Eine nüchterne Betrachtung kommt im Vergleich zu anderen Städten auch zum Schluss, dass Berlin ganz klar ein weit überdurchschnittliches Problem mit einem rücksichtslosen Umgang von Teilen der Bewohner mit öffentlichen Gütern hat - und zwar ein wachsendes.
Also das nehme ich ganz anders wahr! Es fallen ganze Horden von Graffiti Künstlern aus halb Europa in Berlin ein weil sich der Mythos hartnäckig hält, dass Graffiti sprayen hier generell legal ist.
Bei uns im Hansaviertel wird sehr auf Sauberkeit und gepflegtes Grün geachtet, was einzig durch campierende Obdachlose beeinträchtigt wird, das können wir als Bewohner aber nicht beeinflussen, bzw. wollen es auch nicht.
Die letzte große Zerstörung des Strassengrüns fand durch die Treckerdemo statt und grundsätzlich gibt es ein hohes Müllaufkommen bei Veranstaltungen an der Siegessäule, bzw. Großen Stern.
Ein großer Teil des Drecks und der Zerstörung ist also importiert.
Bei den neuen Sitzmöbeln frage ich mich warum man sich im Design nicht an den Sitzgelegenheiten der Terrassen orientiert hat und statt dessen hier wieder ein neues Element einbringt. Das wirkt unruhig und provisorisch. Ohne den "Anker" von Schattenspendern wirken die Elemente auch ziemlich verloren.
Bei den kolportierten Gartenzwergen kam mir allerdings irgendwie die Assoziation der Oranierfürsten ...