Europacity Allgemeines

  • Man kann ja hier an dieser Stelle mal auf den aktuellen "Tip"-Titel aufmerksam machen. Die Ausgabe ist wohl noch ein paar Tage im Handel.


    Die Titelgeschichte lautet ungefähr: "Ist das noch unser Berlin? - Investoren können in der Europacity bauen, wie sie wollen"


    Das dürfte einige hier erheitern. Aber es ist auch naiv, davon auszugehen, daß man auf so einem Areal "unser Berlin" bauen könnte. Hat das auf dem Potsdamer Platz geklappt?


    Wohl kaum, obwohl man sich dort sicherlich mehr ins Zeug legte.


    Wir werden uns wohl damit anfreunden müssen, daß "unser Berlin" eben auch Europacity, Mediaspree und Potsdamer Platz heißt. :)

  • Berlin ist gross genug, dass bestimmt für jeden sein Berlin irgendwo ist.


    Die Europacity wurde um 2006 rum geplant und ehrlich gesagt glaube ich, dass wenn es heute geplant würde, es wesentlich schlechter wäre. Dann hätten wir 50% Hogowe und Gesobau usw mit entsprechenden Einheitskisten. Und nein die Investoren können nicht so bauen wie sie wollen, im Gegenteil, wir haben ja eher das Problem dass niemand irgendwas noch bauen darf, was nicht billig quadratisch und mehr wie Euro 6,50qm kostet.


    Der Potsdamer Platz ist so ziemlich das beste was stadtplanerisch aus dem nichts gebaut wurde. Klar der Platz wirkt etwas steril usw, wird von Berlinern bestimmt kaum angenommen weil es eben keinen Kiezcharakter gibt, aber ich bin immer wieder fasziniert wenn ich mal vorbeikomme. Und er ist ja eher die Ausnahme was Berlin betrifft, es gibt nun mal nicht viele Ecken die so aufgebaut wurden. Ich finde Berlin kann dankbar sein,dass das so gebaut wurde.

  • ^Meiner Meinung nach ist der Abgesang auf die Europacity deutlich zu früh. Bis jetzt sehe ich dort ein abwechslungsreiches, vielfältiges Quartier. Das mag sich ändern. Bis jetzt sind die Unkenrufe nicht zu rechtfertigen.

  • ^ Ganz meine Meinung!


    Bis auf die Höhenunterschiede im Gesamtbild, die manchmal etwas prägnanter sein könnten, gefallen mir die meisten Häuser dort recht gut.


    Der Nordteil bietet in der oben genannten Hinsicht sogar eine sehr gute Mischung.


    Das Gebiet hiter dem Hamburger Bahnhof ist mir neulich auf einem Luftbild sehr positiv aufgefallen. Und wenn dann noch die kleinen Bäumchen mal groß werden...


    Marco


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  • ^ Und:

    ..
    Die Europacity wurde um 2006 rum geplant ..


    Der Masterplan für die Europacity wurde 2009 beschlossen und bis ca. 2013 zunächst ein Großteil des Areals östlich der Heidestraße geplant - mit der Folge, dass dafür das "Berliner Modell der kooperativen Baulandentwicklung" nicht zum Tragen kam: https://www.stadtentwicklung.b…wohnungsbau/de/vertraege/
    Die Quote für förderfähigen mietpreis- und belegungsgebundenen Wohnraum ist demnach nämlich seit 2014 auf 30 Prozent der Geschossfläche Wohnen festgelegt - was wiederum nur für einen kleinen Teil des Areals östlich, aber umso mehr für das westlich der Heidestraße zum Tragen kommt.


    .. Und wenn dann noch die kleinen Bäumchen mal groß werden...


    Und wenn denn auch noch Ladengeschäfte, Cafes, Restaurants etc. eröffnen.. Siehe: https://www.deutsches-architek…d.php?p=609949#post609949

  • Die Beiträge im TIP zur Europacity sind auch nicht rein negativ! Es wird z.B. auch darauf verwiesen, dass immerhin , u.a. auch durch die neuen Brücken zwei Stadtteile näher zusammenrücken! Man wird vielleicht auch mit der Zeit die Umgebung besser einbeziehen. Es gibt ja z.B. am Rand des Europaviertels auch die Gedächtnisstädte des Moabiter Gefängnisses, ein recht lauschiger, ruhiger Park. Direkt dahinter gruppieren sich um die ehemaligen Wärterhäuschen kleine Schrebergärten - sehr idyllisch - allerdings mit der Hoffnung verbunden, dass die nicht der Verdichtung geopfert werden...


