Beiträge von lguenth1

    Keine Sorge, für die Strecke zwischen Leipzig und Chemnitz steht das Geld zur Verfügung, und ernsthafte Planungen laufen mittlerweile auf Hochtouren. Bis 2028 ist alles elektrifiziert, und schon 2023 stehen moderne Akkutriebzüge zur Verfügung. Das erfordert jetzt nicht mehr allzu viel Geduld.

    Stimmt, die S-Bahn Richtung Weißenfels und Naumburg bietet sich wirklich an, der Ausbau bis Großkorbetha dürfte die Voraussetzungen dafür hoffentlich gleich mit schaffen.


    Edit: Die S-Bahn nach Naumburg ist offensichtlich schon geplant, in der aktuellen Ausschreibung MDSB 2025+ steht jedenfalls eine Linie "S 6: Naumburg/Merseburg – Leipzig Hbf (tief) – Borna – Geithain". Da ist Döbeln über Grimma übrigens auch fest eingeplant.

    Der Vollständigkeit halber sei noch ergänzt, dass auf der Strecke von Merseburg nach Leipzig neben der Verbindungskurve auch eine Erhöhung der Streckengeschwindigkeit von jetzt meist 120 km/h auf 160 km/h vorgesehen ist, nur so lassen sich die immerhin 130 Mio. Euro erklären. Für die immerhin 36.000 Merseburger ist das heute sicherlich ein Festtag. Aber auch für Schkopau, Bad Dürrenberg, Markranstädt und natürlich Halle und Leipzig bringt das große Effekte. Ein sehr sinnvolles Projekt.


    Das kann man genauso vom Ausbau nach Gera sagen, dort wird neben der Elektrifizierung auch die Streckengeschwindigkeit von jetzt meist 100 km/h auf 120 km/h angehoben. Die sicherlich nennenswerte Fahrzeitverkürzung (aktuell um die 1:07 zwischen Leipzig und Gera), die häufigere Taktung und der zukünftig durch die Elektrotriebzüge deutlich günstigere Betrieb werden die gebeutelten Gera und Zeitz sehr viel attraktiver machen.

    In einem FP-Artikel zu ersten Kulturhauptstadtprojekten (Link) steht in der auch ohne Bezahlschranke lesbaren Bildunterschrift des Aufmacherfotos, dass die Kulturhauptstadt GmbH sowie ein Willkommenszentrum ihren Sitz in der Hartmannfabrik haben werden, die derzeit saniert wird (zuletzt hier im Forum). Das ist eine hervorragende Idee, weil es für ein stilvolles, zentral gelegenes und exklusives Ambiente sorgt und gleichzeitig die mutige Investition in ein lange kaum revitalisierbar erscheinendes Denkmal absichert.

    Dazu gab es auch zwei Artikel in der Freien Presse mit Bezahlschranke (Link1, Link2). Was mich dabei regelrecht schockert, ist die geplante Führung der Strecke nach Reichenbrand "eingebettet in die Trasse der Zwickauer Straße". Von allen autofeindlichen Bemühungen der von Stadtverwaltung und Stadtrat ist das deshalb die bisher verwerflichste, weil die Trasse als Verlängerung vom jetzigen Endhaltepunkt in Schönau schon freigehalten wurde und ohne jede Vernichtung einer Straßenbahnverbindung fortgeführt werde (siehe Dokumentation bei Drehscheibe-online.de). Dass die Zwickauer Straße dann für Autos nahezu nicht mehr nutzbar wäre, kann man auf der verlinkten Präsentation auf Seite 52 sehen (Link).


    Ich habe mit dieser Stadtpolitik abgeschlossen!

    Zuallererst geht man in Chemnitz mit Straßensanierungen eher sparsam um, wohl vorrangig aus finanziellen Gründen. Selbst wenn man genug Geld hätte, wäre man aber immer noch gut beraten, den gerade erst in die frühere Ruinenlandschaft gezogenen Mietern nicht gleich wieder die Parkplätze wegzunehmen. Mit künstlich geschaffener Parkplatznot kann man in Chemnitz doch schon reichlich auf dem Kaßberg wuchern und dem Zeitgeist frönen.

