlich kleines Projekt mit nur 1,6 km Länge handelt.

    Zügig umsetzen sollte man zudem vor allem die seit Ewigkeiten angestrebten Reaktivierungen von Beucha - Brandis - Trebsen sowie Großbothen - Colditz - Rochlitz, für die ein positiver Nutzen-Kosten-Faktor und damit eine Bundesförderung in Höhe von 90 % problemlos nachweisbar wären. Die hinhaltende Blockadetaktik von CDU und SPD macht mich wahnsinnig.

    Eine andere Landesregierung würde auch über eine Anbindung von Zwenkau, Bad Düben, Meuselwitz. Lützen und Hohenmölsen nachdenken. Dass der Freistaat nicht mal so einen Selbstläufer wie Dresden - Meißen - Döbeln ernsthaft in Angriff nimmt, darf solche Überlegungen auf keinen Fall untergraben.

    Anders als durch das "schon 2032" angedeutet, handelt es sich dabei leider um keine Beschleunigung gegenüber dem bisherigen Zeitplan. Es wurde nie einen späterer Termin für den Baustart genannt, und eine Terminschiene mit voraussichtlicher Fertigstellung im fernen Jahr 2035 ist wirklich kein Ruhmesblatt.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Einer der genannten läßt auch schon etwa 200 Tage bzw. mehr als sechs Monate vor dem ersten Wahlgang sein Gesicht und seinen Wahlkampfslogan auf Großplakate an Ausfallstraßen hängen. Das ist zwar definitiv nicht legal, denn die Wahlkampfzeit hat noch nicht begonnen.

    Sollte es sich um kommerzielle Werbeflächen handeln, wäre das selbstverständlich legal.

    Visualisierungen dürfte man üblicherweise einbinden können, weil man damit unbezahlte Werbung für das Vorhaben macht. Wir befinden uns in dieser Position bei Google-Street-View. Mit 12.000 m² Nutzfläche wäre das ein großer Brocken, wobei die Lage zwischen dem Fluss Chemnitz und der gerade im Neubau befindlichen Straßenbahnstrecke schon reizvoll ist.

    Dass man aktuell im Überschwemmungsgebiet wäre, dürfte sich im Rahmen eines Bauvorhabens ausräumen lassen. Der Ankauf ist allerdings schon 2019 erfolgt. So ein großes Investitionsvolumen muss man erst mal finanzieren und die Wohnungen verkaufen, zumal aktuell die wirtschaftliche Lage in Deutschland, Südwestsachsen und Chemnitz nicht gerade optimal sind.

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    Visualisierungen von MIB AG Immobilien und Beteiligungen

    Theaterstraße 76 im Jahr 2014

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    Eigenes Bild

    Studenten als Erklärung überzeugen nicht wirklich. In Chemnitz hat sich deren Gesamtanzahl im Wintersemester nur um rund 200 Personen erhöht, nicht um über 1600 wie bei den Einwohnerzahlen (Freie Presse mit Paywall). In Leizig sind die Zahlen zwischen 2024 mit über 31.000 Studenten an der Uni (Quelle) gegenüber 2025 mit rund 30000 Studenten (Quelle) sogar zurückgegangen.

    Unklar ist natürlich, wie viele Absolventen in den beiden Städten kleben bleiben, aber das müssten schon extrem hohe Quoten sein, um einen durchschlagenden Anteil an der Einwohnersteigerung zu haben.

    ^Asylbedingt kann die Chemnitzer Steigerung nicht sein, weil die deutschlandweite Zahl der Asylerstanträge 2025 um 50,7 % geringer war als 2024, was sich dann auch bis zu den Landkreisen und ortsfreien Gemeinden fortsetzt. Auch die Zahl der Zuzüge aus der Ukraine nach Deutschland (die bekanntlich nichts mit dem Asylsystem zu tun haben) hat sich reduziert: 222.000 in 2024, 181.000 Zuzüge in 2025 (Quelle). Es kämen also theoretisch noch eine überproportionale Bevorzugung von Chemnitz durch nach Deutschland ziehende Ukrainer und/oder eine Binnenwanderung von Ukrainern in Frage. Der Anteil pro 100.000 Einwohner ist in Chemnitz (311/10.000 Einwohner) tatsächlich viel höher als in Leipzig (179/10.000 EW) oder Dresden (156/10.000 EW).

