Alexanderplatz Blöcke E2 + E3 (Banane)

  • Ich denke mal, an der Rückseite werden einfach die vorderen Fassaden fortgesetzt. Eine Visu wird es nicht geben, weil dort viel mehr Alexa zu sehen wäre als "Grandair" - dass dort eine Brandmauer geplant ist, die man vor uns verbergen will, halte ich jedenfalls für sehr unwahrscheinlich.


    Was die Höhe des Mittelbaus betrifft, gebe ich Theseus und Bato recht. Es hätte nicht unbedingt die Traufhöhe des Alexas werden müssen (die sieht man vom Hof aus ja nicht); schon zwei, drei Stockwerke weniger hätten eine Menge gebracht. Aber so ist das halt mit Investorenarchitektur: Die verwertbare Geschossfläche wird maximiert, auch auf Kosten der Ästhetik.


    Schön finde ich das Material, vor allem der Turm wird damit edel aussehen. Die Nutzung - Luxuswohnungen - ist keine Überraschung, aber ärgerlich, weil sie wieder mehr Anleger anziehen wird als Bewohner.

  • Darf diese merkwürdige Freifläche links neben dem höheren Turm zur Stadtbahn hin nicht bebaut werden?
    Ansonsten wurde in den Kommentaren oben schon alles wesentliche zu diesem langweiligen Entwurf geschrieben.

  • ^Als Erholungsfläche, bevor man in die Shopping-Schlacht in`s Alexa zieht. Hin und wieder kann man an der Bude Quarkkeulchen kaufen. Die Freifläche ist prinzipiell ok. Man muss ja jetzt nicht jeden qm Fläche bebauen.

  • Die Freifläche hat städtebaulich ihren Sinn, auch wenn das auf den Visus noch nicht so recht zu sehen ist: Es gibt bereits das Alexa und die Geschäfte unter dem Viadukt; es wird das "Grandair" geben, direkt gegenüber das Volt und einen Block weiter das Studentenhotel. Hinter dem Viadukt soll ein weiteres Hotel entstehen, das seinen Eingang durch den Viadukt haben wird.


    Alles in allem ist hier mit einer Menge Fußgängern und Durchgangsverkehr zu rechnen - gut also, wenn es nicht nur reine Verkehrsflächen gibt, sondern auch einen Platz, der die Gegend ein bisschen auflockert.

  • ^
    Die Bauarbeiten haben auf dem Gelände begonnen. Es wird gerade mit einem Bretterzaun umzogen und es finden erste kleine Erdbewegungen statt.

  • Hin und wieder kann man an der Bude Quarkkeulchen kaufen.


    Wenn das ein Kriterium ist, dann dürfte in Berlin keine Freifläche bebaut werde ;)
    Aber ganz im Ernst, ich kann dieser Fläche auch nichts abgewinnen. Gerade an der Straßenecke ist es einfach nur eine zugige Fläche ohne erkennbaren Nutzen. Hier könnte man schön den Block schließen.
    Es ist ja auch nicht so, dass es sich um ein zu dicht bebautes Gebiet handelt, wo jeder freie Quadratmeter zählt.

  • Gerade an der Straßenecke ist es einfach nur eine zugige Fläche ohne erkennbaren Nutzen.


    Die "zugige Fläche" wird ja kurz bzw. mittelfristig zu einem vollwertigen Platz aufgewertet, indem auch die restlichen zwei Kanten geschlossen werden. Der Platz erfüllt mehrere städtebauliche Funktion. Unteranderem schlägt er eine Brücke für das erwartende Fußvolk, welches zwischen dem "Alexa-ende" und "Volt-anfang" pendeln wird. Stellt man das Hochhaus direkt an die Straßenkante, riegelt man beide Einkaufszentren voneinander ab.


    Je nach dem ob das EG des Hochhauses und der Bahndamm Gastronomieflächen zur Verfügung stellt und diese auf den Platz ausgeweitet werden, kann sogar eine relativ hohe Aufenthaltsqualität entstehen.