    Die Nord-Verlängerung des Südrings wird wohl jetzt endgültig beerdigt (Freie Presse mit Bezahlschranke). Ein Gutachten habe ergeben, dass bestehende Strecken kaum entlastet würden und das Verkehrsaufkommen nur etwa halb so hoch wie früher angenommen wäre. Die Kosten für den Abschnitt bis zur Zwickauer Straße lägen bei mindestens 26 Millionen Euro, für das Teilstück bis zur Kalkstraße kämen weitere 48 Millionen Euro hinzu. Entsprechend wird dem zuständigen Stadtratsausschuss ein Verzicht auf die Maßnahme nahegelegt.


    Ich sehe das schon immer so und begrüße demzufolge die zu erwartende Entscheidung. Falls irgendwann der östliche Südring tatsächlich mal weitergebaut wird, würde das für eine Reduzierung der Verkehrsbelastung am anderen Ende sorgen. Damit verabschiedet man sich nach dem Busbahnhof von einem weiteren jahrzehntelang verfolgten Luftschloss und findet hoffentlich irgendwann Investitionsprojekte, die die Stadtentwicklung wirklich voranbringen.

    Die SGA-Sommerauktion (Katalog) hat nur ein einziges Chemnitzer Haus als alten Wein in neuen Schläuchen zu bieten:


    - Zietenstraße 35 (Luftbild), Sonnenberg, Mindestgebot 150.000 Euro (bei einer Jahresnettomiete von aktuell 3.628 Euro)


    MFH mit 9 Wohnungen mit ca. 405 m², davon 2 Wohnungen mit ca. 76 m² vermietet (also 4 €/m²). War schon in der letzten Auktion dabei, damals noch für 190.000 Euro.


    Auch beim Blick in die sächsischen Kleinstädte und ländlicheren Regionen sind die Angebote im vierstelligen Bereich eher Mangelware geworden, wobei ich da jetzt nur die denkmalgeschützten Objekte betrachtet habe.

    Es gab immerhin schon Diskussionen zu einer Seilbahn vom Schlossteich auf den Kaßberg. Die wurde 2018 erstmals von den Grünen ins Gespräch gebracht (Tag24) und dann 2019 sogar von der Stadtverwaltung als Thema für den Verkehrsenetwicklungsplan und dessen (Schein-)Bürgerbeteiligung avisiert (Freie Presse mit Bezahlschranke). Im aktuellen VEP-Entwurf steht dazu aber nichts, was aber wirklich kein Verlust ist.

    Der VMS hat die ersten Ergebnisse der Vorplanung zum ersten Abschnitt der Stufe 4 des Chemnitzer Modells nach Limbach-Oberfrohna veröffentlicht (Link mit detaillierten Lageplänen). Es geht dabei um die Linienführung in Theater-, Brücken- und Hartmannstraße. Zwei Hauptvarianten werden noch weiter untersucht:

    • Hauptvariante 1: Seitenlage in Theater- und Hartmannstraße sowie Mittellage in der Brückenstraße mit Verkehrsberuhigung
    • Hauptvariante 2: Mittellage in allen Straßenabschnitten außer ggü. Ermafa

    Ich glaube mich erinnern zu können, dass ich hier im Forum schon vor Jahren die Meinung vertreten habe, dass ich eine Mittellage für sinnvoller halte. Das dürfte auch die übliche Lage für Straßenbahnen in anderen Städten sein (das ist aber mehr ein Gefühl als nachrecherchiert). Durch die wilden Gleisverläufe und die Nähe zur Bebaaung der Variante mit der Seitenlage fühle ich mich bestätigt. Auch die Sperrung der Brückenstraße für den Verkehr in Hauptvariante 1 halte ich für Unfug, obwohl auch in Chemnitz die Bekämpfung des Autos mittlerweile wichtiges politisches Ziel geworden ist. Das wird eine absolute Flaniermeile zwischen Parteifalte und Stadthalle...


    Letztlich entscheidet der Stadtrat Ende des Jahres. Mal sehen, welche Argumente für oder gegen die Varianten dort präsentiert und letztlich ausschlaggebend sein werden.