    Erstaunlich ist vor allem, dass die Chemnitzer Bevölkerung bis September 2025 erwartungsgemäß gesunken ist, während sie in den letzten drei Monaten plötzlich um 2400 Personen anstieg. Das zeigt sich in Leipzig übrigens genauso (+4600 Personen im letzten Quartal), während die Dresdner Bevölkerung in dem Zeitraum fast konstant blieb (siehe statistik.sachsen.de, dort dann die Excelliste "Einwohnerzahlen 2025 nach Gemeinden als Excel-Arbeitsmappe").

    Das erscheint mir insgesamt aber alles so ungewöhnlich, dass ich auch einen statistischen Effekt für möglich halte.

    Stadtrat Toni Späth von der Linken hat dankenswerterweise nachgefasst und mit einer Kleinen Anfrage die Stadt zur Bestätigung gezwungen, dass der Abriss des Fabrikgebäudes der früheren Pöge Elektricitäts-AG an der Paul-Gruner-Straße 58, 68 wie vermutet ohne Genehmigung erfolgt ist. Auf der Stadtseite findet sich die Antwort auf Kleine Anfrage, für größere Aufmerksamkeit sorgt aber ohnehin der Artikel in der Freien Presse (mit Bezahlschranke).

    Entscheidend ist in so einem krass rechtswidrigen Fall natürlich, welche Konsequenzen das für den Eigentümer haben wird. Dass jetzt nach dem Abriss ein Antrag gestellt wurde und Bürgermeister Kütter dem Stadtrat antwortet, dass die erforderliche denkmalschutzrechtliche Genehmigung "noch" nicht erteilt wurde, lässt mich befürchten, dass man das Ganze nachträglich gutheißen und damit ein negatives Exempel statuieren wird.

    Alles was aus dem Programm vorgesehen ist, ist aufgelistet. Für mehr hat dieser Topf nicht gereicht. Das schließt natürlich nicht aus, dass man in den sonst jedes Jahr auch bereitstehenden Haushaltsmitteln Geld für die Talsperre Euba findet, aber etwas Konkretes ist mir da aktuell nicht bekannt.

    Woher kommt die Info, dass die Innenstadtturnhalle an der Aue entstehen soll? Das finde ich so nirgendwo und halte ich aus dem genannten Grund für ausgeschlossen.

    Im Stadtrat wurde vor ein paar Tagen über die Verwendung des durchgereichten Sonderschuldenanteils abgestimmt. Ich liste nachfolgend alle beschlossenen Maßnahmen auf, greife vorher aber ein paar Punkte gesondert auf. Insgesamt sind viele Sachen enthalten, die sonst auch nötig gewesen wären – wie sich das im Spannungsfeld aus der im Grundgesetz geforderten Zusätzlichkeit der Maßnahmen, gekürzter Förderprogramme von Bund und Land, aus dem städtischen Investitionsbudget verschobener Maßnahmen und anderweitig tatsächlich unmöglich zu finanzierender neuer Investitionen darstellt, wird wohl nie jemand analysieren.

    Finanzvolumen

    Insgesamt standen der der Stadt 184,2 Mio. Euro zur Verfügung, davon 106 Mio. für frei wählbare Investitionen und je 39 Mio. für Investitionen in Schulen und Straßen. Das Pauschalbudget wurde komplett verplant. Bei den anderen beiden Positionen wurde noch ein Puffer von 13,2 Mio. bzw. 16,7 Mio. gelassen. Zusätzlich fließen noch weitere 72,6 Mio. Euro Fördergelder nach Chemnitz (wie die wohl finanziert werden?).

