Beiträge von Dunning-Kruger

    Der Zwischenstop in Almaty ist technischer Natur, so zumindest der Botschafter Vietnams anlässlich der Aufnahme des Service nach Prag, und wird nicht auf Dauer bedient werden.

    In Hanoi würden sich mit VietJet für Reisende zahlreiche Umsteigemöglichkeiten (zu ca. vierzig Destinationen) bieten. Entsprechend macht ein Nonstop-Flug perspektivisch auch Sinn.

    Die Flüge von VietJet zum BER wurden anlässlich der Streckeneröffnung nach Prag (am heutigen Samstag) von Nelson Wu (Managing Director of VietJet Air Cargo) auf "Linked in" als Pläne aufgeführt. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die Flüge kommen werden, allerdings sind es bisher noch Pläne. Ab Dezember, so der Plan, soll dann der Ticketverkauf starten und die Flüge im März 2027 beginnen.

    Ein wichtiger Aspekt dieser Flugverbindung besteht im Cargo-Geschäft. VietJet verspricht sich diesbezüglich eine gute Auslastung zwischen Hanoi und Berlin. Entsprechend haben die A333 von VietJet mit gut gefülltem Bauch keine Chance die Distanz ohne Zwischenstop zu erreichen.

    Bei den geordeteren A339neo wäre es möglich die Verbindung nonstop anzubieten, das hat spandauer bereits geschrieben.

    Condor bzw. Attestor fokussiert sich auf den Aufbau eines Netzwerkes für die Langstrecken in Frankfurt und transformiert sich in Richtung eines Netzwerkcarriers, um damit für einen potentiellen Käufer interessant zu werden. In dieser Strategie ist sind die Berlinflüge ähnlich wie bei der Lufthansa zum füttern der Langstrecken wichtig.

    Die Dubaiflüge machen für Condor nach der Erweiterung der Streckenrechte für eine Airline aus den VAE keinen Sinn mehr und für den Einstieg einer Airline aus den VAE ist Condor zudem nun auch noch ein Stückchen weniger interessant geworden.
    Condor bietet zukünftig auch keine Flüge nach Abu Dhabi an.

    Noch zu Eurowings: Im Winter fliegt die LH-Tochter täglich nach Dubai, 1/7 nach Erbil, 2/7 nach Dschidda und neu 2/7 nach Bagdad.

    Ein Codeshare wäre für Emirates (falls sie die Streckenrechte nutzen und nicht eine andere Airline aus den VAE) aus einem Drittland laut der Vereinbarung ausgeschlossen. Also zum Beispiel bei einem Flug von JetBlue aus den USA.

    Brego

    Dadurch, dass Emirates mit flydubai kooperiert gibt es ein Reihe von Umstiegsverbindungen in Dubai über das Netzwerk von Emirates hinaus, die entsprechend unkompliziert im Codeshare gebucht werden können. Dadurch ist die Zahl der Ziele, die mit einem Umstieg in Dubai erreicht werden können noch einmal signifikant größer als in Doha mit Qatar Airways.

    Dekoratives Anführungszeichen

    ^Formell korrekt. Emirates und BER sind aber ein offenes Geheimnis und inzwischen u.a. von gut iinformierten Kreisen wie Brandenburger Politikern aber auch der ILA bestätigt. ...

    Das ist nicht nur formal korrekt. Die Entscheidung, welche Airline nach Berlin fliegen wird, steht noch aus. Somit können Brandenburger Politiker oder die ILA auch noch nicht informiert sein. Es warten in den VAE, einer Föderation von sieben Emiraten, noch Entscheidungen und man kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr als abwarten. Bestätigt ist, dass neben Emirates auch Etihad Interesse daran hat, die Verkehrsrechte zu nutzen, bzw. zuletzt auf ein Abkommen drängte, dass mehreren Airlines erweiterte Streckenrechte zugestanden hätte. Selbst die Berliner Zeitung schreibt darüber.

    Für Berlin bzw. das fünfte Ziel im Abkommen dürfen im Übrigen keine Codeshare-Verbindungen für Zubringerflüge aus Drittstaaten genutzt werden.