    Detlef Müller hat im Kommentarbereich des aktuellen FP-Artikels zum Busbahnhof klargestellt, dass "niemand (!)" die Entfernung des Busbahnhofs vom Schillperplatz infragestellt. Es gänge nur darum, ob überhaupt ein neuer Busbahnhof benötigt würde. Auch um den Fernbusbahnhof würde es überhaupt nicht gehen. Ich persönlich hoffe mal, dass das noch letzte Rückzugsgefechte auf dem Weg zu vernunftbasierten Entscheidungen sind. Letztlich würde das nur auf unsinnige Millionenausgaben für den Fernbusbahnhof hinauslaufen, für die man eine funktionierende Infrastruktur opfern und insgesamt die Möglichkeiten des Busverkehrs beschneiden würde. Für die vielen Millionen bekommen würde man dafür nichts außer einer weiteren ungepflegten Grünfläche, auch das scheint manchen nicht klar zu sein. Wenn einige jetzt ausgerechnet den Busbahnhof als städtebaulichen Missstand Nummer eins ansehen, sollten die vielleicht noch mal mit offenen Augen durch Chemnitz gehen (oder im Bus fahren)...

    Die (weite) Trennung Regio- und Fernbus, halte ich - offen gesprochen - für eine ziemlich dumme Idee. Da benötigt man dann vom Bus aus Berlin zum Bus nach Oederan wirklich lange und hat ggf. noch große Koffer, ein Fahrrad und Kinder dabei.

    Du beziehst Dich da sicherlich auf die Pläne, einen Fernbusbahnhof an die Dresdner Straße zu bauen. Aber werden die denn überhaupt noch weiterverfolgt? Ich kann mir das nicht vorstellen, weil das ja nur ein Nebenprodukt der Verlegung war. Das wäre jetzt wirklich unsinnig und finanziell durch nichts zu rechtfertigen.


    Ansonsten finde ich die Krokodilstränen über den Verbleib des Busbahnhofs an der jetzigen Stelle albern. Ich kann kein allzu großes Verbrechen an der Menschheit daran erkennen, eine Bibliothek durch einen nahen Busbahnhof gut erreichbar zu machen. Dass dessen Verlegung mit dem Abriss (oder mit viel Glück der Einlagerung) eines singulären Kulturdenkmals verbunden wäre, scheint keinen zu interessieren. Noch schwerer nachvollziehbar wird es dadurch, dass es noch nicht einmal ansatzweise einen Plan dafür gab, was mit der Fläche eigentlich passieren soll. Ein paar Gedankenspiele sahen vor, dort irgendwelche Gebäude hinzuklotzen, die durch durch die üblichen Grauslichkeiten der modernen Architektur das Umfeld erst recht verschandeln würden. Und da diese Nutzflächen teuer und völlig überflüssig sind, würden die sowieso nie gebaut. Noch eine Brachfläche werde ich in Chemnitz jedenfalls nicht vermissen.

    Da ich das schon seit Jahren gefordert habe, bin ich begeistert. Hinter der Bezahlschranke gibt es noch die überraschende Information, dass fast alle Fraktionen außer den Grünen (also FDP, CDU, SPD, Linke und AfD) Änderungsanträge zum Haushalt gestellt haben, um mit den vorgesehenen Mitteln andere Vorhaben zu finanzieren. Allerdings ist es schon ungewöhnlich, dass jahrelang alle Parteien den Umzug des Busbahnhofes unterstützt haben, und jetzt ohne öffentliche Debatte ihren Kurs um 180° ändern. Politik sollte erklärt werden.


    Detlef Müller von der SPD schreibt übrigens in den Kommentaren unter dem FP-Artikel etwas von einer Fördermittelbindung des Bahnhofsvorplatzes, wodurch wegen des neuen Busbahnhofes ca. 7 Millionen Euro zurückgezahlt werden müssten. Das könnte natürlich den Kurswechsel erklären, allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass das wirklich stimmt und in den letzten Jahren noch niemandem aufgefallen ist. So einen Fehler kann doch selbst die Chemnitzer Stadtverwaltung nicht machen...