    Und auf der anderen Seite gibt es mit dem Hamburger Bahnhof und dem Naturkundemuseum bedeutende kulturelle Einrichtungen - also da sollte sich ein solches Viertel doch irgendwie einwachsen!

  • Die Beiträge im TIP zur Europacity .. kleine Schrebergärten - sehr idyllisch - allerdings mit der Hoffnung verbunden, dass die nicht der Verdichtung geopfert werden...


    Ich habe die "tip"-Artikel nicht gelesen, aber vermutlich spielen diese bei den "Schrebergärten" / Kleingartenkolonien an auf den "Entwicklungsplan" (siehe: https://www.morgenpost.de/berl…nien-werden-geraeumt.html &
    https://www.rbb24.de/politik/b…nfrastruktur-weichen.html), demnach soll(en) die an der Lehrter Straße (Moabit) "teilweise betroffen" sein von der Räumung für neue Schulen und Kitas.



    Und auf der anderen Seite gibt es mit dem Hamburger Bahnhof und dem Naturkundemuseum bedeutende kulturelle Einrichtungen - also da sollte sich ein solches Viertel doch irgendwie einwachsen!


    Der historische Kornversuchsspeicher am Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal ist auch für kulturelle Zwecke eingeplant.
    Und was vielen hier auch nicht so bewusst zu sein scheint:


    Das Areal der "Hamburger Höfe" (1 und 2) mit den Altbauten ist derzeit noch gar nicht in Angriff genommen worden vom Eigentümer CA Immo, siehe hierzu meine Beiträge unter #236, 237 (https://www.deutsches-architek…thread.php?t=8424&page=16)..

  • Die Europacity scheint m.E. wesentlich vielfältiger zu werden als lange angenommen und oft kritisiert. Es kann natürlich sein, dass im Endeffekt doch eine gewisse Monotonie und "Klotzigkeit" vorherrschen wird, aber zum jetzigen Zeitpunkt ist das was schon zu sehen ist, für mich deutlich besser als erwartet.


    Allerdings hätte der Gebäuderiegel "Track" entlang der Bahntrasse in Höhe und Fassadengestaltung differnzierter sein können. So erinnert es mich doch sehr an die Prager Straße in Dresden.


    Ich bin mal gespannt, wie die Gesamtwirkung sein wird, insbesondere, wenn die Gebäude, auch die noch nicht begonnenen, an der Invalidenstraße fertig sind und das ganze Quatier vom Spreebogen bis zur Perleberger Straße erlebbar wird.


    Zur Zeit geht einzig das Gebäude mit dem Meininger Hotel für mich gar nicht.

  • Update Luftbilder per 15.04.2019 - zuletzt: https://www.deutsches-architek…hp?p=615568&postcount=235


    Links unten der Humboldthafen:
    https://www.luftbildsuche.de/i…n-deutschland-411539.html
    (Noch immer nicht hat der Anbieter mitbekommen, dass es sich bei dem dort rechts abgebildeten Gewässer NICHT um die Spree, sondern um den Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal handelt..)



    Links unten der unter #247 angesprochene, kleine Park:
    https://www.luftbildsuche.de/i…n-deutschland-412016.html
    https://www.luftbildsuche.de/i…n-deutschland-412015.html
    Einzelheiten zum besagten "Geschichtspark Zellengefängnis Moabit":
    https://www.berlin.de/sehenswu…lengefaengnis-moabit.html
    https://de.wikipedia.org/wiki/…llengef%C3%A4ngnis_Moabit



    Der Hauptbahnhof & Umgebung:
    https://www.luftbildsuche.de/i…n-deutschland-411553.html

  • "Döberitzer Grünzug"

    ^ Grün markiert ist auf folgender Abbildung in etwa der Bereich, wo derzeit bauvorbereitende Maßnahmen für den "Döberitzer Grünzug" erfolgen:



    Q: https://www.luftbildsuche.de/i…n-deutschland-412015.html


    (Durch mich darin wiederum rot markiert: ungefähr der Bereich, der zurzeit noch für Arbeiten am S-Bahn-Projekt S21 und teilweise auch am U-Bahn-Projekt U5 / Verlängerung zum Hauptbahnhof genutzt werden.)