    Ich persönlich hoffe, dass Emirates die Streckenrechte nutzen wird.

    Die Sockelbauten entsprechen dem Siegernetwurf von Kohlhoff beim städtebaulichen Wettbwerb. Sie charakterisieren die Gegend und sollen ein Gesamtbild erzeugen.

    Ganz nebenbei wird das Hochaus auf D1 im Vergleich zu denen auf D2 und D3 um 90° gedreht und nicht "weit weg von der Straßenseite", sondern wird direkt an der Karl-Liebknecht-Straße hochgezogen.

    Berlinier 2.0

    Das Baukollegium plädierte für einen eigenständigen Sockelbau mit einem Hochhaus auf D1 und lehnte ein gemeinsames Sockelgebäude von D1 und D2, wie es im Entwurf vorgestellt wurde, ab. Somit würde es zwischen D1 und D2 einen öffentlichen Weg geben, ähnlich wie zwischen D2 und D3.

    Dabei spricht sich das Baukollegium bezüglich des Sockelbaus auf D1 für die Ausnutzung der zulässigen Höhe aus, es soll also genauso hoch werden, wie der Baukörper des Sockels, der gerade auf D3 entsteht und damit höher als der Sockel auf D2. Dessen Höhe kann nicht so hoch geplant werden, da man dadurch die tieferen Etagen mit Hotelzimmern im Bestand-Hochhaus verbauen würde. Das Baukollegium verstand die Argumentation, argumentierte aus stadtplanericher Sicht aber für mehr als die fünf Etagen des Entwurfes.

    Die vierte Fassendimension bezieht sich auf die Dachgestaltung des Neubaus auf D2. Diese Fassade ist von den umgebenden Hochpunkten sehr gut einsehbar, z. B. für die Hotelgäste des Park Inn.

    Das Hochhaus mit der Hotelnutzung, errichtet von 1967-70, soll nicht angefasst werden, da sonst neue Vorgaben wie z. B. für den Brandschutz dafür sorgen würden, dass das Gebäude entkernt und aufwendig modernisiert werden müsste. Der Sockel wird bei laufendem Hotelbetrieb umgebaut.

    Das Gebäude des ehemaligen Hotel Stadt Berlin wurde auch nie für 150 m ausgelegt und eine Aufstockung auf 150 m war nie ein Thema. In der Planung von Kollhoff sollte das Gebäude weichen und räumlich versetzt durch einen 150 m hohen Neubau ersetzt werden. Diese Planung wurde nicht umgesetzt und ist nicht Grundlage der aktuellen Planung.

    ^ Ich empfehle Tinus die Sitzung des Baukollegiums und die Vorstellung des Projekts anzusehen. Dort finden sich die Antworten auf Deine Fragen.

    So zum Beispiel, dass der Projektentwickler für die Fassaden einen Wettbewerb in Erwägung zieht und die Frage der Fassadengestaltung zu diesem Planungszeitpunkt noch offen ist.

    Und bezüglich der Vorschläge des Kollegiums möchte ich ergänzen, dass die Grundfläche von 124.400 Quadratmetern als zu hoch bewertet wird und 100.000 Quadratmeter maßstäblich anzusetzen seien. Die Einsparung der Grundfläche solle dabei am geplanten Hochhaus am Kurfürstendamm umgesetzt werden. Zur Höhe wird dabei gesagt, dass das Hochhaus nicht höher werden solle als der Bestand (Zoofenster und Motel One Upper West).

    Marcoberlin Hier fehlt mir die Tatsache, dass vor wenigen Tagen bekannt wurde, dass die Kosten nun weiter geklettert sind, auf über 250 Mio. Euro. Link

    Das ändert die Situation. Damit gerät auch der geplante Inklusionssportpark im dritten Bauabschnitt unter finanziellen Druck. Plan A kann jetzt schon nicht mehr so umgesetzt werden, wie ursprünglich geplant. Damals sah die planung 97 Mio. Euro an Baukosten vor.

    Mit den ursprünglichen 97 Mio. konnte ich leben und habe mich hier in diesem Strang bisher ja auch kaum beteiligt.

    Wenn man mit dem eigenen Geldmitteln so haushalten würde, z. B. bei der Renovierung und Ausbau des eigenen Hauses mit 970k Euro kalkuliert und dann die Kosten auf 2,8 Mio. steigen, so wäre das in den allermeisten Fällen das Ende vom ursprünglichen Plan.

    Genau hier stehen wir in der Diskussion, bei einer Kostensteigerung von 188%.

    Das Thema ist aktuell und wurde gestern im Haushaltsausschuss behandelt.

    Zudem wurde am Plan A letztes Jahr bereits zur Kostendämpfung gekürzt, das hatte ich bereits erwähnt und dies ist in der aktuellen Kostensteigerung schon mit eingerechnet.

    Und mal grundsätzlich: Natürlich ist es die Aufgabe des Senats die sportliche Infrastruktur in der gesamten Stadt in Stand zu halten und zu entwickeln und sowohl den Breitensport wie auch den Spitzensport angemessene Rahmenbedingungen zu ermöglichen. Das bedeutet in der ganzen Stadt zu investieren und nicht ein einzelnes Projekt in dem Maße, trotz immenser Kostensteigerungen, zu präferieren, wie das hier geschieht.

    ^ Man muss nicht diskutieren, wenn es als ermüdend empfunden wird.

    Johannes_9065 So ist es. Der BFC Dynamo will den Ausbau am Sportforum Hohenschönhausen. Er will nicht ins Jahnstadion umziehen. Die Fanszene und Vereinsführung haben in der Vergangenheit auf den Koalitionsvertrag hingewiesen, in dem eine Sanierung des Stadions im Sportforum enthalten ist.

    Der Senat plant nicht dort wo der Bedarf ist, sondern versucht die Vereine, die allesamt nicht am Jahnsportpark zu Hause sind, zu einem Umzug zu zwingen. Altglienicke mit dem VSG liegt am anderen Ende der Stadt und soll ins Jahnstadion. So kann man dann auch argumentieren, das Jahnstadion würde genutzt.

    Und zudem gibt es keine Nutzung des Jahnstadions, die annähernd eine Auslastung im Verhältnis zur Größe des Bauprojekts widerspiegelt. Das Verhältnis der Baukosten, die wahrscheinlich noch weiter steigen, zum erzielten Nutzen stimmt nicht. Die 20k Fassungsvermögen werden nicht annähernd ausgelastet, so gibt es keine Refinanzierung durch die Auslastung, während die Baukosten so hoch sind, dass der Spielraum insgesamt schwinded.

    Darunter leiden nicht nur Sportstätten in anderen Stadtteilen, sondern auch das inklusive Begegnungszentrum am Jahnstadion wurde gestrichen und die meines Erachtens nach sehr sinnvolle Multifunktionshalle wurde verkleinert, zu Lasten vom Behindertensport. Ob der Inklusionssportpark in der ursprünglich geplanten Qualität noch realisiert werden kann ist offen.

    Mit den mittlerweile über 280 Mio. Euro Kosten, hätte man problemlos mehrere Standorte ertüchtigen können und die sinnvollen Dinge am Jahnstadion umsetzen. Selbst relativ kleine Maßnahmen wie die Tribünenüberdachung am Hans-Zoschke schleppen sich und sind finanziell wacklig. Der SV Lichtenberg schaut somit wie viele andere Vereine und auch der Schul- und Breitensport in die Röhre.

    Das Herzstück des Projekts im Jahnsportpark ist die Arena für 20k. Je teurer sie noch wird, desto mehr andere Vorhaben fallen dem Rotstift zum Opfer. Verhältnismäßig ist dies lange schon nicht mehr.

    ^^ Ja bin ich, aufgrund des Nutzungsumfangs.

    Sehen wir uns mal die Nutzer genauer an. Da ist niemand dabei, der das Stadion nur annähernd auslastet und auch niemand, der so helfen wird die sehr hohen Baukosten zu erwirtschaften.