    Danke für die Vorstellung der Projekte, jedes einzelne davon ist sehr erfreulich. Die schiere Menge ist aber erstaunlich, wenn man sich die immobilienwirtschaftlichen Rahmenbedingungen anschaut. Die wirtschaftliche Entwicklung in Chemnitz stagniert bestenfalls, es gibt deutlich mehr Sterbe- als Geburtenfälle, es ziehen eher mehr Menschen weg als zu, und auch die Zahl der innerstädtischen Umzüge geht eher zurück (alles nachzulesen in den Statistischen Quartalsberichten). Es ist auch nicht so, dass die Einwohnerzahl auf dem Sonnenberg steigen würde. Ich hoffe mal, dass wirklich deshalb so viel saniert wird, weil sich jedes einzelne Projekt rentiert, und nicht weil zu viel Geld angelegt werden muss und dafür Immobilieninvestments aufgesetzt werden.

    Ein Blick nach rechts in die Sonnenstraße zeigt ebenfalls rege Bautätigkeit. Am Ende der Straße werden die Zietenstraße 83 (links) und der Eckbau Schüffnerstraße 15 (rechts) saniert - leider finde ich zu beiden Projekten keine Infos im Netz.

    Kleine Korrektur: Die Zietenstraße 83 ist eigentlich die Sonnenstraße 83. Dann findet man aber trotzdem nichts dazu.


    In der Fürstenstraße 8 gibt es aktuell noch ein paar 3- und 4-Raumwohnungen zu mieten, wie man bei Hildebrand und Partner sehen kann (Link). Die Bilder aus dem Treppenhaus scheinen wirklich aus diesem Gebäude zu sein und wissen zu gefallen. Auch die Miethöhe von um die 7 € / m² kalt und die Grundrisse überzeugen. Sehr schön, die Wohnungen dürften schnell weggehen.

    ^Die Spielstätte muss logischerweise eine sein, die jetzt schon existiert. Zentralstadion und die Stadien der beiden Regionalligavereine kann ich mir schlecht vorstellen, da käme man sich terminlich und durch die ständig notwendigen Ummarkierungen ins Gehege. Vielleicht kommt wirklich das Stadion des Friedens in Gohlis als Spielstätte in Betracht? Im American Football nimmt man es aber sowieso nicht so genau, da könnte ein Leipziger Team auch irgendwo in Machern oder Markranstädt auflaufen.

    Für das betroffene Grundstück [Parkplatz Connewitzer Kreuz) steht eine Zwangsversteigerung bevor, bei der die Stadt mitbieten möchte, um o.g. Tatsachen (Park] zu schaffen. Der Stadtrat soll sich noch im März abschließend mit dieser Frage beschäftigen.

    Damit dürfte aber noch nicht sicher sein, dass es tatsächlich so kommt. Die Erfahrung ähnlicher öffentlicher Beteiligung an Zwangsversteigerungen zeigt, dass der Stadtrat schon vorher festlegen muss, welche Summe maximal ausgegeben werden darf. Ich kann mich dunkel an Fälle erinnern, wo das sogar öffentlich geschehen ist (oder aus rechtlichen Gründen gar geschehen musste?). Die Stadt kann also jederzeit überboten werden. Auch wenn aus bekannten Gründen eine Bebauung aktuell nicht umsetzbar ist, könnte das jemand getrost als Spekulationsobjekt mit verhältnismäßig geringen Kosten ins Portfolio nehmen und auf eine (langfristige) Änderung der Extremismussituation hoffen.

    Die Ergebnisse der SGA-Frühjahrsauktion (Ergebnisliste) wie folgt:


    - Frankenberger Straße 103 (Luftbild), Hilbersdorf, Mindestgebot 75.000 Euro


    Leerstehendes Gewerbeobjekt aus der Spätphase der DDR mit 150 m² Nutzfläche und 740 m² großem Grundstück mit Bungalow und Schuppen. Hier kann man Kleingärtnern und Kleingewerbe perfekt verbinden... Verkauft für 75.000 Euro.