  • Bin heute mit der S-Bahn am Alexa vorbei und siehe da: das Baufeld vom Grandair ist jetzt komplett eingezäunt inkl. Gehweg, so dass ein Zebrastreifen über die Voltairstr. eingerichtet wurde. Leider hatte ich keine Zeit für ein Foto. Vielleicht jemand anderes????

  • Prima, endlich passiert da etwas. Dann wird hoffentlich bald diese hässliche Brandwand verschwunden sein :D
    Dem jährlichen Weihnachtsrummel zwischen Alex und Jannowitzbrücke geht es ja dann auch bald an den Kragen. Bin mal gespannt, welche Freiflächen dann benutzt werden. Gibt es dafür schon eine Alternative?

  • Grandaire

    Ca. 260 Wohnungen zwischen 54 und 157 qm werden neben dem Alex gebaut und der Tagesspiegel berichtet heute dazu. Link


    Es wird ein 65 m hoher und 20 Stockwerke umfassender "Wohnturm" und ab 2020 ist geplant, dass die Mieter einziehen können. Architekten sind das Büro Giorgio Gullotta aus Hamburg, so der Tagesspiegel.


    Photos und Infos gibt es hier: Link zu Batōs Beitrag #157

  • Grandaire

    Grandaire,


    nicht gerade grandios, mal wieder eine langweilige Schuhschachtel-Raster-Architektur – aber scheinbar hat Berlin nach der Bausünde 'Alexa' nichts besseres verdient an dieser Stelle? :nono:


    Wenigstens, ein Wunder, dass in dieser Brache endlich mal was gebaut wird. Hoffen wir, dass es nicht eine reine Schlafstadt wird, sondern auch einen öffentlich zugänglichen Bereich gibt, der für etwas Leben in dieser windigen Alex-Provinz sorgen könnte.

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    Ja, kann ich bestätigen. Bin gestern vorbei gefahren und es sind Baumaschinen auf dem Gelände die große Erdmengen bewegen.


    Der kleine Weihnachtsrummel ist jetzt also beidseitig von zwei großen Baustellen umrahmt.

  • Die Baustellenzufahrt nebst den großen Tiefladern macht sich ganz hervorragend zwischen den Marktbuden. Das man da nicht ein paar Tage warten konnte, ist für mich nicht nachvollziehbar. Die Flächen haben Jahre brach gelegen...

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    Vielleicht hat das Steuerliche Gründe dass man dieses Jahr noch angefangen hat. Mir ist das so lieber als wenn das weiterhin eine Brache bleibt.

  • ^ Keine Ahnung, ob Steuern da eine Rolle spielen, aber ich freue mich, dass es endlich losgeht. Auf Weihnachtsmärkte braucht man m.E. keine Rücksicht zu nehmen. Die Märkte nehmen ja auch auf niemanden Rücksicht, der kein Interesse an Glühwein-Zuckerwatte-Jinglebells-Halligalli hat. Jede freie Fläche im Zentrum ist anderthalb Monate lang mit irgendwelchen Buden vollgestellt - teilweise, wie am Gendarmenmarkt, muss man Sicherheitskontrollen über sich ergehen lassen, um einen öffentlichen Platz betreten zu können. Ich empfinde das als Zumutung.

  • Ich empfinde das als Zumutung.


    Ich als Sicherheitsgewinn und für soziale Projekt wird auch noch gesammelt für den symbolischen Eintrittsbetrag von einem Euro. Ebenso schreckt dieser sehr geringe geldliche Aufwand die typischen Individuen ab die sich rein dem Feuerzangenbowle Konsum hingeben. Die findet man dafür beim Rathausforum und Alexanderplatz um so mehr. Einschließlich Freefalltower und Geisterbahn. Aber ist doch Berlin. Der Charme der Metropole etc..... Letzteres könnte man in der Intensität tatsächlich zurück fahren.