    Opernhaus/Schauspielhaus

    Hier wurden zusammen 40 Mio. Euro bewilligt, so richtig weiß aber noch keiner, wofür eigentlich. Die Freie Presse schreibt von 20 Mio. Euro für eine Sanierung des Opernhauses, womit die verbleibenden 20 Mio. Euro fürs Schauspielhaus für keine der diskutierten Varianten reichen. Die Fortsetzung der Sanierung des Schauspielhauses am alten Standort wurde verschiedentlich gefordert und wäre auch meine Vorzugsvariante gegenüber einem Neubau gewesen, weil das mit weniger Kostenrisiken verbunden sein dürfte. Die Diskussion geht damit weiter.

    Strittige Maßnahmen

    Für die Sanierung der Südringbrücke und die Kapazitätserweiterung der Körperbehindertenschule will man noch Verhandlungen mit dem Land übernehmen, um eine Finanzierung aus den Mitteln des Freistaates zu erreichen. Recht fraglich erscheinen auch die 3 Mio. Euro für die Sanierung der Grundschule in Kleinolbersdorf-Altenhain, weil die seit Jahren die Mindestzahl von 15 Schülern in der Eingangsklasse zu verfehlen droht und die deutschlandweit katastrophalen Geburtenzahlen bekannt sind. Vielleicht kann man das durch jahrgangsübergreifenden Unterricht oder andere Tricks auffangen, mal schauen.


    Einzelmaßnahmen aus Pauschalbudget

    1 Sporthalle Innenstadt (Schule/ Vereine/ FW) 9.500.000 € --> Es besteht offensichtlich kein Zusammenhang zur gewünschten Niners-Halle, nur damit keine Missverständnisse aufkommen.

    2 EFC - Dach Wettkampfhalle 15.000.000 €

    3 C³ - Dach Messehalle 1 12.000.000 €

    4 Opernhaus + Sprechtheater, separate Standorte 40.000.000 €

    5 Brunnen Stadthallenpark - Sanierung 4.000.000 €

    6 Tierpark - Verschiedene Maßnahmen 5.000.000 €

    7 Feuerlöschübungsanlage 700.000 €

    8 Vereinssport 9.000.000 €

    9 Eigenmittel Sportmaßnahmen B-016/2026 1.306.250 € --> Da geht es um die schon beschlossene Umwandlung des Rasenplatz in Röhrsdorf zu einem Kunstrasenplatz und die Sanierung der Kältetechnik im Jutta-Müller-Eissportzentrum.