    - Frankenberger Straße 187, Ebersdorf, Mindestgebot 340.000 Euro (bei einer Jahresnettomiete von aktuell 36.000 Euro, Sollmiete 45.500 Euro)


    Denkmalgeschütztes, teilsaniertes MFH mit 12 Wohneinheiten und 757 m², davon 10 mit 605 m² vermietet (also 5 €/m²). Die kleinen Fotos aus dem Inneren machen einen guten Eindruck. Wohl nicht verkauft.


    - Zietenstraße 35 (Luftbild), Sonnenberg, Mindestgebot 190.000 Euro (bei einer Jahresnettomiete von aktuell 3.628 Euro)


    MFH mit 9 Wohnungen mit ca. 405 m², davon 2 Wohnungen mit ca. 76 m² vermietet (also 4 €/m²). Wohl nicht verkauft.


    - Fritz-Matschke-Straße 10, Schloßchemnitz, Mindestgebot 850.000 Euro (bei einer Jahresnettomiete von aktuell 22.134 Euro)


    Denkmalgeschütztes, 1996 saniertes MFH mit 14 Wohneinheiten und 875 m², davon 7 mit 358 m² vermietet (also 5,15 €/m²). Erstaunlich, dass das nicht vollvermietet ist und die Mieten nicht etwas höher sind, hier gibt es also trotz des hohen Kaufpreises auch Potential für Einnahmesteigerungen. Verkauft für 850.100 Euro.


    - Uhlandstraße 3, Sonnenberg, Mindestgebot 550.000 Euro (bei einer Jahresnettomiete von aktuell 18.640 Euro)


    Denkmalgeschütztes, 1993 saniertes MFH mit 8 WE mit ca. 469 m², davon 6 WE mit ca. 337 m² vermietet, 1 leerstehende Gewerbeeinheit im 1. OG mit ca. 141 m². Macht 4,60 €/m². Verkauft für 550.000 Euro.


    - Clausstraße 71 (Luftbild), Lutherviertel, Mindestgebot 450.000 Euro (bei einer Jahresnettomiete von aktuell 17.592 Euro)


    1998 saniertes MFH mit 10 WE mit ca. 647 m², davon 5 WE mit ca. 309 m² vermietet (also 4,75 €/m²). Verkauft für 450.100 Euro.


    - Bernsdorfer Straße 187 (Luftbild), Bernsdorf, Mindestgebot 350.000 Euro (bei einer Jahresnettomiete von aktuell 14.730 Euro)


    1993 saniertes MFH mit 8 WE mit ca. 605 m², davon 3 WE mit ca. 210 m² vermietet (also 5,85 €/m²). Die Quadratmetermiete finde ich in der Lage, ohne Balkone und Nachwendesanierungsstand erstaunlich. Verkauft für 350.000 Euro.


    Sonstiges:


    Im ländlichen Raum gibt es bei der Auktion etliche attraktive Angebote, aber absoluter Höhepunkt ist die Ausflugsgaststätte Lochmühle mit Gästehaus, direktem Wasserzugang zu Talspere Kriebstein und Fähranleger und einem Mindestgebot von lächerlichen 49.000 €. Wenn ich mir nicht sicher wäre, dass der Endpreis ganz weit über einer Million liegen wird, würde ich das für mich behalten, es selber kaufen und mich dumm und dämlich verdienen. Verkauft für überschaubare 76.000 Euro, die hoffentlich genug Spielraum für eine Wiederbelebung lassen - in welcher Form auch immer.


    Nachverkäufe vergangener Auktionen


    - Frankenberger Straße 202, Ebersdorf, Mindestgebot 580.000 Euro (bei Jahresnettomiete von 33.782 €)


    Denkmalgeschütztes MFH mit 8 Wohneinheiten (556 m²), davon 7 mit 488 m² vermietet, sowie einer vermieteten Geschäftseinheit (Tischlerei) im Nebengelass mit 196 m². Verkauft für 715.000 Euro.


    - Paul-Gruner-Straße 12, Altchemnitz, Mindestgebot 525.000 Euro (bei Jahresnettomiete von 17.727 €)


    MFH mit 12 Wohneinheiten (679 m²), davon 6 mit 310 m² vermietet, sowie einer vermieteten Geschäftseinheit mit 49 m². Verkauft für 655.000 Euro.