Aus meiner Sicht, sollte man auch unbedingt die Tramstreck durch den Alex diskutieren. Die Dichte der Fußgänger wird sich wahrscheinlich weiter erhöhen, daher ist eh nur ein Fahrt in Schrittgeschwindigkeit möglich. Warum also die Tram nicht um den Platz herumleiten? Dort wäre genug Platz und es würd den Alex endlich zu einer "echten" Fußgängerzone machen.
Alexanderplatz: Diverses
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Ernsthaft? Die Straßenbahn - mit der M4 die meistbefahrenste Linie Berlins plus den wichtigen Linien M5 und M6 - bindet dort die U2, U5 und U8 an, teilweise mit Fahrstuhl bis auf den Bahnsteig. Ein paar Meter weiter hält sie dann mit direktem Übergang zur S- und Regionalbahn.
Straßenbahn und Menschen haben sich sehr lange vertragen, eben gerade weil es im Schritttempo dort langgeht und man durch die Schienen auch klar erahnen kann, wo was kommen könnte. Gerade das ist doch auch Urbanität!
Einzig vorstellen könnte ich mir dauerhaft eine Einbindung der M4 in den Tunnel der U3/U10, aber das würde viel Geld verschlingen und mit großen Fragezeichen verbunden sein, ob das a) von der Höhe überhaupt mit Oberleitung passen könnte und b) wo man dann am Rathaus wieder rauskommt. Komplett unrealistisch, zudem mit zwei großen Rampen verbunden.
[mod]Sinnloses Vollzitat des Vorposts gelöscht. [/mod]
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Ich habe daran auch jahrelang nicht gedacht - es ist mir einfach nicht in den Sinn gekommen. Mit den neuen Gebäuden die am Alex stehen, erwarte ich aber auch deutlich mehr Gedränge. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man das dauerhaft so lassen kann.
Außerdem geht es mir nicht um ein kappen der guten Anbindung an die S-Bahn - die Tram sollte einfach nur nicht direkt über den Platz fahren.
Ich habe das mal versucht in untenstehenden Bild einzuzeichnen. In Rot durchgestrichen wäre der Teil der Tramstrecke den ich (auch aus Sicherheitsgründen) streichen würde. Die rote durchgezogene Linie, zeigt die Umleitung.

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Na, jetzt bin ich aber mal gespannt, ob du für diesen kreativen Vorschlag auch nur einen Like bekommst. Der Fahrgastverband würde dich vermutlich mit einer Truppe von Männern mit goldenen Schneidezähnen besuchen, um sich für dieses kecke Meanderband in rot persönlich zu bedanken.

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..es gab auch mal Kartoffeln und Rüben auf dem Alex angepflanzt. Alles wiederholt sich warum nicht das?

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Na, jetzt bin ich aber mal gespannt, ob du für diesen kreativen Vorschlag auch nur einen Like bekommst. Der Fahrgastverband würde dich vermutlich mit einer Truppe von Männern mit goldenen Schneidezähnen besuchen, um sich für dieses kecke Meanderband in rot persönlich zu bedanken.

verstehe jetzt nicht wo das Problem ist, das wäre doch nur ein kleiner Umweg. Oder übersehe ich hier etwas? Auch das Gleisverlegen wäre aus Kostensicht nicht so immens.
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Na, jetzt bin ich aber mal gespannt, ob du für diesen kreativen Vorschlag auch nur einen Like bekommst. Der Fahrgastverband würde dich vermutlich mit einer Truppe von Männern mit goldenen Schneidezähnen besuchen, um sich für dieses kecke Meanderband in rot persönlich zu bedanken.
So, jetzt habe ICH ihm einen Like gegeben
, nicht, weil ich von der Idee überzeugt wäre, sondern dafür, dass UrbanFreak die Idee vorgeschlagen hat. Ich habe schon lange den Eindruck, dass eine etwas wohlwollendere Haltung gegenüber unkonventionellen Vorschlägen, hier im Forum und auch darüber hinaus, nicht schaden könnte. -
verstehe jetzt nicht wo das Problem ist, das wäre doch nur ein kleiner Umweg. Oder übersehe ich hier etwas? Auch das Gleisverlegen wäre aus Kostensicht nicht so immens.