    Die Regionalligavereine der Männer:

    Der BFC Dynamo: wehrt sich mit Händen und Füßen gegen den Umzug ins Jahnstadion und fordert, finanziell ist das vergleichsweise günstiger, Maßnahmen am Sportforum Hohenschönhausen. Es gab dazu sogar eine Petition.

    Der VSG Altglienicke leidet unter dem Sanierungsstau vom Hans-Zoschke-Stadion und wurde so gezwungen nach Fürstenwalde auszuweichen. Ein Umzug ins Jahnstadion ist unbeliebt, man fühlt sich gezwungen, da der Verein und sein Wirkungskreis dort nicht zu Hause ist, sondern am Hans-Zoschke. Mal abgesehen, davon, dass auch der SV Lichtenberg 47 unter den Bedingungen am Zoschke leidet. Das Hans-Zoschke-Stadion wäre ein Ort, an dem eine Auslastung von Natur aus gegeben ist, und es wäre finanziell deutlich günstiger das Stadion drittligatauglich zu machen.

    So versucht man den VSG Altglienicke ins Jahnstadion zu zwingen um die fehlende natürliche Auslastung vor Ort zu kompensieren. Im Interesse des VSG Altglienicke ist das nicht.

    Der BFC Preussen ist im Preussenstadion in Lankwitz zu Hause und hat nun überhaupt keine Ambitionen ins Jahnstadion zu ziehen.

    Und frag mal bei Hertha Zehlendorf und Hertha II nach, wie die das sehen.

    Vernünftig wäre gewesen, das Sportforum Hohenschönhausen, das Hans-Zoschke und das Mommsenstadion zu ertüchtigen, anstatt an einem Standort, der für keinen der Regionalligisten im natürlichen Einzugsbereich liegt, gegen alle Widerstände durchzudrücken. Mit einer besseren Verteilung von den nun über 280 Mio. Euro wäre hier vieles sinnvoller und im Interesse der Vereine möglich.

    Berlin Thunder hatte einen Schnitt von unter 3.500 Zuschauern in 2024. Ein Stadion für 20k ist für deren Nutzung völlig überdimensioniert. Und die European League of Football konnte ihre Zuschauerzahlen zuletzt auch nicht mehr steigern, so dass ich auch keine Perspektive sehe.

    Die Frauen des Viktoria 89 Berlin sind bereit ins Jahnstadion umzuziehen, da der Sanierungsstau und die Voraussetzungen am Stadion Lichterfelde ihnen dort die Zukunft verbauen würden. Sie spielen zumeist vor einigen hundert Zuschauern. Ein 20k Stadion werden auch sie nicht annhähernd füllen.

    ^ Und Du blendest das Ergebnis aus. Unverhältnoismäßige hohe Kosten an einem Standort, der kein 20k Stadion braucht, weil es dafür keinen Nutzer gibt.

    Wer soll denn der Nutzer sein?

    Gleichzeitig sind belegbar andere Sportstätten marode bzw. haben einen Sanierungsstau:

    Stadion Lichterfelde, Hans Zoschke-Stadion, das Poststadion, das gesamte Sportforum Hohenschönhausen, das Mommsenstadion, etc.

    Der Ausgangspunkt für die Planung am Poststadion war ein Summe von 100 Mio. Euro. Das war von Anfang eine unverhältnismäßig hohe Summe für einen einzelnen Standort, da ein Großteil für den Abriß und Neubau eines 20k Stadions verschlungen wird, für das es einen keinen Bedarf gibt, an diesem Standort.

    Jetzt liegt die geschätze Bausumme mittlerweile bei über 280 Mio. Euro. Hier hätte man längst die Bremse ziehen müssen, meiner Ansicht nach. Ein Großteil der Kosten verschlingt dabei das Stadion.