    10 Sanierung Freiwillige Feuerwehr Stelzendorf 1.800.000 €

    11 Neubau Freiwillige Feuerwehr Siegmar mit Planung 3.100.000 €

    12 Sicherheit Innenstadt 2.300.000 € --> Hier geht es um Poller für den Schutz für Attentaten mit Fahrzeugen.

    13 Sprungschanze Grüna 2.000.000 €


    Einzelmaßnahmen im Straßenbudget

    1 Brücke Falkeplatz 6.860.000 €

    2 Brücke Südring (Planung 2026/27; Ausführung ab 2030, Finanzierung aus dem Landesarm erforderlich) 35.530.000 €

    3 Sanierung von Straßen und Fußwegen 3.000.000 €

    4 Ingenieurbauwerke mit Zustandsnote schlechter 3,5 - Planung ff. 7.500.000 €

    5 Brücke An der Aue 4.500.000 €

    6 Brücke Harthauer Straße 5.000.000 €

    7 Brücke Chemnitzer Straße Röhrsdorf 2.000.000 €


    --> davon Eigenmittel: 25.956.000 €

    --> davon Fördermittel: 38.934.000 €


    Einzelmaßnahmen im Schulbudget

    1 Terra Nova Campus - Kapazitätserweiterung 13.000.000 €

    2 Kooperationsschule Umbau Sporthalle zur Mensa und Rückbau Treppenhaus 1.500.000 €

    3 Josephinen-Oberschule Brandschutzertüchtigung 3.000.000 €

    4 Sanierung Flügel Tereschkowa 4.000.000 €

    5 Sanierung "Sanierung Schulen gemäß Schulsanierungskonzept" 12.000.000 €

    6 Schulsanierungskonzept, nächstes Objekt 15.600.000 €

    7 Sanierung Turnhalle Comenius-Grundschule 4.000.000 €

    8 Sanierung der Grundschule Kleinolbersdorf / Altenhain 3.000.000 €


    --> davon Eigenmittel: 22.440.000 €

    --> davon Fördermittel: 33.660.000 €

    Krass, was für eine freche Lüge der Stadt. Die Planzeichnung des Bebauungsplanes ist hier abrufbar, dort sind die Denkmale Paul-Gruner-Straße 58 und 68 noch eingezeichnet und mit ihrer Denkmaleigenschaft gekennzeichnet. In der Begründung des Bebauungsplanes werden zwar 15 (!) bereits vor 2008 abgerissene Denkmäler erwähnt, über die zu dem Zeitpunkt noch vorhandenen wird aber folgendes geschrieben:

    Inwieweit die noch bestehenden Kulturdenkmale dauerhaft erhalten werden können, kann erst in den nachgeordneten Genehmigungsverfahren (Bauanträge, Abbruchanträge) in Zusammenarbeit mit den Denkmalschutzbehörden festgestellt werden.

    Es gab zu dem Zeitpunkt also keine Abrissgenehmigung! Entweder wurde die später ausdrücklich erteilt, oder die Stadt ist für ihre Rolle als Untere Denkmalschutzbehörde so ungeeignet, dass sie noch nicht mal die aktuelle Rechtslage überblickt.

    Die Lage war gerade der Vorteil des Gebäudes und hätte alle Möglichkeiten eröffnet. Die verkehrliche Erschließung war optimal, mit Parkplätzen direkt am Objekt und fußläufiger Entfernung zur Straßenbahn. An so einem Standort kann man ein Gewerbeobjekt entwickeln (siehe Schleifmaschinenfabrik an der Zwickauer Straße), das begünstigt aber auch die Entwicklung zu einem Wohngebäude, was in vergleichbaren Objekten schon mehrfach stattgefunden hat. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, wie schön es ist, zu Fuß zur Arbeit gehen zu können... Die Mär, dass Abrisse von Denkmalen alternativlos sind, wird in Chemnitz bekanntlich schon seit Jahrzehnten verbreitet, dummerweise aber immer wieder ad absurdum geführt.

    Mal wieder eine typische Nachricht aus Chemnitz: Die denkmalgeschützte Fabrikanlage an der Paul-Gruner-Straße 58, 68 wird aktuell abgerissen (Freie Presse mit Bezahlschranke), Übeltäter ist die Berliner Firma Metawerk AG. Das ebenfalls denkmalgeschützte Gesellschaftshaus wurde schon vor Jahren abgerissen, davon gibt es leider auch kein Foto. Der Grund für den Abriss des Fabrikgebäudes ist ein Witz, angeblich wäre das die einzige Möglichkeit zur Gefahrenabwehr vor Vandalismus oder Brandstiftung (Bretter sind wohl nicht mehr lieferbar, und die Nutzung eines Gebäudes scheint undenkbar). Mit der Begründung könnte man dann jedes leerstehende Denkmal in Deutschland abreißen, das dürften hunderttausende sein.

    Sehr fraglich ist, ob das Denkmalamt etwas von den beiden Abrissen weiß, weil selbst das jahrelang abgerissene Gebäude noch in der Denkmalliste erwähnt wird, als wäre nichts gewesen. Anlieger spekulieren, dass man das Grundstück ohne Denkmäler viel besser für Neuansiedlungen vermarkten könne, aber das wird in der sterbenden Stadt Chemnitz garantiert nicht passieren.

    Folgendes Foto ist von 2014, der Zustand war damals hervorragend.

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    Quelle: (dwt).

    Ein guter Anlass, auf die Liste aller (ehemals) denkmalgeschützten Handschwengelpumpen bei Wikipedia hinzuweisen:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der…mpen_in_Leipzig

    Viele Koordinaten müssten noch nachgetragen werden, was keine große Hürde ist. Mit folgendem kleinen Tool kann man sich aber auch jetzt schon durch entsprechende Klicks rechts unten ("nur Koordinaten ohne Foto") die Pumpenstandorte anzeigen lassen, die mit bekannten Koordinaten kein Foto haben und nur darauf warten, dass jemand eines macht und hochlädt:

    https://wikitools.toolforge.org/listcoord.php?…pzig&imagecheck

    Ich frage mich allerdings, wo die vielen abgebauten Pumpen gelandet sind. In irgendeinem Stadtdepot voller Kunstschätze, neben der Bundeslade? Oder auf dem Schrott?

    Beim ominösen "Eckhaus Zöllnerplatz, Ecke Müllerstraße" wird eine Sanierung ab September angekündigt, 20 Wohnungen sollen ab Frühjahr 2028 bezogen werden können. Das ist also ein relativ großes Gebäude, und mit den beiden Straßennamen kommen als Eckgebäude nur Zöllnerplatz 24 oder 25 in Frage, das Gebäude Zöllnerplatz 24 hätte ich aber als saniert und nutzbar eingeschätzt, währen die Nummer 25 dringend eine Kernsanierung benötigt.

    Während der vorherige Beitrag zeigt, was Marktwirtschaft und Engagement möglich machen, treibt die Stadtverwaltung weiter ihr Unwesen. Diesmal hat man die Teufelsbrücken im Zeisigwald mit einem massiven Bauzaun verriegelt, trotzdem ohne Information ans Landesamt für Denkmalpflege aus angeblichen Verkehrssicherungsgründen eine entfernte Mauerkrone mit Spritzbeton verschandelt und eine Sanierung von vornherein für völlig unmöglich erklärt, weil keine Baupläne existieren (Freie Presse mit Paywall). Ein neuer, extremer Auswuchs des jahrzehntelanges Totalversagens.

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    Quelle: (dwt).

    Die Freie Presse (Link mit Paywall) berichtet heute über mehrere laufende und geplante Sanierungsvorhaben der Leipziger Firma Rewobau, die sich Problemkindern in der Chemnitzer Denkmallandschaft annimmt, über die hier im Forum schon seitenweise und jahrelang berichtet wurde. Nicht eindeutig zuordnen kann ich das im Artikel genannte "Eckhaus am Zöllnerplatz, Ecke Müllerstraße", was eventuell die Adresse Zöllnerplatz 25 sein könnte (?).

    Annaberger Straße 110 und 110a in Altchemnitz (Sanierung hat begonnen)

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    Quelle: (dwt).

    Straße der Nationen 43 im Zentrum (Sanierung hat begonnen)

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    Eigenes Bild

    Volkshaus, Zwickauer Straße 152a/152b in Kappel (Planungen sollen 2027 beginnen)

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    Eigenes Bild

    Erstaunlich, das noch niemand die aktuelle Kostenschätzung von 100 Millionen Euro für den Neubau erwähnt hat, vor den üblichen Planungsdesastern und Baukostensteigerungen . In Deutschland ist bekanntlich selbst die kleinste Änderung des Status Quo ein Tabu, aber wenn man eine dreistellige Millionensumme sparen kann, indem man vom aktuellen Playboy nur noch ein statt zwei Exemplare sammelt, bin ich sofort dafür.

    Wohnraum für 140 potentielle neue Einwohner ist in einem abgelegenen Ort wie Kitzscher mit einer Bevölkerung von bisher nur knapp 5000 schon recht mutig, noch dazu in einem kleinen Ortsteil. Eine Autobahn-Anschlussstelle ist zwar nah, aber einen Bahnanschluss nach Leipzig gibt es nicht.