Kleiner Umweg?? 3 zusätzliche 90Grad-Kurven! Da kannst Du ja gleich zu Fuss gehen…
Ich bin ein Riesenfan Straßenbahn, aber dies ist einfach grotesk. Das hat auch nicht mit unkonventionellen Vorschlägen zu tun. So einer wäre eine Aufständerung… auf dem heute gefahrenen Verlauf. Würde auch die ganzen Ampelstaus an der Alexanderstraße verhindern.
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Dafür müsste man nicht in Schrittgeschwindigkeit fahren? Stelle dir mal vor wie die Tram sich in Zukunft durch den prallvollen Alex abmühen müssen wird. Eine Aufständerung wäre natürlich eine Show, speziell wenn diese über den ganzen Platz quer verlaufen würde.
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Die Straßenbahnschienen über den Platz werden übrigens gerade erneuert inklusive Fundament aus Stahlbeton,
Wenn der Platz frei bleibt, ohne Buden, Aufbauten usw. Was sowieso so sein sollte. Dann reicht der Platz auch. -
Ich kann auch überhaupt nicht nachvollziehen, was an der Straßenbahnführung über den Alex so störend sein soll. Abgesehen höchstens von der Geschwindigkeit - die ist meines Erachtens zu gering. Für die Fahrgäste schlecht, weil zu langsam unterwegs; für die Fußgänger schlecht, weil zu leise.
Es gibt viele Beispiele aus anderen Städten, wo die Bahn mit deutlich mehr als Schrittgeschwindigkeit durch Fußgängerzonen fährt und es dennoch nicht zu vermehrten Unfällen kommt. Bestes Beispiel aus meiner Nähe: Erfurt.
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Viellogischer wäre doch eine Süd-Umfahrung des Alexanderplatzes.
Dann hätte man eine problemlose Anbindung an die Trasse auf der Karl-Liebknecht-Straße.
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Ich kann auch überhaupt nicht nachvollziehen, was an der Straßenbahnführung über den Alex so störend sein soll. Abgesehen höchstens von der Geschwindigkeit - die ist meines Erachtens zu gering. Für die Fahrgäste schlecht, weil zu langsam unterwegs; für die Fußgänger schlecht, weil zu leise.
Es gibt viele Beispiele aus anderen Städten, wo die Bahn mit deutlich mehr als Schrittgeschwindigkeit durch Fußgängerzonen fährt und es dennoch nicht zu vermehrten Unfällen kommt. Bestes Beispiel aus meiner Nähe: Erfurt.
Du kannst doch nicht Erfurt mit Berlin vergleichen. Denk mal in die Zukunft. Wenn am Alexanderplatz, mehrere Hochhäuser stehen, wird das massiv Menschen an diesen Platz locken. An sonnigen Tagen ist der Platz doch jetzt schon mehr als gut gefüllt. Hinzu kommen tausende Touristen, denen das Konzept "Tram" wohl eher fremd ist. Das wird alles in allem dafür sorgen, dass die Tram eh nur noch im Schritttempo durchkommt. Eine Süd-Umfahrung? Eine Hochbahn? Alles Vorschläge die denkbar sind. Aber der Status Quo ist aus meiner Sicht auf lange Sicht (nächsten 10 Jahre), keine gute Lösung.
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Pro Schienenverlegung! Zumal sowieso an der Karl-Liebknecht-Str unter der Brücke Schienen existieren, die könnte man bis zur Kreuzung Mollstraße führen. Überhaupt KEIN Problem und zusätzliche Staus wird's auch nicht geben. Die Verlegung macht einfach Sinn, es ist doch logisch so zu handeln! Der Alex wächst, am Platz gibt's zusätzlichen Raum-Bedarf und der wird geschaffen durch die Verlegung der Straßenbahn, auch aus Sicherheitsgründen. Weniger Ballermann-Berlin, keine Straßenbahn, mehr Grün und eine ansprechende Optik für den Alex. Da fehlt noch etwas für die Kids und ein mobiles Café, was nicht schon nach zwei Jahren ranzig aussieht. Das wär's!