    Man beachte auch die spätere Nord-Süd-Ausdehnung des "Döberitzer Grünzugs" zwischen den Gleisen und der neuen Klara-Franke-Straße des Quartiers "Mittenmang": https://moabitonline.de/wp-con…mfrageD%C3%B6beritzer.jpg
    Q: http://moabitonline.de/27656
    --> "Protokollauszug": http://www.lehrter-strasse-ber…rot_2016-12-06_Auszug.pdf
    Demnach erfolgen in dem von mir oben grün markierten Bereich, und zwar östlich der Lehrter Straße 6 derzeit durch die DB Netz AG noch umfangreiche Bodensanierungen (Bodenaustauch), es handele sich um Verschmutzungen durch eine ehemalige Gasanstalt.


    https://lehrter-strasse-berlin…8/BRL_Prot_2018-04-03.pdf
    Demnach kommt dort das Verfahren der Großlochbohrung zum Einsatz; dieses sei bereits an der Heidestraße bei der Bodensanierung der Ex-Schwellentränkanstalt erfolgreich eingesetzt worden: http://www.omnicon.de/projekte…er-europacity-berlin.html
    Bereits im Sommer 2019 sollen die Flächen an die Grün Berlin GmbH für das Anlegen der neuen öffentlichen Grünanlage "Döberitzer Grünzug" übergeben werden; voraussichtlich werde der Grünzug danach an das Straßen- und Grünflächenamt Mitte abgegeben.



    Vergleiche mit dem Masterplan: https://www.astoc.de/assets/im…acity_berlin-cfd07db7.jpg
    Q: https://www.astoc.de/de/projek…edtebau/europacity-berlin

  • Verkehrsberuhigte Bereiche / Straßen(namen)

    Zuletzt: https://www.deutsches-architek…hp?p=625573&postcount=238


    Vergrößerter Ausschnitt der Verkehrsplanung/beruhigung zwischen Minna-Cauer-Straße und Invalidenstraße:



    (Q: durch mich bearbeiteter Lageplan des künftigen "Hochhauses am [nördlichen] Europaplatz" auf "Baufeld 4" von: http://www.allmannsattlerwappner.de/images/Lageplan_8.png)


    Schwarz fett markiert ist dort der künftige Verlauf der südlichen Heidestraße; dieser Abschnitt soll neu gebaut werden laut: https://www.tagesspiegel.de/be…muss-warten/20267772.html


    Rot fett markiert habe ich dort den südlichsten Abschnitt der Heidestraße und die - noch namenlose - "Planstraße" zwischen dem "Amano Grand Central"-Hotel und dem "KPMG"-Bürohaus, letztere wird auch als "Verbindungsstraße" in Zusammenhang mit der Neugestaltung des nördlichen Teils des Europaplatzes geführt:

    ...
    Die Vergabe eines Namens für diese Straße [ist..] noch Arbeit für die Bezirksverordnetenversammlung.. ;-)
    Die "Verbindungsstraße" soll demnach gestalterisch eingebunden werden und voraussichtlich einen Großteil des Fußverkehrs zwischen Bahnhof/Europaplatz Nord und der (nördlichen) Europacity aufnehmen.


    Die rot markierte Fläche soll künftig Fußgängern vorbehalten sein und ist auf folgender Visu abgebildet: https://www.caimmo.com/fileadm…alisierung_58aa6da6ab.jpg



    Wie lange es dauerte, bis die Jean-Monnet-Straße ihren Namen hatte, kann man folgendem entnehmen: https://moabitonline.de/15309
    Mal schauen, wie lange es dauert, bis jene "Plan"- oder "Verbindungsstraße" einen Namen bekommt...:)

  • Unter der Überschrift "Grobe Webfehler - Die Europacity entsteht in der Logik des maximalen Profits" rechnet der Berliner Mieterverein mit der Europacity ab.


    Kritisiert wird bspw., dass statt der ursprünglich versprochenen kleinteiligen und abwechslungsreichen Architektur eintönige Blocks für Besserverdienende entstanden seien. Architekten aus Kopenhagen, die kürzlich durch das Quartier geführt wurden, seien „erschrocken bis amüsiert“ gewesen darüber, dass Berlin als Hauptstadt so konventionell baut.


    Als größten strukturellen Fehler wird der Wegfall des eingeplante Hafens gesehen, der den wesentlichen Charme des Quartiers ausgemacht hätte. Insgesamt habe man aus der Wasserlage zu wenig gemacht. Auch die Kultur sei viel zu kurz gekommen. Die Rieck-Hallen hätten keine nennenswerte Verbindung zum Quartier und die ursprünglich geplanten drei bis vier Wohnateliers wurden nachträglich gestrichen. Angesichts der hohen Mieten wird bezweifelt, dass kleine Läden für den Nahbedarf, etwa Bäckereien oder ein Zeitungskiosk einziehen werden.