    Und um neben den Apfel noch eine Birne zu legen. Die Berliner Sportstätten in der Summe sind ja bildlich gesehen ein Obtkorb. Das Problem ist ja, dass finanziell mit dem Jahnstadion ein Obstkorb mit mit nur einem einzigen Apfel gestaltet wird. Die Birne in Lichterfelde, die Banane in Lichtenberg, etc. kann man sich nicht mehr leisten, weil der eine Apfel zu teuer ist.

    Zur Relation der Kosten:

    Der 1. FC Union plant für den Stadionumbau mit dem Abriß der Tribünen auf drei Seiten, der Aufstockung der Haupttribüne um zwei Etagen, den Neubau eines Trainibngszentrums, zweier Parkhäuser, eines Clubhauses, eines Bürogebäudes mit etwa der Hälfte der Summe, die im Jahnsportpark vielleicht noch höher als 250 Mio. klettert.

    Laut dem Präsident Hrn .Zingler sind etwas über 100 Mio. Euro an Baukosten geplant. Finanziert wird dies durch die Auslastung der Sportstätte.

    Beim Jahnstadion gibt es für die Kosten keinen Nutzer, der mit seiner Auslastung das Bauprojekt finanzieren würde. Das ist der Kern meiner Kritik.

    De Planung war von Anfang nicht dem Zustand der Berliner Sportstäten insgesamt gegenüber angemessen, oder anders ausgedrückt, die Planung war von Beginn an nicht am Bedarf der Sportstätten orientiert. Ein drittligataugliches Stadion für 20.000 Zuschauer an dieser Stelle war bzw. ist nicht von Nöten, schon gar nicht in dieser Ausführung. Bedarf gibt es vor allem für Breitensport. Dagegen will ich nichts sagen, da ist tatsächlicher Bedarf.

    Das Ganze kostet jetzt aber mehr als eine Viertlmilliarde Euro. Und diese Summe führt dazu, dass man notwendige Maßnahmen bei nahezu allen anderen Berliner Stadien nicht angegehen kann, da dort das Geld fehlt.

    Deshalb ist der Vergleich nicht subjektiv, sondern basiert auf der Wirklichkeit der finanziellen Spielräume.

    Ich bleibe dabei: Es ist so, als wenn ein Vater nur einem seiner vielen Kinder Schuhe kauft, dieses eine Paar Schuhe allerdings ist aus dem Luxussegment. Und daran ändert sich auch nichts, wenn die Luxusschuhe nun durch gestiegene Rohstoffpreise noch einmal teurer werden als ursprünglich geplant.

    Der Vater hat von Anfang an nur ein paar Schuhe kaufen wollen, und zwar Luxusschuhe, für eines seiner Kinder. Das ist des Pudels Kern dessen, was am Jahnstadion passiert. Objektiv. Zahlen lügen nicht.

    Mit anderen Worten sagst Du, besser eine Sportstätte erneuern, als gar keine.

    Damit verstehst Du meinen Ärger nicht. Der Umgang mit den finanziellen Mittel ist aus meiner Sicht verantwortungslos, da die anderen Sportstätten nun weiter sich selbst zu überlassen werden, da man die vorhandenen Mittel fast gänzlich in ein meines Erachtens nach viel zu teures Projekt im Friedrich-Ludwig-Jahnsportpark steckt.

    Das ist so, als wenn ein Vater nur einem seiner Kinder Schuhe kauft, dieses eine Paar Schuhe dann allerdings ist dann aus dem Luxussegment.

    Die TLG-Immobilien-Gesellschaft schrieb 2003 einen Wettbewerb unter Berliner Kunststudenten und -innen für die Fertigung eines neuen Bildnis der Stadtpersonifikation Berlins, der Berolina, aus. Als Gewinner ging der Kunststudent Axel Anklam von der UdK hervor und wurde unter 30 Finalisten und-innen ausgewählt. Die modern gestaltete Skulptur "Tanzende Berolina" von Axel Anklam steht heute vor dem „Haus zur Berolina“ auf dem Hausvogteiplatz.

    Hier eine Ansicht.

    ^ Das sehe ich genauso. Es ist eher ein politisches Projekt, das sich wenig am Bedarf der Sprtvereine in Berlin orientiert. Meine Kritik ist gar nicht so sehr an das gerichtet, was dort entsteht. Das Problem ist, dass das so teuer ist und der Bedarf an anderer Stelle nicht bedient wird, dafür kein Geld übrig ist. Dadurch motiert der neubauartige Umbau für mich zum Ärgernis.

    Es gibt insgesamt zu wenig Sportanlagen für den Breitensport. Und auch für Vereine im Leistungssport ist es schwierig. Dazu besteht Renovierungs- oder Umbaubedarf an vielen Stadien in der Stadt, vom Mommsenstadion zum Hans-Zoschke, vom Sportforum Hohenschönhausen bis zum Stadion Lichterfelde.

    Jetzt bekommt man ein drittligataugliches bzw. frauenbundesligataugliches Jahnstadion (Fußball) mit Laufbahn ohne einen Verein, der dieses Stadion bespielen könnte. Von der Lärmschutzproblematik mal abgesehen. Und dafür schleift man ein Denkmal mit Geschichte.

    Emirates möchte gerne nach Berlin fliegen ohne dafür etablierte Ziele aufgeben zu müssen. Neun Bundesländer unterstützen dieses Anliegen, die Ministerpräsidenten von Hessen udn Bayern sind aber dagegen das Luftverkehrsabkommen mit den VAE zu erweitern. Es geht ihnen darum die Hubs der Lufthansa vor dem Wettbewerb zu schützen. Das Fachjournal Airliners hat dieses Thema nun in einem Kommentar aufgegriffen.

    Der Unternehmensberater Linus Benjamin Bauer schreibt ein Luftverkehrsabkommen aus 1994 und föderale Interessenpolitik würden Emirates-Flüge nach Berlin verhindern – mit messbaren Folgen für den Standort. Deutschland würde seine Hauptstadt systematisch von der globalen Luftverkehrsrealität entkoppeln und dies bewusst in Kauf nehmen, er spricht von einer föderalen Blockade.

    Die 150 Jahre alte Platane hat den ersten Weltkrieg überlebt, die wilden 20ger-Jahre in Berlin, den zweiten Weltkrieg, die Teilung und Wiedervereinigung des Landes.

    Sie ist ein Symbol, an diesem Ort.

    Ich bin froh, dass sie nicht gefällt, sondern erhalten wird. Und ich freue mich schon in ihrem Schatten einen Tee zu trinken. Nach dem Besuch der Ausstellung.

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    Ist das so? Gibt es für die Aussage eine Quelle?

    Auf der Pressekonferenz von Condor auf der letztjährigen ITB.

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    Zitat von Spandauer

    Also im Prinzip das, was Eurowings seit wenigen Wochen auf ihren BER-DXB/DWC-Flügen anbietet und wie man hört offensichtlich mit Erfolg. Die Buchungslage der kleinen "Business"-Class scheint besser als erwartet und dürfte ausgeweitet werden. Ich stimme daher zu, dass ich Condor ähnliches empfehlen würde.

    Eurowings bietet vier Premium Economy Seats in einer 2-2 Bestuhlung an (EW können das nennen, wie sie wollen), als Testballon, aber keine vergleichbaren Business Class Seats. Und auch in der Economy gibt es bei Eurowings lediglich Sitze, die für Kurz- und Mittelstrecke konzipiert wurden, mit entsprechendem Sitzabstand und ohne verbautes IFE.. Das ist nicht das Portfolio mit dem man normalerweise von Deutschland nach Dubai fliegt um dort in einen Anschlussflug zu steigen und vice versa. Mein Vorschlag bez. Condor geht von einer echten Business Class aus, wie sie z. B. im A32NXLR von Air Canada verbaut sein wird, mit einem echten Langstreckenprodukt in der Economy.

    Mit solch einer Kabine wäre Condor auf dem Niveau von Emirates-Flügen aus FRA, MUC, DUS und HAM nach Dubai und dem Konkurrenzangebot von Qatar Airways von Berlin nach Doha.