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Ich weiß nicht, warum alle auf der harmlosen Straßenbahn rumhacken, wo der Alexanderplatz doch eine Reihe viel substanziellerer Probleme hat, welche ihn daran hindern, zu einem ansprechenden Platz zu werden. Da ist die Straßenbahn doch wirklich der geringste Makel und nachrangig für die Wahrnehmung des Platzes.
Als ich dort war, besorgte mich viel eher die heruntergekommene Umgebung aus DDR-Gedenkschrott und Einkaufszentren, welche mich beinahe davon abgehalten hätte, sich dem Platz überhaupt zu nähern. Zum Glück wurden hier bereits Abrisse angekündigt, um Platz für die kommenden Hochhäuser zu machen (Haus der Elektroindustrie).
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Pro Schienenverlegung! Zumal sowieso an der Karl-Liebknecht-Str unter der Brücke Schienen existieren, die könnte man bis zur Kreuzung Mollstraße führen. Überhaupt KEIN Problem und zusätzliche Staus wird's auch nicht geben. Die Verlegung macht einfach Sinn, es ist doch logisch so zu handeln!
Kein Problem? Derzeit steigen die Fahrgäste quasi direkt in die U-Bahnlinien 2, 5 und 8 um. Das mit der Karl-Liebknecht-Straße kann doch nicht ernsthaft eine Verbesserung darstellen. Selbst die Wege zur S-Bahn verlängern sich.
Diese Vorschläge sind das Gegenteil der Verkehrswende, es wäre das Revival der autogerechten Stadt mit der Trennung der Verkehrsträger, anstatt diese - wie viele Jahrzehnte erfolgreich bewiesen haben - zusammenzuführen. Auf dem Großteil der Zulaufstrecken fahren die Straßenbahnen ohnehin auf Eigentrasse, die minimale Fahrtzeitverlängerung durch die direkte Streckenführung im Gegensatz zur Umleitung und dafür mit 50km/h macht vermutlich eine Minute aus, die man sich wiederum an Umsteigezeit spart.
Hat übrigens auch etwas mit Barrierefreiheit zu tun, auch wenn das als Argument fast immer zu kurz kommt.
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<< .... der Strippensalat der Oberleitung und die hässlichen übergrossen Verteilermasten dieser sind allerdings auch keine Augenweide. Das lösen andere Städte auch wesentlich vorteilhafter. Dein Foto zeigt allerdings keinen "DDR Schrott" sondern die erfolgten Um- und Erweiterungen der 90er Jahre am Bahnhofsgebäude.
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Auch wenn wir hier noch mehr vom Thema abkommen, als ohnehin schon: Die neuen BVG-Straßenbahnen können optional kürzere Strecken per Zusatzakku zurücklegen. Ähnlich wie z.B. in Sevilla könnte man damit also in naher Zukunft die Fußgängerbereiche ohne Oberleitung befahren. Jedenfalls ist dies kein Argument gegen die Straßenbahn auf dem Alexanderplatz, auch wenn für mich Oberleitungen sogar den urbanen Charakter unterstreichen.
[mod]Bitte nicht sinnlos zitieren![/mod]
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Ist doch kein Problem, wenn die Bahn ein paar hundert Meter langsam fährt. Sie deswegen zu verlegen ist Unfug. Es gibt Regeln, die für alle Verkehrsteilnehmer gültig sind, dann klappt das schon. Das ist auch unabhängig davon, wo die Leute her kommen.
Wenn der Platz dauernd so voll mit Menschen sein sollte, wie hier angedeutet wird, ist nicht die Bahn das Problem, sondern die Menschenmasse. Dann wird man sich eh Massnahmen überlegen müssen, diese zu steuern.
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Die Lösung des Problems (wenn man es denn als solches sieht) scheint bei einen erweiterten Blickwinkel recht eindeutig, man nimmt einfach den ersten Schwenker von der B2 zur Bernard-Weiß-Straße raus und führt die Trasse solange auf der B2 weiter, bis sie direkt zum Bahnhof abknickt. Damit spart man sich einen 90° Winkel und such die Langsamfahrt über den Platz.
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