    Darüber hinaus seien deutlich zu wenig Sozialwohnungen gebaut worden. Schließlich wird die grottige Infrastruktur kritisiert.


    Immerhin zählt Regula Lüscher zu den Fans der Europacity, wenngleich sie heute einiges anders machen würde.


    https://www.berliner-mieterver…robe-webfehler-091914.htm

  • Der Mieterverein ist ein reiner Lobbyistenvertreter, der Objektivität nur vom Hörensagen kennt. Wie kann man glauben gerade bei Öffentlichkeit Glaubwürdigkeit zu erreichen, wenn die Aussagen immer so vorhersehbar und einseitig ausfallen, immer mit dem Dampfhammer, differenzierte Bewertungen sind da nie zu erwarten. Es ist meines Erachtens ihrer so wichtigen Sache nicht dienlich, wenn man immer als Kampf- und Opfergruppe auftritt.


    Die Planung der Europacity fand statt, als es das gegenwärtige Modell der vorgeschriebenen Sozialwohhungsanteile bzw reduzierten Mieten noch nicht gab, da Berlin keinen Mangel an Wohnraum hatte. Ein paar Jahre später wäre das sicherlich nicht mehr so möglich gewesen. Das jetzt zu kritisieren, verstehe ich nicht ganz.


    Die Preise sind einfach marktgerecht was die Miet- und Kaufpreise betreffen, Luxus ist das alles nichts. Als der erste Block fertig war, hab ich schon nach paar Wochen feststellen können,dass alle Wohnungen belegt waren, von daher denke ich, das wird ziemlich schnell vermietet sein.


    Richtig ist die Kritik an den unzureichenden Kulturflächen. Das ist generell ein Problem bei allen Wohngebieten, dass man genauso wie Sozialwohnungen vorschreiben würde, Jugendräume oder Ateliers, Probenräume zu erträglichen Preisen. Das wäre bestimmt sinnvoll.
    Was an der Infrastruktur so grottig sein soll, erschliesst sich mir nicht so genau. Klar würde es Sinn machen, den S Bahnhof Perleberger Brücke zu bauen und nicht weiter zu verzögern aber ansonsten?


    Das Wasserbecken wäre ein nice to have, aber ist jetzt auch nicht sooooo wichtig. Die Blöcke sind gar nicht mal so schlecht. Ich bin vor einer Woche mal durchgeradelt und viele Fassaden sind wirklich gut, und das meiste ist eh noch nicht fertig. Einige Blöcke sind allerdings zu monoton und zu viel zu gross, aber das ist seit Jahren bekannt, genauso wie die monotone Höhe der Wohngebäude, einige Hochpunkte wären sicherlich ein Gewinn gewesen, aber das ist ein allgemeines Defizit hier in Berlin.


    Klar sehen die Bilder aus Dänemark schick aus, aber nach Sozialwohnungen sieht mir das auch nicht aus.

  • @ DickesB:


    "Angesichts der hohen Mieten wird bezweifelt, dass kleine Läden für den Nahbedarf, etwa Bäckereien oder ein Zeitungskiosk einziehen werden."; beispielsweise seit 23.09.2019 ist (nicht nur) ein solches Ladengeschäft im "Prager Karree" vermietet:
    https://www.immobilienscout24.de/expose/109129414#/


    Insgesamt ist man beim Mieterverein (warum eigentlich?) sehr vorschnell, zumal angesichts der Tatsache, dass die gesamte Europacity erst bis 2030 nach und nach (ent)stehen soll:


    "Insgesamt habe man aus der Wasserlage zu wenig gemacht", auch dies halte ich für bald widerlegbar: ein Großteil der Neubauten am Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal ist noch gar nicht fertiggestellt, der Weg nach Norden entlang der Promenade noch durch eine Absperrung verwehrt -
    wie auch folgender Publikation (quasi von der "Mieterverein-Gegenseite") zu entnehmen:



    Die Herbst 2019-Ausgabe des "Europacity-Magazins" (Q: http://europacity-berlin.de/) bietet neben vielen Fotos auch längere Artikel zu unterschiedlichen Themen, insbesondere (E-)Mobilität.
    Demnach bemängelte eine niederländische Hochschulprofessorin die am Hauptbahnhof fehlenden Parkmöglichkeiten für Fahrräder; im Zuge der geplanten Umgestaltung des (nördlichen) Europaplatzes ab 2021, im kleineren Maße jetzt tut sich direkt rund um den Hauptbahnhof etwas. Außerdem unterhalb des Stadtbahnviadukts auf der Ostseite am Humboldthafen:

    https://www.morgenpost.de/bezi…erliner-Hauptbahnhof.html
    .. Der Hauptbahnhof gehöre neben den Bahnhöfen Zehlendorf, Gesundbrunnen und Ostkreuz zu den Standorten in Berlin, an denen wiederum der *Senat* bereits große Fahrrad-Parkhäuser nach holländischem Vorbild plane .. Die Anlage am Hauptbahnhof solle erst nach Ende der S21-Bauarbeiten (nicht vor 2021) errichtet werden ..



    Auf den Magazin-Seiten 26-27 werden 7 komplett neue Straßen der Europacity beleuchtet; siehe auch oben unter #238.



    Geduld ist eine Tugend, aber offenbar nicht jedermanns Sache..;)

  • Kultur - Zusammenfassung & Neues

    Unter der Überschrift "Grobe Webfehler - Die Europacity entsteht in der Logik des maximalen Profits" rechnet der Berliner Mieterverein mit der Europacity ab.
    .. Auch die Kultur sei viel zu kurz gekommen. ..


    Auch in diesem Punkt erweist sich, dass man beim Mieterverein zu vorschnell war bzw. einfach nur keine Lust zur Recherche hatte.


    Zusammenschau aus dem DAF:

    Die Beiträge im TIP zur Europacity ..
    Und auf der anderen Seite gibt es mit dem Hamburger Bahnhof und dem Naturkundemuseum bedeutende kulturelle Einrichtungen - also da sollte sich ein solches Viertel doch irgendwie einwachsen!


    Außerdem, aus dem "Stadthafen"-Thread:


    Der denkmalgeschützte Kornversuchsspeicher mit Backsteinfassade geriet zuletzt etwas in Vergessenheit .. Im Nordosten der Europacity als Teil des neuen Quartiers "Wasserstadt Mitte" .. soll das Speicher-EG ab 2020 als Galerie, Café, Bar oder auch als Ort für Ausstellungen und Events dienen: https://kornversuchsspeicher.com/zukunft/#zukunft
    ...
    Architekten: http://www.aff-architekten.com…kornversuchsspeicher.html


    Außerdem, aus dem "Am Hauptbahnhof"-Thread:

    ..
    https://www.rbb24.de/content/d…_Heidestra-e_Bebauung.jpg
    .. das hellere Haus, Heidestraße 54, habe einen privaten Eigentümer, der dort eine Kunst-Galerie nebst -Stiftung und ein Café betreibt. ..


    Wiederum gemäß Genehmigungen 2018 (Q: Baugenehmigungslisten Bezirksamt Mitte) wurde bereits am 04.04.2018 die "Errichtung eines kulturellen Zentrums für musikalische Aufführungen" und am 22.03.2018 die "Nutzungsänderung Werkstattgebäude in einen Ausstellungs- und Kunstraum mit Kino und Barbetrieb für max. 300 Besucher" an der Heidestraße 46 - 52 genehmigt.

  • Nahversorgung

    Ein Supermarkt soll erst in einigen Jahren kommen, heißt es - Stand 09/2019 - in besagtem "Mieterverein"-Artikel, der sich dabei wohl auf den "Architektur- und Stadtkritiker Claus Käpplinger" beruft.


    Vielleicht sollte man mal selber solche Aussagen überprüfen, bevor man diese veröffentlicht? Nicht nur dieser "Fakten-Check" (;)) hätte folgende Abweichungen ans Tageslicht gebracht:


    Aus dem "Wohnen am Humboldthafen"-Thread:


    Läden wird es von Rossmann .. und Edeka geben, an Gastronomieketten vertreten sind bereits L’Osteria, Coffee Fellows und Otto’s Burger:
    https://www.immobilienmanager.…n-h4-in-berlin/150/51103/


    Nicht nur besagter Edeka steht kurz vor der Eröffnung (an der Invalidenstraße), wie ich gestern selbst gesehen habe.


    Außerdem soll im "Quartier Heidestraße" 2020 ein REWE direkt an der Heidestraße eröffnen, Teil eines weiteren Nahversorgungszentrums (dessen Grundriss auf PDF-Seite 12 einer Broschüre des Bauherren).



    Was soll man also von einem solchen "Architektur- und Stadtkritiker" halten?:nono: